Aclasta 5 mg Infusionslösung

Abbildung Aclasta 5 mg Infusionslösung
Wirkstoff(e) ZoledronsÀure
Zulassungsland EuropĂ€ische Union (Österreich)
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals d.d.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.04.2005
ATC Code M05BA08
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel mit Einfluss auf die Knochenstruktur und die Mineralisation

Zulassungsinhaber

Sandoz Pharmaceuticals d.d.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Aclasta enthĂ€lt den Wirkstoff ZoledronsĂ€ure. ZoledronsĂ€ure ist ein Vertreter einer Substanzklasse, die Bisphosphonate genannt wird, und wird zur Behandlung von postmenopausalen Frauen und von erwachsenen MĂ€nnern mit Osteoporose oder mit einer durch Kortison-Behandlung gegen EntzĂŒndungen verursachten Osteoporose und des Morbus Paget des Knochens bei Erwachsenen eingesetzt.

Osteoporose

Osteoporose („Knochenschwund“) ist eine Erkrankung, die mit einem DĂŒnnerwerden und einer

SchwĂ€chung der Knochen verbunden ist und hĂ€ufig bei Frauen nach der Menopause, aber auch bei MĂ€nnern, auftritt. In der Menopause bleibt in den Eierstöcken die Produktion des weiblichen Hormons Östrogen aus, welches die Knochen gesund erhĂ€lt. Nach der Menopause tritt ein Knochenverlust auf, die Knochen werden schwĂ€cher und brechen leichter. Eine Osteoporose kann auch dann entstehen, wenn MĂ€nner oder Frauen ĂŒber lĂ€ngere Zeit mit Kortison behandelt werden, da dies die Knochenfestigkeit beeintrĂ€chtigen kann. Viele Patienten bemerken die Osteoporose nicht. Es besteht trotzdem die Gefahr, dass Knochen brechen, da Osteoporose die Knochen geschwĂ€cht hat. Abnehmende Blutspiegel von Geschlechtshormonen, vor allem Östrogenen, die aus Androgenen gebildet werden, spielen eine Rolle beim eher allmĂ€hlichen Verlust an Knochenmasse, der bei MĂ€nnern beobachtet wird. Sowohl bei Frauen als auch bei MĂ€nnern stĂ€rkt Aclasta die Knochen und verringert deshalb die Wahrscheinlichkeit von KnochenbrĂŒchen. Aclasta wird auch bei Patienten angewendet, die sich vor Kurzem bei einem leichten Unfall, z. B. einem Sturz, die HĂŒfte gebrochen haben, und daher anfĂ€lliger fĂŒr weitere KnochenbrĂŒche sind.

Morbus Paget des Knochens

Normalerweise wird Àlteres Knochenmaterial abgebaut und durch neueres ersetzt. Dieser Vorgang wird als Knochenumbau bezeichnet. Beim Morbus Paget erfolgt der Knochenumbau zu schnell, und neues Knochenmaterial wird ungeordnet aufgebaut, was das Knochenmaterial schwÀcher als normal macht. Falls die Erkrankung unbehandelt bleibt, können die Knochen deformiert werden, Schmerzen können auftreten und die Knochen können brechen. Aclasta wirkt, indem es den Knochenumbau wieder normalisiert, dabei eine normale Knochenbildung sicherstellt und somit dem Knochen erneut StÀrke verleiht.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Befolgen Sie sorgfÀltig alle Anweisungen Ihres Arztes, Apothekers oder des medizinischen Fachpersonals, bevor Ihnen Aclasta verabreicht wird.

Aclasta darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen ZoledronsĂ€ure, andere Bisphosphonate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer HypokalzĂ€mie erkrankt sind (d. h., die Kalzium-Spiegel in Ihrem Blut sind zu niedrig).
  • wenn Sie schwere Nierenprobleme haben.
  • wenn Sie schwanger sind.
  • wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor der Anwendung von Aclasta:

  • Wenn Sie mit irgendeinem Arzneimittel, das ZoledronsĂ€ure enthĂ€lt, behandelt werden. ZoledronsĂ€ure ist auch der Wirkstoff von Aclasta (ZoledronsĂ€ure wird bei erwachsenen Patienten mit bestimmten Krebsarten eingesetzt, um Knochenkomplikationen zu verhindern oder die Menge an Kalzium zu reduzieren).
  • Wenn Sie Probleme mit den Nieren haben oder hatten.
  • Wenn Sie nicht den tĂ€glichen Bedarf an Kalzium-Tabletten einnehmen können.
  • Wenn bei Ihnen einige oder alle NebenschilddrĂŒsen im Hals durch eine Operation entfernt wurden.
  • Wenn bei Ihnen Bereiche Ihres Darms entfernt wurden.

Über eine Nebenwirkung, die als Osteonekrose im Kieferbereich (KnochenschĂ€den im Kiefer) bezeichnet wird, wurde nach der MarkteinfĂŒhrung bei Patienten berichtet, die mit Aclasta (ZoledronsĂ€ure) bei Osteoporose behandelt wurden. Osteonekrose im Kieferbereich kann auch noch nach Beendigung der Behandlung auftreten.

Es ist wichtig zu versuchen, eine Osteonekrose im Kieferbereich zu verhindern, da es sich um eine schmerzhafte Erkrankung handelt, die schwer zu behandeln sein kann. Um das Risiko fĂŒr eine Osteonekrose im Kieferbereich zu reduzieren, gibt es einige Vorsichtsmaßnahmen, die Sie ergreifen sollten.

Bevor Sie eine Behandlung mit Aclasta erhalten, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das Pflegepersonal, wenn

  • Sie Probleme mit Ihrem Mund oder mit Ihren ZĂ€hnen haben, wie z. B. schlechte Zahngesundheit, Zahnfleischerkrankungen oder wenn eine Zahnextraktion geplant ist;
  • Sie keine routinemĂ€ĂŸigen Zahnuntersuchungen in Anspruch nehmen oder schon lĂ€nger keine zahnĂ€rztliche Kontolluntersuchung mehr bei Ihnen durchgefĂŒhrt wurde;
  • Sie Raucher sind (da dies das Risiko von Zahnproblemen erhöhen kann);
  • Sie zuvor mit einem Bisphosphonat (zur Behandlung oder Vermeidung von Knochenerkrankungen) behandelt wurden;
  • Sie Arzneimittel erhalten, die man Kortikosteroide („Kortison“) nennt (wie z. B. Prednisolon oder Dexamethason);
  • Sie Krebs haben.

Ihr Arzt wird Sie möglicherweise bitten, sich einer zahnÀrztlichen Untersuchung zu unterziehen, bevor Sie die Behandlung mit Aclasta beginnen.

WĂ€hrend Sie mit Aclasta behandelt werden, sollten Sie auf eine gute Mundhygiene (einschließlich regelmĂ€ĂŸigem ZĂ€hneputzen) achten und regelmĂ€ĂŸige zahnĂ€rztliche Kontrolluntersuchungen durchfĂŒhren lassen. Wenn Sie Zahnersatz tragen, sollten Sie sicherstellen, dass dieser richtig sitzt. Wenn Sie in zahnĂ€rztlicher Behandlung sind oder ein zahnchirurgischer Eingriff ansteht (z. B. ein

Zahn gezogen werden soll), informieren Sie Ihren Arzt ĂŒber Ihre Zahnbehandlung und teilen Sie Ihrem Zahnarzt mit, dass Sie mit Aclasta behandelt werden. Kontaktieren Sie Ihren Arzt und Zahnarzt sofort, wenn Sie irgendwelche Probleme mit Ihrem Mund und Ihren ZĂ€hnen haben, wie z. B. lockere ZĂ€hne, Schmerzen oder Schwellungen oder nicht-verheilende Wunden oder ablaufendes Sekret im Mund, da dies Anzeichen einer Osteonekrose im Kieferbereich sein können.

Untersuchung zur Überwachung

Ihr Arzt muss vor jeder Verabreichung von Aclasta einen Bluttest durchfĂŒhren, um Ihre Nierenfunktion (Kreatinin-Spiegel) zu kontrollieren. Es ist wichtig, dass Sie gemĂ€ĂŸ der Anweisung Ihres Arztes oder des medizinischen Fachpersonals einige Stunden, bevor Sie Aclasta bekommen, mindestens 2 GlĂ€ser FlĂŒssigkeit (z. B. Wasser) trinken.

Kinder und Jugendliche

Aclasta wird nicht empfohlen fĂŒr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Anwendung von Aclasta zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

FĂŒr Ihren Arzt ist es wichtig, dass er von allen Arzneimitteln weiß, die Sie einnehmen, insbesondere wenn Sie Arzneimittel einnehmen, von denen bekannt ist, dass sie die Nieren schĂ€digen (z. B. Aminoglykoside), oder Diuretika (zur EntwĂ€sserung), die Austrocknung bewirken können.

Schwangerschaft und Stillzeit

Aclasta darf Ihnen nicht verabreicht werden, wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden.

Fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Wenn Sie sich unter der Behandlung mit Aclasta schwindelig fĂŒhlen, dĂŒrfen Sie kein Fahrzeug fĂŒhren oder Maschinen bedienen, bis Sie sich besser fĂŒhlen.

Aclasta enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 100-ml-Durchstechflasche Aclasta, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Befolgen Sie sorgfÀltig alle Anweisungen, die Ihnen Ihr Arzt oder das Pflegepersonal geben. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Osteoporose

Die ĂŒbliche Dosis ist 5 mg einmal pro Jahr, die Ihnen von Ihrem Arzt oder dem Pflegepersonal als Infusion in eine Vene verabreicht wird. Die Infusion wird mindestens 15 Minuten dauern.

Wenn Sie sich vor Kurzem die HĂŒfte gebrochen haben, wird empfohlen, die Verabreichung von Aclasta zwei oder mehr Wochen nach der operativen Versorgung des HĂŒftbruchs vorzunehmen.

Es ist wichtig, entsprechend den Anweisungen Ihres Arztes Kalzium- und Vitamin-D-PrÀparate (z. B. Tabletten) einzunehmen.

Bei Osteoporose wirkt Aclasta fĂŒr ein Jahr. Ihr Arzt wird Sie informieren, wann Sie wiederkommen sollen, um die nĂ€chste Dosierung zu erhalten.

Morbus Paget

FĂŒr die Behandlung des Morbus Paget sollte Aclasta nur von Ärzten verschrieben werden, die Erfahrung in der Behandlung von Morbus Paget des Knochens haben.

Die ĂŒbliche Dosis ist 5 mg, die Ihnen von Ihrem Arzt oder dem Pflegepersonal als Erst-Infusion in eine Vene verabreicht wird. Die Infusion wird mindestens 15 Minuten dauern. Aclasta kann lĂ€nger als ein Jahr wirken. Ihr Arzt wird Sie informieren, falls Sie eine erneute Behandlung benötigen.

Ihr Arzt wird Ihnen eventuell raten, Kalzium- und Vitamin-D-PrĂ€parate (z. B. Tabletten) mindestens fĂŒr die ersten 10 Tage nach der Verabreichung von Aclasta einzunehmen. Es ist wichtig, diesen Anweisungen genau zu folgen, damit der Kalzium-Spiegel in Ihrem Blut in der Zeit nach der Infusion nicht zu niedrig wird. Ihr Arzt wird Sie ĂŒber die körperlichen Anzeichen eines zu niedrigen Kalzium- Spiegels informieren.

Anwendung von Aclasta zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Stellen Sie sicher, dass Sie, wie von Ihrem Arzt angewiesen, ausreichend FlĂŒssigkeit (mindestens ein oder zwei GlĂ€ser) vor und nach der Behandlung mit Aclasta trinken. Dies trĂ€gt dazu bei, ein Austrocknen zu verhindern. Sie können an dem Tag der Behandlung mit Aclasta normal essen. Dies ist besonders wichtig bei Patienten, die Diuretika nehmen („Wasser-Tabletten“) und bei Ă€lteren Patienten (65 Jahre oder Ă€lter).

Wenn Sie die Anwendung von Aclasta versÀumt haben

Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt oder Krankenhaus in Verbindung, um einen neuen Termin zu vereinbaren.

Vor der Beendigung der Therapie mit Aclasta

Falls Sie die Beendigung der Behandlung mit Aclasta erwÀgen, nehmen Sie bitte Ihren nÀchsten Arzttermin wahr und besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt wird Sie beraten und entscheiden, wie lange Sie mit Aclasta behandelt werden sollten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Nebenwirkungen in Zusammenhang mit der ersten Infusion treten sehr hĂ€ufig auf (bei mehr als 30 % der Patienten), sind nach den anschließenden Infusionen aber weniger hĂ€ufig. Die Mehrzahl der Nebenwirkungen, wie z. B. Fieber und SchĂŒttelfrost, Muskel- oder Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen, treten innerhalb der ersten drei Tage nach der Verabreichung von Aclasta auf. Die Symptome sind ĂŒblicherweise leicht bis mĂ€ĂŸig und verschwinden innerhalb von drei Tagen. Ihr Arzt kann Ihnen ein leichtes Schmerzmittel, wie z. B. Ibuprofen oder Paracetamol empfehlen, um diese Nebenwirkungen zu reduzieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese Nebenwirkungen haben, nimmt mit den nachfolgenden Aclasta-Infusionen ab.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) wurde bei Patientinnen beobachtet, die Aclasta zur Behandlung von postmenopausaler Osteoporose erhielten. Es ist derzeit unklar, ob Aclasta diese Herzrhythmusstörungen verursacht, aber Sie sollten es Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie solche Symptome nach Anwendung von Aclasta feststellen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Schwellung, Rötung, Schmerz und Jucken der Augen oder Lichtempfindlichkeit der Augen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Ohrenschmerzen, Ausfluss aus dem Ohr und/oder eine Ohreninfektion auftreten. Diese könnten Anzeichen fĂŒr eine SchĂ€digung der Knochen im Ohr sein.

Unbekannt (die HĂ€ufigkeit kann anhand der vorliegenden Daten nicht abgeschĂ€tzt werden) Schmerzen im Mund und/oder am Kiefer, Schwellungen oder nicht-heilende Wunden im Mund oder am Kiefer, ablaufendes Sekret, TaubheitsgefĂŒhl oder SchweregefĂŒhl im Kiefer oder Lockerung eines Zahnes; dies können Anzeichen fĂŒr eine SchĂ€digung des Knochens im Kiefer (Osteonekrose) sein. Informieren Sie sofort Ihren Arzt und Ihren Zahnarzt, wenn Sie solche Symptome feststellen, wĂ€hrend Sie mit Aclasta behandelt werden oder nachdem die Behandlung beendet wurde.

Erkrankungen der Nieren (z. B. verminderte Urinmenge) können auftreten. Ihr Arzt muss eine Blutuntersuchung durchfĂŒhren, um Ihre Nierenfunktion vor jeder Gabe von Aclasta zu ĂŒberprĂŒfen. Es ist wichtig, dass Sie gemĂ€ĂŸ der Anweisung Ihres Arztes oder des medizinischen Fachpersonals mindestens 2 GlĂ€ser FlĂŒssigkeit (z. B. Wasser) innerhalb weniger Stunden vor der Verabreichung von Aclasta trinken.

Wenn Sie eine der o. g. Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Aclasta kann auch andere Nebenwirkungen verursachen

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Fieber

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Kopfschmerz, Schwindel, KrankheitsgefĂŒhl, Erbrechen, Durchfall, Muskelschmerz, Knochen- und/oder Gelenkschmerz, RĂŒckenschmerz, Schmerz in Armen oder Beinen, grippeĂ€hnliche Symptome (z. B. MĂŒdigkeit, SchĂŒttelfrost, Gelenk- und Muskelschmerz), SchĂŒttelfrost, MĂŒdigkeitsgefĂŒhl und Interesselosigkeit, SchwĂ€che, Schmerz, Unwohlsein, Schwellung und/oder Schmerz an der Infusionsstelle.

Bei Patienten mit Morbus Paget wurden körperliche Anzeichen wegen einer zu niedrigen Kalzium- Konzentration im Blut, wie MuskelkrĂ€mpfe oder kribbelndes oder taubes GefĂŒhl, besonders im Bereich um den Mund, berichtet.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Grippe, Infektionen der oberen Atemwege, Abnahme der Zahl der roten Blutkörperchen, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, SchlĂ€frigkeit einschließlich möglicher Abnahme der Wachsamkeit und Aufmerksamkeit, Kribbel- oder TaubheitsgefĂŒhl, extreme MĂŒdigkeit, Zittern, vorĂŒbergehender Bewusstseinsverlust, Augeninfektion oder -reizung oder -entzĂŒndung mit Schmerz und Rötung, DrehgefĂŒhl, erhöhter Blutdruck, Gesichtsrötung, Husten, Kurzatmigkeit, Magenverstimmung, Bauchschmerz, Verstopfung, trockener Mund, Sodbrennen, Hautausschlag, starkes Schwitzen, Juckreiz, Hautrötung, Nackenschmerz, Steifigkeit der Muskeln, Knochen und/oder Gelenke, Gelenkschwellung, MuskelkrĂ€mpfe, Schulterschmerz, Schmerz in den Brustmuskeln und im Brustkorb, GelenkentzĂŒndung, MuskelschwĂ€che, anormale Ergebnisse von Nierenuntersuchungen, hĂ€ufiges Wasserlassen, geschwollene HĂ€nde, Knöchel oder FĂŒĂŸe, Durst, Zahnschmerz, Geschmacksstörung.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Ungewöhnliche BrĂŒche des Oberschenkelknochens, insbesondere bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose, können selten auftreten. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen, SchwĂ€che oder Beschwerden in Oberschenkel, HĂŒfte oder Leiste verspĂŒren, da es sich dabei um ein frĂŒhes Anzeichen eines möglichen Oberschenkelknochenbruchs handeln könnte. Niedrige Phosphatspiegel im Blut.

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit kann auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abgeschĂ€tzt werden) Schwere allergische Reaktionen, einschließlich Schwindel und Atembeschwerden, Schwellung hauptsĂ€chlich im Gesicht und Rachen, verringerter Blutdruck, Austrocknung infolge von Akute- Phase-Reaktionen (Symptomen nach der Verabreichung, wie z. B. Fieber, Erbrechen und Durchfall).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das in Anhang V aufgefĂŒhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Ihr Arzt, Apotheker oder das Pflegepersonal wissen, wie Aclasta ordnungsgemĂ€ĂŸ aufbewahrt werden muss.

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.
  • Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
  • FĂŒr die ungeöffnete Flasche sind keine besonderen Lagerbedingungen erforderlich.
  • Nach Öffnen der Flasche muss das Arzneimittel unmittelbar verwendet werden, um mikrobielle Verunreinigungen zu vermeiden. Falls das Arzneimittel nicht unmittelbar verwendet wird, ist der Anwender fĂŒr die Lagerzeit und -bedingungen bis zur Anwendung verantwortlich; normalerweise dĂŒrfen 24 h bei 2°C bis 8°C nicht ĂŒberschritten werden. Vor der Verabreichung muss die gekĂŒhlte Lösung Raumtemperatur erreicht haben.

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Weitere Informationen

Was Aclasta enthÀlt

  • Der Wirkstoff ist: ZoledronsĂ€ure. Jede Flasche mit 100 ml Lösung enthĂ€lt 5 mg ZoledronsĂ€ure (als Monohydrat).
    Ein ml Lösung enthÀlt 0,05 mg ZoledronsÀure (als Monohydrat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mannitol, Natriumcitrat und Wasser fĂŒr Injektionszwecke.

Wie Aclasta aussieht und Inhalt der Packung

Aclasta ist eine klare und farblose Lösung. Sie wird in 100-ml-Plastikflaschen als Fertiglösung zur Infusion angeboten. Sie ist als Einzelpackung mit einer Flasche oder BĂŒndelpackung mit

fĂŒnf Packungen zu je einer Flasche erhĂ€ltlich. Möglicherweise werden nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen vermarktet.

Pharmazeutischer Unternehmer

Sandoz Pharmaceuticals d.d.

VerovĆĄkova ulica 57

1000 Ljubljana Slowenien

Hersteller

Novartis Pharma GmbH

Roonstraße 25

D-90429 NĂŒrnberg

Deutschland

Falls Sie weitere Informationen ĂŒber das Arzneimittel wĂŒnschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgie/Belgique/BelgienLietuva
Novartis Pharma N.V.SIA Novartis Baltics Lietuvos filialas
TĂ©l/Tel: +32 2 246 16 11Tel: +370 5 269 16 50
Luxembourg/Luxemburg
Novartis Bulgaria EOOD TeJI: +359 2 489 98 28Novartis Pharma N.V. TĂ©l/Tel: +32 2 246 16 11
CeskĂĄ republikaMagyarorszĂĄg
Novartis s.r.o.Novartis HungĂĄria Kft.
Tel: +420 225 775 111Tel.: +36 1 457 65 00
DanmarkMalta
Sandoz A/S Tlf: +45 63 95 10 00Novartis Pharma Services Inc. Tel: +356 2122 2872
DeutschlandNederland
Novartis Pharma GmbH Tel: +49 911 273 0Novartis Pharma B.V. Tel: +31 88 04 52 111
EestiNorge
SIA Novartis Baltics Eesti filiaal Tel: +372 66 30 810Sandoz A/S Tlf: +45 63 95 10 00
Österreich
Novartis (Hellas) A.E.B.E. Tnt: +30 210 281 17 1 12Novartis Pharma GmbH Tel: +43 1 86 6570
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España Polska
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Centro Empresarial Parque Norte ul. Domaniewska 50 C
Edificio Roble 02 672 Warszawa
C/ Serrano Galvache, 56 Tel.: +48 22 209 7000
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Tel: +371 67892006

United Kingdom (Northern Ireland)

Sandoz Pharmaceuticals d.d. Verovskova 57

SI-1000 Ljubljana Slovenia

Tel: +43 5338 2000

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im

Weitere Informationsquellen

AusfĂŒhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der EuropĂ€ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfĂŒgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Aclasta 5 mg Infusionslösung - Beipackzettel

Wirkstoff(e) ZoledronsÀure
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Suchtgift Nein
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Zulassungsdatum 15.04.2005
ATC Code M05BA08
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