Sirdalud 4 mg - Tabletten

ATC Code
M03BX02
Sirdalud 4 mg - Tabletten

Hersteller: Sandoz GmbH

Zulassungsland: Österreich

Standardarzneimittel Human
Wirkstoff(e)
Tizanidin
Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Zulassungsdatum 12.12.1986
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Muskelrelaxanzien, zentral wirkende Mittel

Alle Informationen

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Der Wirkstoff in Sirdalud ist Tizanidin und führt zu einer Verminderung von erhöhter Muskelspannung. Es wird beispielsweise angewandt zur Linderung der Symptome von Multipler Sklerose, Hexenschuss und Lähmungen nach Schlaganfällen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bevor Sie Sirdalud einnehmen, stellen Sie sicher, dass keiner der Punkte aus dieser Liste auf Sie zutrifft.

Wie wird es angewendet?

Die übliche Dosierung beträgt 1-2 Tabletten pro Tag. Dies ist jedoch stark von der Erkrankung abhängig. In schweren Fällen kann dieser Richtwert wesentlich höher ausfallen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen sind:

  • Schläfrigkeit, niedriger Blutdruck
  • Schwindel
  • Schlaflosigkeit

Hier finden Sie nähere Informationen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25 °C lagern und den Inhalt vor Licht schüzten. Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Der Wirkstoff in Sirdalud ist Tizanidin und führt zu einer Verminderung von erhöhter Muskelspannung.

Sirdalud wird angewendet bei:

  • erhöhtem Spannungszustand der Muskulatur infolge von Schädigungen des Nervensystems wie multipler Sklerose, chronischer Rückenmarksschädigung als Folge von Wirbelsäulenveränderungen, Rückenmarkserkrankungen, nach Schlaganfällen und Gehirnlähmung.
  • schmerzhaften Muskelverspannungen wie bei Schädigungen der Wirbelsäule, Verkrampfungen der Halsmuskulatur (Schiefhals) und des Lendenbereiches (Hexenschuss, Muskelverspannungen nach operativen Eingriffen an Gelenken, etc.).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sirdalud darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Tizanidin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie eine sehr schwere Nieren- oder Lebererkrankung haben;
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die den Wirkstoff Fluvoxamin enthalten (Arzneimittel gegen depressive Verstimmung);
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die den Wirkstoff Ciprofloxacin enthalten (Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen).

Da bisher keine ausreichenden Erfahrungen bei Säuglingen und Kindern vorliegen, darf Sirdalud diesen Patienten nicht gegeben werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sirdalud einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Sirdalud ist erforderlich,

  • wenn bei Ihnen schwere Herz-Kreislauf-Beschwerden (vor allem bei verminderter Pulsfrequenz und niedrigem Blutdruck),
  • Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße,
  • Leber- und Nierenerkrankungen vorliegen.

Regelmäßige Blut-, Nieren- und Herzuntersuchungen sind bei Langzeittherapie, vor allem bei höherer Dosierung erforderlich.

Anhaltende Muskelschwäche kann ein Absetzen von Sirdalud erforderlich machen.

Über Leberfunktionsstörungen im Rahmen einer Sirdalud-Therapie wurde berichtet, selten jedoch bei Dosierungen unter 12 mg/Tag. Deshalb wird Ihr Arzt, wenn Sie eine Dosis von 12 mg/Tag oder mehr erhalten, vor allem zu Beginn der Behandlung, regelmäßige Überprüfungen der Leberwerte im Blut anordnen. Diese Überprüfung ist vor allem dann notwendig, wenn Sie Beschwerden entwickeln, die auf eine Störung der Leberfunktion hindeuten, z.B. Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Müdigkeit. Wenn sich erhöhte Leberwerte nach 4-6 Wochen nicht zurückbilden, soll keine weitere Behandlung mit Sirdalud erfolgen.

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)

Da keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung von Sirdalud bei dieser Patientengruppe vorliegen, soll die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unterbleiben.

Ältere Patienten (ab 65 Jahren)

Die Erfahrungen über die Anwendung bei älteren Patienten sind begrenzt. Da es Daten gibt, die darauf hindeuten, dass die Ausscheidung über die Niere bei manchen dieser Patienten beeinträchtigt sein kann, soll Sirdalud bei älteren Patienten mit Vorsicht angewendet werden.

Einnahme von Sirdalud zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sirdalud und einige andere Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. Dazu gehören:

  • Arzneimittel gegen erhöhten Blutdruck einschließlich Diuretika (Entwässerungsmittel);
  • Arzneimittel, die den Schlaf unterstützen oder starke Schmerzmittel oder Beruhigungsmittel, da ihre beruhigende Wirkung durch Sirdalud verstärkt werden kann;
  • Arzneimittel gegen unregelmäßigen Herzschlag (Antiarrhythmika) oder andere Arzneimittel, die einen ungünstigen Einfluss auf eine bestimmte Herzfunktion haben (Verlängerung des QT- Intervalls);
  • Cimetidin (Arzneimittel gegen Zwölffingerdarm- oder Magengeschwüre);
  • bestimmte Antibiotika gegen Infektionen (Fluorchinolone, Rifampicin);
  • Rofecoxib (Arzneimittel zur Verringerung von Schmerzen und Entzündungen);
  • orale Kontrazeptiva (Mittel zur Schwangerschaftsverhütung);
  • Ticlopidin (Arzneimittel zur Verringerung des Schlaganfallrisikos)
  • Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika)
  • wenn Sie Raucher sind (mehr als 10 Zigaretten pro Tag).

Teilen Sie Ihrem Arzt daher mit, wenn Sie andere Arzneimittel verwenden und fragen Sie, welche gleichzeitig mit Sirdalud verwendet werden dürfen.

Einnahme von Sirdalud zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Bei gleichzeitigem Genuss von Alkohol muss während der Behandlung mit Sirdalud mit verstärkter Müdigkeit bzw. Schläfrigkeit gerechnet werden.

Daher wird empfohlen, während der Behandlung den Alkohol-Konsum herabzusetzen oder zu vermeiden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Bei sexuell aktiven Frauen im gebärfähigen Alter wird vor Beginn der Behandlung ein Schwangerschaftstest empfohlen und bei diesen Frauen wird für die Dauer der Behandlung und bis zu einem Tag nach der letzten Anwendung von Sirdalud auch die Anwendung einer zuverlässigen Methode der Empfängnisverhütung empfohlen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Methoden der Empfängnisverhütung, die für Sie während der Behandlung geeignet sein könnten.

Sirdalud sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie während der Behandlung mit Sirdalud schwanger werden. Die Anwendung in der Stillzeit soll unterbleiben.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch Schläfrigkeit und Schwindel verursachen und so das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Sirdalud 4 mg-Tabletten enthalten Laktose.

Bitte nehmen Sie Sirdalud erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Tabletten nehmen Sie bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein.

Zur Behandlung der Spastizität (erhöhter Spannungszustand der Muskulatur) infolge einer Schädigung des Nervensystems:

Zu Beginn der Behandlung soll die Tagesdosis 6 mg, auf 3 Einzelgaben verteilt, nicht überschreiten. Diese Dosis kann schrittweise in halbwöchentlichen oder wöchentlichen Abständen um 2 bis 4 mg erhöht werden.

In der Langzeitbehandlung der Spastizität ist 12 mg täglich die am häufigsten angewandte Dosis.

Eine Höchstdosis von 36 mg pro Tag soll nicht überschritten werden. Einzeldosen sollen 12 mg nicht überschreiten.

Zur Linderung schmerzhafter Muskelverspannungen:

2 bis 4 mg vor dem Schlafengehen. In schwereren Fällen können zusätzlich 3 x täglich 2 bis 4 mg eingenommen werden.

Dosierung bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen:

Bei Leber- oder Nierenleiden wird Ihr Arzt die Dosis den Erfordernissen entsprechend anpassen. Im Allgemeinen wird hier empfohlen, die Behandlung mit 2mg 1 x täglich zu beginnen. Die Dosis soll dann in kleinen Schritten entsprechend der Verträglichkeit und Wirksamkeit angehoben werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Sirdalud eingenommen haben, als Sie sollten

Mögliche Beschwerden: Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Schwindel, Verengung der Pupille, Atemnot, Koma, Unruhe, Schläfrigkeit.

Sollten Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, verständigen Sie bitte sofort einen Arzt

Hinweis für den Arzt: Informationen zur Überdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Sirdalud vergessen haben

Sollten Sie einmal vergessen haben, Ihr Arzneimittel einzunehmen, so setzen Sie die Einnahme wie gewohnt in der üblichen Dosierung weiter fort. Keinesfalls sollte bei der nächsten Einnahme die doppelte Dosis eingenommen werden.

Wenn Sie die Einnahme von Sirdalud abbrechen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn Sie beabsichtigen, Sirdalud nicht mehr einzunehmen, da ein plötzliches Absetzen der Behandlung zu unerwünschten Wirkungen führen kann (z.B. Blutdruckabfall).

Bitte beenden Sie die Einnahme von Sirdalud nicht, bevor Sie Ihren Arzt befragt haben. Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosierung schrittweise herabsetzen, bevor Sie die Einnahme beenden. Dies soll verhindern, dass sich Ihr Gesamtzustand verschlechtert und soll das Risiko für mögliche Absetzerscheinungen wie erhöhter Blutdruck (Hypertonie) oder schneller Herzschlag (Tachykardie) verringern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Angaben zur Häufigkeit des Auftretens von Nebenwirkungen:

Sehr häufig:

kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufig:

kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlich:

kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Selten:

kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Sehr selten:

kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt:

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Bei Anwendung niedriger Dosen, wie sie zur Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen empfohlen werden, sind Nebenwirkungen selten und im Allgemeinen leichter und vorübergehender Natur.

Bei höheren Dosen, wie sie zur Behandlung bei erhöhtem Spannungszustand der Muskulatur nach Schädigungen des Nervensystems empfohlen werden, treten die genannten Nebenwirkungen häufiger und mit höherer Intensität auf, sind jedoch selten so schwerwiegend, dass ein Abbruch der Behandlung erforderlich wird.

Einige Nebenwirkungen könnten schwerwiegend sein:

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt: schwere allergische Reaktionen mit Atemproblemen, Schwindel (Anaphylaxie) und Schwellungen, insbesondere im Gesicht und im Rachen (Angioödeme)

Gefäßerkrankungen

Häufig:

niedriger Blutdruck

Psychiatrische Erkrankungen

Nicht Bekannt: Halluzinationen, Verwirrtheit

Leber- und Gallenerkrankungen

Nicht Bekannt: Hepatitis (Leberentzündung), Leberversagen

Falls Sie eine dieser Nebenwirkungen bei sich feststellen, informieren Sie sofort Ihren Arzt.

Weitere Nebenwirkungen:

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt:

Nesselsucht

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig:

Schlaflosigkeit, Schlafstörung

Nicht bekannt:

Angstzustände

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Schläfrigkeit, Schwindel

Nicht bekannt: verwaschene Sprache, Drehschwindel, Kopfschmerzen

Herzerkrankungen

Gelegentlich: verminderte Pulsfrequenz

Gefäßerkrankungen

Nicht bekannt: Ohnmacht

Augenerkrankungen

Nicht bekannt:

Sehstörungen

Erkrankungen des Magen/Darmtrakts

Sehr häufig:

Mundtrockenheit, Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit

Häufig:

Übelkeit

Nicht bekannt:

Bauchschmerzen, Erbrechen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Nicht bekannt: Juckreiz, Ausschlag, Hautentzündung, Hautrötung

Erkrankungen der Skelettmuskulatur und des Bindegewebes

Sehr häufig: Muskelschwäche, Bewegungsstörungen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig: Müdigkeit, Schwächegefühl, Symptome in Verbindung mit dem plötzlichen Absetzen des Arzneimittels

Untersuchungen

Häufig:

Blutdruckabfall Erhöhung von Leberwerten (Serumtransaminasen),

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207, Website: http://www.basg.gv.at/

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ bzw. Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie das Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Sirdalud 4 mg-Tabletten enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Tizanidin. Eine Tablette enthält 4 mg Tizanidin als Hydrochlorid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Siliciumdioxid, Stearinsäure, Cellulose, Laktose

Wie Sirdalud 4 mg-Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Sirdalud 4 mg-Tabletten sind weisse bis cremefarbene, runde, flache Tabletten mit abgeschrägten Kanten, mit einer Kreuzkerbe auf der einen Seite und dem Aufdruck „RL“ auf der anderen Seite, sie stehen in Blisterpackungen (PVC/PVDC/Aluminium) zu 30 oder 50 Stück zur Verfügung. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Novartis Pharma GmbH, Wien

Vertrieb: Hexal Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich

Z.Nr.: 1-18196

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im November 2016.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung
Die klinische Erfahrung ist beschränkt. Bei einem Erwachsenen, der 400 mg Sirdalud einnahm,
erfolgte die Genesung komplikationslos.


Symptome: Nausea, Erbrechen, Blutdruckabfall, QT-Verlängerung, Schwindel, Miosis, Atemnot,
Koma, Unruhe, Schläfrigkeit.


Behandlung: Es empfiehlt sich, das eingenommene Arzneimittel durch wiederholte Verabreichung
von hohen Dosen Aktivkohle auszuscheiden. Eine forcierte Diurese soll die Elimination von Sirdalud
beschleunigen. Die weitere Behandlung sollte symptomatisch erfolgen.

Zuletzt aktualisiert: 25.08.2022

Quelle: Sirdalud 4 mg - Tabletten - Beipackzettel