Lomudal® Pulver in Kapseln zur Inhalation

Lomudal® Pulver in Kapseln zur Inhalation
Wirkstoff(e) Cromoglicinsäure
Zulassungsland Schweiz
Hersteller SANOFI-AVENTIS
Suchtgift Nein
ATC Code R03BC01
Pharmakologische Gruppe Andere inhalative Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen

Zulassungsinhaber

SANOFI-AVENTIS

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Lomusol® Cromoglicinsäure SANOFI-AVENTIS
Nalcrom® Cromoglicinsäure PROREO PHARMA
Opticrom Allergo® Cromoglicinsäure Opella Healthcare Switzerland AG
Lomudal® Lösung zur Inhalation Cromoglicinsäure SANOFI-AVENTIS
Cromosol® UD Cromoglicinsäure Sandoz

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂĽr wird es verwendet?

Lomudal enthält den Wirkstoff Natriumcromoglicat und wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet. Es wirkt vorbeugend bei asthmatischen Beschwerden, denen folgende Ursachen zugrunde liegen können:

Ăśberempfindlichkeit (Allergie) gegen bestimmte Stoffe, z.B. BlĂĽtenstaub, Hausstaub, Tierhaare, Pilzsporen usw.

Allgemeine Reizung der Luftwege durch kalte Luft, bei Luftverschmutzung, Smog usw.

Körperliche Anstrengung.

Ăśberempfindlichkeit gegen bestimmte Infektionskeime, z.B. bei chronischen LuftwegsentzĂĽndungen.

Die oben erwähnten Gründe können einzeln oder kombiniert als Ursache für ein Asthmaleiden in Betracht kommen.

Die anfallsartig auftretende Atemnot, die das Kennzeichen des Asthma bronchiale und der asthmatischen Bronchitis ist, wird durch eine krampfartige Verengung der Bronchialmuskulatur verursacht. Schwellung der Bronchialschleimhaut und erhöhte Produktion von zähem Schleim können diese Atemnot zusätzlich verstärken.

Bei der Auslösung des Atemnotanfalls spielen bestimmte Zellen (Mastzellen), die sich in der Bronchialschleimhaut befinden, eine wichtige Rolle. Diese Zellen setzen Stoffe frei, die den Krampf der Bronchialmuskulatur verursachen und auf Dauer zu einer ständigen Entzündung der Bronchialschleimhaut führen.

Bei regelmässiger Anwendung von Lomudal wird die Haut dieser Zellen (die sogenannte Zellmembran) geschützt und stabilisiert. Die Mastzellen bleiben intakt, es werden keine entzündungs- oder krampfauslösenden Stoffe mehr ausgeschüttet und der Atemnotanfall unterbleibt.

Lomudal sollte frühzeitig eingesetzt und regelmässig angewendet werden. Je konsequenter die Behandlung mit Lomudal durchgeführt wird, umso besser kann der Schutz vor dem nächsten Atemnotanfall aufrechterhalten werden.

Dabei ist zu beachten, dass die schützende Wirkung von Lomudal bei den meisten Patienten erst nach mehreren Tagen Behandlung eintritt und im allgemeinen erst nach 2?4 Wochen regelmässiger Behandlung ihren vollen Umfang erreicht.

Wichtig: Das Präparat dient nicht zur Behebung des akuten Atemnotanfalls.

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Was mĂĽssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Rauchen trägt zur Entstehung von Erkrankungen der Atemwege bei und kann asthmatische Beschwerden verschlimmern. Wenn sie rauchen, können Sie die Wirkung von Lomudal unterstützen, indem Sie auf das Rauchen verzichten.

Sollten Ihre asthmatischen Beschwerden oder die Ihres Kindes auf Überempfindlichkeit gegen Blütenstaub, Hausstaub, Tierhaare, Pilzsporen oder Reizstoffe in der Luft (auch Zigarettenrauch bei passivem Rauchen!) beruhen, so können Sie die Wirkung von Lomudal unterstützen, indem Sie darauf achten, dass Sie selbst bzw. Ihr Kind den Kontakt mit diesen Stoffen wenn immer möglich vermeiden.

Lomudal darf nicht angewendet werden bei einer bekannten Ăśberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen anderen Inhaltsstoff.

Die Behandlung mit Lomudal erfolgt als antientzündliche Dauertherapie; zur Behebung eines akuten Asthmaanfalles ist Lomudal nicht wirksam, und daher darf es in solchen Fällen nicht angewendet werden. Ihr Arzt resp. Ärztin weiss, was in solchen Situationen zu tun ist.


Wie bei anderen Medikamenten zur Inhalation kann es sofort nach der Inhalation zu einem beengenden Gefühl in der Brust, verbunden mit einer deutlichen Atemnot (sogenannter Bronchospasmus) kommen. In sehr seltenen Fällen wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen im Gesicht und im Rachenraum, Verkrampfungen der Atemwege, Blutdrucksenkung oder Kreislaufkollaps im Zusammenhang mit Natriumcromoglicat berichtet. In diesen Fällen müssen Sie die Behandlung abbrechen und sofort einen Arzt informieren.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!


Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder den Apotheker bzw. die Ärztin oder die Apothekerin um Rat fragen.

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Wie wird es angewendet?

Anfangsdosierung fĂĽr Erwachsene und Kinder ĂĽber 2

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Lomudal auftreten:

Leichte Reizungen des Rachens, Husten und vorübergehende Atembeschwerden können vorkommen.

In seltenen Fällen kann es zu Schwierigkeiten beim Wasserlösen kommen.

Verhalten bei Auftreten eines akuten Asthmaanfalls oder von Überempfindlichkeitserscheinungen: siehe oben: «Wann ist bei der Anwendung von Lomudal Vorsicht geboten?».

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ă„rztin oder Apothekerin informieren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren. Unterhalb von 30 °C und trocken lagern. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere AuskĂĽnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ă„rztin oder Apothekerin. Diese Personen verfĂĽgen ĂĽber die ausfĂĽhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

1 Kapsel enthält: Natriumcromoglicat 20 mg.

Farbstoffe: E 104 Chinolongelb/E127 Erythrosin und weitere Hilfsstoffe.

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Zulassungsland Schweiz
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Suchtgift Nein
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden