Motrim 200 mg - Tabletten

Abbildung Motrim 200 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Trimethoprim
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 18.04.1983
ATC Code J01EA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Sulfonamide und Trimethoprim

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Motrim enthält den Wirkstoff Trimethoprim, ein Antibiotikum. Motrim wird eingesetzt zur Behandlung oder Vorbeugung von Harnwegsinfekten.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bevor Sie die Tabletten einnehmen, stellen Sie sicher, dass keiner der Punkte aus dieser Liste auf Sie zutrifft.

Wie wird es angewendet?

Die √ľbliche Dosis betr√§gt: ¬Ĺ bis 1 Tablette zweimal t√§glich.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen sind:

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen in Form von masernartigen Hautausschl√§gen und Juckreiz
  • Appetitlosigkeit, Geschmacksst√∂rungen
  • Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Entz√ľndung des Zahnfleisches oder der Zunge, Mundtrockenheit

Hier finden Sie alle weiteren Informationen zu den Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Motrim enthält den Wirkstoff Trimethoprim, ein Antibiotikum.

Trimethoprim hemmt das Wachstum und die Vermehrung von bestimmten Krankheitserregern (Bakterien). Es wird √ľber die Nieren ausgeschieden und ist im Harn in hoher Konzentration nachweisbar.

Motrim wird angewendet:

  • bei unkomplizierten Entz√ľndungen der Harnwege, die durch Trimethoprim- empfindliche Keime hervorgerufen werden,
  • zur vorbeugenden Langzeitbehandlung h√§ufig wiederkehrender Harnwegsentz√ľndungen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Motrim darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Trimethoprim oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn bei Ihnen bestimmte Blutbildver√§nderungen (Thrombozytopenie, Leukopenie, Granulozytopenie, Meth√§moglobin√§mie oder megaloblastische An√§mie) festgestellt worden sind.
  • wenn bei Ihnen eine schweren Nierenfunktionsst√∂rung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) vorliegt.
  • wenn die Funktion Ihrer Leber stark eingeschr√§nkt ist oder Sie eine akute Leberentz√ľndung haben.
  • von Kindern mit einem sogenannten fragilen X-Chromosom und verz√∂gerter geistiger Entwicklung.
  • wenn Sie an Gelbsucht (Ikterus) leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Motrim einnehmen,

  • wenn Sie wegen Leber- oder Nierenproblemen behandelt werden.
  • wenn bei Ihnen ein Fols√§ure-Mangel festgestellt wurde.
  • wenn bei Ihnen St√∂rungen der Blutbildung, wie bestimmte Formen der Blutarmut (z.B. Megaloblastenan√§mie), festgestellt wurden.

Sprechen Sie vor der Einnahme von Motrim mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie nicht sicher sind ob eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft.

Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn folgende Beschwerden bei Ihnen auftreten: Hautausschlag, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Einengung der Atemwege, Halsentz√ľndung, Fieber oder grippeartige Beschwerden.

Wenn Sie Motrim √ľber einen l√§ngeren Zeitraum einnehmen, wird Ihr Arzt eventuell Kontrolluntersuchungen anordnen (Blutbild, Leber- und Nierenfunktion). Bitte halten Sie vom Arzt verordnete Kontrollen unbedingt ein.

Eventuell wird Ihr Arzt eine gleichzeitige Gabe von Folsäure in Betracht ziehen.

Bei älteren Menschen, Patienten mit HIV-Infektion und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann es zu einer Erhöhung des Kaliumwertes im Blut kommen. Dies kann sich durch Schwäche, Verwirrtheit, metallischen Geschmack im Mund und Herzbeschwerden äußern.

Die gleichzeitige Verabreichung von Motrim mit bestimmten Arzneimitteln, Kaliumerg√§nzungsmitteln und kaliumreichen Lebensmitteln kann zu einer schweren Hyperkali√§mie (erh√∂hter Kaliumspiegel im Blut) f√ľhren. Anzeichen einer schweren Hyperkali√§mie k√∂nnen Muskelkr√§mpfe, Herzrhythmusst√∂rungen, Durchfall, √úbelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen sein.

Informieren Sie sofort einen Arzt, wenn schwere, anhaltende Durchf√§lle w√§hrend oder nach einer Behandlung mit Motrim auftreten. Diese Erscheinungen k√∂nnen ein Hinweis f√ľr eine sehr selten beobachtete schwere Darmerkrankung sein. Der Arzt wird in diesem Fall Motrim sofort absetzen und eine entsprechende Behandlung einleiten. Arzneimittel, die die Darmt√§tigkeit hemmen, d√ľrfen nicht angewendet werden.

Meiden Sie starke Sonnen- bzw. UV-Bestrahlung, da Ihre Haut empfindlicher ist.

Wie bei anderen Antibiotika kann es auch während der Behandlung mit Motrim zu vermehrtem Wachstum von nicht empfindlichen Keimen kommen. Sollte während der Behandlung eine weitere Infektion (eine sogenannte Superinfektion) auftreten, wird Ihr Arzt geeignete Maßnahmen treffen.

Bei gleichzeitiger Malaria- oder Tumorbehandlung sind besondere Kontrollmaßnahmen durch Ihren Arzt erforderlich.

Motrim sollte nicht in den Behandlungspausen einer Chemotherapie eingenommen werden.

Blut-Untersuchungen

Motrim kann Ergebnisse verschiedener Labortests verfälschen. Teilen Sie deshalb bei etwaigen Untersuchungen (Bestimmung von Serum-/Plasma-Kreatinin, Serum-Methotrexat- Spiegel, Kreatinin-Clearance, Leberwerten, Harnstoff) mit, dass Sie mit Motrim behandelt werden.

Kinder und Jugendliche

Motrim ist f√ľr die Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen geeignet.

F√ľr Kinder unter 6 Jahren steht Trimethoprim in anderen Darreichungsformen zur Verf√ľgung.

Einnahme von Motrim zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung bestimmter Arzneimittel kann durch Motrim verstärkt oder abgeschwächt werden, selbst dann, wenn Sie diese Arzneimittel zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob Sie Motrim einnehmen d√ľrfen, wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, wie z.B.

  • bestimmte Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Warfarin),
  • Herz- und Blutdruckmittel (ACE-Hemmer, Digoxin, Procainamid),
  • harntreibende Arzneimittel (kaliumsparende Diuretika, z.B. Spironolacton),
  • krampfl√∂sende Arzneimittel (Phenobarbital, Phenytoin und Primidon),
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Krebs (Zytostatika, z.B. Methotrexat),
  • bestimmte blutzuckersenkende Arzneimittel (Rosiglitazon, Repaglinid),
  • Cyclosporin (ein Arzneimittel, das nach Transplantationen eingesetzt wird),
  • bestimmte andere Antibiotika (z.B. Rifampicin, p-Aminosalicyls√§ure, Dapson),
  • Antimalaria-Mittel (z.B. Pyrimethamin),
  • bestimmte antivirale Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (Lamivudin, Zidovudin).

Eine Chemotherapie verstärkt die hemmende Wirkung von Trimethoprim auf die Knochenmarkfunktion.

Empf√§ngnisverh√ľtende Mittel (orale Kontrazeptiva)

Bei gleichzeitiger Einnahme von Motrim ist die Sicherheit der empf√§ngnisverh√ľtenden Wirkung hormoneller Kontrazeptiva (der "Pille") in Frage gestellt. Daher sollten andere empf√§ngnisverh√ľtende Ma√ünahmen (z.B. Kondome) zus√§tzlich angewendet werden.

Einnahme von Motrim zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel und Getränke haben keinen Einfluss auf die Wirkung von Motrim.

Bei Auftreten von Magenbeschwerden sollen die Tabletten zu einer Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Über die Anwendung von Motrim während Schwangerschaft und Stillzeit entscheidet Ihr Arzt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach bisherigen Erfahrungen hat Motrim keine Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Motrim enthält Lactose (Milchzucker)

Bitte nehmen Sie Motrim erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit einem Glas Wasser ein. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Bei Auftreten von Magenbeschwerden soll die Tablette zu einer Mahlzeit eingenommen werden.

Die empfohlene Dosis beträgt

bei unkomplizierten Entz√ľndungen der Harnwege:

Erwachsene und Jugendliche (√ľber 12 Jahre):

¬Ĺ bis 1 Tablette zweimal t√§glich.

Kinder zwischen 6 und 12 Jahren:

¬Ĺ Tablette zweimal t√§glich.

Kinder unter 6 Jahren:

F√ľr Kinder unter 6 Jahren steht Trimethoprim in anderen Darreichungsformen zur Verf√ľgung.

bei der Langzeitbehandlung wiederkehrender Harnwegsentz√ľndungen:

Erwachsene und Jugendliche (√ľber 12 Jahre):

¬Ĺ Tablette abends.

Kinder zwischen 6 und 12 Jahren:

Bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren wird die Dosis vom Arzt festgelegt.

Kinder unter 6 Jahren:

F√ľr Kinder unter 6 Jahren steht Trimethoprim in anderen Darreichungsformen zur Verf√ľgung.

bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Ihr Arzt wir Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis verschreiben.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.

Unkomplizierte Entz√ľndungen der Harnwege werden in der Regel 3 bis 7 Tage behandelt. Die vorbeugende Langzeitbehandlung h√§ufig wiederkehrender Harnwegsentz√ľndungen wird √ľber einen Zeitraum von 6 Woche bis zu 6 Monaten, in Einzelf√§llen auch l√§nger, durchgef√ľhrt.

Wenn Sie eine größere Menge von Motrim eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Motrim-Tabletten eingenommen haben, können folgende Beschwerden auftreten: Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle), Gesichtsschwellung, Verwirrtheitszustände, Kopfschmerzen und Depressionen. Bitte wenden Sie sich sofort an einen Arzt.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Ma√ünahmen bei √úberdosierung sind am Ende dieser Gebrauchsinformation angef√ľhrt.

Wenn Sie die Einnahme von Motrim vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Einnahme wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Motrim abbrechen

Bitte brechen Sie die Einnahme von Motrim nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab. Wenn Sie mit der Behandlung vorzeitig aufh√∂ren, kann es zu einer Verst√§rkung der Beschwerden und zu einer Verschlechterung Ihres Zustandes kommen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Nebenwirkungen oder Anzeichen, auf die Sie achten sollten:

Folgende Nebenwirkungen können unter Umständen akut lebensbedrohlich sein. Informieren Sie daher sofort einen Arzt, falls ein derartiges Ereignis plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt:

  • Hautausschl√§ge oder Allgemeinreaktionen als Anzeichen einer √úberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Trimethoprim.
  • Halsentz√ľndungen, Fieber, Sch√ľttelfrost oder grippeartige Beschwerden. Diese Beschwerden k√∂nnen Anzeichen f√ľr eine nichtinfekti√∂se Hirnhautentz√ľndung (aseptische Meningitis) sein.
  • Schwere anhaltende Durchf√§lle w√§hrend oder nach der Behandlung mit Motrim. In diesem Fall ist an eine antibiotikabedingte Darmerkrankung (pseudomembran√∂se Enterokolitis) zu denken. Ihr Arzt wird die Behandlung mit Motrim gegebenenfalls abbrechen und sofort eine angemessene Behandlung einleiten. Arzneimittel, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen, d√ľrfen nicht eingenommen werden.

Andere mögliche Nebenwirkungen sind:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen in Form von masernartigen Hautausschl√§gen und Juckreiz
  • Appetitlosigkeit
  • Geschmacksst√∂rungen
  • Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Entz√ľndung des Zahnfleisches oder der Zunge, Mundtrockenheit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Geringgradige, vor√ľbergehende Blutbildver√§nderungen (Thrombozytopenie, Leukopenie, Neutropenie, megaloblastische An√§mie, Meth√§moglobin√§mie)
  • Blutbildver√§nderungen (Anstieg von Serumtransaminasen, Bilirubin, Kreatinin, Harnstoff)
  • Infektionen durch Pilze oder resistente Bakterien bei langfristiger oder wiederholter Anwendung
  • Fieber

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Entz√ľndung der Mundschleimhaut
  • antibiotikabedingte Darmerkrankung (pseudomembran√∂se Enterokolitis)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Schwere pl√∂tzlich auftretende √úberempfindlichkeitsreaktionen in Form von Nesselsucht (Urtikaria), Gesicht-, Zungen- und Kehlkopfschwellungen mit Einengung der Atemwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen Schock; schwere Hautreaktionen mit lebensbedrohlichen Allgemeinbeschwerden (exfoliative Dermatitis, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Stevens- Johnson-Syndrom)
  • Erh√∂hung des Kaliumwertes im Blut
  • Entz√ľndung im vorderen Abschnitt des Augeninneren (Uveitis anterior)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • Leberentz√ľndung mit Gallenstau
  • Lichtunvertr√§glichkeit der Haut (phototoxische Reaktion)
  • Muskelschmerzen

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Motrim enthält

Der Wirkstoff ist: Trimethoprim. 1 Tablette enthält 200 mg Trimethoprim.

Die sonstigen Bestandteile sind: Carboxymethylstärke-Natrium, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Lactose-Monohydrat, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.

Wie Motrim aussieht und Inhalt der Packung

Motrim 200 mg-Tabletten sind weiße bis grauweiße, runde und beidseitig nach außen gewölbte Tabletten mit einseitiger Bruchkerbe.

Motrim ist in PVC/Aluminium-Blisterpackungen mit 10 und 25 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 17.344

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2016.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Motrim 200 mg - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Trimethoprim
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 18.04.1983
ATC Code J01EA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden