Inpremzia 1 Internationale Einheit/ml (I.E./ml) Infusionslösung

Abbildung Inpremzia 1 Internationale Einheit/ml (I.E./ml) Infusionslösung
Wirkstoff(e) Insulin
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Baxter Holding B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 25.04.2022
ATC Code A10AB01
Pharmakologische Gruppe Insuline und Analoga

Zulassungsinhaber

Baxter Holding B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Huminsulin "Lilly" Normal 100 I.E./ml - KwikPen Insulin Eli Lilly Ges.m.b.H.
Huminsulin "Lilly" Profil III 100 I.E./ml - Patronen Insulin Eli Lilly Ges.m.b.H.
NovoMix 70 FlexPen 100 Insulin aspart Novo Nordisk A/S
Insuman Basal 40 I. E./ml Injektionssuspension in einer Durchstechflasche Insulin Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
NovoMix 30 Penfill 100 Insulin aspart Novo Nordisk A/S

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Inpremzia ist ein Insulin human mit einer schnellen Wirkung. Es wird zur Verringerung hoher Blutzuckerwerte bei Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) angewendet. Diabetes ist eine Krankheit, bei der Ihr Körper nicht genug Insulin produziert, um Ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.

Inpremzia wird von medizinischen Fachkr√§ften als Infusion in eine Vene gegeben. Es beginnt kurz nach der Verabreichung damit, Ihren Blutzucker zu verringern. W√§hrend der Behandlung werden Ihre Blutzuckerwerte engmaschig √ľberwacht, um sicherzustellen, dass sie unter Kontrolle sind.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Inpremzia darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Insulin human oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn der Verdacht auf eine Hypoglyk√§mie (Unterzuckerung) besteht; siehe Zusammenfassung von schwerwiegenden und sehr h√§ufigen Nebenwirkungen in Abschnitt 4.
  • wenn es nicht korrekt gelagert wurde oder wenn es eingefroren war, siehe Abschnitt 5.
  • wenn das Insulin nicht klar und farblos aussieht.

Falls einer dieser Punkte zutrifft, wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an. Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Einige Krankheiten und Aktivitäten können Ihren Insulinbedarf beeinflussen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Inpremzia erhalten, falls:

  • Sie an einer Funktionsst√∂rung Ihrer Nieren, Leber, Nebennieren, Hirnanhang- oder Schilddr√ľse leiden.
  • Sie sich mehr k√∂rperlich bewegen als √ľblich oder wenn Sie Ihre √ľbliche Ern√§hrung √§ndern wollen, da dies Ihren Blutzuckerspiegel beeinflussen kann.
  • Sie momentan eine andere Krankheit oder Infektion haben.

Anwendung von Inpremzia zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Einige Arzneimittel haben Auswirkungen auf Ihren Blutzuckerspiegel und dies kann bedeuten, dass Ihre Insulindosis angepasst werden muss. Nachstehend sind die g√§ngigsten Arzneimittel aufgef√ľhrt, die sich auf Ihre Insulinbehandlung auswirken k√∂nnen.

Ihr Blutzuckerspiegel kann sinken (Hypoglykämie), wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:

  • Andere Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
  • Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer) (zur Behandlung von Depressionen)
  • Betarezeptorenblocker (zur Behandlung hohen Blutdrucks)
  • Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer (zur Behandlung bestimmter Herzkrankheiten oder hohen Blutdrucks)
  • Salicylate (zur Schmerzbehandlung und Fiebersenkung)
  • Anabole Steroide (wie z. B. Testosteron)
  • Sulfonamide (zur Behandlung von Infektionen).

Ihr Blutzuckerspiegel kann steigen (Hyperglykämie), wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:

  • Orale Kontrazeptiva (zur Schwangerschaftsverh√ľtung)
  • Thiazide (zur Behandlung hohen Blutdrucks oder starker Fl√ľssigkeitsansammlung)
  • Glucocorticoide (wie z. B. ‚ÄěCortison‚Äú zur Behandlung von Entz√ľndungen)
  • Schilddr√ľsenhormone (zur Behandlung von Schilddr√ľsenerkrankungen)
  • Sympathomimetika (wie z. B. Epinephrin [Adrenalin], Salbutamol oder Terbutalin zur Behandlung von Asthma)
  • Wachstumshormon (Arzneimittel zur Anregung des L√§ngenwachstums der Knochen und des k√∂rperlichen Wachstums und mit starker Wirkung auf den Stoffwechsel des K√∂rpers)
  • Danazol (Arzneimittel mit Wirkung auf den Eisprung).

Octreotid und Lanreotid (zur Behandlung der Akromegalie, einer seltenen Hormonst√∂rung, die gew√∂hnlich bei Erwachsenen mittleren Alters auftritt und bei der die Hirnanhangdr√ľse √ľberm√§√üig viel Wachstumshormon produziert) k√∂nnen Ihren Blutzuckerspiegel entweder ansteigen lassen oder senken.

Betarezeptorenblocker (zur Behandlung hohen Blutdrucks) k√∂nnen die ersten Warnsymptome eines niedrigen Blutzuckers abschw√§chen oder vollst√§ndig unterdr√ľcken.

Pioglitazon (Tabletten zur Behandlung von Typ-2-Diabetes)

Einige Patienten mit bereits seit langem bestehenden Typ-2-Diabetes und Herzerkrankung oder Schlaganfall, die mit Pioglitazon und Insulin behandelt wurden, entwickelten eine Herzinsuffizienz. Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie m√∂glich, wenn bei Ihnen Symptome einer Herzinsuffizienz wie ungew√∂hnliche Kurzatmigkeit oder eine schnelle Gewichtszunahme oder lokale Schwellungen (√Ėdeme) auftreten.

Falls Sie irgendeines der hier aufgelisteten Arzneimittel eingenommen haben, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Anwendung von Inpremzia zusammen mit Alkohol

Falls Sie Alkohol trinken, kann sich Ihr Insulinbedarf ändern, da Ihr Blutzuckerspiegel entweder ansteigen oder sinken kann. Eine engmaschige Blutzuckerkontrolle wird empfohlen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Inpremzia kann w√§hrend der Schwangerschaft angewendet werden. Es kann sein, dass Ihre Insulindosis w√§hrend der Schwangerschaft und nach der Entbindung angepasst werden muss. Eine engmaschige Kontrolle Ihres Diabetes, insbesondere die Vorbeugung von Hypoglyk√§mien, ist auch f√ľr die Gesundheit Ihres Babys wichtig.

Es gibt keine Einschr√§nkungen f√ľr die Behandlung mit diesem Arzneimittel w√§hrend der Stillzeit.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie ein Fahrzeug f√ľhren oder eine Maschine bedienen k√∂nnen, falls Sie h√§ufig an Unterzuckerungen leiden oder aber Schwierigkeiten haben, eine Unterzuckerung zu erkennen.

Wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu niedrig oder zu hoch ist, kann dies Ihre Konzentration und Ihre Reaktionsf√§higkeit beeintr√§chtigen und dadurch ebenso Ihre F√§higkeit, ein Fahrzeug zu f√ľhren oder Maschinen zu bedienen. Bedenken Sie, dass Sie sich selbst und Andere gef√§hrden k√∂nnten.

Inpremzia enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt 386 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Infusionsbeutel mit 100 ml. Dies entspricht 20 % der f√ľr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen t√§glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls Ihnen zu einer Ern√§hrung mit wenig Salz (Natrium) geraten wurde.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Dieses Arzneimittel wird von √Ąrzten oder medizinischem Fachpersonal in einer Gesundheitseinrichtung gegeben. Es wird als intraven√∂se Infusion mittels Injektion in eine Vene verabreicht.

Auf der Basis Ihrer medizinischen Bed√ľrfnisse legt der Arzt fest, wie viele Einheiten verabreicht werden und √ľber welchen Zeitraum. Weitere Informationen f√ľr medizinische Fachkr√§fte √ľber die Verabreichung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Dieses Arzneimittel kann bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.

Anwendung bei speziellen Patientengruppen

Falls bei Ihnen eine Nieren- oder Leberfunktionsst√∂rung besteht oder wenn Sie √§lter als 65 Jahre sind, m√ľssen Sie Ihre Blutzuckerwerte h√§ufiger kontrollieren. Besprechen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Inpremzia erhalten haben, als Sie sollten

Die Menge von Inpremzia wird von Ihrem Arzt festgelegt. W√§hrend der Behandlung wird Ihr Blutzuckerwert √ľberwacht, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Menge erhalten (siehe Zusammenfassung ‚ÄěSchwerwiegende und sehr h√§ufige Nebenwirkungen‚Äú in Abschnitt 4). Falls der Blutzuckerwert in den hypoglyk√§mischen Bereich absinkt, sollte die Inpremzia-Dosis verringert werden und im Fall einer leichten Hypoglyk√§mie sollten Glucose (Traubenzucker) oder zuckerhaltige

Produkte oral gegeben werden. In Fällen einer schweren Hypoglykämie kann Glucagon von einer geschulten Person gegeben werden oder Glucose von einer medizinischen Fachkraft intravenös verabreicht werden. Falls der Patient nicht innerhalb von 10-15 Minuten auf Glucagon anspricht, muss Glucose intravenös verabreicht werden.

Wenn Sie die Anwendung Ihres Insulins abbrechen

Brechen Sie die Anwendung Ihres Insulins nicht ohne Absprache mit einem Arzt ab, der Ihnen sagen wird, was zu tun ist. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Schwerwiegende und sehr häufige Nebenwirkungen

Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) ist eine sehr häufige Nebenwirkung und kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen.

Ein niedriger Blutzuckerspiegel kann auftreten, wenn Sie:

  • zu viel Insulin erhalten.
  • zu wenig essen oder eine Mahlzeit auslassen.
  • sich mehr als sonst k√∂rperlich anstrengen.
  • Alkohol trinken, siehe Abschnitt 2 ‚ÄěAnwendung von Inpremzia zusammen mit Alkohol‚Äú

Die Anzeichen einer Unterzuckerung können sein:

Kalter Schwei√ü, kalte blasse Haut, Kopfschmerzen, Herzrasen, √úbelkeit, Hei√ühunger, vor√ľbergehende Sehst√∂rungen, Benommenheit, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit und Schw√§che, Nervosit√§t oder Zittern, Angstgef√ľhle, Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten.

Schwere Unterzuckerungen k√∂nnen zu Bewusstlosigkeit f√ľhren. Wenn eine anhaltende schwere Unterzuckerung nicht behandelt wird, kann diese zu (vor√ľbergehenden oder dauerhaften) Hirnsch√§den oder sogar zum Tod f√ľhren. Sie k√∂nnen das Bewusstsein schneller wiedererlangen, wenn Ihnen das Hormon Glucagon von einer Person, die mit dessen Verabreichung vertraut ist, injiziert wird. In diesem Fall sollten Sie, sobald Sie wieder bei Bewusstsein sind, Glucose (Traubenzucker) oder ein zuckerhaltiges Produkt zu sich nehmen. Wenn Sie nicht auf die Glucagonbehandlung ansprechen, m√ľssen Sie im Krankenhaus weiterbehandelt werden.

Was zu tun ist, wenn Sie eine Unterzuckerung haben:

W√§hrend der Behandlung wird Ihr Blutzuckerwert √ľberwacht, und die H√∂he Ihrer Dosis wird von Ihrem Arzt oder vom medizinischen Fachpersonal bei Bedarf angepasst.

Eine schwerwiegende allergische Reaktion auf Inpremzia oder einen seiner sonstigen Bestandteile ist eine sehr seltene Nebenwirkung, die bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen kann. Allerdings kann sie potenziell lebensbedrohlich sein.

Suchen Sie sofort einen Arzt auf:

  • wenn sich die Symptome einer Allergie auf andere Teile des K√∂rpers ausbreiten.
  • wenn Sie sich pl√∂tzlich unwohl f√ľhlen und Sie Schwei√üausbr√ľche, √úbelkeit (Erbrechen), Atembeschwerden, Herzrasen, Schwindel haben.

Falls Sie irgendeines dieser Symptome bemerken, holen Sie sofort medizinischen Rat ein.

Liste mit anderen Nebenwirkungen

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Symptome einer Allergie: Lokale √úberempfindlichkeitsreaktionen (Schmerzen, R√∂tung, Nesselsucht, Entz√ľndung, Bluterg√ľsse, Schwellung oder Juckreiz) k√∂nnen an der Injektions- /Infusionsstelle auftreten. Diese klingen normalerweise innerhalb weniger Tage bis weniger Wochen nach Erhalt Ihres Insulins wieder ab. Falls sie nicht abklingen oder falls sie sich auf andere Teile des K√∂rpers ausbreiten, suchen Sie sofort Ihren Arzt auf. Siehe auch oben unter Schwere allergische Reaktion.
  • Sehst√∂rungen: Zu Beginn Ihrer Insulinbehandlung k√∂nnen Sehst√∂rungen auftreten, diese sind aber normalerweise vor√ľbergehend.
  • Schmerzhafte Neuropathie (Schmerzen aufgrund einer Nervensch√§digung): Falls sich Ihre Blutzuckerwerte sehr rasch bessern, k√∂nnen Nervenschmerzen auftreten. Dies wird als akute schmerzhafte Neuropathie bezeichnet und ist normalerweise vor√ľbergehender Natur.
  • Geschwollene Gelenke: Zu Beginn Ihrer Insulinbehandlung kann eine Wasseransammlung Schwellungen um Ihre Kn√∂chel und andere Gelenke verursachen. Diese klingen normalerweise bald ab. Falls nicht, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Sehr selten auftretende Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Diabetische Retinopathie (eine Augenerkrankung in Folge des Diabetes, die zum Verlust des Sehverm√∂gens f√ľhren kann): Wenn Sie an diabetischer Retinopathie leiden und sich Ihre Blutzuckerwerte sehr rasch bessern, kann sich die Retinopathie verschlimmern. Befragen Sie hierzu Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Infusionsbeutel-Etikett, auf dem Umkarton und auf den Schachteletiketten nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Vor dem √Ėffnen

  • Im K√ľhlschrank (2¬įC‚Äď8¬įC) lagern.
  • Dieses Arzneimittel kann f√ľr einen einzelnen Zeitraum von bis zu 30 Tagen auch bei Temperaturen unter 25 ¬įC aufbewahrt werden, allerdings nur, wenn das urspr√ľngliche Verfalldatum nicht √ľberschritten wird. Das neue Verfalldatum muss auf die Schachtel geschrieben werden. Inpremzia darf nicht wieder zur√ľck in den K√ľhlschrank gelegt werden.

Nach Anschluss des Infusionssets an den Beutel

Verwenden Sie dieses Arzneimittel sofort.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, falls:

  • Sie bemerken, dass die L√∂sung nicht klar und farblos ist.
  • der Infusionsbeutel besch√§digt ist oder bei Undichtigkeiten.
  • es eingefroren wurde. Nicht einfrieren.

Den Beutel w√§hrend der gek√ľhlten Aufbewahrung im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Inpremzia enthält

  • Der Wirkstoff ist Insulin human. 1 ml enth√§lt 1 Internationale Einheit (I.E.) Insulin human. Jeder Beutel enth√§lt 100 I.E. Insulin human (entsprechend 3,5 mg) in 100 ml Infusionsl√∂sung.
  • Die sonstigen Bestandteile sind Natriumchlorid; Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O; Dinatriumhydrogenphosphat; Wasser f√ľr Injektionszwecke (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěInpremzia enth√§lt Natrium‚Äú).

Wie Inpremzia aussieht und Inhalt der Packung

Inpremzia wird als gebrauchsfertige Infusionslösung in einem Infusionsbeutel mit 100 ml geliefert. Die Lösung ist klar und farblos.

Eine Packung enthält 12 Infusionsbeutel. Jeder Beutel ist einzeln in einer Zwischenschachtel verpackt.

Pharmazeutischer Unternehmer

Baxter Holding B.V.

Kobaltweg 49

3542 CE Utrecht

Niederlande

Hersteller

Baxter S.A.

Boulevard René Branquart 80,

7860 Lessines,

Belgien

Baxter Distribution Center Europe S.A.

Chemin de Papignies 17B,

7860 Lessines,

Belgien

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im

Weitere Informationsquellen

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Dosierung

Dieses Arzneimittel ist zur Verabreichung als intravenöse Infusion durch medizinische Fachkräfte.

Die Dosis wird individuell entsprechend den Bed√ľrfnissen des Patienten festgelegt. Eine Anpassung der Dosis k√∂nnte erforderlich sein, falls Patienten verst√§rkt k√∂rperlich aktiv sind, ihren Ern√§hrungsplan umstellen oder sich deren Gesundheitsstatus ver√§ndert. Eine Anpassung der Insulindosis k√∂nnte

Anzeige

Wirkstoff(e) Insulin
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Baxter Holding B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 25.04.2022
ATC Code A10AB01
Pharmakologische Gruppe Insuline und Analoga

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden