Arava 20 mg Filmtabletten

Abbildung Arava 20 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Leflunomid
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 02.09.1999
ATC Code L04AA13
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

Zulassungsinhaber

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Arava gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antirheumatika genannt werden. Es enthält den Wirkstoff Leflunomid.

Arava wird angewendet, um Erwachsene mit aktiver rheumatoider Arthritis oder mit aktiver Psoriasis- Arthritis zu behandeln.

Zu den Symptomen der rheumatoiden Arthritis z√§hlen Entz√ľndungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsst√∂rungen und Schmerzen. Weitere Krankheitserscheinungen betreffen den ganzen K√∂rper; hierzu z√§hlen Appetitlosigkeit, Fieber, Kraftlosigkeit und An√§mie (Mangel an roten Blutk√∂rperchen).

Zu den Symptomen der aktiven Psoriasis-Arthritis z√§hlen Entz√ľndungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsst√∂rungen, Schmerzen und rote, schuppige Hautflecken (Hautl√§sionen).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Arava darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie jemals allergisch gegen Leflunomid (insbesondere mit einer schweren Hautreaktion, h√§ufig begleitet von Fieber, Gelenkschmerzen, r√∂tlichen Verf√§rbungen der Haut oder Blasen [z. B. Stevens-Johnson-Syndrom]) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels reagiert haben, oder wenn Sie allergisch gegen Teriflunomid (angewendet zur Behandlung der Multiplen Sklerose) sind,
  • wenn Sie irgendwelche Leberbeschwerden haben,
  • wenn Sie ein mittleres bis schweres Nierenleiden haben,
  • wenn Sie eine stark erniedrigte Eiwei√ümenge im Blut (Hypoprotein√§mie) haben,
  • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die Ihr Immunsystem beeinflussen (z. B. Aids),
  • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die die Funktion Ihres Knochenmarks betreffen, oder wenn die Zahl der roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen in Ihrem Blut oder die Anzahl der Blutpl√§ttchen reduziert ist,
  • wenn Sie an einer schweren Infektion leiden,

wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein, oder stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Arava einnehmen,

  • wenn Sie in der Vergangenheit einmal an einer Lungenentz√ľndung (interstitielle Lungenerkrankung) gelitten haben.
  • wenn Sie in der Vergangenheit einmal eine Tuberkulose hatten oder wenn Sie in engen Kontakt mit jemandem, der Tuberkulose hat oder hatte, gekommen sind. Ihr Arzt kann Tests durchf√ľhren, um herauszufinden, ob Sie Tuberkulose haben.
  • wenn Sie m√§nnlich sind und ein Kind zeugen m√∂chten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Arava in die Samenfl√ľssigkeit √ľbergeht, soll w√§hrend der Behandlung mit Arava ein zuverl√§ssiger Empf√§ngnisschutz angewendet werden. M√§nner, die ein Kind zeugen m√∂chten, sollten mit ihrem Arzt sprechen, der ihnen empfehlen kann, die Einnahme von Arava zu beenden und bestimmte Arzneimittel einzunehmen, um Arava schnell und ausreichend aus dem K√∂rper auszuscheiden. Sie sollten dann Ihr Blut untersuchen lassen, um sicherzugehen, dass Arava ausreichend aus dem K√∂rper ausgeschieden wurde. Danach sollten Sie eine Wartezeit von mindestens 3 weiteren Monaten einhalten, bevor Sie versuchen, ein Kind zu zeugen.
  • wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Kalziumspiegel) geplant ist. Es k√∂nnen falsch niedrige Kalziumspiegel festgestellt werden.

Arava kann gelegentlich zu Problemen mit Ihrem Blut, Ihrer Leber, Lunge oder den Nerven in Ihren Armen und Beinen f√ľhren. Es kann auch einige schwere allergische Reaktionen (einschlie√ülich Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]) hervorrufen oder die Gefahr einer schweren Infektion erh√∂hen. F√ľr weitere Informationen hierzu lesen Sie bitte Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú.

DRESS äußert sich zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und Hautausschlag im Gesicht, dann mit einem sich ausbreitenden Hautausschlag und erhöhter Temperatur, erhöhten Leberenzymwerten in Blutuntersuchungen, Zunahme einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen (Eosinophilie) und vergrößerten Lymphknoten.

Ihr Arzt wird vor und w√§hrend der Behandlung mit Arava regelm√§√üig Blutuntersuchungen vornehmen, um die Blutk√∂rperchen und die Leber zu √ľberpr√ľfen. Ihr Arzt wird auch regelm√§√üig Ihren Blutdruck messen, da die Einnahme von Arava zu einer Blutdruckerh√∂hung f√ľhren kann.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie an ungekl√§rtem chronischem Durchfall leiden. Ihr Arzt f√ľhrt eventuell zus√§tzliche Untersuchungen f√ľr eine Differenzialdiagnose durch.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sich bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit Arava ein Hautgeschw√ľr bildet (siehe auch Abschnitt 4.).

Kinder und Jugendliche

Die Einnahme von Arava wird f√ľr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Einnahme von Arava zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies schlie√üt auch Arzneimittel ein, die ohne √§rztliche Verschreibung erh√§ltlich sind.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:

andere Arzneimittel zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, wie Malariamittel (z. B. Chloroquin und Hydroxychloroquin), Gold (intramuskulär oder zum Einnehmen), D- Penicillamin, Azathioprin und andere Immunsuppressiva (z. B. Methotrexat), da diese Kombinationen nicht empfehlenswert sind,

  • Warfarin und andere Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung, da eine √úberwachung notwendig ist, um das Risiko von Nebenwirkungen dieses Arzneimittels zu verringern,
  • Teriflunomid zur Behandlung von Multipler Sklerose,
  • Repaglinid, Pioglitazon, Nateglinid oder Rosiglitazon zur Behandlung von Diabetes,
  • Daunorubicin, Doxorubicin, Paclitaxel oder Topotecan zur Behandlung von Krebs,
  • Duloxetin zur Behandlung von Depression, Harninkontinenz oder Nierenerkrankungen bei Diabetikern,
  • Alosetron zur Behandlung von schwerem Durchfall,
  • Theophyllin zur Behandlung von Asthma,
  • Tizanidin, ein Arzneimittel zur Muskelentspannung,
  • orale Verh√ľtungsmittel (die Ethinylestradiol und Levonorgestrel enthalten),
  • Cefaclor, Benzylpenicillin (Penicillin G), Ciprofloxacin zur Behandlung von Infektionen,
  • Indometacin, Ketoprofen zur Behandlung von Schmerzen oder Entz√ľndungen,
  • Furosemid zur Behandlung von Herzerkrankungen (Diuretikum, [‚ÄěWassertablette‚Äú]),
  • Zidovudin zur Behandlung von HIV-Infektion,
  • Rosuvastatin, Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin zur Behandlung von Hypercholesterin√§mie (hoher Cholesterinspiegel),
  • Sulfasalazin zur Behandlung von entz√ľndlicher Darmerkrankung oder rheumatoider Arthritis,
  • ein Arzneimittel mit dem Namen Colestyramin (zur Senkung erh√∂hter Cholesterinwerte) oder Aktivkohle, da diese Arzneimittel die Aufnahme von Arava in den K√∂rper herabsetzen k√∂nnen.

Wenn Sie bereits ein nicht steroidales Antiphlogistikum (NSAR) und/oder Kortikosteroide anwenden, so d√ľrfen Sie damit auch w√§hrend der Behandlung mit Arava fortfahren.

Impfungen

M√ľssen Sie geimpft werden, so holen Sie √§rztlichen Rat ein. Bestimmte Impfungen sollten w√§hrend der Behandlung mit Arava und einen bestimmten Zeitraum √ľber das Behandlungsende hinaus nicht erfolgen.

Einnahme von Arava zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Arava kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.

Es wird empfohlen, w√§hrend einer Behandlung mit Arava keinen Alkohol zu trinken. Der Konsum von Alkohol w√§hrend der Behandlung mit Arava kann die Wahrscheinlichkeit f√ľr eine Lebersch√§digung erh√∂hen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie Arava nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein. Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden, w√§hrend Sie Arava einnehmen, ist das Risiko, ein Baby mit schwerwiegenden Fehlbildungen zu bekommen, erh√∂ht. Frauen in geb√§rf√§higem Alter d√ľrfen Arava nicht einnehmen, ohne zuverl√§ssigen Empf√§ngnisschutz zu praktizieren.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie planen, nach Absetzen von Arava schwanger zu werden. Es muss sichergestellt sein, dass Arava vollst√§ndig aus Ihrem K√∂rper ausgeschieden ist, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. Dies kann bis zu 2 Jahre dauern. Die Zeit kann durch Einnahme bestimmter Arzneimittel, die die Ausscheidung von Arava aus Ihrem K√∂rper beschleunigen, auf wenige Wochen verk√ľrzt werden.

In jedem Fall sollte durch eine Blutuntersuchung bestätigt werden, dass Arava ausreichend aus Ihrem Körper ausgeschieden ist, und anschließend sollten Sie mindestens einen weiteren Monat warten, bevor Sie schwanger werden.

F√ľr weitere Informationen zum Labortest setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Arava oder in den 2 Jahren nach Beendigung der Behandlung vermuten, schwanger zu sein, m√ľssen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um einen Schwangerschaftstest durchf√ľhren zu lassen. Falls der Test best√§tigt, dass Sie schwanger sind, k√∂nnte Ihr Arzt eine Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln vorschlagen, um Arava schnell und ausreichend aus Ihrem K√∂rper auszuscheiden. Dies kann das Risiko f√ľr Ihr Kind verringern.

Nehmen Sie Arava nicht ein, wenn Sie stillen, da Leflunomid in die Muttermilch √ľbergeht.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Arava kann bei Ihnen Schwindel hervorrufen, der Ihre Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit herabsetzen kann. Wenn Sie hiervon betroffen sind, setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs oder bedienen Sie keine Maschinen.

Arava enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Anfangsdosis von Arava beträgt 100 mg Leflunomid einmal täglich an den ersten drei Tagen. Danach beträgt die empfohlene Erhaltungsdosis:

  • bei rheumatoider Arthritis: 10 oder 20 mg Arava einmal t√§glich, abh√§ngig von der Schwere Ihrer Erkrankung,
  • bei Psoriasis-Arthritis: 20 mg Arava einmal t√§glich.

Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit viel Wasser.

Es kann ca. 4 Wochen oder l√§nger dauern, bis Sie eine Besserung Ihres Krankheitszustandes sp√ľren. Bei manchen Patienten kann eine weitere Besserung noch nach 4 bis 6 Monaten Behandlung erfolgen. Normalerweise wird Arava √ľber einen l√§ngeren Zeitraum eingenommen.

Wenn Sie eine größere Menge von Arava eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Arava eingenommen haben, als Sie sollten, so setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder holen Sie ärztlichen Rat ein. Nehmen Sie möglichst Ihre Tabletten oder die Schachtel mit, um sie dem Arzt zu zeigen.

Wenn Sie die Einnahme von Arava vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis ausgelassen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie es merken, es sei denn, es ist fast Zeit f√ľr die n√§chste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort und beenden Sie die Einnahme von Arava,

  • wenn Sie Schw√§che versp√ľren, sich benommen oder schwindlig f√ľhlen oder Atembeschwerden haben, da dies Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein k√∂nnen,
  • wenn Sie Hautausschl√§ge oder Geschw√ľre im Mund bekommen, da diese schwere, manchmal lebensbedrohliche Reaktionen anzeigen k√∂nnen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]), siehe Abschnitt 2.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort bei:

  • blasser Haut, M√ľdigkeit oder Auftreten von blauen Flecken, da dies eine Bluterkrankung anzeigen kann (ausgel√∂st durch ein Ungleichgewicht der verschiedenen Blutzellen, aus denen das Blut besteht),
  • M√ľdigkeit, Bauchschmerzen oder Gelbsucht (gelbe Verf√§rbung der Augen oder der Haut), da dies einen ernsten Zustand wie Leberversagen anzeigen kann, der t√∂dlich sein kann,
  • jeglichen Symptomen einer Infektion wie Fieber, Halsschmerzen oder Husten, da dieses Arzneimittel die Wahrscheinlichkeit f√ľr eine schwere Infektion, die lebensbedrohlich sein kann, erh√∂hen kann,
  • Husten oder Atembeschwerden, da es sich hierbei um Anzeichen f√ľr Probleme mit der Lunge handeln k√∂nnte (interstitielle Lungenerkrankung oder pulmonale Hypertonie),
  • ungewohntem Kribbeln, Kraftlosigkeit oder Schmerzen in Ihren H√§nden oder F√ľ√üen, da dies auf Probleme mit Ihren Nerven (periphere Neuropathie) hindeuten kann.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • eine geringe Senkung der Zahl der wei√üen Blutzellen (Leukopenie),
  • leichte allergische Reaktionen,
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust (im Allgemeinen unbedeutend),
  • M√ľdigkeit (Asthenie),
  • Kopfschmerzen, Schwindel,
  • ungew√∂hnliche Hautempfindungen wie Kribbeln (Par√§sthesie),
  • eine leichte Erh√∂hung des Blutdrucks,
  • Kolitis,
  • Durchfall,
  • √úbelkeit, Erbrechen,
  • Entz√ľndung der Mundh√∂hle oder Mundgeschw√ľre,
  • Bauchschmerzen,
  • Leberwerterh√∂hungen,
  • verst√§rkter Haarausfall,
  • Ekzem, trockene Haut, Hautausschl√§ge und Juckreiz,
  • Sehnenscheidenentz√ľndung (Schmerzen, verursacht durch eine Entz√ľndung der Membran, die die Sehnen umgibt, gew√∂hnlich an H√§nden oder F√ľ√üen),
  • eine Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (Kreatin-Phosphokinase),
  • Sch√§digung der Nervenbahnen in den Armen oder Beinen (periphere Neuropathie).

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • eine Senkung der Zahl der roten Blutk√∂rperchen (Blutarmut) und der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie),
  • eine Senkung des Kaliumspiegels im Blut,
  • Angstgef√ľhl,
  • Geschmacksver√§nderungen,
  • Urtikaria (Nesselsucht),
  • Sehnenruptur,
  • ein Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride),
  • eine Verminderung der Phosphatwerte im Blut.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • eine Vermehrung der Blutzellen, die Eosinophile genannt werden (Eosinophilie); eine geringe Verringerung der Zahl der wei√üen Blutzellen (Leukopenie); Verringerung aller Blutzellen (Panzytopenie),
  • eine starke Erh√∂hung des Blutdrucks,
  • Lungenentz√ľndung (interstitielle Lungenerkrankung),
  • Leberwerterh√∂hungen, woraus sich ernsthafte St√∂rungen wie Hepatitis oder Gelbsucht entwickeln k√∂nnen,
  • schwere Infektionen, Sepsis genannt, die m√∂glicherweise t√∂dlich sein k√∂nnen,
  • eine Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (Lactat-Dehydrogenase).

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • eine deutliche Abnahme bestimmter wei√üer Blutzellen (Agranulozytose),
  • schwere und m√∂glicherweise schwerwiegende allergische Reaktionen,
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Vaskulitis, einschlie√ülich nekrotisierender Vaskulitis der Haut),
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis),
  • ernsthafte Leberst√∂rungen wie Leberversagen oder Nekrose (m√∂glicherweise mit t√∂dlichem Verlauf),
  • schwerwiegende, unter Umst√§nden lebensbedrohliche Reaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).

Au√üerdem k√∂nnen andere Nebenwirkungen, wie z. B. Nierenversagen, ein Absinken der Harns√§urespiegel in Ihrem Blut, pulmonale Hypertonie, Unfruchtbarkeit bei M√§nnern (die sich wieder zur√ľckbildet, wenn die Einnahme dieses Arzneimittels beendet wird), kutaner Lupus erythematodes (gekennzeichnet durch Ausschlag und R√∂tung an Hautstellen, die dem Licht ausgesetzt sind), Psoriasis (neu auftretend oder verschlechtert), DRESS und Hautgeschw√ľre (runde, offene Wunden in der Haut, durch die das darunter liegende Gewebe sichtbar ist), mit nicht bekannter H√§ufigkeit auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Blisterpackung: In der Originalverpackung aufbewahren.

Flasche: Die Flasche fest verschlossen halten.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Arava enthält

  • Der Wirkstoff ist: Leflunomid. 1 Filmtablette enth√§lt 20 mg Leflunomid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Maisst√§rke, Povidon (E 1201), Crospovidon (E 1202), hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) (E 470b) und Lactose-Monohydrat im Tablettenkern sowie Talkum (E 553b), Hypromellose (E 464), Titandioxid (E 171), Macrogol 8000 und Eisen(III)-hydroxid-oxid (E 172) im Film√ľberzug.

Wie Arava aussieht und Inhalt der Packung

Arava 20 mg Filmtabletten sind gelblich bis ocker und dreieckig.

Aufdruck auf einer Seite: ZBO.

Die Tabletten sind erhältlich in Blisterpackungen oder Flaschen.

Es gibt Packungen mit 30, 50 und 100 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

D-65926 Frankfurt am Main

Deutschland

Hersteller

Opella Healthcare International SAS 56, Route de Choisy

60200 Compiègne Frankreich

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/BelgienLietuva
Sanofi Belgium Tél/Tel: +32 (0)2 710 54 00Swixx Biopharma UAB Tel: +37052369140
Luxembourg/Luxemburg
Swixx Biopharma EOOD +359 (0)2 4942 480Sanofi Belgium Tél/Tel: +32 (0)2 710 54 00 (Belgique/Belgien)
Cesk√° republikaMagyarorsz√°g
sanofi-aventis,s.r.o.SANOFI-AVENTIS Zrt.
Tel: +420 233 086 111Tel: +36 1 505 0050
DanmarkMalta
Sanofi A/S Tlf: +45 45 16 70 00Sanofi S.r.l. Tel: +39 02 39394275
Deutschland Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Tel.: 0800 52 52 010 Tel. aus dem Ausland: +49 69 305 21 131Nederland Genzyme Europe B.V. Tel: +31 20 245 4000
Eesti Swixx Biopharma O√ú Tel: +372 640 10 30Norge sanofi-aventis Norge AS Tlf: +47 67 10 71 00
sanofi-aventis AEBE Tnt: +30 210 900 16 00√Ėsterreich sanofi-aventis GmbH Tel: +43 1 80 185 - 0
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sanofi-aventis france Tél: 0 800 222555 Appel depuis l'étranger: +33 1 57 63 23 23Sanofi - Produtos Farmacêuticos, Lda Tel: +351 21 35 89 400
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Latvija Swixx Biopharma SIA Tel: +371 6 616 47 50United Kingdom (Northern Ireland) sanofi-aventis Ireland Ltd. T/A SANOFI Tel: +44 (0) 800 035 2525

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im {Monat JJJJ}

Weitere Informationsquellen

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Arava 20 mg Filmtabletten - Beipackzettel

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