Leflunomid ratiopharm 10 mg Filmtabletten

Abbildung Leflunomid ratiopharm 10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Leflunomid
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Ratiopharm GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 28.11.2010
ATC Code L04AA13
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

Zulassungsinhaber

Ratiopharm GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Leflunomid Winthrop 20 mg Filmtabletten Leflunomid Sanofi
Leflunomid Actavis 100 mg Filmtabletten Leflunomid Actavis
Leflunomid Stada 20 mg Filmtabletten Leflunomid STADA Arzneimittel GmbH
Arava 100 mg Filmtabletten Leflunomid Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Leflunomid ratiopharm 20 mg Filmtabletten Leflunomid Ratiopharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Leflunomid ratiopharm enthält den Wirkstoff Leflunomid, der zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die Antirheumatika genannt werden.

Leflunomid ratiopharm wird angewendet, um Erwachsene mit aktiver rheumatoider Arthritis oder mit aktiver Psoriasis-Arthritis zu behandeln.

Zu den Symptomen der rheumatoiden Arthritis z√§hlen Entz√ľndungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsst√∂rungen und Schmerzen. Weitere Krankheitserscheinungen betreffen den ganzen K√∂rper; hierzu z√§hlen Appetitlosigkeit, Fieber, Kraftlosigkeit und An√§mie (Mangel an roten Blutk√∂rperchen).

Zu den Symptomen der aktiven Psoriasis-Arthritis z√§hlen Entz√ľndungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsst√∂rungen, Schmerzen und rote, schuppige Hautflecken (Hautl√§sionen).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Leflunomid ratiopharm darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie jemals allergisch gegen Leflunomid (insbesondere mit einer schweren Hautreaktion, h√§ufig begleitet von Fieber, Gelenkschmerzen, r√∂tlichen Verf√§rbungen der Haut oder Blasen [z. B. Stevens-Johnson-Syndrom]), gegen Erdnuss oder Soja oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels reagiert haben, oder wenn Sie allergisch gegen Teriflunomid (angewendet zur Behandlung der Multiplen Sklerose) sind,
  • wenn Sie irgendwelche Leberbeschwerden haben,
  • wenn Sie ein mittleres bis schweres Nierenleiden haben,
  • wenn Sie eine stark erniedrigte Eiwei√ümenge im Blut (Hypoprotein√§mie) haben,
  • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die Ihr Immunsystem beeinflussen (z. B. Aids),
  • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die die Funktion Ihres Knochenmarks betreffen, oder wenn die Zahl der roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen in Ihrem Blut oder die Anzahl der Blutpl√§ttchen reduziert ist,
  • wenn Sie an einer schweren Infektion leiden,
  • wenn Sie schwanger sind, vermuten,schwanger zu sein, oder stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Leflunomid ratiopharm einnehmen,

  • wenn Sie in der Vergangenheit einmal an Lungenentz√ľndung (interstitieller Lungenerkrankung) gelitten haben.
  • wenn Sie in der Vergangenheit einmal eine Tuberkulose hatten oder wenn Sie in engen Kontakt mit jemandem, der Tuberkulose hat oder hatte, gekommen sind. Ihr Arzt kann Tests durchf√ľhren, um herauszufinden, ob Sie Tuberkulose haben.
  • wenn Sie m√§nnlich sind und ein Kind zeugen m√∂chten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Leflunomid ratiopharm in die Samenfl√ľssigkeit √ľbergeht, soll w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid ratiopharm ein zuverl√§ssiger Empf√§ngnisschutz angewendet werden. M√§nner, die ein Kind zeugen m√∂chten, sollten mit ihrem Arzt sprechen, der ihnen empfehlen kann, die Einnahme von Leflunomid ratiopharm zu beenden und bestimmte Arzneimittel einzunehmen, um Leflunomid ratiopharm schnell und ausreichend aus dem K√∂rper auszuscheiden. Sie sollten dann Ihr Blut untersuchen lassen, um sicherzugehen, dass Leflunomid ratiopharm ausreichend aus dem K√∂rper ausgeschieden wurde. Danach sollten Sie eine Wartezeit von mindestens 3 weiteren Monaten einhalten, bevor Sie versuchen, ein Kind zu zeugen.
  • wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Kalziumspiegel) geplant ist. Es k√∂nnen falsch niedrige Kalziumspiegel festgestellt werden.

Leflunomid ratiopharm kann gelegentlich zu Problemen mit Ihrem Blut, Ihrer Leber, Lunge oder den Nerven in Ihren Armen und Beinen f√ľhren. Es kann auch einige schwere allergische Reaktionen (einschlie√ülich Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]) hervorrufen oder die Gefahr einer schweren Infektion erh√∂hen. F√ľr weitere Informationen hierzu lesen Sie bitte Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú.

DRESS äußert sich zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und Hautausschlag im Gesicht, dann mit einem sich ausbreitenden Hautausschlag und erhöhter Temperatur, erhöhten Leberenzymwerten in Blutuntersuchungen, Zunahme einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen (Eosinophilie) und vergrößerten Lymphknoten.

Ihr Arzt wird vor und w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid ratiopharm regelm√§√üig Blutuntersuchungen vornehmen, um die Blutk√∂rperchen und die Leber zu √ľberpr√ľfen. Ihr Arzt wird auch regelm√§√üig Ihren Blutdruck messen, da die Einnahme von Leflunomid ratiopharm zu einer Blutdruckerh√∂hung f√ľhren kann.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie an ungekl√§rtem chronischem Durchfall leiden. IhrArzt f√ľhrt eventuell zus√§tzliche Untersuchungen f√ľr eine Differenzialdiagnose durch.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sich bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid ratiopharm ein Hautgeschw√ľr bildet (siehe auch Abschnitt 4.).

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Leflunomid ratiopharm bei Kindern und Jugendlichen im Alter von unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Einnahme von Leflunomid ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden. Dies schließt auch Arzneimittel ein, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, wie Malariamittel (z. B. Chloroquin und Hydroxychloroquin), Gold (intramuskul√§r oder zum Einnehmen), D- Penicillamin, Azathioprin und andere Immunsuppressiva (z. B. Methotrexat), da diese Kombinationen nicht empfehlenswert sind,
  • Warfarin und andere Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung, da eine √úberwachung notwendig ist, um das Risiko von Nebenwirkungen dieses Arzneimittels zu verringern,
  • Teriflunomid zur Behandlung von Multipler Sklerose,
  • Repaglinid, Pioglitazon, Nateglinid oder Rosiglitazon zur Behandlung von Diabetes,
  • Daunorubicin, Doxorubicin, Paclitaxel oder Topotecan zur Behandlung von Krebs,
  • Duloxetin zur Behandlung von Depression, Harninkontinenz oder Nierenerkrankungen bei Diabetikern,
  • Alosetron zur Behandlung von schwerem Durchfall,
  • Theophyllin zur Behandlung von Asthma,
  • Tizanidin, ein Arzneimittel zur Muskelentspannung,
  • orale Verh√ľtungsmittel (die Ethinylestradiol und Levonorgestrel enthalten),
  • Cefaclor, Benzylpenicillin (Penicillin G), Ciprofloxacin zur Behandlung von Infektionen,
  • Indometacin, Ketoprofen zur Behandlung von Schmerzen oder Entz√ľndungen,
  • Furosemid zur Behandlung von Herzerkrankungen (Diuretikum, [‚ÄěWassertablette‚Äú]),
  • Zidovudin zur Behandlung von HIV-Infektion,
  • Rosuvastatin, Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin zur Behandlung von Hypercholesterin√§mie (hoher Cholesterinspiegel),
  • Sulfasalazin zur Behandlung von entz√ľndlicher Darmerkrankung oder rheumatoider Arthritis,
  • ein Arzneimittel mit dem Namen Colestyramin (zur Senkung erh√∂hter Cholesterinwerte) oder Aktivkohle, da diese Arzneimittel die Aufnahme von Leflunomid ratiopharm in den K√∂rper herabsetzen k√∂nnen,

Wenn Sie bereits ein nichtsteroidales Antiphlogistikum (NSAR) und/oder Kortikosteroide anwenden, so d√ľrfen Sie damit auch w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid ratiopharm fortfahren.

Impfungen

M√ľssen Sie geimpft werden, so holen Sie √§rztlichen Rat ein. Bestimmte Impfungen sollten w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid ratiopharm und einen bestimmten Zeitraum √ľber das Behandlungsende hinaus nicht erfolgen.

Einnahme von Leflunomid ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Leflunomid ratiopharm kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.

Es wird empfohlen, w√§hrend einer Behandlung mit Leflunomid ratiopharm keinen Alkohol zu trinken. Der Konsum von Alkohol w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid ratiopharm kann die Wahrscheinlichkeit f√ľr eine Lebersch√§digung erh√∂hen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie Leflunomid ratiopharm nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein. Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden, w√§hrend Sie Leflunomid ratiopharm einnehmen, ist das Risiko, ein Baby mit schwerwiegenden Fehlbildungen zu bekommen, erh√∂ht. Frauen in geb√§rf√§higem Alter d√ľrfen Leflunomid ratiopharm nicht einnehmen, ohne zuverl√§ssigen Empf√§ngnisschutz zu praktizieren.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie planen, nach Absetzen von Leflunomid ratiopharm schwanger zu werden. Es muss sichergestellt sein, dass Leflunomid ratiopharm vollständig aus Ihrem Körper ausgeschieden ist, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. Dies kann bis zu 2 Jahre dauern. Die

Zeit kann durch Einnahme bestimmter Arzneimittel, die die Ausscheidung von Leflunomid ratiopharm aus Ihrem K√∂rper beschleunigen, auf wenige Wochen verk√ľrzt werden.

In jedem Fall sollte durch eine Blutuntersuchung bestätigt werden, dass Leflunomid ratiopharm ausreichend aus Ihrem Körper ausgeschieden ist, und anschließend sollten Sie mindestens einen weiteren Monat warten, bevor Sie schwanger werden.

F√ľr weitere Informationen zum Labortest setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Leflunomid ratiopharm oder in den 2 Jahren nach Beendigung der Behandlung vermuten, schwanger zu sein, m√ľssen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um einen Schwangerschaftstest durchf√ľhren zu lassen. Falls der Test best√§tigt, dass Sie schwanger sind, k√∂nnte Ihr Arzt eine Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln vorschlagen, um Leflunomid ratiopharm schnell und ausreichend aus Ihrem K√∂rper auszuscheiden. Dies kann das Risiko f√ľr Ihr Kind verringern.

Nehmen Sie Leflunomid ratiopharm nicht ein, wenn Sie stillen, da Leflunomid in die Muttermilch √ľbergeht.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Leflunomid ratiopharm kann bei Ihnen Schwindel hervorrufen, der Ihre Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit herabsetzen kann. Wenn Sie hiervon betroffen sind, setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs oder bedienen Sie keine Maschinen.

Leflunomid ratiopharm enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Leflunomid ratiopharm enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Leflunomid ratiopharm enthält Phospholipide aus Sojabohnen

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Erdnuss oder Soja sind.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Anfangsdosis von Leflunomid ratiopharm beträgt 100 mg einmal täglich an den ersten drei Tagen. Danach beträgt die empfohlene Erhaltungsdosis:

  • bei rheumatoider Arthritis: 10 oder 20 mg Leflunomid ratiopharm einmal t√§glich, abh√§ngig von der Schwere Ihrer Erkrankung.
  • bei Psoriasis-Arthritis: 20 mg Leflunomid ratiopharm einmal t√§glich.

Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit viel Wasser.

Es kann ca. 4 Wochen oder l√§nger dauern, bis Sie eine Besserung Ihres Krankheitszustandes sp√ľren. Bei manchen Patienten kann eine weitere Besserung noch nach 4 bis 6 Monaten Behandlung erfolgen. Normalerweise wird Leflunomid ratiopharm √ľber einen l√§ngeren Zeitraum eingenommen.

Wenn Sie eine größere Menge von Leflunomid ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Leflunomid ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten, so setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder holen Sie ärztlichen Rat ein. Nehmen Sie möglichst Ihre Tabletten oder die Schachtel mit, um sie dem Arzt zu zeigen.

Wenn Sie die Einnahme von Leflunomid ratiopharm vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis ausgelassen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie es merken, es sei denn, es ist fast Zeit f√ľr die n√§chste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort und beenden Sie die Einnahme von Leflunomid ratiopharm,

  • wenn Sie Schw√§che versp√ľren, sich benommen oder schwindlig f√ľhlen oder Atembeschwerden haben, da dies Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein k√∂nnen,
  • wenn Sie Hautausschl√§ge oder Geschw√ľre im Mund bekommen, da diese schwere, manchmal lebensbedrohliche Reaktionen anzeigen k√∂nnen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]), siehe Abschnitt 2.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort bei:

  • blasser Haut, M√ľdigkeit oder Auftreten von blauen Flecken, da dies eine Bluterkrankung anzeigen kann (ausgel√∂st durch ein Ungleichgewicht der verschiedenen Blutzellen, aus denen das Blut besteht),
  • M√ľdigkeit, Bauchschmerzen oder Gelbsucht (gelbe Verf√§rbung der Augen oder der Haut), da dies einen ernsten Zustand wie Leberversagen anzeigen kann, der t√∂dlich sein kann,
  • jeglichen Symptomen einer Infektion wie Fieber, Halsschmerzen oder Husten, da dieses Arzneimittel die Wahrscheinlichkeit f√ľr eine schwere Infektion, die lebensbedrohlich sein kann, erh√∂hen kann,
  • Husten oder Atembeschwerden, da es sich hierbei um Anzeichen f√ľr Probleme mit der Lunge handeln k√∂nnte (interstitielle Lungenerkrankung oder pulmonale Hypertonie),
  • ungewohntem Kribbeln, Kraftlosigkeit oder Schmerzen in Ihren H√§nden oder F√ľ√üen, da dies auf Probleme mit Ihren Nerven (periphere Neuropathie) hindeuten kann.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • eine geringe Senkung der Zahl der wei√üen Blutzellen (Leukopenie),
  • leichte allergische Reaktionen,
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust (im Allgemeinen unbedeutend),
  • M√ľdigkeit (Asthenie),
  • Kopfschmerzen, Schwindel,
  • ungew√∂hnliche Hautempfindungen wie Kribbeln (Par√§sthesie),
  • eine leichte Erh√∂hung des Blutdrucks,
  • Kolitis,
  • Durchfall,
  • √úbelkeit, Erbrechen,
  • Entz√ľndung der Mundh√∂hle oder Mundgeschw√ľre,
  • Bauchschmerzen,
  • Leberwerterh√∂hungen,
  • verst√§rkter Haarausfall,
  • Ekzem, trockene Haut, Hautausschl√§ge und Juckreiz,
  • Sehnenscheidenentz√ľndung (Schmerzen, verursacht durch eine Entz√ľndung der Membran, die die Sehnen umgibt, gew√∂hnlich an H√§nden oder F√ľ√üen),
  • eine Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (Kreatin-Phosphokinase),
  • Sch√§digung der Nervenbahnen in den Armen oder Beinen (periphere Neuropathie).

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • eine Senkung der Zahl der roten Blutk√∂rperchen (Blutarmut) und der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie),
  • eine Senkung des Kaliumspiegels im Blut,
  • Angstgef√ľhl,
  • Geschmacksver√§nderungen,
  • Urtikaria (Nesselsucht),
  • Sehnenruptur,
  • ein Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride),
  • eine Verminderung der Phosphatwerte im Blut.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • eine Vermehrung der Blutzellen, die Eosinophile genannt werden (Eosinophilie); eine geringe Verringerung der Zahl der wei√üen Blutzellen (Leukopenie); Verringerung aller Blutzellen (Panzytopenie),
  • eine starke Erh√∂hung des Blutdrucks,
  • Lungenentz√ľndung (interstitielle Lungenerkrankung),
  • Leberwerterh√∂hungen, woraus sich ernsthafte St√∂rungen wie Hepatitis oder Gelbsucht entwickeln k√∂nnen,
  • schwere Infektionen, Sepsis genannt, die m√∂glicherweise t√∂dlich sein k√∂nnen,
  • eine Erh√∂hung bestimmter Blutwerte (Lactat-Dehydrogenase).

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • eine deutliche Abnahme bestimmter wei√üer Blutzellen (Agranulozytose),
  • schwere und m√∂glicherweise schwerwiegende allergische Reaktionen,
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Vaskulitis, einschlie√ülich nekrotisierender Vaskulitis der Haut),
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis),
  • ernsthafte Leberst√∂rungen wie Leberversagen oder Nekrose (m√∂glicherweise mit t√∂dlichem Verlauf),
  • schwerwiegende, unter Umst√§nden lebensbedrohliche Reaktionen (Stevens-Johnson- Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).

Andere Nebenwirkungen, wie Nierenversagen, eine Senkung des Harns√§urespiegels im Blut, pulmonale Hypertonie, Unfruchtbarkeit bei M√§nnern (die sich wieder zur√ľckbildet, wenn die Einnahme dieses Arzneimittels beendet wird), kutaner Lupus erythematodes (gekennzeichnet durch Ausschlag und R√∂tung an Hautstellen, die dem Licht ausgesetzt sind), Psoriasis (neu auftretend oder verschlechtert), DRESS und Hautgeschw√ľre (runde, offene Wunden in der Haut, durch die das darunter liegende Gewebe sichtbar ist), k√∂nnen mit nicht bekannter H√§ufigkeit auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Leflunomid ratiopharm enthält

  • Der Wirkstoff ist: Leflunomid.
    1 Filmtablette enthält 10 mg Leflunomid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Hyprolose (5.0 - 16.0% Hydroxypropoxy-Gruppen), Weins√§ure (Ph.Eur.), Natriumdodecylsulfat und Magnesiumstearat (Ph.Eur.) im Tablettenkern sowie Phospholipide aus Sojabohnen, Poly(vinylalkohol), Talkum, Titandioxid (E 171) und Xanthangummi im Film√ľberzug.

Wie Leflunomid ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung

Leflunomid ratiopharm 10 mg Filmtabletten sind weiß bis fast weiß und rund mit einem Durchmesser von etwa 6 mm.

Die Tabletten sind erhältlich in Flaschen.

Es sind Packungsgrößen zu 30 oder 100 Filmtabletten pro Flasche erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer ratiopharm GmbH Graf-Arco-Straße 3

89079 Ulm

Deutschland

Hersteller

Haupt Pharma M√ľnster GmbH

Schleebr√ľggenkamp 15

48159 M√ľnster

Deutschland

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/Belgien Lietuva
Teva Pharma Belgium N.V./S.A./AG UAB Teva Baltics
Tél/Tel: +32 38207373 Tel: +370 52660203
–Ď—ä–Ľ–≥–į—Ä–ł—Ź Luxembourg/Luxemburg
–Ę–Ķ–≤–į –§–į—Ä–ľ–į –ē–ź–Ē ratiopharm GmbH

Te–Ľ: +359 24899585

ńĆesk√° republika

Teva Pharmaceuticals CR, s.r.o. Tel: +420 251007111

Danmark

Teva Denmark A/S

Tlf: +45 44985511

Deutschland ratiopharm GmbH Tel: +49 73140202

Eesti

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őēőĽőĽő¨őīőĪ

Specifar A.B.E.E. ő§ő∑őĽ: +30 2118805000

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Teva Italia S.r.l.

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ratiopharm - Comércio e Industria de Produtos Farmacêuticos, Lda.

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Slovensk√° republika

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Suomi/Finland

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Puh/Tel: +358 201805900

Sverige

Teva Sweden AB

Tel: +46 42121100

United Kingdom (Northern Ireland)

Teva Pharmaceuticals Ireland

Ireland

Tel: +44 2075407117

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im {MM.JJJJ}.

Weitere Informationsquellen

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Leflunomid ratiopharm 10 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Leflunomid
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