Ceftriaxon PANPHARMA 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung

Abbildung Ceftriaxon PANPHARMA 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
Wirkstoff(e) Ceftriaxon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Panpharma
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.12.2017
ATC Code J01DD04
Pharmakologische Gruppe Andere Beta-Lactam-Antibiotika

Zulassungsinhaber

Panpharma

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Ceftriaxon ist ein Antibiotikum, das bei Erwachsenen und Kindern (einschließlich Neugeborenen) angewendet wird. Es wirkt, indem es Bakterien, die Infektionen auslösen, abtötet. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Cephalosporine genannt werden.

Ceftriaxon PANPHARMA wird angewendet zur Behandlung von Infektionen

  • des Gehirns (Meningitis)
  • der Lunge
  • des Mittelohrs
  • des Bauches und der Bauchwand (Peritonitis)
  • des Harntrakts und der Nieren
  • der Knochen und des Weichteilgewebes
  • des Blutes
  • des Herzens

Es kann angewendet werden

  • zur Behandlung bestimmter sexuell ĂŒbertragbarer Infektionen (Gonorrhoe und Syphilis)
  • zur Behandlung von Patienten mit niedriger Anzahl an weißen Blutzellen (Neutropenie), die aufgrund einer bakteriellen Infektion Fieber haben
  • zur Behandlung von Infektionen des Brustkorbs bei Erwachsenen mit chronischer Bronchitis
  • zur Behandlung der Lyme-Borreliose (durch Zeckenstiche ĂŒbertragen) bei Erwachsenen und Kindern, einschließlich Neugeborenen ab einem Alter von 15 Tagen
  • zur Vorbeugung von Infektionen wĂ€hrend einer Operation

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ceftriaxon PANPHARMA darf Ihnen nicht verabreicht werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ceftriaxon oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine allergische Reaktion vom Soforttyp oder eine schwere allergische Reaktion gegen Penicillin oder vergleichbare Antibiotika hatten (z. B. Cephalosporine, Carbapeneme oder Monobactame). Die Anzeichen umfassen Schwellungen von Hals oder Gesicht, die eventuell zu Atem- oder Schluckbeschwerden fĂŒhren können, plötzliche Schwellung von HĂ€nden, FĂŒĂŸen und Knöcheln und schweren, sich schnell entwickelnden Ausschlag.
  • wenn Sie allergisch gegen Lidocain sind und Ceftriaxon als Injektion in einen Muskel erhalten sollen.

Ceftriaxon PANPHARMA darf nicht bei Babys angewendet werden, wenn

  • das Baby zu frĂŒh geboren wurde
  • das Baby erst vor kurzem geboren wurde (bis zu einem Alter von 28 Tagen) und bestimmte Blutprobleme oder Gelbsucht hat (gelbliche VerfĂ€rbung der Haut und des Weißen in den Augen) oder ein Arzneimittel in die Vene erhalten soll, das Calcium enthĂ€lt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Ihnen Ceftriaxon PANPHARMA verabreicht wird, wenn:

  • bei Ihnen eine Kombination oder eines der folgenden Symptome auftritt oder aufgetreten ist: Ausschlag, gerötete Haut, Blasenbildung an Lippen, Augen und Mund, AbschĂ€len der Haut, hohes Fieber, grippeĂ€hnliche Symptome, erhöhte Spiegel der Leberenzyme, die bei Blutuntersuchungen festgestellt wurden und erhöhte Anzahl einer bestimmten Art weißer Blutzellen (Eosinophilie) und vergrĂ¶ĂŸerte Lymphknoten (Anzeichen schwerer Hautreaktionen, siehe auch Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).
  • Sie vor kurzem Arzneimittel erhalten haben oder in KĂŒrze erhalten sollen, die Calcium enthalten.
  • Sie vor kurzem nach Anwendung eines Antibiotikums Durchfall hatten oder wenn Sie schon einmal Probleme mit dem Darm hatten, insbesondere eine Colitis (DarmentzĂŒndung).
  • Sie Leber- oder Nierenprobleme leiden (siehe Abschnitt 4).
  • Sie Gallen- oder Nierensteine haben.
  • Sie andere Erkrankungen haben, wie z. B. hĂ€molytische AnĂ€mie (Verminderung Ihrer roten Blutkörperchen, die Ihre Haut blass gelb werden lĂ€sst und SchwĂ€che oder Atemnot verursachen kann).

Wenn bei Ihnen ein Blut- oder Harntest durchgefĂŒhrt werden muss

Wenn Sie Ceftriaxon PANPHARMA ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum einnehmen, mĂŒssen bei Ihnen eventuell regelmĂ€ĂŸige Blutuntersuchungen durchgefĂŒhrt werden. Ceftriaxon kann die Ergebnisse von Urintests bezĂŒglich Zucker und von einem Bluttest (dem sogenannten Coombs-Test) beeintrĂ€chtigen. Wenn bei Ihnen Untersuchungen durchgefĂŒhrt werden, informieren Sie die Person, die den Test durchfĂŒhrt, dass Sie Ceftriaxon anwenden.

Kinder

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Ihr Kind Ceftriaxon erhĂ€lt, wenn es kĂŒrzlich ein Arzneimittel erhalten hat oder erhalten soll, das Calcium enthĂ€lt und in die Vene verabreicht wird.

Anwendung von Ceftriaxon PANPHARMA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

eine bestimmte Art Antibiotika, die Aminoglykoside genannt werden.

‱ ein Antibiotikum, das Chloramphenicol genannt wird (zur Behandlung von Infektionen, insbesondere der Augen).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Ihr Arzt wird den Nutzen Ihrer Behandlung mit Ceftriaxon gegen das Risiko fĂŒr Ihr Baby abwĂ€gen.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Ceftriaxon PANPHARMA kann zu Benommenheit fĂŒhren. Wenn Sie sich benommen fĂŒhlen, fĂŒhren Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.

Ceftriaxon PANPHARMA enthÀlt Natrium.

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt in jeder Durchstechflasche 41,5 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz). Dies entspricht 2% der fĂŒr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen tĂ€glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

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Wie wird es angewendet?

Ceftriaxon PANPHARMA wird in der Regel von einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal angewendet. Es kann als Injektion direkt in eine Vene oder in einen Muskel gegeben werden. Ceftriaxon PANPHARMA wird vom Arzt, Apotheker oder medizinischem Fachpersonal zubereitet. Es wird nicht mit Calcium-haltigen Injektionslösungen gemischt und Ihnen auch nicht gleichzeitig mit Calcium-haltigen Injektionslösungen gegeben.

Die empfohlene Dosis
Ihr Arzt wird die fĂŒr Sie geeignete Dosis von Ceftriaxon bestimmen. Die Dosis ist abhĂ€ngig vom Schweregrad und der Art Ihrer Infektion und davon, ob Sie ein anderes Antibiotikum anwenden oder nicht. Sie ist außerdem abhĂ€ngig von Ihrem Körpergewicht und Ihrem Alter und davon, wie gut Ihre Nieren und Leber funktionieren. Die Anzahl der Tage oder Wochen, ĂŒber die Sie Ceftriaxon PANPHARMA anwenden, ist abhĂ€ngig von der Art Ihrer Infektion.

Erwachsene, Àltere Patienten und Jugendliche ab 12 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 50 Kilogramm (kg):

1 g bis 2 g einmal tÀglich, abhÀngig vom Schweregrad und der Art der Infektion. Wenn Sie eine schwere Infektion haben, wird Ihr Arzt Ihnen eine höhere Dosis (bis zu 4 g tÀglich) geben. Wenn Ihre tÀgliche Dosis mehr als 2 g betrÀgt, können Sie diese als Einzeldosis einmal tÀglich oder aufgeteilt in zwei Dosen erhalten.

Neugeborene, SÀuglinge und Kinder im Alter von 15 Tagen bis 12 Jahren mit einem Körpergewicht von unter 50 kg:

  • 50 mg - 80 mg Ceftriaxon pro kg Körpergewicht des Kindes einmal tĂ€glich, abhĂ€ngig vom Schweregrad und der Art der Infektion. Wenn Sie eine schwere Infektion haben, gibt Ihnen Ihr Arzt eine höhere Dosis von bis zu 100 mg pro kg Körpergewicht, bis zu einem Maximum von 4 g tĂ€glich. Wenn Ihre tĂ€gliche Dosis mehr als 2 g betrĂ€gt, können Sie diese als Einzeldosis einmal tĂ€glich oder in zwei separaten Dosen erhalten.
  • Kinder mit einem Körpergewicht von 50 kg oder mehr sollen die ĂŒbliche Dosis fĂŒr Erwachsene erhalten.

Neugeborene (0 - 14 Tage)

  • 20 mg - 50 mg Ceftriaxon pro kg Körpergewicht des Kindes einmal tĂ€glich, abhĂ€ngig vom Schweregrad und der Art der Infektion.
  • Die maximale Tagesdosis darf 50 mg pro kg Körpergewicht des Babys nicht ĂŒberschreiten.

Patienten mit Leber- und Nierenproblemen

Sie erhalten möglicherweise eine andere als die ĂŒbliche Dosis. Ihr Arzt wird entscheiden, wie viel Ceftriaxon Sie benötigen und Sie engmaschig ĂŒberwachen, abhĂ€ngig von der Schwere Ihrer Leber- und Nierenerkrankung.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Ceftriaxon PANPHARMA erhalten haben, als Sie sollten

Wenn Ihnen versehentlich mehr als Ihre verschriebene Dosis verabreicht wurde, suchen Sie sofort Ihren Arzt oder das nÀchstgelegene Krankenhaus auf.

Wenn die Anwendung von Ceftriaxon PANPHARMA vergessen wurde

Wenn Sie eine Injektion verpassen, sollte diese so schnell wie möglich nachgeholt werden. Wenn der Zeitpunkt der nÀchsten Injektion jedoch kurz bevorsteht, lassen Sie die vergessene Injektion aus. Sie sollten nicht die doppelte Dosis erhalten (zwei Injektionen gleichzeitig), wenn die vorherige Anwendung vergessen wurde.

Wenn Sie die Anwendung von Ceftriaxon PANPHARMA abbrechen

Die Anwendung von Ceftriaxon darf nur abgebrochen werden, wenn Ihr Arzt dies veranlasst.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Die folgenden Nebenwirkungen können bei Anwendung dieses Arzneimittels auftreten:

Schwere allergische Reaktionen (nicht bekannt, HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)
Wenn Sie eine allergische Reaktion haben, informieren Sie sofort einen Arzt. Die Anzeichen können Folgendes einschließen:

  • Plötzliche Schwellung von Gesicht, Hals, Lippen oder Mund. Dadurch können Atem- oder Schluckbeschwerden auftreten
  • Plötzliche Schwellung von HĂ€nden, FĂŒĂŸen und Knöcheln

Schwere HautausschlĂ€ge/Hautreaktionen (nicht bekannt, HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

Wenn bei Ihnen ein schwerer Hautausschlag/ eine schwere Hautreaktion auftritt, informieren Sie sofort einen Arzt.

Die Anzeichen können einschließen:

  1. Einen schweren, sich schnell entwickelnden Ausschlag mit Blasen oder „Pellen“ der Haut und möglicherweise Blasen im Mund (Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale

Nekrolyse, auch bekannt als SJS und TEN).

  1. Eine Kombination oder eines der folgenden Symptome: großflĂ€chiger Ausschlag, hohes Fieber, erhöhte Spiegel der Leberenzyme, verĂ€nderte Blutwerte (Eosinophilie), vergrĂ¶ĂŸerte Lymphknoten und Beteiligung anderer Körperorgane (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, auch bekannt als DRESS oder HypersensitivitĂ€ts-Syndrom).
  1. Eine Jarisch-Herxheimer-Reaktion, die zu Fieber, SchĂŒttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Hautausschlag fĂŒhrt und die normalerweise selbstlimitierend ist. Sie tritt kurz nach Beginn der Anwendung von Ceftriaxon zur Behandlung von Infektionen mit SpirochĂ€ten, wie zum Beispiel der Lyme-Krankheit, auf.

Schwere hepatobilĂ€re Störungen (nicht bekannt, HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar).

Wenn Sie eine EntzĂŒndung der Leber bekommen, informieren Sie sofort Ihren Arzt.

Die Anzeichen können Unwohlsein, gelblich verfĂ€rbtes Augenweiß, dunkler Urin, Jucken der Haut, erhöhte Blutungsneigung oder Verwirrtheit oder gestörte Wachsamkeit einschließen (dies können Anzeichen und Symptome fĂŒr eine LeberentzĂŒndung sein, welche potenziell zu einem lebensbedrohlichen Leberversagen fĂŒhren kann).

Die Behandlung mit Ceftriaxon kann, insbesondere bei Ă€lteren Patienten mit schweren Nierenproblemen oder Störungen des Nervensystems, in seltenen FĂ€llen zu vermindertem Bewusstsein, abnormen Bewegungen, Unruhe und KrĂ€mpfen fĂŒhren.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Ungewöhnliche Anzahl weißer Blutzellen (wie z. B. Abfall der Leukozyten und Anstieg der Eosinophilen) und BlutplĂ€ttchen (Abfall der Thrombozyten)
  • Weiche StĂŒhle oder Durchfall
  • VerĂ€nderte Ergebnisse bei Blutuntersuchungen zur Leberfunktion
  • Ausschlag

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Pilzinfektionen (z. B. Pilzbelag auf SchleimhĂ€uten)
  • Abfall der Anzahl weißer Blutzellen (Granulozytopenie)
  • Verringerung der Anzahl roter Blutzellen (AnĂ€mie)
  • Probleme bei der Blutgerinnung. Die Anzeichen können leichtes Entstehen von blauen Flecken, Schmerzen und Schwellungen der Gelenke einschließen.
  • Kopfschmerzen
  • Benommenheit
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • Juckreiz
  • Schmerzen oder brennendes GefĂŒhl entlang der Vene, in die Ceftriaxon gegeben wurde. Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Erhöhte Temperatur (Fieber)
  • Ungewöhnliche Werte im Nierenfunktionstest (erhöhte Kreatininwerte im Blut)

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • EntzĂŒndung des Dickdarms (Colon). Die Anzeichen umfassen Durchfall, gewöhnlich mit Blut und Schleim, Bauchschmerzen und Fieber.
  • Atembeschwerden (Bronchospasmus)
  • Ausschlag mit fleckigen Erhebungen (Nesselsucht), die große Teile des Körpers bedecken können, Juckreiz und Schwellung
  • Blut oder Zucker im Urin
  • Ödeme (FlĂŒssigkeitsansammlungen)
  • Zittern

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

  • Folgeinfektion, die nicht auf das zuvor verschriebene Antibiotikum anspricht
  • Form der AnĂ€mie, bei der rote Blutzellen zerstört werden (hĂ€molytische AnĂ€mie)
  • Starker Abfall der weißen Blutzellen (Agranulozytose)
  • KrampfanfĂ€lle
  • Schwindel
  • EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse (Pankreatitis). Die Anzeichen schließen schwere Schmerzen im Bauch ein, die in den RĂŒcken ausstrahlen.
  • EntzĂŒndung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • EntzĂŒndung der Zunge (Glossitis). Die Anzeichen schließen Schwellung, Rötung und Schmerzhaftigkeit der Zunge ein.
  • Probleme mit der Gallenblase, die zu Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen fĂŒhren kann
  • Neurologische Erkrankung, die bei Neugeborenen mit schwerer Gelbsucht auftreten kann (Kernikterus)
  • Nierenprobleme, die durch Ceftriaxon-Calcium-AusfĂ€llungen entstehen. Es kann zu Schmerzen beim Wasserlassen (Urin) oder zu verringerter Urinmenge kommen.
  • Ein falsch-positives Ergebnis im Coombs-Test (Test zum Nachweis von bestimmten Blutproblemen)
  • Ein falsch-positives Ergebnis beim Test zum Nachweis einer GalaktosĂ€mie (ungewöhnliche AnhĂ€ufung des Zuckers Galaktose)
  • Ceftriaxon kann bestimmte Blutzucker-Tests stören - bitte ĂŒberprĂŒfen Sie dies gemeinsam mit Ihrem Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach „Verw. bis“ und der Faltschachtel nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht ĂŒber 30°C lagern. Die Durchstechflaschen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schĂŒtzen.

Haltbarkeit nach Rekonstitution:

Die chemische und physikalische StabilitĂ€t der gebrauchsfertigen Zubereitung wurde fĂŒr 6 Stunden bei 25°C und fĂŒr 24 Stunden bei 2 -8°C nachgewiesen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte die gebrauchsfertige Zubereitung sofort verwendet werden. Wenn die gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender fĂŒr die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich und diese sollten normalerweise 24 Stunden bei 2-8°C nicht ĂŒberschreiten.

Wenn das Lösungsmittel zur Rekonstitution HydroxyethylstĂ€rke 6 % ist, ist die rekonstituierte Lösung nur fĂŒr maximal 6 Stunden bei 2-8°C stabil.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ceftriaxon PANPHARMA enthÀlt

Jede Durchstechflasche enthÀlt 500 mg Ceftriaxon als Ceftriaxon-Dinatrium 3,5 H2O. Es enthÀlt keine sonstigen Bestandteile.

Wie Ceftriaxon PANPHARMA aussieht und Inhalt der Packung

Das Arzneimittel ist als Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung in Durchstechflaschen aus Glas erhÀltlich.

Die Packungen enthalten 1, 5 oder 10 Durchstechflaschen.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

PANPHARMA Z.I. du Clairay 35133 Luitré Frankreich

Mitvertrieb:

PANPHARMA GmbH

Bunsenstraße 4

22946 Trittau

Deutschland

Hersteller:

PANPHARMA Z.I. du Clairay 35133 Luitré Frankreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Frankreich CEFTRIAXONE PANPHARMA 500 mg, poudre pour solution injectable
Deutschland Ceftriaxon PANPHARMA 500 mg Pulver zur Herstellung einer
Injektionslösung  
Vereinigtes Königreich Ceftriaxone 500 mg, powder for solution for injection  

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Januar 2021

 

Die folgenden Informationen sind fĂŒr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Es wird empfohlen die Lösung unmittelbar nach der Zubereitung zu verwenden.

Die Lösungsmittel zur Rekonstitution sind Lidocainhydrochlorid-Lösung, Wasser fĂŒr Injektionszwecke, Natriumchlorid 0,9 %-, Glucose 5 %- oder HydroxyethylstĂ€rke 6 %- Infusion.

Diese sind fĂŒr maximal 6 Stunden bei oder unter 25°C und 24 Stunden bei 2-8°C stabil. Vor Licht schĂŒtzen.

Wenn das Lösungsmittel zur Rekonstitution HydroxyethylstĂ€rke 6 % ist, ist die rekonstituierte Lösung nur fĂŒr maximal 6 Stunden bei 2-8°C stabil.

Ceftriaxon PANPHARMA 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung darf nicht mit anderen Arzneimitteln in einer Spritze gemischt werden, mit Ausnahme von 1,06 %-iger Lidocainhydrochlorid-Lösung (nur fĂŒr die intramuskulĂ€re Injektion).

IntramuskulĂ€re Injektion: Ceftriaxon PANPHARMA 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung wird in 1,75 ml einer 1,06%-igen Lidocainhydrochlorid-Lösung gelöst. Die Lösung sollte als tiefe intramuskulĂ€re Injektion verabreicht werden. Lösungen in Lidocain dĂŒrfen nicht intravenös gegeben werden.

Intravenöse Injektion: Ceftriaxon PANPHARMA 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung wird in 5 ml Wasser fĂŒr Injektionszwecke aufgelöst. Die Injektion sollte ĂŒber 5 Minuten, direkt in die Vene oder ĂŒber den Schlauch einer intravenösen Infusion verabreicht werden.

Konzentration fĂŒr die intramuskulĂ€re Injektion: 285,7 mg/ml.

Konzentration fĂŒr die intravenöse Injektion: 100 mg/ml.

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Wirkstoff(e) Ceftriaxon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Panpharma
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.12.2017
ATC Code J01DD04
Pharmakologische Gruppe Andere Beta-Lactam-Antibiotika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden