Wirkstoff(e) Octreotid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Novartis Pharma GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 10.10.1995
ATC Code H01CB02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Hypothalamushormone

Zulassungsinhaber

Novartis Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Sandostatin ist eine synthetisch hergestellte Form von Somatostatin; einer körpereigenen Substanz, die die Wirkung bestimmter Hormone wie das Wachstumshormon hemmt. Sandostatin hat gegenĂŒber Somatostatin die Vorteile, dass es stĂ€rker und lĂ€nger wirkt.

Sandostatin wird angewendet

  • bei Akromegalie, einer Erkrankung, bei der der Körper zu viel Wachstumshormon produziert. Normalerweise reguliert das Wachstumshormon das Wachstum von Geweben, Organen und Knochen. Die gesteigerte Produktion des Wachstumshormons fĂŒhrt zu einer VergrĂ¶ĂŸerung der Knochen und bestimmter Gewebe, insbesondere der HĂ€nde und FĂŒĂŸe. Sandostatin bewirkt eine deutliche Besserung der Beschwerden bei Akromegalie, wie Kopfschmerzen, ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen, TaubheitsgefĂŒhl in HĂ€nden und FĂŒĂŸen, MĂŒdigkeit und Gelenkschmerzen.
  • zur Linderung von Beschwerden, die auf bestimmte Geschwulste (Tumoren) des Magen-Darm-Traktes (z. B. Karzinoid, VIPom, Glukagonom, Gastrinom, Insulinom, GRFom) zurĂŒckzufĂŒhren sind. Diese Erkrankungen können die Überproduktion bestimmter Hormone und Ă€hnlicher körpereigener Stoffe im Magen, Darm oder der BauchspeicheldrĂŒse hervorrufen. Dadurch wird das natĂŒrliche hormonelle Gleichgewicht im Körper gestört, und es treten verschiedene Beschwerden auf, beispielsweise Hitzewallungen mit Hautrötung, Durchfall, niedriger Blutdruck, Hautausschlag und Gewichtsverlust. Die Behandlung mit Sandostatin hilft, diese Beschwerden zu lindern.
  • zur Vorbeugung von Komplikationen nach einer Operation der BauchspeicheldrĂŒse.

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Die Behandlung mit Sandostatin trĂ€gt dazu bei, die Wahrscheinlichkeit fĂŒr das Auftreten von Komplikationen nach der Operation (z. B. Abszesse im Bauchraum, EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse) zu verringern.

  • um Blutungen gastro-ösophagealer Varizen (Krampfadern der Speiseröhre) bei Patienten mit Leberzirrhose (einer chronischen Lebererkrankung) zu stillen und um dem
    Wiederauftreten solcher gastro-ösophagealen Varizenblutungen vorzubeugen. Die Behandlung mit Sandostatin hilft, die Blutungen zu kontrollieren und den Bedarf an Bluttransfusionen zu verringern.
  • zur Behandlung von Hypophysentumoren, die zu viel schilddrĂŒsenstimulierendes Hormon (TSH) produzieren. Zu viel schilddrĂŒsenstimulierendes Hormon (TSH) fĂŒhrt zu Hyperthyreose.
    Sandostatin wird zur Behandlung von Patienten mit Hypophysentumoren, die zu viel schilddrĂŒsenstimulierendes Hormon (TSH) produzieren, eingesetzt:
    • wenn eine andere Art der Behandlung (Operation oder Radiotherapie) nicht angemessen ist oder nicht erfolgreich war;
    • nach der Radiotherapie, um den Zeitraum zu ĂŒberbrĂŒcken bis die Radiotherapie ihre volle Wirkung zeigt.

Wieviel Sandostatin wird angewendet?

Die Dosis Sandostatin hÀngt von der Indikation ab.

Akromegalie

Die Anfangsdosis betrĂ€gt ĂŒblicherweise 50 bis 100 ”g alle 8 oder 12 Stunden als subkutane Injektion. Anhand der Wirkung und Besserung der Symptome (wie MĂŒdigkeit, Transpiration und Kopfschmerzen) wird die Dosis dann angepasst. Bei den meisten Patienten betrĂ€gt die optimale Tagesdosis 100 ”g dreimal tĂ€glich. Eine Gesamtdosis von maximal 1500 ”g pro Tag sollte nicht ĂŒberschritten werden.

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  • Tumoren des Gastrointestinaltraktes

Die Anfangsdosis betrĂ€gt ĂŒblicherweise 50 ”g ein- bis zweimal tĂ€glich als subkutane Injektion. Je nach Ansprechen und VertrĂ€glichkeit kann die Dosis schrittweise auf 100 bis 200 ”g dreimal tĂ€glich erhöht werden. Wenn bei Karzinoiden nach einwöchiger Behandlung mit der maximal tolerierten Dosis keine positive Wirkung zu erkennen ist, sollte die Therapie nicht fortgesetzt werden.

Komplikationsprophylaxe nach Pankreasoperationen

Die ĂŒbliche Dosis betrĂ€gt 100 ”g dreimal tĂ€glich als subkutane Injektion fĂŒr eine Woche, beginnend mindestens eine Stunde vor der Operation.

  • Blutungen von gastro-ösophagealen Varizen

Die empfohlene Dosis betrĂ€gt 25 ”g/Stunde fĂŒr 5 Tage als intravenöse Dauerinfusion. Die Überwachung des Blutzuckerspiegels wĂ€hrend der Behandlung ist erforderlich.

TSH-sezernierende Hypophysenadenome

In den meisten FĂ€llen betrĂ€gt die wirksame Dosierung 100 ”g dreimal tĂ€glich als subkutane Injektion. Die Dosis kann anhand des Ansprechens von TSH und SchilddrĂŒsenhormon angepasst werden. Eine Behandlungsdauer von mindestens 5 Tagen ist erforderlich, um die Wirksamkeit zu beurteilen.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sandostatin darf nicht angewendet werden:

wenn Sie allergisch gegen Octreotid oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Sandostatin anwenden:

  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie jetzt Gallensteine haben oder frĂŒher einmal hatten oder Komplikationen wie Fieber, SchĂŒttelfrost, Schmerz im Bauchraum oder GelbfĂ€rbung der Haut oder der Augen auftreten, da sich bei Langzeitanwendung von Sandostatin Gallensteine bilden können. Es kann daher sein, dass Ihr Arzt in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Ihre Gallenblase untersuchen wird.
  • wenn Sie Probleme mit dem Blutzuckerspiegel haben, sei es in Form eines zu hohen (Diabetes) oder zu niedrigen Blutzuckerspiegels (HypoglykĂ€mie). Wenn Sandostatin zur Behandlung von gastro-ösophagealen Varizenblutungen angewendet wird, ist die Überwachung des Blutzuckerspiegels unbedingt notwendig.
  • wenn Sie frĂŒher schon einmal Vitamin-B12-Mangel hatten. Es kann daher sein, dass Ihr Arzt Ihren Vitamin-B12-Spiegel in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden kontrollieren wird.

Tests und Untersuchungen

Wenn Sie eine Langzeitbehandlung mit Sandostatin erhalten, kann es sein, dass Ihr Arzt Ihre SchilddrĂŒsenfunktion in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden kontrollieren wird.

Ihr Arzt wird Ihre Leberfunktion untersuchen.

Kinder

Die Erfahrung mit der Anwendung von Sandostatin bei Kindern ist begrenzt.

Anwendung von Sandostatin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere

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Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

GrundsÀtzlich können Sie wÀhrend der Behandlung mit Sandostatin andere Arzneimittel weiter anwenden. Allerdings kann Berichten zufolge die Wirkung bestimmter Arzneimittel wie Cimetidin, Ciclosporin, Bromocriptin, Chinidin und Terfenadin durch Sandostatin beeinflusst werden.

Wenn Sie Arzneimittel zur Einstellung Ihres Blutdrucks (z. B. einen Beta-Blocker oder einen Calciumkanalblocker) oder zur Regulierung Ihres FlĂŒssigkeits- und Elektrolythaushalts nehmen, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis anpassen.

Wenn Sie Diabetes haben, wird Ihr Arzt möglicherweise Ihre Insulindosis anpassen.

Falls Sie Lutetium (177Lu) Oxodotreotid - eine radiopharmazeutische Therapie - erhalten werden, wird Ihr Arzt möglicherweise die Behandlung mit Sandostatin unterbrechen und/oder anpassen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Sandostatin darf wÀhrend der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es unbedingt notwendig ist.

Frauen im gebĂ€rfĂ€higen Alter sollen fĂŒr die Dauer der Behandlung eine wirksame VerhĂŒtungsmethode anwenden.

Sie dĂŒrfen wĂ€hrend der Behandlung mit Sandostatin nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob Sandostatin in die Muttermilch ĂŒbergeht.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Sandostatin hat keinen oder einen zu vernachlĂ€ssigenden Einfluss auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der Nebenwirkungen, die wĂ€hrend der Behandlung mit Sandostatin auftreten können, wie Kopfschmerzen und MĂŒdigkeit, können jedoch Ihre FĂ€higkeit beeintrĂ€chtigen, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen und Maschinen zu bedienen.

Sandostatin enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthÀlt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro

Ampulle/Durchstechflasche, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Je nachdem, welche Krankheit behandelt wird, kann Sandostatin wie folgt angewendet werden:

  • als subkutane Injektion (unter die Haut) oder
  • als intravenöse Infusion (in eine Vene)

Wenn Sie eine Leberzirrhose (chronische Lebererkrankung) haben, wird ihr Arzt möglicherweise die Erhaltungsdosis anpassen.

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Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen erklĂ€ren, wie Sie Sandostatin unter die Haut spritzen. Eine Infusion in eine Vene muss hingegen immer durch einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal durchgefĂŒhrt werden.

Subkutane Injektion

Die Oberarme, die Oberschenkel und der Bauch sind gute Stellen fĂŒr eine subkutane Injektion.

WĂ€hlen Sie fĂŒr die subkutane Injektion jedes Mal eine andere Stelle, damit die Reizung einer bestimmten Stelle vermieden wird. Patienten, die sich die Spritzen selbst geben, mĂŒssen eine genaue Einweisung durch den Arzt oder das medizinische Fachpersonal erhalten.

Wenn Sie das Arzneimittel im KĂŒhlschrank aufbewahren, wird empfohlen, dass Sie es vor der Anwendung auf Raumtemperatur bringen. Sie verringern dadurch die Gefahr von Schmerzen an der Einstichstelle. Sie können das Arzneimittel in der Hand aufwĂ€rmen, dĂŒrfen es aber nicht erhitzen.

Bei einigen Menschen treten Schmerzen an der Stelle der subkutanen Injektion auf. Diese Schmerzen dauern in der Regel nur kurze Zeit an. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, können Sie die Schmerzen lindern, indem Sie die Einstichstelle nach einigen Sekunden sanft reiben.

Bevor Sie eine Ampulle Sandostatin verwenden, ĂŒberprĂŒfen Sie, ob die Lösung Partikel enthĂ€lt oder verfĂ€rbt ist. Wenn Sie etwas Ungewöhnliches bemerken, verwenden Sie die Lösung nicht.

Es wird empfohlen, den Verschluss von Mehrfachdosis-Durchstechflaschen nicht öfter als zehnmal zu punktieren, um Verunreinigungen zu verhindern.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Sandostatin angewendet haben, als Sie sollten

Es sind keine lebensbedrohlichen Reaktionen nach einer Überdosierung von Sandostatin berichtet.

Bei einer Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten: unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag, niedriger Blutdruck, Herzstillstand, Sauerstoffmangel im Gehirn, starke Schmerzen im Oberbauch, GelbfĂ€rbung der Haut und der Augen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall, SchwĂ€che, MĂŒdigkeit, Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust, Anschwellen des Bauches, Unwohlsein, ÜbersĂ€uerung des Blutes durch Ansammlung von Laktat (Laktazidose).

Wenn Sie glauben, dass eine Überdosierung passiert ist und Sie diese Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie sofort Ihren Arzt.

Wenn Sie die Anwendung von Sandostatin vergessen haben

Holen Sie die vergessene Dosis nach, sobald Sie es bemerken, und setzen Sie dann die Behandlung wie gewohnt fort. Es ist nicht schĂ€dlich, wenn Sie eine Dosis vergessen, aber es könnte sein, dass vorĂŒbergehend einige Ihrer Beschwerden wieder auftreten, bis Sie wieder planmĂ€ĂŸig behandelt werden.

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Sandostatin abbrechen

Wenn Sie die Behandlung mit Sandostatin plötzlich beenden, können die Symptome wieder auftreten. Beenden Sie daher die Anwendung von Sandostatin nur, wenn Ihr Arzt es anordnet.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt:

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Gallensteine, die zu plötzlichen RĂŒckenschmerzen fĂŒhren.
  • Zu hoher Blutzuckerspiegel.

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • SchilddrĂŒsenunterfunktion (Hypothyreose). Diese verursacht VerĂ€nderungen der Herzschlagfrequenz, des Appetits oder des Gewichts, MĂŒdigkeit, KĂ€ltegefĂŒhl oder Kropfbildung, verĂ€nderte Werte in SchilddrĂŒsenfunktionstests.
  • EntzĂŒndung der Gallenblase (Cholezystitis); mögliche Symptome sind Schmerzen im oberen rechten Bauchraum, Fieber, Übelkeit, GelbfĂ€rbung der Haut und der Augen (Gelbsucht).
  • Zu niedriger Blutzuckerspiegel.
  • BeeintrĂ€chtigte Glukosetoleranz.
  • Langsamer Herzschlag.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • DurstgefĂŒhl, verringerte Urinmenge, dunkler Urin, trockene gerötete Haut.
  • Beschleunigter Herzschlag.

Andere schwerwiegende Nebenwirkungen:

  • Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) einschließlich Hautausschlag.
  • Eine bestimmte Form der allergischen Reaktion (Anaphylaxie), die Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen, Schwellung und Kribbeln, möglicherweise mit Blutdruckabfall mit Schwindel oder Bewusstseinsverlust, verursachen kann.
  • EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse (Pankreatitis); mögliche Symptome sind plötzliche Schmerzen im oberen Bauchraum, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
  • LeberentzĂŒndung (Hepatitis); mögliche Symptome sind GelbfĂ€rbung der Haut und Augen (Gelbsucht), Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, allgemeines Unwohlsein, Juckreiz, heller Urin.
  • UnregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag.
  • Niedrige Anzahl an BlutplĂ€ttchen. Dies kann zu verstĂ€rkter Blutungsneigung oder blauen Flecken fĂŒhren.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen bemerken.

Sonstige Nebenwirkungen:

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eine der nachstehend aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen bemerken. Sie treten meist in milder Form auf und klingen im weiteren Verlauf der Behandlung wieder ab.

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

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HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Magenbeschwerden nach dem Essen (Dyspepsie).
  • Erbrechen.
  • VöllegefĂŒhl im Bauch.
  • Vermehrte Fettausscheidung im Stuhl.
  • Ungeformter Stuhl.
  • EntfĂ€rbter Stuhl.
  • Schwindel.
  • Appetitlosigkeit.
  • VerĂ€nderungen bei Leberfunktionstests.
  • Haarausfall.
  • Kurzatmigkeit.
  • SchwĂ€che.

Bei einigen Menschen treten Schmerzen an der Stelle der subkutanen Injektion auf. Diese Schmerzen dauern in der Regel nur kurze Zeit an. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, können Sie die Schmerzen lindern, indem Sie die Einstichstelle nach einigen Sekunden sanft reiben.

Wenn Sie Sandostatin als subkutane Injektion anwenden, kann es das Risiko von Magen- Darm-Nebenwirkungen verringern, wenn Sie zwischen dem Essen und den Injektionen zeitlichen Abstand lassen. Es wird empfohlen, Sandostatin zwischen den Mahlzeiten oder vor dem Zubettgehen zu injizieren.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

In der Originalpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schĂŒtzen.

Im KĂŒhlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.

Die Ampullen (50 ”g, 100 ”g oder 500 ”g/1ml) können bis zu 2 Wochen bei einer Temperatur unter 30 °C aufbewahrt werden.

Die Ampullen sind unmittelbar nach dem Öffnen zu verwenden.

Die Durchstechflaschen mit 1000 ”g/5 ml (200 ”g/1 ml) können bis zu 2 Wochen bei einer Temperatur unter 25 °C aufbewahrt werden.

Nach dem ersten Öffnen können sie bis zu 2 Wochen bei einer Temperatur unter 25 °C aufbewahrt werden.

VerdĂŒnnte Lösungen sind unmittelbar nach der Herstellung anzuwenden.

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Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nicht anwenden, wenn Sie Partikel oder FarbĂ€nderungen bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ĂŒber das Abwasser (z. B. nicht ĂŒber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Sandostatin enthÀlt

- Der Wirkstoff ist Octreotid.

Sandostatin 50 ”g: 1 ml Lösung enthÀlt 50 ”g Octreotid. Sandostatin 100 ”g: 1 ml Lösung enthÀlt 100 ”g Octreotid. Sandostatin 500 ”g: 1 ml Lösung enthÀlt 500 ”g Octreotid.

Sandostatin 1000 ”g: Eine Durchstechflasche mit 5 ml Lösung enthÀlt 1000 ”g Octreotid (200 ”g/1 ml).

- Die sonstigen Bestandteile sind

In den Ampullen: MilchsĂ€ure, Mannitol (E421), Natriumhydrogencarbonat, Wasser fĂŒr Injektionszwecke

In den Durchstechflaschen: MilchsÀure, Phenol, Mannitol (E421),

Natriumhydrogencarbonat, Wasser fĂŒr Injektionszwecke

Wie Sandostatin aussieht und Inhalt der Packung

Ampullen:

Farblose Glasampulle mit zwei codierenden Farbringen, gefĂŒllt mit einer klaren, farblosen Lösung.

Sandostatin 50 ”g/1 ml: ein blauer und ein gelber Ring Sandostatin 100 ”g/1 ml: ein blauer und ein grĂŒner Ring Sandostatin 500 ”g/1 ml: ein blauer und ein pinkfarbener Ring

Packungen mit 3, 5, 6, 10, 20 und 50 Ampullen.

BĂŒndelpackungen mit 30 Ampullen (10 Packungen mit je 3 Ampullen).

Durchstechflaschen:

Farbloses Glas mit latexfreiem Gummistopfen (Isobutyl-Isopren-Gummi) mit einer klaren, farblosen Lösung.

Packungen mit 1 und 5 Durchstechflaschen. BĂŒndelpackungen mit 10 und 20 Durchstechflaschen.

Es werden möglicherweise nicht alle StĂ€rken oder PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

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Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Novartis Pharma GmbH 90327 NĂŒrnberg Telefon: (09 11) 273-0

Telefax: (09 11) 273-12 653 Internet/E-Mail: www.novartis.de

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Österreich, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Tschechische Sandostatin
Republik, DÀnemark, Estland, Finnland, Deutschland,  
Griechenland, Ungarn, Irland, Island, Lettland, Litauen,  
Malta, Norwegen, Polen, RumÀnien, Slowakei, Slowenien,  
Spanien, Schweden, Vereinigtes Königreich  

Belgien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande

Sandostatine

Italien, Portugal Sandostatina

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im 02/2021.

Die folgenden Informationen sind fĂŒr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Intravenöse Infusion (Informationen fĂŒr medizinisches Fachpersonal)

Bevor Sie das Arzneimittel verwenden, ĂŒberprĂŒfen Sie, ob die Lösung verfĂ€rbt ist oder Partikel enthĂ€lt. Wenn Sie irgendetwas Ungewöhnliches bemerken, verwenden Sie die Lösung nicht. Zur intravenösen Infusion verdĂŒnnen Sie das Arzneimittel vor der Anwendung. Sandostatin (Octreotidacetat) ist in steriler physiologischer Kochsalzlösung oder steriler 5%iger Dextrose- (Glucose-)Lösung in Wasser 24 Stunden physikalisch und chemisch stabil. Da Sandostatin den Glucosehaushalt beeinflussen kann, wird allerdings empfohlen, keine Dextrose zu verwenden, sondern physiologische Kochsalzlösung. Die verdĂŒnnte Lösung ist bei Temperaturen unter

25 °C 24 Stunden physikalisch und chemisch stabil. Aus mikrobiologischer Sicht sollte die Lösung sofort verwendet werden. Falls sie nicht sofort angewendet wird, liegen die Aufbewahrungszeit und -bedingungen vor der Anwendung in der Verantwortung des Anwenders.

Der Inhalt einer 500-”g-Ampulle wird ĂŒblicherweise mit 60 ml physiologischer Kochsalzlösung verdĂŒnnt und die entstehende Lösung mit Hilfe einer Infusionspumpe verabreicht. Dies ist so oft wie nötig zu wiederholen, bis die verordnete Behandlungsdauer erreicht wurde.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Sandostatin 100 ”g - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Octreotid
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Hersteller Novartis Pharma GmbH
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Zulassungsdatum 10.10.1995
ATC Code H01CB02
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden