Kaletra 200 mg/50 mg Filmtabletten

Abbildung Kaletra 200 mg/50 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Lopinavir Ritonavir
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.06.2006
ATC Code J05AE06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

Zulassungsinhaber

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

  • Ihr Arzt hat Ihnen Kaletra verschrieben, um Ihre Infektion mit dem Humanen-Immundefizienz- Virus (HIV) zu kontrollieren. Kaletra verlangsamt die Ausbreitung der Infektion in Ihrem K√∂rper.
  • Kaletra kann eine HIV-Infektion oder AIDS nicht heilen.
  • Kaletra wird bei Kindern von 2 Jahren oder √§lter, Jugendlichen und bei Erwachsenen angewendet, die mit HIV, dem Virus, das AIDS ausl√∂st, infiziert sind.
  • Kaletra enth√§lt die Wirkstoffe Lopinavir und Ritonavir. Kaletra ist ein antiretrovirales Arzneimittel. Es geh√∂rt zur Gruppe der sogenannten Proteaseinhibitoren.
  • Kaletra wird in Kombination mit anderen antiviralen Arzneimitteln verschrieben. Ihr Arzt wird mit Ihnen dar√ľber sprechen und entscheiden, welche Arzneimittel f√ľr Sie am besten geeignet sind.

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Wie wird es angewendet?

Es ist wichtig, dass Kaletra Tabletten als Ganzes geschluckt und nicht gekaut, zerbrochen oder zerdr√ľckt werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Wenn Sie sich √ľber die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Kaletra Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Es kann schwierig sein, bei Nebenwirkungen zu unterscheiden, ob sie durch Kaletra oder durch gleichzeitig eingenommene Arzneimittel oder durch eine Komplikation der HIV-Infektion verursacht werden.

Während einer HIV-Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutfett- und Blutzuckerwerte auftreten. Dies hängt teilweise mit dem verbesserten Gesundheitszustand und dem Lebensstil zusammen; bei den Blutfetten manchmal mit den HIV-Arzneimitteln selbst. Ihr Arzt wird Sie auf diese Veränderungen hin untersuchen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden von Patienten berichtet, die dieses Arzneimittel eingenommen haben. Sie sollten Ihren Arzt sofort √ľber jede √Ąnderung Ihres Befindens informieren. Wenn sich Ihr Zustand nicht verbessert oder sogar verschlechtert, sollten Sie medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Durchfall;
  • √úbelkeit;
  • Infektion der oberen Atemwege.

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse;
  • Erbrechen, vergr√∂√üerter Bauch, Schmerzen im Ober- und Unterbauch, Bl√§hungen, Verdauungsst√∂rungen, verminderter Appetit, m√∂glicherweise schmerzhafter Reflux vom Magen in die Speiser√∂hre;

    Bei Auftreten von √úbelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da diese Anzeichen f√ľr eine Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung sein k√∂nnen.

  • Anschwellen oder Entz√ľndung des Magens, D√ľnn- und Dickdarms;
  • erh√∂hte Cholesterinwerte in Ihrem Blut, erh√∂hte Triglyceridwerte (Blutfett) in Ihrem Blut, hoher Blutdruck;
  • herabgesetzte F√§higkeit des K√∂rpers, Zucker zu verwerten, einschlie√ülich Zuckerkrankheit, Gewichtsverlust;
  • geringe Anzahl roter Blutk√∂rperchen, geringe Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, die normalerweise Infektionen bek√§mpfen;
  • Hautausschlag, Ekzem, √ľberm√§√üige Talgproduktion der Haut;
  • Schwindel, Angstgef√ľhl, Schlafst√∂rungen;
  • M√ľdigkeit, Kraft- und Energieverlust, Kopfschmerzen, einschlie√ülich Migr√§ne;
  • H√§morrhoiden;
  • Entz√ľndung der Leber, einschlie√ülich erh√∂hter Leberenzyme;
  • allergische Reaktionen, einschlie√ülich Nesselsucht und Entz√ľndung im Mund;
  • Entz√ľndung der unteren Atemwege;
  • Vergr√∂√üerung der Lymphknoten;
  • Impotenz, ungew√∂hnlich starke oder verl√§ngerte Regelblutung oder Ausbleiben der Regelblutung;
  • Muskelst√∂rungen wie Schw√§che oder Kr√§mpfe, Schmerzen in den Gelenken, Muskeln oder im R√ľcken;
  • Sch√§digung des peripheren Nervensystems;
  • Nachtschwei√ü, Juckreiz, Hautausschlag, einschlie√ülich Bl√§schen auf der Haut, Infektion der Haut, Entz√ľndung der Haut- oder Haarporen, Fl√ľssigkeitsansammlung in Zellen oder Geweben.

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • ungew√∂hnliche Tr√§ume;
  • Verlust oder Ver√§nderung des Geschmacksinns;
  • Haarausfall;
  • eine Auff√§lligkeit in Ihrem Elektrokardiogramm (EKG), der sog. atrioventrikul√§re Block;
  • Plaquebildung im Innern Ihrer Blutgef√§√üe (Arterien), die zu Herzinfarkt und Schlaganfall f√ľhren k√∂nnen;
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe und der Kapillaren (kleine Blutgef√§√üe);
  • Entz√ľndung des Gallengangs;
  • unkontrolliertes Zittern des K√∂rpers;
  • Verstopfung;
  • Venenentz√ľndung aufgrund eines Blutgerinnsels;
  • trockener Mund;
  • Verlust der Darmkontrolle;
  • Entz√ľndung im oberen D√ľnndarmbereich, Wunde oder Geschw√ľr im Verdauungstrakt, Blutung aus dem Verdauungstrakt oder dem Rektum;
  • Blut im Urin;
  • Gelbf√§rbung der Haut oder der Lederhaut der Augen (Gelbsucht);
  • Fettablagerungen in der Leber, vergr√∂√üerte Leber;
  • Verlust der Hodenfunktion;
  • Wiederaufflammen einer fr√ľheren Infektion in Ihrem K√∂rper (Immunrekonstitution);
  • verst√§rkter Appetit;
  • ungew√∂hnlich hohe Bilirubinspiegel (ein Abbauprodukt der roten Blutk√∂rperchen im Blut);
  • vermindertes sexuelles Verlangen;
  • Entz√ľndung der Nieren;
  • Absterben von Knochen durch unzureichende Blutzufuhr;
  • entz√ľndliche Stellen oder Geschw√ľrbildung im Mund, Entz√ľndung des Magens und Darms;
  • Nierenversagen;
  • Zerfall von Muskelfasern, dadurch gelangt Myoglobin, ein Eiwei√üstoff, in das Blut;
  • Ger√§usch in einem oder beiden Ohren, z. B. Summen, Klingeln oder Pfeifen;
  • Zittern;
  • abnormales Schlie√üen einer der Herzklappen (Trikuspidalklappe in Ihrem Herzen);
  • Drehschwindel;
  • Sehst√∂rungen, Augenleiden;
  • Gewichtszunahme.

Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen

schwere oder lebensbedrohliche Hautausschläge oder Bläschenbildung der Haut (Stevens- Johnson-Syndrom und Erythema multiforme).

Nicht bekannt: kann aus den verf√ľgbaren Daten nicht berechnet werden

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.
  • Sie d√ľrfen Kaletra nach dem auf der Packung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
  • F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
  • Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie eine Verf√§rbung bemerken.

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Weitere Informationen

Was Kaletra enthält

Die Wirkstoffe sind Lopinavir und Ritonavir.

Jede Kaletra Tablette enthält 200 mg Lopinavir und 50 mg Ritonavir.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablette

Copovidon, Sorbitanlaurat, hochdisperses Siliciumdioxid, Natriumstearylfumarat.

Film√ľberzug

Hypromellose, Titandioxid, Macrogol 400, Hyprolose, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid, Macrogol 3350, Eisen(III)-oxid E172, Polysorbat 80.

Wie Kaletra aussieht und Inhalt der Packung

Kaletra Filmtabletten sind rot, gepr√§gt mit einem [Abbott-Logo] und ‚ÄěAL‚Äú.

Kaletra Filmtabletten sind in Packungen zu 120 Tabletten (1 Kunststoffflasche mit 120 Tabletten) und Mehrst√ľckpackungen, die 3 Kunststoffflaschen mit je 120 Tabletten (360 Tabletten) beinhalten, erh√§ltlich. Blistermehrst√ľckpackungen mit 120 Tabletten (1 Packung mit 120 Tabletten oder 3 Packungen zu je 40 Tabletten) sind ebenfalls erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG, Knollstraße, 67061 Ludwigshafen, Deutschland

Hersteller

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG, Knollstraße, 67061 Ludwigshafen, Deutschland Fournier Laboratories Ireland Limited, Carrigtwohill Business Park, Anngrove, Carrigtwohill, Co. Cork, Irland

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

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Tél/Tel: +32 10 477811 Tel: +370 5 205 3023
 

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Italia AbbVie S.r.l. Tel: +39 06 928921Suomi/Finland AbbVie Oy Puh/Tel: +358 (0)10 2411 200
KózposSverige
Lifepharma (Z.A.M.) LtdAbbVie AB
Tr2:-337 2234 7440Tel: +46 (0)8 684 44 600

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Kaletra 200 mg/50 mg Filmtabletten - Beipackzettel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden