Was ist es und wofür wird es verwendet?

Triderm ist ein Kombinationspräparat, das 3 Wirkstoffe enthält. Die Wirksubstanz, Betamethasondipropionat, wirkt entzündungshemmend, antiallergisch und juckreizstillend. Der Gentamicin-Zusatz verleiht Triderm antibakterielle Eigenschaften. Zusätzlich enthält Triderm das gegen Pilze wirksame Mittel Clotrimazol.

Triderm dient zur Behandlung von entzündlichen und ekzematischen Hauterkrankungen, bei denen entweder eine Infektion durch Bakterien und/oder durch Pilze besteht oder zu befürchten ist.

Triderm darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.

Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Wie soll es aufbewahrt werden?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wenn Sie an einer Überempfindlichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen leiden, dürfen Sie Triderm nicht anwenden, ebenso wenn tuberkulöse und syphilitische Hauterkrankungen, Windpocken (Varizellen, spitze Blattern), Herpesinfektion (z.B. Fieberbläschen) oder Impfreaktionen bestehen, sowie bei Akne. Der Arzt bzw. die Ärztin sollte unverzüglich informiert werden.

Bei offenen Wunden oder verletzten Hautstellen dürfen Sie Triderm nicht anwenden. Triderm darf nicht unter einem Okklusivverband angewendet werden.

Nicht auf Schleimhäuten anwenden.


Triderm ist ein stark wirksames Arzneimittel. Überschreiten Sie nicht die vom Arzt bzw. von der Ärztin vorgeschriebene Behandlungsdauer, die bei Erwachsenen und Jugendlichen normalerweise maximal 2 bis 3 Wochen beträgt, da sich sonst Hautschäden einstellen können.

Wenn eine Hautkrankheit nicht innert einiger Tage auf die Behandlung anspricht oder sich gar verschlimmert, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Teilen Sie ihm bzw. ihr ebenfalls mit, wenn Juckreiz und Rötung, Bläschen oder eine starke Verdünnung der Haut und Verletzungen auftreten.

Sollten unerwarteterweise Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von Rötung und Schwellung der Hautfläche auftreten, dann ist die Behandlung abzusetzen.

Triderm darf nicht mit den Augen in Berührung gebracht werden.

Eine grossflächige Anwendung (mehr als 10% der Körperoberfläche) sowie eine Anwendung auf verstärkt resorbie­renden Hautarealen (offene Wunden, geschädigte Haut, intertriginöse Bereiche [Hautfalten] in Gelenkbeugen sowie zwischen den Fingern bzw. Zehen, Haut/Schleimhaut-Grenzen, um die Augen herum) ist zu vermeiden.

Unter der Anwendung von Triderm kann es bei grossflächiger und/oder langandauernder Anwendung zu Hautveränderungen kommen; Beeinträchtigung der Hautdicke, Erweiterung und Vermehrung von Hautgefässen, Streifen- oder Fleckenbildung. Deshalb nicht ohne Befragung des Arztes bzw. der Ärztin auf grossen Hautflächen anwenden.

Bei Kindern von 2?12 Jahren soll Triderm mit Vorsicht, nicht länger als 5?7 Tage und nicht grossflächig aufgetragen werden. Bei Kindern unter 2 Jahren ist die Anwendung nicht empfohlen.

Muss Triderm bei Kindern von 2?12 Jahren angewendet werden, sollte die Therapie vom Arzt bzw. von der Ärztin eng überwacht werden, da die Wirkstoffe über die Haut aufgenommen werden können und unerwünschte Wirkungen auslösen können. Dies gilt insbesondere bei Anwendung auf verstärkt resorbierenden Hautarealen wie Gesicht, am Hals, auf der Kopfhaut, im Genitalbereich, im Rektalbereich und in Hautfalten.

Bei der Behandlung mit Triderm Creme im Genital- oder Analbereich kann es wegen der Hilfsstoffe weisses Vaselin und dickflüssiges Paraffin bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen aus Latex zu einer Verminderung der Reissfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Kondomen kommen.

Verwenden Sie Triderm nur für Ihr jetziges Hautleiden, wofür der Arzt bzw. die Ärztin es Ihnen verschrieben hat, nicht aber für andere spätere Hautleiden. Geben Sie Triderm nicht an andere Personen weiter.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!


Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten oder stillen, sollen Sie Triderm ausschliesslich nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin anwenden.

Wie wird es angewendet?

Jugendliche und Erwachsene

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, 2mal täglich (morgens und abends) Triderm Creme mit den Fingerspitzen dünn auf die befallenen Körperpartien auftragen und sanft einreiben. Es ist zu beachten, dass die gesamte Läsion sowie die umliegende gesunde Hautfläche bedeckt wird.

Bei Kindern von 2?12

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Triderm auftreten:

Reizungen der Haut, Brennen, Jucken, Trockenheit und Überempfindlichkeitsreaktionen sowie Hautverfärbungen können auftreten. Es ist nicht bekannt, ob die Hautverfärbungen bleibend sind.

Nach längerer Anwendung kann es zu einer Verdünnung der behandelten Hautstellen, zu Erweiterungen kleiner oberflächlicher Blutgefässe und zur Bildung von blau-rötlichen Streifen kommen.

Bei grossflächiger Anwendung oder Anwendung auf geschädigter Haut kann der Wirkstoff über die Haut aufgenommen werden und unerwünschte Wirkungen auslösen. Dazu gehören Störungen im Hormonhaushalt oder Auftreten einer bisher symptomlosen (latenten) Zuckerkrankheit (Diabetes).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren!

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Triderm Creme ist bei Raumtemperatur (15?25 °C) aufzubewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen

1 g Creme enthält als Wirkstoff: 0,5 mg Betamethason (in Form von 0,64 mg Betamethasondipropionat), 10 mg Clo­trimazol, 1 mg Gentamicin (als Sulfat), als Hilfsstoffe: Propylenglykol, Benzylalkohol (Konservierungsmittel) sowie weitere Hilfsstoffe.

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