Xanax®

ATC Code
N05BA12
Medikamio Hero Image

Allgemein

Zulassungsland
Hersteller Pfizer
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Anatomische Gruppe Nervensystem
Therapeutische Gruppe Psycholeptika
Pharmakologische Gruppe Anxiolytika
Chemische Gruppe Benzodiazepin-derivate
Wirkstoff Alprazolam

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Alle Informationen

Kurzinformationen

Autor

Pfizer

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Xanax enthält als Wirkstoff Alprazolam, eine Substanz aus der Gruppe der Benzodiazepine. Xanax wirkt angstlösend, entspannend und beruhigend.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls einer der hier aufgelisteten Punkte in der Langbeschreibung auf Sie zutrifft, dürfen Sie Xanax nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Der Arzt bzw. die Ärztin legt die für Sie geeignete Dosierung sowie die Behandlungsdauer und den Zeitpunkt der Tabletteneinnahme fest. Die übliche Dosierung beträgt 0,5 bis 1,5 mg täglich auf mehrere Gaben verteilt.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Sehr häufige Nebenwirkungen sind:

  • Depressionen und Schläfrigkeit,
  • Benommenheit, Erschöpfung, Reizbarkeit,
  • Gedächtnisschwäche, Schwindel, Kopfschmerzen, Sprechstörungen,
  • Störung der Bewegungsabläufe,
  • Mundtrockenheit, Verstopfung, Gewichtsveränderung.

In der Langbeschreibung finden Sie ausführlichere Informationen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Vor Licht geschützt und trocken bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Xanax/-retard enthält als Wirkstoff Alprazolam, eine Substanz aus der Gruppe der Benzodiazepine. Xanax/-retard wirkt angstlösend, entspannend und beruhigend. Es wird eingesetzt zur Behandlung von Angst- und Spannungszuständen sowie von Panikstörungen.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gleichzeitiger Alkoholgenuss oder die Einnahme gewisser anderer Arzneimittel können die Wirkung von Benzodiazepin-haltigen Arzneimitteln, wie Xanax, verstärken.

Xanax darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegenüber Benzodiazepinen oder einen anderen Bestandteil des Präparates sowie bei der Muskelschwäche (Myasthenia gravis), schweren Atemstörungen und Atemstillstand während des Schlafes (Schlafapnoe-Syndrom). Xanax darf nicht zusammen mit gewissen Mitteln gegen Pilzinfektionen oder Mitteln für die AIDS-Behandlung (sogenannte Proteasehemmer) eingenommen werden.

 

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

 

Abhängigkeitsgefährdung

Die Einnahme von Xanax kann ? wie bei allen Benzodiazepin-haltigen Präparaten ? zu einer Abhängigkeit führen. Diese kann vor allem bei einer ununterbrochenen Einnahme über längere Zeit (in gewissen Fällen bereits nach einigen Wochen) auftreten und hat nach abruptem Absetzen des Arzneimittels Entzugssymptome zur Folge. Es können dann Unruhe, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und Schweissausbrüche auftreten. Diese Erscheinungen klingen in der Regel nach zwei bis drei Wochen ab.

Um das Risiko der Entwicklung einer Abhängigkeit möglichst klein zu halten, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Nehmen Sie Xanax nur auf Verordnung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin ein.

Erhöhen Sie auf keinen Fall die vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosis.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie das Arzneimittel absetzen wollen.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird periodisch darüber entscheiden, ob die Behandlung weitergeführt werden muss.

Eine Einnahme über längere Zeit (in der Regel mehr als vier Wochen) darf nur unter sorgfältiger ärztlicher Überwachung erfolgen.

Bei Patienten und Patientinnen mit eingeschränkter Leberfunktion muss Xanax vorsichtig dosiert werden. Die Wirkung von Xanax wird durch die gleichzeitige Einnahme von Beruhigungsmitteln, starken Schmerzmitteln und anderen auf das Zentralnervensystem wirkenden Arzneimitteln sowie durch alkoholische Getränke verstärkt. Gewisse Antibiotika, Mittel gegen Bluthochdruck, Depressionen und einige andere Arzneimittel können die Wirkung von Xanax beeinflussen und verstärken. Informieren Sie deshalb unbedingt Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über die Einnahme anderer Arzneimittel.

Bei älteren Patienten und Patientinnen sollte Xanax vorsichtig dosiert werden, weil diese Personen empfindlicher auf Xanax reagieren als jüngere Patienten und Patientinnen.

An Patienten und Patientinnen, die zu Arzneimittelmissbrauch neigen, sowie an Alkoholabhängige und Drogensüchtige darf Xanax nur in Ausnahmesituationen und unter strenger ärztlicher Überwachung abgegeben werden.

Die Anwendung von Xanax bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht gesichert.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

 

Xanax soll während der Schwangerschaft, insbesondere während der ersten drei Monate, und während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten, nehmen Sie unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Wird Xanax in der Endphase der Schwangerschaft oder während der Geburt eingenommen, können beim Neugeborenen Nebenwirkungen auftreten. Neugeborene, deren Mütter während der Schwangerschaft häufig Benzodiazepin-haltige Präparate eingenommen haben, können eine Abhängigkeit entwickeln und daher Entzugssymptome zeigen.

 

Wie wird es angewendet?

Der Arzt bzw. die Ärztin legt die für Sie geeignete Dosierung sowie die Behandlungsdauer und den Zeitpunkt der Tabletteneinnahme fest.
Übliche Dosierungsanweisungen

Xanax:

Die übliche Dosierung beträgt 0.5 bis 1.5 mg täglich auf mehrere Gaben verteilt. Je nach Ansprechen des Patienten können bis zu 4 mg täglich, und in vereinzelten Fällen bis 6 mg notwendig sein. Die Tabletten werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit geschluckt.

Die Xanax 2 mg Tablette ist länglich und hat drei Bruchrillen. Zur Teilung wird die Tablette mit der Prägung nach oben auf eine harte Unterlage gelegt und mit dem Daumen auf die Mitte der Tablette gedrückt. Auf die gleiche Weise können die beiden Hälften weiter geteilt werden. Daraus entstehen 4 Teile à 0.5 mg.

Xanax retard:

Die Xanax retard Tabletten werden ein- bis zweimal täglich eingenommen. Falls die Einnahme einmal täglich erfolgt, sollten Sie die Tablette vorzugsweise morgens einnehmen. Die übliche Anfangsdosierung beträgt 0.5 bis 1.5 mg täglich; je nach Ansprechen des Patienten können bis zu 4 mg täglich, und in vereinzelten Fällen bis 6 mg notwendig sein. Die Tabletten werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit geschluckt und dürfen nicht zerbissen oder geteilt werden.

Weitere Dosierungsanweisungen für alle Tablettenformulierungen

Bei älteren Patienten bzw. Patientinnen oder bei solchen mit geschwächtem Allgemeinzustand muss die Dosierung reduziert werden.

Eine Erhöhung oder Verringerung der Dosis muss vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnet und genau nach den Anweisungen durchgeführt werden. Insbesondere darf Xanax/-retard auf keinen Fall abrupt abgesetzt werden.

Die Anwendung von Xanax/-retard wurde bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht untersucht und kann deshalb nicht empfohlen werden (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Xanax/-retard Vorsicht geboten?»).

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen treten überwiegend zu Beginn der Behandlung auf und klingen gewöhnlich im Laufe der Behandlung oder bei einer Dosisreduzierung ab.

Wie bei allen Benzodiazepinen können in seltenen Fällen Verhaltensstörungen und paradoxe Reaktionen wie Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Aggressivität, Erregungszustände oder Sinnestäuschung auftreten. Beim Auftreten solcher Symptome muss unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin informiert werden.

 

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Xanax/-retard auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Anwendern): Depressionen, Schläfrigkeit, Benommenheit, Erschöpfung, Reizbarkeit, Gedächtnisschwäche, Schwindel, Kopfschmerzen, Sprechstörungen, Störung der Bewegungsabläufe, Mundtrockenheit, Verstopfung, Gewichtsveränderung.

 

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern):

Verwirrtheit, Desorientiertheit, verminderter Geschlechtstrieb (Libido), Angstgefühl, Schlaflosigkeit, Nervosität, Gleichgewichtsstörung, Koordinationsstörungen, Aufmerksamkeitsstörung, Schlafsucht, Lethargie, Zittern, verschwommenes Sehen, verminderter Appetit, Übelkeit.

 

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern):

Gedächtnislücken (Amnesie), Muskelschwäche, Arzneimittel-/Drogenabhängigkeit.

 

Seit der Markteinführung wurden zusätzlich folgende Nebenwirkungen beobachtet:

Affektstörung (Hypomanie, Manie), Sinnestäuschung (Halluzination), Zorn, Aggression, Feindseligkeit, krankhafte Unruhe, abwegiges Denken, gesteigerte psychomotorische Aktivität, Arzneimittel- oder Drogenmissbrauch, Arzneimittelentzugssyndrom, abnorme unwillkürliche Muskelverspannungen, Beschwerden im Magendarmtrakt, Leberentzündung (Hepatitis), Störung der Leberfunktion, Gelbsucht, Blasenschwäche, Harnverhalt, Hautentzündung, Angioödem (Flüssigkeitsansammlung in Haut und/oder Schleimhaut), gesteigerte Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensitivität), sexuelle Fehlfunktion, verändertes sexuelles Empfinden, unregelmässige Regelblutung, erhöhter Augeninnendruck, Flüssigkeitsansammlung z.B. in den Armen oder in den Beinen (periphere Ödeme), Überempfindlichkeitsreaktionen (wie z.B. Nesselsucht, Schwellung im Rachen und Kehlkopf).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Vor Licht geschützt und trocken bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen

 

Was ist in Xanax/-retard enthalten?

 

Xanax:

1 Tablette zu 0.25 mg enthält 0.25 mg Alprazolam. Sie ist weiss und oval und hat eine Prägung «Upjohn 29» auf der einen Seite und einer Rille auf der anderen Seite.

1 Tablette zu 0.5 mg enthält 0.5 mg Alprazolam. Sie ist rosa und oval und hat eine Prägung «Upjohn 55» auf der einen Seite und einer Rille auf der anderen Seite.

1 Tablette zu 1 mg enthält 1 mg Alprazolam. Sie ist lila und oval und hat eine Prägung «Upjohn 90» auf der einen Seite und einer Rille auf der anderen Seite.

1 Tablette zu 2 mg enthält 2 mg Alprazolam. Sie ist weiss und länglich und hat eine Prägung «U94» auf der einen Seite und drei Bruchrillen auf jeder Seite.

Die Tabletten enthalten zudem folgende Hilfsstoffe:

Lactose, mikrokristalline Cellulose, Docusat-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Maisstärke, Magnesiumstearat, Farbstoffe: Erythrosin (E127; Tabletten zu 0.5 mg und 1 mg), Indigotin (E132; Tabletten zu 1 mg); Konservierungsmittel: Natriumbenzoat (E211).

 

Xanax retard:

1 Retard-Tablette zu 0.5 mg enthält 0.5 mg Alprazolam. Sie ist blau und rund und hat eine Prägung «P&U 57» auf einer Seite.

1 Retard-Tablette zu 1 mg enthält 1 mg Alprazolam. Sie ist weiss und rund und hat eine Prägung «P&U 59» auf einer Seite.

1 Retard-Tablette zu 2 mg enthält 2 mg Alprazolam. Sie ist blau und fünfeckig und hat eine Prägung «P&U 66» auf einer Seite.

1 Retard-Tablette zu 3 mg enthält 3 mg Alprazolam. Sie ist weiss und dreieckig und hat eine Prägung «P&U 68» auf einer Seite.

Die Retard-Tabletten enthalten zudem folgende Hilfsstoffe:

Lactose, Methylhydroxypropylcellulose, kolloidales Siliciumdioxid, Magnesiumstearat; Farbstoff: Indigotin (E132; Tabletten zu 0.5 mg und 2 mg).
Zulassungsnummer

Xanax: 43216 (Swissmedic).

Xanax retard: 52866 (Swissmedic).

 

Wo erhalten Sie Xanax/-retard? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 30 und 100 Tabletten.

 

Zulassungsinhaberin

Pfizer PFE Switzerland GmbH, Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2019 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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