Trileptal¬ģ orale Suspension

Abbildung Trileptal¬ģ orale Suspension
Wirkstoff(e) Oxcarbazepin
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Novartis Pharma Schweiz AG
Suchtgift Nein
ATC Code N03AF02
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

Novartis Pharma Schweiz AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Trileptal¬ģ Filmtabletten Oxcarbazepin Novartis Pharma Schweiz AG
Apydan¬ģ extent Oxcarbazepin Desitin Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Trileptal geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antiepileptika (Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie) bezeichnet werden. Trileptal wird nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der √Ąrztin zur Behandlung bestimmter Formen von Epilepsie eingesetzt. Epilepsie ist eine Krankheit, die durch wiederholte Krampfanf√§lle gekennzeichnet ist.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme von Trileptal orale Suspension Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen! Trileptal kann sie schl√§frig oder duselig machen, oder kann insbesondere zu Beginn einer Behandlung oder beim Erh√∂hen der Dosis Verschwommensehen, Doppeltsehen, verminderte Muskelkoordination oder vermindertes Bewusstsein verursachen.

Ihre Fahrt√ľchtigkeit sowie Ihre F√§higkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, k√∂nnen aber auch durch Ihre Krankheit beeinflusst werden. Sie sollten mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin dar√ľber sprechen.

Die Behandlung mit Trileptal sollte erst nach einer gr√ľndlichen √§rztlichen Untersuchung eingeleitet werden. Trileptal eignet sich f√ľr viele Patientinnen und Patienten mit Epilepsie, aber nicht f√ľr alle.

Unter der Behandlung mit Trileptal sollten Sie auf Alkohol verzichten.

Sie sollten unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. ihre √Ąrztin kontaktieren, wenn Sie Nebenwirkungen haben, die auf eine √úberempfindlichkeitsreaktion hindeuten. Diese k√∂nnen sich √§ussern als Anschwellen von Lippen, Gesicht oder Nacken, begleitet von Atemnot, Schwierigkeit beim Sprechen oder Schlucken, Hautausschlag, Fieber und Gelenkschmerzen.

Wenn Sie orale Kontrazeptiva (¬ędie Pille zur Geburtskontrolle¬Ľ) nehmen und dazu Trileptal, kann die Periode unregelm√§ssig werden. Die Pille wirkt wom√∂glich nicht mehr und Sie sollten mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin er√∂rtern, welche anderen zus√§tzlichen Verh√ľtungsmethoden (z.B. intrauterine Implantate ¬ęSpiralen¬Ľ) f√ľr Sie in Frage kommen.

Sprechen Sie immer vor der Anwendung von Trileptal mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin, vor allem wenn

  • bei Ihnen w√§hrend einer fr√ľheren Behandlung mit Oxcarbazepin (Trileptal¬ģ), Eslicarbazepin (ein mit Oxcarbazepin verwandter Wirkstoff), Carbamazepin oder mit einem anderen Arzneimittel ein ungew√∂hnlicher Hautausschlag oder andere Zeichen einer Allergie aufgetreten sind,
  • Sie an einer Herzkrankheit leiden,
  • Sie eine Nieren- oder Lebererkrankung haben,
  • bei Ihnen auff√§llige Blutwerte festgestellt wurden,
  • Sie Arzneimittel einnehmen, durch die die Harnausscheidung erh√∂ht wird (Diuretika),
  • Sie mit anderen Antiepileptika oder Kalziumantagonisten behandelt werden.

Es ist sehr wichtig, dass der Verlauf Ihrer Krankheit in regelm√§ssigen Abst√§nden vom Arzt bzw. von der √Ąrztin √ľberwacht wird. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn die H√§ufigkeit von Krampfanf√§llen zunimmt; dies ist insbesondere bei Kindern wichtig, kann aber auch bei Erwachsenen auftreten. Je nach Ihrem Gesundheitszustand m√ľssen unter Umst√§nden Blutuntersuchungen vorgenommen werden, um die bestm√∂gliche Behandlung zu gew√§hrleisten.

Vor Notfallbehandlungen und chirurgischen oder zahn√§rztlichen Eingriffen jedweder Art sollten Sie den verantwortlichen Arzt bzw. die verantwortliche √Ąrztin davon in Kenntnis setzen, dass Sie Trileptal einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden, insbesondere hormonale Kontrazeptiva (wie ¬ędie Pille zur Geburtskontrolle¬Ľ), andere Arzneimittel gegen Epilepsie (wie Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin oder Rifampicin), Felodipin (gegen Bluthochdruck), Arzneimittel zur Verminderung des Blut-Natriumspiegels, z.B. Diuretika (angewendet zur Unterst√ľtzung der Nieren f√ľr die Salz- und Wasserausscheidung durch Erh√∂hung der Menge an produziertem Urin), Arzneimittel zur Kontrolle des Immunsystems (z.B. Ciclosporin).

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Trileptal behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgend einem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Anwendung bei Kindern und älteren Menschen

Trileptal kann bei Kindern ab 1 Monat und √§lteren Menschen eingesetzt werden. Dies unter der Voraussetzung, dass den Anweisungen des Arztes bzw. der √Ąrztin Folge geleistet werden kann. Bei Kindern unter 1 Monat liegen bisher keine Erfahrungen vor. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin kann bei Kindern (insbesondere bei Kleinkindern unter 2 Jahren) vor und w√§hrend der Behandlung eine √úberwachung der Schilddr√ľsenfunktion empfehlen.

Der Arzt bzw. die √Ąrztin wird Sie genau instruieren, beispielsweise √ľber die Dosierung und worauf besonders zu achten ist (siehe ¬ęWas ist Trileptal orale Suspension und wann wird sie angewendet?¬Ľ und ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Trileptal orale Suspension haben?¬Ľ).

Trileptal Suspension enthält E 216 und E 218 und kann allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

Trileptal Suspension enth√§lt 175 mg Sorbitol pro ml. Sorbitol ist eine Quelle f√ľr Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie (oder Ihr Kind) dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie (oder Ihr Kind) eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine heredit√§re Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde. Sorbitol kann Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen und kann eine leicht abf√ľhrende Wirkung haben.

Trileptal Suspension enthält 25 mg Propylenglycol pro ml. Wenn Ihr Baby weniger als 4 Wochen alt ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie ihm dieses Arzneimittel geben, insbesondere, wenn Ihr Baby gleichzeitig andere Arzneimittel erhält, die Propylenglycol oder Alkohol enthalten.

Trileptal Suspension enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.

Darf Trileptal orale Suspension während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Sie sollten unbedingt Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren, wenn Sie schwanger sind, stillen oder wenn Sie die Absicht haben, schwanger zu werden.

Es ist wichtig, epileptische Anf√§lle w√§hrend der Schwangerschaft zu vermeiden. Andererseits kann es auch ein Risiko f√ľr das Kind sein, wenn die Mutter w√§hrend der Schwangerschaft Trileptal (oder andere Antiepileptika) einnimmt. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Sie √ľber Nutzen und Risiken aufkl√§ren und dar√ľber entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Trileptal fortsetzen k√∂nnen.

Von Frauen eingenommene hormonale Kontrazeptiva (wie die Pille zur Geburtskontrolle) k√∂nnen durch die Einnahme von Trileptal unwirksam werden. Deshalb sollten Sie w√§hrend der Behandlung mit Trileptal eine andere oder eine zus√§tzliche nicht-hormonale Empf√§ngnisverh√ľtung (z.B. intrauterine Implantate ¬ęSpiralen¬Ľ) anwenden.

Der Hauptbestandteil von Trileptal tritt in die Muttermilch √ľber. Somit besteht die M√∂glichkeit, dass bei einem S√§ugling, der gestillt wird, Nebenwirkungen auftreten. Auch dar√ľber sollten Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin sprechen. Es empfiehlt sich, unter einer Behandlung mit Trileptal nicht zu stillen.

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Wie wird es angewendet?

Achten Sie darauf, dass Sie das Arzneimittel regelm√§ssig und genau nach Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer √Ąrztin einnehmen. Dies ist wichtig, um die besten Resultate zu erzielen und die Gefahr unerw√ľnschter Wirkungen zu vermindern.

Sie d√ľrfen die Behandlung nicht von sich aus pl√∂tzlich unterbrechen, ohne sich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin abzusprechen. Er bzw. sie wird Ihnen sagen, wann und wie Sie die Behandlung beenden k√∂nnen. Ein pl√∂tzliches Absetzen von Trileptal kann Ihre Krankheit verschlimmern.

Bei Verwendung der oralen Suspension sollte die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin verschriebene Dosierung in Millilitern (ml) angegeben sein und nicht in Milligramm (mg). Dies ist wichtig, da die Dosierspritze, mit welcher die korrekte Dosis aus der Flasche entnommen wird, eine Graduierung in Millilitern aufweist. Falls Ihre Verschreibung in mg ist, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin um Rat fragen.

F√ľr die Zubereitung einer verschriebenen Dosis orale Suspension befolgen Sie bitte die nachstehenden Anweisungen (Nr. 1-11) gem√§ss den entsprechenden Abbildungen am Ende dieser Packungsbeilage.

Anwendungshinweise zur Zubereitung der oralen Suspension:

Zum Arzneimittelzubereitungssystem: Das Zubereitungssystem besteht aus 3 Teilen:

  1. Einem Plastikadapter, den Sie in den Flaschenhals dr√ľcken.
  2. Einer zum Plastikadapter passenden Dosierspritze zu 1 ml resp.10 ml zur Entnahme der verschriebenen Dosis aus der Flasche.
  3. Einer Flasche mit 100 ml resp. 250 ml oraler Suspension, die mit einem kindersicheren Verschluss versehen ist. Nach Gebrauch muss der Verschluss immer zugeschraubt werden.

Einsetzen des Plastikadapters in die neue Arzneiflasche:

  1. Die verschlossene Flasche mindestens 10 Sekunden sch√ľtteln.
    Den kindersicheren Verschluss entfernen, indem er fest nach unten gedr√ľckt und im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird (wie auf der Verschlusskappe angezeigt).
    Merke: Den Verschluss sicher aufbewahren, um die Flasche nach jedem Gebrauch zu schliessen.
  2. Die ge√∂ffnete Flasche aufrecht auf einem Tisch halten und den Adapter m√∂glichst stark abw√§rts in den Flaschenhals dr√ľcken.
    Die Verschlusskappe wieder aufsetzten um sicher zu stellen, dass der Adapter vollständig im Flaschenhals sitzt.
    Merke: Wom√∂glich kann der Adapter nicht ganz nach unten gedr√ľckt werden. In diesem Falle sollte der Verschluss nochmals auf- und wieder abgeschraubt werden.

Zur Zubereitung einer Einzeldosis beachten Sie bitte die folgenden Anweisungen.

Zubereitung einer Einzeldosis: Die Suspension kann direkt aus der Dosierspritze geschluckt oder in einem kleinen Glas Wasser aufger√ľhrt werden.

  1. Die verschlossene Flasche gut sch√ľtteln und gleich anschliessend die Dosis zubereiten. Um die Flasche zu √∂ffnen, den kindersicheren Verschluss nach unten dr√ľcken und drehen.
    Merke: Nach Gebrauch muss der Verschluss immer zugeschraubt werden.
  2. √úberpr√ľfen, ob sich der Kolben in der Dosierspritze ganz unten befindet.
    Die Flasche aufrecht halten und die Dosierspritze fest in den Plastikadapter einf√ľhren.
  3. Die Dosierspritze festhalten und die Flasche vorsichtig umdrehen, so dass ihre √Ėffnung nach unten weist.
    Den Kolben langsam nach unten ziehen, so dass sich die Dosierspritze mit der Suspension f√ľllt. Dr√ľcken Sie den Kolben ganz zur√ľck, um allf√§llige grosse Luftblasen aus der Dosierspritze auszustossen.
  4. Entnahme der verschriebenen Dosis:
    Den Kolben langsam nach unten ziehen, bis sich der obere Rand des schwarzen Rings auf der gleichen Höhe mit der an der Dosierspritze markierten Dosis befindet.
    Merke: Falls die verschriebene Dosis mehr beträgt, als in der Dosierspritze abgemessen werden kann, muss sie in zwei Teilen abgemessen werden.
  5. Vorsichtig die Flasche in die aufrechte Lage zur√ľck bringen. Die Dosierspritze leicht drehend aus dem Plastikadapter entfernen. Der Plastikadapter muss in der Flasche bleiben.
  6. Die Dosis kann direkt aus der Dosierspritze geschluckt werden (die Patientin bzw. der Patient muss aufrecht sitzen, und der Kolben muss langsam gedr√ľckt werden, um das Schlucken zu erleichtern). Als Alternative kann die Dosis in einem kleinen Glas Wasser aufger√ľhrt werden. Trinken Sie die Suspension in diesem Falle unverz√ľglich nach dem Vermischen mit dem Wasser.
    Schrauben Sie den kindersicheren Verschluss nach Gebrauch zu.

Reinigung: Nach Gebrauch wischen Sie die Dosierspritzenaussenseite mit einem trockenen, sauberen Papiertaschentuch ab.

Erwachsene: Erwachsene beginnen in der Regel mit t√§glich 600¬†mg (10¬†ml). Die Dosis wird dann allm√§hlich erh√∂ht, bis das beste Ergebnis erreicht ist. Die f√ľr Sie verschriebene Trileptal Tagesdosis wird auf zwei Gaben, morgens und abends, verteilt.

Kinder: Bei Kindern ab 1 Monat wird die Dosierung dem K√∂rpergewicht angepasst. So ist die Startdosis 8-10¬†mg/kg K√∂rpergewicht pro Tag. Falls notwendig kann fr√ľhestens nach 1¬†Woche die Tagesdosis um maximal 10¬†mg/kg K√∂rpergewicht erh√∂ht werden. Die maximale Tagesdosis betr√§gt 60¬†mg/kg K√∂rpergewicht pro Tag. Die Tagesdosen werden in zwei Einzeldosen verabreicht. Jedoch sollte bei der Verwendung der oralen Suspension die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin verschriebene Dosierung in Millilitern (ml) angegeben sein und nicht in Milligramm (mg).

Beispiel: Bei einem 10¬†kg schweren Kind beginnt die Behandlung mit t√§glich 1.3¬†ml bis 1.7¬†ml der oralen Suspension mittels der beigef√ľgten 1¬†ml Dosierspritze. Diese Tagesdosis ist auf 2 Einzeldosen zu verteilen. So sollen z.B. bei einer Tagesdosis von 1.3¬†ml morgens 0.6¬†ml und abends 0.7¬†ml der oralen Suspension mit der beigef√ľgten Dosierspritze verabreicht werden. Falls notwendig kann Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin nach fr√ľhestens 1 Woche die Tagesdosis um maximal 1.7¬†ml erh√∂hen.

Die Dosis, die Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin verordnet wurde, kann anders sein als hier beschrieben. Folgen Sie in einem solchen Fall den Anweisungen des Arztes bzw. der √Ąrztin.

Vor und w√§hrend der Behandlung mit Trileptal kann Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin zur Festlegung der Dosis Bluttests durchf√ľhren. Er bzw. sie wird Ihnen mitteilen, wann Tests durchgef√ľhrt werden.

Sie können Trileptal während oder nach den Mahlzeiten einnehmen.

Wenn Sie einmal vergessen haben, eine Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt einzunehmen, machen Sie sich keine Sorgen. Nehmen Sie sie ein, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es aber bald Zeit f√ľr die n√§chste Dosis ist, nehmen Sie diese nicht zusammen mit der ausgelassenen Dosis ein, damit die Dosierung niemals verdoppelt wird. Nehmen Sie das Arzneimittel einfach weiter zu den gewohnten Zeiten ein. Wenn Sie aber 2 oder mehr Dosen vergessen haben, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin aufsuchen.

Falls Sie versehentlich viel mehr als die Ihnen verschriebene Menge der oralen Suspension eingenommen haben, begeben Sie sich unverz√ľglich ins n√§chstgelegene Krankenhaus oder informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Trileptal orale Suspension nicht eingenommen werden?

Bei bekannter √úberempfindlichkeit (Allergie) auf den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe darf Trileptal nicht angewendet werden. Wenn dies bei Ihnen zutrifft, teilen sie es Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin mit, bevor Sie Trileptal einnehmen. Wenn Sie vermuten, Sie k√∂nnten allergisch sein, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin um Rat.

Welche Nebenwirkungen kann Trileptal orale Suspension haben?

Wie bei allen Arzneimitteln k√∂nnen Patienten unter der Behandlung mit Trileptal unerw√ľnschte Wirkungen haben (auch wenn nicht jeder Patient davon betroffen ist). Diese treten meist zu Beginn der Behandlung auf und verschwinden wieder nach einigen Tagen.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Trileptal auftreten:

M√ľdigkeit, Kopfschmerzen, Schw√§che, Schl√§frigkeit, Schwindelgef√ľhle, Ged√§chtnisst√∂rungen, Schlafst√∂rungen, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen, Sehst√∂rungen (verschwommenes Sehen, Doppeltsehen), Gewichtsverlust, Gewichtszunahme, niedriger bzw. erh√∂hter Blutdruck, k√∂rperliche Unruhe, Akne, Haarausfall, Fols√§uremangel.

In der Regel erfordern diese Nebenwirkungen keine √§rztliche Betreuung. Wenn sie allerdings l√§nger als einige Tage anhalten oder grosse Beschwerden bereiten, ist es angebracht, den Arzt bzw. die √Ąrztin aufzusuchen.

Setzen Sie sich unverz√ľglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin in Verbindung oder sorgen Sie daf√ľr, dass jemand anders dies f√ľr Sie tut, wenn sich eine oder mehrere der folgenden Nebenwirkungen einstellen. Es k√∂nnten erste Anzeichen einer schweren Nebenwirkung sein, die sofort behandelt werden muss:

  • Anschwellen von Lippen, Gesicht oder Nacken, das begleitet wird von Atemnot, Schwierigkeit beim Sprechen oder Schlucken oder anderen Reaktionen wie Hautausschlag, Fieber und Gelenkschmerzen.
  • schwerwiegende Hautreaktionen, wie Ausschl√§ge, R√∂tungen, Bl√§schenbildung an Lippen, Augen oder Mund und Sch√§len der Haut, begleitet von Fieber. Diese Reaktionen kommen h√§ufiger vor bei Patienten aus gewissen asiatischen L√§ndern (z.B. Thailand, Malaysia, Philippinen) und bei Patienten mit einer Han Chinesischen Abstammung.
  • Schwellung an den Kn√∂cheln, F√ľssen oder Unterschenkeln.
  • Zunehmende Verwirrung, Schl√§frigkeit, Kopfschmerzen, Schwierigkeiten bei der Bewegung von Armen oder Beinen.
  • Anzeichen schwerer Haut- oder Schleimhauterscheinungen wie z.B. Blasenbildung, Sch√§len der Haut, schwere allergische Reaktion.
  • Fieber, Halsschmerzen, Geschw√ľre im Mund, unerkl√§rliche blaue Flecken, r√∂tliche oder purpurne Hautverf√§rbung.
  • Grippe√§hnliche Symptome mit Gelbsucht (Anzeichen einer Leberentz√ľndung).
  • Starke Oberbauchschmerzen, Erbrechen, Appetitverlust (Anzeichen einer Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse).
  • Bei sehr kleinen Kindern (im Alter von 1 Monat bis weniger als 4 Jahre): Lethargie, Zittern, verminderter Appetit und Erregbarkeit, schmerzhafte und geschwollene Gelenke.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, halten Sie m√∂glichst bald R√ľcksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin:

Kopfschmerzen, Zittern, Kribbeln an H√§nden und F√ľssen, Erbrechen, Hautausschlag, unregelm√§ssige Periode, unerkl√§rliche Ohrger√§usche, St√∂rungen der Bewegungskoordination, h√§ufige Stimmungs√§nderungen, Angstgef√ľhle, Depression, Sprechst√∂rungen.

Bei Patienten mit Langzeitbehandlung gibt es Berichte √ľber Knochenkrankheiten, wie Osteopenie (verminderte Knochendichte) und Osteoporose (Knochenschwund), und Knochenbr√ľchen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel sollen f√ľr Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Orale Suspension vor Licht gesch√ľtzt und unter 25¬įC lagern.

Nach erstmaligem √Ėffnen der Flasche soll die Suspension nicht l√§nger als 7 Wochen verwendet werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Trileptal orale Suspension enthalten?

Wirkstoffe

1 ml orale Suspension enthält 60 mg Oxcarbazepin.

Hilfsstoffe

Gereinigtes Wasser, Sorbitol (E420), Propylenglycol (E1520), dispergierbare Cellulose, Macrogol-8-stearat (Typ I), Saccharin Natrium, E 300, E 200, E 216, E 218 Aroma (Yellow plum lemon).

Zulassungsnummer

52852 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Trileptal orale Suspension? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Orale Suspension zu 60 mg pro ml (inkl. Adapter undDosierspritze zu 1 ml): 100 ml.

Orale Suspension zu 60 mg pro ml (inkl. Adapter undDosierspritze zu 10 ml): 250 ml.

Zulassungsinhaberin

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im M√§rz 2020 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Oxcarbazepin
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Novartis Pharma Schweiz AG
Suchtgift Nein
ATC Code N03AF02
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden