Betahistin ratiopharm 8 mg Tabletten

Abbildung Betahistin ratiopharm 8 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Betahistin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.04.2002
ATC Code N07CA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antivertiginosa

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Betaserc 8 mg - Tabletten Betahistin Mylan √Ėsterreich GmbH
Bestin 8 mg/Pumpstoß Lösung zum Einnehmen Betahistin Cyathus Exquirere Pharmaforschungs GmbH
Vertimen 24 mg Tabletten Betahistin Hennig
Betahistin Actavis 16 mg Tabletten Betahistin Actavis Group PTC ehf
Betaserc 16 mg - Tabletten Betahistin Mylan √Ėsterreich GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Studien zeigten, dass der Wirkstoff Betahistindihydrochlorid die Funktion des Gleichgewichtszentrums verbessert. Weiters wird die Durchblutung des Innenohrs erh√∂ht, wodurch sich ein Druckgef√ľhl im In- nenohr vermindern kann.

Betahistin ratiopharm 8 mg wird angewendet zur

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Betahistin ratiopharm 8 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestand- teile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie an einem seltenen Tumor der Nebenniere (Ph√§ochromozytom) leiden

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Betahistin ratiopharm 8 mg einnehmen,

  • wenn Sie an einem Magen-Darmgeschw√ľr leiden oder bei Ihnen bereits in der Vergangenheit Ma- gen-Darmgeschw√ľre aufgetreten sind
  • wenn Sie an einer Lungenerkrankung, die mit Atemnot einhergeht (Bronchialasthma) leiden
  • wenn Sie an Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag (Exanthem) oder Heuschnupfen leiden
  • wenn Sie an stark erniedrigtem Blutdruck leiden
  • wenn Sie gleichzeitig mit Antihistaminika (Mittel gegen Allergien) behandelt werden (siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Betahistin ratiopharm 8 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren:

Betahistin ratiopharm 8 mg wird auf Grund nicht ausreichender Daten zur Unbedenklichkeit und Wirk- samkeit nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen.

Einnahme von Betahistin ratiopharm 8 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrz- lich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel ein- zunehmen/anzuwenden.

Wenn Sie gleichzeitig Antihistaminika, davon H1-Antagonisten (bestimmte Arzneimittel zur Linderung der Beschwerden bei Allergien) einnehmen, kann eine gegenseitige Abschwächung der Wirkstoffe nicht ausgeschlossen werden.

Wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) einnehmen, kann die Wirkung von Betahistin verstärkt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Aufgrund unzureichender Erfahrung mit der Anwendung von Betahistindihydrochlorid bei Schwangeren d√ľrfen Sie Betahistin ratiopharm 8 mg w√§hrend der Schwangerschaft nicht einnehmen, es sei denn, es ist zwingend erforderlich.

Es ist nicht bekannt, ob Betahistindihydrochlorid in die Muttermilch √ľbergeht. Sie d√ľrfen Beatahistindihydrochlorid nicht einnehmen, wenn Sie stillen. Falls die Einnahme von Betahistindihydrochlorid erforderlich ist, m√ľssen Sie abstillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Betahistin ratiopharm 8 mg kann durch Nebenwirkungen wie Schl√§frigkeit das Reaktionsverm√∂gen m√∂glicherweise soweit ver√§ndern, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt wird ‚Äď obwohl klinische Studien keinen oder einen ver- nachl√§ssigbaren Effekt von Betahistindihydrochlorid auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen gezeigt haben.

Betahistin ratiopharm 8 mg enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Betahistin ratiopharm 8 mg erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Betahistin ratiopharm 8 mg immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Die √ľbliche Anfangsdosis ist 24 mg Betahistindihydrochlorid pro Tag.

Falls diese Dosierung nicht ausreichend ist, kann die Tagesdosis auf maximal 48 mg Betahistindihyd- rochlorid erhöht werden.

Anwendung bei Erwachsenen und älteren Patienten

Niedrige Dosierung ‚Äď Tagesdosis 24 mg Betahistin:

je 1 Tablette dreimal täglich (morgens, mittags und abends)

H√∂here Dosierung ‚Äď Tagesdosis 48 mg Betahistin:
je 3 Tabletten zweimal täglich (morgens und abends) oder je 2 Tabletten dreimal täglich (morgens, mittags und abends)

F√ľr die h√∂here Dosierung stehen auch Betahistin ratiopharm 16 mg und Betahistin ratiopharm 24 mg Tabletten zur Verf√ľgung.

Art der Anwendung
Nehmen Sie die Tabletten mit etwas Fl√ľssigkeit mit oder nach den Mahlzeiten ein.

Dauer der Einnahme
Zur Erzielung eines guten Behandlungsergebnisses sollte die Behandlung √ľber mehrere Monate erfol- gen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

Betahistin ratiopharm 8 mg wird auf Grund nicht ausreichender Daten zur Unbedenklichkeit und Wirk- samkeit nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Betahistin ratiopharm 8 mg eingenommen haben, als Sie soll- ten

Im Falle einer √úberdosierung k√∂nnen Mundtrockenheit, √úbelkeit, Erbrechen, Verdauungsbeschwerden, St√∂rung von Bewegungsabl√§ufen, Gesichtsr√∂tung, Schwindel, beschleunigter Herzschlag, Fl√ľssigkeits- ansammlung im Gewebe (√Ėdeme), erniedrigter Blutdruck, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur mit Luftnot (Bronchospasmus) und bei Anwendung von sehr hohen Dosen Krampfanf√§lle auftreten.

Wenn Sie versehentlich eine zu gro√üe Menge des Arzneimittels eingenommen haben, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf .

Wenn Sie die Einnahme von Betahistin ratiopharm 8 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die √ľbliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Betahistin ratiopharm 8 mg abbrechen

Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Betahistin ratiopharm 8 mg nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10 Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt: die H√§ufigkeit ist auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Folgende Nebenwirkungen traten bei mit Betahistindihydrochlorid behandelten Patienten in klini- schen Studien auf:

Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Kopfschmerzen

Erkrankungen des Magen-Darmtrakts
Häufig: Übelkeit und Verdauungsstörungen

Zus√§tzlich zu den Nebenwirkungen, die im Zuge von klinischen Studien berichtet wurden, sind die folgenden Nebenwirkungen spontan im Zuge der Vermarktung und in wissenschaftlicher Literatur be- richtet worden. Eine Frequenz kann auf Grund der verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden, des- halb ist die Frequenz mit ‚ÄěNicht bekannt‚Äú angegeben.

Erkrankungen des Immunsystems
√úberempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Anaphylaxie (allergischer Schock)

Erkrankungen des Nervensystems
Schläfrigkeit

Herzerkrankungen
Herzklopfen

Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums
Ein bestehendes Asthma bronchiale kann sich verschlechtern.

Erkrankungen des Magen-Darmtrakts
Leichte Magenbeschwerden (z.B. Erbrechen, Schmerzen im Magen-Darmbereich, Magendr√ľcken und Bl√§hungen). Diese lassen sich in der Regel durch Einnahme der Dosis mit oder nach dem Essen oder durch Reduzierung der Dosis vermeiden.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Unterhaut, insbesondere Angioödem (Schwellung der Haut und Schleimhäute), Hautausschlag, Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz

Allgemeine Erkrankungen
Selten: Hitzegef√ľhl

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Si- cherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenem Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Betahistin ratiopharm 8 mg enthält

  • Der Wirkstoff ist: Betahistindihydrochlorid 1 Tablette enth√§lt 8 mg Betahistindihydrochlorid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Povidon K 90, mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat (Milchzucker), hochdisperses Silici umdioxid, Crospovidon, Stearinsäure.

Wie Betahistin ratiopharm 8 mg aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe bis fast wei√üe, zylindrische, flache Tabletten mit beidseitiger Schr√§gkante und einseitiger Pr√§- gung ‚ÄěB8‚Äú.

Betahistin ratiopharm 8 mg ist in Packungen mit 30, 50, 60, 100 und 120 Tabletten zugelassen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer TEVA B.V.

Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.:+43/1/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller:
Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) un- ter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich Betahistin ratiopharm 8 mg Tabletten
Tschechische Republik Betahistin ratiopharm  

Z.Nr.: 1-24493

   

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2021.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie einer √úberdosierung

Es gibt kein spezifisches Antidot. Neben allgemeinen Ma√ünahmen zur Toxinelimination (Magensp√ľ- lung, Aktivkohle) erfolgt die Behandlung symptomatisch.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Betahistin ratiopharm 8 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Betahistin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.04.2002
ATC Code N07CA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden