Loperamid "ratiopharm" akut - Filmtabletten

Abbildung Loperamid "ratiopharm" akut - Filmtabletten

Medikament kaufen

Menge wÀhlen:
Vamida - Versandapotheke
Loperamid ratiopharm akut 20 ST
Lagernd ‱
Vamida - Versandapotheke
9,59 € UVP 14,95 €
Update vor 20 Stunden
Zum Shop
Wirkstoff(e) Loperamid
Zulassungsland Österreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.02.2001
ATC Code A07DA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe MotilitÀtshemmer

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Imodium plus - Kautabletten Loperamid Dimeticon Johnson & Johnson
Normakut 2 mg - Brausetabletten Loperamid Gebro Pharma GmbH
Enterobene 2 mg - Filmtabletten Loperamid Teva B.V.
Imodium 2 mg Kapseln Loperamid Johnson & Johnson GmbH
Loperamid Tenshi 2 mg Schmelztabletten Loperamid Tenshi Kaizen B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Der in Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten enthaltene Wirkstoff Loperamidhydrochlorid ist ein stark und lang wirksames Durchfallmittel, das die gestörten Darmbewegungen durch direkte Beeinflussung der Darmwand hemmt (antiperistaltische Wirkung). Außerdem wird der Spannungszustand der Darmwand und des Schließmuskels erhöht.

Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten eignen sich bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren zur symptomatischen Behandlung von kurz dauernden (akuten) DurchfĂ€llen, sofern diese mit anderen Maßnahmen (DiĂ€t, Ersatz von Wasser und Salzen) nicht beherrscht werden konnten.

Wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter fĂŒhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Eine ĂŒber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten darf nur unter Ă€rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

Anzeige

Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten dĂŒrfen nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Loperamidhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • bei DurchfĂ€llen, die mit Blut im Stuhl und/oder hohem Fieber einhergehen,
  • bei akuten SchĂŒben einer chronisch entzĂŒndlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa),
  • bei DurchfĂ€llen, die wĂ€hrend oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten (pseudomembranöse Colitis),
  • bei einer bakteriellen DarmentzĂŒndung, die durch in die Darmwand eindringende Erreger hervorgerufen wird.
  • Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten dĂŒrfen nicht eingenommen werden, wenn eine Verlangsamung der DarmtĂ€tigkeit zu vermeiden ist. Mögliche Risiken sind Darmverschluss und eine Erweiterung des Dickdarms. Bei Auftreten von Verstopfung, fast vollstĂ€ndigem/vollstĂ€ndigem Darmverschluss und/oder AufblĂ€hung des Bauches mĂŒssen Sie die Einnahme von Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten sofort beenden.
  • von Kindern unter 12 Jahren
  • bei Chronischen Durchfallerkrankungen. Diese dĂŒrfen nur nach Ă€rztlicher Anordnung und Verlaufsbeobachtung mit Loperamidhydrochlorid behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten einnehmen:

  • wenn Sie starken Durchfall haben. Mit DurchfĂ€llen ist immer ein grĂ¶ĂŸerer FlĂŒssigkeitsverlust verbunden, den Sie durch Trinken grĂ¶ĂŸerer FlĂŒssigkeitsmengen ausgleichen sollten. Dasselbe gilt fĂŒr den wĂ€hrend einer Durchfallserkrankung entstehenden Elektrolytverlust (Verlust von Zucker und Salzen), der durch in Wasser auflösbare spezielle Pulver ersetzt werden kann.
    Dies gilt insbesondere fĂŒr Jugendliche.
  • wenn trotz Normalisierung des Stuhles andere Symptome (z.B. Fieber) anhalten oder wenn bei akuten DurchfĂ€llen innerhalb von 48 Stunden keine Besserung eintritt. Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten sind sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.
  • wenn Sie AIDS haben und wegen Durchfall Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten nehmen. Bei ersten Anzeichen einer AufblĂ€hung des Bauches beenden Sie die Einnahme von Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten und suchen Ihren Arzt auf. Es liegen einzelne Berichte ĂŒber Verstopfung mit einem erhöhten Risiko fĂŒr das Auftreten einer Erweiterung des Dickdarms bei AIDS-Patienten vor. Diese hatten eine DickdarmentzĂŒndung durch Viren und Bakterien und wurden mit Loperamidhydrochlorid behandelt.
  • bei Lebererkrankungen, da bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamidhydrochlorid verzögert sein kann und dies zu einer Überdosierung mit eventuellen NervenschĂ€digungen fĂŒhren kann. Nehmen Sie daher Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten nur nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein.
  • Wenn Sie sich nach 2 Tagen nicht besser oder gar schlechter fĂŒhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Nehmen Sie dieses Produkt nicht fĂŒr einen anderen als den vorgesehenen Zweck (siehe Abschnitt 1) ein und nehmen Sie niemals mehr als die empfohlene Menge (siehe Abschnitt 3) ein. Bei Patienten, die zu viel Loperamid, den Wirkstoff in Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten, eingenommen hatten, wurden schwerwiegende Herzprobleme (u.a. ein schneller oder unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag) beobachtet.

Kinder und Jugendliche

An Kinder unter 12 Jahren dĂŒrfen Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten wegen einer eventuell zu hohen Einzeldosis nicht verabreicht werden.

Da die Ansprechbarkeit auf Loperamidhydrochlorid bei Jugendlichen sehr variieren kann, ist die Behandlung mit grĂ¶ĂŸter Vorsicht und nur unter Ă€rztlicher Kontrolle durchzufĂŒhren.

Es ist wichtig, auf einen ausreichenden Ersatz von FlĂŒssigkeit und Elektrolyten (Zucker und Salze) zu achten.

Mit Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten wird zwar der Durchfall gestoppt, nicht aber die Grunderkrankung behandelt. Daher sollte immer, wenn möglich, auch die Krankheitsursache behandelt werden. Fragen Sie Ihren Arzt.

Einnahme von Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Ritonavir (zur Behandlung von HIV und AIDS)
  • Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Malaria)
  • Verapamil (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
  • Desmopressin (zur Kontrolle des Durstverhaltens und der Harnproduktion bei Patienten mit Diabetes insipidus)
  • Itraconazol oder Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Gemfibrozil (zur Behandlung hoher Cholesterinspiegel)

Medikamente, die die Magen-Darm-Bewegung vermindern, können die Wirkung von Loperamidhydrochlorid verstÀrken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Bitte fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein. Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob Sie Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten einnehmen dĂŒrfen.

Stillzeit

Geringe Mengen von Loperamidhydrochlorid können in die Muttermilch ĂŒbergehen. Daher wird eine Einnahme von Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten wĂ€hrend der Stillzeit nicht empfohlen.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die ReaktionsfÀhigkeit und

VerkehrstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigen.

Bei Auftreten von MĂŒdigkeit, Schwindel oder Benommenheit sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten enthalten Lactose

Bitte nehmen Sie Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer ZuckerunvertrĂ€glichkeit leiden.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betrÀgt:

Alter: Erstdosis: Wiederholungsdosis: Tageshöchstdosis:
       
Erwachsene 2 Tabletten 1 Tablette 4 Tabletten
       
Jugendliche 1 Tablette 1 Tablette 4 Tabletten
zwischen 12 und      
18 Jahren      

Zu Beginn der Behandlung von akuten DurchfĂ€llen erfolgt die Einnahme der Erstdosis. Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden. Die empfohlene Tageshöchstdosis darf nicht ĂŒberschritten werden.

Wenn sich Ihre Beschwerden nach 2 Tagen nicht gebessert haben, suchen Sie unverzĂŒglich einen Arzt auf.

Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten dĂŒrfen von Kindern unter 12 Jahren nicht eingenommen werden.

Eine tĂ€gliche Dosis von 4 Filmtabletten darf nicht ĂŒberschritten werden, da schwere Verstopfungen auftreten können.

Eine Anpassung der Dosis ist weder fĂŒr Ă€ltere Patienten noch fĂŒr Patienten mit NierenschĂ€digung notwendig.

Wenn Sie eine Leberfunktionsstörung haben, dĂŒrfen Sie Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten nur auf Ă€rztliche Verschreibung einnehmen.

Art der Anwendung:

Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit etwas FlĂŒssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) geschluckt werden.

Dauer der Anwendung:

Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten dĂŒrfen ohne Ă€rztliche Verordnung und Verlaufsbeobachtung nicht lĂ€nger als 2 Tage eingenommen werden, da schwere Verstopfungen auftreten können.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben, holen Sie bitte umgehend den Rat eines Arztes ein oder wenden Sie sich an ein Krankenhaus. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt ĂŒber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Folgende Symptome können auftreten: erhöhte Herzfrequenz, unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag, Änderungen Ihres Herzschlags (diese Symptome können potenziell schwerwiegende, lebensbedrohliche Folgen haben), Muskelsteifheit, unkoordinierte BewegungsablĂ€ufe, SchlĂ€frigkeit, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, schwache Atmung, verengte Pupillen, MuskelkrĂ€mpfe, Mundtrockenheit, Magen-Darmbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und lebensbedrohliche Störung der Darmpassage durch DarmlĂ€hmung.

Kinder reagieren stĂ€rker auf große Mengen von Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten als Erwachsene. Falls ein Kind zu viel einnimmt oder eines der oben genannten Symptome zeigt, rufen Sie sofort einen Arzt.

FĂŒr den Arzt:

Zu Symptomen und Therapie bei Überdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Packungsbeilage!

Wenn Sie die Einnahme von Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die ĂŒbliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Die hĂ€ufigsten Nebenwirkungen waren: Verstopfung, BlĂ€hungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und SchwindelgefĂŒhl.

Die folgende Einteilung wurde fĂŒr die HĂ€ufigkeitsbeschreibungen der Nebenwirkungen verwendet:

Sehr hÀufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10 HÀufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar

HĂ€ufige Nebenwirkungen

Gelegentliche Nebenwirkungen

  • SchlĂ€frigkeit,
  • Schmerzen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Mundtrockenheit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen, Verdauungsstörungen
  • Hautausschlag

Seltene Nebenwirkungen

  • Überempfindlichkeitsreaktionen, allergische Reaktionen (einschließlich schwerwiegender Reaktionen wie Bewusstlosigkeit oder Atembeschwerden – anaphylaktischer Schock)
  • Bewusstlosigkeit, Starrheit, BewusstseinstrĂŒbung, erhöhte Muskelspannung, Koordinationsstörungen
  • Pupillenverengung (Miosis)
  • Darmverschluss (Ileus, einschließlich durch DarmlĂ€hmung bedingter Ileus), chronische Verstopfung mit einhergehender Erweiterung des Dickdarms (Megacolon), Brennen oder Prickeln auf der Zunge
  • aufgeblĂ€hter Bauch
  • Hautreaktionen mit Blasenbildung (Stevens Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme), plötzliche Schleimhautschwellung vor allem im Bereich Gesicht und Gliedmaßen mit Beteiligung von Zuge und Kehlkopf, unter UmstĂ€nden mit Atemnot und Schluckbeschwerden (Angioödem), Nesselausschlag, Juckreiz
  • Harnverhalt
  • MĂŒdigkeit

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

Oberbauchschmerzen, in den RĂŒcken ausstrahlende Bauchschmerzen, Druckempfindlichkeit bei BerĂŒhrung des Bauches, Fieber, schneller Puls, Übelkeit, Erbrechen, die Symptome einer EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse (akute Pankreatitis) sein können.

Einige der berichteten Nebenwirkungen (Schmerzen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich,

Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, MĂŒdigkeit, SchlĂ€frigkeit, Verstopfung, BlĂ€hungen, Kopfschmerzen, Benommenheit oder Schwindel) sind hĂ€ufig Begleitbeschwerden der Durchfallerkrankung. Diese Beschwerden sind hĂ€ufig nur schwer von den Nebenwirkungen des Arzneimittels zu unterscheiden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht ĂŒber 25°C lagern

In der Originalverpackung aufbewahren um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Loperamidhydrochlorid
    1 Filmtablette enthÀlt 2 mg Loperamidhydrochlorid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    MaisstÀrke, Lactose-Monohydrat (42,8 mg pro Filmtablette), Mikrokristalline Cellulose, Copolyvidon, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Hypromellose, Macrogol 6000, Silicon-Antischaumemulsion SE 4.

Wie Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten sind weiße, runde, beidseitig gewölbte Filmtabletten mit einseitiger Gravur „L“.

Loperamid „ratiopharm“ akut - Filmtabletten sind in Blisterpackungen aus Aluminium-/PVC-Folie mit 20 StĂŒck erhĂ€ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0 Fax-Nr.: +43/1/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Z.Nr.: 1-23965

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im April 2022.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind fĂŒr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung:

Symptome

Bei Überdosierung (einschließlich relativer Überdosierung infolge Leberfunktionsstörung) können zentralnervöse Depression (Stupor, Koordinationsstörungen, Somnolenz, Miosis, Muskelhypertonie, Atemdepression), Harnretention, Mundtrockenheit, abdominale Beschwerden, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation und paralytischer Ileus auftreten. Kinder können hinsichtlich der ZNS- Wirkungen empfindlicher reagieren als Erwachsene.

Therapie

Bei Symptomen einer Überdosierung kann als Antidot Naloxon verabreicht werden. Da Loperamidhydrochlorid eine lĂ€ngere Wirkungsdauer als Naloxon (1-3 Std) hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon angezeigt sein. Um eine mögliche ZNS-Depression zu erkennen, sollte der Patient daher engmaschig ĂŒber mindestens 48 Stunden ĂŒberwacht werden.

Anzeige

Wirkstoff(e) Loperamid
Zulassungsland Österreich
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.02.2001
ATC Code A07DA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe MotilitÀtshemmer

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-QualitĂ€tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo öffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen ĂŒber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten fĂŒr hĂ€ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden