Alcartis 30 mg Schmelztabletten

Abbildung Alcartis 30 mg Schmelztabletten
Wirkstoff(e) Aripiprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Egis Pharmaceuticals PLC
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.06.2016
ATC Code N05AX12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Egis Pharmaceuticals PLC

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Aripiprazol Zentiva 5 mg Tabletten Aripiprazol Zentiva
Aripiprazol Gerot 30 mg-Tabletten Aripiprazol G.L. Pharma GmbH
Alcartis 10 mg Tabletten Aripiprazol Egis Pharmaceuticals PLC
Aripiprazol neuraxpharm 5 mg Tabletten Aripiprazol neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Aripiprazol G.L. 30 mg-Tabletten Aripiprazol G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Alcartis enth√§lt den Wirkstoff Aripiprazol und geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden. Es wird angewendet f√ľr die Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahre, die an einer Krankheit leiden, die gekennzeichnet ist durch Symptome wie das H√∂ren, Sehen oder √ľhlen von Dingen, die nicht vorhanden sind, Misstrauen, Wahnvorstellungen, unzusammenh√§ngende Sprache, wirres Verhalten und verflachte Stimmungslage. Menschen mit dieser Krankheit k√∂nnen auch deprimiert sein, sich schuldig f√ľhlen, √§ngstlich oder angespannt sein.

Alcartis wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahre zur Behandlung eines Zustands mit √ľbersteigertem Hochgef√ľhl, dem Gef√ľhl √ľberm√§√üige Energie zu haben, viel weniger Schlaf zu brauchen als gew√∂hnlich, sehr schnellem Sprechen mit schnell wechselnden Ideen und manchmal starker Reizbarkeit. Bei Erwachsenen verhindert es auch, dass dieser Zustand bei Patienten wieder auftritt, die auf die Behandlung mit Alcartis angesprochen haben.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Alcartis darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie allergisch gegen Aripiprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Alcartis einnehmen, wenn sie an Folgendem leiden:

  • Hoher Blutzucker (gekennzeichnet durch Symptome wie √ľberm√§√üiger Durst, Ausscheiden gro√üer Harnmengen, Appetitsteigerung und Schw√§chegef√ľhl) oder F√§lle von Diabetes (Zuckerkrankheit) in der Familie
  • Anfallsleiden
  • Unwillk√ľrliche, unregelm√§√üige Muskelbewegungen, insbesondere im Gesicht
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder F√§lle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Familie, Schlaganfall oder vor√ľbergehende Mangeldurchblutung des Gehirns (transitorische isch√§mische Attacke/TIA), ungew√∂hnlicher Blutdruck
  • Blutgerinnsel oder F√§lle von Blutgerinnseln in der Familie, da Antipsychotika mit der Bildung von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht werden
  • bereits aus der Vergangenheit bekannte Spielsucht

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an Gewicht zunehmen, wenn Sie ungew√∂hnliche Bewegungen entwickeln, wenn Sie eine Schl√§frigkeit versp√ľren, die sich auf die normalen t√§glichen Aktivit√§ten auswirkt, wenn Sie bemerken, dass Ihnen das Schlucken Schwierigkeiten bereitet, oder wenn Sie allergische Symptome haben.

Wenn Sie als √§lterer Patient an Demenz (Verlust des Ged√§chtnisses oder anderer geistiger √§higkeiten) leiden, sollten Sie oder eine Pflegeperson / ein Angeh√∂riger Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie schon einmal einen Schlaganfall oder einen ‚ÄěMini-Schlaganfall‚Äú hatten.

Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn Sie daran denken oder sich danach f√ľhlen, sich etwas anzutun. Selbstt√∂tungsgedanken und entsprechendes Verhalten wurden w√§hrend der Behandlung mit Aripiprazol berichtet.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie an Muskelsteifigkeit oder Steifheit verbunden mit hohem Fieber, Schwitzen, verändertem Geisteszustand oder sehr schnellem oder unregelmäßigem Herzschlag leiden.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 13 Jahre bestimmt. Sicherheit und Wirksamkeit dieses Arzneimittels sind in dieser Patientengruppe nicht bekannt.

Einnahme von Alcartis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Blutdruck senkende Arzneimittel: Alcartis kann die Wirkung von Arzneimitteln verstärken, die den Blutdruck senken. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie Arzneimittel zur Blutdruckeinstellung einnehmen.

Bei der Einnahme von Alcartis zusammen mit anderen Arzneimitteln kann es bei manchen dieser Arzneimittel erforderlich sein, Ihre Dosis von Alcartis zu ändern. Es ist besonders wichtig, Ihrem Arzt mitzuteilen, ob Sie die folgenden Medikamente einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen
  • Antidepressiva oder pflanzliche Arzneimittel, die zur Behandlung von Depressionen und Angstzust√§nden angewendet werden
  • Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion
  • Antikonvulsiva, die zur Behandlung von Epilepsie angewendet werden

Arzneimittel, die den Serotoninspiegel erhöhen: Triptane, Tramadol, Tryptophan, SSRI (wie z.B. Paroxetin und Fluoxetin), Trizyklika (wie z.B. Clomipramin, Amitriptylin), Pethidin, Johanniskraut

und Venlafaxin. Diese Arzneimittel erhöhen das Nebenwirkungsrisiko. Wenn Sie bei der Einnahme eines dieser Arzneimittel zusammen mit Alcartis ungewöhnliche Symptome bekommen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Einnahme von Alcartis zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Alcartis kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Alkohol sollte vermieden werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Bei neugeborenen Babies von M√ľttern, die Alcartis im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn Sie stillen.

Wenn Sie Alcartis einnehmen, sollten Sie nicht stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeeintr√§chtigen.

Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis Sie wissen, wie Alcartis bei Ihnen wirkt.

Alcartis enthält Fructose

Die Alcartis 5 mg Schmelztablette enth√§lt 5 mg, die Alcartis 10 mg Schmelztablette enth√§lt 10 mg, die Alcartis 15 mg Schmelztablette enth√§lt 15 mg, die Alcartis 30 mg Schmelztablette enth√§lt 30 mg Fructose. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mti Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden. Es k√∂nnte den Z√§hnen schaden.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis f√ľr Erwachsene betr√§gt 15 mg einmal t√§glich. Ihr Arzt kann Ihnen jedoch eine niedrigere oder h√∂here Dosis bis zu maximal 30 mg einmal t√§glich verschreiben.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Behandlung kann mit einer niedrigen Dosierung begonnen werden. Die Dosis kann allm√§hlich auf die empfohlene Dosis f√ľr Jugendliche von 10 mg einmal t√§glich gesteigert werden. Ihr Arzt kann Ihnen jedoch eine niedrigere oder h√∂here Dosis bis zu maximal 30 mg einmal t√§glich verschreiben.

Da es nicht möglich ist, eine niedrigere Dosierung als 5 mg beim Gebrauch von Alcartis Schmelztabletten einzunehmen, sollte Ihnen Ihr Arzt zu diesem Zweck eine Aripiprazol-haltige Lösung zum Einnehmen verschreiben.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Alcartis zu stark oder zu schwach ist.

Versuchen Sie, die Alcartis jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen. Es ist nicht wichtig, ob Sie sie mit dem Essen oder auf n√ľchternen Magen einnehmen.

Verfahrensweise zur Entnahme der Schmelztabletten

√Ėffnen Sie die Blisterpackung nur unmittelbar vor der Einnahme. Trennen Sie eine Einheit (Tablettenbeh√§ltnis) vom Blister. Zur Entnahme einer einzelnen Tablette √∂ffnen Sie die Packung und ziehen die Blisterfolie ab, um die Tablette freizulegen. Dr√ľcken Sie die Tablette nicht durch die Folie, weil dies die Tablette besch√§digen k√∂nnte. Entnehmen Sie sofort nach dem √Ėffnen der Blisterpackung die Tablette mit trockenen H√§nden und legen Sie die Schmelztablette im Ganzen auf die Zunge.

Die Tablette zerf√§llt sehr schnell im Speichel. Die Schmelztablette kann mit und ohne Fl√ľssigkeit eingenommen werden. Sie k√∂nnen die Tablette auch in Wasser aufl√∂sen und die so hergestellte Suspension trinken.

Auch wenn Sie sich besser f√ľhlen, ver√§ndern oder setzen Sie die t√§gliche Dosis von Alcartis nicht ab, ohne Ihren Arzt vorher zu fragen.

Wenn Sie eine größere Menge von Alcartis eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie feststellen, dass Sie mehr Alcartis Schmelztabletten eingenommen haben als von Ihrem Arzt empfohlen (oder wenn jemand anders einige Ihrer Alcartis Schmelztabletten eingenommen hat), kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt. Wenn Sie Ihren Arzt nicht erreichen können, suchen Sie das nächste Krankenhaus auf und nehmen Sie die Packung mit.

Wenn Sie die Einnahme von Alcartis vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie daran denken, nehmen Sie jedoch nicht die doppelte Dosis an einem Tag ein.

Wenn Sie die Einnahme von Alcartis abbrechen

Brechen Sie die Behandlung nicht ab, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen. Es ist wichtig, dass Sie die Einnahme von Alcartis Schmelztabletten solange fortsetzen wie von Ihrem Arzt beschrieben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

H√§ufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Unkontrollierbare Zuckbewegungen, Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, ein unangenehmes Gef√ľhl im Magen, Verstopfung, vermehrte Speichelproduktion, Benommenheit, Schlafprobleme, Ruhelosigkeit, Angstgef√ľhl, Schl√§frigkeit, Zittern und verschwommenes Sehen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Einige Personen k√∂nnen sich schwindelig f√ľhlen, besonders wenn sie aus einer liegenden oder sitzenden Position aufstehen, oder sie k√∂nnen einen beschleunigten Puls feststellen oder doppeltsehen. Einige Patienten

k√∂nnen sich deprimiert f√ľhlen. Einige Patienten k√∂nnen ein ver√§ndertes oder verst√§rktes sexuelles Interesse zeigen oder erh√∂hte Blutserumwerte des Hormons Polaktin.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden seit der Markteinf√ľhrung von Aripiprazol berichtet, aber die H√§ufigkeit, mit der diese auftreten, ist nicht bekannt (die H√§ufigkeit ist auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Ver√§nderungen der Werte bestimmter Blutzellen; ungew√∂hnlicher Herzschlag, pl√∂tzlicher unerkl√§rbarer Tod, Herzanfall; allergische Reaktion (z.B. Anschwellungen im Mund- und Rachenraum, Anschwellen der Zunge und des Gesichts, Jucken, Ausschlag); hoher Blutzucker, Beginn oder Verschlechterung von Diabetes (Zuckerkrankheit), Ketoazidose (Ausscheidung von Ketonen ins Blut und in den Urin) oder Koma, erniedrigte Natriumspiegel im Blut; Gewichtszunahme, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit; Nervosit√§t, gesteigerte Unruhe; Angstgef√ľhl, Spielsucht; Selbstt√∂tungsgedanken, Selbstt√∂tungsversuch und Selbstt√∂tung; Aggression, Sprachst√∂rungen, Krampfanfall, Serotonin-Syndrom (eine Reaktion, die Gl√ľcksgef√ľhle, Schl√§frigkeit, Schwerf√§lligkeit, Ruhelosigkeit, Trunkenheitsgef√ľhl, Fieber, Schwitzen oder steife Muskeln verursachen kann), Kombination aus Fieber, Muskelsteifheit, beschleunigtem Atmen, Schwitzen, verringertem Bewusstseinszustand und pl√∂tzlicher Ver√§nderung des Blutdrucks und Pulsschlags, Ohnmacht, hoher Blutdruck; Blutgerinnsel in den Venen, insbesondere in den Beinen (Symptome beinhalten Schwellungen, Schmerzen und R√∂tung im Bein), die durch die Blutgef√§√üe zu den Lungen gelangen und dort Brustschmerzen und Atembeschwerden verursachen k√∂nnen (wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, holen Sie sofort medizinischen Rat ein); Verkrampfung der Stimmritze, versehentliches Inhalieren von Nahrung mit Gefahr einer Lungenentz√ľndung, Schluckbeschwerden; Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, Leberversagen, Leberentz√ľndung, Gelbf√§rbung der Haut und des Augapfels, Berichte √ľber abnormale Leberwerte; Bauch- und Magenbeschwerden, Durchfall; Hautausschlag und Lichtempfindlichkeit, ungew√∂hnlicher Haarausfall oder sch√ľtteres Haar, √ľberm√§√üiges Schwitzen; Steifheit oder Kr√§mpfe, Muskelschmerzen, Schw√§che; ungewollter Harnabgang, Schwierigkeiten beim Wasserlassen; l√§nger andauernde und/oder schmerzhafte Erektion; Schwierigkeiten, die K√∂rperkerntemperatur unter Kontrolle zu halten oder √úberhitzung, Brustschmerzen und Anschwellen der H√§nde, Fu√ükn√∂chel oder √ľ√üe.

Bei √§lteren Patienten mit Demenz wurden w√§hrend der Einnahme von Aripiprazol mehr Todesf√§lle gemeldet. Au√üerdem wurden Schlaganf√§lle oder ‚ÄěMini-Schlaganf√§lle‚Äú beobachtet.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Die Nebenwirkungen bei Jugendlichen ab 13 Jahre waren in H√§ufigkeit und Art √§hnlich denen bei Erwachsenen mit dem Unterschied, dass Schl√§frigkeit, unkontrollierbare Zuckbewegungen, Unruhe und M√ľdigkeit sehr h√§ufig auftraten (mehr als 1 von 10 Patienten) und Oberbauchschmerzen, ein Trockenheitsgef√ľhl im Mund, erh√∂hte Herzfrequenz, Gewichtszunahme, gesteigerter Appetit, Muskelzucken, unkontrollierte Bewegungen der Gliedma√üen und Schwindelgef√ľhl, besonders beim Aufrichten aus dem Liegen oder Sitzen, h√§ufig auftraten (mehr als bei 1 von 100 Patienten).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Alcartis enthält

  • Der Wirkstoff ist: Aripiprazol. Jede Schmelztablette enth√§lt 5 mg, 10 mg, 15 mg oder 30 mg Aripiprazol.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Mannitol, Fructose, Hydroxypropylcellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.

Wie Alcartis aussieht und Inhalt der Packung

Alcartis 5 mg: Weiße, oder annähernd weiße, homogene oder leicht gesprenkelte, runde, flache Tablette mit schräg geschliffener Kante mit der Prägung "E" auf beiden Seiten.

Alcartis 10 mg: Weiße oder annähernd weiße, homogene oder leicht gesprenkelte,

runde, flache Tablette mit schräg geschliffener Kante mit der Prägung "E" und dem Kode "565" auf der einen Seite und keiner Prägung auf der anderen Seite.

Alcartis 15 mg: Weiße oder annähernd weiße, homogene oder leicht gesprenkelte,

runde, flache Tablette mit schräg geschliffener Kante mit der Prägung "E" und dem Kode "566" auf einer Seite und keiner Prägung auf der anderen Seite.

Alcartis 30 mg: Weiße oder annähernd weiße, homogene oder leicht gesprenkelte,

runde, flache Tablette mit schräg geschliffener Kante mit der Prägung "E" und dem Kode "567" auf der einen Seite und keine Prägung auf der anderen Seite.

14, 28, 49, 56 oder 98 Schmelztabletten in OPA/Aluminium/PVC Blistern, verschlossen mit einer abziehbaren PET/ Aluminium Folie in einem Karton.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller Pharmazeutischer Unternehmer:

Egis Pharmaceuticals PLC Kereszt√ļri √ļt 30-38

1106 Budapest Ungarn

Hersteller:

Egis Pharmaceuticals PLC, Site 2. 1165 Budapest, B√∂k√©nyf√∂ldi √ļt 118-120 Ungarn

Z.Nr.:

Alcartis 5 mg Schmelztabletten: 136976

Alcartis 10 mg Schmelztabletten: 136977

Alcartis 15 mg Schmelztabletten: 136978

Alcartis 30 mg Schmelztabletten: 136979

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich Alcartis 5, 10, 15, 30 mg Schmelztabletten
Dänemark Alcartis 5, 10, 15, 30 mg smeltetabletter
Irland Alcartis 5, 10, 15, 30 mg orodispersible tablets
Schweden Alcartis 5, 10, 15, 30 mg munsönderfallandetablett

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im August 2016.

Anzeige

Wirkstoff(e) Aripiprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Egis Pharmaceuticals PLC
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.06.2016
ATC Code N05AX12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden