Quofenix 450 mg Tabletten

Abbildung Quofenix 450 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Delafloxacin
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller A. Menarini Industrie Farmaceutiche Riunite s.r.l.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 16.12.2019
ATC Code J01MA23
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Chinolone

Zulassungsinhaber

A. Menarini Industrie Farmaceutiche Riunite s.r.l.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Quofenix 300 mg Pulver f√ľr ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionsl√∂sung Delafloxacin A. Menarini Industrie Farmaceutiche Riunite s.r.l.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Quofenix ist ein Antibiotikum, das den Wirkstoff Delafloxacin enthält. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Fluorchinolone genannt werden.

Es wird zur Behandlung von Erwachsenen angewendet, bei denen bestimmte Bakterien schwere kurzzeitige Infektionen hervorgerufen haben, die durch andere Antibiotika nicht behandelt werden können oder konnten:

  • Infektionen der Haut und des Gewebes unter der Haut
  • Infektionen der Lunge, die ‚ÄěPneumonie‚Äú genannt werden.

Es wirkt, indem Enzyme dieser Bakterien gehemmt werden, die sie zur Vervielfältigung und Reparatur ihrer DNS brauchen. Durch diese Enzymhemmung tötet Quofenix die Bakterien ab, die die Infektion hervorrufen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quofenix darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Delafloxacin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie allergisch gegen andere Fluorchinolon- oder Chinolon-Antibiotika sind
  • wenn Sie jemals Sehnenprobleme wie Sehnenscheidenentz√ľndung hatten, die im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Chinolon-Antibiotika aufgetreten sind. Eine Sehne ist ein Strang, der Ihren Muskel mit dem Skelett verbindet.
  • wenn Sie schwanger sind, schwanger werden k√∂nnten oder vermuten, schwanger zu sein
  • wenn Sie stillen
  • wenn Sie ein Kind oder ein(e) heranwachsende(r) Jugendliche(r) unter 18 Jahren sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden

Sie sollten Fluorchinolon-/Chinolon-Antibiotika, einschließlich Quofenix, nicht anwenden, wenn bei Ihnen in der Vergangenheit bei Anwendung von Chinolonen oder Fluorchinolonen eine schwerwiegende Nebenwirkung aufgetreten ist. In diesem Fall sollten Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt wenden.

Wenn Sie dieses Arzneimittel bereits anwenden

  • Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken und Entz√ľndungen oder Risse der Sehnen k√∂nnen selten auftreten. Das Risiko hierf√ľr ist bei Ihnen erh√∂ht, wenn Sie √§lter sind (√ľber 60 Jahre), ein Organtransplantat erhalten haben, unter Nierenproblemen leiden oder wenn Sie gleichzeitig mit Kortikosteroiden behandelt werden. Entz√ľndungen und Risse der Sehnen k√∂nnen innerhalb der ersten 48 Stunden nach Behandlungsbeginn und sogar noch bis zu mehrere Monate nach Absetzen der Quofenix-Behandlung auftreten. Beim ersten Anzeichen von Schmerz oder Entz√ľndung einer Sehne (zum Beispiel in Fu√ükn√∂chel, Handgelenk, Ellenbogen, Schulter oder Knie) beenden Sie die Anwendung von Quofenix, wenden Sie sich an Ihren Arzt und stellen Sie den schmerzenden Bereich ruhig. Vermeiden Sie jede unn√∂tige Bewegung, da dies das Risiko eines Sehnenrisses erh√∂hen kann.
  • Selten k√∂nnen bei Ihnen Symptome einer Nervensch√§digung (Neuropathie) auftreten, wie Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheitsgef√ľhl und/oder Schw√§che, insbesondere in den F√ľ√üen und Beinen oder H√§nden und Armen. Beenden Sie in diesem Fall die Anwendung von Quofenix und informieren Sie umgehend Ihren Arzt, um die Entstehung einer m√∂glicherweise bleibenden Sch√§digung zu vermeiden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Quofenix einnehmen

  • wenn bei Ihnen eine Vergr√∂√üerung oder ‚ÄěAusbuchtung‚Äú eines gro√üen Blutgef√§√ües (Aortenaneurysma oder peripheres Aneurysma eines gro√üen Gef√§√ües) diagnostiziert wurde
  • wenn Sie in der Vergangenheit eine Aortendissektion (einen Riss in der Wand der Hauptschlagader) erlitten haben
  • wenn bei Ihnen undichte Herzklappen (Herzklappeninsuffizienz) diagnostiziert wurden
  • wenn in Ihrer Familie F√§lle von Aortenaneurysma oder Aortendissektion aufgetreten sind oder angeborene Herzklappenfehler, oder andere Risikofaktoren oder pr√§disponierende (beg√ľnstigende) Bedingungen vorliegen (z. B. Bindegewebserkrankungen wie das Marfan- Syndrom oder das vaskul√§re Ehlers-Danlos-Syndrom, Turner-Syndrom, Sj√∂gren-Syndrom [eine entz√ľndliche Autoimmunkrankheit], oder Gef√§√üerkrankungen wie Takayasu-Arteriitis, Riesenzellarteriitis, Morbus Beh√ßet, Bluthochdruck oder bekannte Atherosklerose, rheumatoide Arthritis [Erkrankung der Gelenke] oder Endokarditis [Herzinnenhautentz√ľndung])
  • wenn Sie Sehnenprobleme im Zusammenhang mit einer fr√ľheren Behandlung mit Fluorchinolon- oder Chinolon-Antibiotika hatten
  • wenn Sie Probleme mit Ihrem zentralen Nervensystem haben oder bekommen k√∂nnten (z. B. schwere zerebrale Arteriosklerose, Epilepsie), oder wenn Sie andere Risikofaktoren f√ľr Krampfanf√§lle haben. In diesen F√§llen wird Ihr Arzt √ľberdenken, ob diese Behandlung die beste Wahl f√ľr Sie ist.
  • wenn Sie an Myasthenia gravis leiden (einer Form von Muskelschw√§che), da sich Ihre Beschwerden verschlimmern k√∂nnen
  • wenn Sie an Durchfall leiden oder w√§hrend einer fr√ľheren Antibiotika-Therapie bzw. bis zu zwei Monate danach daran gelitten haben. Sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie

Durchfall w√§hrend oder nach Ihrer Behandlung bekommen. Nehmen Sie keine Arzneimittel gegen Durchfall ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

  • wenn Sie Nierenprobleme haben
  • wenn Sie bisweilen lange Antibiotika-Therapien hatten. Das kann bedeuten, dass Sie weitere Infektionen bekommen k√∂nnen, die von Bakterien verursacht werden, die nicht mit dem Antibiotikum behandelt werden k√∂nnen (Superinfektion). Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie Sorgen oder Fragen dar√ľber und √ľber die Quofenix-Behandlung haben.
  • wenn Sie eine schwere Hautreaktion haben, wie Blasenbildung oder Wunden
  • wenn bei Ihnen oder einem Familienmitglied ein Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel bekannt ist
  • wenn Sie Diabetes haben. Fluorchinolon-Antibiotika, einschlie√ülich Quofenix, k√∂nnen den Blutzucker zu stark erh√∂hen oder erniedrigen. Wenn Sie Diabetes haben, sollten Sie Ihren Blutzucker besonders sorgsam kontrollieren.

Wenn Sie pl√∂tzlich starke Schmerzen im Bauch, im Brustbereich oder im R√ľcken versp√ľren, die die Symptome eines Aortenaneurysmas (Ausbeulung der Aortenwand) und einer Aortendissektion (Aufspaltung der Schichten der Aortenwand) sein k√∂nnen, begeben Sie sich sofort in eine Notaufnahme. Ihr Risiko kann bei gleichzeitiger Behandlung mit systemischen Kortikosteroiden erh√∂ht sein.

Sollten Sie pl√∂tzlich unter Atemnot leiden, besonders, wenn Sie flach in Ihrem Bett liegen, oder eine Schwellung Ihrer Fu√ügelenke, F√ľ√üe oder des Bauchs bemerken, oder neu auftretendes Herzklopfen versp√ľren (Gef√ľhl von schnellem oder unregelm√§√üigem Herzschlag), sollten Sie unverz√ľglich einen Arzt benachrichtigen.

Anhaltende, die Lebensqualität beeinträchtigende und möglicherweise bleibende schwerwiegende Nebenwirkungen

Fluorchinolon-/Chinolon-Antibiotika wurden mit sehr seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen in Verbindung gebracht, von denen einige lang anhaltend (Monate oder Jahre andauernd), die Lebensqualit√§t beeintr√§chtigend oder m√∂glicherweise bleibend sind. Dazu geh√∂ren Sehnen-, Muskel- und Gelenkschmerzen der oberen und unteren Gliedma√üen, Schwierigkeiten beim Gehen, ungew√∂hnliche Empfindungen wie Kribbeln, Prickeln, Kitzeln, Taubheitsgef√ľhl oder Brennen (Par√§sthesie), sensorische St√∂rungen einschlie√ülich Beeintr√§chtigung des Seh-, Geschmacks-, Riech- und H√∂rverm√∂gens, Depression, eingeschr√§nktes Erinnerungsverm√∂gen, starke Erm√ľdung und starke Schlafst√∂rungen.

Wenn Sie bei Anwendung von Quofenix eine dieser Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, bevor Sie mit der Behandlung fortfahren. Sie und Ihr Arzt werden entscheiden, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll, möglicherweise auch mit einem Antibiotikum aus einer anderen Wirkstoffgruppe.

Kinder und Jugendliche

Quofenix darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden, da es in diesen Gruppen bisher nicht ausreichend untersucht ist.

Einnahme von Quofenix zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Quofenix Tabletten sollten sp√§testens zwei Stunden vor bzw. fr√ľhestens sechs Stunden nach folgenden Arzneimitteln eingenommen werden:

  • Antazida, Multivitamine, oder anderen Mitteln, die Magnesium, Aluminium, Eisen oder Zink enthalten
  • Sucralfat
  • Didanosin Tabletten (mit Puffer) f√ľr eine Suspension zum Einnehmen oder Pulver f√ľr eine L√∂sung zum Einnehmen f√ľr Kinder

Schwangerschaft und Stillzeit

Quofenix darf nicht angewendet werden, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Quofenix darf nicht angewendet werden bei Frauen im geb√§rf√§higen Alter, die nicht verh√ľten.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie schwanger werden k√∂nnten, m√ľssen Sie w√§hrend der Behandlung mit Quofenix eine zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethode anwenden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Quofenix kann Sie schwindlig und benommen machen. Fahren Sie nicht, bedienen Sie keine Maschinen und vermeiden Sie andere Aktivitäten, die geistige Wachsamkeit oder Koordination erfordern, bis Sie wissen, wie Quofenix Sie beeinflusst.

Quofenix enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt 39 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Tablette. Dies entspricht 2 % der f√ľr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen t√§glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau so ein, wie es Ihr Arzt Ihnen verordnet hat. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis betr√§gt 450 mg oral alle 12 Stunden, je nach √§rztlichem Ermessen bei Hautinfektionen √ľber eine Gesamtdauer von 5 bis 14 Tagen und bei Lungeninfektionen √ľber eine Gesamtdauer von 5 bis 10 Tagen. Die Tabletten werden als Ganzes mit einer ausreichenden Menge Wasser geschluckt und k√∂nnen mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Quofenix eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich mehr Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, informieren Sie einen Arzt oder holen Sie anderweitig medizinischen Rat ein. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.

Wenn Sie die Einnahme von Quofenix vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, sollten Sie diese so schnell wie möglich und jederzeit bis zu 8 Stunden vor der nächsten geplanten Dosis nachholen. Wenn weniger als 8 Stunden vor der nächsten Dosis verbleiben, warten Sie bis zur nächsten geplanten Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Quofenix abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Quofenix ohne ärztlichen Rat abbrechen, können sich Ihre Beschwerden verschlimmern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Bitte informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie irgendeine der nachfolgenden Beschwerden bekommen, da das Arzneimittel abgesetzt werden muss und Sie unter Umst√§nden dringend medizinisch behandelt werden m√ľssen:

  • Schluckbeschwerden oder Atemschwierigkeiten und Husten; Schwellungen der Lippen, des Gesichts, des Halses oder der Zunge; Halstrockenheit oder Engegef√ľhl des Halses und schwerer Ausschlag. Dies k√∂nnen Anzeichen und Symptome einer √ľberempfindlichen (allergischen) Reaktion und lebensgef√§hrlich sein. Diese schweren Nebenwirkungen treten gelegentlich auf (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
  • Blutdruckabfall; verschwommenes Sehen; Schwindel/Benommenheit. Solche schweren Nebenwirkungen treten gelegentlich auf (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
  • Bauchschmerzen, m√∂glicherweise mit schwerem Durchfall; Fieber und √úbelkeit. Dies k√∂nnen Anzeichen einer Darminfektion sein, die nicht mit Arzneimitteln gegen Durchfall behandelt werden darf, welche die Darmbewegungen stoppen. Solch eine Darminfektion (Infektion mit Clostridioides difficile) tritt gelegentlich auf (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Pilzinfektion
  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen
  • von Ihrer Leber produzierte Enzyme (Transaminasen) im Blut erh√∂ht
  • Juckreiz

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Verringerung der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Leukopenie)
  • niedriger H√§moglobinspiegel (An√§mie)
  • allergische Reaktion
  • Blutzucker erh√∂ht
  • verminderter Appetit
  • Schlaflosigkeit
  • Muskelschw√§che in den Gliedma√üen
  • Empfindungen wie Taubheitsgef√ľhl, Kribbeln, Stechen
  • verminderter Tastsinn
  • Geschmacksver√§nderungen
  • Herzklopfen
  • Bluthochdruck
  • Flush (z. B. R√∂tung des Gesichts oder des Halses)
  • Entz√ľndung der Magenschleimhaut, Entz√ľndung der Mundschleimhaut, Bauchschmerzen, Magenbeschwerden/-schmerzen oder Verdauungsst√∂rung, Mundtrockenheit, Bl√§hungen
  • abnormales Schwitzen
  • allergische Hautreaktion
  • Juckreiz, roter Hautausschlag
  • Gelenkschmerzen
  • Schmerzen und Schwellungen der Sehnen
  • Schmerzen der Muskeln und des Skeletts (z. B. Schmerzen der Gliedma√üen, R√ľckenschmerzen, Nackenschmerzen), Muskelschw√§che
  • erh√∂hter Blutspiegel der Kreatinphosphokinase (ein Anzeichen f√ľr Muskelsch√§digung)
  • verminderte Nierenfunktion
  • M√ľdigkeit
  • Ver√§nderung bei einem Bluttest zur Nierenfunktion (alkalische Phosphatase im Blut erh√∂ht)
  • erh√∂hte K√∂rpertemperatur (Fieber)
  • Schwellung der unteren Gliedma√üen

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Harnwegsinfektion
  • Entz√ľndung der Nasenschleimhaut
  • niedrige Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Verringerung einer Menge von Blutzellen)
  • Abnahme der f√ľr die Blutgerinnung notwendigen speziellen Blutzellen
  • Ver√§nderungen bei Tests zur Messung Ihrer Blutgerinnung
  • durch die Jahreszeit bedingte Allergie
  • erniedrigter Blutzucker
  • hohe Harns√§urespiegel
  • hohe Kalium-Blutspiegel
  • niedrige Kalium-Blutspiegel
  • H√∂ren nicht vorhandener Ger√§usche (akustische Halluzination)
  • Angst
  • Abnormale Tr√§ume
  • Verwirrtheit
  • Schl√§frigkeit
  • Gef√ľhl von Benommenheit oder Schw√§che, in der Regel wegen eines Blutdruckabfalls
  • Augentrockenheit
  • Schwindelgef√ľhl oder Verlust des Gleichgewichts (Vertigo)
  • Klingeln oder Summen in den Ohren (Tinnitus)
  • St√∂rung des Gleichgewichtsgef√ľhls
  • unregelm√§√üiger oder schneller Herzschlag, Abnahme des Herzschlags
  • geschwollene, rote, gereizte Venen (Phlebitis)
  • Blutgerinnsel in einer tiefen Vene
  • Sodbrennen/saures Aufsto√üen
  • Empfindungsverlust im Mundbereich
  • Empfindungsverminderung im Mundbereich
  • brennendes Gef√ľhl im Mund
  • verf√§rbter Stuhl
  • Ver√§nderung bei einem Bluttest zur Leberfunktion (Albumin im Blut erniedrigt und Gamma- Glutamyltransferase erh√∂ht)
  • kalter Schwei√ü
  • Nachtschwei√ü
  • abnormaler Haarausfall
  • Muskelkr√§mpfe
  • Muskelentz√ľndung, Muskelschmerzen
  • Gelenkentz√ľndung, Hand- oder Fu√üschmerz, R√ľckenschmerzen
  • Blut im Urin
  • tr√ľber Urin wegen des Vorhandenseins von Feststoffen
  • Sch√ľttelfrost
  • Verschlechterung einer Wunde
  • peripheres √Ėdem

Sehr seltene F√§lle von lang anhaltenden (√ľber Monate oder Jahre andauernden) oder dauerhaften Nebenwirkungen wie Sehnenentz√ľndungen, Sehnenrisse, Gelenkschmerzen, Gliederschmerzen, Schwierigkeiten beim Gehen, ungew√∂hnliche Empfindungen wie Kribbeln, Prickeln, Kitzeln, Brennen, Taubheitsgef√ľhl oder Schmerzen (Neuropathie), Depression, Erm√ľdung, Schlafst√∂rungen, eingeschr√§nktes Erinnerungsverm√∂gen sowie Beeintr√§chtigung des H√∂r-, Seh-, Geschmacks- und Riechverm√∂gens wurden mit der Anwendung von Chinolon- und Fluorchinolon-Antibiotika in Verbindung gebracht, in einigen F√§llen unabh√§ngig von bereits bestehenden Risikofaktoren.

Fälle der Erweiterung und Schwächung der Aortenwand oder Einrisse der Aortenwand (Aneurysmen und Aortendissektionen), die reißen können und tödlich sein können, sowie Fälle undichter Herzklappen wurden bei Patienten, die Fluorchinolone anwenden, berichtet. Siehe auch Abschnitt 2.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton oder der Durchdr√ľckpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú bzw. ‚Äěverw. bis‚Äú, ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú bzw. ‚ÄěVerw. bis‚Äú bzw. ‚ÄěEXP‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Quofenix enthält

  • Der Wirkstoff ist Delafloxacin. Jede Tablette enth√§lt 450 mg Delafloxacin (als Meglumin).
  • Die sonstigen Bestandteile sind mikrokristalline Cellulose, Povidon, Crospovidon, Natriumhydrogencarbonat, Natriumdihydrogenphosphat, Citronens√§ure, Magnesiumstearat (Ph. Eur.).

Wie Quofenix aussieht und Inhalt der Packung

Quofenix sind beige bis beige melierte, längliche, beidseitig gewölbte Tabletten.

Quofenix ist erhältlich in Blistern mit jeweils 5 Tabletten, welche in Packungen mit 10, 20, 30, 50, 60 oder 100 Tabletten verpackt sind. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

A. Menarini ‚Äď Industrie Farmaceutiche Riunite ‚Äď s.r.l. Via Sette Santi 3

50131 Florenz Italien

Hersteller

AlfaSigma

1 Via Enrico Fermi

65020 Alanno (F)

Italien

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/BelgienLietuva
Menarini Benelux NV/SAUAB "BERLIN-CHEMIE MENARINI BALTIC"
Tél/Tel: + 32 (0)2 721 4545Tel: +370 52 691 947
Ebjraphs MehaphHK Teji.: +359 2 454 0950Luxembourg/Luxemburg Menarini Benelux NV/SA Tél/Tel: + 32 (0)2 721 4545
Cesk√° republika Berlin-Chemie/A.Menarini Ceska republika s.r.o. Tel: +420 267 199 333Magyarorsz√°g Berlin-Chemie/A. Menarini Kft. Tel.: +36 23501301
Danmark A. Menarini - Industrie Farmaceutiche Riunite - s.r.l. Tel: +39-055 56801Malta A. Menarini - Industrie Farmaceutiche Riunite - s.r.l. Tel: +39-055 56801
Deutschland Berlin-Chemie AG Tel: +49 (0) 30 67070Nederland Menarini Benelux NV/SA Tel: +32 (0)2 721 4545
EestiNorge
O√ú Berlin-Chemie Menarini Eesti Tel: +372 667 5001A. Menarini - Industrie Farmaceutiche Riunite - s.r.l. Tel: +39-055 56801
MENARINI HELLAS AE Tna: +30 210 8316111-13√Ėsterreich A. Menarini Pharma GmbH Tel: +43 1 879 95 85-0
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Ireland A. Menarini Pharmaceuticals Ireland Ltd Tel: +353 1 284 6744Slovenija Berlin-Chemie / A. Menarini Distribution Ljubljana d.o.o. Tel: +386 01 300 2160
√ćsland A. Menarini - Industrie Farmaceutiche Riunite - s.r.l. Tel: +39-055 56801Slovensk√° republika Berlin-Chemie / A. Menarini Distribution Slovakia s.r.o. Tel: +421 2 544 30 730
Italia A. Menarini - Industrie Farmaceutiche Riunite - s.r.l. Tel: +39-055 56801Suomi/Finland Berlin-Chemie/A.Menarini Suomi OY Puh/Tel: +358 403 000 760
Kózpos MENARINI HELLAS AE Tna: +30 210 8316111-13Sverige A. Menarini - Industrie Farmaceutiche Riunite s.r.l. Tel: +39-055 56801
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Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im .

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Quofenix 450 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Delafloxacin
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden