Finasterid STADA 5 mg Filmtabletten

Abbildung Finasterid STADA 5 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Finasterid
Zulassungsland Österreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.03.2007
ATC Code G04CB01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei benigner Prostatahyperplasie

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Androfin 5 mg - Filmtabletten Finasterid G.L. Pharma GmbH
Propecia 1 mg Filmtabletten Finasterid Organon Austria GmbH
Finasterid +pharma 5 mg Filmtabletten Finasterid +pharma arzneimittel gmbh
Finasterid-ratiopharm 5 mg - Filmtabletten Finasterid Teva B.V.
Crinormin 1 mg Filmtabletten Finasterid Alfred E. Tiefenbacher

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Finasterid STADA beinhaltet den Wirkstoff Finasterid. Finasterid STADA gehört zur Gruppe der 5α- Reduktasehemmer. Diese ĂŒben ihre Wirkung durch GrĂ¶ĂŸenreduktion der Prostata aus.

Finasterid STADA wird angewendet zur Behandlung und Kontrolle der gutartigen VergrĂ¶ĂŸerung der Prostata.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Finasterid STADA darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Finasterid oder einen der in Abschnitt 6. Genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • von Frauen (siehe auch Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“)
  • von Kindern

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Finasterid STADA einnehmen,

  • wenn Sie unter einer eingeschrĂ€nkten Leberfunktion leiden.
  • wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihre Blase komplett zu entleeren oder unter stark vermindertem Harnfluss leiden. In diesen FĂ€llen wird Sie Ihr Arzt vor der Behandlung mit Finasterid untersuchen, um andere GrĂŒnde einer Harnwegsverengung auszuschließen.

wenn Ihre Sexualpartnerin schwanger ist oder sein könnte: Der Kontakt mit Ihrem Samen sollte vermieden werden (z.B. durch Gebrauch eines Kondoms), denn dieser könnte eine geringe Menge des Arzneimittels enthalten (siehe auch Abschnitt 2 „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Berichten Sie umgehend Ihrem Arzt von jeglichen VerĂ€nderungen des Brustgewebes wie Knoten, Schmerzen, VergrĂ¶ĂŸerung des Brustgewebes oder Ausfluss aus den Brustwarzen, da dies Anzeichen von schweren Erkrankungen wie Brustkrebs sein können.

Vor Behandlungsbeginn und in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden wĂ€hrend der Behandlung wird Ihr Arzt einige einfache Untersuchungen durchfĂŒhren, um Prostatakrebs auszuschließen; z.B. eine digitale rektale Untersuchung und ein Bluttest, mit dem das prostataspezifische Antigen (PSA) im Serum bestimmt wird.

Falls Sie einen sogenannten „PSA-Test“ machen mĂŒssen, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder die Krankenschwester, da Finasterid die Ergebnisse des Tests beeinflussen kann.

StimmungsÀnderungen und Depression

Bei Patienten, die mit Finasterid STADA behandelt wurden, wurde ĂŒber StimmungsĂ€nderungen wie depressive Verstimmung, Depression und, seltener, Selbstmordgedanken berichtet. Sollten Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen, fragen Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt um Rat.

Einnahme von Finasterid STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Normalerweise kann Finasterid STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden. Bitte fragen Sie trotzdem Ihren Arzt, bevor Sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen.

Finasterid STADA zusammen mit Nahrungsmitteln

Finasterid STADA kann mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Finasterid STADA ist nur fĂŒr die Einnahme von MĂ€nnern bestimmt und darf Frauen nicht verabreicht werden (siehe Abschnitt 2 „Finasterid STADA darf nicht eingenommen werden“).

Schwangere Frauen oder Frauen, die schwanger werden könnten, dĂŒrfen zerstoßene oder zerbrochene Tabletten von Finasterid STADA nicht berĂŒhren. Wenn eine schwangere Frau mit einem mĂ€nnlichen Fetus Finasterid ĂŒber die Haut oder den Mund aufnimmt, kann dies Missbildungen der Ă€ußeren Geschlechtsorgane beim Kind hervorrufen.

Finasterid Tabletten besitzen einen FilmĂŒberzug, der den Kontakt zum Wirkstoff verhindert, vorausgesetzt, die Tabletten wurden nicht zerbrochen oder zerstoßen.

Falls eine schwangere Frau in BerĂŒhrung mit zerstoßenen oder zerbrochenen Finasterid STADA Tabletten kommt, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Wenn Ihre Sexualpartnerin schwanger ist oder sein könnte, sollte der Kontakt mit Ihrem Samen vermieden werden (z.B. durch Gebrauch eines Kondoms), denn dieser könnte eine geringe Menge des Arzneimittels enthalten.

Fragen Sie vor der Einnahme von Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es gibt keine Informationen darĂŒber, dass Finasterid STADA einen Einfluss auf die VerkehrstĂŒchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen hat.

Finasterid STADA enthÀlt Lactose

Bitte nehmen Sie Finasterid STADA erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer ZuckerunvertrĂ€glichkeit leiden.

Finasterid STADA enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arztes ein. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betrÀgt einmal tÀglich 1 Filmtablette.

Die Filmtabletten mĂŒssen als Ganzes geschluckt und dĂŒrfen nicht zerbrochen oder zerstoßen werden. Die Filmtabletten können mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Finasterid STADA eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Finasterid STADA eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn Kinder das Arzneimittel versehentlich eingenommen haben sollten, benachrichtigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder ein Krankenhaus.

Wenn Sie die Einnahme von Finasterid STADA vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach die nÀchste Filmtablette zum nÀchsten vorgesehenen Zeitpunkt ein.

Wenn Sie die Einnahme von Finasterid STADA abbrechen

Obwohl innerhalb kurzer Zeit eine Besserung beobachtet werden kann, ist es eventuell notwendig, die Behandlung ĂŒber mindestens 6 Monate fortzufĂŒhren.

Bitte Àndern Sie die Dosierung nicht, und brechen Sie auch die Einnahme nicht eigenmÀchtig ab, ohne vorher Ihren Arzt zu fragen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Brechen Sie die Einnahme von Finasterid STADA ab, und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie die Symptome eines Angioödems (HĂ€ufigkeit nicht bekannt [HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar]) entwickeln, wie z.B.:

  • Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens
  • Schluckbeschwerden
  • Nesselsucht
  • Atembeschwerden

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Unvermögen, eine Erektion zu bekommen (Impotenz) und verminderter Sexualtrieb (verminderte Libido)
    Diese Nebenwirkungen treten im allgemeinen zu Beginn der Behandlung ein und sind zumeist vorĂŒbergehend und verschwinden bei Fortsetzen der Behandlung.
  • Verminderte SamenflĂŒssigkeitsmenge (vermindertes Ejakulatvolumen).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • SpannungsgefĂŒhl in der Brust und/oder BrustvergrĂ¶ĂŸerung
  • Störungen beim Samenerguss (Ejakulationsstörungen)
  • Hautausschlag

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Austritt von FlĂŒssigkeit aus der BrustdrĂŒse
  • Knoten in der Brust (Brustnodulus)

HĂ€ufigkeit nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

  • Erhöhte Leberenzymwerte
  • Herzklopfen (Palpitationen)
  • Unvermögen, eine Erektion zu bekommen, auch nach Absetzen des Medikaments
  • MĂ€nnliche Unfruchtbarkeit und/oder schlechte SamenqualitĂ€t
  • Depression
  • Verminderter Sexualtrieb, auch nach Absetzen des Medikaments
  • Hodenschmerzen
  • Juckreiz (Pruritus), Nesselausschlag (Urticaria)
  • Angst

Sie sollten Ihren Arzt unverzĂŒglich ĂŒber jede Änderung in Ihrem Brustgewebe informieren, wie Knoten, Schmerzen, VergrĂ¶ĂŸerung des Brustgewebes oder Austritt von FlĂŒssigkeit aus der BrustdrĂŒse, da dies ein Anzeichen einer schweren Erkrankung, wie Brustkrebs, sein kann.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

FĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zumSchutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Finasterid STADA enthÀlt

Der Wirkstoff ist Finasterid. Eine Filmtablette enthÀlt 5 mg Finasterid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte MaisstĂ€rke, CarboxymethylstĂ€rke-Natrium (Typ A), Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat. FilmĂŒberzug: mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Macrogol-8-stearat.

Wie Finasterid STADA aussieht und Inhalt der Packung

Finasterid STADA sind runde, bikonvexe, weiße Filmtabletten, mit der PrĂ€gung“F“ und“5“ auf einer Seite und einem Durchmesser von 7 mm.

Finasterid STADA ist in Blisterpackungen zu 10, 15, 20, 28, 30, 50, 50x1, 60, 90, 98, 100, 100x1, 105 und 120 Tabletten erhÀltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH

1190 Wien

Z.Nr.: 1-26942

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien: Finasteride EG 5 - mg filmomhulde tabletten

DĂ€nemark: Finasterid ”STADA”

Deutschland: Finasterid AL 5 mg Filmtabletten

Island: Finasterid Stada 5 mg filmuhĂșĂ°uĂ° tafla

Italien: Finasteride EG 5 mg compresse rivestite con film

Luxemburg: FINASTERIDE- EG

Polen: Finasterid STADA 5 mg tabletki powlekane

Schweden: Finasterid STADA 5 mg filmdragerad tablett

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Oktober 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Finasterid STADA 5 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Finasterid
Zulassungsland Österreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.03.2007
ATC Code G04CB01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden