Loperamid Sandoz 2 mg - Kapseln

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Wirkstoff(e) Loperamid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.10.2002
ATC Code A07DA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Motilitätshemmer

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Loperamid Tenshi 2 mg Schmelztabletten Loperamid Tenshi Kaizen B.V.
Loperamid "ratiopharm" akut - Filmtabletten Loperamid Teva B.V.
Loperamid Klinge 2 mg Schmelztabletten Loperamid Klinge Pharma GmbH
Normakut 2 mg - Brausetabletten Loperamid Gebro Pharma GmbH
Imodium akut 2 mg Schmelztabletten Loperamid Johnson & Johnson GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Loperamid Sandoz ist ein Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen.

Loperamid Sandoz wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Durchf√§llen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren, sofern keine urs√§chliche Therapie zur Verf√ľgung steht.

Wenn nach 2 Tagen keine Besserung eintritt, beenden Sie die Einnahme von Loperamid Sandoz und suchen Sie Ihren Arzt auf.

Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid Sandoz darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Loperamid Sandoz darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • von Kindern unter 12 Jahren
  • bei Zust√§nden, bei denen eine Verlangsamung der Darmt√§tigkeit zu vermeiden ist, z. B. Aufbl√§hung des Bauches, Verstopfung und Darmverschluss
  • bei Durchf√§llen mit hohem Fieber und/oder blutigem Stuhl
  • bei einem akuten Schub einer chronisch entz√ľndlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa)
  • bei Durchf√§llen, die w√§hrend oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten (pseudomembran√∂se Colitis)
  • bei Durchf√§llen, die durch bestimmte Mikroorganismen hervorgerufen werden, z. B. Salmonellen, Shigellen und Campylobacter (bakterielle Enterokolitis)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Loperamid Sandoz einnehmen,

  • wenn eine Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, da bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verz√∂gert sein kann. Nehmen Sie Loperamid Sandoz nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein. Patienten mit Leberfunktionsst√∂rung sollten engmaschig auf Anzeichen einer Vergiftungserscheinung des zentralen Nervensystems (ZNS- Toxizit√§t) √ľberwacht werden.
  • wenn Sie AIDS haben und bei akutem Durchfall Loperamid Sandoz einnehmen. Bei ersten Anzeichen einer Aufbl√§hung des Bauches beenden Sie die Einnahme von Loperamid Sandoz und suchen Sie Ihren Arzt auf. Es liegen Einzelberichte √ľber das Auftreten einer Erweiterung des Dickdarms (toxisches Megacolon) vor. Diese litten unter einer durch virale und bakterielle Erreger verursachten infekti√∂sen Dickdarmentz√ľndung (Kolitis) und wurden mit Loperamid behandelt.

Bei starkem Durchfall kann es, insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und √§lteren Menschen, zu gro√üen Fl√ľssigkeits- und Salzverlusten kommen. Achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Fl√ľssigkeiten und Salzen (Elektrolyte). Dies ist die wichtigste Behandlungsma√ünahme bei Durchfall.

Ein trockener Mund kann ein Zeichen f√ľr Austrocknung (Dehydration) sein, und es kann Schwindel auftreten.

Wenn trotz Normalisierung des Stuhles andere Beschwerden (z. B. Fieber) anhalten oder wenn bei akuten Durchfällen innerhalb von 48 Stunden keine Besserung eintritt, ist Loperamid Sandoz sofort abzusetzen und der Arzt zu informieren.

Sobald der Stuhl fester wird oder mehr als 12 Stunden lang kein Stuhlgang stattgefunden hat, sollte Loperamid Sandoz abgesetzt werden.

Bei Auftreten von Verstopfung und/oder starker Aufbl√§hung des Bauches m√ľssen Sie sofort die Einnahme von Loperamid Sandoz beenden und Ihren Arzt informieren.

Loperamid Sandoz f√ľhrt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache nicht behoben wird. Daher sollte immer, wenn m√∂glich, auch die Ursache behandelt werden. Fragen Sie Ihren Arzt.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht f√ľr einen anderen als den vorgesehenen Zweck (siehe Abschnitt 1.) ein und nehmen Sie niemals mehr als die empfohlene Menge (siehe Abschnitt 3.) ein. Bei Patienten, die zu viel Loperamid, den Wirkstoff in Loperamid Sandoz, eingenommen hatten, wurden schwerwiegende Herzprobleme (u. a. ein schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag) beobachtet.

Kinder und Jugendliche (12 ‚Äď 18 Jahre)

An Kinder unter 12 Jahren darf Loperamid Sandoz wegen einer eventuell zu hohen Einzeldosis nicht verabreicht werden.

Da die Ansprechbarkeit auf Loperamid bei Jugendlichen sehr variieren kann, ist die Behandlung mit gr√∂√üter Vorsicht und nur unter √§rztlicher Kontrolle durchzuf√ľhren. Es ist bei Jugendlichen besonders wichtig, auf einen ausreichenden Ersatz von Fl√ľssigkeit und Elektrolyten zu achten.

Einnahme von Loperamid Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

‚ÄĘ Ritonavir (zur Behandlung von HIV und AIDS)

  • Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen und Malaria)
  • Verapamil (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Desmopressin (zur Kontrolle des Durstverhaltens und der Harnproduktion bei Patienten mit Diabetes insipidus)
  • Itraconazol oder Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Gemfibrozil (zur Behandlung erh√∂hter Blutfette)

Arzneimittel, die die Magen-/Darm-Bewegung vermindern, können die Wirkung von Loperamid Sandoz verstärken und Arzneimittel, die die Magen-Darm-Passage beschleunigen, dessen Wirkung vermindern.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln zur Behandlung von Herzerkrankungen (Chinidin, Verapamil) oder Arzneimitteln gegen Pilzerkrankungen (Ketoconazol) k√∂nnen Anzeichen f√ľr eine schwache Atmung (Atemdepression) ausgel√∂st werden.

Einnahme von Loperamid Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nehmen Sie die Kapseln mit etwas Fl√ľssigkeit ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Loperamid Sandoz soll w√§hrend der Schwangerschaft, vor allem in den ersten drei Monaten, und w√§hrend der Stillzeit nicht eingenommen werden. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, konsultieren Sie Ihren Arzt f√ľr eine geeignete Behandlung.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Bei Auftreten von M√ľdigkeit, Schwindel oder Benommenheit sollte eine aktive Teilnahme am Stra√üenverkehr sowie das Bedienen von Maschinen vermieden werden.

Loperamid Sandoz enthält Lactose-Monohydrat

1 Kapsel enthält 127 mg Lactose-Monohydrat.

Bitte nehmen Sie Loperamid Sandoz erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Diese Menge reicht wahrscheinlich nicht aus, um Anzeichen einer Lactoseunverträglichkeit auszulösen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Zum Einnehmen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet ist die empfohlene Dosis:

Erwachsene nehmen bei akuten Durchfällen zu Beginn der Behandlung 2 Kapseln und anschließend nach jedem ungeformten Stuhl jeweils 1 Kapsel ein.

Eine t√§gliche Maximaldosis von 6 Kapseln soll nicht √ľberschritten werden, da schwere Verstopfungen auftreten k√∂nnen.

Jugendliche von 12 bis 18 Jahren nehmen bei akuten Durchfällen zu Beginn der Behandlung 1 Kapsel und anschließend nach jedem ungeformten Stuhl jeweils 1 Kapsel ein.

Eine t√§gliche Maximaldosis von 1 Kapsel pro 10 kg K√∂rpergewicht (maximal 4 Kapseln) soll nicht √ľberschritten werden, da schwere Verstopfungen auftreten k√∂nnen.

F√ľr √§ltere Patienten oder Patienten mit Nierensch√§digung ist keine Anpassung der Dosis notwendig.

Wenn Sie eine schwere Leberfunktionsst√∂rung haben, d√ľrfen Sie Loperamid Sandoz nur nach vorheriger R√ľcksprache mit Ihrem Arzt und nur auf √§rztliche Verschreibung einnehmen.

Dauer der Anwendung

Wenn bei akuten Durchf√§llen 2 Tage nach Behandlungsbeginn der Durchfall weiterhin besteht, ist Loperamid Sandoz sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

Wenn Sie eine größere Menge von Loperamid Sandoz eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie zu viel von Loperamid Sandoz eingenommen haben, holen Sie bitte umgehend den Rat eines Arztes ein oder wenden Sie sich an ein Krankenhaus.

Folgende Beschwerden können Zeichen einer Überdosierung sein:

Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems, die sich als Krämpfe, Teilnahmslosigkeit (Apathie), komplexe Bewegungsstörung der Extremitäten- und Gesichtsmuskulatur (Choreoathetose), Erstarrung des gesamten Körpers bei gleichzeitigem Wachsein (Stupor), Koordinationsstörungen, Schläfrigkeit, Pupillenverengung, erhöhte Muskelspannung und schwache Atmung äußern kann.

Außerdem kann es zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen und Bauchkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und Darmverschluss (Ileus) kommen.

Folgende, das Herz betreffende Symptome k√∂nnen auftreten: erh√∂hte Herzfrequenz, unregelm√§√üiger Herzschlag, √Ąnderungen Ihres Herzschlags, Herzstillstand und Kreislaufkollaps (Synkopen). Diese Symptome k√∂nnen potenziell schwerwiegende, lebensbedrohliche Folgen haben.

Kinder und Jugendliche reagieren empfindlicher auf große Mengen von Loperamid Sandoz als Erwachsene, vor allem hinsichtlich des zentralen Nervensystems. Falls ein Kind oder Jugendlicher zu viel einnimmt oder eines der oben genannten Symptome zeigt, rufen Sie sofort einen Arzt.

Wenn Zeichen einer √úberdosierung oder Vergiftung auftreten, ist unverz√ľglich ein Arzt aufzusuchen.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Packungsbeilage.

Wenn Sie die Einnahme von Loperamid Sandoz vergessen haben

Nehmen Sie die vergessene Dosis nach dem nächsten ungeformten Stuhl ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Schl√§frigkeit
  • Schmerzen und Beschwerden im Magen-/Darm-Bereich, Mundtrockenheit
  • Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen
  • Verdauungsst√∂rungen
  • Hautausschlag

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen, allergische Reaktionen (einschlie√ülich schwerwiegender Reaktionen wie Bewusstlosigkeit oder Atembeschwerden ‚Äď anaphylaktischer Schock, anaphylaktoide Reaktion)
  • Bewusstlosigkeit, Erstarrung des gesamten K√∂rpers bei gleichzeitigem Wachsein (Stupor), Benommenheit, erh√∂hte Muskelspannung, Koordinationsst√∂rungen
  • Pupillenverengung (Miosis)
  • Darmverschluss (Ileus, einschlie√ülich paralytischer Ileus), Erweiterung des Dickdarms (Megacolon, einschlie√ülich toxisches Megacolon), Zungenbrennen oder schmerzhafte Zunge
  • aufgebl√§hter Bauch
  • Hautreaktionen mit Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme), pl√∂tzliche Schleimhautschwellung vor allem im Bereich Gesicht und Gliedma√üen mit Beteiligung von Zunge und Kehlkopf, unter Umst√§nden mit Atemnot und Schluckbeschwerden (Angio√∂dem), Nesselausschlag, Juckreiz
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Harnverhalt)
  • Ersch√∂pfung

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Oberbauchschmerzen, in den R√ľcken ausstrahlende Bauchschmerzen, Druckempfindlichkeit bei Ber√ľhrung des Bauches, Fieber, schneller Puls, √úbelkeit, Erbrechen, die Anzeichen einer Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (akute Pankreatitis) sein k√∂nnen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú/‚ÄěVerw. bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Loperamid Sandoz enthält

Der Wirkstoff ist Loperamidhydrochlorid.

1 Kapsel enthält 2 mg Loperamidhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind: 127 mg Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Talkum, Magnesiumstearat, Gelatine, Farbstoffe: Patentblau (E 131), Titandioxid (E 171), gelbes und schwarzes Eisenoxid (E 172).

Wie Loperamid Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Hartkapseln (Unterteil grau, Oberteil dunkelgr√ľn) mit wei√üem Pulver F/Alu- oder PVC/PVDC/Alu-Blisterpackung zu 10, 20 und 50 Kapseln.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

S.C. Sandoz S.R.L, 540472 Targu Mures, Rumänien

Z.Nr.: 1-24708

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2022.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úBERDOSIERUNG

Die Behandlung richtet sich nach den √úberdosierungserscheinungen und dem Krankheitsbild.

Therapie

Bei Symptomen einer √úberdosierung kann als Antidot Naloxon verabreicht werden. Wenn innerhalb von 10 Minuten keine Wirkung zu sehen ist, muss eine andere Ursache in Betracht gezogen werden. Da Loperamid eine l√§ngere Wirkungsdauer als Naloxon (1 - 3 Stunden) hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon angezeigt sein. Um eine m√∂gliche ZNS-Depression zu erkennen, muss der Patient daher engmaschig √ľber mindestens 48 Stunden √ľberwacht werden. Weder eine forcierte Diurese noch H√§modialyse wird als effektiv erwartet.

Bei Atemdepression sollte gegebenenfalls ein Beatmungsgerät angeordnet werden. Andere Symptome sollten mit einer geeigneten Methode behandelt werden.

Da sich die Behandlungen f√ľr eine √úberdosis st√§ndig weiterentwickeln, ist es ratsam, das Nationale Vergiftungsinformationszentrum (NVIC) zu kontaktieren, um die neuesten Empfehlungen zu erhalten.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Loperamid Sandoz 2 mg - Kapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Loperamid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.10.2002
ATC Code A07DA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden