Mirtaron 30 mg - Filmtabletten

Abbildung Mirtaron 30 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Mirtazapin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Inter Pharm Arzneimittel
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N06AX11
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Inter Pharm Arzneimittel

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Mirtaron gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antidepressiva bezeichnet werden. Mirtaron wird zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) eingesetzt.

Es wird 1 bis 2 Wochen dauern, bevor Mirtaronzu wirken beginnt. Nach 2 bis 4 Wochen werden Sie sich wahrscheinlich besser f√ľhlen. Wenn keine Besserung eintritt oder wenn Sie sich nach 2 bis 4 Wochen schlechter f√ľhlen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Weitere Information finden Sie im Abschnitt 3: "Ab wann kann ich eine Besserung erwarten?"

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

  • wenn Sie allergisch gegen Mirtazapin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie so genannte Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer = Medikament gegen Depressionen) einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben (innerhalb der letzten zwei Wochen).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Mirtaron einnehmen.

Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

Mirtaron soll nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden, da die Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden konnte. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme von Arzneimitteln dieser Klasse ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie

Mirtaron 30 mg-Filmtabletten

 

 

Gebrauchsinformation

Dez 2015

Suizidversuch, Suizidgedanken (selbstzerst√∂rerische Gedanken) und feindseliges Verhalten (√ľberwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Mirtaron verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Mirtaron verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Mirtaron einnimmt, eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Mirtaron auf Wachstum, Reifung, kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden. Weiters wurde w√§hrend der Behandlung mit Mirtaron in dieser Altersklasse √∂fter eine signifikante Gewichtszunahme beobachtet als bei Erwachsenen.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung Ihrer Depression

Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen,
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

‚Üí Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mirtaron ist auch erforderlich, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder jemals hatten. ‚Üí Informieren Sie vor Einnahme von Mirtaron Ihren Arzt √ľber diese Erkrankungen, soweit noch nicht geschehen

  • Krampfanf√§lle (Epilepsie). Wenn Sie Krampfanf√§lle entwickeln oder Ihre Krampfanf√§lle h√§ufiger werden, beenden Sie die Einnahme von Mirtaron und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt;
  • Lebererkrankungen, einschlie√ülich Gelbsucht. Wenn Gelbsucht auftritt, beenden Sie die Einnahme von Mirtaron und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt;
  • Nierenerkrankungen;
  • Herzerkrankungen oder niedriger Blutdruck;
  • Schizophrenie. Wenn psychotische Symptome wie Wahnvorstellungen h√§ufiger auftreten oder schwerwiegender werden, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt;
  • Manisch-depressive Erkrankung (wechselweise Phasen der Hochstimmung/√ľberm√§√üigen Aktivit√§t und der Depression). Wenn Sie bemerken dass Sie eine Hochstimmung oder eine √ľberm√§√üige Nervosit√§t entwickeln, beenden Sie die Einnahme von Mirtaron und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt;
  • Diabetes (Sie m√ľssen eventuell Ihre Insulindosis oder die Dosis anderer Antidiabetika anpassen);
  • Augenerkrankungen wie erh√∂hter Augeninnendruck (Glaukom = gr√ľner Star);

Mirtaron 30 mg-Filmtabletten

 

 

Gebrauchsinformation

Dez 2015

  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Urinieren), die m√∂glicherweise auf eine Vergr√∂√üerung der Prostata zur√ľckzuf√ľhren sind.
  • Bestimmte Herzerkrankungen, die den Herzrhythmus ver√§ndern k√∂nnen, ein vor kurzem √ľberstandener Herzinfarkt, Herzversagen oder wenn Sie bestimmte andere Arzneimittel einnehmen, die den Herzrhythmus beeinflussen k√∂nnen.
  • wenn Sie Anzeichen einer Infektion entwickeln wie unerkl√§rlich hohes Fieber, Halsschmerzen und Geschw√ľre im Mund.
  • ‚Üí Beenden Sie die Einnahme von Mirtaron und wenden Sie sich zur Durchf√ľhrung einer Blutuntersuchung sofort an Ihren Arzt.
  • In seltenen F√§llen k√∂nnen diese Symptome Anzeichen einer St√∂rung in der Produktion von Blutzellen im Knochenmark sein. Diese Symptome sind selten und potentiell lebensbedrohlich. Die meisten F√§lle von gest√∂rter Blutzellproduktion bildeten sich wieder zur√ľck.
  • wenn Sie ein √§lterer Mensch sind. Sie k√∂nnten dann empfindlicher auf die Nebenwirkungen von Antidepressiva reagieren.

Einnahme von Mirtaron zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie ein Arzneimittel in der folgenden Liste einnehmen/anwenden (oder einnehmen/anwenden möchten).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Nehmen Sie Mirtaron nicht ein in Kombination mit:

  • Monoaminoxidasehemmern (MAO-Hemmern = Medikament gegen Depression). Nehmen Sie Mirtaron auch nicht in den zwei Wochen nachdem Sie die Einnahme der MAO-Hemmer beendet haben ein. Wenn Sie die Einnahme von Mirtaron beendet haben, nehmen Sie in den folgenden zwei Wochen ebenfalls keine MAO-Hemmer ein. Zu den MAO-Hemmern geh√∂ren beispielsweise Moclobemid und Tranylcypromin (beides sind Antidepressiva) und Selegilin (wird bei der Behandlung der Parkinson-Erkrankung eingesetzt).

Vorsicht ist erforderlich bei der Einnahme von Mirtaron in Kombination mit:

  • Antidepressiva wie SSRIs, Venlafaxin und L-Tryptophan oder Triptane (zur Migr√§nebehandlung), Tramadol (ein Schmerzmittel), Linezolid (ein Antibiotikum), Lithium (zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen) und Pr√§parate mit Johanniskraut ‚Äď Hypericum perforatum (ein pflanzliches Mittel gegen Depressionen). In sehr seltenen F√§llen kann Mirtaron alleine oder Mirtaron in Kombination mit diesen Arzneimitteln zum so genannten Serotonin- Syndrom f√ľhren. Einige der Symptome dieses Syndroms sind: unerkl√§rliches Fieber, Schwitzen, beschleunigter Herzschlag, Durchfall, (unkontrollierbare) Muskelkontraktionen, Sch√ľttelfrost, √ľbersteigerte Reflexe, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen und Ohnmacht. Wenn bei Ihnen mehrere dieser Symptome auftreten, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt.
  • dem Antidepressivum Nefazodon. Es kann die Konzentration von Mirtaron in Ihrem Blut erh√∂hen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden. Es kann erforderlich sein, die Dosis von Mirtaron zu verringern oder, wenn die Anwendung von Nefazodon beendet wird, die Dosis von Mirtaron wieder zu erh√∂hen.
  • Arzneimittel gegen Angst oder Schlaflosigkeit wie Benzodiazepine;
  • Arzneimittel gegen Schizophrenie wie Olanzapin;
  • Arzneimittel gegen Allergien wie Cetirizin;
  • Arzneimittel gegen starke Schmerzen wie Morphin.
  • In Kombination mit diesen Arzneimitteln kann Mirtaron die durch diese Arzneimittel verursachte Schl√§frigkeit verst√§rken.
  • Arzneimittel gegen Infektionen; Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen (wie Erythromycin), Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (wie Ketoconazol) und Arzneimittel gegen HIV/AIDS (wie HIV-Proteasehemmer).

Mirtaron 30 mg-Filmtabletten

 

 

Gebrauchsinformation

Dez 2015

  • In Kombination mit Mirtaron k√∂nnen diese Arzneimittel die Konzentration von Mirtaron in Ihrem Blut erh√∂hen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Arzneimittel anwenden. Es kann erforderlich sein, die Dosis von Mirtaron zu verringern oder, wenn die Anwendung dieser Arzneimittel beendet wird, die Dosis von Mirtaron wieder zu erh√∂hen.
  • Arzneimittel gegen Epilepsie wie Carbamazepin und Phenytoin;
  • Arzneimittel gegen Tuberkulose wie Rifampicin. In Kombination mit Mirtaron k√∂nnen diese Arzneimittel die Konzentration von Mirtaron in Ihrem Blut verringern. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Arzneimittel anwenden. Es kann erforderlich sein, die Dosis von Mirtaron zu erh√∂hen oder, wenn die Anwendung dieser Arzneimittel beendet wird, die Dosis von Mirtaron wieder zu verringern.
  • Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln wie Warfarin. Mirtaron kann die Wirkungen von Warfarin auf das Blut verst√§rken. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden. Bei einer Kombination wird empfohlen, dass der Arzt Ihre Blutwerte sorgf√§ltig √ľberwacht.
  • Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen k√∂nnen, wie bestimmte Antibiotika und einige Antipsychotika (Arzneimittel gegen psychische St√∂rungen).

Einnahme von Mirtaron zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Sie k√∂nnen sich schl√§frig f√ľhlen, wenn Sie w√§hrend der Anwendung von Mirtaron Alkohol trinken. Sie sollten √ľberhaupt keinen Alkohol trinken.

Sie können Mirtaron mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

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Die Erfahrung mit der Anwendung von Mirtaron in der Schwangerschaft ist begrenzt und lässt kein erhöhtes Risiko erkennen. Bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist jedoch Vorsicht geboten. Wenn Sie Mirtaron einnehmen und schwanger werden oder schwanger werden möchten, fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Mirtaron weiter einnehmen sollen. Wenn Sie Mirtaron bis zur Geburt oder bis kurz vor der Geburt einnehmen, sollte bei Ihrem Kind auf mögliche Nebenwirkungen geachtet werden.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihre √Ąrztin/Ihr Arzt wissen, dass Sie Mirtaron einnehmen. W√§hrend der Schwangerschaft kann die Einnahme von √§hnlichen Pr√§paraten (SSRIs, Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) das Risiko einer schwerwiegenden Komplikation, der persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen, bei S√§uglingen erh√∂hen. Diese Komplikation f√ľhrt zu einer beschleunigten Atmung und das Kind kann bl√§ulich aussehen. Diese Symptome beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Wenn Sie bei Ihrem Kind derartiges beobachten, sollen Sie sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt/Ihre √Ąrztin kontaktieren.

Fragen Sie Ihren Arzt ob Sie stillen sollen, während Sie Mirtaron anwenden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Mirtaron kann die Konzentrationsf√§higkeit und Wachsamkeit (insbesondere zu Beginn der Behandlung) beeintr√§chtigen. In jedem Fall sollten Patienten Arbeiten meiden, die potenziell gef√§hrlich sind sowie Wachsamkeit und eine gute Konzentrationsf√§higkeit erfordern, wie z. B. das F√ľhren eines Fahrzeugs oder das Bedienen von Maschinen.

Mirtaron 30 mg-Filmtabletten

 

 

Gebrauchsinformation

Dez 2015

Mirtaron enthält Lactose

Mirtaron Filmtabletten enthalten Lactose. Bitte nehmen Sie Mirtaron daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 15 oder 30 mg t√§glich. Ihr Arzt kann Ihnen empfehlen, die Dosis nach einigen Tagen auf die Menge zu erh√∂hen, die f√ľr Sie am besten ist (zwischen 15 und 45 mg t√§glich). Die Dosis ist normalerweise f√ľr Erwachsene und √§ltere Patienten gleich. Wenn Sie jedoch ein √§lterer Mensch sind oder eine Nieren- oder Lebererkrankung haben, kann Ihr Arzt die Dosis eventuell anpassen.

Wann Sie Mirtaron einnehmen m√ľssen

‚Üí Nehmen Sie Mirtaron jeden Tag zur gleichen Zeit ein.

Es ist am besten, Mirtaron als Einzeldosis vor dem Zubettgehen einzunehmen. Ihr Arzt kann Ihnen jedoch vorschlagen, Ihre Dosis Mirtaron aufzuteilen ‚Äď ein Teil morgens und ein Teil vor dem Zubettgehen. Die h√∂here Dosis sollte vor dem Zubettgehen eingenommen werden.

Schlucken Sie Ihre verordnete Dosis Mirtaron ohne zu kauen mit etwas Wasser oder Saft.

Wann Sie erwarten können, dass es Ihnen besser geht

Mirtaron beginnt normalerweise nach 1-2 Wochen zu wirken, und nach 2-4 Wochen k√∂nnen Sie sich besser f√ľhlen.

Es ist wichtig, dass Sie in den ersten Behandlungswochen mit Ihrem Arzt √ľber die Wirkung von Mirtaron sprechen:

‚Üí Sprechen Sie 2-4 Wochen nachdem Sie mit der Einnahme von Mirtaron begonnen haben mit Ihrem Arzt dar√ľber, was dieses Arzneimittel bei Ihnen bewirkt hat.

Wenn es Ihnen immer noch nicht besser geht, kann Ihr Arzt Ihnen eventuell eine höhere Dosis verordnen.

Sprechen Sie in diesem Fall nach weiteren 2-4 Wochen erneut mit Ihrem Arzt. Tritt dann keine Besserung ein, wird ihr Arzt Mirtaron absetzen.

Normalerweise m√ľssen Sie Mirtaron so lange einnehmen, bis die Symptome der Depression 6 Monate lang nicht mehr aufgetreten sind.

Wenn Sie eine größere Menge von Mirtaron eingenommen haben, als Sie sollten

‚Üí Wenn Sie oder eine andere Person zu viel Mirtaron eingenommen haben, nehmen Sie unverz√ľglich Kontakt mit einem Arzt auf.

Die wahrscheinlichsten Anzeichen einer √úberdosis Mirtaron (ohne andere Arzneimittel oder Alkohol) sind Schl√§frigkeit, Desorientiertheit underh√∂hte Herzfrequenz. Symptome einer m√∂glichen √úberdosis k√∂nnen unter anderem Herzrhythmus√§nderungen (schneller, unregelm√§√üiger Herzschlag) und/oder Ohnmacht sein, die Zeichen eines lebensbedrohlichen Zustands namens ‚ÄěTorsade des Pointes‚Äú sein k√∂nnten.

Wurden zusätzlich noch andere Medikamente eingenommen, sind schwerwiegendere Folgen nicht auszuschließen.

Wenn Sie die Einnahme von Mirtaron vergessen haben

Wenn Sie Ihre Dosis einmal täglich einnehmen sollen:

  • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

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Gebrauchsinformation

Dez 2015

  • Nehmen Sie die n√§chste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein.

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Wenn Sie Ihre Dosis zweimal täglich einnehmen sollen:

  • Wenn Sie die Einnahme Ihrer morgendlichen Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese Dosis einfach zusammen mit Ihrer abendlichen Dosis ein.
  • Wenn Sie die Einnahme Ihrer abendlichen Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese Dosis nicht zusammen mit Ihrer n√§chsten morgendlichen Dosis ein. Lassen Sie diese Dosis einfach aus und fahren Sie mit Ihrer gewohnten morgendlichen und abendlichen Dosis fort.
  • Wenn Sie die Einnahme beider Dosen vergessen haben, versuchen Sie nicht, die vergessenen Einnahmen nachzuholen. Lassen Sie beide Dosen aus und fahren Sie am n√§chsten Tag mit Ihrer gewohnten morgendlichen und abendlichen Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Mirtaron abbrechen

‚Üí Beenden Sie die Einnahme von Mirtaron nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie die Einnahme zu fr√ľh beenden, kann Ihre Depression wieder auftreten. Sobald es Ihnen besser geht, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt wird entscheiden, wann die Behandlung beendet werden kann.

Beenden Sie die Einnahme von Mirtaron nicht schlagartig, auch wenn Ihre Depression abgeklungen ist. Wenn Sie die Einnahme von Mirtaron schlagartig beenden, kann es sein, dass Ihnen √ľbel oder schwindelig wird, Sie unruhig oder √§ngstlich werden und Kopfschmerzen bekommen. Diese Symptome lassen sich vermeiden, indem das Arzneimittel schrittweise abgesetzt wird. Ihr Arzt wird Ihnen erkl√§ren, wie die Dosis schrittweise verringert wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Manche Nebenwirkungen treten h√§ufiger auf als andere. Die m√∂glichen Nebenwirkungen von Mirtaron sind unten aufgef√ľhrt und lassen sich folgenderma√üen unterteilen:

Unterbrechen Sie die Einnahme von Mirtaron und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Patienten von 1.000)

  • Gef√ľhl freudiger Erregung oder Hochstimmung (Manie)

Selten (betrifft 1 bis 10 Patienten von 10.000)

  • Gelbf√§rbung von Augen oder Haut; diese Gelbf√§rbung kann auf eine St√∂rung der Leberfunktion hinweisen (Gelbsucht)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Anzeichen einer Infektion wie pl√∂tzliches und unerkl√§rliches hohes Fieber, Halsschmerzen und Geschw√ľre im Mund (Agranulozytose) In seltenen F√§llen kann Mirtaronzu St√∂rungen in der Produktion von Blutzellen (Knochenmarkdepression) f√ľhren. Bei manchen Menschen sinkt die Widerstandskraft gegen Infektionen, da Mirtaronzu einem vor√ľbergehenden Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen (Granulozytopenie) f√ľhren kann. In seltenen F√§llen kann Mirtaronauch einen Mangel an roten und wei√üen Blutk√∂rperchen sowie an Blutpl√§ttchen

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Gebrauchsinformation

Dez 2015

(aplastische Anämie), einen Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine Zunahme der Anzahl weißer Blutkörperchen (Eosinophilie) verursachen.

  • epileptischer Anfall (Krampfanf√§lle)
  • eine Kombination von Symptomen wie unerkl√§rliches Fieber, Schwitzen, beschleunigter Herzschlag, Durchfall, (unkontrollierbare) Muskelkontraktionen, Sch√ľttelfrost, √ľbersteigerte Reflexe, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen und Ohnmacht. In sehr seltenen F√§llen kann es sich hierbei um Anzeichen eines Serotonin-Syndroms handeln.
  • Gedanken, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen
  • schwerwiegende Hauterkrankungen wie Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse

Andere mögliche Nebenwirkungen von Mirtazapin sind:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Patienten von 10)

  • verst√§rkter Appetit und Gewichtszunahme
  • Schl√§frigkeit oder M√ľdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • trockener Mund

Häufig (betrifft 1 bis 10 Patienten von 100)

  • Teilnahmslosigkeit
  • Schwindel
  • Wackeligkeit oder Zittern
  • √úbelkeit
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Hautausschlag (Exanthem)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie)
  • R√ľckenschmerzen
  • Schwindel oder Ohnmacht bei pl√∂tzlichem Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
  • Schwellungen (typischerweise an Kn√∂cheln oder F√ľ√üen) durch Wassereinlagerung (√Ėdeme)
  • M√ľdigkeit
  • lebhafte Tr√§ume
  • Verwirrtheit
  • Angst
  • Schlafst√∂rungen

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Patienten von 1.000)

  • abnomale Empfindungen in der Haut, z. B. Brennen, Stechen, Kitzeln oder Kribbeln (Par√§sthesie)
  • unruhige Beine
  • Ohnmacht (Synkope)
  • Taubheitsgef√ľhl im Mund (orale Hyp√§sthesie)
  • niedriger Blutdruck
  • Alptr√§ume
  • Gef√ľhl der Ruhelosigkeit
  • Halluzinationen
  • Bewegungsdrang

Selten (betrifft 1 bis 10 Patienten von 10.000)

  • Muskelzuckungen oder Muskelkontraktionen (Myoklonus)
  • Aggression

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Gebrauchsinformation

Dez 2015

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • abnomale Empfindungen im Mund (orale Par√§sthesien)
  • Schwellung im Mund (Mund√∂dem)
  • Schwellungen den ganzen K√∂rper betreffend (generalisiertes √Ėdem)
  • lokalisierte Schwellungen
  • Hyponatri√§mie (niedrige Natriumspiegel im Blut)
  • unangemessene antidiuretische Hormonsekretion
  • schwerwiegende Hauterkrankungen wie Dermatitis bullosa, Erythema multiforme
  • Schlafwandeln (Somnambulie)
  • Sprachst√∂rungen
  • Erh√∂hte Kreatinkinase Werte im Blut
  • Schwierigkeiten beim Harnlassen (Harnverhalt)
  • Muskelschmerzen, Steifheit und/oder Schw√§che, dunkler oder verf√§rbter Harn (Rhabdomyolyse)

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien häufig bei Kindern unter 18 Jahren beobachtet: Signifikante Gewichtszunahme, Nesselsucht und erhöhter Spiegel von Triglyzeriden im Blut.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Inst. Pharmakovigilanz

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Tablettenstreifen und auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Mirtaron 30 mg-Filmtabletten

 

 

Gebrauchsinformation

Dez 2015

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Weitere Informationen

Was Mirtaron 30 mg enthält

  • Der Wirkstoff ist: Mirtazapin
  • 1 Filmtablette enth√§lt 30 mg Mirtazapin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
  • Lactose-Monohydrat, Maisst√§rke, Hydroxypropylcellulose, hochdisperses Siliziumdioxid, Magnesiumstearat, Opadry beige (Hydroxypropylmethylcellulose, Titandioxid (E171), Polyethylenglykol, Eisenoxid rot, gelb, schwarz (E172)).

Wie Mirtaron aussieht und Inhalt der Packung

Beige, oblonge, bikonvexe Filmtabletten mit einseitiger Bruchrille in Blisterpackungen zu 30 St√ľck.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Interpharm ProduktionsgmbH, 1160 Wien

Z.Nr.: 1-25036

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2016.

Bei Unklarheiten sollten Sie fachliche Beratung bei Ihrem Arzt oder Apotheker einholen.

Mirtaron 30 mg-Filmtabletten

 

 

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Wirkstoff(e) Mirtazapin
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden