Levocetirizin Actavis 5 mg Filmtabletten

Abbildung Levocetirizin Actavis 5 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Levocetirizin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.07.2009
ATC Code R06AE09
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antihistaminika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Actavis Group PTC ehf

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Levocetirizindihydrochlorid ist der Wirkstoff von Levocetirizin Actavis. Levocetirizin Actavis dient zur Behandlung von Allergien.

Es wird angewendet zur Behandlung von Krankheitszeichen (Symptomen) bei:

Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter f√ľhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Levocetirizin Actavis darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Levocetirizindihydrochlorid, Cetirizin, Hydroxyzin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschr√§nkt ist (schwere Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin- Clearance unter 10 ml/min).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Levocetirizin Actavis einnehmen.

Wenn Sie m√∂glicherweise Ihre Blase nicht vollst√§ndig entleeren k√∂nnen (wie z.B. bei einer R√ľckenmarksverletzung oder einer vergr√∂√üerten Prostata), fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie Epilepsiepatient sind oder bei Ihnen ein Krampfrisiko besteht, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat, da die Anwendung von Levocetirizin Actavis Krampfanfälle verstärken könnte.

Falls Sie planen, einen Allergietest durchf√ľhren zu lassen, sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob Sie die Anwendung von Levocetirizin Actavis f√ľr mehrere Tage unterbrechen sollen. Dieses Arzneimittel kann das Ergebnis Ihres Allergietests beeinflussen.

Kinder

Die Anwendung von Levocetirizin Actavis bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen, da mit den Filmtabletten keine Anpassung der Dosis möglich ist.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen. Bei einigen Patienten kann unter der Therapie mit Levocetirizin Actavis Schl√§frigkeit/Benommenheit, M√ľdigkeit und Ersch√∂pfung auftreten. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie ein Fahrzeug f√ľhren oder Maschinen bedienen, bis Sie wissen wie dieses Arzneimittel bei Ihnen wirkt. In besonderen Untersuchungen wurde jedoch keine Beeintr√§chtigung der Aufmerksamkeit, des Reaktionsverm√∂gens und der Fahrt√ľchtigkeit gesunder Testpersonen durch Einnahme von Levocetirizin in der empfohlenen Dosierung festgestellt.

Levocetirizin Actavis enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Levocetirizin Actavis daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Levocetirizin Actavis einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren

Bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren ist die empfohlene Dosis eine Tablette pro Tag.

Spezielle Dosierungsanleitungen f√ľr besondere Patientengruppen

Nieren- und Leberfunktionsstörung

Patienten mit stark eingeschr√§nkter Nierenfunktion d√ľrfen Levocetirizin Actavis nicht einnehmen.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder gleichzeitig eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion erhalten gegebenenfalls eine geringere Dosis, die sich nach dem Schweregrad der

Nierenerkrankung und bei Kindern zusätzlich nach dem Körpergewicht richtet. Die Dosis wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Patienten mit ausschließlich eingeschränkter Leberfunktion sollten die normale vorgeschriebene Dosis einnehmen.

√Ąltere Patienten ab 65 Jahren

Sofern die Nierenfunktion normal ist, ist bei älteren Patienten keine Dosisanpassung erforderlich.

Anwendung bei Kindern

F√ľr Kinder unter 6 Jahren wird die Anwendung von Levocetirizin Actavis Filmtabletten nicht empfohlen.

Wie lange sollten Sie Levocetirizin Actavis einnehmen?

Die Behandlungsdauer richtet sich nach Art, Dauer und Verlauf Ihrer Beschwerden und wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Wenn Sie eine größere Menge von Levocetirizin Actavis eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Levocetirizin Actavis eingenommen haben als Sie sollten, kann bei Erwachsenen Schläfrigkeit auftreten. Bei Kindern kann es zunächst zu Erregung und Ruhelosigkeit und anschließend zu Schläfrigkeit kommen.

Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Levocetirizin Actavis benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser wird √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Wenn Sie die Einnahme von Levocetirizin Actavis vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Levocetirizin Actavis vergessen oder eine niedrigere Dosis als die von Ihrem Arzt verschriebene eingenommen haben, nehmen Sie deswegen keine doppelte Dosis ein. Nehmen Sie die nächste Dosis zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt ein.

Wenn Sie die Einnahme von Levocetirizin Actavis abbrechen

Das Beenden der Einnahme sollte keine schädlichen Auswirkungen hervorrufen. Dennoch kann in seltenen Fall nach Abbruch der Einnahme Pruritus (starker Juckreiz) auftreten, auch wenn diese Symptome vor der Behandlung nicht vorhanden waren. Die Symptome können spontan verschwinden. In einigen Fällen können die Symptome sehr intensiv sein und eine Wiederaufnahme der Behandlung erfordern. Nach Wiederaufnahme der Behandlung sollten die Symptome verschwinden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Levocetirizin Actavis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Einnahme von Levocetirizin Actavis zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Vorsicht ist geboten, wenn Levocetirizin Actavis zusammen mit Alkohol oder anderen auf das Gehirn wirkenden Mitteln eingenommen wird.

Bei empfindlichen Patienten k√∂nnte die gleichzeitige Gabe von Levocetirizin Actavis und Alkohol oder anderen auf das Gehirn wirkenden Mitteln zu einer zus√§tzlichen Verminderung der Wachsamkeit und zu einer verminderten Leistungsf√§higkeit f√ľhren.

Levocetirizin Actavis kann mit oder unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion beenden Sie die Einnahme von Levocetirizin Actavis und informieren Sie Ihren Arzt. Symptome einer √úberempfindlichkeitsreaktion k√∂nnen sein: Schwellungen im Bereich des Mundes, der Zunge, des Gesichts und/oder des Halses, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken (Engegef√ľhl in der Brust oder keuchende Atmung) Nesselausschlag, pl√∂tzlicher Blutdruckabfall, der zu Kollaps oder Schock f√ľhrt, was t√∂dlich sein kann. H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Mundtrockenheit
  • Kopfschmerzen
  • M√ľdigkeit
  • Schl√§frigkeit/Benommenheit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Appetitsteigerung
  • aggressives oder erregtes Verhalten, Sehen oder H√∂ren von Dingen, die nicht wirklich sind (Halluzination), Depression, Schlaflosigkeit, h√§ufige Gedanken an oder Besch√§ftigung mit Selbstt√∂tung, Albtr√§ume
  • Kr√§mpfe, Kribbeln, Schwindelgef√ľhl, pl√∂tzlicher Bewusstseinsverlust, Zittern, gest√∂rtes Geschmacksempfinden
  • Drehschwindel
  • Sehst√∂rungen, verschwommenes Sehen, Okulogyration (unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen)
  • Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag/Herzrasen
  • Kurzatmigkeit
  • Erbrechen, √úbelkeit, Durchfall
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis), abnorme Leberfunktionswerte
  • erschwertes oder schmerzhaftes Wasserlassen, unvollst√§ndige Blasenentleerung
  • Hautausschlag, Juckreiz, fl√ľchtiger Hautausschlag, Nesselsucht (Schwellung, R√∂tung und Jucken der Haut)
  • Pruritus (starker Juckreiz) nach dem Absetzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • vermehrte Wasseransammlungen im Gewebe (√Ėdem)
  • Gewichtszunahme

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blisterstreifen und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis:/Verw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Levocetirizin-Dihydrochlorid enthält

  • Der Wirkstoff ist: Levocetirizindihydrochlorid.
    Jede Filmtablette enthält 5 mg Levocetirizin-Dihydrochlorid (entsprechend 4,2 mg Levocetirizin).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Tablettenkern) und Hypromellose (E 464), Titandioxid (E 171) und Macrogol 400 (Tabletten√ľberzug).

Wie Levocetirizin Actavis aussieht und Inhalt der Packung

Die Filmtabletten sind wei√ü bis fast wei√ü, oval, beidseits nach au√üen gew√∂lbt und haben die Pr√§gung ‚ÄěL9CZ‚Äú auf der einen und ‚Äě5‚Äú auf der anderen Seite.

Levocetirizin Actavis ist verf√ľgbar in Blisterpackungen zu 1, 2, 4, 5, 7, 10, 14, 15, 20, 21, 28, 30, 40, 50, 56, 60, 70, 90, 100, 112 oder 120 Filmtabletten pro Umkarton.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Actavis Group PTC ehf. Reykjavikurvegur 76 ‚Äď 78 220 Hafnarfj√∂rdur

Island

Hersteller:

Synthon BV

Microweg 22

6545 CM Nijmegen

Niederlande

Synthon Hispania S.L. Castelló 1

Polígono Las Salinas

08830 Sant Boi de Llobregat Spanien

Zulassungsnummer: 1-28464

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Tschechische Republik: Levocetirizin Actavis 5 mg

Ungarn: Histisynt 5mg tabletta

Malta: L-Histasin

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Levocetirizin Actavis 5 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Levocetirizin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.07.2009
ATC Code R06AE09
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden