Zolpidem STADA 10 mg Filmtabletten

Abbildung Zolpidem STADA 10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Zolpidem
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.11.2001
ATC Code N05CF02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Hypnotika und Sedativa

Zulassungsinhaber

STADAPHARM

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Zolpidem TAD 10mg Zolpidem TAD Pharma GmbH
Zolpidem-CT 5 mg Filmtabletten Zolpidem AbZ-Pharma GmbH
Zolpidem 10 - 1A-Pharma Zolpidem 1 A Pharma GmbH
Zolpidem Vitabalans 10 mg Filmtabletten Zolpidem Vitabalans Oy
Zolpidem-neuraxpharm 10 mg Zolpidem neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Zolpidem STADA¬ģ ist ein Schlafmittel (Hypnotikum) aus der Gruppe der Benzodiazepin-√§hnlichen Arzneistoffe.

Zolpidem STADA¬ģ wird angewendet

zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen bei Erwachsenen.

Die Behandlung mit Benzodiazepinen oder Benzodiazepin-ähnlichen Arzneistoffen ist nur bei Schlafstörungen von klinisch bedeutsamem Schweregrad bei Erwachsenen angezeigt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zolpidem STADA¬ģ darf NICHT eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Zolpidemtartrat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

  • wenn Sie unter schwerer Leberfunktionsst√∂rung (schwere Leberinsuffizienz) leiden
  • bei kurzzeitigem Aussetzen der Atmung w√§hrend des Schlafes (Schlafapnoe-Syndrom)
  • wenn Sie unter krankhafter Muskelschw√§che (Myasthenia gravis) leiden
  • wenn Sie unter schwerer Beeintr√§chtigung der Atmung (schwere Ateminsuffizienz) leiden.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre d√ľrfen Zolpidem STADA¬ģ nicht einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Vor Beginn der Behandlung mit Zolpidem STADA¬ģ

  • sollte die Ursache f√ľr die Schlafst√∂rung erforscht werden
  • sollten die zugrundeliegenden Erkrankungen behandelt werden.

Wenn nach 7-14 Tagen Behandlung keine Besserung der Schlafstörung zu verzeichnen ist, weist dies auf eine mögliche seelische oder körperliche Erkrankung hin, was abgeklärt werden sollte.

Allgemeine Informationen zur Wirkung von Benzodiazepinen oder Benzodiazepin-√§hnlichen Arzneistoffen (wie z.B. Zolpidem STADA¬ģ) und anderen Schlafmitteln (Hypnotika), die vom Arzt ber√ľcksichtigt werden m√ľssen, sind in der Folge beschrieben:

Toleranzentwicklung

Nach wiederholter Einnahme √ľber wenige Wochen kann der Schlaf f√∂rdernde (hypnotische) Effekt abgeschw√§cht werden.

Abhängigkeit

Die Entwicklung von körperlicher und seelischer Abhängigkeit ist möglich. Das Risiko steigt mit der Dosis und der Dauer der Behandlung und ist bei Patienten mit Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenmissbrauch in der Vorgeschichte erhöht. Wenn sich eine körperliche Abhängigkeit entwickelt hat, wird ein plötzlicher Abbruch der Behandlung von Entzugserscheinungen begleitet.

Absetzerscheinungen (Rebound-Insomnie)

Nach Beendigung der Behandlung mit Schlafmitteln kann ein verst√§rktes Wiederauftreten der Schlafst√∂rungen auftreten. Weitere m√∂gliche Begleitreaktionen sind: Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, extreme Angst- und Spannungszust√§nde, Unruhe, Verwirrtheit, Reizbarkeit und Schlafst√∂rungen. In schweren F√§llen k√∂nnen au√üerdem folgende Symptome auftreten: Realit√§tsverlust, Pers√∂nlichkeitsst√∂rungen, gesteigertes H√∂rempfinden (Hyperakusis), Taubheitsgef√ľhl und Kribbeln in den Gliedma√üen, √úberempfindlichkeit gegen√ľber Licht, Ger√§uschen und Ber√ľhrung, Halluzinationen oder epileptische Anf√§lle.

Es ist wichtig, dass Sie sich √ľber das m√∂gliche Auftreten solcher Symptome im Klaren sind, um die Angst vor solchen Symptomen zu verringern.

Psychomotorische St√∂rungen am Tag nach der Einnahme (siehe auch Abschnitt: Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen) Am Tag nach der Einnahme von Zolpidem STADA¬ģ kann das Risiko von psychomotorischen St√∂rungen, einschlie√ülich eingeschr√§nkter Verkehrst√ľchtigkeit, erh√∂ht sein, wenn:

  • Sie dieses Arzneimittel weniger als 8 Stunden vor Aktivit√§ten einnehmen, die Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern
  • Sie eine h√∂here als die empfohlene Dosis einnehmen
  • Sie Zolpidem zusammen mit anderen das Zentralnervensystem d√§mpfenden Arzneimitteln oder mit anderen Arzneimitteln, die Ihre Blutspiegel von Zolpidem erh√∂hen, einnehmen oder wenn Sie gleichzeitig Alkohol trinken oder Drogen einnehmen

Nehmen Sie die gesamte Dosis unmittelbar vor dem Schlafengehen.

Nehmen Sie keine weitere Dosis während derselben Nacht.

Gedächtnisstörung (Amnesie)

Benzodiazepine oder Benzodiazepin-√§hnliche Stoffe k√∂nnen eine Ged√§chtnisst√∂rung (anterograde Amnesie) ausl√∂sen. Dieser Zustand tritt gew√∂hnlich einige Stunden nach Einnahme des Arzneimittels auf. Um das Risiko zu verringern, sollten Sie unmittelbar nach Einnahme von Zolpidem STADA¬ģ einen ununterbrochenen Schlaf von 7-8 Stunden erm√∂glichen k√∂nnen (siehe Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich).

Psychische und ‚Äěparadoxe" Reaktionen

W√§hrend der Behandlung k√∂nnen Reaktionen wie Unruhe, gesteigerte Erregbarkeit (Agitiertheit), Reizbarkeit, Aggressivit√§t, Wahnvorstellungen (Psychosen), Wutanf√§lle, Alptr√§ume, Halluzinationen, Schlafwandeln, unangemessenes Verhalten, verst√§rkte Schlafst√∂rungen und andere Verhaltensst√∂rungen auftreten. In solchen F√§llen sollte die Behandlung mit Zolpidem STADA¬ģ beendet werden. Das Auftreten dieser Reaktionen ist bei √§lteren Menschen eher m√∂glich.

Spezielle Patientengruppen

Benzodiazepine oder Benzodiazepin-√§hnliche Stoffe (wie Zolpidem STADA¬ģ) sollten mit Vorsicht angewendet werden bei:

√Ąlteren oder geschw√§chten Patienten

Sie sollten eine niedrigere Dosis erhalten (siehe Abschnitt 3. Wie ist Zolpidem STADA¬ģ einzunehmen?). Besonders bei √§lteren Patienten besteht durch die muskelschw√§chende Wirkung das Risiko, sich bei n√§chtlichem Aufstehen durch Sturz einen H√ľftgelenksbruch zuzuziehen.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Obwohl eine Dosisanpassung nicht notwendig ist, sollte die Anwendung vorsichtig erfolgen.

Patienten mit chronischer Beeinträchtigung der Atmung

Benzodiazepine k√∂nnen nachweislich die Atmung beeintr√§chtigen. Dabei sollte auch ber√ľcksichtigt werden, dass Angst und innere Unruhe Symptome von Atemnot sein k√∂nnen.

Patienten mit Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenmissbrauch in der Vorgeschichte

Zolpidem STADA¬ģ darf bei Patienten mit Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenmissbrauch in der Anamnese nur mit √§u√üerster Vorsicht angewendet werden. Diese Patienten m√ľssen aufgrund des Risikos der Gew√∂hnung und psychischen Abh√§ngigkeit w√§hrend der Behandlung sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Die Behandlung mit Benzodiazepine und Benzodiazepin-√§hnliche Stoffe (wie z.B. Zolpidem STADA¬ģ) ist nicht angezeigt

  • bei Patienten mit schweren Leberfunktionsst√∂rungen. Diese sind gef√§hrdet, eine Hirnsch√§digung (Enzephalopathie) zu erleiden.
  • bei Patienten mit Wahnvorstellungen (Psychosen) zur Prim√§rbehandlung.
  • zur alleinigen Behandlung von Depression und Angstzust√§nden, die von Depressionen begleitet sind (Suizidrisiko).

Einnahme von Zolpidem STADA¬ģ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

In Kombination mit anderen zentral d√§mpfenden Arzneimitteln sollte Zolpidem STADA¬ģ mit Vorsicht angewendet werden (siehe unter Abschnitt 2. Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen).

Wenn Zolpidem zusammen mit den nachfolgenden Arzneimitteln eingenommen wird k√∂nnen Benommenheit und am Tag nach der Einnahme psychomotorische St√∂rungen, einschlie√ülich eingeschr√§nkter Verkehrst√ľchtigkeit, in verst√§rkter Form auftreten:

  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychischer Probleme
    (Neuroleptika, Antipsychotika).
  • Schlafmittel (Hypnotika).
  • Beruhigungsmittel oder angstl√∂sende Mittel.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen
  • Arzneimittel zur Behandlung mittelschwerer bis schwerer Schmerzen
    (Narkoanalgetika). Verstärkung einer Euphorie kann auftreten, was eine psychische Abhängigkeitsentwicklung beschleunigen kann.
  • Arzneimitteln zur Behandlung von Epilepsie (Antiepileptika).
  • Narkosemittel.
  • Arzneimittel gegen Heuschnupfen, Ausschlag oder andere Allergien, die m√ľde machen k√∂nnen (sedierende Antihistaminika).

Wenn Sie Zolpidem zusammen mit Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen, wie Bupropion, Desipramin, Fluoxetin, Sertralin und Venlafaxin, einnnehmen, kann es vorkommen, dass Sie Dinge sehen, die nicht real sind (Halluzinationen).

Die gleichzeitige Einnahme von Zolpidem zusammen mit Fluvoxamin oder Ciprofloxacin wird nicht empfohlen.

Arzneimittel, die die Aktivität bestimmter Leberenzyme verstärken, können die Wirkung von Zolpidem STADA vermindern: z.B. Rifampicin (zur Behandlung von Tuberkulose).

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Die gleichzeitige Anwendung von Zolpidem STADA¬ģ und Opioiden (starke Schmerzmittel, Arzneimittel zur Substitutionstherapie und einige Hustenmittel) erh√∂ht das Risiko von Schl√§frigkeit, Atembeschwerden (Atemdepression), Koma und kann lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund sollte die gleichzeitige Anwendung nur in Betracht gezogen werden, wenn es keine anderen Behandlungsm√∂glichkeiten gibt.

Wenn Ihr Arzt jedoch Zolpidem STADA¬ģ zusammen mit Opioiden verschreibt, sollten die Dosis und die Dauer der begleitenden Behandlung von Ihrem Arzt begrenzt werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle opiodhaltigen Arzneimittel, die Sie einnehmen, und halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes. Es k√∂nnte hilfreich sein, Freunde oder Verwandte dar√ľber zu informieren, bei Ihnen auf die oben genannten Anzeichen und Symptome zu achten. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn solche Symptome bei Ihnen auftreten.

Einnahme von Zolpidem STADA¬ģ zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol

W√§hrend der Behandlung mit Zolpidem STADA¬ģ darf kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung von Zolpidemtartrat in nicht vorhersehbarer Weise ver√§ndert und verst√§rkt werden kann. Auch die F√§higkeit, Arbeiten, die eine erh√∂hte Aufmerksamkeit erfordern, durchzuf√ľhren, wird durch diese Kombination zus√§tzlich beeintr√§chtigt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Zur Einsch√§tzung der Sicherheit von Zolpidem STADA¬ģ w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Daten vor. Deshalb sollten Zolpidem STADA¬ģ w√§hrend der Schwangerschaft, insbesondere in den ersten drei Monaten, nicht eingenommen werden. Obwohl in Tierstudien keine Missbildungen oder den Embryo sch√§digende Wirkungen nachgewiesen wurden, ist die Sicherheit w√§hrend der Schwangerschaft beim Menschen nicht belegt.

Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Zolpidem STADA¬ģ schwanger werden m√∂chten oder vermuten, dass Sie schwanger sind, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit, damit er √ľber Weiterf√ľhrung bzw. Umstellung der Behandlung entscheiden kann.

Bei l√§ngerer Einnahme von Zolpidem STADA¬ģ durch Schwangere k√∂nnen beim Neugeborenen nach der Geburt Entzugserscheinungen auftreten. Eine medizinisch zwingend notwendige Anwendung gegen Ende der Schwangerschaft, vor oder w√§hrend der Geburt, kann beim Neugeborenen zu erniedrigter K√∂rpertemperatur, Blutdruckabfall und leichter Atemd√§mpfung f√ľhren.

Da geringe Mengen des Wirkstoffs Zolpidemtartrat in die Muttermilch gelangen, darf Zolpidem STADA¬ģ in der Stillzeit nicht angewendet werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Zolpidem STADA¬ģ hat gro√üen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die

F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen, z.B. durch Verhaltensweisen wie schlafwandelndes oder √ľberm√ľdetes F√ľhren eines Fahrzeugs (‚ÄěSchlaffahren‚Äú).

Am Tag nach der Einnahme von Zolpidem STADA¬ģ (wie auch bei anderen Schlafmitteln), sollten Sie sich bewusst sein, dass:

  • Sie sich benommen, schl√§frig, schwindelig oder verwirrt f√ľhlen k√∂nnen
  • eine schnelle Entscheidungsfindung l√§nger dauern kann
  • Sie verschwommen oder doppelt sehen k√∂nnen
  • Sie weniger aufmerksam sein k√∂nnen.

Ein Zeitraum von mindestens 8 Stunden zwischen der Einnahme von Zolpidem und dem F√ľhren von Fahrzeugen, dem Bedienen von Maschinen und dem Arbeiten in H√∂he wird empfohlen, um die oben genannten Effekte zu minimieren.

Trinken Sie w√§hrend der Einnahme von Zolpidem STADA¬ģ keinen Alkohol und nehmen Sie keine anderen Substanzen ein, die sich auf Ihre Psyche auswirken, da sich dadurch die oben genannten Effekte verschlimmern k√∂nnen.

Zolpidem STADA¬ģ enth√§lt Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie Zolpidem STADA¬ģ erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro

Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt

Erwachsene

Die empfohlene Dosis betr√§gt 10 mg Zolpidem innerhalb von 24 Stunden. Einigen Patienten kann eine niedrigere Dosis verschrieben werden. Zolpidem STADA¬ģ sollte eingenommen werden:

  • als Einmalgabe,
  • unmittelbar vor dem Schlafengehen.

Stellen Sie sicher, dass Sie mindestens 8 Stunden nach der Einnahme warten bevor Sie mit Aktivitäten beginnen, die Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.

Nehmen Sie nicht mehr als 10 mg innerhalb von 24 Stunden ein.

√Ąltere und geschw√§chte Patienten

Bei älteren oder geschwächten Patienten sollte die Behandlung mit 5 mg Zolpidemtartrat als Tagesdosis begonnen werden. Diese Dosierung sollte nur bei unzureichender Wirkung und bei guter Verträglichkeit des Arzneimittels auf 10 mg Zolpidemtartrat erhöht werden.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte die Behandlung mit 5 mg Zolpidemtartrat als Tagesdosis begonnen werden. Diese Dosierung sollte nur bei unzureichender Wirkung und bei guter Verträglichkeit des Arzneimittels auf 10 mg Zolpidemtartrat erhöht werden.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1 000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Paradoxe Reaktionen: Unruhe, gesteigerter Erregbarkeit (Agitiertheit), Reizbarkeit, Aggressivität, Wahnvorstellungen, Wutanfälle, Alpträume, Halluzinationen, Psychosen, Schlafwandeln, unangemessenes Verhalten und anderen Verhaltensstörungen (diese Reaktionen treten eher bei älteren Personen auf), Gedächtnisstörungen (Amnesie), die mit unangemessenem Verhalten einhergehen kann (siehe unter Abschnitt 2 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen).

Eine vorbestehende Depression kann sich durch die Anwendung von Benzodiazepine oder Benzodiazepin-√§hnliche Stoffen manifestieren. Die Anwendung (auch in therapeutischen Dosen) kann zu k√∂rperlicher Abh√§ngigkeit f√ľhren: der Abbruch der Therapie kann zu Entzugserscheinungen oder Reboundph√§nomenen f√ľhren (siehe unter Abschnitt 2 Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen). Psychische Abh√§ngigkeit kann auftreten. Bei Patienten mit vielfacher Substanzabh√§ngigkeit in der Vorgeschichte ist √ľber Missbrauch berichtet worden.

Verminderung des sexuellen Bed√ľrfnisses (Libido).

Erkrankungen des Nervensystems

H√§ufig: Schl√§frigkeit am folgenden Tag, ged√§mpfte Emotionen, eingeschr√§nkte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, M√ľdigkeit, Kopfschmerzen.

Augenerkrankungen

Häufig: Doppeltsehen.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Häufig: Schwindel, Störungen der Bewegungsabläufe (Ataxie).

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Gelegentlich: Magen-Darm-Störungen (Durchfall, Übelkeit, Erbrechen).

Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Hautreaktionen.

Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Muskelschwäche.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú oder ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen

Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Zolpidem STADA¬ģ 10 mg Filmtabletten enth√§lt

Der Wirkstoff ist: Zolpidemtartrat.

1 Filmtablette enthält 10 mg Zolpidemtartrat.

Die sonstigen Bestandteile sind

Tablettenkern

Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose.

Film√ľberzug

Hypromellose, Macrogol 400, Titandioxid (E171).

Wie Zolpidem STADA¬ģ 10 mg Filmtabletten aussieht und Inhalt der Packung

Weiße bis fast weiße, ovale, bikonvexe Filmtablette, mit beidseitiger Bruchkerbe und einseitiger Prägung "ZIM" und "10".

Zolpidem STADA¬ģ 10 mg Filmtabletten ist in Packungen mit 10 und 20 Filmtabletten erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADAPHARM GmbH, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-3888, Internet: www.stadapharm.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel oder

Synthon Hispania S.L., Polígono Las Salinas, 08830 Sant Boi de Llobregrat, Spanien

oder

Centrafarm Services B.V., Nieuwe Donk 9, 4879 AC Etten-Leur, Niederlande oder

Eurogenerics N.V., Heinzel Esplanande B22, 1020 Br√ľssel,Belgien oder

Clonmel Healthcare Ltd., Waterford Road, Clonmel, Co. Tipperary, Irland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√ĖsterreichMondeal 10 mg - Filmtabletten
BelgienZolpidem EG 10 mg
DeutschlandZolpidem STADA 10mg Filmtabletten
DänemarkZonoct 10 mg
IrlandNytamel 10 mg
LuxemburgZolpidem EG 10 mg filmomhulde tabletten
SchwedenZolpidem STADA

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: Zolpidem STADA 10 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Zolpidem
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.11.2001
ATC Code N05CF02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Hypnotika und Sedativa

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden