Atenolan comp. - Filmtabletten

Abbildung Atenolan comp. - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Atenolol Chlortalidon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 04.12.1990
ATC Code C07CB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten und andere Diuretika

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Atenolol "Stada" 100 mg Tabletten Atenolol STADA Arzneimittel GmbH
Atenolol "ratiopharm" 50 mg - Filmtabletten Atenolol ratiopharm
Niften - Kapseln Atenolol Nifedipin AstraZeneca √Ėsterreich GmbH
Beta Adalat - Kapseln Atenolol Nifedipin Bayer
Atenolan 50 mg - Filmtabletten Atenolol G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Atenolan comp. enthält die beiden Wirkstoffe Atenolol und Chlortalidon, die beide auf unterschiedliche Weise den Blutdruck senken.

Atenolol gehört zur Arzneimittelgruppe der Betarezeptorenblocker und wirkt stressabschirmend auf das Herz. Dadurch wird die Herzarbeit verbessert und der Blutdruck gesenkt.

Chlortalidon geh√∂rt zur Arzneimittelgruppe der Sulfonamid-Diuretika (entw√§ssernde Arzneimittel). Es erh√∂ht die Fl√ľssigkeitsausscheidung √ľber den Harn und senkt dadurch den Blutdruck.

Atenolan comp. wird angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck bei Erwachsenen, wenn der Blutdruck mit einem Wirkstoff (Atenolol oder Chlortalidon) alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Atenolan comp. beachten?

Atenolan comp. darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Atenolol oder Chlortalidon, andere von Sulfonamiden abgeleitete Arzneimittel oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei bestimmten Herzrhythmusst√∂rungen (AV-Block 2. oder 3. Grades, kranker Sinusknoten).
  • wenn Sie einen verlangsamten Herzschlag haben (Bradykardie).
  • bei Herz-Kreislauf-Schock.
  • bei nicht ausreichend behandelter Herzmuskelschw√§che.
  • wenn Sie eine stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes haben (metabolische Azidose).
  • bei schweren Atemwegserkrankungen mit bronchospastischer Komponente (mit Atemnot und Verengung/Verkrampfung der Atemwege einhergehend), wie z.B. schweres Asthma.
  • wenn Sie an schweren Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen leiden.
  • wenn Sie schwere Nierenfunktionsst√∂rungen haben (Kreatinin-Clearance kleiner als 30 ml/min).
  • wenn Sie nicht gen√ľgend Harn bilden (Anurie).
  • wenn Sie schwere Leberfunktionsst√∂rungen haben.
  • wenn trotz Behandlung Ihre Kalium- oder Natriumwerte im Blut zu niedrig und/oder Ihre Kalziumwerte im Blut zu hoch sind (therapieresistente Hypokali√§mie, Hyponatr√§mie, Hyperkalz√§mie).
  • wenn Ihr Harns√§urespiegel im Blut zu hoch ist und Beschwerden verursacht (symptomatische Hyperurik√§mie).
  • wenn Sie einen unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben, der einen hohen Blutdruck verursacht (Ph√§ochromozytom).
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
  • bei gleichzeitiger intraven√∂ser Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung oder zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (Kalziumkanalblocker mit negativ inotroper Wirkung, z.B. Verapamil oder Diltiazem).
  • wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) einnehmen (mit Ausnahme von MAO-B-Hemmern).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Atenolan comp. einnehmen,

  • wenn Sie eine Herzmuskelschw√§che haben. Diese muss vor der Einnahme von Atenolan comp. ausreichend behandelt sein.
  • wenn Sie an einer bestimmten Durchblutungsst√∂rung der Herzkranzgef√§√üe (Prinzmetal- Angina) leiden.
  • wenn Sie leichtere Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üen haben, da diese verschlimmert werden k√∂nnen. Bei schweren Durchblutungsst√∂rungen d√ľrfen Sie Atenolan comp. nicht einnehmen.
  • wenn Sie eine verz√∂gerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades).
  • wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Die Anzeichen einer Unterzuckerung (z.B. schneller Herzschlag, Zittern, Schwitzen) k√∂nnen durch den Wirkstoff Atenolol ged√§mpft werden. Durch den Wirkstoff Chlortalidon kann es zu einer Erh√∂hung des Blutzuckerspiegels kommen. Ihr Arzt wird Ihre Blutzuckerwerte in k√ľrzeren Abst√§nden √ľberwachen. Bei anhaltender Behandlung sind in regelm√§√üigen Abst√§nden Tests auf Ausscheidung von Zucker im Harn (Glucosurie) durchzuf√ľhren.
  • wenn Sie eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Thyreotoxikose) haben. Atenolan comp. kann die Beschwerden verschleiern.
  • wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben (Ph√§ochromozytom). Der Tumor muss vor einer Behandlung mit Atenolan comp. behandelt werden (mit Alpha-Rezeptorblockern).
  • wenn Ihre Leberfunktion eingeschr√§nkt ist oder Sie eine sich verschlechternde Lebererkrankung haben. Bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen d√ľrfen Sie Atenolan comp. nicht einnehmen.
  • wenn Sie schon einmal eine schwere √úberempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten oder gegen eine bestehende √úberempfindlichkeit behandelt werden (Hyposensibilisierungstherapie). Atenolan comp. kann sowohl die Empfindlichkeit gegen√ľber allergieausl√∂senden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere allergischer Reaktionen erh√∂hen.
  • wenn Sie an einer Atemwegserkrankung, die mit Atemnot und Verengung/Verkrampfung der Atemwege einhergeht (bronchospastische Atemwegserkrankung, z.B. Asthma) leiden, da diese verschlechtert werden kann. Wenn Sie an einer schweren Form leiden, d√ľrfen Sie Atenolan comp. nicht einnehmen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn sich Ihre Lungenerkrankung verschlechtert.
  • wenn Sie an Schuppenflechte (Psoriasis) leiden, da diese verschlimmert werden kann.
  • wenn Sie operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Atenolol einnehmen.
  • wenn Sie gleichzeitig Clonidin, ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, einnehmen. Bei Beendigung der Behandlung muss zuerst Atenolan comp. und dann Clonidin ausschleichend abgesetzt werden.
  • wenn Sie eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen feststellen. Dies k√∂nnen Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder eines Druckanstiegs in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach der Einnahme von Atenolan comp. auftreten. Wenn diese nicht behandelt werden, k√∂nnen sie zu einem bleibenden Sehverlust f√ľhren. Wenn Sie fr√ľher einmal eine Allergie gegen Penicillin oder Sulfonamide hatten, kann bei Ihnen ein h√∂heres Risiko f√ľr das Auftreten bestehen.

Wenn Ihre Herzfrequenz zu stark absinkt, kann Ihr Arzt die Dosis verringern.

Chlortalidon kann ein Fl√ľssigkeits- oder Elektrolytungleichgewicht verursachen (niedriger Kalium- und Natriumspiegel im Blut).

Ihr Arzt wird in angemessenen Abständen regelmäßig Ihre Elektrolytwerte im Blut kontrollieren, insbesondere wenn Sie zu den älteren Patienten gehören, bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen (Digitalis) einnehmen, eine kaliumarme Diät einhalten oder an Magen-Darm-Beschwerden leiden.

Wenn trotz Behandlung Ihre Kalium- oder Natriumwerte im Blut zu niedrig und/oder Ihre Kalziumwerte im Blut zu hoch sind (therapieresistente Hypokali√§mie, Hyponatr√§mie, Hyperkalz√§mie), d√ľrfen Sie Atenolan comp. nicht einnehmen.

Durch Chlortalidon kann der Harns√§urespiegel im Blut ansteigen. Zur Kontrolle wird Ihr Arzt gelegentlich den Harns√§urespiegel im Blut √ľberpr√ľfen.

Falls notwendig, wird Ihr Arzt Ihnen ein Arzneimittel verschreiben, das die Ausscheidung von Harns√§ure f√∂rdert, um den Anstieg des Harns√§urespiegels wieder r√ľckg√§ngig zu machen. Wenn Ihr Harns√§urespiegel im Blut zu hoch ist und Beschwerden verursacht (symptomatische Hyperurik√§mie), d√ľrfen Sie Atenolan comp. nicht einnehmen.

Die Anwendung des Arzneimittels Atenolan comp. kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Aus diesem Grund wird die Anwendung nicht empfohlen.

Einnahme von Atenolan comp. zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Folgende Arzneimittel d√ľrfen Sie nicht gleichzeitig mit Atenolan comp. einnehmen:

  • bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) (mit Ausnahme von MAO- B-Hemmern): Es kann zu verst√§rktem Blutdruckabfall kommen oder eine Bluthochdruckkrise ausgel√∂st werden.
  • bestimmte Arzneimittel zur Blutdrucksenkung oder zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (Kalziumkanalblocker mit negativ inotroper Wirkung, z.B. Verapamil oder Diltiazem): Die gleichzeitige Anwendung kann zu verst√§rktem Blutdruckabfall, stark verlangsamtem Herzschlag, Herzrhythmusst√∂rungen und

Herzversagen f√ľhren. Weder Betablocker noch Kalziumkanalblocker d√ľrfen innerhalb von 48 Stunden nach Absetzen des anderen Wirkstoffes verabreicht werden.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Atenolan comp. bis hin zum erhöhten Nebenwirkungsrisiko verstärken:

  • bestimmte Arzneimittel gegen erh√∂hten Blutdruck oder zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen oder Herzleistungsschw√§che (Dihydropyridine [z.B. Nifedipin], Digitalisglykoside, Klasse-I-Antiarrhythmika [z.B. Disopyramid], Amiodaron, Guanethidin, Reserpin, Alpha-Methyldopa und Guanfacin)
  • andere Betablocker, z.B. in Augentropfen zur Behandlung von gr√ľnem Star (Glaukom) (topische Betablocker)
  • Narkosemittel (An√§sthetika): Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Atenolan comp. einnehmen.
  • bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen, Schlaf- und Beruhigungsmittel (Hypnotika, Tranquilizer, tri-/tetrazyklische Antidepressiva, Neuroleptika, Narkotika)
  • Baclofen (Arzneimittel zur Muskelentspannung)

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Atenolan comp. abschwächen:

  • Blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z.B. Adrenalin): Die Wirkung von Adrenalin bei der Behandlung von √úberempfindlichkeitsreaktionen kann beeintr√§chtigt werden.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Atemwegserkrankungen mit Verengung/Verkrampfung der Atemwege, z.B. Asthma und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) (Beta-2-Sympathomimetika).
  • Ampicillin (Antibiotikum)
  • bestimmte entz√ľndungshemmende Arzneimittel (Prostaglandinsynthese-Hemmer, z.B. Ibuprofen, Indomethacin)

Arzneimittel, die die Wirkung von Atenolan comp. beeinflussen können oder deren Wirkung durch Atenolan comp. beeinflusst werden kann:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen): Atenolan comp. kann die blutzuckersenkende Wirkung verst√§rken und die Anzeichen einer Unterzuckerung (schneller Herzschlag, Schwitzen, Zittern) verschleiern. Lassen Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelm√§√üig kontrollieren.
  • Jodhaltige Kontrastmittel (werden bei bildgebenden Untersuchungen angewendet): Atenolol kann die ausgleichenden Reaktionen des Herz-Kreislaufsystems auf einen m√∂glicherweise durch jodhaltige Kontrastmittel ausgel√∂sten Blutdruckabfall oder Schock blockieren.
  • Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten psychischen Erkrankungen: Die Lithiumkonzentration im Blut kann erh√∂ht sein und die sch√§digende Wirkung von Lithium auf Herz und Nerven verst√§rken. Eine Dosisanpassung von Lithium und regelm√§√üige Kontrolle k√∂nnen erforderlich sein.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tumoren (zytotoxische Arzneimittel, z.B. Cyclophosphamid, Methotrexat): Die knochenmarksch√§digende Wirkung kann verst√§rkt sein.
  • Arzneimittel, die die Ausscheidung von Kalium erh√∂hen (z.B. Furosemid), kortisonhaltige Arzneimittel (Kortikosteroide), bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschw√ľren (Carbenoxolon) oder Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Amphotericin B) k√∂nnen zu erh√∂hten Kalium- und/oder Magnesiumverlusten f√ľhren.
  • Vitamin D oder Kalziumsalze k√∂nnen zu einem Anstieg der Kalziumwerte im Blut f√ľhren.
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen (Digitalisglykoside): Die Wirkung und Nebenwirkungen k√∂nnen durch einen niedrigen Kaliumspiegel verst√§rkt werden.
  • Die Wirkung von harns√§uresenkenden Arzneimitteln kann vermindert sein.

Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck) beendet werden soll und Sie Clonidin plötzlich absetzen, kann Ihr Blutdruck sehr stark ansteigen. Setzen Sie Clonidin erst ab, wenn Sie einige Tage zuvor die Behandlung mit Atenolan comp. beendet haben. Bei einer Umstellung von Clonidin auf Atenolol soll der Beginn der Behandlung mit Atenolan comp. erst einige Tage nach der letzten Verabreichung von Clonidin erfolgen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme von Atenolan comp. zusammen mit Alkohol

Der Konsum von Alkohol w√§hrend der Behandlung mit Atenolan comp. kann zu einer Verst√§rkung der blutdrucksenkenden Wirkung f√ľhren.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Sie d√ľrfen Atenolan comp. in der Schwangerschaft nicht einnehmen.

Stillzeit

Sie d√ľrfen Atenolan comp. nicht einnehmen, wenn Sie stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Falls bei Ihnen Nebenwirkungen wie Schwindel oder M√ľdigkeit auftreten, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen, lenken Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Atenolan comp. einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Bluthochdruck bei Erwachsenen

Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich eine halbe Filmtablette Atenolan comp..

Bei unzureichender Blutdrucksenkung kann Ihr Arzt die Dosis auf 1 Filmtablette Atenolan comp. erhöhen.

√Ąltere Patienten (ab 65 Jahren)

Ihr Arzt wird unter Umständen die Dosis verringern.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Wenn Sie eine leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörung haben, ist eine Dosisanpassung nicht erforderlich.

Wenn Sie eine schwere Nierenfunktionsst√∂rung haben (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) und/oder nicht gen√ľgend Harn bilden (Anurie), d√ľrfen Sie Atenolan comp. nicht einnehmen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Wenn Sie eine leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung haben, ist eine Dosisanpassung nicht erforderlich.

Wenn Sie eine schwere Leberfunktionsst√∂rung haben, d√ľrfen Sie Atenolan comp. nicht einnehmen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Filmtablette unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit vor einer Mahlzeit ein. Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Atenolan comp. eingenommen haben als Sie sollten

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder ein Krankenhaus. Der Arzt kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung bzw. der Art der Beschwerden √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Nehmen Sie die Verpackung von Atenolan comp. mit, damit der Arzt weiß, was Sie eingenommen haben.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Beschwerden möglich: Niedriger Blutdruck, langsamer Herzschlag bis hin zum Herzstillstand, akute Herzleistungsschwäche, Herz-Kreislaufschock und Atemnot aufgrund Verengung/ Verkrampfung der Atemwege.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Hinweise zur Therapie bei √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Einnahme von Atenolan comp. vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald es Ihnen einf√§llt, und fahren Sie dann mit der Einnahme wie gewohnt fort. Falls es beinahe schon Zeit f√ľr die n√§chste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die n√§chste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Atenolan comp. abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Atenolan comp. nicht plötzlich ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen. Die Beendigung der Behandlung soll schrittweise und mit einer allmählichen Verringerung der Dosis erfolgen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Einnahme beenden möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Verlangsamter Herzschlag
  • Kalte H√§nde und F√ľ√üe, auch mit bl√§ulicher Verf√§rbung (Akrozyanose)
  • Magen-Darm-Beschwerden (√úbelkeit, Erbrechen, Schmerzen und Kr√§mpfe im Bauchraum, Durchfall)
  • M√ľdigkeit
  • Erh√∂hte Harns√§urewerte im Blut (kann bei zu Gicht neigenden Patienten zu Gichtanf√§llen f√ľhren), erniedrigte Natrium-, Kalium- und Chlorwerte im Blut, erh√∂hte Kalziumwerte im Blut, Beeintr√§chtigung des Blutzuckers (Glucosetoleranz), erh√∂hte Blutzuckerwerte und erh√∂hte Ausscheidung von Zucker im Harn (Glucosurie) bei Patienten mit gesundem Stoffwechsel und bei Patienten mit unerkannter oder schon bestehender Zuckerkrankheit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Unerkannte Zuckerkrankheit ohne Beschwerden (latenter Diabetes mellitus), Zuckerkrankheit, erniedrigter Blutzuckerspiegel nach l√§ngerem strengen Fasten oder schwerer k√∂rperlicher Belastung, Verst√§rkung eines durch Insulin hervorgerufenen niedrigen Blutzuckerspiegels (insulininduzierte Hypoglyk√§mie); Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckerspiegels (z.B. schneller Herzschlag, Muskelzittern) k√∂nnen verschleiert werden
  • Warnzeichen einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion (schneller Herzschlag, Muskelzittern) k√∂nnen verschleiert werden
  • St√∂rungen im Fettstoffwechsel (Verminderung des HDL-Cholesterins und Erh√∂hung des Cholesterins und der Triglyzeride im Plasma)
  • Eine St√∂rung im S√§ure-/Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) kann sich als Folge der Elektrolyt- und Fl√ľssigkeitsverluste entwickeln bzw. kann sich ein bereits unausgeglichener S√§ure-/Basen-Haushalt verschlechtern.
  • Infolge eines zu niedrigen Kaliumspiegels k√∂nnen M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Muskelschw√§che, Missempfindungen (Par√§sthesien), leichte Muskell√§hmungen (Paresen), Antriebslosigkeit oder Herzrhythmusst√∂rungen auftreten. Schwere Kaliumverluste k√∂nnen zu Darml√§hmung und Darmverschluss oder zu Bewusstseinsst√∂rungen bis hin zum Koma f√ľhren. EKG-Ver√§nderungen und gesteigerte Empfindlichkeit gegen√ľber Glykosiden (z.B. Digitalisglykoside, zur Behandlung von Herzerkrankungen) k√∂nnen auftreten.
  • Schlafst√∂rungen
  • Bindehautentz√ľndung
  • Erregungsleitungsst√∂rungen am Herzen (atrioventrikul√§re √úberleitungsst√∂rungen), Herzklopfen (Palpitationen)
  • Niedriger Blutdruck
  • Durst
  • Verst√§rktes Schwitzen, Nesselsucht (Urtikaria), Hautr√∂tung (Erythem), Juckreiz (Pruritus)
  • Muskelschw√§che, Muskelkr√§mpfe
  • Benommenheit
  • Erh√∂hung bestimmter Leberwerte (Transaminasen), erh√∂hte Bauchspeicheldr√ľsenwerte (Amylase), vor√ľbergehender Anstieg der harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin, Harnstoff) im Blut

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Kleinfleckige Blutungen in der Haut oder den Schleimh√§uten (Purpura), Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie), Verminderung der roten Blutk√∂rperchen (An√§mie)
  • Stimmungsschwankungen, Depressionen
  • Alptr√§ume
  • Verwirrtheit, psychische St√∂rungen (Psychosen) und Halluzinationen
  • Schwindel, Kopfschmerzen
  • Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl (Par√§sthesien)
  • Trockene Augen, Entz√ľndung der Horn- und Bindehaut (Keratokonjunktivitis) durch verminderten Tr√§nenfluss, dies ist v.a. zu beachten, wenn Sie Kontaktlinsen tragen; Sehst√∂rungen
  • Verschlechterung einer Herzmuskelschw√§che, bestimmte Herzrhythmusst√∂rungen (Herzblock)
  • Blutdruckabfall beim Aufstehen (posturale Hypotonie), der auch zu Ohnmachtsanf√§llen (Synkopen) f√ľhren kann
  • Verst√§rkung der Beschwerden bei Patienten mit Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen (Claudicatio intermittens, ‚ÄěSchaufensterkrankheit‚Äú)
  • Durchblutungsst√∂rungen in Fingern oder Zehen (Raynaud-Syndrom) bei anf√§lligen Patienten
  • Entz√ľndung von Blutgef√§√üen (Vaskulitis)
  • Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus) bei Patienten mit Bronchialasthma oder asthmatischen Beschwerden in der Vergangenheit
  • Mundtrockenheit
  • Lebersch√§digung einschlie√ülich Gallestau in der Leber, Gelbsucht (Ikterus)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
  • Haarausfall, schuppenflechtenartige Hautausschl√§ge, Verschlechterung einer Schuppenflechte, Hautausschlag
  • Impotenz, St√∂rungen des sexuellen Verlangens (Libidost√∂rungen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Starke Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Agranulozytose)
  • Angstzust√§nde, Ged√§chtnis- und Konzentrationsst√∂rungen
  • Verst√§rkung der Anf√§lle bei Patienten mit Angina pectoris (Schmerzen und Engegef√ľhl in der Brust)
  • Bewegungsunruhe (Akathisie)
  • Akute Nierenentz√ľndung (akute interstitielle Nephritis)
  • Anstieg der ANA (Antinukle√§re Antik√∂rper)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Verminderte oder fehlende Bildung aller Blutzellen (aplastische An√§mie)
  • Kurzsichtigkeit (Myopie), Gelbsehen, Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder eines akuten Engwinkelglaukoms)
  • Herzleistungsschw√§che, Herzrhythmusst√∂rungen
  • Entz√ľndung von Blutgef√§√üen der Haut mit Absterben von Gewebe (nekrotisierende Vaskulitis)
  • Verstopfung
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen, Hautausschlag durch Sonnenlicht (photoallergisches Exanthem), Gesichtsr√∂tung, Schwellung der Augenlider
  • Schwere, mit Fieber einhergehende Hauterkrankung mit Blasenbildung und Abl√∂sung der Oberhaut (Lyell-Syndrom, eventuell Stevens-Johnson-Syndrom)
  • Ausl√∂sung einer Autoimmunerkrankung, die als systemischer Lupus erythematodes (SLE) bezeichnet wird
  • Gelenkschmerzen
  • Lupus-√§hnliches Syndrom (einer Erkrankung, bei der das Immunsystem Abwehrstoffe bildet, die haupts√§chlich die Haut und die Gelenke angreifen)
  • Erniedrigte Magnesiumwerte im Blut

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Atenolan comp. enthält

  • Die Wirkstoffe sind Atenolol und Chlortalidon. 1 Filmtablette enth√§lt 100 mg Atenolol und 25 mg Chlortalidon.
  • Die sonstigen Bestandteile sind Maisst√§rke, Cellulose, Siliciumdioxid, Crospovidon, Magnesiumstearat, Talkum, Macrogol 6000, Titandioxid (E 171), Hypromellose, Eisenoxid gelb (E 172), Eudragit NE.

Wie Atenolan comp. aussieht und Inhalt der Packung

Atenolan comp.-Filmtabletten sind ockergelb, rund und beidseits nach außen gewölbt mit Bruchkerbe.

Packungsgröße: Blisterpackung mit 20 und 50 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-19181

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2020.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Die Symptome einer √úberdosierung sind u.a. Bradykardie bis hin zum Herzstillstand, Hypotonie, akute Herzinsuffizienz, kardiogener Schock und Bronchospasmus.

Zu allgemein unterst√ľtzenden Ma√ünahmen geh√∂ren u.a.

  • eine engmaschige √úberwachung und Therapie unter intensivmedizinischen Bedingungen,
  • Magensp√ľlung,
  • Aktivkohle und ein Laxans, um die Absorption des Anteils an Arzneimittel, das sich m√∂glicherweise noch im Gastrointestinaltrakt befindet, zu verhindern,
  • Plasma oder Plasmaersatzmittel, um Hypotonie und Schock zu behandeln.

Unter Umständen soll eine Hämodialyse oder Hämoperfusion in Betracht gezogen werden.

Eine schwere Bradykardie kann mit der intraven√∂sen Gabe von Atropin und/oder einem Herzschrittmacher behandelt werden. Bei Bedarf kann anschlie√üend eine Bolusdosis Glucagon intraven√∂s verabreicht werden. Falls erforderlich, kann im Anschluss erneut ein Bolus oder eine intraven√∂se Infusion von Glucagon gegeben werden, je nach Ansprechen. Wenn der Patient nicht auf Glucagon anspricht oder Glucagon nicht zur Verf√ľgung steht, kann ein Beta-Adrenozeptor-Agonist wie z.B. Dobutamin intraven√∂s verabreicht werden. Dobutamin kann aufgrund seiner positiven inotropen Wirkung auch zur Behandlung einer Hypotonie oder einer akuten Herzinsuffizienz eingesetzt werden.

Die Dosierung hat nach Bedarf bzw. nach klinischem Zustand des Patienten zu erfolgen.

Bronchospasmen können durch Gabe von Bronchodilatatoren behandelt werden.

Der Fl√ľssigkeits- und Elektrolythaushalt ist aufrechtzuerhalten, um einer √ľberm√§√üigen Diurese entgegenzuwirken.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Atenolan comp. - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Atenolol Chlortalidon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 04.12.1990
ATC Code C07CB03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten und andere Diuretika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden