Leflunomid medac 10 mg Filmtabletten

Abbildung Leflunomid medac 10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Leflunomid
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller medac
Betäubungsmittel Nein
ATC Code L04AA13
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

Zulassungsinhaber

medac

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Leflunomid Heumann 10 mg Filmtabletten Leflunomid Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Leflunomid Mylan 20 mg Filmtabletten Leflunomid Mylan dura GmbH
Leflunomid Bluefish 20 mg Filmtabletten Leflunomid Bluefish Pharmaceuticals AB (publ)
Leflunomid - 1A Pharma 10 mg Filmtabletten Leflunomid 1 A Pharma GmbH
Arava 10 mg Filmtabletten Leflunomid Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Leflunomid medac gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antirheumatika genannt werden. Es enthält den Wirkstoff Leflunomid.

Leflunomid medac wird angewendet, um Erwachsene mit aktiver rheumatoider Arthritis zu behandeln.

Zu den Symptomen der rheumatoiden Arthritis z√§hlen Entz√ľndungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsst√∂rungen und Schmerzen. Weitere Krankheitserscheinungen betreffen den ganzen K√∂rper, hierzu z√§hlen Appetitlosigkeit, Fieber, Kraftlosigkeit und An√§mie (Mangel an roten Blutk√∂rperchen).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Leflunomid medac darf nicht eingenommen werden
  • wenn Sie jemals √ľberempfindlich (allergisch) gegen Leflunomid (insbesondere mit einer schweren Hautreaktion, h√§ufig begleitet von Fieber, Gelenkschmerzen, r√∂tlichen Verf√§rbungen der Haut oder Blasen [z. B. Stevens-Johnson-Syndrom]), Erdnuss oder Soja oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile von Leflunomid medac reagierten,
  • wenn Sie irgendwelche Leberbeschwerdenhaben,
  • wenn Sie ein mittleres bis schweres Nierenleidenhaben,
  • wenn Sie eine stark erniedrigte Eiwei√ümenge im Blut(Hypoprotein√§mie) haben,
  • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die Ihr Immunsystembeeinflussen (z. B. AIDS),
  • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die die Funktion Ihres Knochenmarksbetreffen, oder wenn die Zahl der roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen in Ihrem Blut oder die Anzahl der Blutpl√§ttchen reduziert ist,
  • wenn Sie an einer schweren Infektionleiden,
  • wenn Sie schwangersind, denken, dass Sie schwanger sein k√∂nnten, oder stillen.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie Leflunomid medac einnehmen,Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Leflunomid medac ist erforderlich,

  • wenn Sie in der Vergangenheit einmal an Tuberkulose(Lungenerkrankung) oder interstitieller Lungenerkrankunglitten,
  • wenn Sie m√§nnlichsind und ein Kind zeugen m√∂chten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Leflunomid medac in die Samenfl√ľssigkeit √ľbergeht, soll w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid medac ein zuverl√§ssiger Empf√§ngnisschutz angewendet werden. M√§nner, die ein Kind zeugen m√∂chten, sollten mit ihrem Arzt sprechen, der ihnen empfehlen kann, die Einnahme von Leflunomid medac zu beenden und bestimmte Arzneimittel einzunehmen, um Leflunomid medac schnell und ausreichend aus dem K√∂rper auszuscheiden. Sie sollten dann Ihr Blut untersuchen lassen, um sicherzugehen, dass Leflunomid medac ausreichend aus dem K√∂rper ausgeschieden wurde. Danach sollten Sie eine Wartezeit von mindestens 3 weiteren Monaten einhalten, bevor Sie versuchen, ein Kind zu zeugen.

Leflunomid medac kann gelegentlich zu Problemen mit Ihrem Blut, Ihrer Leber, Lunge oder den Nerven in Ihren Armen und Beinen f√ľhren. Es kann auch einige schwere allergische Reaktionen hervorrufen, oder die Gefahr einer schweren Infektion erh√∂hen. F√ľr weitere Informationen hierzu lesen Sie bitte Abschnitt 4 ?Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich??.

Ihr Arzt wird vor und w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid medac regelm√§√üig Blutuntersuchungenvornehmen, um die Blutk√∂rperchen und die Leber zu √ľberpr√ľfen. Ihr Arzt wird auch regelm√§√üig Ihren Blutdruck messen, da die Einnahme von Leflunomid medac zu einer Blutdruckerh√∂hung f√ľhren kann.

Kinder und Jugendliche
Die Anwendung von Leflunomid medac bei Kindern und Jugendlichen im Alter von unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.
Einnahme von Leflunomid medac mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie

  • andere Arzneimittel zur Behandlung der rheumatoiden Arthritiseinnehmen, wie Malariamittel (z. B. Chloroquin und Hydroxychloroquin), Gold (intramuskul√§r oder zum Einnehmen), D-Penicillamin, Azathioprin und andere Immunsuppressiva (z. B. Methotrexat), da diese Kombinationen nicht empfehlenswert sind,
  • ein Arzneimittel mit dem Namen Colestyramin(zur Senkung erh√∂hter Cholesterinwerte) oder Aktivkohle einnehmen, da diese Arzneimittel die Aufnahme von Leflunomid medac in den K√∂rper herabsetzen k√∂nnen,
  • Phenytoin(zur Behandlung einer Epilepsie), Warfarinoder Phenprocoumon(zur Blutverd√ľnnung) oder Tolbutamid (zur Behandlung des Typ-2-Diabetes) einnehmen. Diese Arzneimittel k√∂nnen das Nebenwirkungsrisiko erh√∂hen.

Nehmen Sie bereits ein nichtsteroidales Antiphlogistikum(NSAR) und/oder Kortikosteroide ein, so d√ľrfen Sie diese auch w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid medac weiter nehmen.

Impfungen

M√ľssen Sie geimpft werden, so holen Sie √§rztlichen Rat ein. Bestimmte Impfungen sollten w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid medac und einen bestimmten Zeitraum √ľber das Behandlungsende hinaus nicht erfolgen.

Einnahme von Leflunomid medac zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Leflunomid medac kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.

Es wird empfohlen, w√§hrend einer Behandlung mit Leflunomid medac keinen Alkohol zu trinken. Der Konsum von Alkohol w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid medac kann die Wahrscheinlichkeit f√ľr eine Lebersch√§digung erh√∂hen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie Leflunomid medac nicht ein, wenn Sie schwangersind oder denken, dass Sie schwanger sein k√∂nnten. Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden, w√§hrend Sie Leflunomid medac einnehmen, ist das Risiko, ein Baby mit schwerwiegenden Fehlbildungen zu bekommen, erh√∂ht. Frauen in geb√§rf√§higem Alter d√ľrfen Leflunomid medac nicht einnehmen, ohne zuverl√§ssigen Empf√§ngnisschutz zu praktizieren.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie planen, nach Absetzen von Leflunomid medac schwanger zu werden. Es muss sichergestellt sein, dass Leflunomid medac vollst√§ndig aus Ihrem K√∂rper ausgeschieden ist, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. Dies kann bis zu 2 Jahre dauern. Die Zeit kann durch Einnahme bestimmter Arzneimittel, die die Ausscheidung von Leflunomid medac aus Ihrem K√∂rper beschleunigen, auf wenige Wochen verk√ľrzt werden.

In jedem Fall sollte durch eine Blutuntersuchung bestätigt werden, dass Leflunomid medac ausreichend aus Ihrem Körper ausgeschieden ist, und anschließend sollten Sie mindestens einen weiteren Monat warten, bevor Sie schwanger werden.

F√ľr weitere Informationen zum Labortest setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid medac oder in den 2 Jahren nach Beendigung der Behandlung vermuten, schwanger zu sein, m√ľssen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um einen Schwangerschaftstest durchf√ľhren zu lassen. Falls der Test best√§tigt, dass Sie schwanger sind, k√∂nnte Ihr Arzt eine Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln vorschlagen, um Leflunomid medac schnell und ausreichend aus Ihrem K√∂rper auszuscheiden. Dies kann das Risiko f√ľr Ihr Kind verringern.

Nehmen Sie Leflunomid medac nicht ein, wenn Sie stillen, da Leflunomid in die Muttermilch √ľbergeht.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Leflunomid medac kann bei Ihnen Schwindel hervorrufen, der Ihre Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit herabsetzen kann. Wenn Sie hiervon betroffen sind, setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs oder bedienen Sie keine Maschinen.

Leflunomid medac enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Leflunomid medac enthält entölte Phospholipide aus Sojabohnen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Erdnuss oder Soja sind.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Leflunomid medac immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Anfangsdosis von Leflunomid medac beträgt 100 mg einmal täglich an den ersten drei Tagen. Danach beträgt die empfohlene Erhaltungsdosis:

  • bei rheumatoider Arthritis: 10 oder 20 mg Leflunomid medac einmal t√§glich, abh√§ngig von der Schwere Ihrer Erkrankung.

SchluckenSie die Tablette unzerkautmit viel Wasser.

Es kann ca. 4 Wochen oder l√§nger dauern, bis Sie eine Besserung Ihres Krankheitszustandes sp√ľren. Bei manchen Patienten kann eine weitere Besserung noch nach 4 bis 6 Monaten Behandlung erfolgen. Normalerweise wird Leflunomid medac √ľber einen l√§ngeren Zeitraum eingenommen.

Wenn Sie eine größere Menge von Leflunomid medac eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Leflunomid medac eingenommen haben, als Sie sollten, so setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder holen Sie ärztlichen Rat ein. Nehmen Sie möglichst Ihre Tabletten oder die Schachtel mit, um sie dem Arzt zu zeigen.

Wenn Sie die Einnahme von Leflunomid medac vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis ausgelassen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie es merken, es sei denn, es ist fast Zeit f√ľr die n√§chste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort und beenden Sie die Einnahme von Leflunomid medac:

  • wenn Sie Schw√§cheversp√ľren, sich benommen oder schwindlig f√ľhlen oder Atembeschwerdenhaben, da dies Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein k√∂nnen,
  • wenn Sie Hautausschl√§geoder Geschw√ľre im Mundbekommen, da diese schwere, manchmal lebensbedrohliche Reaktionen anzeigen k√∂nnen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort bei:

  • blasser Haut, M√ľdigkeitoder Auftreten von blauen Flecken, da dies eine Bluterkrankung anzeigen kann (ausgel√∂st durch ein Ungleichgewicht der verschiedenen Blutzellen, aus denen das Blut besteht),
  • M√ľdigkeit, Bauchschmerzenoder Gelbsucht(gelbe Verf√§rbung der Augen oder der Haut), da dies einen ernsten Zustand wie Leberversagen anzeigen kann, der t√∂dlich sein kann,
  • jeglichen Symptomen einer Infektionwie Fieber, Halsschmerzenoder Husten, da dieses Arzneimittel die Wahrscheinlichkeit f√ľr eine schwere Infektion, die lebensbedrohlich sein kann, erh√∂hen kann,
  • Hustenoder Atemproblemen, da dies eine Lungenentz√ľndung anzeigen kann (interstitielle Lungenerkrankung).
  • ungewohntem Kribbeln, Kraftlosigkeitoder Schmerzenin Ihren H√§nden oder F√ľ√üen, da dies auf Probleme mit Ihren Nerven (periphere Neuropathie) hindeuten kann.
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
  • eine geringe Senkung der Zahl der wei√üen Blutzellen (Leukopenie),
  • leichte allergische Reaktionen,
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust (im Allgemeinen unbedeutend),
  • M√ľdigkeit (Asthenie),
  • Kopfschmerzen, Schwindel,
  • ungew√∂hnliche Hautempfindungen wie Kribbeln (Par√§sthesie),
  • eine leichte Erh√∂hung des Blutdrucks,
  • Durchfall,
  • √úbelkeit, Erbrechen,
  • Entz√ľndung der Mundh√∂hle oder Mundgeschw√ľre,
  • Bauchschmerzen,
  • Leberwerterh√∂hungen,
  • verst√§rkter Haarausfall,
  • Ekzem, trockene Haut, Hautausschl√§ge und Juckreiz,
  • Sehnenscheidenentz√ľndung (Schmerzen, verursacht durch eine Entz√ľndung der Membran, die die Sehnen umgibt, gew√∂hnlich an H√§nden oder F√ľ√üen),
  • eine Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (Kreatin-Phosphokinase)
  • Sch√§digung der Nervenbahnen in den Armen oder Beinen (periphere Neuropathie).
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
  • eine Senkung der Zahl der roten Blutk√∂rperchen (Blutarmut) und der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie),
  • eine Senkung des Kaliumspiegels im Blut,
  • Angstgef√ľhl,
  • Geschmacksver√§nderungen,
  • Urtikaria (Nesselsucht),
  • Sehnenruptur,
  • ein Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride), eine Verminderung der Phosphatwerte im Blut.
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
  • eine Vermehrung der Blutzellen, die Eosinophile genannt werden (Eosinophilie); eine geringe Verringerung der Zahl der wei√üen Blutzellen (Leukopenie); Verringerung aller Blutzellen (Panzytopenie),
  • eine starke Erh√∂hung des Blutdrucks,
  • Lungenentz√ľndung (interstitielle Lungenerkrankung),
  • Leberwerterh√∂hungen, woraus sich ernsthafte St√∂rungen wie Hepatitis oder Gelbsucht entwickeln k√∂nnen,
  • schwere Infektionen, Sepsis genannt, die m√∂glicherweise t√∂dlich sein k√∂nnen,
  • eine Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (Lactat-Dehydrogenase).
Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1von 10.000 Behandelten betreffen
  • eine deutliche Abnahme bestimmter wei√üer Blutzellen (Agranulozytose),
  • schwere und m√∂glicherweise schwerwiegende allergische Reaktionen,
  • Entz√ľndung der kleinen Gef√§√üe (Vaskulitis, einschlie√ülich nekrotisierender Vaskulitis der Haut),
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis),
  • ernsthafte Leberst√∂rungen wie Leberversagen oder Nekrose (m√∂glicherweise mit t√∂dlichem Verlauf),
  • schwerwiegende, unter Umst√§nden lebensbedrohliche Reaktionen (Stevens-Johnson- Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).

Andere Nebenwirkungen, wie Nierenversagen, eine Senkung der Harns√§urespiegel im Blut und Unfruchtbarkeit bei M√§nnern (die sich wieder zur√ľckbildet, wenn die Einnahme dieses Arzneimittels beendet wird), k√∂nnen mit nicht bekannter H√§ufigkeit auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche nach ?Verwendbar bis? angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Leflunomid medac enthält
  • Der Wirkstoff ist: Leflunomid. 1 Filmtablette Leflunomid medac 20 mg enth√§lt 20 mg Leflunomid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Hyprolose (5.0 - 16.0% Hydroxypropoxy-Gruppen), Weins√§ure (Ph.Eur.), Natriumdodecylsulfat und Magnesiumstearat (Ph.Eur.) im Tablettenkern sowie ent√∂lte Phospholipide aus Sojabohnen, Poly(vinylalkohol), Talkum, Titandioxid (E 171) und Xanthangummi im Film√ľberzug.
Wie Leflunomid medac aussieht und Inhalt der Packung

Leflunomid medac 20 mg Filmtabletten sind weiß bis fast weiß und rund mit einem Durchmesser von etwa 8 mm und eine Bruchkerbe auf einer Seite. Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Die Tabletten sind erhältlich in Flaschen.

Leflunomid medac 20 mg Filmtabletten: Es sind Packungsgrößen zu 15, 30, 60, 90 oder 100 Filmtabletten pro Flasche erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

medac

Gesellschaft f√ľr klinische Spezialpr√§parate mbH Fehlandtstr. 3

20354 Hamburg Deutschland

Hersteller

Haupt Pharma M√ľnster GmbH

Schleebr√ľggenkamp 15

48159 M√ľnster

Deutschland

medac

Gesellschaft f√ľr klinische Spezialpr√§parate mbH Fehlandtstr. 3

20354 Hamburg

Deutschland

Produktionsstätte:

Theaterstr. 6

22880 Wedel

Deutschland

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/Belgien

Lamepro B.V.

Tél/Tel: +31 162 51 49 04

Leflunomide@medac.eu

????????medac GmbH

Te?.:+ 49 4103 8006 0 Leflunomide@medac.eu

Cesk√° republika / Slovensk√° republikamedac GmbH organizacni slozka

Tel: +420 543 233 857

Leflunomid@medac.eu

Danmark / Norge / Sverige

Medac

Tlf: +46 340 64 54 70

Leflunomid@medac.eu

Deutschlandmedac GmbH

Tel: +49 4103 8006 0 Leflunomid@medac.eu

Eesti / Latvija / Lietuva

ViaSana

Tel: +370 5 2788 414

Leflunomide@medac.eu

????da

HOSPITAL LINE A.E. ???: + 30 210 2510776 Leflunomide@medac.eu

Espa√Īa

Laboratorios Gebro Pharma, S.A.

Tel: +34 93 205 86 86

Leflunomida@medac.eu

Francemedac GmbH

Tél: + 49 4103 8006 0 Leflunomide@medac.eu

??p???

Gidamed Medical Supplies Ltd. ???:+ 357-257 510 30 Leflunomide@medac.eu

Luxembourg/Luxemburgmedac GmbH

Tél/Tel: +49 4103 8006 0 Leflunomide@medac.eu

Magyarorsz√°gmedac GmbH

Tel: + 49 4103 8006 0 Leflunomide@medac.eu

Maltamedac GmbH

Tel: + 49 4103 8006 0 Leflunomide@medac.eu

Nederlandmedac GmbH

Tel: + 49 4103 8006 0 Leflunomide@medac.eu

√Ėsterreichmedac GmbH

Tel: + 49 4103 8006 0 Leflunomide@medac.eu

Polska

medacGmbH Sp. z.o.o. Tel: + 48 22 430 00 30 Leflunomid@medac.eu

Portugal

medac GmbH - Sucursal em Portugal Tel: + 351 21 410 75 83 Leflunomida@medac.eu

Rom√Ęnia

First Pharma Services S.R.L.

Tel: +40 31 416 30 58

Leflunomide@medac.eu

Ireland Slovenija
medac GmbH medac GmbH
Tel: + 49 4103 8006 0 Tel: + 49 4103 8006 0
Leflunomide@medac.eu Leflunomid@medac.eu
√ćsland Suomi/Finland
Williams & Halls ehf. medac GmbH sivuliike suomessa
Sími: + 354 499 01 68 Puh/Tel: +358 10 420 4000
Leflunomide@medac.eu Leflunomide@medac.eu
Italia United Kingdom
medac GmbH medac UK
Tel: + 49 4103 8006 0 Tel: +44 (0)1786458086
Leflunomide@medac.eu Leflunomide@medac.eu
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im
Weitere Informationsquellen

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

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Wirkstoff(e) Leflunomid
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller medac
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