IbuAristo 800 mg Retardtabletten

Abbildung IbuAristo 800 mg Retardtabletten
Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Aristo Pharma GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 20.04.1991
ATC Code M01AE01
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Aristo Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ibuprofen-Actavis Granulat 400 mg Ibuprofen Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Ibuprofen-Actavis Granulat 600 mg Ibuprofen Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
ibuprofen-ct 400mg Filmtabletten Ibuprofen AbZ-Pharma GmbH
Nurofen Junior Fiebersaft Erdbeer 4% Suspension zum Einnehmen Ibuprofen Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Voltaren mit Ibuprofen Ibuprofen Novartis Consumer Health GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

IbuAristo 800 mg ist ein entzĂŒndungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht- steroidales Antiphlogistikum/Antirheumatikum, NSAR).

Anwendungsgebiete von IbuAristo 800 mg

Symptomatische Behandlung von Schmerz und EntzĂŒndung bei

  • akuten Arthritiden (einschließlich Gichtanfall),
  • chronischen Arthritiden, insbesondere bei rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis),
  • Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) und anderen entzĂŒndlich-rheumatischen WirbelsĂ€ulenerkrankungen,
  • ReizzustĂ€nden bei degenerativen Gelenk- und WirbelsĂ€ulenerkrankungen (Arthrosen und Spondylarthrosen),
  • entzĂŒndlichen weichteilrheumatischen Erkrankungen,
  • schmerzhaften Schwellungen und EntzĂŒndungen nach Verletzungen.

Wegen der verzögerten Freisetzung des Wirkstoffes Ibuprofen ist IbuAristo 800 mg nicht zur Einleitung der Behandlung von Erkrankungen geeignet, bei denen ein rascher Wirkungseintritt benötigt wird.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

IbuAristo 800 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie in der Vergangenheit mit Bronchospasmus, AsthmaanfĂ€llen, Nasenschleimhautschwellungen, Hautreaktionen oder plötzlichen Schwellungen nach der Einnahme von AcetylsalicylsĂ€ure oder anderen nicht-steroidalen EntzĂŒndungshemmern reagiert haben;
  • bei ungeklĂ€rten Blutbildungsstörungen;
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zwölffingerdarm- GeschwĂŒren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener GeschwĂŒre oder Blutungen);
  • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR);
  • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulĂ€ren Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen;
  • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen;
  • bei schwerer Herzinsuffizienz;
  • schwere Dehydratation (verursacht z. B. durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende FlĂŒssigkeitsaufnahme);
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft;
  • von Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie IbuAristo 800 mg einnehmen.

Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis ĂŒber den kĂŒrzest möglichen Zeitraum angewendet wird.

Schwangerschaft

Wird wĂ€hrend der Anwendung von IbuAristo 800 mg eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dĂŒrfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf IbuAristo 800 mg wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen fĂŒr Mutter und Kind nicht angewendet werden.

Stillzeit

Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch ĂŒber. Da nachteilige Folgen fĂŒr den SĂ€ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine lĂ€ngere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frĂŒhzeitiges Abstillen erwogen werden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betrÀgt:

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Zur Therapie rheumatischer Erkrankungen

Ibuprofen wird in AbhÀngigkeit vom Alter bzw. Körpergewicht dosiert.

Der empfohlene Dosisbereich fĂŒr Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren liegt zwischen 1.200 und 2.400 mg Ibuprofen pro Tag. Die maximale Einzeldosis fĂŒr Erwachsene sollte höchstens 800 mg Ibuprofen betragen.

AlterEinzeldosis: IbuAristo 800 mg RetardtablettenTagesgesamtdosis: IbuAristo 800 mg Retardtabletten
Erwachsene1 Retardtablette (entsprechend 800 mg Ibuprofen)2 bis 3 Retardtabletten (entsprechend 1.600 bis 2.400 mg Ibuprofen)

Der Abstand zwischen zwei Einnahmen sollte ca. 8 Stunden betragen.

Bei rheumatischen Erkrankungen kann die Einnahme von IbuAristo 800 mg ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum erforderlich sein. Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte fĂŒr die kĂŒrzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzĂŒglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).

Art der Anwendung

Nehmen Sie IbuAristo 800 mg unzerkaut mit reichlich FlĂŒssigkeit und nicht auf nĂŒchternen Magen ein. Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, IbuAristo 800 mg wĂ€hrend der Mahlzeiten einzunehmen.

Die Retardtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von IbuAristo 800 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Nehmen Sie IbuAristo 800 mg nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der in der Packungsbeilage angegebenen Dosierungsanleitung ein. Wenn Sie das GefĂŒhl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spĂŒren, dann erhöhen Sie nicht selbststĂ€ndig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.

Falls Sie mehr IbuAristo 800 mg eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer NÀhe, um eine EinschÀtzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.

Die Symptome einer Überdosierung können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (möglicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt möglich. Bei hohen Dosen wurde ĂŒber SchlĂ€frigkeit, Benommenheit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, KrĂ€mpfe (vor allem bei Kindern), SchwĂ€che und SchwindelgefĂŒhle, Blut im Urin, Funktionsstörungen von Leber und Nieren, verminderte Atmung (Atemdepression), Blutdruckabfall, blaurote FĂ€rbung von Haut und SchleimhĂ€uten (Zyanose), Frieren und Atemprobleme berichtet.

Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).

Wenn Sie die Einnahme von IbuAristo 800 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Bei den HĂ€ufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr hÀufigkann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
HĂ€ufigkann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
GelegentlichKann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Seltenkann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
Sehr seltenkann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
Nicht bekanntHĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar

Mögliche Nebenwirkungen

Bei den folgenden unerwĂŒnschten Arzneimittelwirkungen muss berĂŒcksichtigt werden, dass sie ĂŒberwiegend dosisabhĂ€ngig und interindividuell unterschiedlich sind.

Die am hĂ€ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zwölffingerdarm-GeschwĂŒre (peptische Ulzera), Perforationen (DurchbrĂŒche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei Ă€lteren Patienten (siehe

Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, BlĂ€hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, EntzĂŒndung der Mundschleimhaut mit GeschwĂŒrbildung (ulcerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger hĂ€ufig wurde MagenschleimhautentzĂŒndung beobachtet. Insbesondere das Risiko fĂŒr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhĂ€ngig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.

Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Arzneimittel wie IbuAristo 800 mg sind möglicherweise mit einem geringfĂŒgig erhöhten Risiko fĂŒr HerzanfĂ€lle („Herzinfarkt“) oder SchlaganfĂ€lle verbunden.

Infektionen und parasitÀre Erkrankungen

Sehr selten: ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzĂŒndungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika; zu diesen gehört auch IbuAristo 800 mg), eine Verschlechterung infektionsbedingter EntzĂŒndungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.

Wenn wĂ€hrend der Anwendung von IbuAristo 800 mg Zeichen einer Infektion (z. B. Rötung, Schwellung, ÜberwĂ€rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzĂŒglich der Arzt zu Rate gezogen werden.

Sehr selten: wurde unter der Anwendung von Ibuprofen die Symptomatik einer nicht auf einer Infektion beruhenden HirnhautentzĂŒndung (aseptischen Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder BewusstseinstrĂŒbung beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint fĂŒr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Störungen der Blutbildung (AnÀmie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose).

Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflÀchliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen.
In diesen FĂ€llen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.

Bei Langzeittherapie sollte das Blutbild regelmĂ€ĂŸig kontrolliert werden.

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen mit HautausschlĂ€gen und Hautjucken sowie AsthmaanfĂ€llen (ggf. mit Blutdruckabfall).

In diesem Fall ist umgehend der Arzt zu informieren und IbuAristo 800 mg darf nicht mehr eingenommen werden.

Sehr selten: Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen. Sie können sich Ă€ußern als: Schwellungen von Gesicht, Zunge und innerem Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock.

Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige Àrztliche Hilfe erforderlich. Bitte informieren Sie in diesem Fall umgehend den Arzt und nehmen Sie IbuAristo 800 mg nicht mehr ein.

Psychiatrische Erkrankungen

Sehr selten: Psychotische Reaktionen, Depression.

Erkrankungen des Nervensystems

HĂ€ufig: Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder MĂŒdigkeit.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Sehr selten: OhrgerÀusche (Tinnitus), Hörstörungen.

GefĂ€ĂŸerkrankungen

Sehr selten: Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

Sehr hĂ€ufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, BlĂ€hungen, Durchfall, Verstopfung und geringfĂŒgige Magen-Darm-Blutverluste, die in AusnahmefĂ€llen eine Blutarmut (AnĂ€mie) verursachen können.

HĂ€ufig: Magen/Zwölffingerdarm-GeschwĂŒre (peptische Ulzera), unter UmstĂ€nden mit Blutung und Durchbruch. Ulzerative Stomatitis, VerstĂ€rkung einer Colitis oder eines Morbus Crohn.

Gelegentlich: MagenschleimhautentzĂŒndung (Gastritis).

Sehr selten: EntzĂŒndung der Speiseröhre (Ösophagitis) und der BauchspeicheldrĂŒse (Pankreatitis), Ausbildung von membranartigen Verengungen in DĂŒnn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen).

Sollten stĂ€rkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine SchwarzfĂ€rbung des Stuhls auftreten, so mĂŒssen Sie IbuAristo 800 mg absetzen und sofort den Arzt informieren.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr selten: Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).

Nicht bekannt: Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weißen Blutkörperchen).

Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen ExtremitĂ€ten befinden (akutes generalisiertes pustulöses Exanthem). Beenden Sie die Anwendung von IbuAristo 800 mg, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverzĂŒglich in medizinische Behandlung. Siehe Abschnitt 2. „Was sollten Sie vor der Einnahme von IbuAristo 800 mg beachten?“.

Die Haut wird lichtempfindlich.

In AusnahmefĂ€llen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen wĂ€hrend einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen (siehe auch „Infektionen und parasitĂ€re Erkrankungen“).

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe mit Ausbildung von Ödemen, insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschrĂ€nkter Nierenfunktion; nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im Körper [Ödeme] und starke Eiweißausscheidung im Harn); entzĂŒndliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen kann.

Sehr selten: können NierengewebsschÀdigungen (Papillennekrosen) und erhöhte HarnsÀurekonzentrationen im Blut auftreten.
Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im Körper (Ödeme) sowie allgemeines Unwohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein. Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, so mĂŒssen Sie IbuAristo 800 mg absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Nicht ĂŒber 25 °C lagern.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ĂŒber das Abwasser (z. B. nicht ĂŒber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was IbuAristo 800 mg enthÀlt

Der Wirkstoff ist Ibuprofen.

1 Retardtablette enthÀlt 800 mg Ibuprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Glucose-Monohydrat (Ph.Eur.), Sucrosedipalmitat, Talkum, Povidon K30, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzl.], StearinsÀure (Ph.Eur.).

Wie IbuAristo 800 mg Retardtabletten aussehen und Inhalt der Packung

IbuAristo 800 mg Retardtabletten sind weiße, lĂ€ngliche Tabletten mit einseitiger Bruchkerbe.

Die Blisterpackungen enthalten 20, 50 und 100 Retardtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Aristo Pharma GmbH

Wallenroder Straße 8–10

13435 Berlin

Deutschland

Tel.: +49 30 71094-4200

Fax: +49 30 71094-4250

Hersteller

allphamed Pharbil Arzneimittel GmbH Hildebrandstr. 12

37081 Göttingen

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Dezember 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 06.07.2022

Quelle: IbuAristo 800 mg Retardtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ibuprofen
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Aristo Pharma GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 20.04.1991
ATC Code M01AE01
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden