Famotidin "S.Med" 20 mg - Filmtabletten

Abbildung Famotidin "S.Med" 20 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Famotidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller S.Med Handels GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A02BA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

S.Med Handels GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Famotidin "Stada" 40 mg - Filmtabletten Famotidin STADA Arzneimittel GmbH
Famotidin "Interpharm" 40 mg - Filmtabletten Famotidin Interpharm Produktions GmbH
Famotidin Genericon 40 mg Filmtabletten Famotidin Genericon Pharma GmbH
Famotidin "Stada" 20 mg - Filmtabletten Famotidin STADA Arzneimittel GmbH
Famotidin Genericon 20 mg Filmtabletten Famotidin Genericon Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Famotidin "S.Med" 20 mg enthalten den Wirkstoff Famotidin, der die Wirkung von k√∂rpereigenem Histamin an der Magenschleimhaut verhindert (Histamin-H2-Rezeptoren- Antagonist).Famotidin "S.Med" 20 mg hemmt dadurch die Freisetzung von Magens√§ure und befreit bei s√§urebedingten Erkrankungen der Verdauungsorgane rasch von bestehenden Schmerzen und f√ľhrt in den meisten F√§llen innerhalb von 4 Wochen zur Abheilung von Geschw√ľren. Die gleichzeitige Nahrungsaufnahme beeintr√§chtigt die Wirkung von Famotidin "S.Med" 20 mg nicht.

Anwendungsgebiete:

  • Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľre
  • gutartige Magengeschw√ľre
  • Vorbeugung des Wiederauftretens von Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren
  • Zust√§nde von √ľberm√§√üiger S√§urebildung, wie Zollinger-Ellison-Syndrom
  • Vorbeugung und Therapie stressbedingter Geschw√ľre, unterst√ľtzende Ma√ünahme bei Blutungen aus Schleimhautverletzungen des oberen Magen-Darm-Traktes
  • Entz√ľndungen der Speiser√∂hre infolge R√ľckfluss des Magensaftes (Reflux√∂sophagitis)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Famotidin "S.Med" 20 mg darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Famotidin oder einen der sonstigen Bestandteile von Famotidin "S.Med" 20 mg sind.

Gebrauchsinformation Famotidin ‚ÄěS.Med‚Äú 20 mg-Filmtabletten Seite 2 von 6

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern sind nicht erwiesen.

Bei H2-Rezeptorantagonisten wurde Kreuzsensibilität beobachtet. Daher sollte Famotidin bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen andere Arzneimittel dieser Klasse in der Vorgeschichte nicht angewendet werden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Famotidin "S.Med" 20 mg ist erforderlich,

Bei einer bereits l√§nger bestehenden Geschw√ľrskrankheit soll nach eingetretener Beschwerdefreiheit die Behandlung mit Famotidin "S.Med" 20 mg nicht abrupt beendet, sondern die vom Arzt oder der √Ąrztin verordnete Therapie weitergef√ľhrt werden.

Eine eventuelle B√∂sartigkeit von Magengeschw√ľren sollte vor deren Behandlung mit Famotidin "S.Med" 20 mg ausgeschlossen werden. Eine Besserung der Beschwerden bei einem Magengeschw√ľr nach Behandlung mit Famotidin "S.Med" 20 mg schlie√üt die Anwesenheit b√∂sartiger Vorg√§nge im Magen nicht aus.

Bei Patienten/innen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte Famotidin "S.Med" 20 mg mit Vorsicht angewendet werden (siehe "Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion").

Bei geringf√ľgigen Magen-Darm-Erkrankungen sind andere Magen-Darm-Therapeutika meist ausreichend.

Bei einer Langzeittherapie mit großer täglicher Einnahmenmenge ist eine Kontrolle des Blutbildes und der Leberfunktion empfehlenswert.

Bei Einnahme von Famotidin "S.Med" 20 mg mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bisher wurden keine bedeutenden substanzspezifischen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beobachtet.

Die Aufnahme pH-abh√§ngig resorbierter Arzneimittel, wie z.B. Eisensalze oder Ketoconazol (Medikament gegen Pilzerkrankungen), kann vermindert sein. Deshalb sollte bei gleichzeitiger Anwendung dieser Pr√§parate der Arzt oder die √Ąrztin zu Rate gezogen werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Sucralfat (Mittel gegen Magen-Darm-Beschwerden bzw. Geschw√ľre) vermindert die Aufnahme von Famotidin. Deshalb sollte Sucralfat grunds√§tzlich in einem zeitlichen Abstand von 2 Stunden zur Gabe von Famotidin eingenommen werden.

Die Einnahme von Probenecid (Mittel gegen Gicht) kann die Ausscheidung von Famotidin verzögern. Auf eine gleichzeitige Einnahme von Famotidin und Probenecid sollte daher verzichtet werden.

Famotidin interagiert nicht mit dem Cytochrom-P450-abh√§ngigen Enzymsystem, √ľber welches einige Arzneistoffe metabolisiert werden.

Gebrauchsinformation Famotidin ‚ÄěS.Med‚Äú 20 mg-Filmtabletten Seite 3 von 6

Famotidin hat keinen Einfluss auf die pharmakokinetische oder anticoagulatorische Aktivität von Phenprocoumon.

Durch Ver√§nderung des Magen ‚Äď pH-Werts kann Famotidin die Bioverf√ľgbarkeit bestimmter Arzneimittel beeinflussen. Die Resorption von Atazanavir kann vermindert sein.

Bei Einnahme von Famotidin "S.Med" 20 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und

Getränken

Keine Auswirkungen

Schwangerschaft und Stillzeit

Eine Anwendung während der Schwangerschaft und Stillperiode wird mangels ausreichender Erfahrungen nicht empfohlen.

Stillende M√ľtter sollen entweder das Medikament absetzen oder abstillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Einige Patienten reagierten auf Famotidin mit Nebenwirkungen wie Schwindel und Kopfschmerzen. Die Patienten sollten daher informiert werden, dass das Autofahren, das Bedienen von Maschinen sowie die Aus√ľbung von T√§tigkeiten, die die volle Aufmerksamkeit erfordern, zu vermeiden sind, wenn diese Symptome auftreten.

Wichtige Informationen √ľber sonstige Bestandteile von Famotidin "S.Med" 20 mg

Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lapp-Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Famotidin “S.Med“ 20 mg-Filmtabletten nicht anwenden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Famotidin "S.Med" 20 mg immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Famotidin "S.Med" 20 mg Filmtabletten sind unzerkaut mit Fl√ľssigkeit einzunehmen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Einnahmemenge:

Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľre, gutartige Magengeschw√ľre:

Zur Akutbehandlung sind t√§glich 2 Filmtabletten zu 20 mg abends einzunehmen. Die Behandlung soll √ľber 4-8 Wochen durchgef√ľhrt werden.

Zur Vorbeugung des Wiederauftretens von Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren wird eine Weiterf√ľhrung der Therapie mit t√§glich 1 Filmtablette zu 20 mg am Abend empfohlen.

Zollinger-Ellison-Syndrom:

Die Anfangsdosierung ist vom Schweregrad der Erkrankung und der Dosis des vorher eingenommenen H2-Antagonisten abh√§ngig. Patienten/innen ohne vorherige magens√§urehemmende Therapie sollen die Behandlung mit einer Dosis von 1 Filmtablette zu 20 mg Famotidin "S.Med" alle 6 Stunden beginnen. Der Arzt/die √Ąrztin wird die Dosis den individuellen Bed√ľrfnissen der Patienten/innen anpassen. Patienten/innen, die schon vorher einen anderen H2-Antagonisten eingenommen haben, k√∂nnen unmittelbar auf eine h√∂here als die f√ľr Neueinstellungen empfohlene Anfangsdosierung von Famotidin umgestellt werden.

Gebrauchsinformation Famotidin ‚ÄěS.Med‚Äú 20 mg-Filmtabletten Seite 4 von 6

Reflux√∂sophagitis/stressbedingte Geschw√ľre/Schleimhautverletzungen:

Es sind 2mal täglich 1 Filmtablette zu 20 mg oder 1 mal täglich 1 Filmtablette zu 40 mg (Famotidin "S.Med" 40 mg) einzunehmen.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion:

Bei Patienten/innen mit stark eingeschränkter Nierenfunktion soll die Tagesdosis auf die Hälfte reduziert bzw. die Dosierungsintervalle verlängert werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Famotidin "S.Med" 20 mg eingenommen haben, als

Sie sollten:

Informieren Sie Ihren Arzt /Ihre √Ąrztin

Wenn Sie die Einnahme von Famotidin "S.Med" 20 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Famotidin "S.Med" 20 mg abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Famotidin "S.Med" 20 mg abbrechen Informieren Sie Ihren Arzt /Ihre √Ąrztin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen wurden folgende H√§ufigkeiten zugrunde gelegt: Sehr h√§ufig ‚Č• 0; h√§ufig ‚Č•00, <0; gelegentlich (‚Č• 000, <00);

selten (‚Č• 0,000, <,000); sehr selten (<0,000) inklusive vereinzelter F√§lle H√§ufigkeit nicht bekannt (auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Herzerkrankungen

sehr selten: AV Block bei intravenöser Gabe von H2-Rezeptor-Antagonisten

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

sehr selten: Leukopenie, Thrombocytopenie, Neutropenie, Agranulozytose; Panzytopenie

Erkrankungen des Nervensystems häufig: Kopfschmerzen, Schwindel gelegentlich: Geschmacksstörungen

sehr selten: Krämpfe, Grand mal Anfälle (besonders bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion), Parästhesie, Schläfrigkeit

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums sehr selten: interstitielle Pneumonie mit manchmal tödlichem Ausgang

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts häufig: Obstipation, Diarrhoe

gelegentlich: Mundtrockenheit, Übelkeit und/oder Erbrechen, gastrointestinale Beschwerden, Blähungen, Appetitlosigkeit

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes gelegentlich: Rash, Pruritus, Urticaria

Gebrauchsinformation Famotidin ‚ÄěS.Med‚Äú 20 mg-Filmtabletten Seite 5 von 6

sehr selten: Alopecia, Stevens Johnson syndrome/toxische epidermale Nekrolyse mit manchmal tödlichem Ausgang

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs und Knochenerkrankungen sehr selten: Arthralgie, Muskelkrämpfe

Stoffwechsel und Ernährungsstörungen gelegentlich: Appetitlosigkeit

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort gelegentlich: M√ľdigkeit

sehr selten: Brustenge

Erkrankungen des Immunsystems

sehr selten: √úberempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie, angioneurotisches √Ėdem, Bronchospasmen)

Leber- und Gallenerkrankungen

sehr selten: Anomalie der Leberenzyme, Hepatitis; cholestatischer Ikterus

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse sehr selten: Impotenz

Psychiatrische Erkrankungen

sehr selten, reversible psychische Störungen inklusive Depression, Angststörungen, Agitation, Desorientierung, Konfusion und Halluzination; Schlaflosigkeit, verminderte Libido

Nebenwirkungen ‚Äď kausaler Zusammenhang unbekannt

Es wurden seltene Fälle von Gynäkomastie berichtet, jedoch war die Häufigkeit in kontrollierten klinischen Studien nicht höher als unter Placebo

Palpitation, Fieber, Asthma

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

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Weitere Informationen

Was Famotidin "S.Med" 20 mg enthält

Der Wirkstoff ist

Famotidin 20 mg

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Zellulose, Maisstärke, Povidon, hochdisperses Silici- umdioxid, Croscarmellose Natrium, Magnesiumstearat, Hypromellose, Hydroxypropylzellulo- se, Titandioxid E 171, Talkum.

Gebrauchsinformation Famotidin ‚ÄěS.Med‚Äú 20 mg-Filmtabletten Seite 6 von 6

Wie Famotidin "S.Med" 20 mg aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe, runde bikonvexe Filmtabletten in PVC/Aluminium-Blisterpackung Packungsgr√∂√üen: 10, 20, 30, 50 St√ľck

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

S.MED, Zachgasse 1, 1220 Wien smed@smed.at

Zulassungsnummer:

Zul. Nr. 1-28273

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Dezember 2009

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt: Bez√ľglich einer √úberdosierung von Famotidin "S.Med" 20 mg liegen keine Erfahrungen vor; Dosen bis zu 800 mg t√§glich wurden ohne schwerwiegende Nebenwirkungen vertragen.

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Wirkstoff(e) Famotidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller S.Med Handels GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A02BA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden