Leflon 20 mg Filmtabletten

Abbildung Leflon 20 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Leflunomid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 21.07.2011
ATC Code L04AA13
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

Zulassungsinhaber

Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Repso 20 mg Filmtabletten Leflunomid Movetis NV
Leflunomid - 1A Pharma 10 mg Filmtabletten Leflunomid 1 A Pharma GmbH
Leflon 10 mg Filmtabletten Leflunomid Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Leflunomid STADA 10 mg Filmtabletten Leflunomid STADAPHARM
Arava 20 mg Filmtabletten Leflunomid Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Leflon gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antirheumatika genannt werden. Es enthält den Wirkstoff Leflunomid.

Leflunomid wird angewendet, um Erwachsene mit aktiver rheumatoider Arthritis oder mit aktiver Psoriasis-Arthritis zu behandeln.

Zu den Symptomen der rheumatoiden Arthritis z√§hlen Entz√ľndungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsst√∂rungen und Schmerzen. Weitere Krankheitserscheinungen betreffen den ganzen K√∂rper, hierzu z√§hlen Appetitlosigkeit, Fieber, Kraftlosigkeit und An√§mie (Mangel an roten Blutk√∂rperchen).

Zu den Symptomen der aktiven Psoriasis-Arthritis z√§hlen Entz√ľndungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsst√∂rungen, Schmerzen und rote, schuppige Hautflecken (Hautl√§sionen).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Leflon darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie jemals allergisch auf Leflunomid (insbesondere mit einer schweren Hautreaktion, häufig begleitet von Fieber, Gelenkschmerzen, rötlichen Verfärbungen der Haut oder Blasen [z. B. Ste- vens-Johnson-Syndrom]) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses

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DE/p/085/13/8  

Arzneimittels reagiert haben oder wenn Sie allergisch gegen Teriflunomid (angewendet zur Be- handlung der Multiplen Sklerose) sind,

  • wenn Sie irgendwelche Leberbeschwerden haben,
  • wenn Sie ein mittleres bis schweres Nierenleiden haben,
  • wenn Sie eine stark erniedrigte Eiwei√ümenge im Blut (Hypoprotein√§mie) haben,
  • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die Ihr Immunsystem beeinflussen (z. B. AIDS),
  • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die die Funktion Ihres Knochenmarks betreffen, oder wenn die Zahl der roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen in Ihrem Blut oder die Anzahl der Blutpl√§tt- chen reduziert ist,
  • wenn Sie an einer schweren Infektion leiden,
  • wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein, oder stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Leflon einnehmen,

  • wenn Sie in der Vergangenheit einmal an interstitieller Lungenerkrankung gelitten haben.
  • wenn Sie in der Vergangenheit einmal eine Tuberkulose hatten oder wenn Sie in engen Kontakt mit jemandem, der Tuberkulose hat oder hatte, gekommen sind. Ihr Arzt kann Tests durchf√ľhren, um herauszufinden, ob Sie Tuberkulose haben.
  • wenn Sie m√§nnlich sind und ein Kind zeugen m√∂chten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Leflunomid in die Samenfl√ľssigkeit √ľbergeht, soll w√§hrend der Behandlung mit Leflon ein zuverl√§ssiger Empf√§ngnisschutz angewendet werden. M√§nner, die ein Kind zeugen m√∂chten, sollten mit ihrem Arzt sprechen, der ihnen empfehlen kann, die Einnahme von Leflon zu beenden und bestimmte Arzneimittel einzunehmen, um Leflunomid schnell und ausreichend aus dem K√∂rper auszuscheiden. Sie sollten dann Ihr Blut untersuchen lassen, um sicherzugehen, dass Leflunomid ausreichend aus dem K√∂rper ausgeschieden wurde. Danach sollten Sie eine Wartezeit von mindestens 3 weiteren Monaten einhalten, bevor Sie versuchen, ein Kind zu zeugen.
  • wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Calciumspiegel) geplant ist. Es k√∂nnen falsch niedrige Calciumspiegel festgestellt werden.

Leflon kann gelegentlich zu Problemen mit Ihrem Blut, Ihrer Leber, Lunge oder den Nerven in Ihren Armen und Beinen f√ľhren. Es kann auch einige schwere allergische Reaktionen (einschlie√ülich Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]) hervorrufen oder die Gefahr einer schweren Infektion erh√∂hen. F√ľr weitere Informationen hierzu lesen Sie bitte Abschnitt 4.

‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú.

DRESS äußert sich zunächst durch grippeähnliche Symptome und Hautausschlag im Gesicht, dann mit einem sich ausbreitenden Hautausschlag und erhöhter Temperatur, erhöhten Leberenzymwerten in Blutuntersuchungen, Zunahme einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen (Eosinophilie) und vergrößerten Lymphknoten.

Ihr Arzt wird vor und w√§hrend der Behandlung mit Leflon regelm√§√üig Blutuntersuchungen vornehmen, um die Blutk√∂rperchen und die Leber zu √ľberpr√ľfen. Ihr Arzt wird auch regelm√§√üig Ihren Blutdruck messen, da die Einnahme von Leflunomid zu einer Blutdruckerh√∂hung f√ľhren kann.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie an ungekl√§rtem chronischem Durchfall leiden. Ihr Arzt f√ľhrt eventuell zus√§tzliche Untersuchungen f√ľr eine Differenzialdiagnose durch.

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Kinder und Jugendliche

Die Einnahme von Leflon wird f√ľr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.Einnahme von Leflon zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Dies schlie√üt auch Arzneimittel ein, die ohne √§rztliche Verschreibung erh√§ltlich sind.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, wie Malariamittel (z. B. Chloroquin und Hydroxychloroquin), Gold (intramuskul√§r oder zum Einnehmen), D-Penicillamin, Azathioprin und andere Immunsuppressiva (z. B. Methotrexat), da diese Kombinationen nicht empfehlenswert sind,
  • Warfarin und andere Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung, da eine √úberwachung notwendig ist, um das Risiko von Nebenwirkungen dieses Arzneimittels zu verringern,
  • Teriflunomid zur Behandlung von Multipler Sklerose,
  • Repaglinid, Pioglitazon, Nateglinid oder Rosiglitazon zur Behandlung von Diabetes,
  • Daunorubicin, Doxorubicin, Paclitaxel oder Topotecan zur Behandlung von Krebs,
  • Duloxetin zur Behandlung von Depression, Harninkontinenz oder Nierenerkrankungen bei Diabetikern,
  • Alosetron zur Behandlung von schwerem Durchfall,
  • Theophyllin zur Behandlung von Asthma,
  • Tizanidin, ein Arzneimittel zur Muskelentspannung,
  • orale Verh√ľtungsmittel (die Ethinylestradiol und Levonorgestrel enthalten),
  • Cefaclor, Benzylpenicillin (Penicillin G), Ciprofloxacin zur Behandlung von Infektionen,
  • Indometacin, Ketoprofen zur Behandlung von Schmerzen oder Entz√ľndungen,
  • Furosemid zur Behandlung von Herzerkrankungen (Diuretikum [‚ÄěWassertablette‚Äú]),
  • Zidovudin zur Behandlung von HIV-Infektion,
  • Rosuvastatin, Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin zur Behandlung von Hypercholesterin√§mie (hoher Cholesterinspiegel),
  • Sulfasalazin zur Behandlung von entz√ľndlicher Darmerkrankung oder rheumatoider Arthritis,
  • ein Arzneimittel mit dem Namen Colestyramin (zur Senkung erh√∂hter Cholesterinwerte) oder Aktivkohle, da diese Arzneimittel die Aufnahme von Leflunomid in den K√∂rper herabsetzen k√∂nnen.

Wenn Sie bereits ein nicht-steroidales Antiphlogistikum (NSAR) und/oder Kortikosteroide anwenden, so d√ľrfen Sie damit auch w√§hrend der Behandlung mit Leflon fortfahren.

Impfungen

M√ľssen Sie geimpft werden, so holen Sie √§rztlichen Rat ein. Bestimmte Impfungen sollten w√§hrend der Behandlung mit Leflon und einen bestimmten Zeitraum √ľber das Behandlungsende hinaus nicht erfolgen.

Einnahme von Leflon zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Leflon kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.

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Es wird empfohlen, w√§hrend einer Behandlung mit Leflunomid keinen Alkohol zu trinken. Der Konsum von Alkohol w√§hrend der Behandlung mit Leflon kann die Wahrscheinlichkeit f√ľr eine Lebersch√§digung erh√∂hen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie Leflon nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein. Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden, w√§hrend Sie Leflon einnehmen, ist das Risiko, ein Baby mit schwerwiegenden Fehlbildungen zu bekommen, erh√∂ht. Frauen in geb√§rf√§higem Alter d√ľrfen Leflon nicht einnehmen, ohne zuverl√§ssigen Empf√§ngnisschutz zu praktizieren.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie planen, nach Absetzen von Leflon schwanger zu werden. Es muss sichergestellt sein, dass Leflunomid vollst√§ndig aus Ihrem K√∂rper ausgeschieden ist, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. Dies kann bis zu 2 Jahre dauern. Die Zeit kann durch Einnahme bestimmter Arzneimittel, die die Ausscheidung von Leflunomid aus Ihrem K√∂rper beschleunigen, auf wenige Wochen verk√ľrzt werden.

In jedem Fall sollte durch eine Blutuntersuchung bestätigt werden, dass Leflunomid ausreichend aus Ihrem Körper ausgeschieden ist, und anschließend sollten Sie mindestens einen weiteren Monat warten, bevor Sie schwanger werden.

F√ľr weitere Informationen zum Labortest setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid oder in den 2 Jahren nach Beendigung der Behandlung vermuten, schwanger zu sein, m√ľssen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um einen Schwangerschaftstest durchf√ľhren zu lassen. Falls der Test best√§tigt, dass Sie schwanger sind, k√∂nnte Ihr Arzt eine Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln vorschlagen, um Leflunomid schnell und ausreichend aus Ihrem K√∂rper auszuscheiden. Dies kann das Risiko f√ľr Ihr Kind verringern.

Nehmen Sie Leflon nicht ein, wenn Sie stillen, da Leflunomid in die Muttermilch √ľbergeht.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Leflon kann bei Ihnen Schwindel hervorrufen, der Ihre Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit herabsetzen kann. Wenn Sie hiervon betroffen sind, setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs oder bedienen Sie keine Maschinen.

Leflon enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

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Die empfohlene Anfangsdosis von Leflon beträgt 1 Tablette mit 100 mg Leflunomid einmal täglich an den ersten drei Tagen. Danach beträgt die empfohlene Erhaltungsdosis:

  • bei rheumatoider Arthritis: 10 oder 20 mg Leflon einmal t√§glich, abh√§ngig von der Schwere Ihrer Erkrankung,
  • bei Psoriasis-Arthritis: 20 mg Leflon einmal t√§glich.

Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit viel Wasser.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.

Es kann ca. 4 Wochen oder l√§nger dauern, bis Sie eine Besserung Ihres Krankheitszustandes sp√ľren. Bei manchen Patienten kann eine weitere Besserung noch nach 4 bis 6 Monaten Behandlung erfolgen.

Normalerweise wird Leflon √ľber einen l√§ngeren Zeitraum eingenommen.

Wenn Sie eine größere Menge von Leflon eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Leflon eingenommen haben, als Sie sollten, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder holen Sie ärztlichen Rat ein. Nehmen Sie möglichst Ihre Tabletten oder die Schachtel mit, um sie dem Arzt zu zeigen.

Wenn Sie die Einnahme von Leflon vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis ausgelassen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie es merken, es sei denn, es ist fast Zeit f√ľr die n√§chste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort und beenden Sie die Einnahme von Leflon:

  • wenn Sie Schw√§che versp√ľren, sich benommen oder schwindlig f√ľhlen oder Atembeschwer- den haben, da dies Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein k√∂nnen,
  • wenn Sie Hautausschl√§ge oder Geschw√ľre im Mund bekommen, da diese schwere, manchmal lebensbedrohliche Reaktionen anzeigen k√∂nnen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epi- dermale Nekrolyse, Erythema multiforme, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]), siehe Abschnitt 2.

Informieren Sie Ihren Arzt sofort bei:

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  • blasser Haut, M√ľdigkeit oder Auftreten von blauen Flecken, da dies eine Bluterkrankung an- zeigen kann (ausgel√∂st durch ein Ungleichgewicht der verschiedenen Blutzellen, aus denen das Blut besteht),
  • M√ľdigkeit, Bauchschmerzen oder Gelbsucht (gelbe Verf√§rbung der Augen oder der Haut), da dies einen ernsten Zustand wie Leberversagen anzeigen kann, der t√∂dlich sein kann,
  • jeglichen Symptomen einer Infektion wie Fieber, Halsschmerzen oder Husten, da dieses Arz- neimittel die Wahrscheinlichkeit f√ľr eine schwere Infektion, die lebensbedrohlich sein kann, erh√∂- hen kann,
  • Husten oder Atembeschwerden, da es sich hierbei um Anzeichen f√ľr Probleme mit der Lunge handeln k√∂nnte (interstitielle Lungenerkrankung oder pulmonale Hypertonie),
  • ungewohntem Kribbeln, Kraftlosigkeit oder Schmerzen in Ihren H√§nden oder F√ľ√üen, da dies auf Probleme mit Ihren Nerven (periphere Neuropathie) hindeuten kann.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • eine geringe Senkung der Zahl der wei√üen Blutzellen (Leukopenie),
  • leichte allergische Reaktionen,
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust (im Allgemeinen unbedeutend),
  • M√ľdigkeit (Asthenie),
  • Kopfschmerzen, Schwindel,
  • ungew√∂hnliche Hautempfindungen wie Kribbeln (Par√§sthesie),
  • eine leichte Erh√∂hung des Blutdrucks,
  • Kolitis,
  • Durchfall,
  • √úbelkeit, Erbrechen,
  • Entz√ľndung der Mundh√∂hle oder Mundgeschw√ľre,
  • Bauchschmerzen,
  • Leberwerterh√∂hungen,
  • verst√§rkter Haarausfall,
  • Ekzem, trockene Haut, Hautausschl√§ge und Juckreiz,
  • Sehnenscheidenentz√ľndung (Schmerzen, verursacht durch eine Entz√ľndung der Membran, die die Sehnen umgibt, gew√∂hnlich an H√§nden oder F√ľ√üen),
  • eine Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (Kreatin-Phosphokinase),
  • Sch√§digung der Nervenbahnen in den Armen oder Beinen (periphere Neuropathie).

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • eine Senkung der Zahl der roten Blutk√∂rperchen (Blutarmut) und der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie),
  • eine Senkung des Kaliumspiegels im Blut,
  • Angstgef√ľhl,
  • Geschmacksver√§nderungen,
  • Nesselsucht (Urtikaria),
  • Sehnenruptur,
  • ein Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride),
  • eine Verminderung der Phosphatwerte im Blut.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • eine Vermehrung der Blutzellen, die Eosinophilie genannt wird; eine geringe Verringerung der Zahl der wei√üen Blutzellen (Leukopenie); Verringerung aller Blutzellen (Panzytopenie),
  • eine starke Erh√∂hung des Blutdrucks,
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  • Lungenentz√ľndung (interstitielle Lungenerkrankung),
  • Leberwerterh√∂hungen, woraus sich ernsthafte St√∂rungen wie Leberentz√ľndung (Hepatitis) oder Gelbsucht entwickeln k√∂nnen,
  • schwere Infektionen, Sepsis genannt, die m√∂glicherweise t√∂dlich sein k√∂nnen,
  • eine Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (Lactat-Dehydrogenase).

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • eine deutliche Abnahme bestimmter wei√üer Blutzellen (Agranulozytose),
  • schwere und m√∂glicherweise schwerwiegende allergische Reaktionen,
  • Entz√ľndung der kleinen Gef√§√üe (Vaskulitis, einschlie√ülich nekrotisierender Vaskulitis der Haut),
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis),
  • ernsthafte Leberst√∂rungen wie Leberversagen oder Nekrose (m√∂glicherweise mit t√∂dlichem Ver- lauf),
  • schwerwiegende, unter Umst√§nden lebensbedrohliche Reaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).

Au√üerdem k√∂nnen andere Nebenwirkungen, wie z.B. Nierenversagen, ein Absinken der Harns√§ure- spiegel in Ihrem Blut, pulmonale Hypertonie, Unfruchtbarkeit bei M√§nnern (die sich wieder zur√ľckbil- det, wenn die Einnahme dieses Arzneimittels beendet wird), kutaner Lupus erythematodes (gekenn- zeichnet durch Ausschlag und R√∂tung an Hautstellen, die dem Licht ausgesetzt sind), Psoriasis (neu auftretend oder verschlechtert) und DRESS, mit nicht bekannter H√§ufigkeit auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkun- gen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt- Georg-Kiesinger-Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis bzw. der Blisterpackung und der Faltschachtel angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Leflon enthält

  • Der Wirkstoff ist: Leflunomid.
    Eine Filmtablette enthält 20 mg Leflunomid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke (Maisstärke), Povidon (K30), Crospovidon (Typ A), hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Lactose-Monohydrat.
    Film√ľberzug: Titandioxid (E 171), Talkum, Hypromellose, Macrogol 6000, Eisen(III)-oxid- hydroxid x H2O (E 172).

Wie Leflon Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Leflon 20 mg Filmtabletten sind gelbe, runde, bikonvexe Tabletten mit einer einseitigen Bruchkerbe und einem Durchmesser von ungefähr 8,1 mm.

Leflon 20 mg Filmtabletten sind in Packungen mit 28, 30, 50, 60, 90 oder 100 Filmtabletten in F/Al/PVC/Al-Blisterpackungen oder in HDPE-Mehrdosenbehältnissen mit Trockenmittel erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

HEUMANN PHARMAGmbH & Co. Generica KG

S√ľdwestpark 50 ¬∑ 90449 N√ľrnberg

E-Mail: info@heumann.de

Mitvertrieb:

Heunet Pharma GmbH

S√ľdwestpark 50

90449 N√ľrnberg

Hersteller

Pharmathen S.A., Dervenakion 6, 15351, Pallini, Attiki, Griechenland

Pharmathen International S.A., Industrial Park Sapes, Rodopi Prefecture, Block No 5, Rodopi 69300, Griechenland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Zypern: Leflon 20 mg
Tschechische Republik: Leflon 20 mg
Deutschland: Leflon 20 mg Filmtabletten
Rumänien: Leflon 20 mg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2017.

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Liebe Patientin, lieber Patient,

Ihr Arzt hat Ihnen Leflon, ein Arzneimittel mit dem bewährten Wirkstoff Leflunomid, verordnet.

Dieses Arzneimittel soll Ihnen helfen, schneller beschwerdefrei zu werden. Damit Leflon seine Wirkung optimal entfalten kann, ist es wichtig, dass Sie sich genau an die Anwendungsvorschriften Ihres Arztes halten und die Angaben in der Gebrauchsinformation beachten.

Zur besseren Erinnerung k√∂nnen Sie die Anweisungen zur Anwendung in das daf√ľr bestimmte Feld auf der Packungsr√ľckseite eintragen.

Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, die Ihnen gerne weiterhelfen. Wir w√ľnschen Ihnen gute Besserung!

Verschreibungspflichtig

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Leflon 20 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Leflunomid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 21.07.2011
ATC Code L04AA13
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden