Autor: GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH

Kurzinformationen

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Resyl mit Codein ist ein Mittel das die Wirkstoffe Codein und Guaifenesin enthält. Das enthaltene Codein wirkt dämpfend auf:

  • Hustenreiz
  • Hustenhäufigkeit

Das enthaltene Guaifenesin wirkt zudem schleimlösend.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bitte wenden Sie sich vor Gebrauch an einen Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Die übliche Dosis beträgt 20-30 Tropfen 3-4 mal täglich. Die Tropfen sollten Sie am besten in einem Glas Wasser gelöst zu sich nehmen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen können sein:

  • leichte Schläfrigkeit und Kopfschmerzen
  • Verstopfungen, Übelkeit und Erbrechen

Hier finden Sie eine Liste der gelegentlichen und selteneren Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie das Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Lagern Sie Resyl mit Codein - Tropfen nicht über 25 °C.


Langinformationen

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Resyl mit Codein ist ein Hustenmittel, das die Wirkstoffe Codein und Guaifenesin enthält. Codein erhöht die Reizschwelle des Hustenzentrums, dämpft dadurch den Hustenreiz und vermindert die Hustenhäufigkeit. Guaifenesin löst den zähen Schleim in den Atemwegen und erleichtert so das Abhusten, was zur Linderung des Hustenreizes, vorwiegend bei Erkältung der oberen Luftwege, beiträgt.

Wenn Sie sich nach 3 - 5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Wie soll es aufbewahrt werden?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Resyl mit Codein darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Guaifenesin, Codein oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an akuten Schüben von Bronchialasthma (Zustände mit Atemnot durch Verengung der unteren Atemwege) oder an anderen Zuständen, die mit einer schweren Einschränkung der Atemfunktion einhergehen, leiden.
  • bei gewissen entzündlichen Darmerkrankungen (Divertikulitis) und unmittelbar nach Darmoperationen.
  • bei Abhängigkeit von Substanzen, die mit Codein chemisch verwandt sind (sogenannte Opiode) oder bei akuter Alkoholüberdosierung.
  • bei Einnahme von MAO-Hemmern (Mittel gegen Depressionen), auch innerhalb der letzten 14 Tage.
  • falls Sie an krankhafter Muskelschwäche leiden.
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
  • wenn Sie unter 18 Jahre alt sind.
  • wenn Sie wissen, dass Sie Codein sehr rasch zu Morphin verstoffwechseln.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Resyl mit Codein einnehmen,

  • wenn Sie an Lebererkrankungen, Atemwegserkrankungen mit starker Schleimproduktion oder Bewusstseinsstörungen leiden.
  • falls Sie Patient mit chronischem Husten sind.
  • wenn Sie an Zuständen mit erhöhtem Hirndruck oder Blutdruckerniedrigung bei vermindertem Blutvolumen (z.B. durch starke Blutverluste) leiden.
  • wenn bei Ihnen aufgrund einer erblichen Veranlagung der Wirkstoff Codein langsamer als bei den meisten anderen Personen ausgeschieden wird (CYP2D6-Mangel).

Codein wird durch ein Enzym in der Leber zu Morphin umgewandelt. Morphin ist die Substanz, welche die Wirkungen des Codein hervorruft. Einige Personen verfügen über eine abgewandelte Form dieses Enzyms, was unterschiedliche Auswirkungen haben kann. Bei einigen Personen entsteht kein Morphin oder nur in sehr kleinen Mengen und es wird keine ausreichende Wirkung auf ihre Hustensymptome erreicht. Bei anderen Personen wiederum ist es wahrscheinlicher, dass bei ihnen schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, da eine sehr hohe Menge Morphin gebildet wird. Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich bemerken, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und holen Sie sofort ärztlichen Rat ein: langsame oder flache Atmung, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, enge Pupillen, Übelkeit oder Erbrechen, Verstopfung, Appetitlosigkeit.

Resyl mit Codein sollte nur zur Kurzzeitbehandlung angewendet werden. Eine Langzeitbehandlung kann zu einer nachlassenden Wirksamkeit (Toleranz) sowie zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen und es können Entzugssymtome auftreten. Es besteht eine Kreuztoleranz (Risiko einer nachlassenden Wirkung bei verwandten Substanzen) zu anderen Opioiden (Opiatabkömmlingen).

Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen und plötzlichen Atembeschwerden, was in seltenen ällen geschehen kann (siehe unter „Welche Nebenwirkungen sind möglich“), müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und so rasch wie möglich einen Arzt aufsuchen.

Nach Gallenblasenoperationen oder bei chronischer Verstopfung dürfen Sie Resyl mit Codein nur mit Vorsicht einnehmen.

Auf die gleichzeitige Einnahme von weiteren Arzneimitteln, die den Hustenreiz herabsetzen oder aufheben (andere Antitussiva), sollten Sie unbedingt verzichten, da es dadurch zu einem unerwünschten Stau von Schleim in den unteren Atemwegen kommen kann, mit dem Risiko der Atemnot mit Verengung der unteren Atemwege und einer Lungenentzündung.

Bei Husten mit erheblicher Schleimbildung sollen Resyl mit Codein nur in Absprache und auf Anweisung des Arztes unter besonderer Vorsicht eingenommen werden, weil eine Unterdrückung des Hustens unter diesen Umständen unerwünscht ist, um einen Stau von Schleim in den unteren Atemwegen zu vermeiden.

Kinder und Jugendliche

Bewahren Sie dieses Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern auf!

Die Einnahme eines wesentlichen Teils oder des gesamten Inhalts kann zu schweren Vergiftungen, insbesondere bei Kleinkindern, führen.

Einnahme von Resyl mit Codein zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die gleichzeitige Einnahme anderer Substanzen, die wie Resyl mit Codein auf das zentrale Nervensystem wirken, können die durch Codein verursachte Müdigkeit und Dämpfung der Atmung verstärken. Dazu zählen gewisse Mittel gegen Schlafstörungen (Hypnotika), , Depressionen (wie etwa Neuroleptika) und gewisse Mittel gegen Allergien (H1-Antihistaminika) sowie auch Alkohol.

Die gleichzeitige Anwendung von Resyl mit Codein und Beruhigungsmitteln wie Benzodiazepine oder verwandte Arzneimittel erhöht das Risiko für Schläfrigkeit, Atembeschwerden (Atemdepression), Koma und kann lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund sollte die gleichzeitige Anwendung nur in Betracht gezogen werden, wenn es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Wenn Ihr Arzt jedoch Resyl mit Codein zusammen mit sedierenden Arzneimitteln verschreibt, ist die niedrigste wirksame Dosis zu verwenden und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich zu halten. Ihr Arzt wird Sie engmaschig auf Anzeichen und Beschwerden von Atemdepression und Sedierung überwachen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt über alle sedierenden Arzneimittel, die Sie einnehmen und halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes. Es könnte hilfreich sein, Freunde oder Verwandte darüber zu informieren, bei Ihnen auf die oben genannten Anzeichen und Beschwerden zu achten. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn solche Beschwerden bei Ihnen auftreten.

Eine gleichzeitige Einnahme von Betablockern (Mittel gegen Bluthochdruck und bestimmte Herzerkrankungen) oder Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen (bestimmte Antiarrhythmika) kann zu einer Verstärkung der unerwünschten Wirkungen führen.

Die gleichzeitige Verabreichung von MAO-Hemmern (Mittel gegen Depressionen) darf nicht erfolgen, da es zu einer Verstärkung der Wirkungen kommen kann, die sich in Erregung, Krämpfe, Halluzinationen, Schwitzen, Blutdruckveränderungen und Muskelsteifheit äußert (siehe auch „Resyl mit Codein dürfen nicht eingenommen werden“).

Einnahme von Resyl mit Codein zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Resyl mit Codein können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Während der Anwendung von Resyl mit Codein dürfen Sie keinen Alkohol trinken, da dies die Fähigkeit zur Lösung komplexer Aufgaben und das Konzentrationsvermögen (psychomotorische Leistungsfähigkeit) stärker vermindert als die Einzelstoffe.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Da in den ersten 4 Monaten der Schwangerschaft eine Beeinträchtigung des ungeborenen Kindes nicht ausgeschlossen werden kann bzw. im letzten Drittel der Schwangerschaft Entzugserscheinungen beim Neugeborenen (z.B. Erbrechen, Zittern, Durchfall oder schneller Herzschlag) auftreten können darf Resyl mit Codein in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Stillzeit:

Nehmen Sie Resyl mit Codein nicht ein, wenn Sie stillen. Codein und Morphin gehen in die Muttermilch über.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

  • Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Resyl mit Codein kann auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung die Reaktionsfähigkeit, die ähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Vorsicht bei der Teilnahme am Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen.

Resyl mit Codein enthält Alkohol und Saccharin:

Dieses Arzneimittel enthält 427,4 mg Alkohol/ml und maximaler Einzeldosis. Das entspricht 10,8 ml Bier oder 4,5 ml Wein. Ein gesundheitliches Risiko besteht u.a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren, Stillenden und Kindern.

Der in Resyl mit Codein enthaltene Hilfsstoff Saccharin ist in der empfohlenen täglichen Dosierung auch für Diabetiker geeignet.

 

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene: 20 - 30 Tropfen 3 – 4-mal täglich.

Der zeitliche Abstand zwischen zwei Einnahmen sollte 4 Stunden nicht unterschreiten!

Die Tropfen am besten in Wasser oder auf einem Stück Zucker einnehmen.

Fläschchen beim Tropfenzählen senkrecht halten.

1 ml der Lösung entspricht 30 Tropfen.

Der zeitliche Abstand zwischen zwei Einnahmen muss verlängert werden bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion, mit Lebererkrankungen oder mit einer erblich bedingten Veränderung des in der Leber ablaufenden Stoffwechsels, bei der die Ausscheidung oder der Stoffwechsel verlangsamt ist. Über das Vorgehen entscheidet Ihr Arzt.

Sollte nach 3 – 5 Tagen Behandlung keine Besserung des Hustens eingetreten sein oder der Husten sich sogar verschlechtert haben, sollten Sie unter keinen Umständen die Einnahme von Resyl mit Codein steigern. Stattdessen sollten Sie den Arzt aufsuchen, damit er die Ursache des Hustens abklärt und, falls nötig, eine spezielle Behandlung einleitet.

Wenn Sie eine größere Menge von Resyl mit Codein eingenommen haben, als Sie sollten

Eine Überdosierung von Resyl mit Codein kann zu verflachter, unregelmäßiger Atmung, ausgeprägter Müdigkeit und Schläfrigkeit bis zu Bewusstseinstrübungen und Bewusstlosigkeit, zu Muskelschwäche, Erbrechen, Kopfschmerzen, Harn- und Stuhlverhalten, gelegentlich (insbesondere bei Kindern) Krämpfe, zu feuchtkalter Haut und manchmal zu einer Verlangsamung des Pulses und Blutdruckabfall, später violetter Verfärbung der Haut und Kreislaufkollaps führen.

In diesen Fällen ist unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Weitere Informationen für das medizinische Fachpersonal finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Resyl mit Codein vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie stattdessen die Behandlung bei Bedarf wie gewohnt fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Zur Abschätzung der Häufigkeit von Nebenwirkungen wird folgende international definierte Einteilung verwendet:

 Sehr häufig:  mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

 

Nervensystem:

häufig: leichte Schläfrigkeit, leichte Kopfschmerzen

selten: Bewusstseinsstörung mit Schläfrigkeit u. Verlangsamung der psychischen Aktivität, Euphorie (subjektiv überschwängliche Gemütsverfassung), Schlafstörungen

Ohr und Bogengangapparat: selten: Ohrensausen

Atemwege:

selten: Atemnot durch Verengung der Atemwege

Magen-Darm-Trakt:

häufig: Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Magen-Darm-Beschwerden

gelegentlich: Erhöhung der Anspannung verschiedener Schließmuskeln (Magen, Harnblase, Gallengang)

selten: Mundtrockenheit

Haut:

selten: allergische Reaktionen (wie z.B. Rötung, Juckreiz)

Gelegentlich kann es bei höheren Dosen zu Sehstörungen (verschwommenes Sehen, Pupillenverengung, Störung des Zusammenspiels der optischen Wahrnehmung mit den Körperbewegungen (visuomotorische Koordination)), Blutdruckabfall (Schwarzwerden vor den Augen, Schwindelanfälle), Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge, Euphorie (subjektiv überschwängliche Gemütsverfassung) und Atembeschwerden (Verlangsamung und Verflachung der Atmung) kommen.

In seltenen ällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) kommen, die sich in einem oder mehreren der folgenden Anzeichen bemerkbar machen:

Blutdruckabfall, Unwohlsein, Schwindel, entzündliche Rötung der Haut, Juckreiz, Nesselsucht und in seltenen ällen Atembeschwerden (durch Verengung der unteren Atemwege).

Codein kann zu Abhängigkeit und Entzugserscheinungen führen (siehe auch „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Bei Patienten mit Asthma oder chronischer Nesselsucht (Urtikaria) können sich durch den Wirkstoff Guaifenesin weitere Symptome oder Begleiterscheinungen wie Wärmegefühl, Verlangsamung des Pulses sowie Blutbildveränderungen entwickeln.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Nicht über 25 °C lagern.

Nach erstmaligem Öffnen 3 Monate haltbar.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Weitere Informationen

Was Resyl mit Codein enthält

  • Die Wirkstoffe sind: 1 ml Tropflösung (= 30 Tropfen) enthält 100 mg Guaifenesin und 10 mg Codeinphosphat-Hemihydrat.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Ethanol, Saccharin Glycerol, Sternanisöl, Anethol, gereinigtes Wasser
Wie Resyl mit Codein aussieht und Inhalt der Packung

Braunglasfläschchen mit Polyethylen-Senkrechttropfer und Schraubkappe aus Polyethylen. Tropfflasche zu 15 und 30ml.

Arzneiform: Tropfen zum Einnehmen, farblose, gelbliche oder bräunliche Lösung

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH

Bahnhofbichl 13

A-6391 Fieberbrunn

Tel. +43 / (0)5354 563350

E-Mail: gsk@gebro.com

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Z.Nr.: 15049

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2019.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Behandlung einer Überdosierung:

Die Behandlung einer Überdosierung besteht in der Wiederherstellung des Gasaustausches mittels Intubation und assistierter oder kontrollierter Beatmung.

Eine codeinbedingte Atemdepression kann mit einer entsprechenden Dosis eines Opiatantagonisten z.B. Naloxon, behandelt werden, der bei gleichzeitiger Unterstützung der Atmung i.v. verabreicht wird. Es wird auf die Fachinformation solcher Präparate hingewiesen. ür den Fall der Verwendung von Naloxon muss dessen kurze Halbwertszeit beachtet werden.

Eine Magenentleerung kann zur Eliminierung von nichtresorbierten Wirkstoffresten zweckmäßig sein.

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