Pramipexol Sandoz 0,52 mg - Retardtabletten

Abbildung Pramipexol Sandoz 0,52 mg - Retardtabletten
Wirkstoff(e) Pramipexol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.09.2014
ATC Code N04BC05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Dopaminerge Mittel

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
MIRAPEXIN 1,1 mg Tabletten Pramipexol Boehringer Ingelheim
Calmolan retard 0,52 mg - Tabletten Pramipexol G.L. Pharma GmbH
SIFROL 2,62 mg Retardtabletten Pramipexol Boehringer Ingelheim International GmbH
Pramipexol Sandoz 0,18 mg - Tabletten Pramipexol Sandoz
Calmolan 0,54 mg - Tabletten Pramipexol G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Pramipexol Sandoz gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Dopaminagonisten  
bezeichnet werden. Diese stimulieren die Dopaminrezeptoren des Gehirns. Die Stimulation  
der Dopaminrezeptoren löst Nervenimpulse im Gehirn aus, die dabei helf

Körperbewegungen zu kontrollieren.

Pramipexol Sandoz wird angewendet zur Behandlung der Symptome bei idiopathischer Parkinson-Krankheit bei Erwachsenen. Es kann entweder allein oder in Kombination mit Levodopa (einem anderen Antiparkinsonmittel) angewendet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Pramipexol Sandoz darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Pramipexol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie PramipexolSandoz einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen Krankheitenoder Symptome auftreten (aufgetreten sind) oder sich entwickeln, insbesondere die nachfolgend aufgef√ľhrten:

Nierenerkrankung

  • Halluzinationen (Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen, die gar nicht da sind). Die meisten Halluzinationen sind visueller Art.
  • Dyskinesien (z. B. abnorme, unkontrollierte Bewegungen der Gliedma√üen). Wenn Sie an

fortgeschrittener Parkinson-Krankheit leiden und auch Levodopa einnehmen, könnten Sie während der schrittweisen Erhöhung der Dosierung von PramipexolSandoz Dyskinesien entwickeln.

Dystonie (Unvermögen, den Körper und Hals in einer geraden und aufrechten Position zu halten (axiale Dystonie)). Insbesondere können bei Ihnen eine Vorwärtsbeugung des Halses und des Kopfes (auch Antecollis genannt), eine Vorwärtsbeugung des Rumpfes

(auch Kamptokormie genannt) oder eine seitwärts geneigte Beugung des Rumpfes (auch Pleurothotonus oder Pisa-Syndrom genannt) auftreten. Falls dies der Fall ist, kann

Ihr behandelnder Arzt gegebenenfalls entscheiden, Ihre Medikation zu ändern.

  • Schl√§frigkeit und pl√∂tzliche Einschlafattacken
  • Psychose (z. B. vergleichbar mit Symptomen wie bei Schizophrenie)
  • Sehst√∂rungen. Lassen Sie w√§hrend der Behandlung mit PramipexolSandoz Ihre Augen in regelm√§√üigen Abst√§nden untersuchen.
  • schwere Herz- oder Blutgef√§√üerkrankung. Ihr Blutdruckmuss regelm√§√üig √ľberpr√ľft werden, besonders zu Beginn der Behandlung. Damit soll eine orthostatische Hypotonie (ein Abfall des Blutdrucks beim Aufstehen) vermieden werden.

Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie oder Ihre Familie bzw. Betreuer bemerken, dass Sie einen Drang oder ein Verlangen entwickeln, sich in einer f√ľr Sie ungew√∂hnlichenWeise zu verhalten, und Sie dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung nicht widerstehen k√∂nnen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden k√∂nnen. Diese sogenannten Impulskontrollst√∂rungen k√∂nnen sich inVerhaltensweisen wie Spielsucht,Essattacken, √ľberm√§√üigem Geldausgeben oder √ľbersteigertemSexualtrieb √§u√üern oder darin, dass Sie von vermehrten sexuellen Gedanken oder Gef√ľhlen beherrschtwerden. Ihr Arzt muss m√∂glicherweise Ihre Dosis anpassen oder das Arzneimittel absetzen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie/Ihr Betreuer bemerken, dass Sie manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder Übererregtheit) oder Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realitätsverlust) entwickeln.

Möglicherweise muss Ihr Arzt dann die Dosis anpassen oder die Behandlung abbrechen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie nach dem Absetzen Ihrer PramipexolSandoz Retardtabletten Behandlung oder einer Dosisreduktion Symptome wie Depression, Apathie, Angst, M√ľdigkeit, Schwitzen oderSchmerzen versp√ľren. Wenn diese Probleme l√§nger als wenige Wochen anhalten, muss Ihr Arzt Ihre Behandlung eventuell anpassen.

Pramipexol Sandoz Retardtabletten sind speziell gestaltete Tabletten, aus denen der Wirkstoff nach und nach freigesetzt wird, nachdem eine Retardtablette eingenommen wurde. Gelegentlich k√∂nnen Teile vonRetardtabletten im Stuhl (F√§zes) auftauchen und wie ganze Retardtabletten aussehen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Tablettenst√ľcke in Ihren F√§zes feststellen.

Kinder und Jugendliche

Pramipexol Sandoz wird f√ľr die Anwendung bei Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, ob Sie die Einnahme von Pramipexol Sandoz fortsetzen sollen.

Schwangerschaft

Die Auswirkung von Pramipexol Sandoz auf das ungeborene Kind ist nicht bekannt. Nehmen Sie daher Pramipexol Sandoz nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt gibt Ihnen die entsprechende Anweisung.

Stillzeit

       
Pramipexol Sandoz darf während der Stillzeit nicht eingenommen werdenPramipexol.
Sandoz kann die Milchbildung hemmen. Dar√ľber hinaus kann es in die Muttermilch
√ľbertreten und zum S√§ugling gelangen. Wenn eine Behandlung mit Pramipexol Sandoz nicht vermieden werden kann, ist abzustillen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Pramipexol Sandoz kann Halluzinationen (Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen, die gar nicht da sind) hervorrufen. Wenn Sie davon betroffen sind, d√ľrfen Sie weder ein Fahrzeug f√ľhren noch Maschinen bedienen.

Pramipexol Sandoz wird mit Schl√§frigkeit und pl√∂tzlichen Einschlafattacken in Verbindung gebracht, insbesondere bei Patienten mit einer Parkinson-Krankheit. Wenn derartige Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten, d√ľrfen Sie weder ein Fahrzeug f√ľhren noch Maschinen bedienen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn diese Nebenwirkungen auftreten.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Pramipexol Sandoz einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit IhremoderArzt Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt wird Sie bez√ľglich der richtigen Dosierung beraten.

Nehmen Sie Pramipexol Sandoz Retardtabletten nur 1mal- am Tag und an jedem Tag ungefähr um die gleiche Zeit ein.

Pramipexol Sandoz kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Schlucken Sie die Retardtabletten im Ganzen mit Wasser.

Die Retardtabletten nicht kauen, teilen oder zerbrechen, sonst besteht das Risiko einer Überdosierung, weil das Arzneimittel zu schnell in Ihrem Körper freigesetzt werden kann.

W√§hrend der ersten Woche betr√§gt die √ľbliche t√§gliche Dosis 0,26 mg Pramipexol. Die Dosis wird alle 5 - 7 Tage nach Anweisung Ihres Arztes erh√∂ht, bis Ihre Symptome unter Kontrolle sind (Erhaltungsdosis).

WocheTagesdosis (mg)Anzahl der Retardtabletten
10,261 Pramipexol Sandoz 0,26 mg - Retardtablette
20,521 Pramipexol Sandoz 0,52 mg - Retardtablette ODER
2 Pramipexol Sandoz 0,26 mg - Retardtabletten
31,051 Pramipexol Sandoz 1,05 mg - Retardtablette ODER
2 Pramipexol Sandoz 0,52 mg - Retardtabletten ODER
4 Pramipexol Sandoz 0,26 mg - Retardtabletten

Die √ľbliche Erhaltungsdosis betr√§gt 1,05 mg pro Tag. Es kann jedoch sein, dass Ihre Dosis noch weiter erh√∂ht werden muss. Ihr Arzt kann die Dosis gegebenenfalls auf maximal 3,15 mg Pramipexol pro Tag erh√∂hen. Eine niedrigere Erhaltungsdosis von einerPramipexol Sandoz 0,26 mg - Retardtablette pro Tag ist ebenso m√∂glich.

Patienten mit Nierenerkrankung

Wenn Sie eine Nierenerkrankung haben, kann Ihr Arzt Ihnen empfehlen, in der 1. Woche nur an jedem 2. Tag die √ľbliche Anfangsdosis von 0,26 mg Retardtabletteneinzunehmen.

Danach kann Ihr Arzt die Dosis gegebenenfalls auf eine 0,26 mg Retardtablette pro Tag erhöhen. Wenn eine weitere Dosissteigerung erforderlich ist, kann Ihr Arzt die Dosis in Schritten von 0,26 mg Pramipexol anpassen.

Wenn Sie schwerwiegende Nierenprobleme haben, muss Ihr Arzt Sie möglicherweise auf ein anderes PramipexolPräparat- umstellen. Wenn sich Ihre Nierenprobleme während der Behandlung verschlechtern, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt.

Wenn Sie von (unverzögert freisetzenden) Pramipexol Tabletten wechseln      
Ihr Arzt wird Ihre Dosis f√ľr diePramipexol Sandoz Retardtabletten auf der Basis der Dosis
der (unverzögert freisetzenden)Pramipexol Tabletten, die Sie eingenommen haben,
festsetzen.                  
Nehmen Sie Ihre (unverzögert freisetzenden) PramipexolTabletten am Tag vor dem
Wechsel wie gewohnt ein. Am nächsten Morgen nehmen Sie PramipexolIhre Sandoz
Retardtablette - nehmen Sie keine weiteren (unverzögert freisetzenden)Pramipexol
Tabletten ein.                  

Wenn Sie eine größere Menge von PramipexolSandoz eingenommen haben als Sie

sollten

                 
Wenn Sie versehentlich zu viele Retardtabletten eingenommen haben        
‚ÄĘ wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder an die Notfallabteilung d
nächstgelegenen Krankenhauses            
‚ÄĘ k√∂nnen Sie Erbrechen, Ruhelosigkeit oder andere der in Abschnitt 4. ‚ÄěWelche
Nebenwirkungen sind möglich?“ beschriebenen Nebenwirkungen entwickeln      

Wenn Sie die Einnahme von Pramipexol Sandoz vergessen haben

Falls Sie vergessen haben, eine Dosis vonPramipexol Sandoz einzunehmen, sich aber innerhalb von 12 Stunden nach Ihrer gewohnten Zeit daran erinnern, nehmen Sie Ihre Retardtablette unverz√ľglich ein und die n√§chsteRetardtablette dann wieder zur gewohnten

Zeit.

Falls Sie es länger als 12 Stunden vergessen haben, nehmen Sie die nächste Einzeldosis einfach zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nichtdoppeltedie Menge ein, um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Pramipexol Sandoz abbrechen

Brechen Sie die Einnahme vonPramipexol Sandoz nicht ab, ohne zuerst mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen m√ľssen, wird Ihr Arzt die Dosis schrittweise verringern. Auf diese Weise wird das Risiko hinsichtlich einer Verschlechterung der Symptome herabgesetzt.

Wenn Sie an der ParkinsonKrankheit- leiden, d√ľrfen Sie die Behandlung mitPramipexol
Sandoz nicht plötzlich abbrechen. Der plötzliche Abbruch kann bei Ihnen einen

Krankheitszustand hervorrufen, der malignes neuroleptisches Syndrom genannt wird und ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen kann. Zu den Symptomen zählen:

  • herabgesetzte oder fehlende Muskelbewegungen (Akinesie)
  • Muskelsteifheit
  • Fieber
  • instabiler Blutdruck
  • erh√∂hte Herzfrequenz (Tachykardie)
  • Verwirrtheit
  • eingeschr√§nktes Bewusstsein (z. B. Koma)

Wenn Sie die Einnahme von Pramipexol Sandoz abbrechen oder reduzieren, k√∂nnte dies bei Ihnen auch einen Krankheitszustand hervorrufen, der Dopaminagonistenentzugssyndrom genannt wird. Zu den Symptomen z√§hlen Depression, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Angst, M√ľdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen. Wenn Sie diese Symptome bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Pramipexol Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

¬† ¬† ¬† Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzne einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder ¬† beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies umfasst Arzneimittel, ¬† pflanzliche Mittel, Reformkost oder Nahrungserg√§nzungsmittel, die nicht rezeptpflichtig sind. ¬†

Die Einnahme von Pramipexol Sandoz zusammen mit antipsychotischen Arzneimitteln ist zu vermeiden.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • Cimetidin (zur Behandlung bei erh√∂hter Magens√§ure und bei Magengeschw√ľren)
  • Amantadin (kann zur Behandlung der Parkinson-Krankheit angewendet werden)

‚ÄĘ Mexiletin (zur Behandlung des unregelm√§√üigen Herzschlags, der so genannten ventrikul√§ren Arrhythmie)

  • Zidovudin (kann zurBehandlung des erworbenen Immundefektsyndroms [AIDS] angewendet werden, einer Erkrankung des menschlichen Immunsystems)
  • Cisplatin (zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen)

‚ÄĘ Chinin (kann zur Vorbeugung schmerzhafter n√§chtlicher Beinkr√§mpfe und zur Behandlung eines Typs von Malaria,bekannt als Malaria falciparum [maligne Malaria], angewendet werden)

Procainamid (zur Behandlung des unregelmäßigen Herzschlags)

Wenn Sie Levodopa einnehmen, wird eine Verringerung der Dosis von Levodopa zu Beginn der Behandlung mit Pramipexol Sandoz empfohlen.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Arzneimittel mit beruhigender (sedierender) Wirkung einnehmen oder wenn Sie Alkohol trinken. In diesen F√§llen k√∂nnte PramipexolSandoz Ihre F√§higkeit, ein Fahrzeug zu f√ľhren oder eine Maschine zu bedienen, beeintr√§chtigen.

Einnahme von PramipexolSandoz zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie während der Behandlung mit PramipexolSandoz Alkohol trinken.

Pramipexol Sandoz kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)

  • abnorme, unkontrollierte Bewegungen der Gliedma√üen (Dyskinesie)
  • Schl√§frigkeit
  • Schwindel
  • √úbelkeit

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Drang, sich ungew√∂hnlich zu verhalten
  • Halluzinationen (Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen, die gar nicht da sind)
  • Verwirrtheit
  • M√ľdigkeit
  • Schlaflosigkeit (Insomnie)
  • Fl√ľssigkeitseinlagerung im Gewebe, √ľblicherweise in den Beinen (peripheres √Ėdem)
  • Kopfschmerzen
  • Hypotonie (niedriger Blutdruck)
  • abnorme Tr√§ume
  • Verstopfung
  • Sehst√∂rungen
  • Erbrechen
  • Gewichtsabnahme einschlie√ülich reduziertem Appetit

Gelegentlich kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Paranoia (z. B. √ľbertriebene Angst um das eigene Wohlbefinden)
  • Wahnvorstellungen
  • √ľberm√§√üige Schl√§frigkeit w√§hrend des Tages und pl√∂tzliches Einschlafen
  • Ged√§chtnisst√∂rung (Amnesie)
  • Hyperkinesie (erh√∂hter Bewegungsdrang und Unf√§higkeit, sich ruhig zu verhalten)
  • Gewichtszunahme
  • allergische Reaktionen (z. B. Hautausschlag, Juckreiz, √úberempfindlichkeit)
  • ohnm√§chtig werden
  • Herzversagen (Herzerkrankung, die Kurzatmigkeit und Schwellungen an den Kn√∂cheln verursachen kann)*
  • unzureichende Aussch√ľttung des antidiuretischen Hormons (inad√§quate ADH-Sekretion)*
  • Ruhelosigkeit
  • Dyspnoe (Atemnot)
  • Schluckauf
  • Lungenentz√ľndung (Pneumonie)
  • Die Unf√§higkeit, dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung zu widerstehen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden k√∂nnen; dazu geh√∂ren:
    • Spielsucht, ohne R√ľcksicht auf ernste pers√∂nliche oder famili√§re Konsequenzen
    • ver√§ndertes oder vermehrtes sexuelles Interesse und Verhalten, das Sie oder andere stark beunruhigt, z. B. ein verst√§rkter Sexualtrieb
  • unkontrolliertes ma√üloses Einkaufen oder Geldausgeben
  • Essattacken (Verzehr gro√üer Nahrungsmittelmengen innerhalb kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (Verzehr gr√∂√üerer Nahrungsmengen als normal und √ľber das S√§ttigungsgef√ľhl hinaus) *
  • Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realit√§tsverlust)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

‚ÄĘ manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder √úbererregtheit)

Nicht bekannt

Nach dem Absetzen Ihrer Pramipexol Sandoz-Behandlung oder einer Dosisreduktion k√∂nnen Depression, Apathie, Angst, M√ľdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen auftreten (das sogenannte Dopaminagonistenentzugssyndrom, DAWS).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Verhaltensweisen bei Ihnen auftritt. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, wie diese Symptome kontrolliert oder eingedämmt werden können.

F√ľr die mit * gekennzeichneten Nebenwirkungen ist eine genaue H√§ufigkeitssch√§tzung nicht ¬†
möglich, da diese Nebenwirkungen nicht in klinischen Studien mit 2.762 Patienten, die mit  
Pramipexol behandelt wurden, beobachtet wurden. Die Häufigkeitskategorie ist
wahrscheinlich nicht h√∂her als ‚Äěgelegentlich‚Äú. ¬† ¬† ¬† ¬†

Meldung von Nebenwirkungen

         
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das  
medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser ¬†
Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das ¬†
nationale Meldesystem im Anhang V anzeigen.        

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine beson
Lagerungsbedingungen erforderlich.            

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú/‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Pramipexol Sandoz enthält

Der Wirkstoff ist Pramipexol.

Jede Retardtablette enthält 0,26 mg, 0,52 mg, 1,05 mg, 2,1 mg, oder 3,15 mg Pramipexol als 0,375 mg, 0,75 mg, 1,5 mg, 3 mg, oder 4,5 mg Pramipexoldihydrochlorid-Monohydrat.

Die sonstigen Bestandteile sind Hypromellose,wasserfreies Calciumhydrogenphosphat, Magnesiumstearat, wasserfreies hochdisperses Siliciumdioxid

Wie Pramipexol Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Pramipexol Sandoz 0,26 mg - Retardtabletten:

Die Retardtabletten haben einen Durchmesser von 9 mm und sind wei√ü oder nahezu wei√ü, zylindrisch, flach, mit abgeschr√§gten Kanten und mit der Pr√§gung ‚Äě026‚Äú auf einer Seite.

Pramipexol Sandoz 0,52 mg - Retardtabletten:

Die Retardtabletten haben einen Durchmesser von 10 mm und sind wei√ü oder nahezu wei√ü, zylindrisch, bikonvex und mit der Pr√§gung ‚Äě052‚Äú auf einer Seite.

Pramipexol Sandoz 1,05 mg - Retardtabletten:

Die Retardtabletten haben einen Durchmesser von 10 mm und sind wei√ü oder nahezu wei√ü, zylindrisch, bikonvex und mit der Pr√§gung ‚Äě105‚Äú auf einer Seite.

Pramipexol Sandoz 2,1 mg - Retardtabletten:

Die Retardtabletten haben einen Durchmesser von 10 mm und sind wei√ü oder nahezu wei√ü, zylindrisch, bikonvex und mit der Pr√§gung ‚Äě210‚Äú auf einer Seite.

Pramipexol Sandoz 3,15 mg - Retardtabletten:

Die Retardtabletten haben einen Durchmesser von 11 mm und sind wei√ü oder nahezu wei√ü, zylindrisch, flach, mit abgeschr√§gten Kanten und mit der Pr√§gung ‚Äě315‚Äú auf einer Seite.

OPA-Aluminium-PVC/Aluminium-Blisterpackungen: 10, 30 und 100 Retardtabletten Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Hersteller:

Ferrer Internacional, S.A., 08173 Barcelona, Spanien

Laboratorios Normon, S.A., 28760 Madrid, Spanien

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien: Pramipexol Retard Sandoz tabletten met verlengde afgifte Deutschland: Pramipexol HEXAL¬ģ Retardtabletten

Dänemark: Pramipexole "Sandoz"

Finnland: PRAMIPEXOLE SANDOZ depottabletti

Frankreich : Pramipexole Sandoz LP comprim√©s‚Äź √† lib√©ration prolong√©e Irland: Pramipexole Rowex Prolonged release tablets

Island : Pramipexole Sandoz for√Ķatafla

Luxemburg : Pramipexol Retard Sandoz comprimés à libération prolongée Niederlande: Pramipexol Sandoz retard, tabletten met verlengde afgifte

Schweden: Pramipexole Sandoz, depottablett

Z.Nr.

Pramipexol Sandoz 0,26 mg - Retardtabletten: 135715 Pramipexol Sandoz 0,52 mg - Retardtabletten: 135712 Pramipexol Sandoz 1,05 mg - Retardtabletten: 135713 Pramipexol Sandoz 2,1 mg - Retardtabletten: 135714 Pramipexol Sandoz 3,15 mg - Retardtabletten: 135709

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2020.

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Wirkstoff(e) Pramipexol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.09.2014
ATC Code N04BC05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Dopaminerge Mittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden