Leflunomid Bluefish 20 mg Filmtabletten

Abbildung Leflunomid Bluefish 20 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Leflunomid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Bluefish Pharmaceuticals AB (publ)
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.07.2011
ATC Code L04AA13
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

Zulassungsinhaber

Bluefish Pharmaceuticals AB (publ)

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Leflunomid Bluefish gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antirheumatika genannt werden. Es enthält den Wirkstoff Leflunomid.

Leflunomid Bluefish wird angewendet, um erwachsene Patienten mit aktiver rheumatoider Arthritis oder mit aktiver Psoriasis-Arthritis zu behandeln.

Zu den Symptomen der rheumatoiden Arthritis z√§hlen Entz√ľndungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsst√∂rungen und Schmerzen. Weitere Krankheitserscheinungen betreffen den ganzen K√∂rper, hierzu z√§hlen Appetitlosigkeit, Fieber, Kraftlosigkeit und An√§mie (Mangel an roten Blutk√∂rperchen).

Zu den Symptomen der aktiven Psoriasis-Arthritis z√§hlen Entz√ľndungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsst√∂rungen, Schmerzen und rote, schuppige Hautflecken (Hautl√§sionen).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Leflunomid Bluefish darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie jemals allergisch gegen Leflunomid (insbesondere mit einer schweren Hautreaktion, h√§ufig begleitet von Fieber, Gelenkschmerzen, r√∂tlichen Verf√§rbungen der Haut oder Blasen [z.B. Stevens-Johnson-Syndrom]), Erdnuss oder Soja oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels reagierten,
  • wenn Sie irgendwelche Leberbeschwerden haben,
  • wenn Sie ein mittelschweres bis schweres Nierenleiden haben,
  • wenn Sie eine stark erniedrigte Eiwei√ümenge im Blut (Hypoprotein√§mie) haben,
  • wenn Sie irgendwelche Beschwerden haben, die Ihr Immunsystem beeinflussen (z. B. AIDS),
  • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die die Funktion Ihres Knochenmarks betreffen, oder wenn die Zahl der roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen in Ihrem Blut oder die Anzahl der Blutpl√§ttchen reduziert ist,
  • wenn Sie an einer schweren Infektion leiden,

    wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein, oder stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie Leflunomid Bluefish einnehmen,

  • wenn Sie in der Vergangenheit einmal an interstitieller Lungenerkrankung gelitten haben.
  • wenn Sie in der Vergangenheit einmal eine Tuberkulose hatten oder wenn Sie in engen Kontakt mit jemandem, der Tuberkulose hat oder hatte, gekommen sind. Ihr Arzt kann Tests durchf√ľhren,

um herauszufinden, ob Sie Tuberkulose haben.

wenn Sie m√§nnlich sind und ein Kind zeugen m√∂chten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Leflunomid Bluefish in die Samenfl√ľssigkeit √ľbergeht, soll w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid Bluefish ein zuverl√§ssiger Empf√§ngnisschutz angewendet werden. M√§nner, die ein Kind zeugen m√∂chten, sollten mit ihrem Arzt sprechen, der Ihnen empfehlen kann, die Einnahme von Leflunomid Bluefish zu beenden und bestimmte Arzneimittel einzunehmen, um Leflunomid Bluefish schnell und ausreichend aus dem K√∂rper auszuscheiden. Sie sollten dann Ihr Blut untersuchen lassen, um sicherzugehen, dass Leflunomid Bluefish ausreichend aus dem K√∂rper ausgeschieden wurde. Danach sollten Sie eine Wartezeit von mindestens 3 weiteren Monaten einhalten, bevor Sie versuchen, ein Kind zu zeugen.

wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Kalziumspiegel) geplant ist. Es können falsch niedrige Kalziumspiegel festgestellt werden.

Leflunomid Bluefish kann gelegentlich zu Problemen mit Ihrem Blut, Ihrer Leber, Lunge oder den Nerven in Ihren Armen und Beinen f√ľhren. Es kann auch einige schwere allergische Reaktionen hervorrufen (einschlie√ülich Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen

[DRESS]) oder die Gefahr einer schweren Infektion erh√∂hen. F√ľr weitere Informationen hierzu lesen Sie bitte Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú.

DRESS erscheint zunächst als grippeähnliche Symptome und Hautausschlag im Gesicht, dann mit erweitertem Hautausschlag mit hohem Fieber, Erhöhung der Leberenzymwerte bei Bluttests und einer Zunahme von einer Art weißer Blutkörperchen (Eosinophilie) sowie vergrößerten Lymphknoten.

Ihr Arzt wird vor und w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid Bluefish regelm√§√üig Blutuntersuchungen vornehmen, um die Blutk√∂rperchen und die Leber zu √ľberpr√ľfen. Ihr Arzt wird auch regelm√§√üig Ihren Blutdruck messen, da die Einnahme von Leflunomid Bluefish zu einer Blutdruckerh√∂hung f√ľhren kann.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie an ungekl√§rtem chronischem Durchfall leiden. Ihr Arzt f√ľhrt eventuell zus√§tzliche Untersuchungen f√ľr eine Differenzialdiagnose durch.

Kinder und Jugendliche

Die Einnahme von Leflunomid Bluefish wird f√ľr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Einnahme von Leflunomid Bluefish zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beachsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, wie Malariamittel (z. B. Chloroquin und Hydroxychloroquin), Gold (intramuskul√§r oder zum Einnehmen), D-

Penicillamin, Azathioprin und andere Immunsuppressiva (z. B. Methotrexat), da diese Kombinationen nicht empfehlenswert sind,

  • Warfarin und andere Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung, da eine √úberwachung notwendig ist, um das Risiko von Nebenwirkungen dieses Arzneimittels zu verringern,
  • Teriflunomid zur Behandlung von Multipler Sklerose,
  • Repaglinid, Pioglitazon, Nateglinid oder Rosiglitazon zur Behandlung von Diabetes,
  • Daunorubicin, Doxorubicin, Paclitaxel oder Topotecan zur Behandlung von Krebs,
  • Duloxetin zur Behandlung von Depression, Harninkontinenz oder Nierenerkrankungen bei Diabetikern,
  • Alosetron zur Behandlung von schwerem Durchfall,
  • Theophyllin zur Behandlung von Asthma,
  • Tizanidin, ein Arzneimittel zur Muskelentspannung,
  • orale Verh√ľtungsmittel (die Ethinylestradiol und Levonorgestrel enthalten),
  • Cefaclor, Benzylpenicillin (Penicillin G), Ciprofloxacin zur Behandlung von Infektionen,
  • Indometacin, Ketoprofen zur Behandlung von Schmerzen oder Entz√ľndungen,
  • Furosemid zur Behandlung von Herzerkrankungen (Diuretikum, [‚ÄěWassertablette‚Äú]),
  • Zidovudin zur Behandlung von HIV-Infektion,
  • Rosuvastatin, Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin zur Behandlung von Hypercholesterin√§mie (hoher Cholesterinspiegel),
  • Sulfasalazin zur Behandlung von entz√ľndlicher Darmerkrankung oder rheumatoider Arthritis,
  • ein Arzneimittel mit dem Namen Colestyramin (zur Senkung erh√∂hter Cholesterinwerte) oder Aktivkohle, da diese Arzneimittel die Aufnahme von Leflunomid Bluefish in den K√∂rper herabsetzen k√∂nnen.

Nehmen Sie bereits ein nichtsteroidales Antiphlogistikum (NSAR) und/oder Kortikosteroide ein, so d√ľrfen Sie diese auch w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid Bluefish weiter einnehmen.

Impfungen

M√ľssen Sie geimpft werden, so holen Sie √§rztlichen Rat ein. Bestimmte Impfungen sollten w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid Bluefish und einen bestimmten Zeitraum √ľber das Behandlungsende hinaus nicht erfolgen.

Einnahme von Leflunomid Bluefish zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Leflunomid Bluefish kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.

Es wird empfohlen, w√§hrend einer Behandlung mit Leflunomid Bluefish keinen Alkohol zu trinken. Der Konsum von Alkohol w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid Bluefish kann die Wahrscheinlichkeit f√ľr eine Lebersch√§digung erh√∂hen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Nehmen Sie Leflunomid Bluefish nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein. Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden, w√§hrend Sie Leflunomid Bluefish einnehmen, ist das Risiko, ein Baby mit schwerwiegenden Fehlbildungen zu bekommen, erh√∂ht. Frauen in geb√§rf√§higem Alter d√ľrfen Leflunomid Bluefish nicht einnehmen, ohne zuverl√§ssigen Empf√§ngnisschutz zu praktizieren.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie planen, nach Absetzen von Leflunomid Bluefish schwanger zu werden. Es muss sichergestellt sein, dass Leflunomid Bluefish vollst√§ndig aus Ihrem K√∂rper ausgeschieden ist, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. Dies kann bis zu 2 Jahre dauern. Die Zeit kann durch Einnahme bestimmter Arzneimittel, die die Ausscheidung von Leflunomid Bluefish aus Ihrem K√∂rper beschleunigen, auf wenige Wochen verk√ľrzt werden.

In jedem Fall sollte durch eine Blutuntersuchung bestätigt werden, dass Leflunomid Bluefish ausreichend aus Ihrem Körper ausgeschieden ist, und anschließend sollten Sie mindestens einen weiteren Monat warten, bevor Sie schwanger werden.

F√ľr weitere Informationen zum Labortest setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid Bluefish oder in den 2 Jahren nach Beendigung der Behandlung vermuten, schwanger zu sein, m√ľssen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um einen Schwangerschaftstest durchf√ľhren zu lassen. Falls der Test best√§tigt, dass Sie schwanger sind, k√∂nnte Ihr Arzt eine Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln vorschlagen, um Leflunomid Bluefish schnell und ausreichend aus Ihrem K√∂rper auszuscheiden. Dies kann das Risiko f√ľr Ihr Kind verringern.

Nehmen Sie Leflunomid Bluefish nicht ein, wenn Sie stillen, da Leflunomid in die Muttermilch √ľbergeht.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Leflunomid Bluefish kann bei Ihnen Schwindel hervorrufen, der Ihre Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit herabsetzen kann. Wenn Sie hiervon betroffen sind, setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs oder bedienen Sie keine Maschinen.

Leflunomid Bluefish enthält Lactose und Natrium.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu

‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Leflunomid Bluefish immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Anfangsdosis von Leflunomid Bluefish beträgt 100 mg Leflunomid einmal täglich an den ersten 3 Tagen. Danach beträgt die empfohlene Erhaltungsdosis:

  • bei rheumatoider Arthritis: 10 oder 20 mg Leflunomid Bluefish einmal t√§glich, abh√§ngig von der Schwere der Erkrankung,
  • bei Psoriasis-Arthritis: 20 mg Leflunomid Bluefish einmal t√§glich.

Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit viel Wasser.

Es kann ca. 4 Wochen oder l√§nger dauern, bis Sie eine Besserung Ihres Krankheitszustandes sp√ľren. Bei manchen Patienten kann eine weitere Besserung noch nach 4 bis 6 Monaten Behandlung erfolgen. Normalerweise wird Leflunomid Bluefish √ľber einen l√§ngeren Zeitraum eingenommen.

Wenn Sie eine größere Menge von Leflunomid Bluefish eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Leflunomid Bluefish eingenommen haben, als Sie sollten, so setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder holen Sie ärztlichen Rat ein. Nehmen Sie möglichst Ihre Tabletten oder die Schachtel mit, um sie dem Arzt zu zeigen.

Wenn Sie die Einnahme von Leflunomid Bluefish vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis ausgelassen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie es merken, es sei denn, es ist fast Zeit f√ľr die n√§chste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort und beenden Sie die Einnahme von Leflunomid Bluefish

  • wenn Sie Schw√§che versp√ľren, sich benommen oder schwindlig f√ľhlen oder Atembeschwerden haben, da dies Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein k√∂nnen,
  • wenn Sie Hautausschl√§ge oder Geschw√ľre im Mund bekommen, da diese schwere, manchmal lebensbedrohliche Reaktionen anzeigen k√∂nnen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systematischen Symptomen [DRESS]), siehe Abschnitt 2.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort bei

  • blasser Haut, M√ľdigkeit oder Auftreten von blauen Flecken, da dies eine Bluterkrankung anzeigen kann (ausgel√∂st durch ein Ungleichgewicht der verschiedenen Blutzellen, aus denen das Blut besteht),
  • M√ľdigkeit, Bauchschmerzen oder Gelbsucht (gelbe Verf√§rbung der Augen oder der Haut), da dies einen ernsten Zustand wie Leberversagen anzeigen kann, der t√∂dlich sein kann,
  • jeglichen Symptomen einer Infektion wie Fieber, Halsschmerzen oder Husten, da dieses Arzneimittel die Wahrscheinlichkeit f√ľr eine schwere Infektion, die lebensbedrohlich sein kann, erh√∂hen kann,
  • Husten oder Atemproblemen, da dies Probleme mit der Lunge anzeigen kann (interstitielle Lungenerkrankung oder Lungenhochdruck),
  • ungewohntem Kribbeln, Kraftlosigkeit oder Schmerzen in Ihren H√§nden oder F√ľ√üen, da dies auf Probleme mit Ihren Nerven (periphere Neuropathie) hindeuten kann.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • eine geringe Senkung der Zahl der wei√üen Blutzellen (Leukopenie),
  • leichte allergische Reaktionen,
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust (im Allgemeinen unbedeutend),
  • M√ľdigkeit (Asthenie),
  • Kopfschmerzen, Schwindel,
  • ungew√∂hnliche Hautempfindungen wie Kribbeln (Par√§sthesie),
  • Sch√§digung der Nervenbahnen in den Armen oder Beinen (periphere Neuropathie),
  • eine leichte Erh√∂hung des Blutdrucks,
  • Durchfall,
  • √úbelkeit, Erbrechen,
  • Entz√ľndung der Mundh√∂hle oder Mundgeschw√ľre,
  • Bauchschmerzen,
  • Kolitis,
  • Leberwerterh√∂hungen,
  • verst√§rkter Haarausfall,
  • Ekzem, trockene Haut, Hautausschl√§ge und Juckreiz,
  • Sehnenscheidenentz√ľndung (Schmerzen, verursacht durch eine Entz√ľndung der Membran, die die Sehnen umgibt, gew√∂hnlich an H√§nden oder F√ľ√üen),
  • eine Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (Kreatinphosphokinase),

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • eine Senkung der Zahl der roten Blutk√∂rperchen (Blutarmut) und der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie),
  • eine Senkung des Kaliumspiegels im Blut,
  • Angstgef√ľhl,
  • Geschmacksver√§nderungen,
  • Urtikaria (Nesselsucht),
  • Sehnenruptur,
  • ein Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride),
  • eine Verminderung der Phosphatwerte im Blut,

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • eine Vermehrung der Blutzellen, die Eosinophile genannt werden (Eosinophilie); eine geringe Verringerung der Zahl der wei√üen Blutzellen (Leukopenie); Verringerung aller Blutzellen (Panzytopenie),
  • eine starke Erh√∂hung des Blutdrucks,
  • Lungenentz√ľndung (interstitielle Lungenerkrankung),
  • Leberwerterh√∂hungen, woraus sich ernsthafte St√∂rungen wie Hepatitis oder Gelbsucht entwickeln k√∂nnen,
  • schwere Infektionen, Sepsis genannt, die m√∂glicherweise t√∂dlich sein k√∂nnen,
  • eine Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (Lactat-Dehydrogenase).

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • eine deutliche Abnahme bestimmter wei√üer Blutzellen (Agranulozytose),
  • schwere und m√∂glicherweise schwerwiegende allergische Reaktionen,
  • Entz√ľndung der kleinen Gef√§√üe (Vaskulitis, einschlie√ülich nekrotisierender Vaskulitis der Haut),
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis),
  • ernsthafte Leberst√∂rungen wie Leberversagen oder Nekrose (m√∂glicherweise mit t√∂dlichem Verlauf),
  • schwerwiegende, unter Umst√§nden lebensbedrohliche Reaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).

Andere Nebenwirkungen, wie Nierenversagen, eine Senkung der Harns√§urespiegel im Blut, Lungenhochdruck und Unfruchtbarkeit bei M√§nnern (die sich wieder zur√ľckbildet, wenn die Einnahme von Leflunomid Bluefish beendet wird), kutaner Lupus erythematodes (gekennzeichnet durch Ausschlag und R√∂tung an Hautstellen, die dem Licht ausgesetzt sind) und Psoriasis (neu auftretend oder verschlechtert) k√∂nnen mit unbekannter H√§ufigkeit auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Flasche und der Faltschachtel nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Leflunomid Bluefish enthält

  • Der Wirkstoff ist Leflunomid. Eine Filmtablette enth√§lt 20 mg Leflunomid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Hyprolose (5.0 - 16.0% Hydroxypropoxy-Gruppen), Weins√§ure (Ph.Eur.), Natriumdodecylsulfat und Magnesiumstearat (Ph.Eur.). Film√ľberzug: ent√∂lte Phospholipide aus Sojabohnen, Poly(vinylalkohol), Talkum, Titandioxid (E 171) und Xanthangummi.

Wie Leflunomid Bluefish aussieht und Inhalt der Packung

Leflunomid Bluefish 20 mg Filmtabletten sind weiß bis fast weiß und rund mit einem Durchmesser von etwa 8 mm und einer Bruchkerbe auf einer Seite der Tablette. Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Die Filmtabletten sind in Flaschen verpackt.

Es sind Packungsgrößen mit 10, 20, 28, 30, 42, 50, 56, 60, 90, 98 oder 100 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Bluefish Pharmaceuticals AB

F.O. Box 49013, 10028 Stockholm

Schweden

Hersteller

Bluefish Pharmaceuticals AB

Gävlegatan 22

11330 Stockholm

Schweden

Haupt Pharma M√ľnster GmbH

Schleebr√ľggenkamp 15

48159 M√ľnster

Deutschland

Mitvertrieb

Bluefish Pharma GmbH

Im Leuschnerpark 4

64347 Griesheim

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Leflunomid Bluefish 20 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Leflunomid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Bluefish Pharmaceuticals AB (publ)
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 07.07.2011
ATC Code L04AA13
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden