Spirono Genericon 50 mg Tabletten

Abbildung Spirono Genericon 50 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Spironolacton
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 22.08.1977
ATC Code C03DA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Kaliumsparende Mittel

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Genericon Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Aldactone 50 mg - √ľberzogene Tabletten Spironolacton Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Aldactone 100 mg - Hartkapseln Spironolacton Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Lasilacton 20 mg/100 mg Kapseln Furosemid Spironolacton sanofi-aventis GmbH
Spirobene 100 mg - Tabletten Spironolacton Orifarm GmbH
Furo-Spirobene - Filmtabletten Furosemid Spironolacton Teva B.V.

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Spirono Genericon hemmt die Wirkung des k√∂rpereigenen Hormons Aldosteron, das den Salz- und Wasserhaushalt reguliert. Auf diese Weise f√ľhrt Spirono Genericon zu einer schonenden Salz- und Wasserausscheidung bei gleichzeitiger Erhaltung von Kalium und Magnesium im K√∂rper.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen:

  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľse beim Mann
  • Schmerzhaftigkeit und Spannungsgef√ľhl der Brust bei Mann und Frau

Weiter unten finden Sie eine Liste mit allen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Spirono Genericon hemmt die Wirkung des k√∂rpereigenen Hormons Aldosteron, das den Salz- und Wasserhaushalt reguliert. Auf diese Weise f√ľhrt Spirono Genericon zu einer schonenden Salz- und Wasserausscheidung bei gleichzeitiger Erhaltung von Kalium und Magnesium im K√∂rper. Bestimmte Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen mit Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂rper k√∂nnen mit einer erh√∂hten Produktion von Aldosteron verbunden sein. In diesen F√§llen wirken andere harntreibende Mittel mit anderen Wirkungsmechanismen oftmals nur unzureichend oder √ľberhaupt nicht. Hier kann Spirono Genericon besonders gut eingesetzt werden.

Spirono Genericon f√ľhrt auch zu einer langsamen und schonenden Senkung des Blutdrucks.

Die Wirkung von Spirono Genericon tritt allmählich ein, das Wirkungsmaximum wird nach 2 - 3 Tagen oder später erreicht. Nach Absetzen des Präparates hält die Wirkung noch 72 Stunden an.

Anwendungsgebiete:

  • Prim√§rer Hyperaldosteronismus: √úberh√∂hte Aldosteronproduktion aufgrund einer Erkrankung der Nebennierenrinde (Conn-Syndrom), wenn eine Operation nicht angezeigt ist, oder wenn die Auspr√§gung der Erkrankung die Grundkrankheit kompliziert.
  • Sekund√§rer Hyperaldosteronismus: Zus√§tzlich bei folgenden Grundkrankheiten, wenn die bisherige Therapie mit Diuretika, Glykosiden oder Blutdrucksenkern nicht ausreicht oder zu Unvertr√§glichkeiten f√ľhrt:
  • Bestimmte Leberkrankheiten (Leberzirrhose) mit Bauchwassersucht (Aszites) und Wasseransammlungen im K√∂rper (√Ėdeme).
  • Fl√ľssigkeitsansammlungen (√Ėdeme) im K√∂rper, die durch eine Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) bedingt sind, wenn eine andere entw√§ssernde Therapie nicht ausreicht.
  • Eingeschr√§nkte Lungenfunktion (respiratorische Insuffizienz) infolge eines erh√∂hten Widerstandes in den Lungengef√§√üen (Cor pulmonale), wenn eine andere Therapie nicht ausreicht, und sofern keine mechanische Atembehinderung vorliegt.
  • Wasseransammlungen im K√∂rper (√Ėdeme) infolge bestimmter chronischer Nierenerkrankungen (nephrotisches Syndrom), wenn andere Arzneimittel nicht ausreichend wirksam sind.
  • Stark erh√∂hter Blutdruck in fortgeschrittenem Stadium: als zus√§tzliches blutdrucksenkendes Arzneimittel, wenn eine andere blutdrucksenkende Behandlung nicht ausreichend wirksam oder unvertr√§glich ist, und wenn eine √ľberh√∂hte Aldosteronproduktion gesichert ist.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Spirono Genericon darf nicht eingenommen werden:

  • wenn Sie allergisch gegen Spironolacton oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandeile dieses Arzneimittels sind
  • bei √ľberh√∂htem Kaliumgehalt im Blut
  • bei vermindertem Natriumgehalt im Blut
  • bei vermindertem Blutvolumen und Fl√ľssigkeitsmangel (Dehydration)
  • in Kombination mit Mitotan, da es die Wirkung von Mitotan blockieren kann
  • bei schwerer St√∂rung der Nierenfunktion sowie bei stark eingeschr√§nkter Harnproduktion oder nbei akutem Nierenversagen
  • bei einer lebensbedrohlichen Form einer Unterfunktion der Nebenniere (Addison-Krise)
  • zusammen mit einer Kombination bestimmter blutdrucksenkender Arzneimittel (ACE-Hemmer und AT1-Rezeptorenblocker)
  • in der Schwangerschaft und in der Stillperiode

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Spirono Genericon einnehmen.

Bei einer Behandlung mit Spirono Genericon wird Ihr Arzt regelm√§√üige Kontrollen des Mineralstoffhaushaltes und die Untersuchung von bestimmten Blutwerten (harnpflichtige Stoffe, Serum-Harns√§ure) durchf√ľhren.

Dies gilt besonders bei älteren Patienten und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, bei Patienten mit erhöhtem Kaliumgehalt im Blut und bei Patienten, die zu Störungen des Harnsäurestoffwechsels neigen.

Kinder und Jugendliche:
Bei Kindern und Jugendlichen wird der Arzt Spirono Genericon absetzen oder die Dosis reduzieren, wenn der Kaliumgehalt im Blut au√üerhalb des Normbereichs liegt; in diesem Fall m√ľssen auch regelm√§√üige Kontrollen des Mineralstoffhaushalts durchgef√ľhrt werden.

Die gleichzeitige Verabreichung von Spirono Genericon und bestimmten Arzneimitteln, Kaliumerg√§nzungsmitteln und kaliumreichen Lebensmitteln kann zu einer schweren Hyperkali√§mie (erh√∂hter Kaliumspiegel im Blut) f√ľhren. Beschwerden einer schweren Hyperkali√§mie k√∂nnen Muskelkr√§mpfe, Herzrhythmusst√∂rungen, Durchfall, √úbelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen sein.

Bestimmte Entw√§sserungsmittel, Kaliumzus√§tze oder bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel wird Ihnen Ihr Arzt wegen der Gefahr einer Erh√∂hung der Kaliumwerte im Blut nur unter besonderer Vorsicht verordnen (siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Spirono Genericon zusammen mit anderen Arzneimitteln"). In diesem Fall und auch bei gleichzeitiger Einnahme von entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln (NSAR) muss eine sorgf√§ltige √úberwachung des Mineralstoffhaushaltes durchgef√ľhrt werden.

Wenn Sie als Folge einer vorbestehenden Erkrankung (z.B. Diabetes mellitus) zu Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) oder zu Störungen des Mineralstoffhaushalts (Hyperkaliämie) neigen, wird Ihr Arzt Spirono Genericon nur nach sorgfältiger Abwägung verordnen.
Patienten mit Leberzirrhose werden vom Arzt besonders auf eine bestimmte Erkrankung des Blutes (Eosinophilie) √ľberwacht.

Bei einzelnen Patienten mit einem metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom wurden w√§hrend Spironolacton-Anwendung erh√∂hte PSA-Werte (prostataspezifisches Antigen, Marker f√ľr Prostatakarzinom) und ein Tumorwachstum beobachtet. Wenn Sie an einem metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom leiden, sprechen Sie daher vor einer Behandlung mit Spirono Genericon mit Ihrem Arzt.

In seltenen F√§llen kann es unter der Behandlung mit Spirono Genericon zu Stimmver√§nderungen kommen (siehe auch Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich‚Äú). Diese Nebenwirkungen gehen bei manchen Patienten auch nach Absetzen des Pr√§parates nicht zur√ľck. Deshalb ist mit dem Arzt die therapeutische Notwendigkeit gegen√ľber dem Risiko abzuw√§gen, insbesondere bei Berufen, bei denen die Stimme eine besondere Bedeutung hat (z.B. Lehrer oder Schauspieler).

Wenn Sie an niedrigem Blutdruck leiden, muss dieser besonders sorgf√§ltig √ľberwacht werden. Spirono Genericon hat keinen negativen Einfluss auf den Kohlenhydratstoffwechsel.

Ein eventuell bemerkbarer Eigengeruch von Spirono Genericon ist ohne Einfluss auf Wirksamkeit und Verträglichkeit.

Um eine erfolgreiche Behandlung zu gew√§hrleisten und Sch√§den zu vermeiden, m√ľssen Sie Folgendes beachten:

Das Arzneimittel ist nur nach Vorschrift und vorheriger Aufklärung durch den Arzt einzunehmen.

Erste Anzeichen von Nebenwirkungen (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú) sind dem Arzt zu melden.

Sie m√ľssen Ihrem Arzt ‚Äď soweit Ihnen bekannt ‚Äď √ľber bestehende Krankheiten oder Leiden berichten.

Die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen sind einzuhalten.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung des Arzneimittels Spirono Genericon kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.
Die Anwendung von Spirono Genericon als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.

Einnahme von Spirono Genericon zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung jedes einzelnen Arzneimittels kann durch ein anderes verstärkt oder abgeschwächt werden, selbst dann, wenn Sie diese Arzneimittel zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen.

Mit folgenden Arzneimitteln können Wechselwirkungen auftreten:

  • Spirono Genericon darf nicht in Kombination mit Mitotan angewendet werden, da es die Wirkung von Mitotan blockieren kann.
  • Die Wirkung von anderen Entw√§sserungsmitteln (Diuretika) und anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann verst√§rkt werden.
  • Die Wirkung von Carbenoxolon (zur Behandlung von Magen- und Darmgeschw√ľren) kann vermindert werden.
  • Bei Kombination mit bestimmten schmerz- und entz√ľndungshemmenden Arzneimitteln (nichtsteroidale Antiphlogistika, andere Prostaglandinsynthesehemmer) besteht die Gefahr einer Erh√∂hung des Kaliumgehaltes im Blut, au√üerdem kann die Wirkung von Spirono Genericon abgeschw√§cht werden.
  • Bei Kombination mit bestimmten anderen Entw√§sserungsmitteln (kaliumsparende Diuretika), mit einem bestimmten Arzneimittel, welches die Funktionen des Immunsystems vermindert (Ciclosporin), mit Kalium oder mit bestimmten blutdrucksenkenden Arzneimitteln (ACE-Hemmer oder Angiotensin II-Rezeptor-Antagonisten) oder mit antibiotischen Pr√§paraten, die Trimethoprim oder Trimethoprim-Sulfamethoxazol enthalten, besteht die Gefahr einer schwerwiegenden, m√∂glicherweise lebensbedrohlichen Erh√∂hung des Kaliumgehalts im Blut.
  • Unter Kombination von Spirono Genericon mit ACE-Hemmern (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel) und bestimmten Entw√§sserungsmitteln (Schleifen-Diuretika) kann ein akutes Nierenversagen eintreten.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern (bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel) kann es zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion kommen (Erh√∂hung des Serum-Kreatinin- Spiegels).
  • Neomycin, ein bestimmtes Antibiotikum, kann die Aufnahme von Spirono Genericon aus dem Magen-Darm-Trakt verz√∂gern.
  • Die Empfindlichkeit gegen√ľber bestimmten Hormonen (Noradrenalin, Adrenalin) kann herabgesetzt sein.
  • Eine gleichzeitige Einnahme von Colestyramin (ein Arzneimittel zur Behandlung von St√∂rungen des Fettstoffwechsels) kann zur Beeintr√§chtigung des S√§ure-Basen- bzw. Mineralstoffhaushaltes f√ľhren.
  • Spirono Genericon und Carbenoxolone (oder gro√üe Mengen von Lakritze) k√∂nnen ihre Wirksamkeit gegenseitig herabsetzen.
  • Die Wirkung von bestimmten herzwirksamen Arzneimitteln (Digoxin) kann verst√§rkt werden.
  • Bei einer bestimmten Methode zur Cortisol-Bestimmung (nach Mattingly) kann Spirono Genericon zu falsch erh√∂hten Werten f√ľhren.
  • Inhalationsan√§sthetika (Narkosemittel zum Einatmen): Es kann verst√§rkt zu Blutdruckabfall kommen.
  • Bei gleichzeitiger Lithiumtherapie kann es zu einer Erh√∂hung des Lithiumblutspiegels mit √úberdosierungssymptomatik kommen (Verst√§rkung der kardio- und neurotoxischen Wirkung des Lithiums). Ist die Diuretikatherapie dennoch unumg√§nglich, sind eine engmaschige Kontrolle des Lithiumblutspiegels und eine Dosierungsanpassung erforderlich.

Unter der Behandlung mit Spirono Genericon kann es bei Laboruntersuchungen zur Bestimmung des Gehalts von bestimmten Arzneimitteln im Blut (Cortisol, Digoxin) zu einer Beeinflussung dieser Werte kommen)

Einnahme von Spirono Genericon zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die gleichzeitige Einnahme von Spirono Genericon mit kaliumreichen Lebensmitteln kann zu einem stark erh√∂hten Kaliumspiegel im Blut (Hyperkali√§mie) f√ľhren.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie d√ľrfen Spirono Genericon in der Schwangerschaft nicht einnehmen, da √ľber die Sicherheit einer Anwendung w√§hrend der Schwangerschaft keine Erfahrungen vorliegen und in Tierversuchen eine Sch√§digung des Embryos beobachtet wurde.

Sie d√ľrfen w√§hrend der Behandlung mit Spirono Genericon nicht stillen, da der Wirkstoff in die Muttermilch √ľbergeht. Ist eine Behandlung w√§hrend der Stillzeit erforderlich, muss abgestillt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass z.B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße zu Beginn
der Behandlung, wenn eine Zusatzmedikation eingeleitet wird, und in Kombination mit Alkohol.

Spirono Genericon enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. √Ąndern Sie keinesfalls von sich aus die vom Arzt verschriebene Dosierung.

Zum Einnehmen.

Die Tabletten sind mit dem Fr√ľhst√ľck oder Mittagessen unzerkaut zusammen mit etwas Fl√ľssigkeit einzunehmen.

Ein starres Therapieschema lässt sich nicht angeben, da der Behandlungsplan dem individuellen Krankheitszustand angeglichen werden muss und oft vom Ausmaß der bestehenden Erkrankung abhängt.

Es wird empfohlen, nicht mehr als 2 Tabletten Spirono Genericon auf einmal einzunehmen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Primärer Hyperaldosteronismus:
Am Beginn der Behandlung 100 - 200 mg Spironolacton (1 x 2 bis 2 x 2 Tabletten) t√§glich f√ľr 3 - 6 Tage (bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Diuretika 25 mg).

Bei stark ausgeprägtem Aldosteronismus kann der Arzt die Dosis auf bis zu 400 mg täglich steigern.

Je nach Therapieerfolg kann die Dosis vom Arzt individuell vermindert werden.

Leberzirrhose mit Aszites und √Ėdemen:
Am Beginn der Behandlung 100 mg Spironolacton (1 x 2 Tabletten) t√§glich f√ľr 3 - 6 Tage (bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Diuretika 25 mg).

Bei Bedarf kann der Arzt die Dosis auf bis zu 400 mg täglich steigern.

F√ľr eine Dauertherapie gen√ľgen 50 - maximal 200 mg Spironolacton t√§glich. Die Erhaltungsdosis kann je nach Bedarf t√§glich, jeden 2. oder jeden 3. Tag verabreicht werden.

Bei Herzinsuffizienz:
Am Beginn der Behandlung 25 mg Spironolacton täglich (bei gleichzeitiger Anwendung von ACEHemmern oder AT1-Blockern 12,5 - 25 mg).

Falls nach 8 Wochen die Herzinsuffizienz weiterhin besteht und keine Hyperkaliämie aufgetreten ist, kann die Dosis auf bis zu 50 mg Spironolacton täglich bis zum Eintritt der klinischen Wirkung erhöht werden.

F√ľr eine Dauertherapie werden 100 - 200 mg Spironolacton t√§glich (bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern oder AT1-Blockern 50 mg) empfohlen.

Bei Hyperkaliämie kann die Dosis jederzeit auf 25 mg pro Tag reduziert werden.

Respiratorische Insuffizienz mit chronischem Cor pulmonale:
Am Beginn der Behandlung 50 mg Spironolacton t√§glich f√ľr 2 - 3 Wochen (bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Diuretika 25 mg).

Eine Anpassung der Dosis erfolgt je nach Ansprechen der Behandlung. Bei Bedarf kann eine Dosis von bis zu 400 mg Spironolacton täglich bis zum Eintritt der klinischen Wirkung erforderlich sein.

F√ľr eine Dauertherapie gen√ľgen 50 - maximal 200 mg Spironolacton t√§glich. Die Erhaltungsdosis kann je nach Bedarf t√§glich, jeden 2. oder jeden 3. Tag verabreicht werden.

√Ėdeme infolge chronischer Nierenerkrankungen (nephrotisches Syndrom):
Zusätzliche Gabe von 25 - 50 mg Spironolacton täglich bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Diuretika (ACE-Hemmern oder ARB), reduzierter Albuminurie, Proteinurie und/oder einem klinisch relevanten Protein-Creatinin Verhältnis (bis zu 58 %) während einer Dauertherapie (bis zu 3 Jahre).

Anwendung bei √§lteren Patienten (√ľber 65 Jahren) und Patienten mit moderat beeintr√§chtigter Nieren- oder Leberfunktion

Wegen einer altersbedingten Abnahme der Nierenfunktion ist bei √§lteren Patienten das Risiko f√ľr erh√∂hte Kaliumwerte im Blut (Hyperkali√§mie) gr√∂√üer. Dieses Risiko kann altersunabh√§ngig erh√∂ht sein, wenn eine Begleiterkrankung in Verbindung mit gesteigerter allgemeiner Wirkstoffbelastung, speziell bei leichter bis m√§√üiger Leberfunktionsst√∂rung vorliegt. Eine regelm√§√üige √úberpr√ľfung der
Serumkaliumwerte bei diesen drei Patientengruppen wird empfohlen (siehe Abschnitt ‚ÄěKontrolle der Serumkaliumwerte‚Äú).

Anwendung bei Diabetikern
Da eine diabetische Nierenerkrankung, eine h√§ufige Folgeerkrankung des Diabetes, mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion und folglich mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr eine Hyperkali√§mie in Verbindung stehen kann, wird bei Diabetes-Patienten eine regelm√§√üige √úberpr√ľfung der
Serumkaliumwerte empfohlen (siehe Abschnitt ‚ÄěKontrolle der Serumkaliumwerte‚Äú).

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Säuglinge, Kleinkinder und Kinder unter 50 kg Körpergewicht:
Die Behandlung wird mit 1 mg/kg K√∂rpergewicht begonnen. Anschlie√üend wird der Arzt nach √úberpr√ľfung der Wirkung und nach Bestimmung des Kaliumgehalts im Blut (Kaliumspiegel) die Dosis langsam steigern, bis die geeignete Dosis f√ľr die Erhaltungstherapie erreicht ist. Aufgrund des hohen Wirkstoffgehalts ist Spirono Genericon f√ľr einen Bedarf unter 50 mg pro Tag ungeeignet.

Kinder und Jugendliche √ľber 50 kg K√∂rpergewicht:
Kinder und Jugendliche √ľber 50 kg K√∂rpergewicht erhalten t√§glich 50 - 100 mg, bei Bedarf bis zu maximal 400 mg t√§glich.

Die Dauer der Behandlung mit Spirono Genericon wird vom Arzt festgelegt. √úblicherweise wird Spirono Genericon als Dauerbehandlung √ľber einen l√§ngeren Zeitraum eingesetzt. Es wird empfohlen, die Behandlung bei Kindern nicht l√§nger als 30 Tage durchzuf√ľhren. Bei l√§ngerer Anwendung wird der Arzt die Notwendigkeit der Behandlung gegen√ľber dem Risiko abw√§gen.

Kontrolle der Serumkaliumwerte
Im ersten Jahr der Therapie sind vor Start und in den Wochen 1, 4, 8, 12, 26 (nach 6 Monaten), 39 (nach 9 Monaten), 53 (nach 12 Monaten) Kontrollen der Serumkaliumwerte vorzunehmen.

In den folgenden Therapiejahren werden halbjährliche Kontrollen empfohlen.

Hochrisikopatienten (√Ąltere, Diabetiker, Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion, Begleitmedikation mit Effekten auf den Kaliumspiegel) m√ľssen engmaschiger √ľberwacht werden!

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Spirono Genericon eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie √ľber einen l√§ngeren Zeitraum zu hohe Dosen eingenommen haben, kann es zu Ver√§nderungen im Mineralstoffhaushalt und zu Austrocknung des K√∂rpers kommen. Diese Erscheinungen k√∂nnen sich in Schl√§frigkeit und Verwirrtheit √§u√üern. Ebenso kann es zu St√∂rungen der Herzfunktion kommen. Bei Verdacht auf √úberdosierung verst√§ndigen Sie sofort einen Arzt.

Hinweis f√ľr das medizinische Fachpersonal
Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Spirono Genericon vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung wie verordnet fort.

Wenn Sie die Einnahme von Spirono Genericon abbrechen
Auch wenn Sie Spirono Genericon aus irgendeinem Grund nicht (mehr) einnehmen, melden Sie das Ihrem Arzt, um mögliche gesundheitliche Nachteile zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľse beim Mann (reversibel)
  • Schmerzhaftigkeit und Spannungsgef√ľhl der Brust bei Mann und Frau

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Benommenheit
  • Schl√§frigkeit
  • Lethargie
  • St√∂rungen im Bewegungsablauf
  • Verwirrtheitszust√§nde
  • allergische Hautreaktionen (R√∂tung, Nesselsucht, Hautausschl√§ge, verschiedene Hautver√§nderungen)
  • Haarausfall
  • Unregelm√§√üigkeiten in der Periodenblutung
  • verst√§rkte Gesichts- und K√∂rperbehaarung
  • Potenzst√∂rungen
  • Erh√∂hung des Harns√§urespiegels

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der Blutpl√§ttchen
  • vermehrtes Vorkommen von bestimmten wei√üen Blutk√∂rperchen (Eosinophilie) v.a. bei Patienten mit Leberzirrhose
  • Ausbleiben der Periodenblutung
  • erh√∂hter Kaliumgehalt im Blut (Hyperkali√§mie) v. a. bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion
  • verminderter Natriumgehalt im Blut (Hyponatri√§mie) speziell nach Einnahme gr√∂√üerer nFl√ľssigkeitsmengen
  • Stimmver√§nderungen wie Heiserkeit, bei Frauen Vertiefung bzw. bei M√§nnern Erh√∂hung der Stimmlage: Diese Nebenwirkungen gehen bei manchen Patienten auch nach Absetzen des Pr√§parates nicht zur√ľck. Deshalb ist mit dem Arzt die therapeutische Notwendigkeit gegen√ľber dem Risiko abzuw√§gen, insbesondere bei Berufen, bei denen die Stimme eine besondere Bedeutung hat (z.B. Theater-, Lehrberufe).

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • schwere Blutbildver√§nderungen (Agranulozytose)
  • Knochenerweichung (Osteomalazie)
  • Lebersch√§den
  • Entz√ľndung der Leber (Hepatitis)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Bei stark erniedrigtem Blutdruck kann es zu einem weiteren Absinken des Blutdrucks kommen
  • Magen-Darm-Unvertr√§glichkeiten wie Kr√§mpfe, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen, Entz√ľndung der Magenschleimhaut, Magenblutungen und Geschw√ľre sind m√∂glich
  • Pemphigoid (Krankheit mit fl√ľssigkeitsgef√ľllten Blasen auf der Haut)
  • W√§hrend einer Langzeitbehandlung k√∂nnen als Anzeichen eines erh√∂hten Kalium- und eines erniedrigten Natriumgehalts im Blut, Unregelm√§√üigkeiten des Pulses, M√ľdigkeit, Muskelschw√§che und Muskelverspannungen wie z.B. Wadenkr√§mpfe, Kopfschmerzen,
    Übelkeit, Diarrhoe und Schwindel vorkommen. Dies gilt insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion.
  • Eine √úbers√§uerung des Blutes (hypochlor√§mische metabolische Azidose) kann ausgel√∂st oder eine bestehende verst√§rkt werden.

Wie bei jeder entw√§ssernden Behandlung kann es zu einem vor√ľbergehenden Anstieg harnpflichtiger stickstoffhaltiger Stoffe kommen.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das
Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
1200 Wien
√ĖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207
Website: http://www.basg.gv.at/
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen
√ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Spirono Genericon 50 mg enthält

  • Der Wirkstoff ist Spironolacton. 1 Tablette enth√§lt 50 mg Spironolacton.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Maisstärke, Magnesiumstearat, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Povidon, Natriumdodecylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid

Wie Spirono Genericon 50 mg aussieht und Inhalt der Packung

Spirono Genericon 50 mg Tabletten sind weiße, runde Tabletten mit Bruchkerbe. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Spirono Genericon 50 mg Tabletten sind in Blisterpackungen zu 20 und 50 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz

E-Mail: genericon@genericon.at

Z.Nr.: 16125

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2022.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweis f√ľr den Arzt bei √úberdosierung

Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt. Somnolenz und Verwirrtheit schwinden in der Regel durch Dosisreduktion oder Absetzen des Arzneimittels sowie nach Fl√ľssigkeitszufuhr und Elektrolytausgleich.

Therapie der Hyperkaliämie

Bedrohliche Hyperkali√§mien m√ľssen unverz√ľglich einer Intensivbehandlung zugef√ľhrt werden.

  • Normalisierung des Verh√§ltnisses zwischen intra- und extrazellul√§rer Kaliumkonzentration: Natriumhydrogencarbonat erh√∂ht √ľber einen direkten Mechanismus die Kaliumaufnahme der Zelle: Infusion von 50‚Äď100 ml einer 1-molaren (8,4%igen) Natriumhydrogencarbonat-L√∂sung als Zusatz zu einer Tr√§gerl√∂sung i.v. (Wirkungseintritt: nach wenigen Minuten; Wirkungsdauer: mehrere Stunden).
    Der Kaliumeinstrom in die Zelle wird besonders durch Glukose gef√∂rdert: z.B.: 200 ml einer 25%igen (1,4 mol/l) Glukosel√∂sung und 25 I.E. Altinsulin (1 I.E. Altinsulin pro 2 g Glukose) i.v. innerhalb von 30‚Äď60 Minuten infundieren (Wirkungsdauer: mehrere Stunden).
  • Elimination eines gegebenenfalls vorhandenen Kalium√ľberschusses:
    Nach den oben erw√§hnten Notfallma√ünahmen ist √ľbersch√ľssiges Kalium durch l√§ngerfristig wirkende Ma√ünahmen aus dem K√∂rper zu eliminieren. L√§sst sich die renale Ausscheidung nicht steigern (z.B. durch Injektion von Furosemid), sind extrarenale Eliminationswege zu w√§hlen. Hier ist die orale Gabe von Kationen-Austauschharzen (z.B. Resonium A oder Calcium-Resonium) zu empfehlen: 1 g der Harze bindet ca. 1 mmol Kalium im Darmlumen. Das gebundene Kalium wird

mit den Fäzes ausgeschieden.

Lässt sich mit den oben genannten Maßnahmen keine Normalisierung der extrazellulären Kaliumkonzentration erreichen, ist eine Peritoneal- oder Hämodialyse unumgänglich.

Therapie der Hyponatriämie

Natriumchlorid-Lösung (1-molar) oder bei gleichzeitiger Azidose Natriumhydrogencarbonat-Lösung (1-molar) jeweils als Zusatz zu einer Trägerlösung infundieren.

Vorsicht bei Verd√ľnnungshyponatri√§mie! Hier ist Wasserrestriktion die wichtigste Ma√ünahme.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Spirono Genericon 50 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Spironolacton
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 22.08.1977
ATC Code C03DA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Kaliumsparende Mittel

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