Actrapid 40 I.E./ml Injektionslösung in einer Durchstechflasche

Abbildung Actrapid 40 I.E./ml Injektionslösung in einer Durchstechflasche
Wirkstoff(e) Insulin
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Eli Lilly
Betäubungsmittel Nein
ATC Code A10AB01
Pharmakologische Gruppe Insuline und Analoga

Zulassungsinhaber

Eli Lilly

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Actrapid ist ein Humaninsulin zur Behandlung von Diabetes.Actrapid ist ein schnell wirkendes Insulin. Das bedeutet, dass etwa eine halbe Stunde nachdem Sie es angewendet haben, Ihr Blutzucker zu sinken beginnt und dass die Wirkung etwa 8 Stunden anhalten wird. Actrapid wird häufig in Kombination mit länger wirkenden Insulinprodukten angewendet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Actrapid darf nicht angewendet werden
  • wenn Sie allergisch (√ľberempfindlich)auf dieses Insulinprodukt, Metacresol oder einen der sonstigen Bestandteile reagieren(siehe Abschnitt 7 Weitere Informationen). Achten Sie auf die unter 5 Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?beschriebenen Symptome einer Allergie
  • wenn Sie erste Anzeichen einer Hypoglyk√§mie sp√ľren(Symptome einer Unterzuckerung).Weitere Informationen √ľber Unterzuckerung finden Sie unter 4 Verhalten im Notfall.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Actrapid ist erforderlich
  • wenn Sie an einer Funktionsst√∂rungder Nieren, der Leber, der Nebennieren, der Hirnanhangs- oder der Schilddr√ľse leiden
  • wenn Sie Alkohol trinken:Achten Sie auf Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) und trinken Sie nie Alkohol auf leeren Magen
  • wenn Sie sich mehr k√∂rperlich bewegenals √ľblich oder wenn Sie Ihre √ľbliche Ern√§hrung √§ndern wollen
  • wenn Sie krank sind:Wenden Sie Ihr Insulin weiter an
  • wenn Sie ins Ausland reisen:Reisen √ľber mehrere Zeitzonen hinweg k√∂nnen Ihren

Insulinbedarf und den Zeitpunkt Ihrer Insulininjektionen beeinflussen

Bei Anwendung von Actrapid mit anderen Arzneimitteln

Viele Arzneimittel haben Auswirkungen auf die Wirkung von Glucose in Ihrem K√∂rper und k√∂nnen Ihre Insulindosis beeinflussen. Nachstehend sind die g√§ngigsten Arzneimittel aufgef√ľhrt, die sich auf Ihre Insulinbehandlung auswirken k√∂nnen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie irgendwelche anderen Arzneimittel, auch solche, die nicht rezeptpflichtig sind, einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben.

Ihr Insulinbedarf kann sich √§ndern,wenn Sie zus√§tzlich Folgendes nehmen: Orale Antidiabetika (zum Einnehmen), Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer), Betarezeptorenblocker, Angiotensin- Converting-Enzyme (ACE)-Hemmer, Acetylsalicyls√§ure, anabole Steroide, Sulfonamide, orale Kontrazeptiva, Thiazide, Glucokortikoide, Schilddr√ľsenhormone, Betasympathomimetika, Wachstumshormon, Danazol, Octreotid oder Lanreotid.

Pioglitazon (orales Antidabetikum zur Behandlung von Typ 2 Diabetes mellitus)

Einige Patienten mit bereits seit langem bestehendem Typ 2 Diabetes mellitus und Herzerkrankung oder Schlaganfall, die mit Pioglitazon und Insulin behandelt wurden, entwickelten eine Herzinsuffizienz. Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie m√∂glich, wenn bei Ihnen Symptome einer Herzinsuffizienz wie ungew√∂hnliche Kurzatmigkeit oder eine schnelle Gewichtszunahme oder lokale Schwellungen (√Ėdeme) auftreten.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder ein Kind stillen:Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Wenn Sie ein Fahrzeug f√ľhren oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen:Achten Sie auf Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie). Ihre Konzentrations- oder Reaktionsf√§higkeit ist im Fall des Auftretens einer Unterzuckerung vermindert. F√ľhren Sie nie ein Fahrzeug und bedienen Sie nie eine Maschine, wenn Sie die Symptome einer Hypoglyk√§mie bemerken. Wenn Sie h√§ufig an Unterzuckerungen leiden oder wenn Sie Probleme haben, Unterzuckerungen zu erkennen, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie √ľberhaupt Fahrzeuge f√ľhren oder Maschinen bedienen k√∂nnen.

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Wie wird es angewendet?

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und Ihrer Diabetesberaterin √ľber Ihren Insulinbedarf. Befolgen Sie deren Rat genau. Diese Packungsbeilage ist eine allgemeine Anleitung.

Falls Ihr Arzt einen Wechsel von einer Insulinart oder -marke zu einer anderen veranlasst hat, muss möglicherweise die Dosis durch Ihren Arzt angepasst werden.

Nehmen Sie innerhalb von 30 Minuten nach der Injektion eine kohlenhydrathaltige Mahlzeit oder Zwischenmahlzeit zu sich.

Sie sollten immer regelmäßig Ihren Blutzucker messen.

Injektion des Insulins

Auf der R√ľckseite finden Sie eine detaillierte Anleitung.

Vor der Anwendung von Actrapid
  • √úberpr√ľfen Sie anhand des Etiketts,ob es sich um den richtigen Insulintyp handelt.
  • Benutzen Sie immer f√ľr jede Injektion eine neue Injektionsnadel,um eine Kontamination zu vermeiden.
Verwenden Sie Actrapid nicht
  • in Insulininfusionspumpen
  • wenn der FlexPen fallen gelassen wurde, besch√§digt oder zerdr√ľcktist; es besteht die Gefahr des Auslaufens von Insulin
  • wenn es nicht korrekt aufbewahrt worden istoder eingefroren war (siehe 6 Wie ist Actrapid aufzubewahren?)
  • wenn es nicht klar wie Wasser und farblos aussieht.

Actrapid ist zur Injektion unter die Haut (subkutan) vorgesehen. Wechseln Sie immer die Injektionsstelle, um Verdickungen unter der Haut zu vermeiden (siehe 5 Welche Nebenwirkungen sind möglich?). Die besten Stellen, um sich die Injektion zu geben, sind: Ihre Bauchdecke (Abdomen), Ihr Gesäß, die Vorderseite Ihrer Oberschenkel oder Ihrer Oberarme. Die Wirkung des Insulins tritt schneller ein, wenn es in die Bauchdecke injiziert wird.

4. VERHALTEN IM NOTFALL
Wenn Sie eine Unterzuckerung erleiden

Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) bedeutet, dass Ihr Blutzuckerspiegel zu niedrig ist. Die Warnzeichen einer Unterzuckerungkönnen plötzlich auftreten und können sein: kalter

Schwei√ü, kalte blasse Haut, Kopfschmerzen, Herzrasen, √úbelkeit, gro√üer Hunger, vor√ľbergehende Sehst√∂rungen, Benommenheit, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit und Schw√§che, Nervosit√§t oder Zittern, Angstgef√ľhle, Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten.

Falls Sie irgendeines dieser Warnzeichen bemerken:

Essen Sie Traubenzucker oder ein stark zuckerhaltiges Produkt (S√ľ√üigkeiten, Kekse, Fruchtsaft), ruhen Sie sich anschlie√üend aus.

Nehmen Sie keinerlei Insulin,wenn Sie erste Anzeichen einer Unterzuckerung sp√ľren.

Sie sollten deswegen immer Traubenzucker, S√ľ√üigkeiten, Kekse oder Fruchtsaft bei sich haben.

Sagen Sie Ihren Verwandten, Freunden und engen Arbeitskollegen, dass sie Sie im Falle einer Bewusstlosigkeit in die stabile Seitenlage bringen und sofort einen Arzt verst√§ndigen m√ľssen. Sie d√ľrfen Ihnen nichts zu essen oder zu trinken geben, da Sie daran ersticken k√∂nnten.

  • Wenn eine schwere Unterzuckerungnicht behandelt wird, kann das zu (vor√ľbergehenden oder dauerhaften) Hirnsch√§den oder sogar zum Tode f√ľhren
  • Wenn Sie eine Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit hattenoder bei h√§ufig auftretender Unterzuckerung, suchen Sie Ihren Arzt auf. M√∂glicherweise m√ľssen Ihre Insulindosis, der Zeitpunkt der Anwendung, Ihre Ern√§hrung oder Ihre k√∂rperliche Bewegung angepasst werden.
Verwendung von Glucagon

Sie k√∂nnen das Bewusstsein schneller wiedererlangen, wenn Ihnen das Hormon Glucagon von einer Person, die mit dessen Gabe vertraut ist, injiziert wird. Wenn Ihnen Glucagon gegeben wurde, sollten Sie, sobald Sie wieder bei Bewusstsein sind, Traubenzucker oder ein zuckerhaltiges Produkt zu sich nehmen. Wenn Sie nicht auf die Glucagonbehandlung reagieren, m√ľssen Sie in einem Krankenhaus weiterbehandelt werden. Nehmen Sie nach einer Glucagoninjektion mit Ihrem Arzt Kontakt auf: Sie m√ľssen den Grund f√ľr Ihre Unterzuckerung herausfinden, um weitere Unterzuckerungen zu vermeiden.

Ursachen einer Unterzuckerung

Sie bekommen eine Unterzuckerung, wenn Ihr Blutzucker zu niedrig wird. Dies kann passieren:

  • wenn Sie zu viel Insulin injizieren
  • wenn Sie zu wenig essen oder eine Mahlzeit auslassen
  • wenn Sie sich mehr als sonst k√∂rperlich anstrengen
Wenn Ihr Blutzucker zu hoch ansteigt

Ihr Blutzucker kann zu hoch ansteigen (dies wird Hyperglykämie genannt).

Die Warnzeichentreten allm√§hlich auf. Zu ihnen geh√∂ren: Verst√§rkter Harndrang, Durst, Appetitlosigkeit, √úbelkeit oder Erbrechen, Benommenheit oder M√ľdigkeit, ger√∂tete trockene Haut, Mundtrockenheit und fruchtig (nach Aceton) riechender Atem.

Falls Sie irgendeines dieser Warnzeichen bemerken:√úberpr√ľfen Sie Ihren Blutzuckerspiegel und untersuchen Sie, wenn m√∂glich, Ihren Urin auf Ketone. Suchen Sie dann sofort einen Arzt auf. Diese Symptome k√∂nnen Anzeichen eines sehr ernsten Zustandes sein, den man diabetische Ketoazidose nennt. Unbehandelt kann dieser Zustand in diabetischem Koma oder Tod enden.

Ursachen f√ľr hohen Blutzucker
  • Sie haben eine Insulininjektion vergessen
  • wiederholtes Injizieren von weniger Insulin als Sie ben√∂tigen
  • eine Infektion oder Fieber
  • mehr Essen als √ľblich
  • weniger k√∂rperliche Bewegung als √ľblich.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Actrapid Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Actrapid kann Hypoglyk√§mien (niedrigen Blutzucker) verursachen.

Beachten Sie die Ratschläge in 4 Verhalten im Notfall.

Nebenwirkungen, √ľber die gelegentlich berichtet wurde

(bei weniger als 1 von 100 Patienten)

Sehstörungen.Zu Beginn Ihrer Insulinbehandlung können Sehstörungen auftreten, die aber normalerweise wieder abklingen.

Ver√§nderungen an der Injektionsstelle (Lipodystrophie).Wenn Sie sich zu oft eine Injektion an der gleichen Stelle geben, kann an dieser Stelle das Unterhautfettgewebe schrumpfen (Lipatrophie) oder zunehmen (Lipohypertrophie). Solchen Hautver√§nderungen k√∂nnen Sie vorbeugen, indem Sie bei jeder Injektion die Injektionsstelle wechseln. Falls Sie Vertiefungen oder Verdickungen Ihrer Haut an der Injektionsstelle bemerken, berichten Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Diabetesberaterin dar√ľber, denn diese Reaktionen k√∂nnen sich verschlimmern oder die Aufnahme Ihres Insulins beeinflussen, wenn Sie in eine solche Stelle injizieren.

Symptome einer Allergie.Es können lokale Überempfindlichkeitsreaktionen (Rötung, Schwellung oder Juckreiz) an der Injektionsstelle auftreten. Diese verschwinden normalerweise nach einigen Wochen der Insulinanwendung. Falls sie nicht verschwinden, suchen Sie Ihren Arzt auf.

Suchen Sie sofort einen Arzt auf
  • wenn sich die Symptome einer Allergie auf andere Teile des K√∂rpers ausbreiten, oder
  • wenn Sie sich pl√∂tzlich unwohl f√ľhlen und Sie Schwei√üausbr√ľche, √úbelkeit (Erbrechen), Atembeschwerden, Herzrasen haben, Ihnen schwindelig ist oder Sie den Eindruck haben,

bewusstlos zu werden.

Sie haben m√∂glicherweise eine sehr seltene schwere allergische Reaktionauf Actrapid oder einen seiner Bestandteile (eine so genannte systemische allergische Reaktion). Beachten Sie auch die Warnung unter 2 Was m√ľssen Sie vor der Anwendung von Actrapid beachten?

Schmerzhafte Neuropathie(Nervenschmerzen)

Wenn sich Ihre Blutzuckerwerte sehr rasch bessern, k√∂nnen brennende, kribbelnde Schmerzen auftreten - dies wird als akute schmerzhafte Neuropathie bezeichnet und ist normalerweise vor√ľbergehender Natur. Falls die Schmerzen nicht verschwinden, suchen Sie Ihren Arzt auf.

Geschwollene Gelenke.Zu Beginn Ihrer Insulinbehandlung kann eine Wasseransammlung Schwellungen um Ihre Knöchel und andere Gelenke verursachen. Diese verschwinden bald.

Nebenwirkungen, √ľber die sehr selten berichtet wurde

(bei weniger als 1 von 10.000 Patienten)

Diabetische Retinopathie(Veränderungen des Augenhintergrundes)

Wenn Sie an diabetischer Retinopathie leiden und sich Ihre Blutzuckerwerte sehr rasch bessern, kann sich die Retinopathie verschlimmern.

Befragen Sie hierzu Ihren Arzt.

Wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt, Ihre Diabetesberaterin oder Ihren Apotheker.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht in Gebrauch befindliche Actrapid FlexPen Fertigpenssind im K√ľhlschrank (2¬įC - 8¬įC) aufzubewahren.

Bewahren Sie sie nicht im oder zu nah am Gefrierfach oder in unmittelbarer N√§he von K√ľhlelementen auf.

Nicht einfrieren.

In Gebrauch befindliche FlexPen Fertigpensund solche, die in K√ľrze verwendet oder als Ersatz mitgef√ľhrt werden, sind nicht im K√ľhlschrank aufzubewahren. Sie k√∂nnen sie mit sich f√ľhren und bei Raumtemperatur (nicht √ľber 30¬ļC) bis zu 6 Wochen lang aufbewahren.

Lassen Sie die Verschlusskappe Ihres FlexPen Fertigpens immer aufgesetzt, wenn er nicht in Gebrauch ist, um ihn vor Licht zu sch√ľtzen.

Actrapid muss vor √ľberm√§√üiger Hitze und Sonnenlicht gesch√ľtzt werden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Actrapid enthält
  • Der Wirkstoffist durch rekombinante DNS-Technologie hergestelltes Insulin human. 1 ml enth√§lt 100 I.E. Insulin human. 1 Fertigpen enth√§lt 3 ml entsprechend 300 I.E.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:Zinkchlorid, Glycerol, Metacresol, Natriumhydroxid, Salzs√§ure und Wasser f√ľr Injektionszwecke.
Wie Actrapid aussieht und Inhalt der Packung

Die Injektionslösung wird als klare, farblose, wässrige Lösung in Packungen mit 1, 5 oder

10 Fertigpens zu je 3 ml geliefert. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Novo Nordisk A/S

Novo Allé, DK-2880 Bagsværd, Dänemark

Hersteller

Der Hersteller kann anhand der Chargen-Bezeichnung, die auf der Lasche des Umkartons und auf dem Etikett aufgedruckt ist, identifiziert werden:

  • Falls an der zweiten und dritten Stelle der Chargen-Bezeichnung die Zeichenkombination W5, S6, P5, K7 oder ZF erscheint, ist der Hersteller Novo Nordisk A/S, Novo All√©, DK-2880 Bagsvaerd, D√§nemark
  • Falls an der zweiten und dritten Stelle der Chargen-Bezeichnung die Zeichenkombination H7 oder T6 erscheint, ist der Hersteller Novo Nordisk Production SAS, 45, Avenue d?Orl√©ans, F- 28002 Chartres, Frankreich.
Auf der R√ľckseite finden Sie Informationen zur Bedienung Ihres FlexPen.
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt in
Einleitung
Bitte lesen Sie die folgende Bedienungsanleitung vor der Benutzung Ihres Actrapid FlexPen sorgfältig durch.

Ihr FlexPen ist ein au√üergew√∂hnlich einfach einstellbarer Insulin-Fertigpen, welcher zwischen 1 und 60 Einheiten durch Einstellung von jeweils 1 Einheit abgeben kann. Der FlexPen wurde speziell f√ľr die Verwendung mit NovoFine oder NovoTwist Einweg-Injektionsnadeln (8 mm oder k√ľrzer) entwickelt. Tragen Sie zur Vorsicht immer einen Ersatz-Insulinpen bei sich, f√ľr den Fall, dass Ihr FlexPen verloren geht oder besch√§digt wird.

Die Farbe des Fertigpens in der Abbildung unterscheidet sich von der Ihres FlexPen.

Actrapid FlexPen

Verschlusskappe

      Dosis-
Gummi- 12 Patrone Restmen- Anzeige vorwahl- Druck-
membran Einheiten genskala knopf knopf

Injektionsnadel (Beispiel)

Gro√üe √§u√üere Innere H√ľlle der Injektions- ¬†
Schutzkappe der Injektionsnadel nadel Schutzlasche
Injektionsnadel      
Pflege

Ihr FlexPen ist f√ľr eine sehr genaue und sichere Funktionsweise entwickelt worden. Er muss mit der entsprechenden Sorgfalt behandelt werden. Wird er fallen gelassen oder zerdr√ľckt, besteht die Gefahr einer Besch√§digung und des Austretens von Insulin.

√Ąu√üerlich kann Ihr FlexPen durch Abwischen mit einem medizinischen Tupfer gereinigt werden. Sie d√ľrfen ihn nicht absp√ľlen, in Fl√ľssigkeit einweichen oder mit einem Schmiermittel behandeln. Dadurch kann der Fertigpen besch√§digt werden.

Ihr FlexPen darf nicht wieder aufgef√ľllt werden.

Vorbereitung des Actrapid FlexPen
√úberpr√ľfen Sie anhand des Etiketts, ob Ihr FlexPen den richtigen Insulintyp enth√§lt.
A

Nehmen Sie die Verschlusskappe ab.

Desinfizieren Sie die Gummimembran mit einem medizinischen Tupfer.

A
B

Entfernen Sie die Schutzlasche von einer neuen Einweg-Injektionsnadel.

Schrauben Sie die Injektionsnadel gerade und fest auf Ihren FlexPen.

B
C

Ziehen Sie die gro√üe √§u√üere Schutzkappe der Injektionsnadel ab und heben Sie diese f√ľr sp√§ter auf.

C
D

Ziehen Sie die innere H√ľlle der Injektionsnadel ab und entsorgen Sie diese.

D
  • Benutzen Sie immer f√ľr jede Injektion eine neue Injektionsnadel, um eine Kontamination zu vermeiden.
  • Behandeln Sie die Injektionsnadel mit gro√üer Vorsicht, um diese nicht vor der Verwendung zu verbiegen oder zu besch√§digen.
  • Um das Risiko unbeabsichtigter Nadelstiche zu reduzieren, setzen Sie niemals die innere H√ľlle wieder auf die Injektionsnadel auf, nachdem Sie sie einmal abgenommen haben.
√úberpr√ľfen des Insulinflusses
Vor jeder Injektion k√∂nnen sich w√§hrend des √ľblichen Gebrauchs in der Patrone kleine Mengen Luft ansammeln. Gehen Sie folgenderma√üen vor, um die Injektion von Luft zu vermeiden und eine korrekte Dosierung sicherzustellen:
E

Stellen Sie mit dem Dosisvorwahlknopf 2 Einheiten ein.

E

2 Einheiten eingestellt

F

Halten Sie den FlexPen mit der Injektionsnadel nach oben und klopfen Sie ein paar Mal mit dem Finger leicht gegen die Patrone, damit sich vorhandene Luftblasen oben in der Patrone sammeln.

F
G

Dr√ľcken Sie nun (bei weiterhin nach oben gehaltener Injektionsnadel) den Druckknopf ganz hinein. Der Dosisvorwahlknopf geht auf 0 zur√ľck.

Jetzt sollte aus der Spitze der Injektionsnadel ein Tropfen Insulin austreten. Falls nicht, wechseln Sie die Injektionsnadel und wiederholen Sie den Vorgang bis zu 6 mal.

Sollte dann immer noch kein Tropfen Insulin erscheinen, ist das Gerät defekt und darf nicht verwendet werden.

G
Einstellen der Dosis
√úberpr√ľfen Sie, dass der Dosisvorwahlknopf auf 0 steht.
H

Stellen Sie die Zahl der Einheiten ein, die Sie injizieren m√ľssen.

Die Dosis kann sowohl nach oben als auch nach unten korrigiert werden, indem Sie den Dosisvorwahlknopf in die entsprechende Richtung drehen, bis die korrekte Dosis gegen√ľber der

Markierung der Dosisanzeige steht. Wenn Sie zur√ľck drehen, achten Sie darauf, nicht auf den Druckknopf zu dr√ľcken, da sonst Insulin austritt.

Sie können keine Dosis einstellen, die höher ist, als die Zahl der in der Patrone verbliebenen Einheiten.

H

5 Einheiten eingestellt

24 Einheiten eingestellt

  • Verwenden Sie nicht die Restmengenskala zum Abmessen Ihrer Insulindosis.
Injizieren des Insulins
Stechen Sie die Injektionsnadel in Ihre Haut. F√ľhren Sie die Injektionstechnik aus, die Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Diabetesberaterin gezeigt hat.
I

F√ľhren Sie die Injektion durch, indem Sie den Druckknopf ganz hineindr√ľcken bis 0 in der Anzeige erscheint. Achten Sie darauf, nur w√§hrend der Injektion auf den Druckknopf zu dr√ľcken.

Durch das Drehen des Dosisvorwahlknopfes wird kein Insulin injiziert.

I
J

Halten Sie den Druckknopf nach der Injektion ganz gedr√ľckt, bis die Injektionsnadel aus der Haut gezogen wird.

Die Injektionsnadel muss mindestens 6 Sekunden lang unter der Haut bleiben. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die vollständige Insulindosis injiziert wurde.

J
K

F√ľhren Sie die Injektionsnadel in die gro√üe √§u√üere Schutzkappe der Injektionsnadel ein, ohne die gro√üe √§u√üere Schutzkappe der Injektionsnadel zu ber√ľhren. Ist die Injektionsnadel bedeckt, dr√ľcken Sie die gro√üe √§u√üere Schutzkappe der Injektionsnadel fest und schrauben dann die Nadel ab.

Entsorgen Sie diese sorgfältig und setzen Sie die Verschlusskappe wieder auf.

K
  • Schrauben Sie die Injektionsnadel immer nach jeder Injektion ab. Andernfalls k√∂nnte Fl√ľssigkeit austreten und dies zu Dosierungsungenauigkeiten f√ľhren.
  • Betreuende Personen sollten √§u√üerst vorsichtig im Umgang mit benutzten Injektionsnadeln sein, um unbeabsichtigte Stiche zu vermeiden.
  • Entsorgen Sie den verbrauchten FlexPen sorgf√§ltig ohne die aufgeschraubte Injektionsnadel.
  • Geben Sie Ihren FlexPen nicht zur Verwendung an andere Personen weiter.

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Wirkstoff(e) Insulin
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Eli Lilly
Betäubungsmittel Nein
ATC Code A10AB01
Pharmakologische Gruppe Insuline und Analoga

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden