Fositens 10 mg - Tabletten

Abbildung Fositens 10 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Fosinopril
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Bausch Health Ireland Limited
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.11.1993
ATC Code C09AA09
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

Bausch Health Ireland Limited

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

FOSITENS enthält den Wirkstoff Fosinopril. Dieser gehört zur Wirkstoffklasse der sogenannten ACE-Hemmer (ACE = Angiotensin-Converting-Enzyme/Angiotensin-Konversions-Enzym).

FOSITENS wird angewendet bei:

FOSITENS wirkt, indem es:

  • die k√∂rpereigene Produktion von Substanzen reduziert, die den Blutdruck steigen lassen,
  • Ihre Blutgef√§√üe entspannt und weiter stellt,
  • es dem Herzen erleichtert, Blut durch den K√∂rper zu pumpen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

FOSITENS darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Fosinopril-Natrium, andere ACE-Hemmer oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn bei Ihnen oder einem Familienmitglied nach Einnahme eines ACE-Hemmers oder aus einem anderen, unbekannten Grund schon einmal eine allergische Reaktion in Form von

Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Kehlkopfs mit Schluck- oder Atembeschwerden aufgetreten ist (Angioödem).

  • wenn Sie l√§nger als 3 Monate schwanger sind (Es empfiehlt sich zudem, FOSITENS in der fr√ľhen Schwangerschaft zu vermeiden - siehe Abschnitt Schwangerschaft.),
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erhöht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie FOSITENS einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von FOSITENS ist erforderlich:

  • zu Beginn der Einnahme von FOSITENS oder bei Dosis√§nderung (Einige Menschen reagieren auf die erste Einnahme oder bei einer Dosissteigerung mit Benommenheit, Schw√§chegef√ľhl, bis hin zur Ohnmacht.),
  • wenn Sie eine Herz-, Leber-, oder Nierenerkrankung haben,
  • wenn Sie gro√üe Mengen an K√∂rpersalzen und/oder -fl√ľssigkeiten verloren haben (durch

Erbrechen, Durchfall, eine salzarme Diät oder die Einnahme von Entwässerungstabletten),

  • wenn Sie unter Durchblutungsst√∂rungen des Gehirns leiden,
  • wenn Sie eine H√§modialyse (Blutw√§sche) ben√∂tigen oder vor kurzem eine Nierentransplantation

hatten,

  • wenn Sie an einer Verengung der Nierenarterie leiden,
  • wenn Sie eine Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche haben und diese behandelt werden soll (Desensibilisierung),
  • wenn bei Ihnen eine LDL-Apherese durchgef√ľhrt wird (ein Verfahren, durch das das ‚Äěschlechte‚Äú

LDL-Cholesterin aus dem Blut ausgewaschen wird),

  • wenn ein anhaltender, trockener Reizhusten auftritt,
  • wenn Sie schwarze Hautfarbe haben, da ACE-Hemmer bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe oft schw√§cher wirken als bei Patienten mit anderer Hautfarbe,
  • wenn Sie in Verbindung mit einer Operation ein Bet√§ubungsmittel erhalten sollen, informieren

Sie in diesem Fall bitte Ihren Arzt √ľber die Einnahme von FOSITENS,

  • wenn Sie einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben (ergibt sich aus den Blutwerten),
  • wenn Sie an Diabetes leiden (zuckerkrank sind),
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund

von Diabetes mellitus haben,

Aliskiren.

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erhöht sich das Risiko eines Angioödems

(rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):

  • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall,
  • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus),
  • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.

W√§hrend der Behandlung mit FOSITENS m√ľssen regelm√§√üige √§rztliche Kontrollen durchgef√ľhrt werden. Sie sollten die Termine zu diesen √§rztlichen Untersuchungen stets einhalten, auch wenn Sie keine Beschwerden haben.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Da es zu Veränderungen des Blutbildes (Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen und Blutplättchen) sowie anderer Blutwerte (z. B. Kalium, Natrium, Kreatinin, Harnstoff, Bilirubin) und Harnwerte (z. B. Eiweiß im Harn) kommen kann, wird Ihr Arzt auch regelmäßig Kontrollen der Laborwerte anordnen, die Sie unbedingt einhalten sollten.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěFOSITENS darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Geben Sie unbedingt Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen). FOSITENS wird in der fr√ľhen Schwangerschaft nicht empfohlen und es darf nicht eingenommen werden, wenn Sie l√§nger als 3 Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby in dieser Phase schweren Schaden zuf√ľgen kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Geben Sie unbedingt Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen). Ihr Arzt wird Ihnen normalerweise raten, die Einnahme von FOSITENS zu beenden, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder sobald Sie wissen, dass sie schwanger sind und er wird Ihnen ein anderes Medikament anstelle von FOSITENS verschreiben.

FOSITENS wird in der fr√ľhen Schwangerschaft nicht empfohlen und es darf gar nicht eingenommen werden, wenn Sie l√§nger als 3 Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby in dieser Phase schweren Schaden zuf√ľgen kann.

Stillzeit

Geben Sie Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen m√∂chten. FOSITENS wird f√ľr stillende M√ľtter nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung f√ľr Sie ausw√§hlen, wenn Sie stillen m√∂chten, ganz besonders dann, wenn es sich um ein neugeborenes oder fr√ľhgeborenes Baby handelt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen!

Wie bei anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann durch Blutdruckabfall, Schwindel und Benommenheit die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei Behandlungsbeginn, √Ąnderung der Dosis sowie im Zusammenwirken mit Alkohol. Ob das der Fall ist, h√§ngt von der individuellen Empfindlichkeit ab. Wenn Sie davon betroffen sind, d√ľrfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen.

FOSITENS enthält Lactose

Bitte nehmen Sie FOSITENS erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist FOSITENS einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosierung

Bluthochdruck

Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 1 x t√§glich 10 mg morgens. Eine Dosiserh√∂hung sollte fr√ľhestens nach 3 Wochen erfolgen. Die Dosis kann bei Bedarf auf maximal 40 mg pro Tag erh√∂ht werden.

Herzschwäche

FOSITENS wird zusammen mit Entwässerungsmitteln angewendet. Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1x täglich 10 mg. Die Dosis kann bei Bedarf auf maximal 40 mg pro Tag erhöht werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von FOSITENS zu stark oder zu schwach ist.

Dosierung bei Nieren- oder Leberfunktionsst√∂rungen oder bei √§lteren Patienten (√ľber 65 Jahre)

Die Anfangsdosis beträgt ebenfalls 10 mg täglich. Die Erhaltungsdosis wird so niedrig wie möglich gehalten werden.

Bei vorbestehender Behandlung mit Entwässerungsmitteln

Wenn m√∂glich wird die Behandlung mit Entw√§sserungsmitteln vom Arzt 2 - 3 Tage vor Behandlungsbeginn mit FOSITENS abgesetzt, da sonst wegen Fl√ľssigkeits- oder Salzmangel ein sehr

starker Blutdruckabfall auftreten kann. Ist das Absetzen nicht m√∂glich, muss der Behandlungsbeginn unter mehrst√ľndiger √§rztlicher √úberwachung erfolgen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit der Anwendung von FOSITENS in dieser Altersgruppe nicht ausreichend belegt ist.

Art der Anwendung

FOSITENS kann unabh√§ngig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Einnahme sollte mit ausreichend Fl√ľssigkeit erfolgen.

Nehmen Sie die Tabletten jeden Tag zur gleichen Tageszeit ein. Die Tabletten d√ľrfen nicht zerkleinert oder zerkaut werden.

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von FOSITENS eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind versehentlich einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich unverz√ľglich an einen Arzt Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten:

Niedriger Blutdruck, sehr hoher Puls, Herzklopfen, zu langsamer Puls, Kreislaufschock, Nierenprobleme, Schwindel, Husten, Hyperventilation (√ľbersteigerte Atmung) und Angstzust√§nde.

F√ľr den Arzt:

Zur Therapie bei √úberdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Einnahme von FOSITENS vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die √ľbliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von FOSITENS abbrechen

Setzen Sie bitte das Arzneimittel nicht pl√∂tzlich und ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab. Beim Auftreten von Nebenwirkungen wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, welche Gegenma√ünahmen es hierf√ľr gibt und ob andere Arzneimittel f√ľr die Behandlung in Frage kommen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von FOSITENS zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

FOSITENS und einige andere Arzneimittel können einander in ihrer Wirkung beeinflussen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie zudem Folgendes anwenden:

- Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus), Temsirolimus (gegen Krebs) und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTORInhibitoren geh√∂ren. Siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚ÄĚ.

- Kalium-Erg√§nzungsmittel (einschlie√ülich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z. B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln).

  • Lithium (bei seelischen Erkrankungen), da FOSITENS die Lithiumspiegel im Blut erh√∂hen kann. Ihr Arzt muss die Lithiumspiegel deswegen sorgf√§ltig √ľberwachen.
  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika

(NSAR) wie Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicylsäure).

  • andere blutdrucksenkende oder gef√§√üerweiternde Arzneimittel (z. B. Betablocker, Calciumkanalblocker, Methyldopa oder Nitrate).
  • Arzneimittel gegen Depressionen oder andere psychische Erkrankungen (sog. trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika), sowie Narkosemittel.
  • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzversagen, Asthma oder Allergien wie Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes, wie blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen

und Insulin.

  • Immunsuppressiva wie Cyclosporin oder Tacrolimus, die nach Organtransplantationen zur Verhinderung von Absto√üungsreaktionen gegeben werden.
  • Zytostatika (zur Krebsbehandlung).
  • Kortikosteroide (steroidhaltige Arzneimittel gegen Entz√ľndungen wie Prednisolon).
  • Procainamid (gegen Herzrhythmusst√∂rungen).
  • Allopurinol (zur Behandlung von Gicht).
  • Antazida (Arzneimittel zur Neutralisierung der Magens√§ure gegen Sodbrennen und gegen das Aufsteigen von Magens√§ure in die Speiser√∂hre).
  • Simeticon (gegen Bl√§hungen).

Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen, wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěFOSITENS darf nicht eingenommen werden" und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Wechselwirkungen mit Labortests sind möglich. Vorsicht ist geboten bei:

  • Digoxin-Test (mit Aktivkohleabsorption, Kit RIA Digi-Tab¬ģ),
  • Nebenschilddr√ľsen-Funktionstest.

Einnahme von FOSITENS zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

FOSITENS kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Sie sollten Alkohol während der Einnahme von FOSITENS vermeiden, da der blutdrucksenkende Effekt verstärkt werden könnte.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Nehmen Sie FOSITENS nicht weiter ein und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn Sie die folgenden Symptome feststellen:

  • Anschwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Kehlkopf (Angio√∂dem), Ausschlag, Juckreiz, Atemnot oder Schluckbeschwerden,
  • Infektion mit Symptomen wie Fieber und eine starke Verschlechterung des Allgemeinzustandes

oder Fieber mit Halsschmerzen oder Problemen beim Wasserlassen,

Gelbfärbung des Augenweißes oder der Haut (Gelbsucht), die Zeichen einer Lebererkrankung sein können.

Wenden Sie sich baldmöglichst an einen Arzt, wenn Sie:

  • Schwindelgef√ľhl/Ohnmacht, M√ľdigkeit oder Schw√§chegef√ľhl (Anzeichen eines zu niedrigen Blutdrucks) versp√ľren,
  • √ľber eine l√§ngere Zeit an trockenem und hartn√§ckigem Reizhusten leiden.

Weitere Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar.

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Häufig: Virusinfektion

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Gelegentlich: Abfall von Hämoglobin (Blutfarbstoff) oder Hämatokrit (Anteil der Zellbestandteile am Blutvolumen)

Selten: vor√ľbergehende An√§mie (Verminderung der roten Blutk√∂rperchen), Leukopenie, Eosinophilie, Neutropenie (Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen, die f√ľr die Infektabwehr zust√§ndig sind), Lymphknotenschwellung, Thrombozytopenie (Verminderung der Blutpl√§ttchen, was zu Gerinnungsproblemen f√ľhren kann)

Sehr selten: Agranulozytose (massive Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen)

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt: √úberempfindlichkeitsreaktionen

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: Appetitlosigkeit, Gicht, hohe Kaliumwerte im Blut

Nicht bekannt: Appetitstörungen, Gewichtsschwankungen, Gewichtszunahme

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig: Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen

Gelegentlich: Depression, abnormales Verhalten, Verwirrtheit

Erkrankungen des Nervensystems

H√§ufig: Schwindel, Kopfschmerzen, kribbelndes Gef√ľhl oder Taubheit in H√§nden und/oder F√ľ√üen

Gelegentlich: Schläfrigkeit, Schlaganfall, Ohnmacht, Geschmacksstörungen, Zittern

Selten: Sprechstörung, mit der Unfähigkeit ordentliche Sätze zu bilden, Gedächtnisstörungen, Desorientierung

Nicht bekannt: Gleichgewichtsstörungen

Augenerkrankungen

Häufig: Augen- und Sehstörungen

Erkrankungen des Ohrs und des Gleichgewichtsapparates

Gelegentlich: Ohrenschmerzen, Ohrsausen (Tinnitus), Drehschwindel (Vertigo)

Herzerkrankungen

H√§ufig: Tachykardie (Herzrasen), Herzrhythmusst√∂rungen, Angina pectoris (Engegef√ľhl mit Schmerzen im Brustraum), Herzklopfen

Gelegentlich: Herzinfarkt

Nicht bekannt: Herz- und Atemstillstand

Gefäßerkrankungen

H√§ufig: Niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Aufstehen, der zu Schwindel, Ohrensausen oder Ohnmacht f√ľhrt

Gelegentlich: Hoher Blutdruck, Schock (Bl√§sse, Ruhelosigkeit, schwacher, schneller Puls, feuchte Haut und Ohnmacht), vor√ľbergehende Durchblutungsst√∂rung im Gehirn, Hirnschlag

Selten: Hautr√∂tung mit Hitzegef√ľhl, Blutungen, Blutgef√§√üprobleme in Armen und /oder Beinen

Nicht bekannt: hypertensive Krise (massive Blutdruckentgleisung)

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mittelfells

H√§ufig: Infektion der oberen Atemwege, Halsentz√ľndung, rinnende Nase, Infektionen der Luftwege, trockener anhaltender Husten, Panikattacken

Gelegentlich: Kurzatmigkeit, Nasennebenh√∂hlenentz√ľndung, Schleimhautentz√ľndung in Luftr√∂hre und gr√∂√üeren Bronchien

Selten: krampfartige Verengung der Bronchien, Nasenbluten, Kehlkopfentz√ľndung/Heiserkeit, Lungenentz√ľndung, Stauung in der Lunge

Nicht bekannt: Stimmstörungen, pleuritischer Schmerz

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Geschmacksstörungen

Gelegentlich: Verstopfung, trockener Mund, Blähungen

Selten: Entz√ľndungen der Mundschleimhaut, Entz√ľndungen der Bauchspeicheldr√ľse, geschwollene Zunge, Bl√§hbauch, Schluckbeschwerden

Sehr selten: intestinales Angioödem, Darmverschluss

Leber- und Gallenerkrankungen

H√§ufig: Anstieg gewisser Leberwerte im Blut (Bilirubin, Transaminasen) Selten: Leberentz√ľndung

Sehr selten: Leberversagen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

H√§ufig: Ausschlag, Angio√∂dem (siehe auch ‚ÄěNehmen Sie FOSITENS nicht weiter ein und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.‚Äú), Entz√ľndungen der Haut

Gelegentlich: Vermehrtes Schwitzen, Juckreiz, Nesselausschlag Selten: kleinste Hautblutungen

Es wurde √ľber einen Symptomenkomplex berichtet, der ein oder mehrere der folgenden Symptome umfassen kann: Fieber, Entz√ľndung der Gef√§√üe, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen/ Gelenkentz√ľndungen, positive antinukle√§re Antik√∂rper (ANA), erh√∂hte Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG), Eosinophilie und Leukozytose (Anstieg der wei√üen Blutk√∂rperchen), Ausschlag, Lichtempfindlichkeit oder sonstige Hautver√§nderungen.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Muskelschmerzen

Selten: Arthritis (= Gelenkentz√ľndungen)

Nicht bekannt: Muskelschwäche

Erkrankungen der Nieren und Harnwege Häufig: Beschwerden beim Harnlassen

Gelegentlich: Nierenversagen, erhöhte Eiweißwerte im Harn,

Anstieg bestimmter Nierenwerte im Blut (Harnstoff, Kreatinin) Sehr selten: Akutes Nierenversagen

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse H√§ufig: sexuelle St√∂rungen

Gelegentlich: Impotenz, Gyn√§komastie (Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľse beim Mann) Selten: Prostataerkrankungen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

H√§ufig: Brustschmerzen (nicht vom Herzen ausgehend), M√ľdigkeit, Kraftlosigkeit, √Ėdeme (√ľberm√§√üige Wassereinlagerungen im K√∂rper)

Gelegentlich: Fieber, Schwellung der Gliedmaßen Nicht bekannt: Schmerzen

Untersuchungen

Häufig: Anstieg bestimmter Laborwerte (alkalische Phosphatase und Laktatdehydrogenase) Selten: Natriummangel im Blut

Nicht bekannt: anormale Leberfunktionswerte

Bei einer bestimmten Laboruntersuchung auf Digoxin (Medikament gegen Herzrhythmusstörungen) wird bei gleichzeitiger Einnahme von FOSITENS der gemessene Blutspiegel von Digoxin verfälscht.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN, √ĖSTERREICH, Fax: + 43 (0) 50 555 36207, Website: www.basg.gv.at anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was FOSITENS enthält

  • Der Wirkstoff ist: Fosinopril-Natrium
    1 Tablette enthält 10 mg Fosinopril-Natrium.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose; mikrokristalline Cellulose; Crospovidon; Povidon; Natriumstearylfumarat.

Wie FOSITENS aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe bis gebrochen wei√üe, beidseits nach au√üen gew√∂lbte, diamantf√∂rmige Tabletten mit der Pr√§gung ‚Äě158‚Äú auf der einen Seite und einem Sternmuster auf der anderen Seite.

Fositens ist erh√§ltlich als Packung mit 30 Tabletten, verpackt als Blisterstreifen zu je 10 St√ľck.

Pharmazeutischer Unternehmer

Bausch Health Ireland Limited

3013 Lake Drive

Citywest Business Campus

Dublin 24, D24PPT3

Irland

Hersteller

ICN Polfa Rzesz√≥w S.A., 35-959 RZESZ√ďW, Polen

Z.Nr.: 1-20267

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2020.

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie einer √úberdosierung:

Die Therapiemaßnahmen richten sich nach dem Zeitpunkt der Verabreichung sowie nach Art und Schwere der Symptome.

Die Behandlung mit Fosinopril-Natrium sollte abgesetzt und der Patient engmaschig √ľberwacht werden.

Zunächst Flachlagerung des Patienten und Infusion von physiologischer Kochsalzlösung.

Gegebenenfalls m√ľssen neben allgemeinen Ma√ünahmen, die der Elimination von FOSITENS dienen (z.B. Ausl√∂sen von Erbrechen, Magensp√ľlung, Verabreichung von Adsorbentien innerhalb von 30 Minuten nach FOSITENS-Einnahme) unter intensivmedizinischen Bedingungen die vitalen Parameter √ľberwacht bzw. korrigiert werden. Bei Hypotonie m√ľssen geeignete Gegenma√ünahmen eingeleitet werden.

Bei Bradykardie oder starken vagalen Reaktionen sollte Atropin gegeben werden.

Die Anwendung eines Schrittmachers kann bei therapierefraktärer Bradykardie in Erwägung gezogen werden.

Fosinoprilat lässt sich kaum durch Hämo- oder Peritonealdialyse aus dem Körper entfernen.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Fositens 10 mg - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Fosinopril
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Bausch Health Ireland Limited
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.11.1993
ATC Code C09AA09
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden