Mixtard 50 Penfill 100 Internationale Einheiten/ml Injektionssuspension in einer Patrone.

Abbildung Mixtard 50 Penfill 100 Internationale Einheiten/ml Injektionssuspension in einer Patrone.
Wirkstoff(e) Insulin
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Novo Nordisk
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A10AD01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Insuline und Analoga

Zulassungsinhaber

Novo Nordisk

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Mixtard ist ein Humaninsulin mit einer sowohl schnellen als auch lang andauernden Wirkung.

Mixtard wird angewendet, um hohe Blutzuckerspiegel bei Patienten mit Diabetes mellitus (Diabetes) zu senken. Diabetes ist eine Krankheit, bei der Ihr Körper nicht genug Insulin produziert, um Ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Die Behandlung mit Mixtard hilft, Komplikationen Ihres Diabetes zu verhindern.

Mixtard beginnt etwa 30 Minuten, nachdem Sie es injiziert haben, Ihren Blutzucker zu senken und die Wirkung wird etwa 24 Stunden anhalten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Mixtard darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Humaninsulin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, siehe Abschnitt 6.
  • wenn Sie erste Anzeichen einer Hypoglyk√§mie (Unterzuckerung) sp√ľren, siehe Zusammenfassung schwerwiegender und sehr h√§ufiger Nebenwirkungen in Abschnitt 4.
  • in Insulininfusionspumpen.
  • wenn der FlexPen fallen gelassen, besch√§digt oder zerdr√ľckt wurde.
  • wenn es nicht korrekt gelagert wurde oder eingefroren war, siehe Abschnitt 5.
  • wenn das resuspendierte Insulin nicht gleichm√§√üig wei√ü und tr√ľb aussieht.

Falls einer dieser Punkte zutrifft, wenden Sie Mixtard nicht an. Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Vor der Anwendung von Mixtard

  • √úberpr√ľfen Sie anhand des Etiketts, dass es sich um den richtigen Insulintyp handelt.
  • Benutzen Sie immer f√ľr jede Injektion eine neue Nadel, um eine Kontamination zu vermeiden.
  • Nadeln und Mixtard FlexPen d√ľrfen nicht mit Anderen geteilt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Einige Bedingungen und Aktivitäten können Ihren Insulinbedarf beeinflussen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat:

  • wenn Sie an einer Funktionsst√∂rung Ihrer Nieren, Leber, Nebennieren, Hirnanhang- oder Schilddr√ľse leiden.
  • wenn Sie sich mehr k√∂rperlich bewegen als √ľblich oder wenn Sie Ihre √ľbliche Ern√§hrung √§ndern wollen, da dies Ihren Blutzuckerspiegel beeinflussen kann.
  • wenn Sie krank sind, wenden Sie Ihr Insulin weiter an und fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • wenn Sie ins Ausland reisen: Reisen √ľber mehrere Zeitzonen hinweg k√∂nnen Ihren Insulinbedarf und den Zeitpunkt Ihrer Insulininjektionen beeinflussen.

Anwendung von Mixtard zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Einige Arzneimittel haben Auswirkungen auf Ihren Blutzuckerspiegel und dies kann bedeuten, dass Ihre Insulindosis angepasst werden muss. Nachstehend sind die g√§ngigsten Arzneimittel aufgef√ľhrt, die sich auf Ihre Insulinbehandlung auswirken k√∂nnen.

Ihr Blutzuckerspiegel kann sinken (Hypoglykämie), wenn Sie folgende Arzneimittel nehmen:

  • Andere Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
  • Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer) (zur Behandlung von Depressionen)
  • Betarezeptorenblocker (zur Behandlung hohen Blutdrucks)
  • Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer (zur Behandlung bestimmter Herzkrankheiten oder hohen Blutdrucks)
  • Salicylate (zur Schmerzbehandlung und Fiebersenkung)
  • Anabole Steroide (wie z. B. Testosteron)
  • Sulfonamide (zur Behandlung von Infektionen).

Ihr Blutzuckerspiegel kann steigen (Hyperglykämie), wenn Sie folgende Arzneimittel nehmen:

  • Orale Kontrazeptiva (zur Schwangerschaftsverh√ľtung)
  • Thiazide (zur Behandlung hohen Blutdrucks oder starker Fl√ľssigkeitsansammlung)
  • Glucocorticoide (wie z. B. ‚ÄĚCortison‚ÄĚ zur Behandlung von Entz√ľndungen)
  • Schilddr√ľsenhormone (zur Behandlung von Schilddr√ľsenerkrankungen)
  • Sympathomimetika (wie z. B. Epinephrin [Adrenalin], Salbutamol oder Terbutalin zur Behandlung von Asthma)
  • Wachstumshormon (Arzneimittel zur Anregung des L√§ngenwachstums der Knochen und des k√∂rperlichen Wachstums und mit starker Wirkung auf den Stoffwechsel des K√∂rpers)
  • Danazol (Arzneimittel mit Wirkung auf den Eisprung).

Octreotid und Lanreotid (zur Behandlung der Akromegalie, einer seltenen Hormonst√∂rung, die gew√∂hnlich bei Erwachsenen mittleren Alters auftritt und bei der die Hirnanhangdr√ľse √ľberm√§√üig viel Wachstumshormon produziert) k√∂nnen Ihren Blutzuckerspiegel entweder ansteigen lassen oder senken.

Betarezeptorenblocker (zur Behandlung hohen Blutdrucks) k√∂nnen die ersten Warnsymptome eines niedrigen Blutzuckers abschw√§chen oder vollst√§ndig unterdr√ľcken.

Pioglitazon (Tabletten zur Behandlung von Typ 2 Diabetes )

Einige Patienten mit bereits seit langem bestehenden Typ 2 Diabetes und Herzerkrankung oder Schlaganfall, die mit Pioglitazon und Insulin behandelt wurden, entwickelten eine Herzinsuffizienz.

Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie m√∂glich, wenn bei Ihnen Symptome einer Herzinsuffizienz wie ungew√∂hnliche Kurzatmigkeit oder eine schnelle Gewichtszunahme oder lokale Schwellungen (√Ėdeme) auftreten.

Falls Sie irgendeines der hier aufgelisteten Arzneimittel eingenommen haben, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Anwendung von Mixtard zusammen mit Alkohol

  • Wenn Sie Alkohol trinken, kann sich Ihr Insulinbedarf √§ndern, da Ihr Blutzuckerspiegel entweder ansteigen oder sinken kann. Eine engmaschige Blutzuckerkontrolle wird empfohlen.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Mixtard kann w√§hrend der Schwangerschaft angewendet werden. Es kann sein, dass Ihre Insulindosis w√§hrend der Schwangerschaft und nach der Entbindung angepasst werden muss. Eine engmaschige Kontrolle Ihres Diabetes, insbesondere die Vorbeugung von Hypoglyk√§mien, ist auch f√ľr die Gesundheit Ihres Babys wichtig.
  • Es gibt keine Einschr√§nkungen f√ľr die Behandlung mit Mixtard w√§hrend der Stillzeit.

Fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat, wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

  • Bitte fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Fahrzeuge f√ľhren oder eine Maschine bedienen k√∂nnen:
  • wenn Sie h√§ufig an Unterzuckerungen leiden.
  • wenn Sie Probleme haben, die Anzeichen einer Unterzuckerung wahrzunehmen.

Wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu niedrig oder zu hoch ist, kann dies Ihre Konzentration und Ihre Reaktionsf√§higkeit beeintr√§chtigen und dadurch ebenso Ihre F√§higkeit, ein Fahrzeug zu f√ľhren oder Maschinen zu bedienen. Bedenken Sie, dass Sie sich selbst und Andere gef√§hrden k√∂nnten.

Mixtard enthält Natrium

Mixtard enth√§lt Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d. h. Mixtard ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Dosis und wann Ihr Insulin anzuwenden ist

Wenden Sie Ihr Insulin und passen Sie Ihre Insulindosis immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie innerhalb von 30 Minuten nach der Injektion eine kohlenhydrathaltige Mahlzeit oder Zwischenmahlzeit zu sich, um eine Unterzuckerung zu vermeiden.

Stellen Sie Ihr Insulin nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt um. Falls Ihr Arzt einen Wechsel von einer Insulinart oder -marke zu einer anderen veranlasst hat, muss Ihre Dosis m√∂glicherweise durch Ihren Arzt angepasst werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Mixtard kann bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.

Anwendung bei speziellen Patientengruppen

Wenn Sie eine Nieren- oder Leberfunktionsst√∂rung haben oder √§lter als 65 Jahre sind, m√ľssen Sie Ihren Blutzuckerspiegel engmaschiger kontrollieren und mit Ihrem Arzt eine m√∂gliche Anpassung Ihrer Insulindosis an den individuellen Bedarf besprechen.

Wie und wo zu injizieren ist

Mixtard wird unter die Haut (subkutan) verabreicht. Sie d√ľrfen Ihr Insulin niemals direkt in eine Vene (intraven√∂s) oder einen Muskel (intramuskul√§r) injizieren.

Wechseln Sie bei jeder Injektion die Injektionsstelle innerhalb der gew√§hlten K√∂rperregion. Dies kann das Risiko, Verdickungen oder Vertiefungen in der Haut zu entwickeln, verringern, siehe Abschnitt 4. Die besten Stellen f√ľr eine Injektion sind: Ihre Bauchdecke (Abdomen), Ihr Ges√§√ü, die Vorderseite Ihrer Oberschenkel oder Ihrer Oberarme. Die Wirkung des Insulins tritt schneller ein, wenn Sie es in die Bauchdecke (Abdomen) injizieren. Sie sollten Ihren Blutzucker stets regelm√§√üig messen.

Wie ist Mixtard 30 FlexPen anzuwenden?

Mixtard 30 FlexPen ist ein Einweg-Fertigpen, der eine Mischung aus einem schnell wirkenden und einem lang wirkenden Humaninsulin im Verhältnis 30 enthält.

Lesen Sie die in der Packungsbeilage enthaltene Bedienungsanleitung sorgf√§ltig durch. Sie m√ľssen den Pen wie in der Bedienungsanleitung beschrieben anwenden.

Vergewissern Sie sich stets, dass Sie den richtigen Pen verwenden, bevor Sie Ihr Insulin injizieren.

Wenn Sie eine größere Menge Insulin angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Insulin anwenden, wird Ihr Blutzucker zu niedrig (Hypoglykämie). Siehe Zusammenfassung schwerwiegender und sehr häufiger Nebenwirkungen in Abschnitt 4.

Wenn Sie die Anwendung Ihres Insulins vergessen haben

Wenn Sie vergessen, Ihr Insulin anzuwenden, kann Ihr Blutzucker zu hoch ansteigen (Hyperglykämie). Siehe Auswirkungen von Diabetes in Abschnitt 4.

Wenn Sie die Anwendung Ihres Insulins abbrechen

Beenden Sie Ihre Insulintherapie nicht ohne sich mit Ihrem Arzt beraten zu haben; er wird Ihnen sagen, was Sie tun m√ľssen. Dies k√∂nnte zu einem sehr hohen Blutzuckerspiegel (schwere Hyperglyk√§mie) und einer Ketoazidose f√ľhren. Siehe Auswirkungen von Diabetes in Abschnitt 4.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Zusammenfassung schwerwiegender und sehr häufiger Nebenwirkungen

Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) ist eine sehr häufige Nebenwirkung. Sie kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen.

Niedriger Blutzuckerspiegel kann auftreten, wenn Sie:

  • zu viel Insulin injizieren.
  • zu wenig essen oder eine Mahlzeit auslassen.
  • sich mehr als sonst k√∂rperlich anstrengen.
  • Alkohol trinken (siehe Anwendung von Mixtard zusammen mit Alkohol in Abschnitt 2).

Die Anzeichen einer Unterzuckerung k√∂nnen sein: kalter Schwei√ü, kalte blasse Haut, Kopfschmerzen, Herzrasen, √úbelkeit, Hei√ühunger, vor√ľbergehende Sehst√∂rungen, Benommenheit, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit und Schw√§che, Nervosit√§t oder Zittern, Angstgef√ľhle, Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten.

Schwere Unterzuckerungen k√∂nnen zu Bewusstlosigkeit f√ľhren. Wenn eine anhaltende schwere Unterzuckerung nicht behandelt wird, kann diese zu (vor√ľbergehenden oder dauerhaften) Hirnsch√§den oder sogar zum Tod f√ľhren. Sie k√∂nnen das Bewusstsein schneller wiedererlangen, wenn Ihnen das Hormon Glucagon von einer Person, die mit dessen Verabreichung vertraut ist, injiziert wird. In diesem Fall sollten Sie, sobald Sie wieder bei Bewusstsein sind, Glucose (Traubenzucker) oder ein zuckerhaltiges Produkt zu sich nehmen. Wenn Sie nicht auf die Glucagonbehandlung ansprechen, m√ľssen Sie im Krankenhaus weiterbehandelt werden.

Was zu tun ist, wenn Sie eine Unterzuckerung haben:

  • Wenn Ihr Blutzucker zu niedrig ist: Nehmen Sie Traubenzucker oder eine andere stark zuckerhaltige Zwischenmahlzeit (z. B. S√ľ√üigkeiten, Kekse, Fruchtsaft) zu sich. Messen Sie Ihren Blutzucker falls m√∂glich und ruhen Sie sich aus. Sie sollten daher vorsichtshalber immer Traubenzucker oder stark zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten bei sich haben.
  • Wenn die Symptome einer Unterzuckerung verschwunden sind oder wenn sich Ihr Blutzuckerspiegel normalisiert hat, f√ľhren Sie Ihre Insulinbehandlung wie gewohnt fort.
  • Wenn Sie eine Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit hatten, Ihnen Glucagon injiziert wurde oder bei h√§ufig auftretenden Unterzuckerungen, suchen Sie Ihren Arzt auf. M√∂glicherweise m√ľssen Ihre Insulindosis, der Zeitpunkt der Anwendung, Ihre Ern√§hrung oder Ihre k√∂rperliche Bewegung angepasst werden.

Sagen Sie den entsprechenden Menschen in Ihrem Umfeld, dass Sie Diabetes haben und was die Folgen sein k√∂nnen, einschlie√ülich des Risikos, aufgrund einer Unterzuckerung ohnm√§chtig (bewusstlos) zu werden. Sagen Sie ihnen, dass sie Sie im Falle einer Bewusstlosigkeit in die stabile Seitenlage bringen und sofort einen Arzt verst√§ndigen m√ľssen. Sie d√ľrfen Ihnen nichts zu essen oder zu trinken geben, da Sie daran ersticken k√∂nnten.

Schwere allergische Reaktion auf Mixtard oder einen seiner Bestandteile (eine so genannte systemische allergische Reaktion) ist eine sehr seltene Nebenwirkung, kann aber lebensbedrohlich werden. Es kann weniger als 1 von 10.000 Behandelten betreffen.

Suchen Sie sofort einen Arzt auf:

  • wenn sich die Symptome einer Allergie auf andere Teile des K√∂rpers ausbreiten.
  • wenn Sie sich pl√∂tzlich unwohl f√ľhlen und Sie Schwei√üausbr√ľche, √úbelkeit (Erbrechen),

Atembeschwerden, Herzrasen, Schwindel haben.

  • Falls Sie irgendeines dieser Symptome bemerken, holen Sie sofort medizinischen Rat ein.

Auflistung weiterer Nebenwirkungen

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen

Kann weniger als 1 von 100 Behandelten betreffen.

Symptome einer Allergie: Lokale √úberempfindlichkeitsreaktionen (Schmerzen, R√∂tung, Nesselsucht, Entz√ľndung, Bluterg√ľsse, Schwellung oder Juckreiz) k√∂nnen an der Injektionsstelle auftreten. Diese

klingen normalerweise nach einigen Wochen der Insulinanwendung ab. Falls sie nicht abklingen oder falls sie sich auf andere Teile des Körpers ausbreiten, suchen Sie sofort Ihren Arzt auf. Siehe auch oben unter Schwere allergische Reaktion.

Ver√§nderungen an der Injektionsstelle (Lipodystrophie): Das Unterhautfettgewebe an der Injektionsstelle kann schrumpfen (Lipatrophie) oder zunehmen (Lipohypertrophie). Ein Wechseln der Injektionsstelle bei jeder Injektion kann das Risiko, solche Hautver√§nderungen zu entwickeln, verringern. Falls Sie Vertiefungen oder Verdickungen Ihrer Haut an der Injektionsstelle bemerken, berichten Sie Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal dar√ľber. Diese Reaktionen k√∂nnen sich verschlimmern oder die Aufnahme Ihres Insulins beeinflussen, wenn Sie in eine solche Stelle injizieren.

Diabetische Retinopathie (eine Augenerkrankung in Folge des Diabetes, die zum Verlust des Sehverm√∂gens f√ľhren kann): Wenn Sie an diabetischer Retinopathie leiden und sich Ihre Blutzuckerwerte sehr rasch bessern, kann sich die Retinopathie verschlimmern. Befragen Sie hierzu Ihren Arzt.

Geschwollene Gelenke: Zu Beginn Ihrer Insulinbehandlung kann eine Wasseransammlung Schwellungen um Ihre Knöchel und andere Gelenke verursachen. Diese klingen normalerweise bald ab. Falls nicht, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Schmerzhafte Neuropathie (Schmerzen aufgrund von Nervensch√§den): Wenn sich Ihre Blutzuckerwerte sehr rasch bessern, k√∂nnen Nervenschmerzen auftreten. Dies wird als akute schmerzhafte Neuropathie bezeichnet und ist normalerweise vor√ľbergehender Natur.

Sehr selten auftretende Nebenwirkungen

Kann weniger als 1 von 10.000 Behandelten betreffen.

Sehst√∂rungen: Zu Beginn Ihrer Insulinbehandlung k√∂nnen Sehst√∂rungen auftreten, diese sind aber normalerweise vor√ľbergehend.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Auswirkungen von Diabetes

Hoher Blutzucker (Hyperglykämie)

Hoher Blutzucker kann auftreten, falls Sie:

  • nicht gen√ľgend Insulin injiziert haben.
  • vergessen, Ihr Insulin zu injizieren oder Ihre Insulintherapie beenden.
  • wiederholt weniger Insulin injizieren, als Sie ben√∂tigen.
  • eine Infektion und/oder Fieber haben.
  • mehr als √ľblich essen.
  • sich weniger als √ľblich k√∂rperlich bewegen.

Die Warnzeichen hohen Blutzuckers:

Die Warnzeichen treten allm√§hlich auf. Zu ihnen geh√∂ren: verst√§rkter Harndrang; Durst; Appetitlosigkeit; √úbelkeit oder Erbrechen; Benommenheit oder M√ľdigkeit; ger√∂tete, trockene Haut; Mundtrockenheit und fruchtig (nach Aceton) riechender Atem.

Was zu tun ist, wenn Sie hohen Blutzucker haben:

  • Falls Sie eines dieser Warnzeichen bemerken: √úberpr√ľfen Sie Ihren Blutzuckerspiegel, untersuchen Sie, wenn m√∂glich, Ihren Urin auf Ketone, suchen Sie anschlie√üend sofort einen Arzt auf.
  • Diese Symptome k√∂nnen Anzeichen eines sehr ernsten Zustandes sein, der diabetische Ketoazidose (Zunahme von S√§ure im Blut, da der K√∂rper Fett anstatt Zucker abbaut) genannt wird. Wenn Sie ihn nicht behandeln, kann dieser Zustand zu diabetischem Koma und m√∂glicherweise zum Tod f√ľhren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett des FlexPen und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Vor dem √Ėffnen: Im K√ľhlschrank bei 2¬įC ‚Äď 8¬įC lagern. Vom K√ľhlelement fernhalten. Nicht einfrieren.

W√§hrend des Gebrauchs oder bei Verwendung als Ersatz: Nicht im K√ľhlschrank lagern oder einfrieren. Sie k√∂nnen ihn mit sich f√ľhren und bei Raumtemperatur (unter 30¬įC) bis zu 6 Wochen aufbewahren.

Lassen Sie die Penkappe Ihres FlexPen immer aufgesetzt, wenn er nicht in Gebrauch ist, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie die Nadel nach jeder Injektion.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Mixtard 30 enthält

  • Der Wirkstoff ist Insulin human. Mixtard ist eine Mischung aus 30 % l√∂slichem Insulin human und 70 % Isophan-Insulin human. Jeder ml enth√§lt 100 Internationale Einheiten Insulin human. Jeder Fertigpen enth√§lt 300 Internationale Einheiten Insulin human in 3 ml Injektionssuspension.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Zinkchlorid, Glycerol, Metacresol (Ph. Eur.), Phenol, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat, Natriumhydroxid, Salzs√§ure, Protaminsulfat und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Mixtard aussieht und Inhalt der Packung

Mixtard wird als Injektionssuspension abgegeben. Nach Resuspension muss die Fl√ľssigkeit gleichm√§√üig wei√ü und tr√ľb aussehen.

Packungsgrößen mit 1, 5 und 10 Fertigpens zu je 3 ml. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Die Suspension ist tr√ľb, wei√ü und w√§ssrig.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Novo Nordisk A/S, Novo Allé, DK-2880 Bagsværd, Dänemark

Hersteller

Der Hersteller kann anhand der Chargen-Bezeichnung, die auf der Lasche des Umkartons und auf dem Etikett aufgedruckt ist, identifiziert werden:

  • Falls an der zweiten und dritten Stelle der Chargen-Bezeichnung die Zeichenkombination S6, P5, K7, R7, VG, FG oder ZF erscheint, ist der Hersteller Novo Nordisk A/S, Novo All√©, DK- 2880 Bagsv√¶rd, D√§nemark.
  • Falls an der zweiten und dritten Stelle der Chargen-Bezeichnung die Zeichenkombination H7 oder T6 erscheint, ist der Hersteller Novo Nordisk Production SAS, 45, Avenue d‚ÄôOrl√©ans, F- 28000 Chartres, Frankreich.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im

Weitere Informationsquellen

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

Auf der R√ľckseite finden Sie Informationen zur Bedienung Ihres FlexPen.

MIXTARD 30 Injektionssuspension in einem Fertigpen. FlexPen. BEDIENUNGSANLEITUNG

Lesen Sie die folgende Bedienungsanleitung vor der Benutzung Ihres Mixtard 30 FlexPen sorgfältig durch.

  • Ihr FlexPen ist ein au√üergew√∂hnlich einfach einstellbarer Insulin-Fertigpen. Sie k√∂nnen Dosen zwischen 1 und 60 Einheiten in Schritten von jeweils 1 Einheit einstellen.
  • FlexPen wurde f√ľr die Verwendung mit NovoFine oder NovoTwist Einweg-Nadeln mit einer L√§nge von bis zu 8 mm entwickelt.
  • Tragen Sie immer ein Ersatz-Insulininjektionsger√§t bei sich, f√ľr den Fall, dass Ihr FlexPen, den Sie verwenden, verloren geht oder besch√§digt wird.

Pflege

  • Ihr FlexPen ist f√ľr eine sehr genaue und sichere Funktionsweise entwickelt worden. Er muss mit der entsprechenden Sorgfalt behandelt werden. Wenn er fallen gelassen, besch√§digt oder zerdr√ľckt wurde, besteht das Risiko, dass Insulin ausl√§uft.
  • √Ąu√üerlich kann Ihr FlexPen durch Abwischen mit einem medizinischen Tupfer gereinigt werden. Sie d√ľrfen ihn nicht absp√ľlen, in Fl√ľssigkeit einweichen oder mit einem Schmiermittel behandeln. Dadurch k√∂nnte der Fertigpen besch√§digt werden.
  • Ihr FlexPen darf nicht wieder aufgef√ľllt werden.

Resuspendieren Ihres Insulins

√úberpr√ľfen Sie anhand des Etiketts, dass Ihr FlexPen den richtigen Insulintyp enth√§lt. Vor der ersten Injektion mit einem neuen FlexPen m√ľssen Sie das Insulin resuspendieren:

A

Jedes Mal, wenn Sie einen neuen Pen verwenden

Lassen Sie das Insulin Raumtemperatur erreichen, bevor Sie es verwenden.

Dadurch ist es leichter zu resuspendieren.

Nehmen Sie die Penkappe ab.

B

Bewegen Sie den Fertigpen zwischen den beiden Positionen 20-mal auf und ab, so, dass sich die Glaskugel von einem Ende der Patrone zum anderen bewegt.

Wiederholen Sie dies, bis die Fl√ľssigkeit gleichm√§√üig wei√ü und tr√ľb erscheint.

F√ľr jede weitere Injektion

Bewegen Sie den Fertigpen mindestens 10-mal zwischen den beiden Positionen auf und ab, bis die Fl√ľssigkeit gleichm√§√üig wei√ü und tr√ľb erscheint.

  • F√ľhren Sie nach dem Resuspendieren die im Folgenden beschriebenen Schritte der Injektion ohne Verz√∂gerung durch.
  • √úberpr√ľfen Sie immer, ob noch mindestens 12 Einheiten Insulin in der Patrone √ľbrig sind, damit eine Resuspendierung m√∂glich ist. Sind weniger als 12 Einheiten enthalten, benutzen Sie einen neuen FlexPen. 12 Einheiten sind auf der Restmengenskala markiert. Siehe die gro√üe Abbildung am Anfang dieser Bedienungsanleitung.
  • Verwenden Sie den Pen nicht, wenn das resuspendierte Insulin nicht gleichm√§√üig wei√ü und tr√ľb aussieht.

Aufsetzen der Nadel

C

Nehmen Sie eine neue Nadel und entfernen Sie die Papierlasche.

Schrauben Sie die Nadel gerade und fest auf Ihren FlexPen.

D

Ziehen Sie die gro√üe √§u√üere Nadelkappe ab und heben Sie diese f√ľr sp√§ter auf.

E

Ziehen Sie die innere Nadelkappe ab und entsorgen Sie diese.

  • Benutzen Sie immer f√ľr jede Injektion eine neue Nadel, um eine Kontamination zu vermeiden.
  • Behandeln Sie die Nadel mit gro√üer Vorsicht, um diese nicht vor der Verwendung zu verbiegen oder zu besch√§digen.
  • Um das Risiko unbeabsichtigter Nadelstiche zu reduzieren, setzen Sie niemals die innere Nadelkappe wieder auf die Nadel auf, nachdem Sie sie einmal abgenommen haben.

√úberpr√ľfen des Insulinflusses

Vor jeder Injektion k√∂nnen sich w√§hrend des √ľblichen Gebrauchs in der Patrone kleine Mengen Luft ansammeln. Gehen Sie folgenderma√üen vor, um die Injektion von Luft zu vermeiden und eine korrekte Dosierung sicherzustellen:

F

Stellen Sie mit dem Dosiseinstellring 2 Einheiten ein.

G

Halten Sie den FlexPen mit der Nadel nach oben und klopfen Sie ein paar Mal mit dem Finger leicht

gegen die Patrone, damit sich vorhandene Luftblasen oben in der Patrone sammeln.

H

Dr√ľcken Sie nun (bei weiterhin nach oben gehaltener Nadel) den Druckknopf ganz hinein. Der Dosiseinstellring geht auf 0 zur√ľck.

Jetzt sollte aus der Spitze der Nadel ein Tropfen Insulin austreten. Falls nicht, wechseln Sie die Nadel und wiederholen Sie den Vorgang nicht mehr als 6-mal.

Wenn dann immer noch kein Tropfen Insulin austritt, ist der Pen defekt und Sie m√ľssen einen neuen verwenden.

Einstellen der Dosis

√úberpr√ľfen Sie, dass der Dosiseinstellring auf 0 steht.

I

Stellen Sie die Anzahl der Einheiten ein, die Sie injizieren m√ľssen.

Die Dosis kann sowohl nach oben als auch nach unten korrigiert werden, indem Sie den Dosiseinstellring in die entsprechende Richtung drehen, bis sich die korrekte Dosis auf der H√∂he der Dosismarkierung befindet. Achten Sie beim Drehen am Dosiseinstellring darauf, nicht auf den Druckknopf zu dr√ľcken, da sonst Insulin austritt.

Sie können keine Dosis einstellen, die höher ist, als die Zahl der in der Patrone verbliebenen Einheiten.

  • Verwenden Sie nicht die Restmengenskala zum Abmessen Ihrer Insulindosis.

Injizieren des Insulins

Stechen Sie die Nadel in Ihre Haut. F√ľhren Sie die Injektionstechnik aus, die Ihnen Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal gezeigt hat.

J

F√ľhren Sie die Injektion durch, indem Sie den Druckknopf ganz hineindr√ľcken, bis 0 in der Anzeige erscheint. Achten Sie darauf, nur w√§hrend der Injektion auf den Druckknopf zu dr√ľcken.

Durch das Drehen des Dosiseinstellringes wird kein Insulin injiziert.

K

  • Halten Sie den Druckknopf nach der Injektion ganz gedr√ľckt und lassen Sie die Nadel mindestens 6 Sekunden lang unter der Haut. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die vollst√§ndige Insulindosis injiziert wird.
  • Ziehen Sie die Nadel aus der Haut heraus und lassen Sie dann den Druckknopf los.

L

F√ľhren Sie die Nadel in die gro√üe √§u√üere Nadelkappe ein, ohne diese zu ber√ľhren. Ist die Nadel bedeckt, dr√ľcken Sie die gro√üe √§u√üere Nadelkappe fest und schrauben dann die Nadel ab.

Entsorgen Sie diese sorgfältig und setzen Sie die Penkappe wieder auf Ihren FlexPen auf.

  • Schrauben Sie die Nadel immer nach jeder Injektion ab und bewahren Sie Ihren FlexPen ohne aufgeschraubte Nadel auf. Andernfalls k√∂nnte Fl√ľssigkeit austreten und dies zu Dosierungsungenauigkeiten f√ľhren.
  • Betreuende Personen sollten √§u√üerst vorsichtig im Umgang mit benutzten Nadeln sein, um unbeabsichtigte Stiche zu vermeiden.
  • Entsorgen Sie den verbrauchten FlexPen sorgf√§ltig ohne die aufgeschraubte Nadel.
  • Nadeln und Mixtard 30 FlexPen d√ľrfen nicht mit Anderen geteilt werden.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden