Diazepam Actavis 2 mg Tabletten

Abbildung Diazepam Actavis 2 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Diazepam
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N05BA01
Abgabestatus Abgabe durch Drogerien oder durch Gewerbetreibende gemäß Gewerbeordnung 1994 mit entsprechender Berechtigung
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Anxiolytika

Zulassungsinhaber

Actavis

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Diazepam Actavis enthält als Wirkstoff Diazepam, das zu der Arzneimittelgruppe der sog. Benzodiazepine gehört. Diazepam hat eine angstlösende, beruhigende und muskelentspannende Wirkung.

Diazepam Actavis wird verwendet

  • zur Behandlung von Angstzust√§nden.
  • zur Behandlung von Muskelkr√§mpfen, einschlie√ülich solchen, die durch eine zerebrale (d. h. vom Gehirn ausgehende) Spastik bedingt sind.
  • bei Symptomen eines Alkoholentzugs.
  • um eine Beruhigung (Sedierung) vor Operationen zu erreichen (Pr√§medikation).

Ihr Arzt kann Diazepam Actavis auch f√ľr andere Zwecke verschreiben. Bitte folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Diazepam Actavis darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Diazepam oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie die Krankheit Myasthenia gravis haben, bei der die Muskeln geschw√§cht sind und schnell erm√ľden.
  • wenn Sie unter Schlafapnoen leiden (eine Schlafst√∂rung, bei der w√§hrend des Schlafs ungew√∂hnliche Atempausen vorkommen).
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
  • wenn Sie eine akute Atemdepression haben (zu langsame und/oder flache Atmung).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie vor der Einnahme von Diazepam Actavis mit Ihrem Arzt oder Apotheker,

  • wenn Sie Probleme mit Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch haben oder hatten.
  • wenn Sie schon √§lter sind. Diazepam Actavis kann zu Verwirrtheit f√ľhren und Wirkungen auf die Muskeln haben, so dass es zu St√ľrzen und Verletzungen kommt.
  • wenn Sie Probleme mit der Atmung haben.
  • wenn Sie unter Depressionen leiden.
  • wenn Sie Gedanken haben, sich das Leben zu nehmen.
  • wenn Sie Epilepsie haben oder unter Krampfanf√§llen leiden oder fr√ľher gelitten haben.

Weitere Gesichtspunkte:

Seelische Nebenwirkungen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Nebenwirkungen wie Erregung, Überaktivität, Unruhe, Aggressivität, Alpträume oder Halluzinationen bemerken. Diese Nebenwirkungen treten häufiger bei Kindern oder älteren Menschen auf.

Gedächtnisstörungen

Wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen, können bei Ihnen Gedächtnisstörungen auftreten. Gedächtnisstörungen kommen bei Einnahme hoher Dosen Diazepam häufiger vor.

Abhängigkeit

Bei Einnahme dieses Arzneimittels besteht das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung. Dieses Risiko nimmt mit der Dosis und mit der Dauer der Anwendung zu und ist bei Patienten mit Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch besonders hoch. Sie sollten Diazepam Actavis deshalb nur so kurz wie möglich einnehmen.

Toleranz

Wenn Sie nach einigen Wochen bemerken, dass die Tabletten nicht mehr so gut wirken wie am Anfang der Behandlung, sollten Sie mit Ihrem Arzt dar√ľber sprechen.

Entzug

Die Behandlung sollte schrittweise abgesetzt werden. Entzugserscheinungen treten bei Diazepam Actavis sogar auf, wenn normale Dosen f√ľr kurze Zeit gegeben werden. Siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Diazepam Actavis abbrechen‚Äú.

Einnahme von Diazepam Actavis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Dies gilt insbesondere f√ľr:

  • Arzneimittel gegen Depressionen (z. B. Fluvoxamin, Fluoxetin)
  • Neuroleptika/Antipsychotika wie Clozapin (zur Behandlung seelischer St√∂rungen)
  • Antihistaminika (zur Behandlung von Allergien)
  • Bet√§ubungsmittel f√ľr eine Allgemeinnarkose
  • Sedativa (Beruhigungsmittel)
  • Hypnotika (Schlafmittel)
  • Muskelentspannende Arzneimittel (z. B. Suxamethonium, Tubocurarin)
  • Bestimmte starke Schmerzmittel wie Morphin (Opioide)
  • Barbiturate wie Phenobarbital (zur Behandlung von Epilepsie und seelischen St√∂rungen) Wenn Sie diese Arzneimittel zusammen mit Diazepam einnehmen, kann Ihr geistiger Zustand beeintr√§chtigt werden, Sie k√∂nnen sehr m√ľde werden, Ihre Atmung kann sich verlangsamen und Ihr Blutdruck kann abfallen.
  • Disulfiram (zur Behandlung von Alkoholsucht). Wenn Sie dieses Arzneimittel zusammen mit Diazepam nehmen, k√∂nnen Sie sehr schl√§frig werden und Diazepam wird langsamer als √ľblich aus dem K√∂rper ausgeschieden.
  • Arzneimittel gegen Epilepsie, z. B. Phenytoin und Carbamazepin, k√∂nnen die Wirkung von Diazepam vermindern. Diazepam kann au√üerdem die Wirkung von Phenytoin beeinflussen.

  • Theophyllin (zur Behandlung von Asthma und anderen Atmungserkrankungen) kann die Wirkung von Diazepam abschw√§chen.
  • Cimetidin, Omeprazol oder Esomeprazol (magens√§urehemmende Arzneimittel) k√∂nnen bewirken, dass Diazepam langsamer als √ľblich aus dem K√∂rper ausgeschieden wird.
  • Rifampicin (ein Antibiotikum) kann bewirken, dass Diazepam schneller als √ľblich aus dem K√∂rper ausgeschieden wird. Die Wirkung von Diazepam kann vermindert sein.
  • Atazanavir, Ritonavir, Delavirdin, Efavirenz, Indinavir, Nelfinavir oder Saquinavir (Arzneimittel gegen Viruserkrankungen), Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol oder Voriconazol (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen) k√∂nnen bewirken, dass Diazepam langsamer als √ľblich aus dem K√∂rper ausgeschieden wird, wodurch das Risiko f√ľr Nebenwirkungen steigt.
  • Isoniazid (zur Behandlung von Tuberkulose) kann bewirken, dass Diazepam langsamer als √ľblich aus dem K√∂rper ausgeschieden wird.
  • Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel zum Einnehmen k√∂nnen die Ausscheidung von Diazepam aus dem K√∂rper verlangsamen und so seine Wirkung verst√§rken. Wenn Diazepam und Verh√ľtungsmittel gemeinsam eingenommen werden, kann es zu Zwischenblutungen kommen, aber der Empf√§ngnisschutz ist nicht vermindert.
  • Cisaprid (zur Behandlung von Magenerkrankungen) kann bewirken, dass Diazepam langsamer als √ľblich aus dem K√∂rper ausgeschieden wird.
  • Corticosteroide (Arzneimittel zur Behandlung von Entz√ľndungen im K√∂rper) k√∂nnen die Wirkung von Diazepam abschw√§chen.
  • Levodopa (zur Behandlung der Parkinson-Krankheit): Diazepam kann die Wirkung von Levodopa verringern.
  • Valproins√§ure (zur Behandlung von Epilepsie und seelischen Erkrankungen) kann die Ausscheidung von Diazepam aus dem K√∂rper verlangsamen und seine Wirkung steigern.
  • Ketamin (ein Narkosemittel): Diazepam kann die Wirkung von Ketamin verst√§rken.

Einnahme von Diazepam Actavis zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol Trinken Sie keinen Alkohol während der Behandlung mit Diazepam. Alkohol kann die beruhigende Wirkung von Diazepam Actavis verstärken und Sie sehr schläfrig machen.

Sie sollten während der Behandlung mit Diazepam keinen Grapefruitsaft trinken, da Grapefruitsaft bewirkt, dass Diazepam langsamer aus dem Körper ausgeschieden wird und das Risiko von Nebenwirkungen steigt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie sollten Diazepam Actavis nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder wenn Sie stillen. Wenn Sie Diazepam Actavis in der Spätschwangerschaft oder während der Wehen nehmen, könnte Ihr neugeborenes Kind eine zu niedrige Körpertemperatur, Schlaffheit und Atmungsschwierigkeiten zeigen. Wenn Sie Diazepam Actavis in der Spätschwangerschaft regelmäßig nehmen, kann Ihr Baby Entzugserscheinungen bekommen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Diazepam Actavis kann Sie schläfrig machen und Ihre Konzentration beeinträchtigen. Es kann auch die Tätigkeit Ihrer Muskeln beeinflussen. Diese Wirkungen können noch mehrere Tage nach dem Absetzen der Behandlung mit Diazepam fortbestehen. Steuern Sie kein Fahrzeug und arbeiten Sie nicht mit Werkzeugen oder Maschinen, wenn Sie diese Wirkungen bei sich feststellen.

Diazepam Actavis enthält Lactose.

Diazepam Actavis enth√§lt Lactose (eine Zuckerart). Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden, nehmen Sie das Arzneimittel bitte erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Schlucken Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser.

Ihr Arzt wird die f√ľr Sie geeignete Dosis festlegen und Ihnen sagen, wie lange Sie die Tabletten einnehmen sollen. Die √ľbliche Behandlungsdauer ist h√∂chstens 4 Wochen. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Behandlungsdauer aber verl√§ngern.

√úbliche Dosierungen:

Erwachsene

Bei Angstzuständen:

2‚Äď5 mg Diazepam 2- bis 3-mal t√§glich. Die Dosis kann bis auf h√∂chstens 30 mg t√§glich aufgeteilt in 2 bis 4 einzelne Dosen gesteigert werden.

Zur Behandlung von Muskelkrämpfen:

Bis zu 15 mg Diazepam täglich aufgeteilt in 2 bis 4 einzelne Dosen.

Zur Behandlung von Muskelkrämpfen bei zerebraler Spastik:

Bis höchstens 60 mg täglich aufgeteilt in 3 bis 4 einzelne Dosen.

Zur Behandlung von Alkoholentzugssymptomen:

5‚Äď20 mg Diazepam, bei Bedarf mit Wiederholung der Dosis nach 2‚Äď4 Stunden. Alternativ 10 mg Diazepam drei- bis viermal am ersten Tag. Nach dem ersten Tag wird die Dosis gew√∂hnlich auf 5 mg Diazepam drei- bis viermal nach Bedarf verringert. In schweren F√§llen kann Ihr Arzt ein anderes Dosierungsschema anwenden; m√∂glicherweise muss die Behandlung in einem Krankenhaus erfolgen.

Prämedikation vor einem chirurgischen Eingriff:

5‚Äď20 mg Diazepam als einmalige Dosis.

√Ąltere Patienten

Wenn Sie schon √§lter oder gebrechlich sind, sind Sie wahrscheinlich empfindlicher gegen√ľber den Wirkungen von Diazepam Actavis; daher muss Ihre Dosis reduziert werden. Ihr Arzt bestimmt, wie viel und wie oft Sie Diazepam Actavis erhalten sollen. Die √ľbliche Anfangsdosis ist 2‚Äď2,5 mg ein- oder zweimal t√§glich.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion

Eine Dosisanpassung ist gewöhnlich nicht erforderlich.

Bei eingeschränkter Leberfunktion

Wenn Sie an einer Leberzirrhose oder einer anderen Lebererkrankung leiden, muss Ihre Dosis verringert werden.

√úbergewichtige Patienten

Wenn Sie √úbergewicht haben, dauert es m√∂glicherweise l√§nger, bis das Arzneimittel wirkt. Dar√ľber hinaus kann es l√§nger dauern, bis die Wirkungen von Diazepam Actavis einschlie√ülich m√∂glicher Nebenwirkungen nachlassen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder √ľber 6 Jahren und Jugendliche:

Der Kinderarzt bestimmt, wie viel und wie oft Diazepam Actavis gegeben werden soll. Die √ľbliche Dosis betr√§gt 0,1‚Äí0,3 mg/kg K√∂rpergewicht t√§glich aufgeteilt in 2 bis 4 einzelne Dosen.

Wenn Sie eine größere Menge von Diazepam Actavis eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben (mehr als Ihnen verschrieben wurden) oder wenn Sie vermuten, dass ein Kind von den Tabletten genommen hat, wenden Sie sich an die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses oder informieren Sie umgehend Ihren Arzt.

Zeichen einer √úberdosierung sind unter anderem Verlust der Koordination der Muskelbewegungen, schlafartiger D√§mmerzustand, Verwirrtheit, verwaschene Sprache und Muskelschw√§che. Eine extreme √úberdosis kann zum Koma (Bewusstlosigkeit, aus der man nicht erweckt werden kann), zu niedriger K√∂rpertemperatur (Hypothermie), niedrigem Blutdruck, langsamem Puls und starken Atemst√∂rungen f√ľhren.

Wenn Sie die Einnahme von Diazepam Actavis vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie sie, sobald Sie daran denken. Wenn es schon fast Zeit ist f√ľr die n√§chste Dosis, lassen Sie die vers√§umte Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Diazepam Actavis abbrechen

Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt dar√ľber zu sprechen. Sie sollten die Anzahl oder St√§rke der Tabletten allm√§hlich verringern, bevor Sie sie ganz absetzen.

Wenn Sie plötzlich aufhören Diazepam Actavis einzunehmen, können bei Ihnen Entzugssymptome auftreten, z. B.:

Angstzustände, Panikattacken, Palpitationen (starker und hämmernder Herzschlag), Schwitzen, Zittern, Magenbeschwerden, Reizbarkeit, Aggressivität, gestörte Sinneswahrnehmungen, Muskelkrämpfe, allgemeines Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, seelische Nebenwirkungen wie starke Verwirrtheit und Krampfanfälle.

Die Wahrscheinlichkeit und Schwere der Entzugssymptome hängt ab von der Dauer der Behandlung, der Dosierungsstärke und dem Grad der Abhängigkeit.

Wenn Sie Epilepsie haben oder schon einmal Krampfanf√§lle hatten und pl√∂tzlich aufh√∂ren, Diazepam Actavis zu nehmen, besteht ein Risiko f√ľr Kr√§mpfe oder einen lang andauernden epileptischen Anfall. Ebenso besteht das Risiko von Kr√§mpfen, wenn Sie Probleme mit Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch haben und pl√∂tzlich aufh√∂ren, Diazepam Actavis zu nehmen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Bestimmte Nebenwirkungen können schwerwiegend sein und umgehende ärztliche Behandlung erfordern:

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

  • Atemdepression (sehr langsame und/oder flache Atmung)

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

  • Atemstillstand (Aufh√∂ren der Atmung)
  • Bewusstlosigkeit
  • Gelbsucht (Gelbwerden der Haut oder des Wei√üen im Auge)

Sehr selten (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen) :

  • Anaphylaxie (schwere allergische Reaktion) mit Symptomen wie pl√∂tzlich einsetzende pfeifende Atmung, Schwellung von Lippen, Zunge, Rachen oder K√∂rper, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden

Weitere Nebenwirkungen:

Sehr häufig (können mehr als 1 von 10 Personen betreffen):

  • Schl√§frigkeit

Häufig (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

  • M√ľdigkeit
  • Entzugssymptome (m√∂gliche Symptome siehe Abschnitt 3)
  • Verwirrtheit
  • Verlust der Koordination von Muskelbewegungen (Ataxie) und andere Bewegungsst√∂rungen, Zittern

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

  • Muskelschw√§che
  • Ged√§chtnisverlust
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Gleichgewichtsst√∂rungen
  • Schwindelgef√ľhl
  • Kopfschmerzen
  • Verwaschene Sprache
  • Magen- und Darmbeschwerden wie √úbelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall
  • Verst√§rkter Speichelfluss
  • Allergische Hautreaktionen in Form von Juckreiz, R√∂tung und Schwellung der Haut, Hautausschlag

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

  • Seelische Nebenwirkungen wie Erregung, Angetriebensein, Unruhe, Reizbarkeit, Angriffslust, Ged√§chtnisverlust, Wahnvorstellungen, Wutausbr√ľche, Psychosen, unangemessenes Verhalten, Alptr√§ume oder Halluzinationen. Diese Wirkungen k√∂nnen schwerwiegend sein oder werden. Sie sind bei Kindern und √§lteren Menschen besonders h√§ufig. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt dar√ľber.
  • Verminderte Aufmerksamkeit
  • Depressionen
  • Verflachung der Gef√ľhle
  • Insomnie (Schlafst√∂rungen)
  • Herzbeschwerden wie langsamer Herzschlag (Bradykardie), Herzversagen und Aufh√∂ren des Herzschlags (Herzstillstand)
  • Nniedriger Blutdruck, Ohnmacht (Synkope)
  • Vermehrter Schleim in der Lunge
  • Mundtrockenheit
  • Gesteigerter Appetit
  • √Ąnderung bestimmter Leberwerte bei Blutuntersuchungen
  • Unf√§higkeit Wasser zu lassen, Verlust der Blasenkontrolle (Auslaufen von Urin)
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen beim Mann
  • Impotenz, St√∂rung des Sexualtriebs (Libido)

Sehr selten (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen) :

  • Niedrige Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Leukopenie)
  • Erh√∂hter Spiegel eines bestimmten Enzyms im Blut (Transaminase)

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Verschwommenes Sehen, Doppeltsehen und unwillk√ľrliche Augenbewegungen (diese Nebenwirkungen bilden sich zur√ľck, wenn Sie aufh√∂ren, Diazepam zu nehmen)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton, der Blisterpackung und dem Etikett nach ‚ÄěVerwendbar bis:/Verw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Diazepam Actavis enthält

  • Der Wirkstoff ist Diazepam. Jede Tablette enth√§lt 2 mg des Wirkstoffs.
  • Die sonstigen Bestandteile sind Lactose-Monohydrat, Cellulose (pulverf√∂rmig), Maisst√§rke und Magnesiumstearat.

Wie Diazepam Actavis aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe, flachrunde, abgeschr√§gte Tabletten mit 5,0 mm Durchmesser, mit der Pr√§gung ‚ÄěD‚Äú auf der einen und ‚Äě2‚Äú auf der anderen Seite.

PVC-Aluminium-Blisterpackungen

Packungsgrößen: 10, 30, 40, 50, 90 und 100 Tabletten

Perforierte PVC-Aluminium-Einzeldosis-Blisterpackungen

Packungsgrößen: 50 x 1 Tablette

HDPE-Tablettenbehältnis mit kindergesichertem PP-Deckel

Packungsgrößen: 25, 100, 250 und 500 Tabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Actavis Group PTC ehf. Reykjavikurvegur 76 - 78 220 Hafnarfjördur

Island

Hersteller:

Actavis Group PTC ehf. Reykjavikurvegur 76 - 78 220 Hafnarfjördur

Island

PharmaPack International BV

Bleiswijkseweg 51

2712 PB Zoetermeer

Niederlande

Actavis BV

Baarnsche Dijk 1

3741 LN Baarn

Niederlande

Zulassungsnummer: 1-31263

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich:

Diazepam Actavis 2 mg Tabletten

Zypern:

Diazepam Actavis

Dänemark:

Diazepam Actavis

Irland:

Diazepam Actavis 2mg Tablets

Malta:

Diazepam Actavis

Niederlande:

Diazepam Aurobindo 2 mg, tablet

Schweden:

Diazepam Actavis

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2016.

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Wirkstoff(e) Diazepam
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N05BA01
Abgabestatus Abgabe durch Drogerien oder durch Gewerbetreibende gemäß Gewerbeordnung 1994 mit entsprechender Berechtigung
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Anxiolytika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden