Wirkstoff(e) Atorvastatin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Pfizer OFG Germany GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 12.01.1997
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

Zulassungsinhaber

Pfizer OFG Germany GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Liprimar gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Statine bekannt sind und die Blutfette (Lipide) regulieren.

Liprimar wird angewendet, um die Blutfette zu verringern, die als Cholesterin oder Triglyzeride bezeichnet werden, falls eine fettarme ErnĂ€hrung und eine Umstellung des Lebensstils alleine nicht ausreichen. Wenn Sie ein erhöhtes Risiko fĂŒr Herzkrankheiten haben, kann Liprimar auch zur Verringerung dieses Risikos bei normalen Cholesterinwerten angewendet werden. WĂ€hrend der Behandlung mĂŒssen Sie die ĂŒbliche cholesterinbewusste ErnĂ€hrung fortfĂŒhren.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Liprimar darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten,
  • wenn bei Ihnen im Leberfunktionstest unerklĂ€rbare VerĂ€nderungen der Leberwerte aufgetreten sind,
  • wenn Sie eine Frau im gebĂ€rfĂ€higen Alter sind und keine ausreichende SchwangerschaftsverhĂŒtung betreiben,
  • wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden,
  • wenn Sie stillen,

wenn Sie eine Kombination aus Glecaprevir/ Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis C erhalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Liprimar einnehmen:

  • wenn Sie an schwerwiegenden Atemproblemen leiden,
  • wenn Sie FusidinsĂ€ure (Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen) einnehmen bzw. per Injektion verabreicht bekommen oder innerhalb der letzten 7 Tage FusidinsĂ€ure eingenommen bzw. per Injektion verabreicht bekommen haben. Die Kombination von FusidinsĂ€ure und Liprimar kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) fĂŒhren.
  • wenn Sie bereits einmal einen Schlaganfall mit Einblutungen ins Gehirn hatten oder wenn Sie von frĂŒheren SchlaganfĂ€llen kleine FlĂŒssigkeitseinschlĂŒsse im Gehirn haben,
  • wenn Sie Probleme mit den Nieren haben,
  • wenn Sie an einer Unterfunktion der SchilddrĂŒse leiden (Hypothyreose),
  • wenn Sie wiederholte oder unklare Muskelbeschwerden oder -schmerzen hatten oder bei Ihnen oder bei nahen Verwandten Muskelerkrankungen aufgetreten sind,
  • wenn bei Ihnen Muskelerkrankungen im Zusammenhang mit der Anwendung von anderen blutfettsenkenden Arzneimitteln (z. B. anderen Statinen oder Arzneimitteln, die man als Fibrate bezeichnet) aufgetreten sind,
  • wenn Sie regelmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸere Mengen Alkohol trinken,
  • wenn Sie Lebererkrankungen in der eigenen Vorgeschichte haben,
  • wenn Sie Ă€lter als 70 Jahre sind.

Wenn einer dieser GrĂŒnde auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt vor und möglicherweise auch wĂ€hrend Ihrer Liprimar-Behandlung Blutuntersuchungen durchfĂŒhren, um Ihr Risiko fĂŒr Nebenwirkungen an der Muskulatur abschĂ€tzen zu können. Es ist bekannt, dass das Risiko fĂŒr Nebenwirkungen an der Muskulatur (z. B. Rhabdomyolyse) ansteigt, wenn bestimmte Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden (siehe „Einnahme von Liprimar zusammen mit anderen Arzneimitteln“ im Abschnitt 2).

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen anhaltende MuskelschwÀche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.

WĂ€hrend der Behandlung mit Liprimar wird Ihr Arzt Sie engmaschig ĂŒberwachen, wenn Sie eine Blutzuckererkrankung (Diabetes) haben oder das Risiko besteht, dass Sie eine Blutzuckererkrankung entwickeln. Das Risiko, eine Blutzuckererkrankung zu entwickeln, besteht, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, ĂŒbergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben.

Einnahme von Liprimar zusammen mit anderen Arzneimitteln

Es gibt einige andere Arzneimittel, welche die Wirkung von Liprimar verĂ€ndern können oder deren Wirkung durch Liprimar verĂ€ndert werden kann. Derartige Wechselwirkungen können dazu fĂŒhren, dass die Wirksamkeit eines oder beider Arzneimittel nachlĂ€sst. Genauso können sie dazu fĂŒhren, dass das Risiko oder die Schwere von Nebenwirkungen einschließlich eines schweren Muskelschwunds, der als Rhabdomyolyse in Abschnitt 4 beschrieben wird, erhöht ist:

  • Arzneimittel, die Ihr körpereigenes Abwehrsystem beeinflussen (z. B. Ciclosporin)
  • Einige Antibiotika oder Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Posaconazol, Rifampicin, FusidinsĂ€ure)
  • Andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte (z. B. Gemfibrozil, andere Fibrate, Colestipol)
  • Einige Calciumantagonisten gegen Angina pectoris oder hohen Blutdruck (z. B. Amlodipin, Diltiazem); Arzneimittel, die Ihren Herzschlag regulieren (z. B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron)
  • Letermovir, ein Arzneimittel, das eine Erkrankung durch das Cytomegalievirus bei Ihnen verhindert
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (z. B. Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, eine Kombination von Tipranavir und Ritonavir usw.)
  • Einige Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis C (z.B. Telaprevir, Boceprevir und die Kombination aus Elbasvir/ Grazoprevir, Ledipasvir/ Sofosbuvir)
  • Zu den weiteren Arzneimitteln mit bekannten Wechselwirkungen mit Liprimar zĂ€hlen u. a. Ezetimib (zur Cholesterinsenkung), Warfarin (zur Verhinderung von Blutgerinnseln), die Antibabypille (orale Kontrazeptiva), Stiripentol (zur Krampfhemmung bei Epilepsie), Cimetidin (bei Sodbrennen und MagengeschwĂŒren), Phenazon (ein Schmerzmittel), Colchicin (zur Behandlung von Gicht) und Antazida (aluminium- oder magnesiumhaltige Arzneimittel bei Magenverstimmung)
  • Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel: Johanniskraut
  • Wenn Sie FusidinsĂ€ure zur Behandlung einer bakteriellen Infektion einnehmen mĂŒssen, mĂŒssen Sie Liprimar vorĂŒbergehend absetzen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ab wann Liprimar wieder unbedenklich eingenommen werden kann. Die Einnahme von Liprimar zusammen mit FusidinsĂ€ure kann in seltenen FĂ€llen zu MuskelschwĂ€che, - empfindlichkeit oder -schmerzen (Rhabdomyolyse) fĂŒhren. Siehe Abschnitt 4 fĂŒr weitere Informationen ĂŒber Rhabdomyolyse.

Einnahme von Liprimar zusammen mit Nahrungsmitteln, GetrÀnken und Alkohol

Wie Liprimar einzunehmen ist, wird in Abschnitt 3 beschrieben. Bitte berĂŒcksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:

Grapefruitsaft

Trinken Sie nie mehr als ein oder zwei kleine GlĂ€ser Grapefruitsaft am Tag, da große Mengen an Grapefruitsaft die Wirkungen von Liprimar verstĂ€rken können.

Alkohol

Vermeiden Sie ĂŒbermĂ€ĂŸigen Alkoholkonsum, wĂ€hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Genauere Angaben siehe Abschnitt 2: „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie dĂŒrfen Liprimar nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden. Wenn Sie im gebĂ€rfĂ€higen Alter sind, dĂŒrfen Sie Liprimar nicht einnehmen, es sei denn, Sie wenden eine zuverlĂ€ssige SchwangerschaftsverhĂŒtung an.

Wenn Sie stillen, dĂŒrfen Sie Liprimar nicht einnehmen.

Die Sicherheit von Liprimar wÀhrend Schwangerschaft und Stillzeit wurde bisher nicht nachgewiesen.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Normalerweise beeinflusst dieses Arzneimittel Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit oder die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen nicht. Sie dĂŒrfen jedoch nicht Auto fahren, wenn dieses Arzneimittel Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigt und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Ihre FĂ€higkeit, diese zu benutzen, beeintrĂ€chtigt ist.

Liprimar enthÀlt Lactose.

Bitte nehmen Sie Liprimar daher erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer UnvertrĂ€glichkeit gegenĂŒber bestimmten Zuckern leiden.

Liprimar enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Liprimar enthÀlt BenzoesÀure

10 mg Tablette

Dieses Arzneimittel enthÀlt 0,00004 mg BenzoesÀure pro Tablette.

20 mg Tablette

Dieses Arzneimittel enthÀlt 0,00008 mg BenzoesÀure pro Tablette.

40 mg Tablette

Dieses Arzneimittel enthÀlt 0,00016 mg BenzoesÀure pro Tablette.

80 mg Tablette

Dieses Arzneimittel enthÀlt 0,00032 mg BenzoesÀure pro Tablette.

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Wie wird es angewendet?

Ihr Arzt wird Sie vor Behandlungsbeginn auf eine cholesterinarme ErnÀhrung umstellen, die Sie auch wÀhrend der Behandlung mit Liprimar beibehalten sollen.

Die ĂŒbliche Anfangsdosierung von Liprimar bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren betrĂ€gt 10 mg einmal tĂ€glich. Diese kann bei Bedarf von Ihrem Arzt erhöht werden, bis Sie die Dosis erhalten, die Sie benötigen. Ihr Arzt wird die Dosierung in ZeitabstĂ€nden von

4 Wochen oder mehr anpassen. Die Höchstdosis von Liprimar betrÀgt 80 mg einmal tÀglich.

Nehmen Sie die Liprimar-Tabletten bitte unzerkaut mit ausreichend FlĂŒssigkeit ein. Die Einnahme kann zu jeder Tageszeit unabhĂ€ngig von den Mahlzeiten erfolgen. Sie sollten aber versuchen, Ihre Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dauer der Behandlung mit Liprimar wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Liprimar zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Liprimar eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Liprimar-Tabletten (mehr als Ihre ĂŒbliche Tagesdosis) eingenommen haben, fragen Sie bei Ihrem Arzt oder dem nĂ€chstgelegenen Krankenhaus um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von Liprimar vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie einfach zum ĂŒblichen Zeitpunkt die nĂ€chste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Liprimar abbrechen

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben oder die Einnahme von Liprimar abbrechen wollen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Wenn bei Ihnen eine der folgenden schweren Nebenwirkungen oder eines der folgenden Symptome auftritt, brechen Sie die Tabletteneinnahme ab und informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die nÀchstgelegene Krankenhaus- Notfallaufnahme auf.

Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Anwendern betreffen

  • Schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen im Bereich des Gesichtes, der Zunge und im Hals, die zu schweren Atemproblemen fĂŒhren können
  • Ernste Erkrankungen mit Erscheinungen wie z. B. schwere Hautablösung und Schwellung der Haut, Blasenbildung auf der Haut, im Mund, im Genitalbereich und um die Augen sowie Fieber; fleckiger, roter Hautausschlag speziell auf den HandflĂ€chen und Fußsohlen, möglicherweise auch mit Blasenbildung
  • Wenn Sie eine MuskelschwĂ€che, Empfindlichkeit, Schmerzen, Ruptur in der Muskulatur oder eine rotbraune VerfĂ€rbung des Urins bemerken, und besonders wenn dies mit Unwohlsein oder erhöhter Temperatur verbunden ist, kann dies durch einen krankhaften Muskelschwund (Rhabdomyolyse) verursacht worden sein. Der krankhafte Muskelschwund ist nicht immer reversibel und kann auch nach Beendigung der Einnahme von Atorvastatin fortbestehen. Er kann lebensbedrohlich sein und zu Nierenproblemen fĂŒhren

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 Anwendern betreffen

  • Wenn Sie Probleme mit unerwarteten oder ungewöhnlichen Blutungen oder BlutergĂŒssen haben, kann dies auf LeberschĂ€den hinweisen. Dann mĂŒssen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen.
  • Lupus-Ă€hnliches Syndrom (einschließlich Hautausschlag, Gelenkerkrankungen und BeeintrĂ€chtigung von Blutzellen).

Andere mögliche Nebenwirkungen von Liprimar

HĂ€ufig: kann bis zu 1 von 10 Anwendern betreffen

  • EntzĂŒndung der Luftwege in der Nase, Halsschmerzen, Nasenbluten
  • allergische Reaktionen
  • Anstieg des Blutzuckerspiegels (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau ĂŒberwachen), Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Verstopfung, BlĂ€hungen, Verdauungsstörungen, Durchfall
  • Gelenk-, Muskel- und RĂŒckenschmerzen
  • Ergebnisse von Blutuntersuchungen, die möglicherweise auf eine gestörte Leberfunktion hinweisen

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Anwendern betreffen

  • Appetitlosigkeit (Anorexie), Gewichtszunahme, Erniedrigung des Blutzuckerspiegels (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau ĂŒberwachen)
  • AlptrĂ€ume, Schlaflosigkeit
  • Benommenheit, TaubheitsgefĂŒhl oder Kribbeln in den Fingern oder Zehen, herabgesetzte Empfindung der Haut auf leichte BerĂŒhrungsreize oder Schmerzen, Störungen des Geschmacksempfindens, GedĂ€chtnisverlust
  • Verschwommenes Sehen
  • OhrgerĂ€usche und/oder GerĂ€usche im Kopf
  • Erbrechen, Aufstoßen, Oberbauch- oder Unterbauchschmerzen, EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse (Pankreatitis), was zu Magenschmerzen fĂŒhrt
  • LeberentzĂŒndung (Hepatitis)
  • Ausschlag, Hautausschlag und Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall
  • Nackenschmerzen, MuskelschwĂ€che
  • SchwĂ€chegefĂŒhl, Unwohlsein, Erschöpfung, Schmerzen im Brustkorb, Schwellungen besonders im Knöchelbereich (Ödeme), erhöhte Temperatur
  • Positiver Test auf weiße Blutzellen im Urin

Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Anwendern betreffen

  • Sehstörungen
  • Ungewöhnliche Blutungen oder BlutergĂŒsse
  • GelbfĂ€rbung der Haut oder des Weißen im Auge (Cholestase)
  • Verletzungen an den Sehnen

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 Anwendern betreffen

  • Eine bestimmte allergische Reaktion mit Beschwerden wie plötzliche keuchende Atmung und Schmerzen oder EngegefĂŒhl im Brustbereich, Anschwellen der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, des Munds, der Zunge oder im Hals, Atembeschwerden, OhnmachtsanfĂ€lle
  • Hörverlust
  • BrustvergrĂ¶ĂŸerung bei Mann und Frau (GynĂ€komastie)

Nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar

Anhaltende MuskelschwÀche

Mögliche Nebenwirkungen, die bei einigen Statinen (Arzneimittel des gleichen Typs) berichtet wurden:

  • Störungen der Sexualfunktion
  • Depressionen
  • Atemprobleme einschließlich anhaltender Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber
  • Blutzuckererkrankung (Diabetes): Das Risiko fĂŒr die Entwicklung einer Blutzuckererkrankung wird grĂ¶ĂŸer, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, ĂŒbergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben. Ihr Arzt wird Sie wĂ€hrend der Behandlung mit Liprimar ĂŒberwachen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

FĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und Umkarton nach „Verw. bis“ bzw. „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals ĂŒber das Abwasser (z. B. nicht ĂŒber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Liprimar enthÀlt

  • Der Wirkstoff ist Atorvastatin.
    Jede Filmtablette enthÀlt 10 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Hemicalcium (1,5 H2O). Jede Filmtablette enthÀlt 20 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Hemicalcium (1,5 H2O). Jede Filmtablette enthÀlt 40 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Hemicalcium (1,5 H2O). Jede Filmtablette enthÀlt 80 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Hemicalcium (1,5 H2O).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Calciumcarbonat (E 170), mikrokristalline Cellulose (E 460), Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Polysorbat 80 (E 433), Hyprolose (E 463) und Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] (E 572).
  • Der FilmĂŒberzug enthĂ€lt: Hypromellose (E 464), Macrogol 8000, Titandioxid (E 171), Talkum (E 553b), Simeticon-Emulsion 30 % (Simeticon, Stearat-Emulgatoren), Verdickungsmittel (Methylcellulose, Xanthangummi), BenzoesĂ€ure (E 210), SorbinsĂ€ure (Ph. Eur.) und SchwefelsĂ€ure.

Wie Liprimar aussieht und Inhalt der Packung

Liprimar Filmtabletten sind weiß und rund. Sie tragen die PrĂ€gung „10“, „20“, „40“ oder „80“ auf der einen und „ATV“ auf der anderen Seite.

Liprimar ist in Blisterpackungen mit 30, 50 und 100 Filmtabletten erhÀltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

PFIZER OFG Germany GmbH

Linkstr. 10

10785 Berlin

Tel.: 0800 5500634

Fax: 0800 5500635

Hersteller

Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH

BetriebsstÀtte Freiburg

Mooswaldallee 1

79090 Freiburg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Oktober 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 11.08.2022

Quelle: Liprimar 40mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Atorvastatin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Pfizer OFG Germany GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 12.01.1997
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden