Brevibloc 100 mg/10 ml - Infusionslösung

Brevibloc 100 mg/10 ml - Infusionslösung
Wirkstoff(e) Esmolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Baxter Healthcare GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.04.1996
ATC Code C07AB09
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Baxter Healthcare GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Brevibloc enthält den Wirkstoff Esmolol. Dieser gehört zur Arzneimittelgruppe der Beta-Blocker. Seine Wirkungsweise beruht darauf, dass er die Häufigkeit und Stärke Ihres Herzschlags steuert und Ihren Blutdruck senkt.

Brevibloc wird angewendet bei:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Brevibloc darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Esmolol, einen anderen Beta-Blocker oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Anzeichen f√ľr eine allergische Reaktion sind unter anderem: Kurzatmigkeit, Atembeschwerden, Hautausschlag, Juckreiz oder Schwellungen im Gesicht oder an den Lippen.
  • wenn Ihr Herzschlag sehr langsam ist (weniger als 50 Schl√§ge/Minute)
  • bei bestimmten Reizleitungsst√∂rungen im Herzen (Sinusknoten-Syndrom, schwere St√∂rungen der AV-Knotenleitung (ohne Herzschrittmacher), AV-Block 2. oder 3. Grades)
  • bei Herz-Kreislaufschock
  • wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben
  • wenn Sie eine schwere Herzleistungsschw√§che haben (dekompensierte Herzinsuffizienz)
  • wenn Sie einen erh√∂hten Blutdruck in der Lunge haben (pulmonale Hypertonie)
  • wenn Sie einen akuten Asthmaanfall haben
  • wenn Sie eine stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes haben (metabolische Azidose)
  • wenn Sie einen unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben, der einen hohen Blutdruck verursacht (Ph√§ochromozytom)
  • wenn Sie gleichzeitig oder k√ľrzlich intraven√∂s Verapamil (ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen oder zur Blutdrucksenkung) erhalten haben. Esmolol darf erst 48 Stunden nach Absetzen von Verapamil verabreicht werden.

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, darf Brevibloc nicht bei Ihnen angewendet werden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Brevibloc anwenden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,

  • wenn Sie wegen bestimmter Herzrhythmusst√∂rungen (supraventrikul√§ren Arrhythmien) behandelt werden und
    • Sie Kreislaufschwankungen haben (h√§modynamisch instabil sind)
    • oder andere Arzneimittel zur Behandlung einer Herzerkrankung einnehmen.

In diesem Fall können bei der Anwendung von Esmolol schwere Reaktionen auftreten, wie zum Beispiel Bewusstseinsverlust, Herz-Kreislaufschock oder Herzstillstand.

  • wenn Ihr Blutdruck zu niedrig wird (Hypotonie). Der Arzt kann die Dosis verringern oder gegebenenfalls die Behandlung beenden. Die Blutdruckwerte normalisieren sich √ľblicherweise innerhalb von 30 Minuten nach Beendigung der Behandlung. In einigen F√§llen k√∂nnen zus√§tzliche Ma√ünahmen notwendig sein, um wieder normale Blutdruckwerte zu erreichen.
  • wenn Sie vor Beginn der Behandlung einen langsamen Herzschlag haben.
  • wenn Ihr Herzschlag auf weniger als 50 bis 55 Schl√§ge pro Minute sinkt. In diesem Fall verabreicht Ihnen der Arzt m√∂glicherweise eine geringere Dosis oder beendet die Behandlung mit Esmolol.
  • wenn Ihre Herzfunktion eingeschr√§nkt ist. Beim ersten Anzeichen eines bevorstehenden Herzversagens sollte Esmolol abgesetzt und eine entsprechende Behandlung gegebenenfalls in Erw√§gung gezogen werden.
  • wenn Sie eine verz√∂gerte Erregungsleitung im Herzen haben.
  • wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben (Ph√§ochromozytom). Der Tumor muss vorher behandelt werden (mit Alpha- Rezeptorenblockern).
  • wenn Sie wegen Bluthochdruck (Hypertonie) behandelt werden, der durch niedrige K√∂rpertemperatur (Hypothermie) verursacht wurde.
  • wenn Sie an einer Atemwegserkrankung, die mit Atemnot und Verengung/Verkrampfung der Atemwege einhergeht (bronchospastische Atemwegserkrankung, z.B. Asthma), leiden. Wenn Sie bereits ein Arzneimittel (Beta- 2-Sympathomimetikum) zur Behandlung der Atembeschwerden einnehmen, muss die Dosis gegebenenfalls angepasst werden.
  • Wenn Sie einen akuten Asthmaanfall haben, darf Brevibloc nicht verabreicht werden.
  • wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes) oder einen niedrigen Blutzuckerspiegel haben. Die ersten Anzeichen einer Unterzuckerung (z.B. schneller Herzschlag) k√∂nnen √ľberdeckt werden. Die Wirkung von blutzuckersenkenden Arzneimitteln kann verst√§rkt werden.
  • wenn es zu Reaktionen an der Hautstelle kommt, an der Ihnen das Arzneimittel verabreicht wurde, wie z.B. Reizungen, Entz√ľndungen oder Blasenbildung. In diesem Fall wird Ihr Arzt eine andere Hautstelle w√§hlen.
  • wenn Sie an einer bestimmten Durchblutungsst√∂rung der Herzkranzgef√§√üe (Prinzmetal-Angina) leiden. Die Anzahl und Dauer von Angina-Anf√§llen kann erh√∂ht bzw. verl√§ngert sein.
  • wenn Sie ein geringes Blutvolumen haben (Hypovol√§mie). Die ausgleichenden Reaktionen des Herz-Kreislaufsystems (Reflextachykardie) auf einen Blutdruckabfall k√∂nnen abgeschw√§cht und das Risiko eines Kreislaufkollapses kann erh√∂ht sein.
  • wenn Sie Durchblutungsst√∂rungen der Gliedma√üe haben (Raynaud-Syndrom, Claudicatio intermittens), da diese verschlimmert werden k√∂nnen.
  • wenn Ihre Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist oder Sie eine Dialyse ben√∂tigen. Der Kaliumspiegel in Ihrem Blut kann erh√∂ht sein (Hyperkali√§mie).
  • wenn Sie schon einmal eine Allergie (schwere √úberempfindlichkeitsreaktion) hatten. Esmolol kann sowohl die Empfindlichkeit gegen√ľber allergieausl√∂senden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere allergischer Reaktionen erh√∂hen.
  • wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie schon einmal eine Schuppenflechte (Psoriasis) hatte.
  • wenn Sie eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) haben. Esmolol kann bestimmte Anzeichen √ľberdecken (z.B. schnellen Herzschlag) und die Beschwerden k√∂nnen sich nach dem Absetzen verschlimmern.

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Brevibloc bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren ist nicht erwiesen.

Anwendung von Brevibloc zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder pflanzliche Arzneimittel handelt.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung von zu hohem Blutdruck oder andere Arzneimittel, die den Blutdruck senken oder die Herzfrequenz verringern k√∂nnen
  • bestimmte Arzneimittel zur Blutdrucksenkung oder zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen oder Brustschmerzen aufgrund von Durchblutungsst√∂rungen der Herzkranzgef√§√üe (Angina pectoris), wie Verapamil und Diltiazem.
    Brevibloc darf Ihnen erst 48 Stunden nach Absetzen von Verapamil verabreicht werden, wenn Sie Verapamil intravenös erhalten haben.
  • bestimmte Arzneimittel zur Blutdrucksenkung oder zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen, Herzleistungsschw√§che oder Angina pectoris (Kalziumantagonisten vom Dihydropyridin-Typ [z. B. Nifedipin], Digitalisglykoside, Klasse I Antiarrhythmika [z.B. Disopyramid, Chinidin], Amiodaron, Katecholamin- depletierende Arzneimittel [z.B. Reserpin])
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen). Esmolol kann die blutzuckersenkende Wirkung verst√§rken und die Anzeichen einer Unterzuckerung (schneller Herzschlag) √ľberdecken
  • Narkosemittel (An√§sthetika)
  • Arzneimittel, die als Ganglienblocker bezeichnet werden
  • bestimmte entz√ľndungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel (nicht-steroidale Antirheumatika, NSARS, z.B. Floctafenin)
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen (Amisulprid, Clozapin)
  • bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen, Schlaf- und Beruhigungsmittel (trizyklische Antidepressiva [z. B. Imipramin und Amitriptylin], Barbiturate, Phenothiazine [z. B. Chlorpromazin]) Epinephrin (Adrenalin), zur Behandlung von allergischen Reaktionen
  • Arzneimittel zur Behandlung von Asthma (Beta-Sympathomimetika)
  • Clonidin und Moxonidin, zur Behandlung von Bluthochdruck
    Wenn Clonidin oder Moxonidin gemeinsam mit einem Beta-Blocker angewendet werden und beide Behandlungen abgebrochen werden m√ľssen, sollte immer zuerst der Beta-Blocker schrittweise und dann ein paar Tage sp√§ter Clonidin oder Moxonidin abgesetzt werden.
  • Ergot-Derivate, zur Behandlung von Migr√§ne und Demenzerkrankungen
  • Warfarin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung
  • Morphin, ein starkes Schmerzmittel
  • Arzneimittel zur Entspannung der Muskulatur bei Operationen (Suxamethoniumchlorid, Mivacurium)

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eines der aufgef√ľhrten Arzneimittel einnehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Die Anwendung von Esmolol während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen.

Stillzeit

Esmolol sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Fortpflanzungsfähigkeit

Über die Wirkung von Esmolol auf die Fortpflanzungsfähigkeit des Menschen gibt es keine Daten.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Nicht zutreffend.

Brevibloc enthält Natrium.

Dieses Arzneimittel enth√§lt ca. 1,22 mmol (ca. 28 mg) Natrium pro Durchstechflasche. Wenn Sie eine kochsalzarme Di√§t einhalten m√ľssen, sollten Sie dies ber√ľcksichtigen.

Besondere Vorsichtsma√ünahmen f√ľr die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Jede Durchstechflasche ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.

Kontakt mit Alkali vermeiden.

Die L√∂sung vor der Anwendung auf sichtbare Partikel und Verf√§rbung √ľberpr√ľfen. Nur verwenden, wenn die L√∂sung klar und farblos oder leicht gef√§rbt ist. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Brevibloc 100 mg/10 ml - Infusionsl√∂sung ist gebrauchsfertig. Es wird als langsame Injektion durch eine Nadel verabreicht, die in Ihre Armvene eingef√ľhrt wird.

Dosierung

Ihr Arzt entscheidet, welche Dosis Sie benötigen und wie lange Sie das Arzneimittel erhalten sollen.

Wenn die Anwendung von Brevibloc vergessen wurde

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Wenn Sie glauben, eine Dosis nicht erhalten zu haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Brevibloc erhalten haben, als Sie sollten

Ihr Arzt sollte die Verabreichung umgehend abbrechen und bei Bedarf zusätzliche Maßnahmen erwägen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Dosierung und Art der Anwendung

Brevibloc 100 mg/10 ml - Infusionslösung ist eine gebrauchsfertige Lösung zur intravenösen Anwendung.

Sie wird zur Verabreichung einer geeigneten Einleitungs- bzw. Bolusdosis Esmolol mittels Spritze verwendet.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten):

  • Niedriger Blutdruck
  • Schwitzen (Diaphorese)

Häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Behandelten):

  • Appetitlosigkeit
  • Depression, Angstzust√§nde
  • Benommenheit
  • Schwindelgef√ľhl, Schl√§frigkeit, Kopfschmerzen, Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl (Par√§sthesie), verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Unruhe
  • √úbelkeit, Erbrechen
  • Schw√§chegef√ľhl, M√ľdigkeit, Reaktionen an der Hautstelle, an der das Arzneimittel verabreicht wurde, z.B. entz√ľndliche Reaktionen, Verh√§rtungen

Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Behandelten)

  • Brustschmerzen durch mangelnde Durchblutung des Herzmuskels (Angina pectoris)
  • Mangelhafte Durchblutung der Arme oder Beine, Bl√§sse, Hitzegef√ľhl
  • Atemnot (Dyspnoe), Fl√ľssigkeit in der Lunge, Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus), keuchende Atmung, Schwellung der Nasenschleimh√§ute, Rasselger√§usche, pfeifende Atmung
  • Geschmacksst√∂rungen, Verdauungsst√∂rungen, Verstopfung, trockener Mund, Bauchschmerzen
  • Hautverf√§rbungen, Hautr√∂tung (Erythem)
  • Schmerzen in den Muskeln oder Sehnen, einschlie√ülich Schmerzen im Schulterblatt und der Rippen (Costochondritis)
  • Harnverhaltung
  • Sch√ľttelfrost, Fieber; Schwellungen (√Ėdeme), Schmerzen, brennender Schmerz, Hautblutungen an der Stelle, an der das Arzneimittel verabreicht wurde

Selten (betrifft weniger als 1 von 1.000 Behandelten):

  • Verminderung des Blutfarbstoffs (H√§moglobin), Verminderung von Eiwei√ü (Albumin oder Gesamteiwei√ü)
  • Bindehautentz√ľndung, verminderter Tr√§nenfluss (beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten)
  • Verst√§rkung einer Herzleistungsschw√§che (Herzinsuffizienz)
  • Verminderung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance)

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Behandelten):

  • Herzrhythmusst√∂rungen (Sinusarrest, Asystolie)
  • Venenentz√ľndung (Thrombophlebitis)
  • Absterben der Haut (Hautnekrose) durch Austreten des Arzneimittels an der Injektionsstelle (Extravasation)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Erh√∂hter Kaliumspiegel im Blut (Hyperkali√§mie), stoffwechselbedingte √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose)
  • Herzrhythmusst√∂rungen (akzelerierter idioventrikul√§rer Rhythmus)
  • Krampf der Herzarterien
  • Herzstillstand
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, Schwierigkeiten beim Schlucken, Nesselsucht und Schwierigkeiten beim Atmen (Angio√∂dem)
  • Nesselausschlag (Urtikaria)
  • Venenentz√ľndung (Phlebitis), Bl√§schen (Vesicula) an der Infusionsstelle.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

√Ėsterreich

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

  • Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach ‚Äěverwendbar bis‚ÄĚ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
  • Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.
  • Das Arzneimittel ist nach Anbruch 24 Stunden bei 2 bis 8 ¬įC stabil. Die L√∂sung sollte aber unmittelbar nach Anbruch verwendet werden.
  • Brevibloc nicht verwenden, wenn die L√∂sung Partikel enth√§lt oder verf√§rbt ist.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen Was Brevibloc 100 mg/10 ml - Infusionslösung enthält

  • Der Wirkstoff ist Esmololhydrochlorid. 1 ml enth√§lt 10 mg Esmololhydrochlorid. Jede Durchstechflasche enth√§lt 100 mg in 10 ml Infusionsl√∂sung.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumacetat-Trihydrat und Essigs√§ure 99 %, Natriumchlorid und Wasser f√ľr Injektionszwecke. Es k√∂nnen Natriumhydroxid oder Salzs√§ure zur Einstellung des pH-Werts zugesetzt sein.

Wie Brevibloc 100 mg/10 ml - Infusionslösung aussieht und Inhalt der Packung

Brevibloc ist eine klare, farblose bis hellgelbe, sterile Lösung zur intravenösen Anwendung. Das Arzneimittel ist erhältlich in hellbraunen Durchstechflaschen zu 10 ml.

Packungsgröße: 5 Durchstechflaschen.

Pharmazeutischer Unternehmer

Baxter Healthcare GmbH

Stella-Klein-Löw-Weg 15

1020 Wien

Hersteller

Baxter S.A

Boulevard René Branquart, 80

7860 Lessines

Belgium

Zulassungsnummer: Z.Nr. 1-21403

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

BelgienBrevibloc 10 mg/ml, solution injectable
D√§nemarkBrevibloc, injektionsvaeske, opl√łsning
DeutschlandBrevibloc 10 mg/ml Injektionslösung
FinnlandBrevibloc 10 mg/ml injektioneste, liuos
GroßbritannienBrevibloc Premixed 10 mg/ml Solution for Injection
IrlandBrevibloc Premixed 100 mg/10 ml Solution for Injection
LuxemburgBrevibloc 10 mg/ml, solution injectable
NiederlandeBrevibloc 10 mg/ml, oplossing voor injectie
NorwegenBrevibloc 10 mg/ml, Injeksjonsvaeske, opplosning
PortugalBrevibloc Premixed 10 mg/ml, Solução injectável
SchwedenBrevibloc 10 mg/ml, Injektionsvätska, lösning
SpanienBrevibloc 10 mg/ml, Solución para inyección
TschechienBrevibloc 10 mg/ml, injekèní roztok
UngarnBrevibloc 10 mg/ml oldatos injekció

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2019

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Dieser Abschnitt enthält praktische Hinweise zur Anwendung des Produkts. Bitte lesen Sie die Fachinformation, um vollständige Informationen zu Dosierung, Art und Dauer der Anwendung, Gegenanzeigen, Warnhinweise etc. zu erhalten.

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Wirkstoff(e) Esmolol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Baxter Healthcare GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.04.1996
ATC Code C07AB09
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden