Tuscalman®

ATC Code
R05FA02
Tuscalman®

Laboratorio Farmaceutico S. I. T - Specialità

Standardarzneimittel Human
Wirkstoff
Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antitussiva und expektoranzien, kombinationen

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Alle Informationen

Kurzinformationen

Autor

Laboratorio Farmaceutico S. I. T - Specialità

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Tuscalman Sirup und Suppositorien sind Arzneimittel, die die Wirkstoffe Noscapin und Guaifenesin enthalten. Noscapin wirkt hustenstillend und Guaifenesin löst zähen Schleim und erleichtert das Abhusten.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls eine der hier aufgelisteten Bedingungen auf Sie zutrifft, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Die verschiedenen Arten der Anwendung und Dosierungen finden Sie in der Langbeschreibung.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

In seltenen Fällen können Müdigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Übelkeit Erbrechen, oder allergische Reaktionen auftreten.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern. Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Tuscalman Sirup und Suppositorien sind Arzneimittel, die die Wirkstoffe Noscapin und Guaifenesin enthalten. Noscapin wirkt hustenstillend und Guaifenesin löst zähen Schleim und erleichtert das Abhusten. Der in Tuscalman Sirup enthaltene Eibischextrakt unterstützt die Wirkung von Guaifenesin. Tuscalman wird angewendet bei Husten oder Reizhusten bei Erkältung, wenn dabei auch zäher, schwer abhustbarer Schleim auftritt.

Auf Empfehlung eines Arztes oder Apothekers bzw. Ärztin oder Apothekerin kann Tuscalman Sirup auch bei folgenden Erkrankungen verwendet werden: Keuchhusten, Reiz- und Krampfhusten, Bronchialentzündung oder Hals- und Luftröhrenentzündung, wenn dabei auch zäher, schwer abhustbarer Schleim auftritt.

Der Sirup eignet sich nur für Erwachsene und die Zäpfchen für Kinder ab 2 Jahren («Suppositorien A ») bzw. 6 Jahren («Suppositorien B »). Hält Ihr Husten über eine Woche an, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf. Nur der Arzt bzw. die Ärztin kann abklären, ob der Husten durch eine Krankheit verursacht wird, die eine spezifische Behandlung erfordert.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sie können die Wirkung von Tuscalman durch reichliches Trinken unterstützen. Rauchen trägt zum Auftreten von Schleim in den Atemwegen und von Husten (‹Raucherhusten ›) bei. Sie können die Wirkung von Tuscalman fördern, indem Sie auf das Rauchen verzichten. Bei hartnäckiger Schleimabsonderung und dem damit einhergehenden Husten sollte der Arzt bzw. die Ärztin zu Beginn der Behandlung die Ursachen des Hustens abklären und gegebenenfalls eine spezifische Behandlung einleiten.

Wenn Sie an Zuckerkrankheit leiden und den Sirup verwenden, müssen Sie beachten, dass 10 ml Sirup etwa 0,6 Brotwerten, bzw.0,25 «équivalents farineux » entsprechen.

Wann darf Tuscalman nicht angewendet werden?

Tuscalman dürfen Sie unter folgenden Bedingungen nicht verwenden:

Sirup und Suppositorien: Bei nachgewiesener Überempfindlichkeit (Allergie) gegenüber einem der Wirkstoffe oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.

Sirup: Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren; bei nachgewiesener Überempfindlichkeit gegenüber den Konservierungsmitteln E 216 und E 218 (sogenannte Paragruppen-Allergie);

bei Vorliegen einer seltenen, angeborenen Störung des Zuckerstoffwechsels (sogenannte Fruktose-Unverträglichkeit).

Die Zäpfchen A sind für Kinder unter 2 Jahren und die Zäpfchen B für Kinder unter 6 Jahren nicht geeignet.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wissen, was in solchen Fällen zu tun ist.

Wann ist bei der Einnahme von Tuscalman Vorsicht geboten?

Die gleichzeitige Anwendung von Tuscalman mit Beruhigungsmitteln (wie Benzodiazepine oder Verwandte Arzneimittel) oder Alkohol erhöht das Risiko für Schläfrigkeit, Atembeschwerden (Atemdepression), Koma und kann lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund sollte die gleichzeitige Anwendung vermieden werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt über allfällige Beruhigungsmittel, die Sie einnehmen und halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Symptome wie oben beschrieben bei Ihnen auftreten sollen.

Wenn Sie an einer Magen-Darm-Krankheit, an Störungen der Nieren- oder Leberfunktion oder an schwerer Muskelschwäche (sogenannte Myastenia gravis) leiden, sollten Sie zuerst mit Ihrem Arzt bzw. Ihre Ärztin sprechen, bevor Sie mit der Verwendung eines der Tuscalman-Präparate beginnen.

Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen (Siehe unten:«Welche Nebenwirkungen kann Tuscalman haben?») müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und so rasch als möglich einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

Auf die gleichzeitige Einnahme von weiteren Hustenmitteln (sogenannten Antitussiva) sollten Sie unbedingt verzichten, denn dadurch kann der Hustenreiz weiter gehemmt oder völlig unterdrückt werden. Dabei besteht die Gefahr, dass sich der durch den Wirkstoff Guaifenesin verflüssigte Bronchialschleim in den Atemwegen staut und nicht mehr auf natürliche Weise abgehustet wird, und das Auftreten eines Bronchialkrampfes und einer Infektion der Atemwege begünstigt werden kann.

Tuscalman kann die Wirkung von Arzneimittel, welche die Muskeln entspannen (Muskelrelaxantien) verstärken.

Dieses Arzneimittel kann besonders in höherer Dosierung die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Tuscalman Sirup enthält 4 Volumen- % Alkohol. Bei Beachtung der empfohlenen Dosierung werden bei jeder Einnahme von 10 ml Sirup 0,4 g Alkohol zugeführt.

Ein gesundheitliches Risiko besteht u.a. für Leberkranke, Alkoholkranke, Epileptiker, Hirngeschädigte, Schwangere, Stillende sowie für Kinder beim Überschreiten der speziellen Kinderdosis. Durch den Alkohol kann die Wirkung anderer Arzneimittel verstärkt oder beeinträchtigt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Tuscalman während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder wenn Sie Ihr Kind stillen, sollten Sie vorsichtshalber möglichst auf Arzneimittel verzichten. Für Tuscalman gilt, dass die Wirkungen der darin enthaltenen Wirkstoffe auf das ungeborene Kind oder auf den Säugling bisher nicht systematisch untersucht wurde. Deshalb dürfen Sie Tuscalman während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Sirup:

Erwachsene:4-bis 5-mal täglich 10 ml (max. Tagesdosis 6-mal 10 ml). Nach dem Essen einnehmen. Zwischen zwei Verabreichungen ist ein Zeitabstand von 4 bis 6 Stunden zu beachten.

Jeder Packung liegt ein graduierter Messbecher bei, mit welchem der Sirup dosiert werden kann.

Zäpfchen A:

Kinder (von 2 bis 6 Jahren): 3-bis 4-mal täglich 1 Zäpfchen (max. Tagesdosis 6 Zäpfchen).

Zäpfchen B:

Kinder (von 6 bis 12 Jahren): 3-bis 4-mal täglich 1 Zäpfchen (max. Tagesdosis 6 Zäpfchen).

Zwischen zwei Verabreichungen ist ein Zeitabstand von 4 bis 6 Stunden zu beachten.

Tuscalman Zäpfchen A dürfen nicht an Kinder unter 2 Jahren verabreicht werden, es sei denn, der Arzt bzw. die Ärztin haben es verordnet.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Tuscalman auftreten:

In seltenen Fällen können Müdigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Übelkeit Erbrechen, oder allergische Reaktionen mit Unwohlsein, Schweissausbrüchen, Schwindelanfällen, Beschleunigung des Herzschlags und Atembeschwerden auftreten. In Einzelfällen können Überempfindlichkeits-Reaktionen auftreten. Sie machen sich im Allgemeinen mit Zeichen wie Hautausschlag, Unwohlsein, Schweissausbrüchen, Atembeschwerden bemerkbar (s.oben «Wann darf Tuscalman nicht angewendet werden?»).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden. Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen

Was ist in Tuscalman enthalten?

Sirup:

10 ml enthalten:

Wirkstoffe: Noscapin hydrochlorid 15 mg (entspricht 13,3 mg Noscapin Base), Guaifenesin 100 mg, Eibischsirup.

Hilfsstoffe: Saccharose, Sorbitol, Aromastoffe, Alkoholgehalt 4 Volumen-%.

Conserv.: Methyl-4-Hydroxybenzoat (E 218), Propyl-4-Hydroxybenzoat (E 216).

Suppositorien:

1 Zäpfchen A enthält:

Wirkstoffe: Noscapin hydrochlorid 5 mg (entspricht 4,43 mg Noscapin Base), Guaifenesin 25 mg.

Hilfsstoff: Farbstoff Carmin (E 120).

1 Zäpfchen B enthält:

Wirkstoffe: Noscapin hydrochlorid 10 mg (entspricht 8,9 mg Noscapin Base), Guaifenesin 50 mg + Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

29223, 31900, (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Tuscalman? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Sirup

Flasche zu 120 ml

Suppositorien A und B

Schachteln zu 10 Suppositorien

Hinweis zum Öffnen des Sirups:

Die Tuscalmanflasche besitzt einen kindergesicherten Schraubverschluss. Zum Öffnen muss der Verschluss unter kräftigem Druck nach unten in Pfeilrichtung aufgeschraubt werden. Nach Gebrauch Kappe fest verschrauben.

Zulassungsinhaberin

Desma Healthcare SpA Torino, Succursale di Chiasso, 6830 Chiasso

Diese Packungsbeilage wurde im September 2018 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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