Minostad 50 mg - Kapseln

Abbildung Minostad 50 mg - Kapseln
Wirkstoff(e) Minocyclin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.07.1997
ATC Code J01AA08
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Tetracycline

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Udima 50 mg - Kapseln Minocyclin Dermapharm GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Minostad mit dem Wirkstoff Minocyclin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Tetracycline. Minostad wirkt einer Vielzahl von bakteriellen Infektionen entgegen.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wenn Sie unter einer schweren Leberfunktionsst√∂rung leiden oder allergisch gegen einen der enthaltenen Stoffe sind, d√ľrfen Sie die Tabletten nicht einnehmen.

Bevor Sie Minostad 50 mg - Kapseln zu sich nehmen sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Die √ľbliche Dosierung bel√§uft sich in der Regel auf 2 Tabletten pro Tag. Ihr Arzt wird bei Bedarf die Dosis an Ihre Erkrankung anpassen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie soll es aufbewahrt werden?

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Minostad mit dem Wirkstoff Minocyclin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Tetracycline.

Minostad ist geeignet zur Behandlung von Infektionen, die durch Minocyclin-empfindliche Krankheitserreger verursacht sind, insbesondere

Hauterkrankungen, auch infizierte schwere Formen der Akne vulgaris und Rosazea

Infektionen der Atemwege und des Hals-Nasen-Ohren-Bereiches, wie

akute Sch√ľbe chronischer Bronchitis, Nebenh√∂hlenentz√ľndung (Sinusitis), Mittelohrentz√ľndung (Otitis media), bestimmte Formen der Lungenentz√ľndung (durch Mykoplasmen und Chlamydien verursachte Pneumonie)

Infektionen der ableitenden Harnwege und Geschlechtsorgane, wie

Harnr√∂hrenentz√ľndungen (durch Chlamydien und Ureaplasma urealyticum verursachte Urethritis), Prostataentz√ľndungen (akute Prostatitis), unkomplizierte Gonorrh√∂ (Geschlechtskrankheit, insbesondere bei gleichzeitiger Infektion mit Chlamydien), Infektionen der weiblichen Geschlechtsorgane, Syphilis (Geschlechtskrankheit) bei Penicillin-Allergie

Infektionen und andere Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, wie

Cholera, Yersinien- und Campylobacter-Infektionen, Shigellose bei Nachweis der Empfindlichkeit, Verdauungsstörungen (Malabsorptions-Syndrome wie tropische Sprue und Morbus Whipple), ambulante Therapie von Gallenwegsinfektionen

Bindehautentz√ľndung durch Chlamydien und Trachom (Bindehornhautentz√ľndung)

Borreliosen (Infektionskrankheit nach Zeckenbiss)

seltene Infektionen wie
Brucellose (Mittelmeerfieber), Ornithose (durch V√∂gel √ľbertragene Infektionskrankheit), Bartonellose (Katzenkratzkrankheit), Listeriose, Rickettsiose, Melioidose, Pest (durch Tiere √ľbertragene Infektionskrankeheiten), Granuloma inguinale (Geschlechtskrankheit)

zur kurzzeitigen Vorbeugung bei Kontaktpersonen von Patienten mit Hirnhautentz√ľndung (Meningokokken-Meningitis).

Hinweis: Nachgewiesene Infektionen durch bestimmte Erreger (Staphylokokken, Streptokokken und Pneumokokken) sollten mit Minostad nicht behandelt werden, weil die Resistenzsituation ung√ľnstig ist.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Minostad darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Minocyclin, andere Wirkstoffe der Gruppe der so genannten Tetrazykline oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie schon einmal auf ein anderes Tetracyclin allergisch reagiert haben, da Sie dann auf Minocyclin ebenfalls allergisch reagieren (Kreuzallergie).
  • wenn Sie unter einer schweren St√∂rung der Leberfunktion leiden, da es sonst zu einer weiteren Verschlechterung Ihrer Leberfunktion kommen kann.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Minostad einnehmen.

Bei eingeschränkter Leberfunktion

Minostad soll bei Patienten mit leichter bis mäßiger Einschränkung der Leberfunktion nur mit Vorsicht angewendet werden. Dies gilt auch in Verbindung mit Alkohol oder anderen leberschädigenden Arzneimitteln.

Autoimmune Leberschädigung und Lupus erythematodes

Seltene Fälle von autoimmuner Leberschädigung (einschließlich akuten Leberversagens), Einzelfälle von systemischem Lupus erythematodes (SLE) als auch die Verschlimmerung eines bestehenden SLEs wurden gemeldet. Wenn Sie Anzeichen von SLE oder Leberschädigung entwickeln oder sich ein bestehender SLE verschlechtert, soll Minostad abgesetzt werden.

Bei schwerer Niereninsuffizienz

In Fällen schwerer Niereninsuffizienz kann eine Dosisreduktion und eine Überwachung der Nierenfunktion notwendig sein.

Orale Kontrazeptiva

Es ist m√∂glich, dass Minostad die empf√§ngnisverh√ľtende Wirkung der ‚ÄěPille" beeintr√§chtigt. Sie sollten daher w√§hrend der Behandlung mit Minostad zus√§tzlich nichthormonhaltige empf√§ngnisverh√ľtende Mittel anwenden.

Laborwerte und -kontrollen

Bei einer längerfristigen Behandlung (d.h. mehr als 21 Tage) oder einer wiederholten Anwendung sollten Ihr Blut sowie Ihre Leber- und Nierenfunktion regelmäßig untersucht werden. Vor Beginn und wöchentlich während einer Therapie mit Tetracyclinen sollte die Nierenfunktion (Serumkreatinin) bestimmt werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor Harnuntersuchungen √ľber die Einnahme von Minostad, da bei speziellen Untersuchungen (Nachweis von Harnzucker, Harneiwei√ü und Urobilinogen, Katecholamine, Harnstoff) St√∂rungen auftreten k√∂nnen.

Myasthenia gravis
Bei Patienten mit Myasthenia gravis ist Vorsicht geboten, da Tetracycline eine schwache
neuromuskulare Blockade auslösen können.

Erhöhte Empfindlichkeit gegen Sonnenbestrahlung

Während der Behandlung mit Minostad sollten Sie auf Sonnenbäder im Freien oder in Solarien verzichten. Da Ihre Haut während der Behandlung empfindlicher reagiert, kann es bei Sonnenbestrahlung eher als sonst zu Beschwerden wie bei einem Sonnenbrand und selten auch zu Nagelablösung und -verfärbung kommen.

Infektionen durch andere Erreger

Wie bei jeder Antibiotikabehandlung ist auch bei der Minocyclin-Therapie auf einen möglichen Erregerwechsel oder Pilzbefall zu achten.

Durchfall

Sollten bei Ihnen schwere oder lang anhaltende Durchf√§lle auftreten, ist an eine Dickdarmentz√ľndung zu denken. In diesem Fall ist die Therapie abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen.

Kopfschmerzen oder Sehstörungen

Sollten bei Ihnen im Laufe der Behandlung schwere Kopfschmerzen und Sehstörungen, einschließlich verschwommenem Sehen, teilweisem Ausfall des Blickfelds oder Doppelsehen, auftreten, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt.

Kinder

Bei Kindern unter 8 Jahren sollte Minostad nicht verabreicht werden, da es während der Einnahme zu einer Verzögerung des Knochenwachstums kommen kann und bleibende Zahnverfärbungen und Zahnschmelzdefekte die Folge sein können.

Einnahme von Minostad zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Minostad?

Wenn Minostad zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln eingenommen wird, kann die Wirkung von Minostad verändert werden.

Arzneimittel, die die Wirkung von Minostad beeinflussen:

  • Aluminium-, Calcium- und Magnesium-Salze in speziellen Mitteln zur Behandlung eines √ľbers√§uerten Magens (Antazida), sowie Eisenpr√§parate, medizinische Kohle, Cimetidin (Antazidum) und Colestyramin (Mittel zur Behandlung erh√∂hter Blutfettwerte); diese Arzneimittel sollten 2 - 3 Stunden vor oder nach Minostad eingenommen werden,
  • die Psyche beeinflussende Arzneimittel (Barbiturat und andere Arzneimittel, die bei Anfallsleiden
    eingenommen werden (z.B. Carbamazepin, Diphenylhydantoin und Primidon)),
  • Antibiotika (Betalaktam-Antibiotika, wie z.B. Penicilline, Cephalosporine),
  • Arzneimittel zu Behandlung von Akne (Isotretinoin),
  • Asthmamittel (Theophyllin).

Arzneimittel, die durch Minostad in ihrer Wirkung beeinflusst werden:

  • Blutzuckersenkende Arzneimittel (orale Sulfonylharnstoff-Antidiabetika),
  • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Antikoagulanzien vom Cumarin-Typ),
  • Arzneimittel zur Unterdr√ľckung der k√∂rpereigenen Immunabwehr (Ciclosporin A),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tumoren (Methotrexat),
  • Narkosemittel (Methoxyfluran und andere nierensch√§digende Arzneimittel),
  • Arzneistoff zur Behandlung einer Herzschw√§che (Digoxin),
  • orale Kontrazeptiva (siehe Abschnitt 2./‚ÄúWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Einnahme von Minostad zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Nehmen Sie die Hartkapseln regelm√§√üig morgens und abends mit reichlich Fl√ľssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Sie k√∂nnen Minostad w√§hrend der Mahlzeiten einnehmen. Die Aufnahme in den K√∂rper wird dadurch nicht beeintr√§chtigt (meiden Sie jedoch Milch und Milchprodukte). Die in Milch und Milchprodukten enthaltenen Calcium-Salze beeintr√§chtigen die Aufnahme von Minocyclin in den K√∂rper. Nehmen Sie deshalb Minostad ca. 2-3 Stunden vor oder nach der Einnahme
von Milch und Milchprodukten ein. Bei st√§ndigem Alkoholmissbrauch kann der Abbau von Minocyclin in der Leber beschleunigt sein (sog. Enzyminduktion), so dass unter √ľblicher Dosierung keine wirksamen Minocyclin-Blutspiegel erreicht
werden. Außerdem kann es zu Unverträglichkeiten kommen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Schwangeren und stillenden M√ľttern soll Minostad nicht verabreicht werden, da es beim ungeborenen Kind bzw. beim S√§ugling ebenfalls zu Zahnverf√§rbungen, Zahnschmelzdefekten und verz√∂gertem Knochenwachstum kommen kann.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen. Minocyclin kann auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch das Reaktionsverm√∂gen soweit ver√§ndern, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen vor√ľbergehend beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenhang mit dem Genuss von Alkohol.

Unter der Einnahme von Tetracyclinen kann es zu einer vor√ľbergehenden Sehst√∂rung (Kurzsichtigkeit) kommen!

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche √ľber 50 kg K√∂rpergewicht

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis f√ľr Erwachsene und Jugendliche √ľber 50 kg K√∂rpergewicht einmalig zu Beginn der Behandlung 4 Hartkapseln Minostad (entsprechend 200 mg Minocyclin) und anschlie√üend 2 Hartkapseln Minostad (entsprechend 100 mg Minocyclin) alle 12 Stunden.

Kinder ab 8 Jahren

Kinder ab 8 Jahren erhalten einmalig zu Beginn der Behandlung 4 mg Minocyclin/kg Körpergewicht und anschließend 2 mg Minocyclin/kg Körpergewicht alle 12 Stunden.

Sonderdosierungen:

Hauterkrankungen (auch infizierte schwere Formen der Akne (Akne vulgaris und Rosazea))

2-mal täglich 1 Hartkapsel Minostad (entsprechend 2-mal 50 mg Minocyclin pro Tag), in der Regel 7- 21 Tage.

Nicht-Gonokokken-Urethritis

100 mg Minocyclin täglich während 10 - 14 Tagen, als Einzel- oder aufgeteilte Dosis.

Akute gonorrhoische Urethritis des Mannes

2-mal t√§glich 2 Hartkapseln Minostad (entsprechend 2-mal 100 mg Minocyclin pro Tag) √ľber 7 Tage.

Akute Gonokokken-Epididymitis

2-mal t√§glich 2 Hartkapseln Minostad (entsprechend 2-mal 100 mg Minocyclin pro Tag) √ľber 10 Tage.

Akute Gonokokkeninfektion der Frau

2-mal t√§glich 2 Hartkapseln Minostad (entsprechend 2-mal 100 mg Minocyclin pro Tag) √ľber mindestens 7 Tage.

Der Behandlungserfolg einer Therapie gegen Gonokokkeninfektion sollte durch eine kulturelle Kontrolle 3-4 Tage nach Behandlungsende √ľberpr√ľft werden.

Wie lange sollen Sie Minostad einnehmen?

Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie lange Sie Minostad einnehmen sollen. Brechen Sie die Behandlung nicht ohne R√ľcksprache mit dem Arzt ab.

Bei den √ľblichen bakteriellen Infektionskrankheiten richtet sich die Behandlungsdauer nach dem Verlauf der Erkrankung. Normalerweise ist eine Behandlungsdauer von 5-21 Tagen ausreichend. Eine Minocyclin-Therapie sollte noch 2-3 Tage nach R√ľckgang der Infektionssymptome fortgef√ľhrt werden.

Falls bei nachgewiesener Empfindlichkeit Infektionen mit so genannten Beta-h√§molysierenden Streptokokken behandelt werden, muss dies mindestens 10 Tage lang erfolgen, um Sp√§tsch√§den (z.B. rheumatisches Fieber oder Glomerulonephritis (Entz√ľndung der Niere) vorzubeugen.

Wenn Sie eine größere Menge von Minostad eingenommen haben, als Sie sollten

Obwohl Berichte √ľber Vergiftungsf√§lle mit Minostad bisher nicht vorliegen, sollten Sie einen Arzt verst√§ndigen, da die M√∂glichkeit besteht, dass Leber- und Nierensch√§digungen sowie eine Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse auftreten. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Hinweis f√ľr das medizinische Fachpersonal: Weitere Informationen zu √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Minostad vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie bitte die Einnahme zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie mehrere Einnahmen vergessen haben, sollten Sie sich Ihrem Arzt zur Kontrolle vorstellen, damit eine mögliche Verschlechterung der Erkrankung rechtzeitig festgestellt werden kann.

Wenn Sie die Einnahme von Minostad abbrechen

Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Minostad nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange die Behandlung mit Minostad dauert. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder
Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt:

H√§ufigkeit auf Grund der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Sehr selten:

Pilzinfektion des Mundes

und der Genitalien, Entz√ľndung der weiblichen Geschlechtsorgane

Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)

Nicht bekannt: In einem Fall wurden bösartige Veränderungen der Rachenmandeln (Tonsillenkarzinom) unter Langzeittherapie mit Minocyclin beschrieben.

Erkrankungen des Blutes- und des Lymphsystems

Selten: Selten k√∂nnen wie bei jeder Tetracyclin-Therapie folgende vor√ľbergehende Ver√§nderungen im Blut auftreten: Verminderung oder Erh√∂hung der Zahl von Blutk√∂rperchen (Leukopenien, Neutropenien, Thrombopenien, An√§mien, Leukozytosen, Eosinophilie) und das Vorkommen untypischer Blutk√∂rperchen (atypische Lymphozyten, toxische Granulationen der Granulozyten). Diese Nebenwirkungen treten vorwiegend bei Langzeittherapie auf.

Erkrankungen des Immunsystems:

Häufig:  Allergische Reaktionen unter Minocyclin sind häufig beobachtet worden. Dazu gehören Hautveränderungen (Exantheme, Erytheme), Hautjucken, Quaddelbildung und Asthma, seltener Schwellungen (Angioödem) und schwerwiegendere Hautveränderungen (Erythema exsudativum multiforme) sowie fixe Arzneimittelexantheme (langwierige medikamentenbedingte Hautveränderung an einer bestimmten Körperstelle) und Reaktionen mit Fieber, Kopfschmerzen und
Gelenkschmerzen (Serumkrankheit-√§hnliche Reaktionen). Weiterhin ist √ľber eine besondere Einlagerung von Blutk√∂rperchen in der Lunge (eosinophile Lungeninfiltrate), Herzbeutelentz√ľndung (Perikarditis), Muskelbeschwerden sowie √ľber eine Verschlimmerung eines systemischen Lupus erythematodes (einer Erkrankung des rheumatischen Formenkreises) berichtet
worden.

Selten: Schwere akute Überempfindlichkeitserscheinungen sind selten möglich. Sie können sich äußern als: Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Herzjagen, Luftnot, (Atemnot), Blutdruckabfall bis hin zu bedrohlichem Schock. Beim Auftreten dieser Erscheinungen ist die Therapie
abzubrechen und eine sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

Endokrine Erkrankungen

Sehr selten: Ver√§nderte Schilddr√ľsenfunktion, br√§unlich-schwarze Verf√§rbung der Schilddr√ľse

Erkrankungen des Nervensystems

H√§ufig: Nebenwirkungen, die das zentrale Nervensystem betreffen: Schwindel, √úbelkeit, Bewegungsst√∂rungen, M√ľdigkeit, Konzentrationsst√∂rungen, Benommenheit, Kopfschmerzen, H√∂rst√∂rungen und Kurzsichtigkeit. Frauen weisen h√∂here
Serumspiegel auf als Männer und sind daher häufiger von diesen Nebenwirkungen betroffen.

Selten: Drucksteigerung im Kopf (Pseudotumor cerebri), die sich durch Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen und m√∂glicherweise eine Fl√ľssigkeitsansammlung im Augenbereich √§u√üert und sich nach Ende der Therapie wieder zur√ľckbildet.
Eine vorbestehende Muskelschwäche (Myasthenie) kann durch Tetracycline verstärkt werden.

Sehr selten: gewölbte Fontanelle

Nicht bekannt: Krämpfe, Sedierung

Augenerkrankungen

Gelegentlich: vor√ľbergehende Sehschw√§che (Myopie), Pigmentablagerungen in der Bindehaut des Auges

Erkrankungen des Ohrs

Selten: beeinträchtigtes Hören, Tinnitus

Herzerkrankungen

Nicht bekannt: Entz√ľndung des Herzmuskels, Herzbeutelentz√ľdung Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Selten: Husten, erschwerte Atmung

Sehr selten: Bronchialkrämpfe, Verschlimmerung von Asthma, pulmonare Eosinophilie (Lungenerkrankung)

Nicht bekannt: entz√ľndliche Ver√§nderung der Lunge

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

H√§ufig: Magen-Darm-St√∂rungen in Form von Sodbrennen, Magendruck, Erbrechen, Bl√§hungen, Fettst√ľhlen und leichten bis schweren Durchf√§llen auf. Die Einnahme der Substanz nach oder mit den Mahlzeiten kann diese unerw√ľnschten Wirkungen zu einem gewissen Grad vermindern. Milchprodukte und Magens√§urehemmer (Antazida) sind zu vermeiden, da sie durch gegenseitige Reaktion (Komplexbildung) die Aufnahme hemmen k√∂nnen (siehe auch Abschnitt ‚ÄěBei Einnahme von Minostad
zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken‚Äú). Entz√ľndungen der Mund- und Zungenschleimhaut, schwarze Haarzunge,
Speiser√∂hrenentz√ľndung (√Ėsophagitis) und Juckreiz des Afters (Pruritus ani) Unter einer Therapie mit Minocyclin kann es durch ungehemmte Sprosspilzvermehrung zu einer Sprosspilz-Besiedelung der Schleimh√§ute (insbesondere der Mund- und Darmschleimh√§ute) kommen mit Beschwerden wie Mund- und Rachenschleimhautentz√ľndung (Glossitis, Stomatitis) sowie Juckreiz des Afters (Pruritus ani).

Sehr selten: Heiserkeit, Schluckbeschwerden Bei R√ľckfluss von Magen-Darm-Sekret (gastro-√∂sophagealem Reflux) und
Einengung in der Speiser√∂hre (√∂sophageale Passagebehinderung) wurden Defekte der Speiser√∂hrenschleimhaut (√Ėsophagealulzera) durch haftende Kapseln oder Tabletten ausgel√∂st. Daher sollten Tetracycline nicht abends vorm Schlafengehen und nicht im Liegen eingenommen werden. Au√üerdem sollte nach der Einnahme mit
viel Fl√ľssigkeit nachgesp√ľlt werden. Beim Auftreten von schweren und anhaltenden Durchf√§llen w√§hrend oder nach der
Therapie sollte der Arzt verständigt werden, weil sich dahinter eine ernstzunehmende Darmerkrankung (pseudomembranöse Enterokolitis) verbergen kann, die sofort behandelt werden muss.

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten: Anstieg von Leberenzymen, Leberentz√ľndung (Hepatitis): In diesem Fall ist Minocyclin abzusetzen. Auch nichtimmunologische Leberzellsch√§digungen k√∂nnen vor allem bei l√§ngerfristiger Therapie auftreten.

Sehr selten: hepatische Cholestase (Behinderung des Abflusses von Gallensekret), Leberversagen, Hyperbilirubinämie, Gelbsucht

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Allergische Hautreaktionen (siehe Abschnitt Überempfindlichkeitserscheinungen).

Selten: Unter Sonneneinstrahlung kann es zu sch√§dlichen (phototoxischen) Reaktionen der belichteten Hautareale kommen mit R√∂tung, Hautschwellung und Blasenbildung. Sonnenbaden im Freien oder in Solarien sollte daher w√§hrend einer Therapie mit Minocyclin vermieden werden. Nagelabl√∂sung und ‚Äďverf√§rbung, Haarausfall, Juckreiz, Ausschlag, Nesselsucht

Sehr selten: schwerwiegende Hautreaktionen wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson- Syndrom, Lyell-Syndrom oder eine Verschlechterung eines systemischen Lupus erythemathodes, toxisch epidermale Nekrolyse, Gef√§√üentz√ľndung, Verf√§rbung der N√§gel, Haut und Schleimh√§ute.

Nicht bekannt: Die folgenden Krankheitszeichen wurden berichtet. Bei einigen Fällen, die diese Fälle involvieren, wurde von Tod berichtet. Wie bei anderen schweren Nebenwirkungen, sollte das Arzneimittel sofort abgesetzt werden, wenn eines dieser
Krankheitszeichen auftritt: √úberempfindlichkeitssyndrom (DRESS) bestehend aus Hautreaktionen wie Ausschlag oder exfoliative Dermatitis (schwere Entz√ľndung der Haut), Eosinophilie (Erh√∂hung der Zahl eosinophiler Granulozyten (bestimmte
wei√üe Blutk√∂rperchen)) und eines oder mehrere der folgenden Syndrome: Leberentz√ľndung, Lungenentz√ľndung, Nierenentz√ľndung, Herzmuskelentz√ľndung, Herzbeutelentz√ľndung, Fieber und Lymphknotenschwellung k√∂nnten auftreten. Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

H√§ufig: Es gibt klinische Berichte von Gelenksbeschwerden (Polyarthritis und Polyarthralgie) mit negativem Rheumafaktor, Fieber, M√ľdigkeit, Hautausschlag und Schwellung der Lymphknoten

Selten: Gelenkschmerzen (Arthralgie), Lupus-ähnliches Syndrom, Muskelschwäche

Sehr selten: Gelenksentz√ľndung (Arthritis), Knochenverf√§rbungen, F√§lle einer Verschlechterung eines systemischen Lupus erythematodes, Steifheit der Gelenke, Gelenksschwellung

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich: erhöhter Harnstoffwert im Blut

Sehr selten: akutes Nierenversagen, Entz√ľndung der Niere (interstitielle Nephritis)

Erkrankungen der Geschlechtsorgane

Sehr selten: Entz√ľndung am Penis

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich: Fieber
Bei Verabreichung von Minocyclin an Kinder unter 8 Jahren ist gelegentlich eine bleibende Zahnverf√§rbung und Zahnschmelzsch√§digung sowie eine vor√ľbergehende Knochenwachstumsverz√∂gerung beobachtet worden.
Auch bei Erwachsenen sind nach l√§ngerer hoch dosierter Therapie mit Minocyclin gelegentlich schw√§rzliche Verf√§rbungen von Z√§hnen, N√§geln, Knochen und der Schilddr√ľse beschrieben worden.

Sehr selten: Bei kurzzeitiger Anwendung bei Erwachsenen sind die schwarzgrauen Auflagerungen sehr selten an den Z√§hnen und vor√ľbergehend. Verf√§rbung der K√∂rperfl√ľssigkeiten

Untersuchungen
Häufig: Bestimmte Laborwerte können durch die Einnahme von Minostad verändert sein (BSG, Eosinophile und erhöhte ANA Titer)

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?

Bei Auftreten von schweren, anhaltenden Durchfällen während oder nach der Behandlung sollten Sie einen Arzt verständigen, da sich dahinter eine ernstzunehmende Darmerkrankung (pseudomembranöse Enterokolitis) verbergen kann, die sofort behandelt werden muss. Nehmen Sie in diesem Fall keine Mittel ein, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen. Leichtere Magen-Darm-Beschwerden lassen sich bis zu einem gewissen Grad verringern, indem Sie Minostad während der Mahlzeiten einnehmen.

Nehmen Sie Minostad zunächst nicht weiter ein, wenn allergische Erscheinungen bei Ihnen auftreten, und wenden Sie sich an einen Arzt.

Bei plötzlich auftretenden schweren Überempfindlichkeitserscheinungen sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, da Sie unter Umständen sofortige ärztliche Hilfe benötigen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Inst. Pharmakovigilanz

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Minostad enthält

  • Der Wirkstoff ist: Minocyclin
    Eine Kapsel enthält 53,98 mg Minocyclinhydrochlorid, entsprechend 50 mg Minocyclin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Kapselinhalt: Maisst√§rke, Magnesiumstearat; Kapselh√ľlle: Gelatine, Titandioxid (E 171), Eisenoxid gelb (E 172), Eisenoxid rot (E 172), gereinigtes Wasser.

Wie Minostad aussieht und Inhalt der Packung

Orangefarbene Hartgelatine-Kapseln gef√ľllt mit hellgelbem Pulver in Blisterpackungen zu 10 oder 30 Hartkapseln.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, A-1190 Wien

ZNr.: 1-22027

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2013.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Minocyclin ist bei einmaliger oraler Aufnahme in mehrfachen therapeutischen Dosen nicht akut toxisch. Akute Minocyclin-Intoxikationen sind in der Literatur bisher nicht beschrieben. Bei Überdosierung besteht jedoch die Gefahr von parenchymatösen Leber- und Nierenschädigungen sowie einer Pankreatitis.

Bei einer oralen √úberdosis von Minocyclin sollte durch eine Magensp√ľlung versucht werden, die noch nicht resorbierten Anteile der Substanz aus dem Magen zu entfernen. Die noch verbleibenden Reste von Minocyclin k√∂nnen durch Gabe von Antazida oder Calcium- und Magnesium-Salzen zu nicht resorbierbaren Chelatkomplexen gebunden werden. Minocyclin ist nicht ausreichend dialysabel, so dass eine H√§mo- oder Peritonealdialyse wenig effektiv ist.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Minostad 50 mg - Kapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Minocyclin
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Zulassungsdatum 03.07.1997
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Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

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