Wirkstoff(e) Chinidin Verapamil
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Healthcare GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.12.2005
Pharmakologische Gruppe Antiarrhythmika, Klasse I und III

Zulassungsinhaber

Mylan Healthcare GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Cordichin ist ein Arzneimittel, das eine Kombination zweier Wirkstoffe enthält, die auf unterschiedliche Wirkungsweisen den Herzrhythmus regulieren (Natriumkanalblocker Chinidin und Calciumkanalblocker Verapamil).

Cordichin wird angewendet zur:

  • Verhinderung des Wiederauftretens (Rezidivprophylaxe) von Vorhofflimmern bei Patienten mit chronischem (persistierendem) Vorhofflimmern nach erfolgreicher elektrischer Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus (DC-Kardioversion)
  • Verhinderung des Wiederauftretens (Rezidivprophylaxe) von anfallsweise auftretendem Vorhofflimmern (paroxysmales Vorhofflimmern) bei Patienten mit symptomatischem, anfallsweise auftretendem Vorhofflimmern

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Cordichin darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Chinidin und/oder Verapamilhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie einen Herz-Kreislauf-Schock erlitten haben
  • wenn bei Ihnen h√∂hergradige Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Sinusknoten und Herzvorhof (SA-Block II. und III. Grades) auftreten, au√üer wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen
  • wenn bei Ihnen h√∂hergradige Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Herzvorhof und Herzkammern (AV-Block II. und III. Grades) auftreten, au√üer wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen
  • wenn Sie unter Herzrhythmusst√∂rungen infolge gest√∂rter Funktion des Sinusknotens (Sinusknotensyndrom) leiden, z. B. verlangsamter Herzschlag auf weniger als 60 Schl√§ge pro Minute oder im Wechsel auftretender verlangsamter oder beschleunigter Herzschlag oder Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Sinusknoten und Herzvorhof oder Ausfall der Reizbildung im Sinusknoten (Sinusbradykardie, Bradykardie-Tachykardie-Syndrom, SA- Blockierungen oder Sinusarrest), au√üer wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen
  • wenn Sie unter einer Herzmuskelschw√§che (mit einer reduzierten Auswurffraktion von weniger als 35 % und/oder einem Verschlussdruck von mehr als 20 mmHg) leiden (sofern nicht Folge einer supraventrikul√§ren Tachykardie, die auf Verapamil anspricht)
  • wenn Sie unter Vorhofflimmern/-flattern (Herzrhythmusst√∂rungen infolge einer krankhaft erh√∂hten Vorhoferregung) und gleichzeitigem Vorliegen eines WPW- (anfallsweise auftretender beschleunigter Herzschlag durch beschleunigte Erregungsleitung zwischen Herzvorhof und Herzkammer √ľber ein zus√§tzlich vorhandenes Erregungsleitungssystem) oder Lown-Ganong-Levine-Syndroms leiden: Es besteht dann ein erh√∂htes Risiko f√ľr die Ausl√∂sung eines beschleunigten Herzschlags in den Herzkammern (Kammertachykardie) einschlie√ülich Kammerflimmern
  • wenn bei Ihnen eine entz√ľndliche oder toxische Erkrankung des Herzmuskels (infekti√∂se oder toxische Myokarditis) auftritt
  • wenn Sie an Herzklappenfehlern aufgrund einer rheumatischen Erkrankung leiden
  • wenn bei Ihnen eine bakterielle Entz√ľndung der Herzinnenhaut (bakterielle Endokarditis) auftritt
  • wenn Sie an Verengungen bestimmter Herzklappen (Aorten- oder Mitralklappenstenose) leiden
  • wenn bei Ihnen ein operationsbed√ľrftiger Herzfehler (Herzvitium) auftritt
  • wenn bei Ihnen die Vorstufe zu einem m√∂glichen Herzinfarkt (instabile Angina pectoris) auftritt
  • wenn Sie niedrigen Blutdruck (systolisch unter 90 mmHg) haben
  • wenn Sie einen Ruhepuls unter 50 Schl√§gen pro Minute (Bradykardie) haben
  • wenn bei Ihnen ein Blutgerinnsel in den Herzvorh√∂fen (frei flottierende bzw. nicht ausreichend organisierte Vorhofthromben) auftritt
  • wenn bei Ihnen geh√§ufte Herzkammerkontraktionen in Folge (ventrikul√§re Salven) und/oder eine von den Herzkammern ausgehende, gesteigerte Herzschlagfolge (ventrikul√§re Tachykardie) auftreten
  • wenn bei Ihnen bestimmte EKG-Ver√§nderungen unbekannter Ursache oder ausgel√∂st durch ein Arzneimittel (idiopathisches oder iatrogenes QT-Syndrom) auftreten
  • wenn bei Ihnen die Verl√§ngerung eines bestimmten EKG-Wertes (QT-Intervall) auftritt: Es besteht die Gefahr des Auftretens eines beschleunigten Herzschlages in den Herzkammern (Kammertachykardien vom Typ Torsade de pointes)
  • wenn bei Ihnen eine angeborene Verl√§ngerung eines bestimmten EKG-Wertes (angeborenes QT-Syndrom: Romano-Ward-Syndrom, Jervell-Lange-Nielsen- Syndrom) vorliegt
  • wenn Sie bereits ein Arzneimittel f√ľr die Behandlung bestimmter Herzkrankheiten einnehmen, das Ivabradin enth√§lt
  • wenn Sie einen Herzinfarkt √ľberstanden haben, der nicht l√§nger als 3 Monate zur√ľckliegt
  • wenn Sie andere Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika Klasse I und/oder III) einnehmen
  • wenn bei Ihnen eine √úberdosierung mit Digitalis (Arzneistoff zur Steigerung der Herzkraft) vorliegt
  • wenn bei Ihnen eine stark verminderte Anzahl an Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) vorliegt oder aus der Krankengeschichte bekannt ist
  • wenn Sie an einer bestimmten Erkrankung mit beeintr√§chtigter √úbertragung von Nervenimpulsen auf die Muskulatur (Myasthenia gravis) leiden
  • wenn bei Ihnen ein erniedrigter Kaliumblutspiegel (Hypokali√§mie) vorliegt
  • wenn bei Ihnen ein erniedrigter Magnesiumblutspiegel (Hypomagnesi√§mie) vorliegt
  • wenn Sie innerhalb der letzten 3 Monate am Herzen operiert wurden (kardiochirurgischer Eingriff)

Die gleichzeitige intravenöse Gabe von Betarezeptorenblockern darf bei Patienten während der Behandlung mit Cordichin nicht erfolgen (Ausnahme Intensivmedizin).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Cordichin ist erforderlich,

  • wenn Sie k√ľrzlich einen akuten Herzinfarkt mit Komplikationen, z. B. verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie), ausgepr√§gtem Blutdruckabfall (Hypotonie) oder einer Herzmuskelschw√§che des linken Herzens (Linksherzinsuffizienz), erlitten haben
  • wenn bei Ihnen leichtere Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen zwischen Herzvorhof und Herzkammer (AV-Block I. Grades) vorliegen
  • wenn Sie eine stark eingeschr√§nkte Leberfunktion haben
  • wenn Sie eine schwere Herzmuskelerkrankung haben wie z. B. obstruktive hypertrophe Kardiomyopathie
  • wenn Sie unter einer Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) leiden
  • wenn Sie an einer Erkrankung mit beeintr√§chtigter √úbertragung von Nervenimpulsen auf die Muskulatur (wie Lambert-Eaton-Syndrom, fortgeschrittene Duchenne-Muskeldystrophie) leiden
  • wenn Sie an obstruktiven Beschwerden des Magen-Darm-Traktes leiden, insbesondere bei Verengungen der Speiser√∂hre (√Ėsophaguskonstriktionen) mit bestehendem Risiko f√ľr Komplikationen an der Speiser√∂hre

Nach Gabe der ersten Dosis Cordichin sollte der Patient besonders auf Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion √ľberwacht werden.

Bei Patienten mit bekanntem Kaliummangel sollte dieser vor der Behandlung mit Cordichin ausgeglichen werden. Während der Anwendung von Cordichin ist der Kaliumgehalt im Blut im oberen Normbereich zu halten. Falls notwendig, sollte Magnesium verabreicht werden.

Bei Patienten, die Digoxin (Arzneimittel gegen Herzmuskelschwäche) einnehmen, sollte im Fall einer gleichzeitigen Anwendung von Cordichin die Digoxindosis entsprechend vermindert werden.

Wie in Vergleichsstudien zuverlässig gezeigt wurde, hat die beeinträchtigte Nierenfunktion bei Patienten mit Nierenversagen im Endstadium keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Verapamil, das heißt auf die Vorgänge, denen Verapamil im Körper unterworfen ist. Trotzdem legen einzelne Fallberichte nahe, dass Verapamil bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion nur mit Vorsicht und unter sorgfältiger Überwachung angewendet werden sollte. Verapamil kann nicht mittels Blutwäsche (Hämodialyse) entfernt werden.

Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle.

Besondere Hinweise

Es kann zu Ver√§nderung oder Verst√§rkung der Herzrhythmusst√∂rung (proarrhythmische Wirkung) kommen, die zu starker Beeintr√§chtigung der Herzt√§tigkeit mit der m√∂glichen Folge eines Herzstillstandes f√ľhren kann.

Diese proarrhythmischen Wirkungen äußern sich auch als starke Abnahme der Herzschlagfolge (Bradykardie) oder als Erregungsleitungsstörungen (z. B. sinuatrialer, atrioventrikulärer oder intraventrikulärer Block), als Verbreiterung eines bestimmten EKG-Wertes (QRS-Verbreiterung) oder Verlängerung eines bestimmten EKG-Wertes (QT-Intervall) oder in einer Beschleunigung des Herzschlages in den Herzkammern (z. B. Neuauftreten von Kammertachykardie).

Unter Cordichin kommt es zu einer individuell unterschiedlich ausgeprägten Verlängerung eines bestimmten EKG-Wertes (QT-Zeit). Damit verbunden ist das

Risiko der Ausl√∂sung einer spezifischen Beschleunigung des Herzschlages in den Herzkammern (Torsade-de-pointes-Tachykardien) und Kammerflimmern. Dieses Risiko scheint unter Cordichin geringer zu sein als unter einer Chinidin- Monotherapie, da unerw√ľnschte Wirkungen des Chinidins ganz oder teilweise durch Verapamil aufgehoben werden k√∂nnen.

√úberm√§√üige Verl√§ngerungen eines bestimmten EKG-Wertes (QTC-Verl√§ngerungen) k√∂nnen oft als Vorl√§ufer einer proarrhythmischen Wirkung f√ľr eine spezifische Beschleunigung des Herzschlages in den Herzkammern (Torsade-de-pointes- Tachykardien) gewertet werden. Bereits eine Verl√§ngerung von > 20 % sollte als Warnhinweis gelten. Ferner sollte darauf geachtet werden, wie sich die Verl√§ngerung eines bestimmten EKG-Wertes (QT-Dauer) nach l√§ngeren Entspannungsphasen des Herzmuskels (Diastolen, z. B. nach postextrasystolischen Pausen) verh√§lt.

Bei Patienten mit Herzschrittmacher kann eine Funktionsbeeinflussung unter Cordichin nicht ausgeschlossen werden. Die Funktion des Herzschrittmachers sollte √ľberpr√ľft und, falls erforderlich, neu programmiert werden.

Bei einer Kombinationstherapie oder Abbruch der Begleitmedikation mit anderen Arzneimitteln, insbesondere wenn Wechselwirkungen bekannt sind, ist die Dosis von Chinidin (eine der Wirksubstanzen in Cordichin) entsprechend zu verändern und die Therapie durch EKG-Beobachtung zur kontrollieren.

Unter der Behandlung mit Cordichin sollte der Konsum von Grapefruit-Saft vermieden werden.

√Ąltere Patienten

Aufgrund der nicht ausreichenden Datenlage wird die Therapie von Patienten älter als 75 Jahre mit Cordichin nicht empfohlen.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Da keine Erfahrungen zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter

18 Jahren mit Cordichin vorliegen, darf Cordichin bei diesen Patientengruppen nicht angewendet werden.

Einnahme von Cordichin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einnehmen/anwenden.

Die Wirkung nachfolgend genannter Wirkstoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Cordichin beeinflusst werden:

Folgende, auf den Wirkstoff Chinidin in Cordichin zur√ľckzuf√ľhrende Wechselwirkungen m√ľssen beachtet werden:

Wirkung von Chinidin auf andere Arzneimittel

Wirkungsverst√§rkung folgender Arzneimittel durch Chinidin √ľber ein spezifisches Leberenzymsystem (Cytochrom F 3A4):

  • Arzneimittel zur Muskelerschlaffung: (Muskelrelaxanzien): Tubocurarin (Gefahr einer Wirkungsverst√§rkung von Tubocurarin, die sich in Muskelschw√§che und Atemstillstand √§u√üert.)
  • Arzneimittel, die auf die Blutgerinnung wirken: (Antikoagulanzien): z. B. Warfarin (Erh√∂hung der Blutungsneigung)
  • Calciumkanal-Blocker: Nifedipin
    Anstieg der Bioverf√ľgbarkeit folgender Arzneimittel durch Chinidin √ľber ein spezifisches Leberenzymsystem (Cytochrom P450 2D6) mit der Folge erh√∂hter Blutspiegel:
  • Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika): Flecainid, Mexiletin, Propafenon
  • Psychopharmaka (Neuroleptika): Haloperidol, Perphenazin, Thioridazin, Zuclopenthixol
  • Psychopharmaka (nicht trizyklische Antidepressiva): Fluoxetin, Mianserin
  • Psychopharmaka (trizyklische Antidepressiva): Amitriptylin, Desipramin, Clomipramin, Imipramin, Nortriptylin, Trimipramin
  • Betarezeptorenblocker: Metoprolol, Propranolol, Timolol (Die gleichzeitige Gabe kann zu einer Blutdrucksenkung (arterielle Hypotonie) f√ľhren.)
  • Hustenhemmende Arzneimittel (Antitussiva): Codein, Dextromethorphan (Bei Codein: Abbau zu Morphin in der Leber vermindert (verminderte O- Demethylierung).)

Verminderung der Ausscheidung folgender Arzneimittel durch Chinidin √ľber die Nieren:

  • Arzneimittel zur Erh√∂hung der Herzkraft: Digoxin: Deutliche Erh√∂hung der Digoxinkonzentration im Blut aufgrund verminderter Ausscheidung √ľber die Nieren. Deshalb sollte vorsorglich auf Anzeichen einer Digoxin-√úberdosierung geachtet und, falls notwendig, die Digoxindosis vom Arzt reduziert werden (eventuell nach Bestimmung der Digoxinkonzentration im Blut).
  • Arzneimittel zur Erh√∂hung der Herzkraft: Digitoxin: Erh√∂hung der Digitoxinkonzentration im Blut, aber geringer als bei Digoxin. Vorsorglich sollte auf Anzeichen einer Digitoxin-√úberdosierung geachtet werden und, falls notwendig, die Digitoxindosis vom Arzt reduziert werden (eventuell nach Bestimmung der Digitoxinkonzentration im Blut).

Wirkung anderer Arzneimittel auf Chinidin

Erh√∂hung der Chinidinkonzentration im Blut √ľber ein spezifisches Leberenzymsystem (Cytochrom F 3A4) bei gleichzeitiger Anwendung folgender Arzneimittel:

  • Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika): Amiodaron
  • Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Makrolid-Antibiotika):
    Erythromycin
  • Arzneimittel bei Herzkranzgef√§√ü-Erkrankungen (koronare Herzerkrankung):
    Diltiazem, Verapamil (Die Verstoffwechselung von Chinidin in der Leber (hepatische Clearance) wird durch Verapamil deutlich reduziert.)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Antimykotika):
    Ketoconazol, Itraconazol (verminderte Ausscheidung von Chinidin √ľber die Leber)

Wirkungsverst√§rkung von Chinidin √ľber ein spezifisches Leberenzymsystem (Cytochrom F 3A4) durch folgende Arzneimittel:

  • Arzneimittel zur Senkung des erh√∂hten Blutdrucks (Antihypertensiva):
    Reserpin
  • Arzneimittel gegen erh√∂hte Magens√§ure (Antazida): Cimetidin, Magnesium- Antazida

Verk√ľrzung der Wirkdauer von Chinidin bei gleichzeitiger Anwendung mit:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Antibiotika): Rifampicin
  • Arzneimittel zur Behandlung von epileptischen Krampfanf√§llen (Antiepileptika): Barbiturate (wie z. B. Phenobarbital), Phenytoin
  • Abf√ľhrmittel (Laxanzien)

Des Weiteren k√∂nnen folgende Arzneimittel die Konzentration im Blut und die Wirkstoffst√§rke von Chinidin √ľber ein spezifisches Leberenzymsystem (Cytochrom F 3A4) beeinflussen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Antibiotika): Clarithromycin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Antimykotika):
    Fluconazol
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV (Protease-Hemmer): z. B. Ritonavir: Das spezifische Leberenzymsystem (Cytochrom P450 3A4) wird gehemmt.
  • Arzneimittel zur Behandlung von epileptischen Krampfanf√§llen (Antiepileptika): Carbamazepin: Das spezifische Leberenzymsystem (Cytochrom P450 3A4) wird aktiviert.

Sonstige Wechselwirkungen:

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die einen spezifischen EKG-Wert (QT- Zeit) verlängern können:

Die gleichzeitige Anwendung von Chinidin und folgenden Arzneimitteln kann zu einer bedeutenden Verl√§ngerung eines spezifischen EKG-Wertes (QT-Zeit) f√ľhren, so dass vermehrt proarrhythmische Effekte und eine bestimmte Beschleunigung der Herzschlagfolge in den Herzkammern (Torsade-de-pointes-Tachykardie) auftreten k√∂nnen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Antimykotika):
    Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol, Miconazol
  • Psychopharmaka (Antidepressiva): Amitriptylin, Clomipramin, Doxepin, Imipramin, Maprotilin
  • Arzneimittel zur Beschleunigung der Magenentleerung und der D√ľnndarmpassage (Prokinetika): Cisaprid
  • Gef√§√üerweiternde Arzneimittel (Vasodilatatoren): Vincamin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Makrolid-Antibiotika):
    Josamycin, Erythromycin
  • Arzneimittel zur Senkung erh√∂hter Blutfette (Lipidsenker): Probucol
  • Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Antiinfektiva): Pentamidin, Cotrimoxazol (Trimethoprim-Sulfamethoxazol)
  • Psychopharmaka (Neuroleptika): Haloperidol, Phenothiazine (besonders Thioridazin), Pimozid
  • Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika): Astemizol, Terfenadin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Antiinfektiva): Halofantrin, Mefloquinhydrochlorid
  • Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika): Amiodaron
  • Arzneimittel f√ľr eine Narkose (Narkotika): z. B. Halothan

Die gleichzeitige Gabe von magnesiumhaltigen Arzneimitteln gegen erh√∂hte Magens√§ure (Antazida) und Cordichin wird nicht empfohlen. Es kann zu einer deutlichen Erh√∂hung des pH-Wertes (der Wert zeigt die saure, neutrale oder alkalische Reaktion einer L√∂sung an) des Urins (pH > 7) kommen, die zu einer verminderten Ausscheidung von Chinidin und anschlie√üender Erh√∂hung der Konzentration im Blut durch verst√§rkte R√ľckresorption √ľber die Niere f√ľhrt. In der Folge kann es zu einer Chinidin-Vergiftung mit Beschleunigung des Herzschlages in den Herzkammern (ventrikul√§re Arrhythmie), Blutdruckerniedrigung (Hypotonie) und einer Verschlimmerung einer bestehenden Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) kommen.

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Arzneimitteln, die bestimmte Nervenimpuls√ľbertragungen hemmen (Anticholinergika, z. B. Bornaprin), und Cordichin kann eine additive Verst√§rkung dieser hemmenden Wirkung auf die Nervenimpuls√ľbertragung erfolgen, wodurch es zu einer Beschleunigung der Reizleitung im Herzen von den Herzvorh√∂fen zu den Herzkammern √ľber den sogenannten AV-Knoten kommen kann.

Da Chinidin ebenfalls die Zusammenballung von Blutpl√§ttchen (Thrombozytenaggregation) hemmt, wird diese Hemmung bei gleichzeitiger Anwendung von Acetylsalicyls√§ure (vermindert die Thrombozytenaggregation) und Cordichin zus√§tzlich verst√§rkt. Dies f√ľhrt zu einer Erh√∂hung der Blutungsgefahr.

Die gleichzeitige Gabe von Chinidin und Nifedipin (Arzneimittel zur Senkung des erhöhten Blutdrucks) kann eine Wirkungsverstärkung oder Wirkungsabschwächung von Chinidin bewirken.

Die gleichzeitige Behandlung mit Atenolol (Betarezeptorenblocker) kann zu √ľberm√§√üigem Blutdruckabfall beim √úbergang vom Liegen oder Sitzen zum Stehen (orthostatische Hypotension) f√ľhren.

Folgende, auf den Wirkstoff Verapamilhydrochlorid in Cordichin zur√ľckzuf√ľhrende Wechselwirkungen m√ľssen beachtet werden:

Wirkung von Verapamil auf andere Arzneimittel

  • Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika); Betarezeptorenblocker; eine bestimmte Gruppe von Narkosemitteln
    (Inhalationsanästhetika):
    Gegenseitige Verstärkung der Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System:

    • h√∂hergradige AV-Blockierung
    • h√∂hergradige Senkung der Herzschlagfolge (Herzfrequenz)
    • Auftreten einer Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz)
    • verst√§rkte Blutdrucksenkung (Hypotonie)
  • Wirkstoffe gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Flecainid):
    Erhöhung der Flecainidkonzentration im Blut, keine Wirkung auf die Verapamilausscheidung.
  • Betarezeptorenblocker (Metoprolol):
    Erh√∂hung der Bioverf√ľgbarkeit und der maximalen Metoprololkonzentration im Blut bei Patienten mit Angina pectoris.
    Erhöhung der Verapamilhydrochlorid Plasmakonzentration.
  • Betarezeptorenblocker (Propranolol):
    Erh√∂hung der Bioverf√ľgbarkeit und der maximalen Propranololkonzentration im Blut bei Patienten mit Angina pectoris.
    Erhöhung der Verapamilhydrochlorid Plasmakonzentration.
  • Arzneimittel zur Senkung des erh√∂hten Blutdrucks (Antihypertensiva); Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika);
    gefäßerweiternde Arzneimittel (Vasodilatatoren):
    Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung.
  • Wirkstoffe gegen Herzmuskelschw√§che (Digoxin, Digitoxin):
    Erh√∂hung der Digoxin- bzw. Digitoxinkonzentration im Blut. Ihr Arzt sollte vorsorglich auf Symptome einer Digoxin- bzw. Digitoxin√ľberdosierung achten, ggf. sollte die Digoxin- bzw. Digitoxinkonzentration im Blut bestimmt und, falls notwendig, eine Reduzierung der Digoxin- bzw. Digitoxindosis vorgenommen werden.
  • Wirkstoffe gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Chinidin):
    Verst√§rkter Blutdruckabfall ist m√∂glich, bei Patienten mit chronischer Herzmuskelerkrankung (hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie) kann das Auftreten eines Lungen√∂dems (Ansammlung von Fl√ľssigkeit in der Lunge) m√∂glich sein, Erh√∂hung der Chinidinkonzentration im Blut.
  • Wirkstoffe zur Behandlung epileptischer Krampfanf√§lle (Carbamazepin):
    Verstärkung der Wirkung von Carbamazepin, Zunahme der nervenschädigenden (neurotoxischen) Nebenwirkung.
    Die Verapamilhydrochlorid-Konzentration im Blut wird gesenkt, Abschwächung der Wirkung von Verapamilhydrochlorid.
  • Wirkstoffe gegen Depressionen (Lithium):
    Wirkungsabschwächung von Lithium, Erhöhung der nervenschädigenden (neurotoxischen) Wirkung.
  • Arzneimittel zur Muskelerschlaffung (Muskelrelaxanzien):
    Mögliche Wirkungsverstärkung durch Verapamilhydrochlorid.
  • Wirkstoffe gegen Schmerzen und gegen die Bildung von Blutgerinnseln
    (Acetylsalicylsäure):
    Verstärkte Blutungsneigung.
  • Wirkstoffe zur Behandlung von Tumorerkrankungen (Doxorubicin):
    Erh√∂hung der Bioverf√ľgbarkeit und der Konzentration von Doxorubicin im Blut bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom, die gleichzeitig Verapamil oral einnehmen; keine signifikanten √Ąnderungen der Pharmakokinetik von Doxorubicin bei gleichzeitiger intraven√∂ser Anwendung von Verapamil bei Patienten in fortgeschrittenem Tumorstadium.
  • Wirkstoffe zur Behandlung von Gicht (Colchicin):
    Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und Colchicin kann der Plasmaspiegel von Colchicin erhöht werden.
    (Die gleichzeitige Einnahme von Colchicin mit Verapamilhydrochlorid wird nicht empfohlen).
  • Wirkstoff zur Hemmung der Blutgerinnung (Dabigatran)
  • Ethanol (Alkohol):
    Verzögerung des Alkoholabbaus, Erhöhung der Alkoholkonzentration im Blut, somit Verstärkung der Alkoholwirkung durch Cordichin.

Fungistatika (Wirkstoffe zur Behandlung von Pilzerkrankungen, wie z. B. Clotrimazol, Ketoconazol oder Itraconazol), Proteasehemmstoffe (Wirkstoffe zur Behandlung von HIV, wie z. B. Ritonavir oder Indinavir), Wirkstoffe zur Behandlung von Infektionen (Makrolide, wie z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin), Cimetidin (Wirkstoff zur Senkung der Magensäureproduktion), Almotriptan (Wirkstoff zur Behandlung von Migräne), Imipramin (Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen), Glibenclamid (Wirkstoff zur Behandlung einer Zuckererkrankung), Benzodiazepine und andere Anxiolytika (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen, wie z. B. Buspiron, Midazolam):

Erhöhung der Verapamilhydrochlorid-Konzentration und/oder Erhöhung der Konzentration dieser Arzneimittel im Blut durch (gegenseitige) Beeinflussung des Abbaus.

Phenytoin, Phenobarbital, Rifampicin (Wirkstoff zur Tuberkulosebehandlung), Arzneimittel zur Steigerung der Harnsäureausscheidung (Urikosurika, wie z. B. Sulfinpyrazon), Johanniskrautextrakt-Präparate:

Senkung der Verapamilhydrochlorid-Konzentration im Blut und Abschwächung der Wirkung von Verapamilhydrochlorid.

Antiarrhythmika (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen, wie z. B. Amiodaron oder Chinidin), Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus, Tacrolimus (Wirkstoffe zur Unterdr√ľckung der Immunabwehr), Theophyllin (Wirkstoff zur Asthmabehandlung), Prazosin (Wirkstoff zur Behandlung des Bluthochdrucks), Terazosin (Wirkstoff zur Behandlung von Blasenentleerungsst√∂rungen bei Vergr√∂√üerung der Prostata):

Erhöhung der Konzentration dieser Arzneimittel im Blut.

HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (‚ÄěStatine‚Äú; Arzneimittel zur Senkung erh√∂hter Blutfette):

Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und HMG-CoA-Reduktase-Hemmern (wie z. B. Simvastatin, Atorvastatin oder Lovastatin) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöht sein.

Bei Patienten, die Verapamil einnehmen, sollte daher die Behandlung mit einem HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (wie z. B. Simvastatin, Atorvastatin oder Lovastatin) mit der geringsten m√∂glichen Dosis begonnen und hochtitriert werden. Wird eine Behandlung mit Verapamil zu einer bestehenden Therapie mit HMG-CoA-Reduktase- Hemmern (wie z. B. Simvastatin, Atorvastatin oder Lovastatin) hinzugef√ľgt, sollte an eine Reduktion der Statin-Dosis gedacht werden, wobei gegen die Serum- Cholesterin-Konzentration zur√ľck zu titrieren ist.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamil und Simvastatin in höheren Dosen ist das Risiko einer Myopathie/Rhabdomyolyse erhöht. Die Simvastatindosis sollte entsprechend den Herstellerangaben angepasst werden.

Fluvastatin, Pravastatin und Rosuvastatin werden nicht √ľber das Cytochrom-F- Isoenzym 3A4 metabolisiert. Eine Wechselwirkung mit Verapamil ist weniger wahrscheinlich.

Cordichin sollte nicht mit einem der oben genannten Arzneimittel bzw. Wirkstoffe angewendet werden, ohne dass Ihr Arzt ausdr√ľcklich die Anweisung gegeben hat.

Einnahme von Cordichin zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:

Während der Einnahme von Cordichin sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da die Alkoholwirkung durch Cordichin verstärkt wird.

Während der Einnahme von Cordichin sollten Sie keine grapefruithaltigen Speisen und Getränke zu sich nehmen. Grapefruit kann die Konzentration von Verapamilhydrochlorid (einem der wirksamen Bestandteile in Cordichin) im Blut erhöhen. Außerdem verzögert Grapefruit die Absorption von Chinidin und hemmt dessen Verstoffwechselung in der Leber (Hemmung der Umwandlung in den Hauptmetaboliten 3-Hydroxychinidin). Die klinische Bedeutung dieser Wechselwirkung ist unbekannt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft Die Wirkstoffe von Cordichin sind plazentag√§ngig. Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von Cordichin w√§hrend der Schwangerschaft vor. Daten √ľber eine begrenzte Anzahl von oral behandelten Schwangeren mit den Wirkstoffen Verapamilhydrochlorid und Chinidin lassen jedoch nicht auf fruchtsch√§digende (teratogene) Wirkungen von Cordichin schlie√üen. Tierstudien haben sch√§dliche Auswirkungen von Cordichin auf die Nachkommen gezeigt.

Daher sollten Sie Cordichin in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Cordichin nur einnehmen, wenn Ihr Arzt dies unter Ber√ľcksichtigung des Risikos f√ľr Mutter und Kind f√ľr zwingend erforderlich h√§lt.

  • Stillzeit
    Sie sollten Cordichin w√§hrend der Stillzeit nicht einnehmen, da die Wirkstoffe in die Muttermilch √ľbergehen.
    Begrenzte Humandaten nach oraler Einnahme von Verapamil (einer der Wirksubstanzen in Cordichin) haben gezeigt, dass der S√§ugling nur eine geringe Verapamilmenge aufnimmt (0,1 bis 1 % der m√ľtterlichen Dosis) und daher die Einnahme von Verapamil mit dem Stillen m√∂glicherweise vereinbar ist.
    Ein Risiko f√ľr das Neugeborene/den S√§ugling kann nicht ausgeschlossen werden. Wegen der Gefahr schwerwiegender Nebenwirkungen beim S√§ugling sollte Verapamil w√§hrend der Stillzeit jedoch nur dann verwendet werden, wenn dies f√ľr das Wohlergehen der Mutter unbedingt notwendig ist.
    Es gibt Anhaltspunkte daf√ľr, dass Verapamilhydrochlorid in Einzelf√§llen die Prolaktin-Sekretion steigern und eine spontane Milchabsonderung ausl√∂sen kann.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel im Zusammenwirken mit Alkohol. Verapamil kann möglicherweise den Blutspiegel von Alkohol erhöhen und seine Elimination verlangsamen, wodurch die Alkohol-Effekte verstärkt werden können.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Cordichin nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Cordichin sonst nicht richtig wirken kann.

Cordichin ist individuell, dem Schweregrad der Erkrankung angepasst, zu dosieren. Eine Tagesdosis von 3-mal 1 Filmtablette Cordichin t√§glich sollte als Dauertherapie nicht √ľberschritten werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Rezidivprophylaxe bei Patienten mit persistierendem (chronischem) Vorhofflimmern nach erfolgreicher elektrischer Kardioversion Nach erfolgreicher elektrischer Kardioversion wird folgende Dosierung empfohlen:


    • am ersten Tag nach der Kardioversion werden 2-mal 1 Filmtablette Cordichin pro Tag eingenommen
    • ab dem zweiten Tag nach der Kardioversion werden 3-mal 1 Filmtablette Cordichin pro Tag eingenommen
  • Rezidivprophylaxe bei Patienten mit symptomatischem, paroxysmalem Vorhofflimmern
    Die Initialdosierung beträgt:

    • am ersten Tag 1-mal 1 Filmtablette Cordichin und
    • am zweiten und dritten Tag 2-mal 1 Filmtablette pro Tag
      Als Erhaltungsdosis werden ab dem vierten Tag 3-mal 1 Filmtablette pro Tag eingenommen.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Die derzeit verf√ľgbaren Informationen werden im Abschnitt 2 beschrieben.

Cordichin sollte bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion mit Vorsicht und unter engmaschiger Beobachtung angewendet werden.

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei stark eingeschränkter Leberfunktion darf Cordichin nur mit Vorsicht angewendet werden.

Art der Anwendung Zum Einnehmen.

Nehmen Sie Cordichin bitte ungelutscht und unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) zu oder kurz nach den Mahlzeiten ein.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Einnahme ist nicht begrenzt, sie wird vom behandelnden Arzt bestimmt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Cordichin zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Cordichin eingenommen haben, als Sie sollten

Folgende Anzeichen und Symptome einer versehentlichen oder beabsichtigten Einnahme zu großer Mengen von Cordichin können auftreten:

Zentrales Nervensystem: Sehstörungen, totale Erblindung (Amaurose), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Ohrengeräusche (Tinnitus), Ertaubung (obere Frequenzen), Schwäche, Schwindel, Kopfschmerzen in verschiedenen Schweregraden, Erregungszustand bis Bewusstlosigkeit, teils mit Krämpfen (Kloni), teils mit raschem Temperaturabfall und Reflexlosigkeit, Atembeschwerden (bis hin zu zentraler Atemlähmung)

  • Herz-Kreislauf-System:
    Anfallsweise auftretende Beschleunigung der Herzschlagfolge in den Herzkammern (paroxysmale ventrikuläre Tachykardie), Verlängerung eines bestimmten EKG-Wertes (Verlängerung des QRS-Komplexes) oder Reizleitungsblockierung in den Herzkammern (intraventrikulärer Block), Kammerflimmern, zusätzliche Herzaktionen außerhalb des regulären Grundrhythmus (Extrasystolen), Herzmuskelschwäche (myokardiale Insuffizienz), schwerer Blutdruckabfall, Schocksymptomatik, Herz-Kreislauf- Schock mit Wasseransammlung in der Lunge (kardiogener Schock mit Lungenödem), Herz-Kreislauf-Stillstand durch fehlende Herzschläge (Asystolie), vom Herzschrittmacherknoten ausgehender verlangsamter Herzschlag (Sinusbradykardie mit verlängerter QT-Dauer und abgeflachten bis negativen T- Wellen), Ausfall des Herzschrittmacherknotens (Sinusstillstand), Erregungsleitungsstörung im Herzen zwischen Sinusknoten und Herzvorhof (SA- Block), Erregungsleitungsstörung im Herzen zwischen Herzvorhof und Herzkammern (AV-Block)
    In allen Teilen des Reizleitungssystems am Herzen nehmen die Zeiten der Nichtansprechbarkeit zu (Zunahme der Refraktärzeiten). Die Verlängerung spezifischer EKG-Werte (relative QT-Zeit, QRS-Verbreiterung, QT-Anomalie) sind als Warnzeichen aufzufassen
  • Verdauungstrakt:
    Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhö) in verschiedenen Schweregraden
  • Stoffwechsel:

Blutzucker-Anstieg (Hyperglykämie), Abfall der Kaliumkonzentration im Blut (Hypokaliämie), Störung im Säure-Basen-Haushalt (metabolische Azidose), verminderte Sauerstoffversorgung im Körper (Hypoxie)

√úber Todesf√§lle bei Vergiftung mit Verapamilhydrochlorid wurde gelegentlich berichtet; √ľber einen t√∂dlichen Ausgang bei Vergiftung mit Chinidin wurde nach Einnahme von 4 bis 8 g berichtet.

Beim Auftreten der oben genannten Symptome ist sofort ein Arzt/Notarzt zu benachrichtigen, der die erforderlichen Maßnahmen einleitet.

Wenn Sie die Einnahme von Cordichin vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Cordichin abbrechen

Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Cordichin nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

Eine Beendigung der Behandlung mit Cordichin sollte nach längerer Behandlung grundsätzlich nicht plötzlich, sondern ausschleichend erfolgen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt:H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen, die bei Chinidin berichtet wurden, sind:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Proarrhythmische Wirkungen (Veränderungen oder Verstärkungen der Herzrhythmusstörungen) (Beispielsweise Beschleunigung der Herzschlagfolge in den Herzkammern (ventrikuläre Tachykardien, meist vom Torsade de-pointes- Typ oder Kammerflimmern))

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Anzeichen einer Chininvergiftung (Diese Symptome treten nach hohen Dosen auf und bilden sich nach Dosisreduktion zur√ľck) (z. B. Ohrger√§usche (Tinnitus), Sehst√∂rungen, Doppeltsehen, Augenzittern (Nystagmus), unangenehme Augenempfindungen bei Lichteinfall (Photophobie), Verschlechterung des H√∂rverm√∂gens, Verwirrtheitszust√§nde, Muskelzittern, Kopfschmerzen; Schwindel)
  • Sch√§digung des Sehnerven
  • Blutdruckabfall (Hypotonie) (Kann zu starker Beeintr√§chtigung der Herzt√§tigkeit mit der m√∂glichen Folge eines Herzstillstandes f√ľhren k√∂nnen)
  • verlangsamter Herzschlag (Bradykardie) (Kann zu starker Beeintr√§chtigung der Herzt√§tigkeit mit der m√∂glichen Folge eines Herzstillstandes f√ľhren k√∂nnen)
  • Nesselfieber (Urtikaria)
  • Juckreiz (Pruritus)

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Blutbildst√∂rungen (Thrombozytopenie, Leukozytopenie, Panzytopenie, Agranulo- zytose, h√§molytische An√§mie)
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • Punkt- oder fleckenf√∂rmige Haut- oder Schleimhautblutungen (Purpura)
  • entz√ľndliche Reaktionen ausgehend von den Blutgef√§√üw√§nden (Vaskulitis)
  • schwere Hauterkrankung (toxische epidermale Nekrolyse)
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Muskelschw√§che
  • Muskelzittern
  • schwere Hauterkrankung (Lupus-erythematodes-√§hnliches Syndrom)
  • Fieber

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

Entz√ľndliche Lungenerkrankungen (Bronchialasthma-√§hnliche St√∂rungen, Lungenfibrose)

Nebenwirkungen, die bei Verapamilhydrochlorid berichtet wurden, sind: Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schwindel- bzw. Benommenheitsgef√ľhl
  • Kopfschmerzen
  • Neuropathie (Erkrankungen des Nervensystems)
  • Nervosit√§t
  • verlangsamte Herzschlagfolge (Bradykardie)
  • Entstehung einer Herzmuskelschw√§che bzw. Verschlimmerung einer vorbestehenden Herzmuskelschw√§che
  • √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall und/oder Beschwerden durch Blutdruckabfall beim Wechsel der K√∂rperlage vom Liegen oder Sitzen zum Stehen (orthostatische Regulationsst√∂rungen)
  • Flush (Gesichtsr√∂tung mit W√§rmegef√ľhl)
  • Hypotonie (erniedrigter Blutdruck)
  • Verstopfung
  • √úbelkeit
  • schmerzhafte R√∂tungen und Schwellungen der Gliedma√üen (Erythromelalgie)
  • Kn√∂chel√∂deme (periphere √Ėdeme)

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der Glukosetoleranz
  • Herzklopfen (Palpitationen)
  • beschleunigte Herzschlagfolge (Tachykardie)
  • Bauchschmerzen
  • Wahrscheinlich allergisch bedingte Leberentz√ľndung (Hepatitis) mit Erh√∂hung der leberspezifischen Enzyme
  • M√ľdigkeit

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 10 Behandelten betreffen)

  • Missempfindungen wie Kribbeln Taubheits- und K√§ltegef√ľhl in den Gliedma√üen (Par√§sthesie)
  • Zittern (Tremor)
  • Schl√§frigkeit/Benommenheit/Bewusstseinstr√ľbung (Somnolenz)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Erbrechen

verstärktes Schwitzen (Hyperhidrose)

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

  • Sonnenbrand √§hnliche Hautreaktionen (Photodermatitis)
  • Verschlimmerung bestimmter Muskelerkrankungen (Myasthenia gravis, Lambert- Eaton-Syndrom, fortgeschrittene Duchenne-Muskeldystrophie)

Die nachfolgen Nebenwirkungen traten mit einer H√§ufigkeit auf, die auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar war

  • √úberempfindlichkeit
  • St√∂rungen des unwillk√ľrlichen Bewegungsablaufs (Extrapyramidale Symptome)
  • Paralyse (Tetraparese)
    (Es gab einen einzelnen Postmarketing-Bericht √ľber L√§hmungen (Paralyse; und zwar Schw√§che in Armen und Beinen (Tetraparese)) in Verbindung mit der gemeinsamen Anwendung von Verapamilhydrochlorid (einem der Wirkstoffe in Cordichin) und Colchicin (Wirkstoff zur Gichtbehandlung))
  • Kr√§mpfe
  • Zu hohe Kaliumkonzentration im Blut (Hyperkali√§mie)
  • Schwindel (Vertigo)
  • schwere Erregungsleitungsst√∂rungen im Herzen (AV-Block (I., II., III. Grades))
  • Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz)
  • Sinusstillstand
  • Sinusbradykardie
  • Herzstillstand (Asystolie)
  • Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus)
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Abdominale Beschwerden
  • Zahnfleischwucherung (Gingivahyperplasie)
  • Darmverschluss (Ileus)
  • Gewebeschwellungen, vor allem im Gesichtsbereich (Angio√∂dem)
  • schwere allergische Hautreaktion mit schwerer St√∂rung des Allgemeinbefindens (Stevens-Johnson-Syndrom)
  • Erythema multiforme
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Punkt- oder fleckenf√∂rmige Haut- bzw. Schleimhautblutungen (Purpura)
  • Hautausschlag mit Flecken und Papeln (makulopapul√∂se Exantheme)
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Muskelschw√§che
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Niereninsuffizienz
  • Impotenz (erektile Dysfunktion)
  • Milchfluss (Galaktorrhoe)
  • Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brustdr√ľse (Gyn√§komastie)
  • Prolaktinwerte im Blut erh√∂ht

Nebenwirkungen, die unter der fixen Kombination aus Chinidin und

Verapamilhydrochlorid berichtet wurden, sind:

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Anzeichen einer Chininvergiftung, (z. B. Ohrger√§usche (Tinnitus), Sehst√∂rungen, Doppeltsehen, Augenzittern (Nystagmus), unangenehme Augenempfindungen bei Lichteinfall (Photophobie), Verschlechterung des H√∂rverm√∂gens, Verwirrtheitszust√§nde, Muskelzittern, Kopfschmerzen; Schwindel)
  • Proarrhythmische Wirkungen (Ver√§nderungen oder Verst√§rkungen der Herzrhythmusst√∂rungen)
    (Beispielsweise Beschleunigung der Herzschlagfolge in den Herzkammern(ventrikuläre Tachykardien, meist vom Torsade-de-pointes-Typ oder Kammerflimmern))
  • Blutdruckabfall (Hypotonie)
    (Kann zu starker Beeintr√§chtigung der Herzt√§tigkeit mit der m√∂glichen Folge eines Herzstillstandes f√ľhren k√∂nnen)
  • verlangsamter Herzschlag (Bradykardie)
    (Kann zu starker Beeintr√§chtigung der Herzt√§tigkeit mit der m√∂glichen Folge eines Herzstillstandes f√ľhren k√∂nnen)
  • Blutbildst√∂rungen (Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose)
  • √úbelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Nesselfieber (Urtikaria)
  • Juckreiz (Pruritus)

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 10 Behandelten betreffen)

  • Entz√ľndliche Lungenerkrankungen (Bronchialasthma-√§hnliche St√∂rungen, Lungenfibrose)
  • Wahrscheinlich allergisch bedingte Leberentz√ľndung (Hepatitis) mit Erh√∂hung der leberspezifischen Enzyme
  • Nierenfunktionsst√∂rungen
  • Punkt- oder fleckenf√∂rmige Haut- oder Schleimhautblutungen (Purpura)
  • entz√ľndliche Reaktionen ausgehend von den Blutgef√§√üw√§nden (Vaskulitis)
  • schwere Hauterkrankung (toxische epidermale Nekrolyse)
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Muskelschw√§che
  • Muskelzittern
  • schwere Hauterkrankung (Lupus-erythematodes-√§hnliches Syndrom
  • Fieber

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

Impotenz

Gegenmaßnahmen

Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen weiteren Ma√ünahmen entscheiden kann.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Durchdr√ľckstreifen nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Cordichin enthält:

Die Wirkstoffe sind Chinidin und Verapamilhydrochlorid.

1 Filmtablette enthält 160 mg Chinidin (entspricht ca. 250 mg Chinidinhydrogensulfat x 4 H2O) und 80 mg Verapamilhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Eisenoxide und -hydroxide, Gelatine, hochdisperses Siliciumdioxid, Hypromellose,

Macrogol 400, Macrogol 6000, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Talkum, Titandioxid.

Wie Cordichin aussieht und Inhalt der Packung:

Gelbliche, bikonvexe Filmtablette.

Cordichin ist in folgenden Packungsgrößen erhältlich:

Originalpackung mit
Filmtabletten

Originalpackung mit


Filmtabletten

Originalpackung mit 100 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Mylan Healthcare GmbH Freundallee 9A

30173 Hannover

Telefon: 0511 / 6750-2400

Telefax: 0511 / 6750-3120

E-Mail: mylan.healthcare@mylan.com

Hersteller

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG

Knollstraße

67061 Ludwigshafen

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2016.

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Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Cordichin - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Chinidin Verapamil
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Healthcare GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.12.2005
Pharmakologische Gruppe Antiarrhythmika, Klasse I und III

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden