XELJANZ 10 mg Filmtabletten

XELJANZ 10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Tofacitinib
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Pfizer Europe MA EEIG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.07.2018
ATC Code L04AA29
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

Zulassungsinhaber

Pfizer Europe MA EEIG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
XELJANZ 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen Tofacitinib Pfizer Europe MA EEIG
XELJANZ 11 mg Retardtabletten Tofacitinib Pfizer Europe MA EEIG
XELJANZ 5 mg Filmtabletten Tofacitinib Pfizer Europe MA EEIG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

XELJANZ ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Tofacitinib enthält.

XELJANZ wird f√ľr die Behandlung der folgenden Entz√ľndungskrankheiten angewendet:

Rheumatoide Arthritis

XELJANZ wird zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis angewendet, einer Langzeit-Erkrankung, die vor allem Schmerzen und Schwellungen Ihrer Gelenke verursacht.

XELJANZ wird zusammen mit Methotrexat angewendet, wenn eine vorangegangene Behandlung der rheumatoiden Arthritis nicht ausreichend war oder nicht gut vertragen wurde. XELJANZ kann auch allein eingenommen werden, wenn die Behandlung mit Methotrexat nicht vertragen oder Methotrexat nicht angeraten ist.

XELJANZ allein oder in Kombination mit Methotrexat kann Schmerzen und Schwellungen in Ihren Gelenken vermindern und die F√§higkeit zur Durchf√ľhrung t√§glicher Aktivit√§ten verbessern.

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Psoriasis-Arthritis

XELJANZ wird zur Behandlung erwachsener Patienten mit einer Krankheit namens Psoriasis-Arthritis angewendet, einer Entz√ľndungserkrankung der Gelenke, die h√§ufig mit Psoriasis (Schuppenflechte) einhergeht. Wenn Sie an aktiver Psoriasis-Arthritis leiden, erhalten Sie zun√§chst ein anderes Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Psoriasis-Arthritis. Wenn Sie darauf nicht gut genug ansprechen oder das Arzneimittel nicht vertragen, k√∂nnen Sie anschlie√üend XELJANZ erhalten, um die Krankheitszeichen und Symptome der aktiven Psoriasis-Arthritis zu lindern und Ihre F√§higkeit zur Durchf√ľhrung allt√§glicher Aktivit√§ten zu verbessern.

XELJANZ wird zusammen mit Methotrexat zur Behandlung erwachsener Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis angewendet.

Ankylosierende Spondylitis

XELJANZ wird zur Behandlung einer Krankheit namens ankylosierende Spondylitis angewendet, einer Entz√ľndungserkrankung der Wirbels√§ule.

XELJANZ kann allein oder zusammen mit anderen Medikamenten zur Behandlung der ankylosierenden Spondylitis angewendet werden.

XELJANZ lindert nachweislich R√ľckenschmerzen und verbessert die F√§higkeit, t√§gliche Aktivit√§ten auszuf√ľhren.

Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa ist eine entz√ľndliche Erkrankung des Dickdarms. XELJANZ wird bei erwachsenen Patienten zur Linderung der Krankheitszeichen und Symptome einer Colitis ulcerosa angewendet, wenn Sie auf eine vorangegangene Behandlung der Colitis ulcerosa nicht ausreichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben.

Polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis und juvenile Psoriasis-Arthritis

XELJANZ wird bei Patienten ab einem Alter von 2 Jahren f√ľr die Behandlung der aktiven polyartikul√§ren juvenilen idiopathischen Arthritis angewendet, einer Langzeit-Erkrankung, die vor allem Schmerzen und Schwellungen Ihrer Gelenke verursacht.

XELJANZ wird au√üerdem bei Patienten ab einem Alter von 2 Jahren f√ľr die Behandlung der juvenilen Psoriasis-Arthritis angewendet, einer Entz√ľndungskrankheit der Gelenke, die h√§ufig mit Psoriasis einhergeht.

XELJANZ kann zusammen mit Methotrexat angewendet werden, wenn eine vorhergehende Behandlung der polyartikulären juvenilen idiopathischen Arthritis oder juvenilen Psoriasis-Arthritis nicht ausreichend war oder nicht gut vertragen wurde. XELJANZ kann in Fällen, in denen eine Behandlung mit Methotrexat nicht vertragen oder nicht angeraten wird, auch allein angewendet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

XELJANZ darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Tofacitinib oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
  • wenn Sie an einer schwerwiegenden Infektion, wie z. B. einer Blutvergiftung oder aktiver Tuberkulose leiden
  • wenn Sie dar√ľber informiert wurden, dass Sie schwere Lebererkrankungen, wie z. B. Leberzirrhose (Narbenleber) haben
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen

Wenn Sie sich bei irgendeiner der oben angegebenen Informationen nicht sicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. 148

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie XELJANZ einnehmen,

  • wenn Sie vermuten, dass Sie eine Infektion haben oder wenn Sie Symptome einer Infektion haben, wie beispielsweise Fieber, Schwitzen, Sch√ľttelfrost, Gliederschmerzen, Husten, Atemnot, neu auftretender oder ver√§nderter Auswurf, Gewichtsverlust, warme, rote oder schmerzhafte Haut oder wunde Stellen am K√∂rper, Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken, Durchfall oder Magenschmerzen, Brennen beim Wasserlassen oder h√§ufigeres Wasserlassen als sonst, starke M√ľdigkeit
  • wenn Sie an Erkrankungen leiden, die das Auftreten von Infektionen beg√ľnstigen (z. B. Diabetes, HIV/AIDS oder ein geschw√§chtes Immunsystem)
  • wenn Sie eine Infektion haben, wegen einer Infektion behandelt werden oder Infektionen haben, die immer wieder auftreten. Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, falls Sie sich unwohl f√ľhlen. XELJANZ kann die Abwehrkr√§fte Ihres K√∂rpers gegen Infektionen herabsetzen und eine bestehende Infektion m√∂glicherweise verschlimmern oder das Risiko einer neuen Infektion erh√∂hen
  • wenn Sie Tuberkulose haben oder fr√ľher einmal hatten oder engen Kontakt zu einer Person mit Tuberkulose hatten. Ihr Arzt wird Sie vor Beginn der Behandlung mit XELJANZ auf Tuberkulose untersuchen und die Untersuchung w√§hrend der Behandlung m√∂glicherweise wiederholen
  • wenn Sie an einer chronischen Lungenerkrankung leiden
  • wenn Sie Lebererkrankungen haben
  • wenn Sie Hepatitis B oder Hepatitis C (Viren, welche die Leber sch√§digen) haben oder fr√ľher einmal hatten. Das Virus kann aktiv werden, wenn Sie XELJANZ einnehmen. Ihr Arzt f√ľhrt m√∂glicherweise vor und w√§hrend der XELJANZ-Behandlung Blutuntersuchungen auf Hepatitis durch
  • wenn Sie √§lter als 65 Jahre sind, wenn Sie jemals eine Krebserkrankung hatten und auch wenn Sie rauchen oder fr√ľher geraucht haben. XELJANZ kann Ihr Risiko f√ľr bestimmte Krebserkrankungen erh√∂hen. Krebs der wei√üen Blutk√∂rperchen, Lungenkrebs und andere Krebsformen (wie Brustkrebs, Melanome, Prostatakrebs und Bauchspeicheldr√ľsenkrebs) wurden bei Patienten berichtet, die mit XELJANZ behandelt wurden. Wenn Sie w√§hrend der Einnahme von XELJANZ Krebs bekommen, wird Ihr Arzt √ľberpr√ľfen, ob die Behandlung mit XELJANZ beendet werden muss.
  • wenn bei Ihnen ein hohes Risiko f√ľr die Entwicklung von Hautkrebs besteht, kann Ihr Arzt empfehlen, dass Sie w√§hrend der Einnahme von XELJANZ regelm√§√üig Hautuntersuchungen durchf√ľhren lassen.
  • wenn Sie fr√ľher einmal Divertikulitis (eine bestimmte Entz√ľndung des Dickdarms) oder Geschw√ľre im Magen oder im Darm hatten (siehe Abschnitt 4)
  • wenn Sie Nierenerkrankungen haben
  • wenn Sie vorhaben, sich impfen zu lassen, informieren Sie Ihren Arzt. Bestimmte Arten von Impfstoffen sollten w√§hrend einer Behandlung mit XELJANZ nicht verabreicht werden. Bevor Sie mit der XELJANZ-Therapie beginnen, sollten Sie mit allen empfohlenen Impfungen auf dem aktuellen Stand sein. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie gegen Herpes zoster geimpft werden m√ľssen.
  • wenn Sie Herzerkrankungen, hohen Blutdruck oder erh√∂hte Cholesterinwerte haben und auch wenn Sie rauchen oder fr√ľher geraucht haben.

Es liegen Berichte von Patienten vor, die w√§hrend der Behandlung mit XELJANZ Blutgerinnsel in der Lunge oder in den Venen entwickelt haben. Ihr Arzt wird beurteilen, wie hoch bei Ihnen das Risiko f√ľr die Entwicklung von Blutgerinnseln in der Lunge oder in den Venen ist und bestimmen, ob XELJANZ f√ľr Sie geeignet ist. Wenn Sie bereits in der Vergangenheit Probleme mit Blutgerinnseln in der Lunge und in den Venen hatten oder bei Ihnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr solche Blutgerinnsel besteht (zum Beispiel wenn Sie stark √ľbergewichtig sind, Krebs, Herzprobleme oder Diabetes haben, [in den vorhergehenden 3 Monaten] einen Herzinfarkt hatten, k√ľrzlich eine gr√∂√üere Operation hatten oder hormonelle Verh√ľtungsmittel/ eine Hormonersatztherapie anwenden oder bei Ihnen oder nahen Verwandten eine Gerinnungsst√∂rung bekannt ist), wenn Sie √§lter sind oder wenn Sie rauchen oder fr√ľher geraucht haben, entscheidet Ihr Arzt m√∂glicherweise, dass XELJANZ f√ľr Sie nicht geeignet ist.

149Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie pl√∂tzlich kurzatmig werden oder Atembeschwerden, Schmerzen in der Brust oder im oberen R√ľcken, Schwellungen in einem Bein oder Arm, Beinschmerzen oder Ber√ľhrungsempfindlichkeit oder R√∂tung oder Verf√§rbungen in einem Bein oder Arm bemerken, w√§hrend Sie XELJANZ einnehmen, da dies Anzeichen f√ľr ein Blutgerinnsel in der Lunge oder in den Venen sein k√∂nnen.

Es liegen Berichte von Patienten vor, die w√§hrend der Behandlung mit XELJANZ ein Herzproblem, einschlie√ülich Herzinfarkt, entwickelt haben. Ihr Arzt wird beurteilen, wie hoch bei Ihnen das Risiko f√ľr die Entwicklung eines Herzproblems ist und festlegen, ob XELJANZ f√ľr Sie geeignet ist. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen Anzeichen und Symptome eines Herzinfarkts auftreten, einschlie√ülich starker Schmerzen oder Engegef√ľhl in der Brust (die sich auf Arme, Kiefer, Nacken, R√ľcken ausbreiten k√∂nnen), Kurzatmigkeit, kalter Schwei√ü, Benommenheit oder pl√∂tzlicher Schwindel.

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Wie wird es angewendet?

Dieses Arzneimittel wird Ihnen von einem Facharzt verordnet, der auch die Therapie √ľberwacht und der sich in der Behandlung Ihrer Erkrankung auskennt.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Die empfohlene Dosis sollte nicht √ľberschritten werden. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Rheumatoide Arthritis

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 5 mg.

Psoriasis-Arthritis

  • Die empfohlene Dosis betr√§gt zweimal t√§glich 5 mg.

151Wenn Sie an rheumatoider Arthritis oder Psoriasis-Arthritis leiden, stellt Ihr Arzt Ihre Tabletten möglicherweise von XELJANZ 5 mg Filmtabletten zweimal täglich auf XELJANZ 11 mg Retardtabletten einmal täglich um oder umgekehrt. Sie können die Einnahme von XELJANZ Retardtabletten einmal täglich oder XELJANZ Filmtabletten zweimal täglich am Tag nach der letzten Dosis der jeweils anderen Tablettenart beginnen. Stellen Sie die Behandlung von XELJANZ Filmtabletten auf XELJANZ Retardtabletten oder umgekehrt nicht ohne Anweisung Ihres Arztes um.

Ankolysierende Spondylitis

  • Die empfohlene Dosis betr√§gt zweimal t√§glich 5 mg.
  • Wenn XELJANZ bei Ihnen innerhalb von 16 Wochen keine Wirkung zeigt, kann Ihr Arzt entscheiden, die Behandlung mit XELJANZ zu beenden.

Colitis ulcerosa

  • Die empfohlene Dosis betr√§gt zweimal t√§glich 10 mg f√ľr 8 Wochen, gefolgt von zweimal t√§glich 5 mg.
  • M√∂glicherweise entscheidet Ihr Arzt, die Anfangsbehandlung mit zweimal t√§glich 10 mg um weitere 8 Wochen zu verl√§ngern (insgesamt 16 Wochen), gefolgt von zweimal t√§glich 5 mg.
  • Wenn XELJANZ bei Ihnen innerhalb von 16 Wochen keine Wirkung zeigt, kann Ihr Arzt entscheiden, die Behandlung mit XELJANZ zu beenden.
  • Bei Patienten, die zuvor biologische Arzneimittel zur Behandlung von Colitis ulcerosa erhalten haben (z. B. Arzneimittel, die die Aktivit√§t des Tumornekrosefaktors im K√∂rper blockieren) und bei denen solche Arzneimittel keine Wirkung gezeigt haben, kann der Arzt entscheiden, Ihre XELJANZ-Dosis auf zweimal t√§glich 10 mg zu erh√∂hen, wenn Sie nicht ausreichend auf zweimal t√§glich 5 mg ansprechen. Ihr Arzt wird die m√∂glichen Risiken, einschlie√ülich des Risikos f√ľr die Entwicklung von Blutgerinnseln in der Lunge oder in den Venen, und den m√∂glichen Nutzen f√ľr Sie ber√ľcksichtigen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ob das auf Sie zutrifft.
  • Falls Ihre Behandlung unterbrochen wurde, kann der Arzt entscheiden, Ihre Behandlung erneut zu beginnen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis und juvenile Psoriasis-Arthritis

Die empfohlene Dosis beträgt 5 mg zweimal täglich bei Patienten mit einem Körpergewicht ab 40 kg.

Nehmen Sie Ihre Tablette möglichst jeden Tag zur selben Zeit ein (eine Tablette am Morgen und eine Tablette am Abend).

Tofacitinib Tabletten können zerkleinert und mit Wasser eingenommen werden.

Ihr Arzt kann die Dosis verringern, falls Sie an Erkrankungen der Leber oder Nieren leiden, oder wenn Ihnen bestimmte andere Arzneimittel verordnet wurden. Ihr Arzt kann die Behandlung auch vor√ľbergehend oder dauerhaft beenden, wenn Blutuntersuchungen eine niedrige Zahl von wei√üen oder roten Blutk√∂rperchen ergeben haben.

XELJANZ ist zum Einnehmen. Sie können XELJANZ mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von XELJANZ eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Tabletten eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von XELJANZ vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie Ihre n√§chste Tablette zur √ľblichen Zeit ein und setzen Sie die Behandlung wie gewohnt fort. 152

Wenn Sie die Einnahme von XELJANZ abbrechen

Sie sollten die Einnahme von XELJANZ nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Einige können schwerwiegend sein und erfordern ärztliche Hilfe.

Die Nebenwirkungen bei Patienten mit polyartikul√§rer juveniler idiopathischer Arthritis und juveniler Psoriasis-Arthritis stimmten mit denjenigen √ľberein, die bei erwachsenen Patienten mit rheumatoider Arthritis beobachtet wurden, mit Ausnahme einiger Infektionen (Grippe [Influenza], Rachenentz√ľndung [Pharyngitis], Nasennebenh√∂hlenentz√ľndung [Sinusitis], Virusinfektion) und Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und allgemeinen Beschwerden (Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Kopfschmerzen, Husten), die bei Kinden und Jugendlichen mit juveniler idiopathischer Arthritis h√§ufiger auftraten.

Mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen

In seltenen Fällen können Infektionen lebensbedrohlich sein.

Lungenkrebs, Krebs der weißen Blutkörperchen und Herzinfarkt wurden ebenfalls berichtet.

Wenn Sie irgendeine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken, m√ľssen Sie dies umgehend einem Arzt mitteilen.

Anzeichen von schwerwiegenden Infektionen (häufig) können sein

Anzeichen von Magengeschw√ľren oder -durchbr√ľchen (gelegentlich) k√∂nnen sein

  • Fieber
  • Magen- oder Bauchschmerzen
  • Blut im Stuhl
  • unerkl√§rliche Ver√§nderungen Ihrer Stuhlgewohnheiten

Magen- oder Darmdurchbr√ľche kommen meistens bei Patienten vor, die zus√§tzlich nichtsteroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel oder Kortikosteoride (z. B. Prednison) einnehmen.

Anzeichen von allergischen Reaktionen (nicht bekannt) können sein

  • Engegef√ľhl im Brustkorb
  • keuchende Atmung
  • starker Schwindel oder Benommenheit
  • Schwellungen von Lippen, Zunge oder Hals
  • Nesselsucht (Juckreiz oder Hautausschlag)

Anzeichen von Blutgerinnseln in der Lunge oder in den Venen (gelegentlich: venöse thromboembolische Ereignisse) können sein 153

  • pl√∂tzliche Kurzatmigkeit oder erschwerte Atmung
  • Schmerzen in der Brust oder im oberen R√ľcken
  • Schwellung von Bein oder Arm
  • Beinschmerzen oder Ber√ľhrungsempfindlichkeit
  • R√∂tung oder Verf√§rbung in Bein oder Arm

Anzeichen eines Herzinfarkts (gelegentlich) können sein:

  • starke Schmerzen oder Engegef√ľhl in der Brust (die sich auf Arme, Kiefer, Nacken, R√ľcken ausbreiten k√∂nnen)
  • Kurzatmigkeit
  • kalter Schwei√ü
  • Benommenheit oder pl√∂tzlicher Schwindel

Weitere Nebenwirkungen, die unter XELJANZ beobachtet wurden, sind im Folgenden aufgef√ľhrt.

H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Lungeninfektionen (Lungenentz√ľndung und Bronchitis), G√ľrtelrose (Herpes zoster), Infektionen von Nase, Hals oder Atemwegen (Nasopharyngitis), Grippe, Nasennebenh√∂hlenentz√ľndung, Harnblaseninfektion (Zystitis), Halsschmerzen (Pharyngitis), erh√∂hte Muskelenzymwerte im Blut (Anzeichen f√ľr Muskelerkrankungen), Magen-/ Bauchschmerzen (als m√∂gliche Folge einer Entz√ľndung der Magenschleimhaut), Erbrechen, Durchfall, √úbelkeit, Verdauungsst√∂rung, Abfall der Anzahl der roten Blutk√∂rperchen (An√§mie), Fieber, Ersch√∂pfung (M√ľdigkeit), geschwollene F√ľ√üe und H√§nde, Kopfschmerzen, Bluthochdruck (Hypertonie), Husten, Hautausschlag.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Lungenkrebs, Tuberkulose, Niereninfektion, Hautinfektion, Herpes simplex oder Fieberbl√§schen (Lippenherpes), verminderte Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen, erh√∂hte Leberenzymwerte im Blut (Anzeichen f√ľr Lebererkrankungen), Anstieg des Kreatininwerts im Blut (m√∂gliches Anzeichen einer Nierenerkrankung), erh√∂hte Cholesterinspiegel (einschlie√ülich erh√∂htes LDL), Gewichtszunahme, Austrocknung (Dehydrierung), Muskelzerrung, Schmerzen in Muskeln und Gelenken, Sehnenentz√ľndung, Gelenkschwellung, Gelenkverstauchung, Empfindungsst√∂rungen, schlechter Schlaf, Nasennebenh√∂hlenverstopfung, Kurzatmigkeit oder erschwerte Atmung, Hautr√∂tung, Juckreiz, Fettleber, schmerzhafte Entz√ľndung von Ausst√ľlpungen der Darmwand (Divertikulitis), Virusinfektionen, Virusinfektionen des Magen-Darm-Trakts, einige Formen von Hautkrebs (nicht- melanozyt√§re Formen)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): Blutvergiftung (Sepsis), Lymphom (Krebs der weißen Blutkörperchen), disseminierte Tuberkulose mit Befall der Knochen und anderer Organe, andere ungewöhnliche Infektionen, Gelenkinfektionen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):Tuberkulose mit Befall des Gehirns und R√ľckenmarks, Meningitis.

Im Allgemeinen wurden weniger Nebenwirkungen beobachtet, wenn XELJANZ bei rheumatoider Arthritis alleine angewendet wurde, als in Kombination mit Methotrexat.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

154Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie bei den Tabletten sichtbare Anzeichen einer Nichtverwendbarkeit bemerken (beispielsweise wenn diese zerbrochen oder verf√§rbt sind).

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was XELJANZ enthält

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: XELJANZ 10 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Tofacitinib
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Pfizer Europe MA EEIG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.07.2018
ATC Code L04AA29
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden