Leponex 100 mg - Tabletten

Abbildung Leponex 100 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Clozapin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Mylan √Ėsterreich GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.10.1969
ATC Code N05AH02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Mylan √Ėsterreich GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Lanolept 100 mg - Tabletten Clozapin G.L. Pharma GmbH
Lanolept 25 mg - Tabletten Clozapin G.L. Pharma GmbH
Clozapin Accord 100 mg Tabletten Clozapin Accord Healthcare B.V.
Clozapin Accord 50 mg Tabletten Clozapin Accord Healthcare B.V.
Lanolept 50 mg - Tabletten Clozapin G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Wirkstoff von Leponex ist Clozapin. Er gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychiatrischer Erkrankungen, wie z.B. von Psychosen).

Leponex wird angewendet bei der Behandlung von Patienten mit Schizophrenie, bei denen andere Arzneimittel nicht gewirkt haben. Die Schizophrenie ist eine psychiatrische Erkrankung, die das Denken, F√ľhlen und Verhalten des Betroffenen beeinflusst. Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nur einnehmen, wenn Sie im Rahmen der Behandlung Ihrer Schizophrenie bereits Behandlungsversuche mit mindestens zwei anderen Antipsychotika unternommen haben und diese Arzneimittel nicht wirkten oder Nebenwirkungen hatten, die nicht behandelt werden konnten. Eines dieser zuvor versuchten Arzneimittel muss zu den neueren atypischen Antipsychotika geh√∂rt haben.

Leponex wird dar√ľber hinaus auch zur Behandlung schwerer St√∂rungen des Denkens, F√ľhlens und Verhaltens bei Patienten mit Parkinson-Krankheit verwendet, bei denen andere Arzneimittel nicht gewirkt haben.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Leponex darf nicht eingenommen werden, wenn Sie

  • allergisch gegen Clozapin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • keine regelm√§√üigen Blutuntersuchungen durchf√ľhren lassen k√∂nnen.
  • in der Vergangenheit einmal niedrige Zahlen an wei√üen Blutk√∂rperchen hatten (z.B. eine Leukopenie oder Agranulozytose), und zwar insbesondere dann, wenn diese St√∂rung durch ein Arzneimittel verursacht wurde. (Ausnahme: Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen aufgrund einer Chemotherapie).
  • in der Vergangenheit eine Behandlung mit Leponex wegen schwerer Nebenwirkungen abbrechen mussten (z.B. Agranulozytose oder Herzprobleme).
  • derzeit mit langwirksamen Depot-Injektionen von Antipsychotika behandelt werden oder in der Vergangenheit behandelt wurden.

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  • eine Erkrankung des Knochenmarks haben oder irgendwann einmal hatten.
  • eine Epilepsie (Krampfanf√§lle) haben, die nicht durch eine Behandlung kontrolliert ist.
  • eine akute psychiatrische Erkrankung haben, die durch Alkohol oder Arzneimittel (z.B. Bet√§ubungsmittel) verursacht ist.
  • unter Bewusstseinstr√ľbung oder starker Schl√§frigkeit leiden.
  • einen Kreislaufkollaps haben, der durch einen schweren Kreislaufschock hervorgerufen sein kann.
  • eine schwere Nierenerkrankung haben.
  • eine Myokarditis (Herzmuskelentz√ľndung) haben.
  • irgendeine andere schwere Herzerkrankung haben.
  • Zeichen einer aktiven Lebererkrankung haben, wie zum Beispiel eine Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut und der Augen, √úbelkeit und Appetitlosigkeit).
  • irgendeine andere schwere Lebererkrankung haben.
  • einen paralytischen Ileus haben (ausgepr√§gte Darmtr√§gheit mit starker Verstopfung).
  • Arzneimittel einnehmen, die die Funktionsf√§higkeit Ihres Knochenmarks beeintr√§chtigen.
  • Arzneimittel einnehmen, die die Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen im Blut verringern.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft. Nehmen Sie Leponex in diesem Fall nicht ein.

Leponex darf nicht an bewusstlose Personen oder solche, die sich in einem Koma befinden, verabreicht wer- den.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Sicherheitsma√ünahmen sind sehr wichtig. Sie m√ľssen die Sicherheitsma√ünahmen einhalten, um das Risiko f√ľr schwerwiegende, lebensbedrohliche Nebenwirkungen m√∂glichst gering zu halten.

Informieren Sie vor Beginn der Behandlung mit Leponex Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Krankheiten haben oder irgendwann einmal hatten:

  • Blutgerinnsel oder F√§lle von Blutgerinnseln in der Familiengeschichte, da Arzneimittel wie dieses mit
  • der Bildung von Blutgerinnseln in Zusammenhang stehen.
  • Glaukom (erh√∂hter Druck im Auge).
  • Diabetes mellitus. Bei Patienten mit oder ohne bekannter Diabetes-Erkrankung wurden erh√∂hte (in eini- gen F√§llen stark erh√∂hte) Blutzuckerspiegel beobachtet (siehe Abschnitt 4).
  • Prostataprobleme oder Probleme beim Wasserlassen.
  • Irgendeine Erkrankung des Herzens, der Nieren oder der Leber.
  • Chronische Verstopfung oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Verstopfung hervorrufen (wie z.B. sogenannte Anticholinergika).
  • Galactose-Unvertr√§glichkeit, Lapp-Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption.
  • Gut eingestellte Epilepsie.
  • Erkrankung des Dickdarms.
  • Operation im Bauchbereich.
  • Eine Herzerkrankung oder in der Familiengeschichte ein abnormales Erregungsleitungssystem des Herzens, genannt ‚ÄěVerl√§ngerung des QT Intervalls‚Äú.
  • Ein Risiko f√ľr Schlaganfall, z. B. wenn Sie einen hohen Blutdruck, Herz-Kreislauf-Probleme oder Probleme mit den Blutgef√§√üen im Gehirn haben.

Informieren Sie in den folgenden Fällen sofort Ihren Arzt, bevor Sie die nächste Leponex-Tablette einnehmen, wenn Sie:

  • Anzeichen einer Erk√§ltung, Fieber, grippeartige Beschwerden, Halsschmerzen oder irgendeine andere Infektion bekommen. Es muss dringend eine Blutuntersuchung erfolgen, um zu bestimmen, ob die Beschwerden auf das Arzneimittel zur√ľckzuf√ľhren sind.
  • Einen pl√∂tzlichen, schnellen Anstieg der K√∂rpertemperatur haben und es zu Muskelsteifheit kommt. Dieser Zustand kann zu Bewusstlosigkeit f√ľhren (malignes neuroleptisches Syndrom) und eine schwerwiegende Nebenwirkung sein, die sofort behandelt werden muss.

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  • Einen schnellen und unregelm√§√üigen Herzschlag haben, auch im Ruhezustand, oder unter Herzklopfen (Palpitationen), Atemproblemen, Schmerzen im Brustraum oder unerkl√§rlicher M√ľdigkeit leiden. Ihr Arzt muss Ihr Herz untersuchen und Sie, falls erforderlich, sofort an einen Kardiologen √ľberweisen.
  • √úbelkeit, Erbrechen und/oder Appetitlosigkeit erfahren. Ihr Arzt muss Ihre Leber untersuchen.
  • Starke Verstopfung bekommen. Ihr Arzt muss die Verstopfung behandeln, um weitere Komplikationen zu verhindern.
  • Verstopfung, Bauchschmerzen, schmerzhafte Bauchdeckenspannung, Fieber, Bl√§hungen und/oder blutigen Durchfall bekommen. Ihr Arzt wird Sie untersuchen m√ľssen.

√Ąrztliche Kontrolluntersuchungen und Bluttests

Vor Beginn Ihrer Behandlung mit Leponex wird Ihr Arzt Sie zu Vorerkrankungen befragen und Ihr Blut untersuchen, um sicher zu stellen, dass die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen im normalen Bereich liegt. Diese Untersuchung ist wichtig, da Ihr Körper weiße Blutkörperchen benötigt, um Infektionen zu bekämpfen.

Achten Sie darauf, dass diese Blutuntersuchung durchgef√ľhrt wurde, bevor Sie mit der Einnahme von Leponex beginnen. Ebenso m√ľssen w√§hrend der Behandlung und nach Beendigung Ihrer Behandlung mit Leponex regelm√§√üige Blutuntersuchungen erfolgen.

  • Ihr Arzt wird Ihnen genau sagen, wann und wo Sie die Untersuchungen durchf√ľhren lassen sollen. Sie d√ľrfen Leponex nur einnehmen, wenn Ihre Blutzellzahlen normal sind.
  • Leponex kann eine schwerwiegende Verringerung der wei√üen Blutk√∂rperchen in Ihrem Blut verursachen (Agranulozytose). Ihr Arzt kann nur durch regelm√§√üige Blutuntersuchungen feststellen, ob sich bei Ihnen m√∂glicherweise eine Agranulozytose entwickelt.
  • In den ersten 18 Wochen der Behandlung m√ľssen die Untersuchungen einmal w√∂chentlich und anschlie√üend mindestens einmal monatlich erfolgen.
  • Wenn die Anzahl Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen abnimmt, m√ľssen Sie die Behandlung mit Leponex sofort beenden. Die Zahl Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen sollte sich dann wieder normalisieren.
  • Nach Beendigung der Behandlung mit Leponex m√ľssen noch weitere vier Wochen lang

Blutuntersuchungen erfolgen.

Ihr Arzt wird Sie außerdem vor Beginn der Behandlung körperlich untersuchen. Möglicherweise fertigt er auch ein Elektrokardiogramm (EKG) an, um Ihr Herz zu untersuchen. Allerdings erfolgen diese Untersuchungen nur, wenn dies bei Ihnen erforderlich ist oder wenn Sie Bedenken haben.

Wenn Sie eine Lebererkrankung haben, werden Ihre Leberwerte regelmäßig getestet, solange Sie Leponex einnehmen.

Wenn Sie an hohem Blutzucker (Diabetes) leiden, sollte Ihr Arzt regelmäßig Ihre Blutzuckerwerte kontrollieren.

Leponex kann Ver√§nderungen der Blutfette verursachen und zur Gewichtszunahme f√ľhren. Ihr Arzt sollte Ihr Gewicht und die Blutfettwerte regelm√§√üig kontrollieren.

Wenn Sie bereits unter Schwindel leiden oder Leponex bei Ihnen zu Schwindel, Benommenheit oder nahender Ohnmacht f√ľhrt, m√ľssen Sie beim Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen vorsichtig sein, da dies die Sturzgefahr erh√∂ht.

Sollte bei Ihnen eine Operation notwendig werden oder sollten Sie aus irgendeinem Grund eine l√§ngere Zeit nicht gehen k√∂nnen, informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber, dass Sie Leponex einnehmen. Es besteht ein erh√∂htes Thromboserisiko (Risiko f√ľr Blutgerinnsel in den Venen).

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

Sie d√ľrfen Leponex nicht einnehmen, wenn Sie j√ľnger als 16 Jahre alt sind, da es keine ausreichende Erfahrung mit der Anwendung des Arzneimittels in dieser Altersgruppe gibt.

√Ąltere Patienten (‚Č•60 Jahre)

√Ąltere Patienten (‚Č•60 Jahre) leiden m√∂glicherweise h√§ufiger unter den folgenden Nebenwirkungen von Leponex: Schw√§che oder Schwindel nach Lagewechsel, Benommenheit, schneller Herzschlag, Schwierigkeiten beim Wasserlassen und Verstopfung.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie an Demenz erkrankt sind.

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Einnahme von Leponex zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies gilt auch f√ľr nicht verschreibungspflichtige oder pflanzliche Arzneimittel. M√∂glicherweise muss die Dosierung Ihrer Arzneimittel ver√§ndert werden oder Sie m√ľssen f√ľr die Behandlung auf andere Arzneimittel wechseln.

Sie d√ľrfen Leponex nicht zusammen mit Arzneimitteln einnehmen, welche die Funktionsf√§higkeit Ihres Knochenmarks beeintr√§chtigen und/oder dazu f√ľhren, dass Ihr K√∂rper weniger Blutk√∂rperchen bildet. Dazu geh√∂ren unter anderem die folgenden Arzneimittel:

  • Carbamazepin, ein Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie.
  • Bestimmte Antibiotika: Chloramphenicol, Sulfonamide wie Cotrimoxazol.
  • Bestimmte Schmerzmittel: Pyrazolon-Analgetika wie Phenylbutazon.
  • Penicillamin, ein Arzneimittel zur Behandlung rheumatischer Gelenkentz√ľndungen.
  • Zytotoxische Arzneimittel, die im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt werden.
  • Langwirksame Depotinjektionen von Antipsychotika.

Diese Arzneimittel erhöhen das Risiko, dass es bei Ihnen zu einer Agranulozytose (Mangel an weißen Blutkörperchen) kommt.

Die gleichzeitige Einnahme von Leponex und einem anderen Arzneimittel kann die Wirkung von Leponex und/oder die des anderen Arzneimittels beeintr√§chtigen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie vorhaben, eines der folgenden Arzneimittel einzunehmen, wenn Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen (auch wenn die Behandlung bereits zu Ende geht) oder wenn Sie erst k√ľrzlich die folgenden Arzneimittel abgesetzt haben:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen wie Lithium, Fluvoxamin, trizyklische Antidepressiva, MAO-Hemmer, Citalopram, Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin.
  • Andere Antipsychotika zur Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen wie Perazin.
  • Benzodiazepine und andere Arzneimittel zur Behandlung von Angstzust√§nden oder Schlafst√∂rungen.
  • Bet√§ubungsmittel und andere Arzneimittel, die Ihre Atmung beeintr√§chtigen k√∂nnen.
  • Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie wie Phenytoin und Valproins√§ure.
  • Arzneimittel zur Behandlung von hohem oder niedrigem Blutdruck wie Adrenalin und Noradrenalin.
  • Warfarin, ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln.
  • Antihistaminika, Arzneimittel gegen Erk√§ltungen oder Allergien wie Heuschnupfen.
  • Anticholinerge Arzneimittel, die zur Behandlung von Magenkr√§mpfen, Spasmen und der Reisekrankheit verwendet werden.
  • Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit.
  • Digoxin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen.
  • Arzneimittel zur Behandlung eines schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlags.
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschw√ľren wie Omeprazol oder Cimetidin.
  • Einige Antibiotika wie Erythromycin und Rifampicin.
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen (wie Ketoconazol) oder Virusinfektionen (wie Proteasehemmer zur Behandlung von HIV-Infektionen).
  • Atropin, ein Arzneimittel, das in einigen Augentropfen oder Husten- und Erk√§ltungsmitteln enthalten sein kann.
  • Adrenalin, ein Notfallmedikament.
  • Hormonelle Verh√ľtungsmittel.

Diese Liste ist nicht vollst√§ndig. Ihr Arzt oder Apotheker k√∂nnen Ihnen weitere Informationen dazu geben, bei welchen Arzneimitteln w√§hrend Ihrer Behandlung mit Leponex Vorsicht geboten ist und welche Sie nicht einnehmen d√ľrfen. Diese Personen werden Ihnen auch sagen k√∂nnen, ob die Arzneimittel, die Sie zurzeit einnehmen, zu einer der aufgef√ľhrten Arzneimittelgruppen geh√∂ren. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Einnahme von Leponex zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Trinken Sie während der Behandlung mit Leponex keinen Alkohol.

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Informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber, ob Sie rauchen und wie h√§ufig Sie koffeinhaltige Getr√§nke (Kaffee, Tee, Cola) zu sich nehmen. Pl√∂tzliche Ver√§nderungen bei Ihren Rauchgewohnheiten oder bei Ihrem Konsum koffeinhaltiger Getr√§nke k√∂nnen die Wirkung von Leponex beeinflussen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Ihr Arzt wird mit Ihnen √ľber den Nutzen und die m√∂glichen Risiken der Anwendung dieses Arzneimittels w√§hrend der Schwangerschaft sprechen. Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Leponex schwanger werden.

Die folgenden Beschwerden k√∂nnen bei Neugeborenen auftreten, deren M√ľtter Leponex im letzten Trimester (die letzten drei Monate der Schwangerschaft) eingenommen haben: Zittern, Steifheit und/oder Schw√§che der Muskeln, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atemprobleme und Schwierigkeiten beim F√ľttern. Wenn Ihr Baby eines dieser Anzeichen aufweist, k√∂nnte es n√∂tig sein, Ihren Arzt zu kontaktieren.

Einige Frauen haben w√§hrend der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen unregelm√§√üige oder keine Monatsblutungen. Wenn dies bei Ihnen der Fall war, k√∂nnen die Monatsblutungen nach Wechsel der Behandlung auf Leponex wieder auftreten. Das bedeutet, dass Sie eine effektive Empf√§ngnisverh√ľtung durchf√ľhren sollten.

Sie d√ľrfen w√§hrend der Behandlung mit Leponex nicht stillen. Clozapin, der Wirkstoff in Leponex, kann in die Muttermilch √ľbertreten und Einfluss auf Ihr Kind haben.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Leponex kann M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit und Krampfanf√§lle verursachen. Dies gilt insbesondere zu Beginn der Behandlung. Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie derartige Beschwerden haben.

Leponex enthält Lactose

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Leponex erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Um das Risiko von niedrigem Blutdruck, von Krampfanfällen und Benommenheit zu verringern, ist es notwendig, dass Ihr Arzt Ihre Dosis schrittweise steigert.

Nehmen Sie Leponex immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Es ist wichtig, dass Sie nicht ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt Ihre Dosis √§ndern oder die Einnahme von Leponex beenden. Nehmen Sie die Tabletten so lange weiter ein, wie Ihr Arzt Ihnen dies sagt. Bei √§lteren Patienten (‚Č•60 Jahre) wird der Arzt die Behandlung m√∂glicherweise mit einer niedrigeren Dosis beginnen und die Dosis langsamer erh√∂hen, da bei diesen Patienten das Risiko f√ľr bestimmte Nebenwirkungen erh√∂ht ist (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Leponex beachten?‚ÄĚ). Wenn sich die Dosis, die Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, nicht mit dieser Tablettenst√§rke erreichen l√§sst, stehen andere St√§rken dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung.

Behandlung der Schizophrenie

Die √ľbliche Anfangsdosis ist am ersten Tag ein- oder zweimal 12,5 mg (eine halbe 25 mg-Tablette). Am zweiten Tag werden ein- oder zweimal 25 mg eingenommen. Nehmen Sie die Tabletten mit Wasser ein. Wenn Sie diese Dosis gut vertragen, wird Ihr Arzt die Dosis √ľber die n√§chsten 2-3 Wochen allm√§hlich in Schritten von 25-50 mg erh√∂hen, bis Sie eine Dosis von 300 mg pro Tag erreicht haben. Anschlie√üend kann

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die Tagesdosis, falls erforderlich, halbwöchentlich oder, was vorzuziehen ist, in wöchentlichem Abstand in Schritten von 50 mg bis 100 mg erhöht werden.

Die wirksame Tagesdosis liegt √ľblicherweise zwischen 200 mg und 450 mg und wird auf mehrere Einnahmen pro Tag verteilt. Einige Patienten ben√∂tigen h√∂here Dosen. Erlaubt ist eine Tagesdosis von bis zu 900 mg. Bei einer Tagesdosis von mehr als 450 mg k√∂nnen vermehrte Nebenwirkungen (insbesondere Krampfanf√§lle) auftreten. Nehmen Sie immer die niedrigste Dosis ein, die bei Ihnen wirksam ist. Die meisten Patienten nehmen einen Teil dieser Dosis morgens und einen Teil abends ein. Ihr Arzt wird Ihnen genau sagen, wie Sie Ihre Tagesdosis aufteilen sollen. Wenn Ihre Tagesdosis nur 200 mg betr√§gt, k√∂nnen Sie abends die gesamte Dosis auf einmal nehmen. Wenn Sie Leponex eine Zeit lang eingenommen haben und das Arzneimittel gut wirkt, kann Ihr Arzt versuchen, Ihre Dosis zu verringern. Sie m√ľssen Leponex √ľber mindestens 6 Monate einnehmen.

Behandlung schwerer Denkstörungen bei Patienten mit Parkinson-Krankheit

Die √ľbliche Anfangsdosis ist 12,5 mg (eine halbe 25 mg-Tablette) abends. Nehmen Sie die Tablette mit Wasser ein. Ihr Arzt wird die Dosis allm√§hlich in Schritten von 12,5 mg auf eine H√∂chstdosis von 50 mg anheben. Die Dosiserh√∂hungen erfolgen h√∂chstens zweimal pro Woche, so dass Sie die H√∂chstdosis am Ende der zweiten Woche erreicht haben. Wenn es bei Ihnen zu nahender Ohnmacht, Schwindel oder Verwirrtheit kommt, sollte die Dosis nicht weiter erh√∂ht werden oder die n√§chste Dosiserh√∂hung sollte auf einen sp√§teren Zeitpunkt verschoben werden. Um derartige Beschwerden zu vermeiden, wird Ihr Blutdruck in den ersten Behandlungswochen √ľberwacht.

Die wirksame Tagesdosis liegt √ľblicherweise zwischen 25 mg und 37,5 mg und wird als Einzeldosis abends eingenommen. Dosen von mehr als 50 mg pro Tag d√ľrfen nur in Ausnahmef√§llen verabreicht werden. Die maximale Dosis betr√§gt 100 mg. Nehmen Sie immer die niedrigste Dosis ein, die bei Ihnen wirksam ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Leponex eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie glauben, dass Sie m√∂glicherweise zu viele Tabletten eingenommen haben, oder wenn jemand anders Ihre Tabletten eingenommen hat, m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt informieren oder einen Notarzt rufen. Folgen einer √úberdosierung sind:

Schl√§frigkeit, M√ľdigkeit, Energiemangel, Bewusstlosigkeit, Koma, Verwirrtheit, Halluzinationen, Erregtheit, unzusammenh√§ngende Sprache, Steifheit der Glieder, Zittern der H√§nde, Krampfanf√§lle, vermehrte Speichelbildung, Erweiterung des schwarzen Bereichs in der Mitte der Augen, verschwommenes Sehen, niedriger Blutdruck, Kollaps, schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag, flacher Atem oder Atemprobleme.

Wenn Sie die Einnahme von Leponex vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie daran denken. Lassen Sie die vergesse- nen Tabletten jedoch aus, wenn es fast Zeit f√ľr die n√§chste Einnahme ist. Nehmen Sie dann die n√§chsten Tabletten zur korrekten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Informieren Sie so schnell wie m√∂glich Ihren Arzt, wenn Sie √ľber mehr als 48 Stunden kein Leponex eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Leponex abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Leponex nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt, da es bei Ihnen zu Entzugserscheinungen kommen kann. Diese k√∂nnen in Schwei√üausbr√ľchen, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen und Durchfall bestehen. Wenn bei Ihnen eines dieser Anzeichen auftreten sollte, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt. Es k√∂nnen in der Folge schwerwiegendere Nebenwirkungen auftreten, au√üer Sie werden sofort behandelt. Au√üerdem k√∂nnen Ihre urspr√ľnglichen Beschwerden wieder auftreten. Wenn die Behandlung beendet werden muss, wird empfohlen, die Dosis in Schritten von 12,5 mg allm√§hlich √ľber ein oder zwei Wochen zu verringern. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie Sie die Tagesdosis verringern sollen. Wenn Sie die Behandlung mit Leponex pl√∂tzlich beenden m√ľssen, muss Ihr Arzt Sie √ľberwachen.

Wenn Ihr Arzt entscheidet, die Behandlung mit Leponex wiederaufzunehmen, und Ihre letzte Leponex- Einnahme mehr als zwei Tage zur√ľckliegt, muss die Behandlung wieder mit der Anfangsdosis von 12,5 mg begonnen werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Leponex Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Einige Nebenwirkungen k√∂nnen schwerwiegende Folgen haben und m√ľssen sofort √§rztlich behandelt werden:

Informieren Sie in den folgenden Fällen sofort Ihren Arzt, bevor Sie die nächste Leponex-Tablette einnehmen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Starke Verstopfung. Ihr Arzt muss die Verstopfung behandeln, um weitere Komplikationen zu verhindern.
  • Schneller Herzschlag.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Anzeichen einer Erk√§ltung, Fieber, grippeartige Beschwerden, Halsschmerzen oder irgendeine andere Infektion. Es muss dringend eine Blutuntersuchung erfolgen, um zu bestimmen, ob die Beschwerden auf das Arzneimittel zur√ľckzuf√ľhren sind.
  • Krampfanf√§lle.
  • Pl√∂tzliche Ohnmacht oder pl√∂tzlicher Bewusstseinsverlust mit Muskelschw√§che (Synkope).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Pl√∂tzlicher, schneller Anstieg der K√∂rpertemperatur und Muskelsteifheit. Dieser Zustand kann zu Bewusstlosigkeit f√ľhren (malignes neuroleptisches Syndrom) und eine schwerwiegende Nebenwirkung sein, die sofort behandelt werden muss.
  • Benommenheit, Schwindel oder Ohnmacht, beim Aufstehen aus einer sitzenden oder liegenden Position, da dies die Sturzgefahr erh√∂hen kann.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Anzeichen einer Atemwegsinfektion oder einer Lungenentz√ľndung, wie Fieber, Husten, Atembeschwerden, Atemger√§usche.
  • Schwere, brennende Oberbauchschmerzen, die sich auf den R√ľcken ausdehnen sowie von √úbelkeit und Erbrechen infolge einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung begleitet werden.
  • Ohnmacht und Muskelschw√§che, ausgel√∂st durch einen starken Blutdruckabfall (Kreislaufkollaps).
  • Schluckprobleme (wodurch es zum Einatmen von Essen kommen kann).
  • √úbelkeit, Erbrechen und/oder Appetitlosigkeit. Ihr Arzt muss Ihre Leber untersuchen.
  • Anzeichen, √úbergewicht zu bekommen, oder zunehmendes √úbergewicht.
  • Atemaussetzer w√§hrend des Schlafens mit oder ohne Schnarchen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) oder sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Schneller und unregelm√§√üiger Herzschlag, auch im Ruhezustand, Herzklopfen (Palpitationen), Atemprobleme, Schmerzen im Brustraum oder unerkl√§rliche M√ľdigkeit. Ihr Arzt muss Ihr Herz untersuchen und Sie, falls erforderlich, sofort an einen Kardiologen √ľberweisen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Anhaltende, schmerzhafte Erektion des Penis, wenn Sie m√§nnlich sind. Das wird Priapismus genannt. Wenn Sie eine Erektion haben, die l√§nger als 4 Stunden anh√§lt, dann kann eine sofortige medizinische Behandlung erforderlich sein, um weitere Komplikationen zu vermeiden.
  • Spontane Blutung oder blaue Flecken, was Anzeichen f√ľr eine Abnahme der Zahl der Blutpl√§ttchen sein k√∂nnte.
  • Symptome eines unkontrollierten Blutzuckerspiegels (wie z.B. √úbelkeit oder Erbrechen, Oberbauchschmerzen, √ľberm√§√üiger Durst, √ľberm√§√üige Harnausscheidung, Desorientierung oder Verwirrtheit).
  • Bauchschmerzen, Kr√§mpfe, gebl√§hter Bauch, Erbrechen, Verstopfung und Ablassen von Gasen nicht mehr m√∂glich. Diese Symptome k√∂nnen Anzeichen eines Darmverschlusses sein.

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  • Appetitverlust, gebl√§hter Bauch, Bauchschmerzen, Gelbf√§rbung der Haut, starke Schw√§che und Unwohlsein. Diese Symptome k√∂nnen Anzeichen einer beginnenden Lebererkrankung sein, die sich zu einer fulminanten Lebernekrose entwickeln kann.
  • √úbelkeit, Erbrechen, Ersch√∂pfung, Gewichtsverlust. Dies k√∂nnen Symptome einer Nierenentz√ľndung sein.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Heftige Brustschmerzen, Engegef√ľhl im Brustkorb, Druck oder Beklemmungsgef√ľhl (der Brustschmerz kann in den linken Arm, ins Kiefer, in den Nacken und Oberbauch ausstrahlen), Kurzatmigkeit, Schwitzen, Schw√§chegef√ľhl, Benommenheit, √úbelkeit, Erbrechen und Herzklopfen (Anzeichen eines Herzanfalls) mit manchmal t√∂dlichem Ausgang. Sie m√ľssen sofort den Notarzt rufen.
  • Druck in der Brust, ein Gef√ľhl der Schwere, Anspannung, Beklemmung oder Erstickungsgef√ľhl (Anzeichen von unzureichender Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Herzmuskels) mit manchmal t√∂dlichem Ausgang. Ihr Arzt sollte unbedingt Ihr Herz untersuchen.
  • Herzklopfen (wechselndes Gef√ľhl von Klopfen, Pochen, Flattern im Brustkorb (Palpitationen)).
  • Rasche und irregul√§re Herzschl√§ge (Kammerflimmern). Gelegentlich Herzklopfen, Ohnmacht, Kurzatmigkeit, unangenehmes Gef√ľhl im Brustkorb. Ihr Arzt wird Ihr Herz untersuchen m√ľssen.
  • Symptome von niedrigem Blutdruck, wie Benommenheit, Schwindel, Ohnmacht, verschwommenes Sehen, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit, kalte und klamme Haut oder √úbelkeit.
  • Anzeichen von Blutgerinnseln in den Venen, speziell in den Beinen (die Anzeichen beinhalten Schwellung, Schmerz und R√∂tung des Beines), die √ľber die Blutgef√§√üe in die Lungen wandern und Schmerzen in der Brust und Probleme bei der Atmung verursachen k√∂nnen.
  • Nachgewiesene Infektion oder dringender Verdacht, zusammen mit Fieber oder niedriger K√∂rpertemperatur, abnormal rasches Atmen, schneller Pulsschlag, Ver√§nderung der Aufnahmebereitschaft und des Bewusstseins, Blutdruckabfall (Sepsis).
  • Starkes Schwitzen, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen und Durchfall (Anzeichen des cholinergen Syndroms).
  • Stark verminderte Harnausscheidung (Anzeichen eines Nierenversagens).
  • Eine allergische Reaktion (Schwellungen haupts√§chlich im Gesicht, Mund und Rachen, als auch Schwellungen der Zunge, einhergehend mit Juckreiz oder mit Schmerzen).
  • Appetitlosigkeit, gebl√§hter Bauch, Bauchschmerzen, Gelbf√§rbung der Haut, starke Schw√§che und Unwohlsein. Dies kann auf m√∂gliche Lebererkrankungen hinweisen, bei denen das normale Lebergewebe durch Narbengewebe ersetzt wird, was zum Verlust der Leberfunktion f√ľhrt, einschlie√ülich solcher Leberereignisse, die lebensbedrohlich sein k√∂nnen, wie Leberversagen (das zum Tod f√ľhren kann), Lebersch√§digung (Sch√§digung der Leberzellen, der Gallenwege in der Leber oder beides) und Lebertransplantation.
  • Brennende Schmerzen im Oberbauch, besonders zwischen den Mahlzeiten, fr√ľh am Morgen oder nach dem Trinken von sauren Getr√§nken, teeriger, schwarzer oder blutiger Stuhl, Bl√§hungen, Sodbrennen, √úbelkeit oder Erbrechen, fr√ľhes √úbers√§ttigungsgef√ľhl (Geschw√ľre im Magen und/oder Darm) ‚Äď mit manchmal t√∂dlichem Ausgang.
  • Starke Bauchschmerzen, verst√§rkt durch Bewegung, √úbelkeit, Erbrechen, einschlie√ülich Erbrechen von Blut (oder Fl√ľssigkeit mit kaffeesatzartigem Aussehen); Bauchverh√§rtung mit Loslassspannungsschmerz, der sich vom Ort der Perforation aus √ľber den Bauch ausbreitet; Fieber mit/oder Sch√ľttelfrost (Zeichen von Magen- und/oder Darmdurchbruch), mit manchmal t√∂dlichem Ausgang.
  • Verstopfung, Bauchschmerzen, schmerzhafte Bauchdeckenspannung, Fieber, Bl√§hungen, blutiger Durchfall. Das k√∂nnen Zeichen f√ľr ein m√∂gliches Megacolon (Dickdarmerweiterung) oder Darminfarkt/Blutleere/Nekrose sein, mit manchmal t√∂dlichem Ausgang. Ihr Arzt wird Sie untersuchen m√ľssen.
  • Stechende Brustkorbschmerzen mit Kurzatmigkeit und mit oder ohne Husten oder Fieber.
  • Auftreten oder Verst√§rkung von Muskelschw√§che, Muskelkr√§mpfe, Muskelschmerzen. Dies k√∂nnen Zeichen einer Muskelerkrankung sein (Rhabdomyolyse). Ihr Arzt wird Sie untersuchen m√ľssen.
  • Sehr intensive und schwerwiegende Hautreaktionen, wie Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS Syndrom) wurden unter der Behandlung mit Leponex berichtet. Die Nebenwirkung der Haut kann sich als ein Exanthem mit oder ohne Blasenbildung zeigen. Hautreizungen, √Ėdeme, Fieber und grippe√§hnliche Symptome k√∂nnen auftreten. Symptome des DRESS

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Syndroms treten gewöhnlich etwa 2-6 Wochen (möglich bis zu 8 Wochen) nach Behandlungsbeginn auf.

Wenn eine der oben genannten Nebenwirkungen auf Sie zutrifft, informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie die nächste Leponex Tablette einnehmen.

Weitere Nebenwirkungen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Schläfrigkeit, Benommenheit, vermehrte Speichelbildung.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Hohe Anzahl von wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukozytose), hohe Anzahl eines bestimmten Typs von wei√üen Blutk√∂rperchen (Eosinophilie), Gewichtszunahme, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen, Zittern, Steifheit, Ruhelosigkeit, Zuckungen, ungew√∂hnliche Bewegungen, Unf√§higkeit, eine Bewegung auszul√∂sen, Unf√§higkeit, bewegungslos zu verharren, EKG-Ver√§nderungen, Bluthochdruck, Schw√§che oder Schwindel nach Lagewechsel, √úbelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit, geringf√ľgige Abweichungen der Leberwerte, Verlust der Blasenkontrolle, Probleme beim Wasserlassen, M√ľdigkeit, Fieber, vermehrtes Schwitzen, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, Sprachst√∂rungen (z.B. eine verwaschene Sprache).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Fehlen von weißen Blutkörperchen (Agranulozytose), Sprachstörungen (z.B. Stottern).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Niedrige Anzahl an roten Blutk√∂rperchen (An√§mie), Ruhelosigkeit, Erregtheit, Verwirrtheit, Delir, unregelm√§√üiger Herzschlag, Entz√ľndung des Herzmuskels (Myokarditis) oder der den Herzmuskel umgebenden Gewebemembran (Perikarditis), Fl√ľssigkeitsansammlung im das Herz umgebenden Gewebebeutel (Perikarderguss), hoher Blutzuckerspiegel, Diabetes mellitus, Blutgerinnsel in den Lungen (Thromboembolie), Entz√ľndung der Leber (Hepatitis), Lebererkrankung mit Gelbf√§rbung der Haut/dunklem Urin/Juckreiz, Konzentrationsanstieg des Enzyms Creatinphosphokinase im Blut.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Zunahme der Anzahl an Blutpl√§ttchen mit m√∂glicher Gerinnselbildung in den Blutgef√§√üen, nicht- kontrollierbare Bewegungen von Mund/Zunge und Gliedern, Zwangsgedanken und sich wiederholende Zwangshandlungen (Anzeichen einer Zwangsst√∂rung), Hautreaktionen, Schwellung vor dem Ohr (Vergr√∂√üerung der Speicheldr√ľse), Atemprobleme, sehr hohe Konzentrationen von Triglyzeriden oder Cholesterin im Blut, Erkrankung des Herzmuskels (Kardiomyopathie), Herzstillstand, pl√∂tzliche unerkl√§rliche Todesf√§lle.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Ver√§nderungen im EEG (Elektroenzephalogramm/Messung von Hirnstr√∂men), Durchfall, Magenbeschwerden, Sodbrennen, Magenbeschwerden nach einer Mahlzeit, Muskelschw√§che, Muskelkrampf, Muskelschmerz, verstopfte Nase, n√§chtliches Bettn√§ssen, pl√∂tzlicher, unkontrollierbarer Blutdruckanstieg (Pseudoph√§ochromozytom), unkontrollierte Seitw√§rtsverbiegung des K√∂rpers (Pleurothotonus), Ejakulationsst√∂rung, wenn Sie ein Mann sind, bei der der Samen in die Blase gelangt und nicht durch den Penis ejakuliert wird (trockener Orgasmus oder retrograde Ejakulation), Hautausschlag, purpurrote Punkte, Fieber oder Juckreiz infolge einer Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, Darmentz√ľndung, die Durchfall ausl√∂st, Bauchschmerzen, Fieber, Ver√§nderung der Hautfarbe, schmetterlingsf√∂rmiger Gesichtsausschlag, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Fieber und M√ľdigkeit (Lupus erythematodes), Restless-Legs-Syndrom (ein unwiderstehlicher Drang, die Beine oder Arme zu bewegen, in der Regel begleitet von unbequemen Empfindungen in Ruhephasen, vor allem am Abend oder in der Nacht und mit vor√ľbergehender Erleichterung durch Bewegung).

Bei älteren, dementen Patienten, die mit Antipsychotika behandelt wurden, wurde eine leicht erhöhte Sterberate beobachtet im Vergleich zu nicht mit Antipsychotika Behandelten.

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Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.
  • Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung/Flasche nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú bzw. ‚ÄěVerw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel grunds√§tzlich nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Leponex enthält

  • Der Wirkstoff ist: Clozapin. Eine Tablette enth√§lt 100 mg Clozapin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Magnesiumstearat, hochdisperses wasserfreies Siliziumdioxid, Povidon K30, Talcum, Maisst√§rke, Lactosemonohydrat.

Wie Leponex aussieht und Inhalt der Packung

Leponex 100 mg-Tabletten sind gelbe, runde, flache Tabletten mit abgeschr√§gten Kanten. Auf der einen Seite ist ‚ÄěZ/A‚Äú mit einer Bruchkerbe und auf der anderen Seite ist ‚ÄěCLOZ‚Äú eingepr√§gt.

Leponex-Tabletten sind erhältlich in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen oder PVC/F/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen mit 7, 14, 20, 28, 30, 40, 50, 60, 84, 98, 100, 500 (10x50) oder 5000 (100x50) Tabletten oder in perforierte Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen aus PVC/PVDC/Aluminium oder PVC/PE/PVDC/Aluminium mit 7x1, 14x1, 20x1, 28x1, 30x1, 40x1, 50x1, 60x1, 84x1, 98x1, 100x1, 500 (10x50x1) und 5000 (100x50x1) sowie in weißen Plastikflaschen mit 100 oder 500 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Mylan √Ėsterreich GmbH Guglgasse 15

1110 Wien

Hersteller:

Mylan Hungary Kft.

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Mylan utca 1.

Kom√°rom, 2900

Ungarn

oder

McDermott Laboratories Limited T/A Gerard Laboratories T/A Mylan Dublin

Unit 35/36 Baldoyle Industrial Estate, Grange Road, Dublin 13, Irland

oder

Madaus GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Deutschland

Z.Nr.: 14255

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien Leponex 100 mg tabletten/Leponex 100 mg tabletten/Leponex
  100 mg comprimés
Dänemark Leponex
Finnland Leponex 100 mg tabletti
Frankreich Leponex 100 mg comprimé sécable
Deutschland Leponex 100 mg Tabletten
Griechenland Leponex 100 mg őĒőĻŌÉőļőĮőĪ
Island Leponex 100 mg töflur
Irland Clozaril 100 mg tablets
Italien Leponex 100 mg compresse
Luxemburg Leponex 100 mg
Niederlande Leponex 100 mg, tabletten
Norwegen Leponex 100 mg tabletter
Portugal Leponex 100 mg comprimidos
Spanien Leponex 100 mg comprimidos
Schweden Leponex 100 mg tabletter
Vereinigtes Königreich (Nordirland) Clozaril 100 mg tablets

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Leponex 100 mg - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Clozapin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Mylan √Ėsterreich GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.10.1969
ATC Code N05AH02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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