Xeristar 30mg magensaftresistente Hartkapseln

Abbildung Xeristar 30mg magensaftresistente Hartkapseln
Wirkstoff(e) Duloxetin
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Eli Lilly
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N06AX21
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Eli Lilly

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Xeristar erhöht die Spiegel von Serotonin und Noradrenalin im Nervensystem.

Xeristar wird bei Erwachsenen verwendet zur Behandlung von:

  • depressiven Erkrankungen
  • generalisierter Angstst√∂rung (dauerhaftes Gef√ľhl von Angst oder Nervosit√§t)
  • Schmerzen bei diabetischer Neuropathie (oft als brennend, stechend, rei√üend, einschie√üend oder wie ein Elektroschock beschrieben. Es kann zum Gef√ľhlsverlust an der betroffenen Stelle kommen oder Ber√ľhrung, W√§rme, K√§lte oder Druck k√∂nnen Schmerzen verursachen)

Es ist m√∂glich, dass Ihr Arzt Ihnen Xeristar auch dann noch verschreibt, wenn Sie sich besser f√ľhlen, um ein Wiederauftreten Ihrer depressiven Erkrankung oder generalisierter Angstst√∂rung zu verhindern.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Xeristar DARF NICHT eingenommen werden, wenn Sie
  • √ľberempfindlich (allergisch) gegen Duloxetin oder einen der sonstigen Bestandteile von Xeristar sind (siehe ?Weitere Informationen?).
  • eine Lebererkrankung haben.
  • eine schwere Nierenerkrankung haben.
  • ein anderes Arzneimittel, einen sogenannten Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) einnehmen oder in den letzten 14 Tagen eingenommen haben (siehe ?Bei Einnahme von Xeristar mit anderen Arzneimitteln?).
  • Fluvoxamin einnehmen, das √ľblicherweise zur Behandlung von depressiven Erkrankungen angewendet wird oder Ciprofloxacin oder Enoxacin, die zur Behandlung verschiedener Infektionen angewendet werden.
  • andere Arzneimittel einnehmen, die den Wirkstoff Duloxetin enthalten (siehe ?Bei Einnahme

von Xeristar mit anderen Arzneimitteln?).

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bluthochdruck oder eine Herzerkrankung haben. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie Xeristar einnehmen können.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Xeristar ist erforderlich

Im Folgenden werden weitere Gr√ľnde angegeben, warum Xeristar f√ľr Sie nicht geeignet sein k√∂nnte. Sprechen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt, wenn Sie:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen einnehmen (siehe ?Bei Einnahme von Xeristar mit anderen Arzneimitteln?).
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum), ein pflanzliches Pr√§parat, einnehmen.
  • eine Nierenerkrankung haben.
  • epileptische Anf√§lle hatten oder haben.
  • an Manie litten oder leiden.
  • an einer manisch-depressiven Erkrankung leiden.
  • eine Augenerkrankung haben, wie eine spezielle Art des Glaukoms (erh√∂hter Augeninnendruck).
  • in der Vergangenheit Blutungsst√∂rungen (Neigung zur Bildung von Bluterg√ľssen) hatten.
  • ein Risiko f√ľr niedrige Natrium-Blutspiegel haben (z. B. wenn Sie Diuretika einnehmen, insbesondere wenn Sie √§lter sind).
  • momentan mit einem anderen Arzneimittel behandelt werden, das die Leber sch√§digen kann.
  • andere Arzneimittel einnehmen, die Duloxetin enthalten (siehe ?Bei Einnahme von Xeristar mit anderen Arzneimitteln?).

Xeristar kann ein Empfinden von innerer Unruhe oder ein Unvermögen, still zu sitzen oder still zu stehen, verursachen. Wenn dies bei Ihnen auftreten sollte, dann informieren Sie Ihren Arzt.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression oder generalisierten Angststörung

Wenn Sie depressiv sind oder unter Angststörungen leiden, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher, wenn Sie:

  • fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen.
  • ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.
Gehen Sie zu einem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder unter einer Angstst√∂rung leiden. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzust√§nde verschlimmern oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

Xeristar sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Xeristar verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter

18 Jahren Xeristar verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Xeristar einnimmt, eines der oben genannten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Xeristar in Bezug auf Wachstum, Reifung sowie kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Bei Einnahme von Xeristar mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Der Wirkstoff von Xeristar, Duloxetin, wird in unterschiedlichen Arzneimitteln zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt:

  • Schmerzen bei diabetischer Neuropathie, depressive Erkrankungen, generalisierte Angstst√∂rung und Belastungsharninkontinenz.

Die gleichzeitige Verwendung mehrerer dieser Arzneimittel ist zu vermeiden. Fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie bereits ein anderes Arzneimittel, das Duloxetin enthält, einnehmen.

Ihr Arzt sollte entscheiden, ob Sie Xeristar zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen d√ľrfen.

Beginnen Sie keine Behandlung oder brechen Sie keine Behandlung mit einem Arzneimittel ab, bevor Sie mit Ihrem Arzt gesprochen haben. Dies gilt auch f√ľr rezeptfreie Arzneimittel und f√ľr pflanzliche Heilmittel.

Teilen Sie Ihrem Arzt ebenfalls mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer):Sie d√ľrfen Xeristar nicht einnehmen, wenn Sie ein anderes Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen, einen sogenannten Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer), einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben. Die Anwendung eines MAO-Hemmers zusammen mit einer Reihe von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, darunter auch Xeristar, kann zu gef√§hrlichen oder lebensbedrohlichen Nebenwirkungen f√ľhren. Wenn Sie einen MAO-Hemmer eingenommen haben, m√ľssen Sie nach Beendigung der Einnahme noch mindestens 14 Tage warten, bevor Sie Xeristar einnehmen. Ebenso sollten mindestens 5 Tage nach Beendigung der Xeristar-Einnahme vergehen, bevor Sie mit der Einnahme eines MAO-Hemmers beginnen.

Arzneimittel, die Schläfrigkeit verursachen:Hierzu gehören Arzneimittel, die Ihnen Ihr Arzt verschreibt, einschließlich Benzodiazepine, starke Schmerzmittel, Antipsychotika, Phenobarbital und Antihistaminika.

Arzneimittel, die den Serotonin-Spiegel erh√∂hen:Triptane, Tramadol, Tryptophan, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (wie z. B. Paroxetin und Fluoxetin), trizyklische Antidepressiva (wie z. B. Clomipramin, Amitriptylin), Pethidin, Johanniskraut und Venlafaxin. Diese Arzneimittel erh√∂hen die M√∂glichkeit von Nebenwirkungen. Wenn Sie nach Einnahme dieser Arzneimittel zusammen mit Xeristar ungew√∂hnliche Anzeichen an sich bemerken, m√ľssen Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Orale Antikoagulantien oder Thrombozytenaggregationshemmer:Arzneimittel zur Blutverd√ľnnungoder zur Hemmung der Blutgerinnung.Diese Arzneimittel k√∂nnten die Gefahr f√ľr Blutungen erh√∂hen.

Bei Einnahme von Xeristar zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Xeristar kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Während der Behandlung mit Xeristar sollten Sie besonders vorsichtig sein, wenn Sie Alkohol trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, wenn Sie:

  • w√§hrend der Behandlung mit Xeristar schwanger werden oder wenn Sie beabsichtigen schwanger zu werden. Sie d√ľrfen Xeristar nur einnehmen, nachdem Sie mit Ihrem Arzt √ľber einen m√∂glichen Nutzen der Behandlung und m√∂gliche Risiken f√ľr Ihr ungeborenes Kind gesprochen haben. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt/Ihre √Ąrztin dar√ľber informiert sind, dass Sie mit Xeristar behandelt werden. √Ąhnliche Arzneimittel wie dieses (so genannte SSRI) k√∂nnen, wenn sie w√§hrend der Schwangerschaft eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeintr√§chtigung des Neugeborenen f√ľhren, die prim√§re oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blauf√§rbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte nehmen Sie in einem solchen Fall sofort mit Ihrer Hebamme und/oder Ihrem Arzt Kontakt auf. Wenn Sie Xeristar gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen kann es sein, dass Ihr Baby bei der Geburt bestimmte Symptome zeigt. Diese beginnen gew√∂hnlich unmittelbar nach der Geburt oder innerhalb weniger Tage danach. Zu diesen Anzeichen geh√∂ren: schlaffe Muskulatur, Zittern, nerv√∂se Unruhe, Schwierigkeiten beim F√ľttern, Probleme beim Atmen sowie Krampfanf√§lle. Wenn Ihr Baby bei der Geburt eines dieser Symptome zeigt oder wenn Sie sich um den Gesundheitszustand Ihres Babys sorgen, fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme um Rat.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen. Die Anwendung von Xeristar in der Stillzeit wird nicht empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Xeristar kann dazu f√ľhren, dass Sie sich m√ľde oder schwindlig f√ľhlen. Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges setzen, keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bevor Sie wissen, wie Xeristar bei Ihnen wirkt.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Xeristar

Xeristar enth√§lt Sucrose. Nehmen Sie Xeristar erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Xeristar immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Xeristar ist zum Einnehmen bestimmt. Schlucken Sie Ihre Kapsel unzerkaut mit Wasser.

Xeristar beginnt bei den meisten Patienten mit depressiven Erkrankungen oder generalisierter Angststörung innerhalb von 2 Wochen nach Behandlungsbeginn zu wirken.

Xeristar beginnt bei den meisten Patienten mit Schmerzen bei diabetischer Neuropathie innerhalb von 1 Woche nach Behandlungsbeginn zu wirken.

Bei depressiven Erkrankungen und Schmerzen bei diabetischer Polyneuropathie:

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis 60 mg einmal t√§glich.

Bei generalisierter Angststörung:

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Startdosis von Xeristar einmal t√§glich 30 mg, danach erhalten die meisten Patienten einmal t√§glich 60 mg. Abh√§ngig vom Ansprechen der Therapie kann die Dosis bis zu 120 mg pro Tag erh√∂ht werden.

Damit Sie an die Einnahme von Xeristar denken, ist es f√ľr Sie m√∂glicherweise einfacher, wenn Sie die Hartkapseln t√§glich etwa zu den gleichen Zeiten einnehmen.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie lange Sie die Xeristar Behandlung durchf√ľhren sollen. Beenden Sie die Therapie mit Xeristar nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge Xeristar eingenommen haben, als Sie sollten

Sollten Sie mehr Xeristar als vorgesehen eingenommen haben, setzen Sie sich bitte unverz√ľglich mit Ihrem Arzt oder Apotheker in Verbindung. Zu den Symptomen einer √úberdosierung z√§hlen Schl√§frigkeit, Koma, Serotonin-Syndrom (eine seltene Reaktion, die zu Gl√ľcksgef√ľhlen, Benommenheit, Schwerf√§lligkeit, Rastlosigkeit, dem Gef√ľhl betrunken zu sein, Fieber, Schwitzen oder steifen Muskeln f√ľhren kann), Krampfanf√§lle, Erbrechen und schneller Herzschlag.

Wenn Sie die Einnahme von Xeristar vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben eine Dosis einzunehmen, dann holen Sie diese sobald es Ihnen auff√§llt nach. Ist aber inzwischen schon Zeit f√ľr die n√§chste Dosis, dann fahren Sie bei der Einnahme wie gewohnt fort, ohne die vergessene Kapsel zus√§tzlich einzunehmen. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie nicht mehr als die Ihnen verschriebene Tagesmenge an Xeristar ein.

Wenn Sie die Einnahme von Xeristar abbrechen

Beenden Sie NICHT die Einnahme der Hartkapseln ohne den Rat Ihres Arztes, auch nicht, wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Ihr Arzt der Meinung ist, dass Sie Xeristar nicht l√§nger ben√∂tigen, dann wird er oder sie Ihre Dosis langsam √ľber mindestens 2 Wochen verringern, bevor Sie die Einnahme beenden.

Einige Patienten, die abrupt die Einnahme von Xeristar beendeten, zeigten Symptome wie:

  • Schwindel, kribbelndes Gef√ľhl wie Ameisenlaufen, Schlafst√∂rungen (lebhafte Tr√§ume,

Albtr√§ume, Schlaflosigkeit), M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Gef√ľhl von Unruhe oder Erregtheit, Angstgef√ľhle, √úbelkeit oder Erbrechen, Zittern (Tremor), Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Durchfall, √ľberm√§√üiges Schwitzen oder Drehschwindel.

Diese Beschwerden sind normalerweise nicht schwerwiegend und verschwinden innerhalb einiger Tage. Fragen Sie aber Ihren Arzt um Rat, wenn bei Ihnen Beschwerden auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Xeristar Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Diese Nebenwirkungen sind normalerweise leicht bis mittelschwer ausgepr√§gt und verschwinden oft nach wenigen Wochen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)
Häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)
  • Appetitverlust
  • Schlafst√∂rungen, sich aufgeregt f√ľhlen, vermindertes sexuelles Verlangen, Angst, Schwierigkeiten oder Unverm√∂gen einen Orgasmus zu bekommen, ungew√∂hnliche Tr√§ume
  • Schwindel, sich antriebslos f√ľhlen, Zittern, Taubheitsgef√ľhl, einschlie√ülich Taubheitsgef√ľhl oder Kribbeln der Haut
  • verschwommenes Sehen
  • Tinnitus (Wahrnehmung von Ohrger√§uschen ohne ein tats√§chliches vorhandenes Ger√§usch)
  • Herzklopfen
  • erh√∂hter Blutdruck, Err√∂ten
  • vermehrtes G√§hnen
  • Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, √úbelkeit (Erbrechen), Sodbrennen oder Verdauungsst√∂rungen, Bl√§hungen,
  • vermehrtes Schwitzen, (juckender) Ausschlag
  • Muskelschmerzen, Muskelkr√§mpfe
  • Schmerzen beim Harn lassen
  • Erektionsst√∂rungen, St√∂rungen beim Samenerguss
  • M√ľdigkeit
  • Gewichtsabnahme
Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)
  • Halsentz√ľndung, die Heiserkeit verursacht
  • Suizidgedanken, Schlaflosigkeit, Z√§hneknirschen oder Zusammenbei√üen der Z√§hne, sich desorientiert f√ľhlen, Teilnahmslosigkeit
  • pl√∂tzliche ungewollte Muskelkr√§mpfe oder Muskelzuckungen, Empfindungen von innerer Unruhe oder Unverm√∂gen still zu sitzen bzw. still zu stehen, Gef√ľhl von Nervosit√§t, Konzentrationsst√∂rung, Geschmacksst√∂rung, Schwierigkeiten bei der Kontrolle von K√∂rperbewegungen, z.B. Koordinationsst√∂rungen oder ungewollte Muskelbewegungen, Syndrom der unruhigen Beine, schlechter Schlaf
  • vergr√∂√üerte Pupillen (die dunkle Stelle in der Mitte des Auges), Sehst√∂rungen
  • sich schwindlig f√ľhlen oder Drehschwindel, Ohrenschmerzen
  • schneller und/oder unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Ohnmacht, Schwindel, Benommenheit oder Ohnmacht (besonders nach dem Aufstehen), kalte Finger und/oder Zehen,
  • Engegef√ľhl im Hals, Nasenbluten
  • blutiges Erbrechen oder schwarze teerige St√ľhle, Magen-Darm-Entz√ľndung, Aufsto√üen
  • Leberentz√ľndung, die zu Bauchschmerzen und zur Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen des Auges f√ľhren kann
  • n√§chtliches Schwitzen, Nesselsucht, kalter Schwei√ü, Licht√ľberempfindlichkeit, erh√∂hte Neigung zu Bluterg√ľssen
  • Muskelsteifigkeit und Muskelzuckungen
  • Schwierigkeiten beim oder Unf√§higkeit zum Harn lassen, Schwierigkeiten Harn lassen zu k√∂nnen, n√§chtliches Harn lassen, vermehrte Harnausscheidung, verminderter Harnfluss
  • ungew√∂hnliche Vaginalblutungen, unregelm√§√üige Menstruation, einschlie√ülich schwerer, schmerzhafter, unregelm√§√üiger oder verl√§ngerter Menstruationsblutungen, ungew√∂hnlich schwache oder ausbleibende Menstruationsblutungen
  • Brustschmerzen, St√ľrze (haupts√§chlich bei √§lteren Patienten), K√§ltegef√ľhl, Durst, Fr√∂steln, Hitzegef√ľhl, ungewohnter Gang
  • Gewichtszunahme
  • Xeristar kann unerw√ľnschte Wirkungen haben, die Sie nicht bemerken, wie z.B. Erh√∂hung der Leberwerte oder der Blutspiegel von Kalium, Kreatinphosphokinase, Zucker oder Cholesterin.
Seltene Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)
  • schwere allergische Reaktion, die Atembeschwerden oder Schwindel verursacht mit Anschwellung der Zunge oder der Lippen, allergische Reaktionen
  • verminderte Schilddr√ľsenfunktion, die M√ľdigkeit oder Gewichtszunahme verursachen kann
  • Fl√ľssigkeitsverlust, niedrige Natrium-Blutspiegel (haupts√§chlich bei √§lteren Patienten; Anzeichen hierf√ľr k√∂nnen sein: Gef√ľhle von Schwindel, Schw√§che, Verwirrtheit, Schl√§frigkeit oder starker M√ľdigkeit oder sich krank f√ľhlen oder krank sein. Schwerwiegendere Symptome sind Ohnmacht, Krampfanf√§lle oder St√ľrze), Syndrom der inad√§quaten Sekretion des antidiuretischen Hormons (SIADH)
  • Suizidales Verhalten, Manie (√úberaktivit√§t, rasende Gedanken und vermindertes Schlafbed√ľrfnis), Sinnest√§uschungen, Aggression und Wut
  • ?Serotonin-Syndrom? (eine seltene Reaktion, die zu Gl√ľcksgef√ľhlen, Benommenheit, Schwerf√§lligkeit, Rastlosigkeit, dem Gef√ľhl betrunken zu sein, Fieber, Schwitzen oder steifen Muskeln f√ľhren kann), Krampfanf√§lle
  • erh√∂hter Augeninnendruck (Glaukom)
  • Entz√ľndungen im Mund, hellrotes Blut im Stuhl, Mundgeruch
  • Leberversagen, Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen des Auges (Gelbsucht)
  • Stevens-Johnson-Syndrom, (schwere Erkrankung mit Blasenbildung auf Haut, Mund, Augen und Genitalien), schwere allergische Reaktion die ein pl√∂tzliches Anschwellen des Gesichts oder des Rachenraums (Angio√∂dem) verursacht
  • Kr√§mpfe der Kaumuskulatur
  • ungew√∂hnlicher Harngeruch
  • menopausale Symptome, abnorme Milchsekretion aus der Brustdr√ľse bei M√§nnern und Frauen
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden.

In der Originalverpackung aufbewahren um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Xeristar enthält

Der Wirkstoffist Duloxetin. Jede Kapsel enthält 30 mg oder 60 mg Duloxetin (als Hydrochlorid).

Die sonstigenBestandteile sind:

Kapselinhalt:Hypromellose, Hypromelloseacetatsuccinat, Sucrose, Zucker-Stärke-Pellets, Talkum, Titandioxid (E 171), Triethylcitrat.

(f√ľr weitere Informationen zu Sucrose siehe Ende des Abschnitts 2)

Kapselh√ľlle:Gelatine, Natriumdodecylsulfat, Titandioxid (E 171), Indigocarmin (E 132), Eisen(III)- hydroxid-oxid x H2O (E 172) (nur f√ľr 60 mg) und essbare Drucktinte gr√ľn (nur f√ľr 30 mg) oder essbare Drucktinte wei√ü (nur f√ľr 60 mg).

Essbare Drucktinte gr√ľn:synthetisches Eisen(II,III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Propylenglycol, Schellack.

Essbare Drucktinte weiß:Titandioxid (E 171), Propylenglycol, Schellack, Povidon.

Wie Xeristar aussieht und Inhalt der Packung

Xeristar ist eine magensaftresistente Hartkapsel.

Jede Xeristar Hartkapsel enth√§lt Duloxetinhydrochlorid in Form von kleinen K√ľgelchen (Pellets), die zum Schutz vor der Magens√§ure umh√ľllt sind.

Xeristar ist in 2 Stärken erhältlich: 30 mg und 60 mg.

Die 30 mg Hartkapseln sind blau und wei√ü und haben den Aufdruck ?30 mg? und die Nummer ?9543?. Die 60 mg Hartkapseln sind blau und gr√ľn und haben den Aufdruck ?60 mg? und die Nummer ?9542?.

Xeristar 30 mg ist in Packungen mit 7 und 28 Hartkapseln erhältlich.

Xeristar 60 mg ist in Packungen mit 28, 56, 84, 98, 100 und 500 Hartkapseln erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:Eli Lilly Nederland B.V., Grootslag 1-5, NL-3991 RA Houten, Niederlande.

Hersteller:Lilly S.A., Avda. de la Industria 30, 28108 Alcobendas, Madrid, Spanien.

Falls weitere Informationen √ľber das Arzneimittel gew√ľnscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/Belgien Luxembourg/Luxemburg
Eli Lilly Benelux S.A./N.V. Eli Lilly Benelux S.A./N.V.
Tél/Tel: + 32-(0)2 548 84 84 Tél/Tel: + 32-(0)2 548 84 84
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???. + 359 2 491 41 40 Tel: + 36 1 328 5100
Cesk√° republika Malta
ELI LILLY CR, s.r.o. Charles de Giorgio Ltd.
Tel: + 420 234 664 111 Tel: + 356 25600 500
Danmark Nederland
Eli Lilly Danmark A/S Eli Lilly Nederland B.V.
Tlf: +45 45 26 60 00 Tel: + 31-(0) 30 60 25 800
Deutschland Norge
Lilly Deutschland GmbH Eli Lilly Norge A.S.
Tel. + 49-(0) 6172 273 2222 Tlf: + 47 22 88 18 00
Eesti √Ėsterreich
Eli Lilly Holdings Limited Eesti filiaal Eli Lilly Ges.m.b.H.
Tel: +372 6 817 280 Tel: + 43-(0) 1 711 780
????da Polska
F????S???-????? ?.?.?.?. Eli Lilly Polska Sp. z o.o.
???: +30 210 629 4600 Tel. + 48 (0) 22 440 33 00
Espa√Īa Portugal
Laboratorios Dr. Esteve, S.A. Lilly Portugal Produtos Farmacêuticos, Lda
Tel: + 34 93 446 60 00 Tel: + 351-21-4126600
France Rom√Ęnia
Lilly France SAS Eli Lilly Rom√Ęnia S.R.L.
Tél: +33-(0) 1 55 49 34 34 Tel: + 40 21 4023000
Ireland Slovenija
Eli Lilly and Company (Ireland) Limited Eli Lilly farmacevtska dru?ba, d.o.o.
Tel: + 353-(0) 1 661 4377 Tel: +386 (0)1 580 00 10
√ćsland Slovensk√° republika
Icepharma hf. Eli Lilly Slovakia, s.r.o.
Sími + 354 540 8000 Tel: + 421 220 663 111
Italia Suomi/Finland
Quintiles Commercial Italia srl Oy Eli Lilly Finland Ab
Tel: + 39-02-957941 Puh/Tel: + 358-(0) 9 85 45 250
??p??? Sverige
Phadisco Ltd Eli Lilly Sweden AB
???: +357 22 715000 Tel: + 46-(0) 8 7378800
Latvija United Kingdom
Eli Lilly Holdings Limited parstavnieciba Latvija Eli Lilly and Company Limited
Tel: +371 67364000 Tel: + 44-(0) 1256 315000
Lietuva  
Eli Lilly Holdings Limited atstovybe  
Tel. +370 (5) 2649600  
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/verf√ľgbar.

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Hersteller Eli Lilly
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden