Cromabak® 2%

Cromabak® 2%
Wirkstoff(e)Cromoglicinsäure
Zulassungslandch
ZulassungsinhaberTHÉA PHARMA
ATC CodeS01GX01
Pharmakologische GruppeDekongestiva und Antiallergika

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Cromabak sind antiallergische Augentropfen, die Na­triumcromoglykat enthalten. Sie lindern und behandeln die verschiedenen Formen von Augenallergien. Cromabak muss sehr rasch nach Auftreten der ersten Symptome und sogar prophylaktisch angewendet werden. Seine therapeutische Wirkung wird nach mehrtägiger regelmässiger Anwendung erreicht. Um einen vollständigen Schutz gegen allergische Symptome zu erzielen, muss die Behandlung so lange fortgesetzt werden, wie die Ursache der Allergie besteht (2?4 Wochen bei jahreszeitlich bedingten Allergien).

Da Cromabak kein Konservierungsmittel enthält, kann es auch von Personen angewendet werden, die auf Konservierungsmittel überempfindlich reagieren.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Um die Ursache Ihrer Allergie zu kennen, sollte eine allergologische Bestandesaufnahme zur Vermeidung der allergieauslösenden Faktoren vorgenommen werden.

Hinweise für Kontaktlinsenträger

Bei Augenbeschwerden allergischen Ursprungs ist das Tragen von Kontaktlinsen generell nicht ratsam. Sobald die allergischen Manifestationen verschwunden sind, können Sie die Linsen wieder tragen. Obschon Cromabak kein Konservierungsmittel enthält, sollten Kontaktlinsenträger das Tragen der Linsen während der Behandlungdauer tunlichst vermeiden, da die Augen infolge der Allergie empfindlicher sind.

Wenn Sie allerdings auf Linsen angewiesen sind, nehmen Sie sie heraus und setzen Sie sie erst wieder 15 Minuten nach dem Einträufeln der Cromabak-Augentropfen ein.

Dieses Medikament wurde Ihnen von Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin zur Behandlung der Augenbeschwerden verschrieben, an denen Sie zur Zeit leiden. Verwenden Sie es nicht von sich aus zur Behandlung anderer Krankheiten oder für andere Personen.

Dieses Medikament darf weder bei bekannter Allergie auf Natriumcromoglykat noch bei bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit (Allergie) auf einen der Inhaltsstoffe von Cromabak verwendet werden.


Sie müssen unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren, bevor Sie Cromabak bei Kindern unter 4 Jahren anwenden.

Wenn Ihnen die Ursache Ihrer Allergie nicht bekannt ist, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn sich Ihre Augenallergie nach 2?3 Behandlungstagen verschlimmert oder wenn neue Symptome auftreten.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.


Wenden Sie diese Augentropfen während der Schwangerschaft und Stillzeit nur mit Zustimmung Ihres Arztes oder Apothekers bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin an.

Wie wird es angewendet?

Sofern Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin nicht eine spezielle Dosierung verschrieben hat, träufeln Sie viermal täglich 1?2 Cromabak-Tropfen in den Bindehautsack der Augen.

Das Fläschchen nach jeder Anwendung wieder verschliessen.

Falls Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen gleichzeitig mit Cromabak noch andere Augentropfen verschrieben hat, warten Sie 15 Minuten, bevor Sie diese anwenden.

Auch nach Verschwinden der Beschwerden sollte die Behandlung mit Cromabak so lange fortgeführt werden wie die Gefahr eines Kontaktes zu allergieerzeugenden Stoffen (Pollen, Tierhaare, Hausstaub, Milben, etc.) besteht.

Halten Sie sich an die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschriebene oder von Ihrem Apotheker bzw. Ihrer Apothekerin empfohlene Dosierung.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Aufgrund der isotonen Zusammensetzung dieser Augentropfen und ihres physiologischen pH-Wertes sollten nach der Instillation kein Stechen und kein verschwommenes Sehen auftreten.

Für Cromabak sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen beobachtet worden.

Die in Augenpräparaten enthaltenen Wirkstoffe können in den Blutkreislauf übertreten. Deshalb können die unerwünschten Manifestationen auch auf den ganzen Körper übergehen. Wenn deshalb unerwünschte Manifestationen auftreten, die einen möglichen Zusammenhang mit der Anwendung von Cromabak haben könnten, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Hinweise auf die Konservierungsmittel

Augentropfen sind eine Lösung, die zur Augeninstillation bestimmt ist.

Diese Lösung muss steril bleiben, damit die Augen nicht von Mikroben verunreinigt werden.

Um diese Sterilität zu gewährleisten, enthalten die meisten Augentropfen ein antimikrobielles Mittel, ein sog. Konservierungsmittel.

Diese Mittel können zu allergischen und/oder toxischen Reaktionen im Bereich der Augenoberfläche und der Tränenflüssigkeit führen, die sich durch Stechen, Brennen oder Tränen oder allgemeiner durch ein Gefühl des Unbehagens manifestieren können.

Diese Unverträglichkeit des Konservierungsmittels kann sich bei längerer Anwendung der Augentropfen verschlimmern.

Das ABAK®-System ermöglicht das Einträufeln von Augentropfen ohne Konservierungsmittel.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Zur Vermeidung einer Verunreinigung durch Mikroben sollten Sie sich vor der Anwendung sorgfältig die Hände waschen und die Tropferspitze des Fläschchens darf das Auge nicht berühren. Das Fläschchen mit diesen Augentropfen soll nur von derjenigen Person verwendet werden, die es angefangen hat.

Haltbarkeit

Bei Zimmertemperatur aufbewahren (15?25 °C).

Höchstens 30 Tage nach Öffnen des Fläschchens verwenden.

Diese Augentropfen dürfen nur bis zu dem auf dem Fläschchen mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht einnehmen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, die über die ausführliche Fachinformationen verfügen.

Weitere Informationen

1 ml der Augentropfen enthält 20 mg Natriumcromoglykat und Hilfsstoffe für Augenlösung.

Zuletzt aktualisiert am 08.08.2022

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Folgende Medikamente enthalten auch den Wirksstoff Cromoglicinsäure. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, über ein mögliches Subsitut zu Cromabak® 2%

Medikament
Zulassungsinhaber
Opella Healthcare Switzerland AG
Sandoz Pharmaceuticals AG
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