Sintrom 4/Sintrom 1 mitis

Abbildung Sintrom 4/Sintrom 1 mitis
Wirkstoff(e) Acenocoumarol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Medius AG
Suchtgift Nein
ATC Code B01AA07
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Medius AG

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Sintrom ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Acenocoumarol enthält. Acenocoumarol zählt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antikoagulantien bezeichnet werden. Sintrom hemmt die Gerinnungstendenz des Blutes und kann auf diese Weise die Bildung von festen Blutpfropfen (Thromben) verhindern.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bevor Sie Sintrom¬ģ anwenden, stellen Sie sicher, dass keiner der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft.

Wie wird es angewendet?

Zur Bestimmung der Gerinnungszeit Ihres Blutes werden regelm√§ssige Blutkontrollen durchgef√ľhrt. Bitte halten Sie sich an die Anordnungen Ihres Arztes/Ihrer √Ąrztin, der/die die Dosierung und Einnahmevorschriften auf Ihre pers√∂nliche Situation abgestimmt hat.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Die h√§ufigsten Nebenwirkungen sind Blutungen bzw. eine Neigung zu verst√§rkten Blutungen. Informationen √ľber die selteneren Nebenwirkungen finden Sie in der Langbeschreibung.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unerreichbar aufbewahren. Sintrom nicht √ľber 25 ¬įC aufbewahren.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin.

Sintrom ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Acenocoumarol enthält. Acenocoumarol zählt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antikoagulantien bezeichnet werden.

Sintrom hemmt die Gerinnungstendenz des Blutes und kann auf diese Weise die Bildung von festen Blutpfropfen (Thromben) verhindern. Bereits bestehende Blutgerinnsel werden nicht aufgelöst, aber das Grösserwerden bereits bestehender wird verhindert.

Es wird auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin eingesetzt, wenn mit der Gefahr einer Entstehung von Thrombosen (durch Gerinnselbildung) gerechnet werden muss. Nimmt man t√§glich eine bestimmte Dosis von Sintrom, so sinkt die Gerinnungstendenz bis zu den erw√ľnschten Werten ab. Damit diese Werte in einem optimalen, f√ľr die Vorbeugung gegen Thrombosen notwendigen Bereich aufrechterhalten werden k√∂nnen, sind regelm√§ssige Einnahmen sowie periodische Kontrollen der Gerinnungsaktivit√§t notwendig. Werden letztere nicht eingehalten, besteht bei zu hohen Dosen oder starker Reaktion das Risiko von Blutungen, bei zu niedrigen Dosen oder ungen√ľgender Reaktion wird die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln nicht vermindert.

Kontrolle der Blutverd√ľnnung

Zu dieser Kontrolle eignen sich verschiedene Methoden oder Techniken, eine der bekanntesten wird als ¬ęQuick-Test¬Ľ bezeichnet. Ihnen werden zu diesem Zweck vor der Behandlung sowie anschliessend w√§hrend ca. 3-4 Tagen im Arztlabor t√§glich Blutproben zur Bestimmung der Gerinnungsaktivit√§t entnommen. Ist der Quick-Wert eingestellt, erfolgen die Kontrollen in gr√∂sseren Abst√§nden, doch jeweils um dieselbe Tageszeit.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

In bestimmten F√§llen wird vom Arzt oder Ihrer √Ąrztin zur Vorbeugung gegen Blutungen ein Gegenmittel (Vitamin K) zur Verf√ľgung gestellt, das Sie stets bei sich tragen und das nach √§rztlicher Anweisung im Falle einer auftretenden Blutung eingenommen werden muss.

Wann darf Sintrom nicht eingenommen werden?

Verwenden Sie Sintrom nicht, wenn Sie:

  • fr√ľher einmal ungew√∂hnlich oder allergisch (√ľberempfindlich) auf Acenocoumarol oder andere Arzneimittel mit √§hnlicher Struktur oder auf andere Bestandteile der Sintrom Tablette reagiert haben,
  • vermutlich Probleme haben, das verschriebene Behandlungsschema genau zu befolgen (z.B. nicht √ľberwachte Alterspatienten, Patienten mit einem Alkoholproblem, Patienten mit psychiatrischen Krankheiten),
  • an einer schweren Blutgerinnungsst√∂rung (z.B. H√§mophilie) oder einer Blutkrankheit mit Blutungsneigung leiden,
    k√ľrzlich eine Operation am Auge, am Hirn oder im Zahnbereich hatten, oder andere gr√∂ssere Operationen (Lunge, Prostata, Uterus) bei denen Sie stark bluteten, oder wenn Sie kurz vor einer solchen Operation stehen,
  • an einem Magengeschw√ľr, an Darmblutungen, Blutungen der Harn- oder Geschlechtsorgane, Gehirnblutungen (Schlaganfall) oder Lungenblutungen leiden,
  • eine Infektion am Herz haben,
  • an einem unkontrollierten hohen Blutdruck (Hypertonie) leiden,
  • an schwerer Leber- oder Nierenerkrankung leiden,
  • schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein.

Falls Sie unsicher sind, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Sintrom Vorsicht geboten?

Informieren Sie vor der Anwendung von Sintrom Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie:

  • eine Lebererkrankung haben.
  • eine Erkrankung der Niere oder der Schilddr√ľse, einen Tumor, eine Infektion, eine Entz√ľndung haben, oder St√∂rungen, die die Nahrungsaufnahme vom Magen oder vom D√ľnndarm beeintr√§chtigen. Diese Erkrankungen k√∂nnen die Konzentration des Wirkstoffs im Blut beeinflussen.
  • an einer schweren Herz- und/oder Kreislaufkrankheit leiden.
    bestrahlt werden.
  • an Zuckerkrankheit leiden.
  • einen Mangel an Protein C oder S (Typen von Blutgerinnungsfaktoren) haben.
  • wenn Sie sich einem Eingriff unterziehen m√ľssen, der sich auf Ihre Blutungsneigung auswirken kann, z.B. einem kleinen operativen Eingriff, einer Zahnextraktion, einer Lumbalpunktion oder einer Angiographie.
  • Wenn Sie aufgrund einer Niereninsuffizienz im Endstadium dialysepflichtig sind, an einem Mangel an Protein C oder Protein S leiden, einen hohen Phosphat-Spiegel (Hyperphosphat√§mie), einen hohen Kalziumspiegel (Hypercalc√§mie), oder einen niedrigen Albuminspiegel im Blut haben (Hypoalbin√§mie). In diesen F√§llen besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr eine seltene, schwerwiegende Nebenwirkung in Form schmerzhafter Hautver√§nderungen mit Absterben des Gewebes (Calciphylaxie). Wenn Sie solche Beschwerden entwickeln, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin.
  • eine intramuskul√§re Injektion erhalten haben. Intramuskul√§re Injektionen k√∂nnen H√§matome (Bluterguss) verursachen, wenn Sie Sintrom oder √§hnliche Arzneimittel einnehmen, und sollten deshalb vermieden werden.
  • Sintrom kann massiven (m√∂glicherweise auch t√∂dlichen) Blut- und/oder Fl√ľssigkeitsverlust (h√§morrhagischer und/oder hypovol√§mischer Schock) verursachen. Dieses Risiko steigt, wenn Sie √ľber 65 Jahre alt sind, wenn in Ihrer Krankengeschichte h√§ufige, verst√§rkte Blutungen auftraten (Magen- oder inneren Blutungen), Bluthochdruck, Hirnschlag oder eine vor√ľbergehende isch√§mische Attacke, schwere Herzerkrankungen, H√§moglobinmangel im Blut, Krebs, Verletzungen, Nierenerkrankung, wenn Sie Sintrom √ľber einen l√§ngeren Zeitraum nehmen, oder wenn Sie gleichzeitig bestimmte andere Medikamente einnehmen (siehe unten). W√§hrend der Behandlung mit Sintrom wird Ihr behandelnder Arzt bzw. Ihre √Ąrztin regelm√§ssig Ihre Blutungsneigung/Gerinnung √ľberpr√ľfen.
  • Sintrom Tabletten enthalten Laktose. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin vor der Einnahme von Sintrom mit, wenn Sie an einer Unvertr√§glichkeit auf Laktose leiden.

Bei Kindern und Jugendlichen ist Vorsicht geboten.

Werden gr√∂ssere Reisen unternommen, sollen die n√§heren Umst√§nde mit dem Arzt bzw. der √Ąrztin besprochen werden. Sollten Sie w√§hrend der Behandlung einen Unfall erleiden, ist der behandelnde Arzt bzw. √Ąrztin sofort zu informieren. Zu diesem Zweck erhalten Sie einen Antikoagulantien-Ausweis, den Sie stets sorgf√§ltig bei sich tragen sollten.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin auch, wenn

  • bei Ihnen Blutungen auftreten,
  • Sie Sintrom aus irgend einem Grund nicht einnehmen,
  • eine Schwangerschaft bei Ihnen eingetreten ist,
  • Sie an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
    andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Zus√§tzliche Arzneimittel d√ľrfen ohne Wissen des Arztes oder der √Ąrztin nicht eingenommen werden, da sich dadurch die Wirkung von Sintrom ver√§ndern kann.

Dies gilt insbesondere f√ľr bestimmte Arzneimittel der folgenden Gruppen: Antibiotika, Arzneimittel, welche die Blutgerinnung beeinflussen, Rheumamittel, Schmerzmittel, die Antibabypille, Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit, Gicht, Herzrhythmusst√∂rungen und Magen-/Darmgeschw√ľre, Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie, Kortisone zur Behandlung von Entz√ľndungen, Cholesterinsenker, Arzneimittel gegen Verdauungsst√∂rungen und Sodbrennen, Arzneimittel zur Behandlung von Herzinfarkten, Arzneimittel gegen Krebs und AIDS, Antidepressiva, inklusive pflanzliche Antidepressiva mit Johanniskraut-Extrakten (Hypericum perforatum), Vitamin E und Arzneimittel gegen Pilze.

Spritzen unter die Haut oder in die Muskulatur w√§hrend der Behandlung mit Sintrom oder √§hnlichen Arzneimitteln k√∂nnen Bluterg√ľsse hervorrufen.

Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie regelm√§ssig andere Arzneimittel einnehmen. Ebenso ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin √ľber die Einnahme von Sintrom informieren, wenn er Ihnen neue Arzneimittel verschreibt. Auch Ihrem Zahnarzt bzw. Ihrer Zahn√§rztin sollten Sie vor der Behandlung mitteilen, dass Sie Sintrom einnehmen.

Während der Behandlung mit Sintrom sollten Sie grössere Mengen von Nahrungsmitteln mit einem hohen Gehalt an Vitamin K1 wie Spinat und Kohl möglichst meiden, denn dieses Vitamin schwächt die Wirkung von Sintrom ab.

W√§hrend der Behandlung mit Sintrom sollten Sie den √ľberm√§ssigen Genuss von Alkohol vermeiden, da Alkohol die Wirkung von Sintrom in Ihrem K√∂rper ver√§ndern kann.
Spezielles und sofortiges Verhalten bei Blutungen

Wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, falls eines der folgenden Symptome oder Blutungen auftreten: Nasenbluten ungekl√§rter Ursache oder Zahnfleischbluten beim Z√§hneputzen; Bluterg√ľsse ungekl√§rter Ursache; ungew√∂hnlich starke Blutungen oder Blutsickern bei Schnitt- und sonstigen Wunden; ungew√∂hnlich starke Menstruationsblutungen oder Zwischenblutungen; Blut im Urin; Blut- oder Teerst√ľhle; Bluthusten oder -erbrechen; pl√∂tzlich auftretende, schwere oder anhaltende Kopfschmerzen.

Wenden Sie sich auch so rasch wie m√∂glich an Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, falls eine der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen auftritt: Bluterg√ľsse mit Blasenbildung der Haut mit und ohne Narben, in der Regel an Oberschenkeln, Ges√§ss, Bauch, Brust und manchmal an den Zehen; Bluterg√ľsse oder Blutungen unter der Haut; Gelbf√§rbung von Augen und Haut (m√∂gliche Anzeichen einer Lebersch√§digung).

Darf Sintrom während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?

In der Schwangerschaft darf Sintrom nicht eingenommen werden, in der Stillzeit nur auf Anweisung des Arztes bzw. der √Ąrztin.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie schwanger sind, es werden m√∂chten oder stillen.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Zur Bestimmung der Gerinnungszeit Ihres Blutes werden regelm√§ssige Blutkontrollen durchgef√ľhrt. Bitte halten Sie sich an die Anordnungen Ihres Arztes/Ihrer √Ąrztin, der/die die Dosierung und Einnahmevorschriften auf Ihre pers√∂nliche Situation abgestimmt hat.

Normalerweise werden die Tabletten jeden Tag zur gleichen Zeit eingenommen (z.B. beim Abendessen mit einem Glas Wasser).

Die Empfindlichkeit auf Antikoagulantien ist individuell verschieden und kann sich während der Behandlung oder wenn Sie Ihre Ernährung umstellen, verändern.

Die Einnahme von Sintrom darf ohne Wissen des Arztes bzw. der √Ąrztin keinesfalls unterbrochen, und die Dosen d√ľrfen niemals eigenm√§chtig ge√§ndert werden.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Es gibt nur beschränkte Erfahrungen zur Verabreichung von Sintrom an Kinder und Jugendliche. Der Beginn und die Überwachung der Behandlung sollte beim Arzt oder im Spital vorgenommen werden.

Was tun, wenn Sie einmal eine Dosis ausgelassen haben?

Wenn Sie die Einnahme von Sintrom einmal vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis sobald wie m√∂glich am geplanten Tag ein. Wenn es jedoch fast Zeit zur Einnahme der n√§chsten Dosis ist, d.h. wenn Sie ihr Vergessen am geplanten Einnahmetag nicht bemerkt haben, √ľberspringen Sie die vergessene Dosis und nehmen Sie das Medikament zur gewohnten Zeit weiter ein. Verdoppeln Sie die Dosis nicht und nehmen Sie niemals zwei Tagesdosen am selben Tag ein. Sollten Sie unsicher sein, so fragen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin beim n√§chsten Kontrollbesuch mit, falls und wann genau Sie eine Dosis ausgelassen haben.

Was geschieht, wenn Sie eine √úberdosierung eingenommen haben?

Bei √úberdosierung von Sintrom kann es zu Blutungen kommen. In diesem Fall ist Sintrom abzusetzen und die Blutung zu behandeln. Der Arzt bzw. die √Ąrztin ist sofort zu informieren.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Sintrom auch unerw√ľnschte Wirkungen haben. Falls sie auftreten, erfordern sie unter Umst√§nden medizinische Behandlung. Folgende Nebenwirkungen k√∂nnen bei der Einnahme von Sintrom auftreten: Die h√§ufigsten Nebenwirkungen sind Blutungen jeglicher Art (siehe ¬ęWann ist bei der Anwendung von Sintrom Vorsicht geboten?¬Ľ: Spezielles und sofortiges Verhalten bei Blutungen).

Viele Nebenwirkungen verschwinden wieder, ohne dass Sie die Behandlung abbrechen m√ľssen. Falls eine der nachfolgenden Nebenwirkungen jedoch andauert oder sehr unangenehm ist, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin.

Häufig:

Blutungen.

Selten:

allergische Reaktionen in Form von Hautausschlag oder Juckreiz, Appetitverlust, √úbelkeit, Erbrechen, reversibler Haarausfall.

Sehr selten:

Gef√§ssentz√ľndung, Leberprobleme, blutungsbedingte Hautsch√§den.

Unbekannt (Häufigkeit kann nicht bestimmt werden):

Calciphylaxis (schmerzhafte nekrotische Hautl√§sionen, versursacht durch die Ablagerung von Kalzium und Phosphat in den Blutgef√§ssen, was zu Gef√§ssverengungen f√ľhrt)

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unerreichbar aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Sintrom nicht √ľber 25 ¬įC aufbewahren.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

Anzeige

Weitere Informationen

Was ist in Sintrom enthalten?

Sintrom 4 enthält 4 mg Acenocoumarol, Lactose sowie weitere Hilfsstoffe.

Sintrom 1 mitis enthält 1 mg Acenocoumarol, Lactose sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

21693 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Sintrom? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Sintrom 4 zu 4 mg: 20, 30 und 200 Tabletten.

Sintrom 1 mitis zu 1 mg: 100 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Medius AG, 4132 Muttenz.

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2017 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

Anzeige

Wirkstoff(e) Acenocoumarol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Medius AG
Suchtgift Nein
ATC Code B01AA07
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden