OeKolp forte Ovula 0,5 mg

Abbildung OeKolp forte Ovula 0,5 mg
Wirkstoff(e) Estriol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Dr. Kade/ Besins Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 30.10.1996
ATC Code G03CA04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Estrogene

Zulassungsinhaber

Dr. Kade/ Besins Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ovestin 0,5mg Ovula Estriol Aspen Pharma Trading Limited
Ovestin 1 mg Creme Estriol Aspen Pharma Trading Limited
Oestro-Gynaedron 0,5 mg/g Estriol Drossapharm Arzneimittel Handelsgesellschaft mbH
Xapro Creme Estriol Jenapharm GmbH & Co. KG
Estriol-Ovulum fem JENAPHARM Estriol Jenapharm GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

OeKolp forte Ovula 0,5 mg geh√∂ren zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als lokale Hormonersatzbehandlung (englisch: Hormone Replacement Therapy / HRT) bezeichnet werden. Sie enthalten ein weibliches Geschlechtshormon (√Ėstrogen) zur Anwendung in der Scheide, das zur Behandlung lokaler Beschwerden geeignet ist.

OeKolp forte Ovula 0,5 mg werden angewendet

  • zur lokalen Behandlung von durch √Ėstrogenmangel bedingten Beschwerden im Bereich der Scheide bei Frauen nach der letzten Periodenblutung (Menopause).
  • Ferner werden OeKolp forte Ovula 0,5 mg in der Diagnostik zur Aufhellung eines schwer beurteilbaren, durch R√ľckbildungserscheinungen ver√§nderten Zellbildes im Scheidenabstrich eingesetzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Krankengeschichte und regelmäßige Kontrolluntersuchungen

Eine Hormonersatzbehandlung ist mit Risiken verbunden, welche vor der Entscheidung, die Behandlung zu beginnen bzw. fortzusetzen, beachtet werden m√ľssen.

Erfahrungen bei der Behandlung von Frauen mit vorzeitiger Menopause (infolge eines Versagens der Funktion der Eierstöcke oder deren chirurgischer Entfernung) liegen nur begrenzt vor. Wenn bei Ihnen eine vorzeitige Menopause vorliegt, können sich die Risiken der Hormonersatzbehandlung von denen anderer Frauen unterscheiden. Bitte fragen Sie hierzu Ihren Arzt.

Bevor Sie eine Hormonersatzbehandlung beginnen (oder wieder aufnehmen), wird Ihr Arzt Ihre eigene Krankengeschichte und die Ihrer Familie erfassen. Ihr Arzt wird √ľber die Notwendigkeit einer k√∂rperlichen Untersuchung entscheiden. Diese kann, falls erforderlich, die Untersuchung der Br√ľste und/oder eine Unterleibsuntersuchung einschlie√üen.

Nachdem Sie mit der Hormonersatzbehandlung begonnen haben, sollten Sie Ihren Arzt regelm√§√üig (mindestens 1-mal pro Jahr) zur Durchf√ľhrung von Kontrolluntersuchungen aufsuchen. Besprechen Sie bitte anl√§sslich dieser Untersuchungen mit Ihrem Arzt den Nutzen und die Risiken, die mit einer Fortf√ľhrung der Hormonersatzbehandlung verbunden sind.

Gehen Sie bitte regelm√§√üig, wie von Ihrem Arzt empfohlen, zur Vorsorgeuntersuchung Ihrer Br√ľste.

OeKolp forte Ovula 0,5 mg d√ľrfen nicht angewendet werden,

wenn einer der nachfolgend genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob dies der Fall ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie OeKolp forte Ovula 0,5 mg anwenden.

Sie d√ľrfen OeKolp forte Ovula 0,5 mg nicht anwenden, wenn

  • Sie an Brustkrebs erkrankt sind oder fr√ľher einmal erkrankt waren bzw. ein entsprechender Verdacht besteht;
  • Sie an einer Form von Krebs leiden, dessen Wachstum von √Ėstrogenen abh√§ngig ist, z. B. Krebs der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometrium), bzw. ein entsprechender Verdacht besteht;
  • Sie nicht abgekl√§rte vaginale Blutungen haben;
  • Sie eine √ľberm√§√üige Verdickung der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) haben, die nicht behandelt wird;
  • sich bei Ihnen ein Blutgerinnsel in einer Vene (Thrombose) gebildet hat bzw. fr√ľher einmal gebildet hatte, z. B. in den Beinen (tiefe Venenthrombose) oder in der Lunge (Lungenembolie);
  • Sie unter einer Blutgerinnungsst√∂rung leiden (z. B. Protein-C-, Protein-S- oder Antithrombin- Mangel);
  • Sie eine Krankheit haben bzw. fr√ľher einmal hatten, die durch Blutgerinnsel in den Arterien verursacht wird, z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder anfallsartig auftretende Brustschmerzen mit Brustenge (Angina pectoris);
  • Sie eine Lebererkrankung haben oder fr√ľher einmal hatten und sich die Leberfunktionswerte noch nicht normalisiert haben;
  • Sie unter einer seltenen, erblich bedingten Blutkrankheit leiden, der sogenannten Porphyrie;
  • Sie allergisch gegen Estriol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn eine der oben genannten Krankheiten w√§hrend der Anwendung von OeKolp forte Ovula 0,5 mg erstmalig auftritt, beenden Sie bitte sofort die Behandlung und suchen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt auf.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie jemals von einem der nachfolgend aufgef√ľhrten gesundheitlichen Probleme betroffen waren, da diese w√§hrend der Behandlung mit OeKolp forte Ovula 0,5 mg wieder auftreten oder sich verschlimmern k√∂nnen. In diesem Fall sollten Sie Ihren Arzt h√§ufiger zur Durchf√ľhrung von Kontrolluntersuchungen aufsuchen:

  • gutartige Geschw√ľlste in der Geb√§rmutter (Myome);
  • Wachstum von Geb√§rmutterschleimhaut au√üerhalb der Geb√§rmutter (Endometriose) oder fr√ľher aufgetretenes √ľberm√§√üiges Wachstum der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie);
  • erh√∂htes Risiko f√ľr die Bildung von Blutgerinnseln (siehe Abschnitt ‚ÄěVen√∂se Blutgerinnsel (Thrombosen)‚Äú);
  • erh√∂htes Risiko f√ľr √∂strogenabh√§ngigen Krebs (z. B. wenn Ihre Mutter, Schwester oder Gro√ümutter Brustkrebs hatten);
  • Bluthochdruck;
  • Lebererkrankungen, z. B. ein gutartiger Lebertumor;
  • Zuckerkrankheit (Diabetes);
  • Gallensteine;
  • Migr√§ne oder schwere Kopfschmerzen;
  • Erkrankung des Immunsystems, die viele Organfunktionen des K√∂rpers beeintr√§chtigt (systemischer Lupus erythematodes ‚Äď SLE);
  • Epilepsie;
  • Asthma;
  • Erkrankung, die das Trommelfell und das Geh√∂r beeintr√§chtigt (Otosklerose);
  • sehr hohe Blutfettwerte (Triglyzeride);
  • Fl√ľssigkeitseinlagerung infolge von Herz- oder Nierenerkrankungen.

Sie m√ľssen die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen,

wenn während der Anwendung der Hormonersatzbehandlung eine der folgenden Krankheiten bzw. Situationen auftritt:

  • Krankheiten, die im Abschnitt ‚ÄěOeKolp forte Ovula 0,5 mg d√ľrfen nicht angewendet werden‚Äú erw√§hnt sind;
  • Gelbf√§rbung Ihrer Haut oder des Wei√üen Ihrer Augen (Gelbsucht). Dies kann auf eine Lebererkrankung hinweisen.
  • deutliche Erh√∂hung Ihres Blutdrucks (Beschwerden k√∂nnen Kopfschmerzen, M√ľdigkeit und Schwindel sein);
  • migr√§neartige Kopfschmerzen, die erstmalig auftreten;
  • wenn Sie schwanger werden;
  • wenn Sie Anzeichen f√ľr Blutgerinnsel bemerken, z. B.:
    • schmerzhafte Schwellung und R√∂tung der Beine,
    • pl√∂tzliche Brustschmerzen,
    • Atemnot.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter ‚ÄěVen√∂se Blutgerinnsel (Thrombosen)‚Äú.

Hinweis: OeKolp forte Ovula 0,5 mg sind kein Mittel zur Empf√§ngnisverh√ľtung. Wenn seit Ihrer letzten Monatsblutung weniger als 12 Monate vergangen sind oder wenn Sie j√ľnger als 50 Jahre sind, kann die zus√§tzliche Anwendung von Methoden zur Schwangerschaftsverh√ľtung erforderlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt um Rat.

Hormonersatzbehandlung und Krebs

Übermäßige Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) und Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom)

Werden Tabletten zur Hormonersatzbehandlung, die nur √Ėstrogen enthalten, √ľber einen l√§ngeren Zeitraum eingenommen, kann sich das Risiko f√ľr Krebs der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom) erh√∂hen.

Es ist unklar, ob ein ähnliches Risiko bei der Anwendung von OeKolp forte Ovula 0,5 mg bei wiederholter oder Langzeitbehandlung (mehr als ein Jahr) besteht. Jedoch wurde gezeigt, dass OeKolp forte Ovula 0,5 mg nur zu einem sehr geringen Teil ins Blut aufgenommen werden. Deshalb ist die zusätzliche Gabe eines Gestagens nicht notwendig.

Wenn Sie (Schmier-)Blutungen bekommen, ist dies normalerweise kein Grund zur Sorge. Sie sollten jedoch einen Termin bei Ihrem Arzt vereinbaren. Dies k√∂nnte ein Zeichen daf√ľr sein, dass Ihre Geb√§rmutterschleimhaut dicker geworden ist.

Arzneimittel zur Hormonersatzbehandlung (HRT), die im Blut zirkulieren, gehen mit den folgenden Risiken einher. OeKolp forte Ovula 0,5 mg sind allerdings zur lokalen Behandlung in der Scheide vorgesehen und werden nur in sehr geringem Maße in das Blut aufgenommen. Es ist relativ unwahrscheinlich, dass sich die nachstehend genannten Erkrankungen während der Behandlung mit OeKolp forte Ovula 0,5 mg verschlimmern oder erneut auftreten, aber Sie sollten sich an Ihren Arzt wenden, wenn Sie Bedenken haben.

Brustkrebs

Die vorliegenden Erkenntnisse legen nahe, dass die Anwendung von OeKolp forte Ovula 0,5 mg das Brustkrebsrisiko bei Frauen, die in der Vergangenheit keinen Brustkrebs hatten, nicht erhöht. Es ist nicht bekannt, ob OeKolp forte Ovula 0,5 mg bei Frauen, die in der Vergangenheit Brustkrebs hatten, sicher angewendet werden können.

Untersuchen Sie regelm√§√üig Ihre Br√ľste. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie Ver√§nderungen Ihrer Br√ľste bemerken, z. B.

  • Einziehungen (Dellenbildung) in der Haut,
  • Ver√§nderungen der Brustwarzen,
  • Knoten, die Sie sehen oder f√ľhlen k√∂nnen.

Falls Sie die M√∂glichkeit haben, am Programm zur Fr√ľherkennung von Brustkrebs (Mammographie- Screening-Programm) teilzunehmen, sollten Sie dieses Angebot nutzen.

Eierstockkrebs

Eierstockkrebs ist selten ‚Äď viel seltener als Brustkrebs. Die Anwendung von √Ėstrogen- Monoarzneimitteln zur Hormonersatzbehandlung ist mit einem leicht erh√∂hten Risiko verbunden, Eierstockkrebs zu entwickeln.

Das Risiko, Eierstockkrebs zu entwickeln, √§ndert sich mit dem Alter. Zum Beispiel werden bei Frauen im Alter zwischen 50 und 54 Jahren, die keine Hormonersatzbehandlung anwenden, √ľber einen 5- Jahres-Zeitraum etwa 2 F√§lle von Eierstockkrebs pro 2.000 Frauen diagnostiziert. Bei Frauen, die eine Hormonersatzbehandlung 5 Jahre lang anwenden, treten etwa 3 F√§lle pro 2.000 Anwenderinnen auf (d. h. etwa 1 zus√§tzlicher Fall).

Herz-Kreislauf-Wirkungen einer Hormonersatzbehandlung

Venöse Blutgerinnsel (Thrombosen)

Das Risiko, dass sich Blutgerinnsel in den Venen (Thrombosen) bilden, ist bei Frauen, die eine Hormonersatzbehandlung anwenden, gegen√ľber Nichtanwenderinnen um etwa das 1,3- bis 3-Fache erh√∂ht. Ein erh√∂htes Risiko besteht insbesondere w√§hrend des ersten Anwendungsjahres.

Blutgerinnsel k√∂nnen ernsthafte Folgen haben. Wenn ein Blutgerinnsel zu den Lungen wandert, kann dies Brustenge, Atemnot oder einen Ohnmachtsanfall verursachen oder sogar zum Tod f√ľhren.

Eine h√∂here Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Blutgerinnsel bildet, besteht f√ľr Sie mit zunehmendem Alter und wenn eine der nachfolgend genannten Bedingungen auf Sie zutrifft. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn auf Sie eine der folgenden Situationen zutrifft:

  • wenn Sie wegen einer gr√∂√üeren Operation, Verletzung oder Krankheit l√§ngere Zeit nicht laufen k√∂nnen (siehe auch Abschnitt 3 unter ‚ÄěWenn bei Ihnen eine Operation geplant ist‚Äú);
  • wenn Sie stark √ľbergewichtig sind (BMI > 30 kg/m2);
  • wenn Sie unter einer Gerinnungsst√∂rung leiden, die eine medikament√∂se Langzeitbehandlung zur Vorbeugung von Blutgerinnseln erfordert;
  • wenn jemals bei einem nahen Verwandten von Ihnen ein Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist;
  • wenn Sie unter einem systemischen Lupus erythematodes (SLE) leiden;
  • wenn Sie Krebs haben.

Bez√ľglich Anzeichen f√ľr Blutgerinnsel siehe Abschnitt ‚ÄěSie m√ľssen die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen‚Äú.

Zum Vergleich:
Betrachtet man Frauen in ihren 50ern, die keine Hormonersatzbehandlung anwenden, ist √ľber einen 5- Jahres-Zeitraum durchschnittlich bei 4 bis 7 von 1.000 Frauen ein ven√∂ses Blutgerinnsel zu erwarten. Bei Frauen in ihren 50ern, die eine Hormonersatzbehandlung nur mit √Ėstrogen √ľber 5 Jahre angewendet haben, treten 5 bis 8 Thrombosef√§lle pro 1.000 Anwenderinnen auf (d. h. 1 zus√§tzlicher Fall).

Herzkrankheit (Herzinfarkt)

Das Risiko, eine Herzkrankheit zu entwickeln, ist bei Frauen, die nur √Ėstrogene anwenden, nicht erh√∂ht.

Schlaganfall

Das Schlaganfallrisiko ist bei Anwenderinnen einer Hormonersatzbehandlung etwa 1,5-fach höher als bei Nichtanwenderinnen. Die Anzahl der infolge der Anwendung einer Hormonersatzbehandlung zusätzlich auftretenden Schlaganfälle steigt mit zunehmendem Alter.

Zum Vergleich:
Betrachtet man Frauen in ihren 50ern, die keine Hormonersatzbehandlung anwenden, sind √ľber einen 5-Jahres-Zeitraum 8 Schlaganf√§lle pro 1.000 Frauen zu erwarten. Bei Frauen in ihren 50ern, die eine Hormonersatzbehandlung anwenden, sind es 11 F√§lle pro 1.000 Anwenderinnen (d. h. 3 zus√§tzliche F√§lle).

Sonstige Erkrankungen

Eine Hormonersatzbehandlung beugt keinen Ged√§chtnisst√∂rungen vor. Es gibt einige Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko f√ľr Ged√§chtnisst√∂rungen bei Frauen, die zu Beginn der Anwendung einer Hormonersatzbehandlung √§lter als 65 Jahre waren. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt um Rat.

Anwendung von OeKolp forte Ovula 0,5 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

OeKolp forte Ovula 0,5 mg werden zur lokalen Behandlung in der Scheide benutzt. Ein Einfluss auf andere Arzneimittel ist unwahrscheinlich.

OeKolp forte Ovula 0,5 mg können einen Einfluss auf andere Behandlungen in der Scheide haben, ein Einfluss auf andere Arzneimittel ist jedoch unwahrscheinlich.

Bei gleichzeitiger Anwendung von OeKolp forte Ovula 0,5 mg und Kondomen aus Latex kann es zu einer Verminderung der Reißfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Kondomen kommen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

OeKolp forte Ovula 0,5 mg d√ľrfen in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit OeKolp forte Ovula 0,5 mg schwanger werden, brechen Sie die Behandlung sofort ab und suchen Sie Ihren Arzt auf.

Die meisten zurzeit vorliegenden relevanten epidemiologischen Studien, in denen ein F√∂tus unbeabsichtigt √Ėstrogen ausgesetzt wurde, zeigen keine teratogenen oder fetotoxischen Wirkungen. Allerdings liegen keine Daten dar√ľber vor, in welchem Umfang das ungeborene Kind dem Estriol ausgesetzt ist, das in die Scheide eingebracht wird.

Stillzeit
OeKolp forte Ovula 0,5 mg sind während der Stillzeit nicht angezeigt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

OeKolp forte Ovula 0,5 mg enthalten Butylhydroxytoluol

Butylhydroxytoluol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und der Schleimhäute hervorrufen.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt

w√§hrend der ersten 3 Wochen 1-mal t√§glich 1 Vaginalz√§pfchen, entsprechend 0,5 mg Estriol (ausnahmsweise falls erforderlich 2 Vaginalz√§pfchen, entsprechend 1 mg Estriol). Danach ist auf eine Erhaltungstherapie von 2-mal w√∂chentlich 1 Vaginalz√§pfchen, entsprechend 0,5 mg Estriol, √ľberzugehen. Eine Anwendung in der Scheide in h√∂herer Dosierung ist nicht angezeigt.

Zur diagnostischen Aufhellung des Zellbildes im Scheidenabstrich wird √ľber 1 bis 2 Wochen vor dem geplanten Abstrich t√§glich ein Vaginalz√§pfchen angewendet.

Ihr Arzt wird versuchen, Ihnen die niedrigste Dosis, die zur Behandlung Ihrer Beschwerden erforderlich ist, f√ľr die k√ľrzest notwendige Zeit zu verordnen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von OeKolp forte Ovula 0,5 mg zu stark oder zu schwach ist.

Art der Anwendung

Das Vaginalz√§pfchen wird am besten abends vor dem Schlafengehen tief in die Scheide eingef√ľhrt.

Zur Anwendung des Vaginalzäpfchens ziehen Sie bitte die Folie an den oberen Enden so weit auseinander, dass sich das Vaginalzäpfchen leicht entnehmen lässt.

Wenn Sie eine größere Menge von OeKolp forte Ovula 0,5 mg angewendet haben als Sie sollten

Anzeichen einer m√∂glichen √úberdosierung sind √úbelkeit, Erbrechen, Spannungsgef√ľhl in den Br√ľsten und Blutungen aus der Scheide, die einige Tage sp√§ter auftreten k√∂nnen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie mehr als die empfohlene Menge an OeKolp forte Ovula 0,5 mg angewendet haben. Beschwerden einer √úberdosierung lassen sich durch Verminderung der Dosis oder durch einen Behandlungsabbruch beseitigen.

Wenn Sie die Anwendung von OeKolp forte Ovula 0,5 mg vergessen haben

  • Bei t√§glicher Anwendung innerhalb der ersten (2 bis) 3 Behandlungswochen:
    Wenn Sie die vergessene Anwendung erst am nächsten Tag bemerken, sollten Sie diese nicht mehr nachholen. Fahren Sie in diesem Fall mit dem Dosierungsschema wie gewohnt fort.
  • Bei 2-maliger Anwendung pro Woche:
    Wenn Sie während der 2-maligen Anwendung pro Woche vergessen haben, OeKolp forte Ovula 0,5 mg zur einmal gewählten Zeit anzuwenden, holen Sie dies so bald wie möglich nach.

Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist

Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, informieren Sie den operierenden Arzt, dass Sie OeKolp forte Ovula 0,5 mg anwenden. Es kann m√∂glich sein, dass Sie OeKolp forte Ovula 0,5 mg 4 bis 6 Wochen vor der geplanten Operation absetzen m√ľssen, um das Thromboserisiko zu verringern (siehe Abschnitt 2 unter ‚ÄěVen√∂se Blutgerinnsel (Thrombosen)‚Äú). Fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie die Anwendung von OeKolp forte Ovula 0,5 mg fortsetzen k√∂nnen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die folgenden Erkrankungen werden bei Frauen, die im Blut zirkulierende HRT-Arzneimittel anwenden, häufiger beobachtet als bei Frauen, die keine HRT anwenden. Diese Risiken treffen in geringerem Maße auf vaginal verabreichte Behandlungen wie OeKolp forte Ovula 0,5 mg zu:

von √ľber 65 Jahren begonnen wurde.

Weitere Informationen √ľber diese Nebenwirkungen finden Sie im Abschnitt 2.

Die folgenden Nebenwirkungen können während der Anwendung von OeKolp forte Ovula 0,5 mg auftreten:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Erh√∂hung des Blutdrucks;
  • √úbelkeit und andere Magen-Darm-Beschwerden;
  • Schmerzen und Spannungsgef√ľhle in der Brust (w√§hrend der ersten Wochen);
  • Schmierblutungen;
  • Reizungen der Scheide mit Hitzegef√ľhl, Juckreiz, Brennen und R√∂tungen;
  • (vermehrter) Ausfluss;
  • √Ėdeme mit vor√ľbergehender Gewichtszunahme.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Beinkr√§mpfe, ‚Äěschwere Beine‚Äú.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden während der Anwendung anderer Präparate zur Hormonersatzbehandlung berichtet:

  • Gallenblasenerkrankungen;
  • verschiedene Hauterkrankungen:
    • Hautverf√§rbungen, insbesondere im Gesicht und am Hals, sogenannte Schwangerschaftsflecken (Chloasma),
    • schmerzhafte, r√∂tliche Hautkn√∂tchen (Erythema nodosum),
    • Ausschlag mit schie√üscheibenartigen oder kreisf√∂rmigen r√∂tlichen Flecken bzw. Entz√ľndungen (Erythema multiforme).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Z√§pfchenfolie nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was OeKolp forte Ovula 0,5 mg enthalten

Der Wirkstoff ist: Estriol.

1 Vaginalzäpfchen enthält 0,5 mg Estriol.

Die sonstigen Bestandteile sind: Butylhydroxytoluol (Ph. Eur.), Glycerolmono/bis[(Z-R)-12- hydroxyoctadec-9-enoat], Hartfett, Macrogolcetylstearylether (Ph. Eur.).

Wie OeKolp forte Ovula 0,5 mg aussehen und Inhalt der Packung

OeKolp forte Ovula 0,5 mg sind homogene, weiße Vaginalzäpfchen.

OeKolp forte Ovula 0,5 mg sind in Packungen zu 10, 15, 20 und 30 Vaginalzäpfchen erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

DR. KADE / BESINS Pharma GmbH Mariendorfer Damm 3

12099 Berlin

Telefon: +49 30 72082-300

Telefax: +49 30 72082-456 E-Mail: info@kade-besins.de www.kade-besins.de

Hersteller

DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH

Rigistraße 2

12277 Berlin

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 11.08.2022

Quelle: OeKolp forte Ovula 0,5 mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Estriol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Dr. Kade/ Besins Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 30.10.1996
ATC Code G03CA04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden