Amlo-Valsacor 5 mg/80 mg Filmtabletten

Abbildung Amlo-Valsacor 5 mg/80 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Valsartan Amlodipin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 27.04.2016
ATC Code C09DB01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

TAD Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Amlodipin Valsartan Zentiva 10 mg/ 160 mg Filmtabletten Valsartan Amlodipin Zentiva Pharma GmbH
Valsartan AAA 320 mg Filmtabletten Valsartan AAA-Pharma GmbH
Valsartan-Actavis 40 mg Filmtabletten Valsartan Actavis Group PTC ehf
Valsacor 40 mg Filmtabletten Valsartan TAD Pharma GmbH
Valsargamma 80 mg Filmtabletten Valsartan Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Amlo-Valsacor Tabletten enthalten zwei Substanzen, die Amlodipin und Valsartan genannt werden. Beide Substanzen helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren.

  • Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Calcium-Kanal- Blocker“ genannt werden. Amlodipin stoppt den Einstrom von Calcium in die Wand der BlutgefĂ€ĂŸe. Dies verhindert, dass sich die BlutgefĂ€ĂŸe verengen.
  • Valsartan gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Angiotensin-II-Rezeptor- Antagonisten“ genannt werden. Angiotensin II ist eine körpereigene Substanz, die BlutgefĂ€ĂŸe veranlasst, sich zu verengen und dadurch den Blutdruck steigert. Valsartan wirkt, indem es die Effekte von Angiotensin II blockiert.

Dies bedeutet, dass diese beiden Substanzen helfen eine Verengung der BlutgefĂ€ĂŸe zu verhindern. Im Ergebnis erweitern sich die BlutgefĂ€ĂŸe und der Blutdruck wird verringert.

Amlo-Valsacor wird verwendet, um einen hohen Blutdruck bei Erwachsenen zu behandeln, deren Blutdruck entweder mit Amlodipin oder Valsartan alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Amlo-Valsacor darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Amlodipin oder andere Calciumkanal-Blocker sind. Dies kann Juckreiz, Hautrötung oder Atembeschwerden beinhalten,
  • wenn Sie allergisch gegen Valsartan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie glauben, Sie könnten allergisch sein, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Amlo-Valsacor einnehmen,
  • wenn Sie schwere Probleme mit der Leber oder Galle wie eine von den GallengĂ€ngen ausgehende (biliĂ€re) Leberzirrhose oder eine Abflussstörung der Gallenwege haben,
  • wenn Sie seit ĂŒber 3 Monaten schwanger sind. (Amlo-Valsacor wird auch wĂ€hrend der FrĂŒhschwangerschaft nicht empfohlen, siehe Abschnitt Schwangerschaft),
  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben (Hypotonie),
  • wenn Sie eine Verengung der Aortenklappe haben (Aortenstenose) oder Sie einen kardiogenen Schock haben (ein Zustand, bei dem Ihr Herz nicht mehr fĂ€hig ist, Ihren Körper mit genug Blut zu versorgen),
  • wenn Sie an Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt leiden,
  • wenn Sie einen hohen Blutzuckerspiegel haben und Sie an Diabetes mellitus Typ 2 (auch nicht insulinabhĂ€ngiger Diabetes mellitus genannt) leiden oder eine eingeschrĂ€nkte Nierenfunktion haben und ein blutdrucksenkendes Arzneimittel, das Aliskiren genannt wird, einnehmen.

Wenn einer der oben erwÀhnten Punkte auf Sie zutrifft, nehmen Sie Amlo-Valsacor nicht ein und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Amlo-Valsacor einnehmen:

  • wenn Sie sich unwohl fĂŒhlen (Erbrechen oder Durchfall),
  • wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben,
  • wenn Sie eine Nierentransplantation hatten oder wenn Ihnen gesagt wurde, dass Ihre Nierenarterien verengt sind,
  • wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die die Nebennieren betrifft und „primĂ€rer Hyperaldosteronismus“ genannt wird,
  • wenn Sie eine HerzleistungsschwĂ€che hatten oder einen Herzinfarkt erlitten haben. Befolgen Sie die Anweisung Ihres Arztes bezĂŒglich der Anfangsdosis genau. Ihr Arzt wird möglicherweise auch Ihre Nierenfunktion ĂŒberprĂŒfen,
  • wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie eine Verengung der Herzklappen (so genannte „Aorten- oder Mitralklappenstenose“) haben oder dass die Dicke Ihres Herzmuskels krankhaft erhöht ist (sogenannte „hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie“),
  • wenn Sie Schwellungen haben, besonders an Gesicht und Hals, wĂ€hrend Sie andere Arzneimittel einnehmen (inklusive Hemmer des Angiotensin konvertierenden Enzyms). Wenn Sie diese Symptome haben, beenden Sie die Einnahme von Amlo-Valsacor und sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt. Sie sollten Amlo-Valsacor nicht wieder einnehmen.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruckeinnehmen:

    • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ĂŒberprĂŒfen.

Siehe auch Abschnitt „Amlo-Valsacor darf nicht eingenommen werden“.

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Amlo-Valsacor beginnen.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Amlo-Valsacor bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) wird nicht empfohlen.

Einnahme von Amlo-Valsacor zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Ihr Arzt muss unter UmstĂ€nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen. In einigen FĂ€llen mĂŒssen Sie vielleicht die Einnahme eines der Medikamente beenden. Dies gilt vor allem fĂŒr die nachfolgend aufgefĂŒhrten Arzneimittel:

  • andere blutdrucksenkende Arzneimittel, genannt ACE-Hemmer oder Aliskiren (siehe auch Abschnitte „Amlo-Valsacor darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“);
  • Diuretika (eine Art von Arzneimitteln, die auch „harntreibende Mittel“ genannt werden und die Menge des von Ihnen produzierten Urins erhöhen);
  • Lithium (ein Arzneimittel, das zur Behandlung einiger Arten von Depression verwendet wird);
  • kaliumsparende Diuretika, KaliumprĂ€parate, kaliumhaltige Salzersatzmittel und andere Substanzen, die den Kaliumspiegel erhöhen können;
  • bestimmte Arten von Schmerzmitteln, sogenannte nichtsteroidale EntzĂŒndungshemmer (NSAIDs) oder selektive Cyclooxygenase-2-Hemmer (COX-2-Hemmer). Ihr Arzt wird möglicherweise auch Ihre Nierenfunktion ĂŒberprĂŒfen;
  • Medikamente zur Behandlung der Epilepsie (z. B. Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Fosphenytoin, Primidon);
  • Johanniskraut;
  • Glyceroltrinitrat und andere Nitrate oder andere Substanzen, die „Vasodilatatoren“ genannt werden;
  • Arzneimittel, die bei HIV/AIDS angewendet werden (z. B. Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir);
  • Arzneimittel, die bei Pilzinfektionen angewendet werden (z. B. Ketoconazol, Itraconazol);
  • Antibiotika (Arzneimittel, die bei bakteriellen Infektionen angewendet werden), z.B. Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Talithromycin;
  • Verapamil, Diltiazem (Herz-Arzneimittel);
  • Simvastatin (Arzneimittel zur Kontrolle hoher Cholesterinspiegel);
  • Dantrolen (Infusion fĂŒr schwere Körpertemperatur-AbnormalitĂ€ten);
  • Arzneimittel zum Schutz vor Transplantatabstoßung (Ciclosporin, Tacrolismus).

Einnahme von Amlo-Valsacor zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Grapefruit und Grapefruitsaft sollten nicht von Personen konsumiert werden, die Amlo- Valsacor einnehmen. Dies ist so, da Grapefruit und Grapefruitsaft zu einem Anstieg des Wirkstoffs Amlodipin im Blut fĂŒhren können, was zu einem unvorhersehbaren Anstieg des blutdrucksenkenden Effekts von Amlo-Valsacor fĂŒhren kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Sie mĂŒssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie denken dass Sie schwanger sind oder schwanger werden könnten. Üblicherweise wird Ihr Arzt Sie anweisen, die Einnahme von Amlo-Valsacor zu beenden bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass sie schwanger sind und anstatt Amlo-Valsacor ein anderes Arzneimittel einzunehmen. Amlo- Valsacor wird wĂ€hrend der FrĂŒhschwangerschaft (in den ersten 3 Monaten) nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn eine Schwangerschaft seit mehr als 3 Monaten besteht, weil es Ihr Kind schwer schĂ€digen kann, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.

Stillzeit
Amlodipin geht in geringen Mengen in die Muttermilch ĂŒber. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder gerade mit dem Stillen beginnen möchten. Amlo-Valsacor wird fĂŒr stillende MĂŒtter nicht empfohlen, vor allem wenn Sie ein Neugeborenes haben oder Ihr Baby zu frĂŒh auf die Welt gekommen ist. Ihr Arzt kann eine andere Behandlung fĂŒr Sie wĂ€hlen, wenn Sie stillen möchten.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann bei Ihnen ein SchwindelgefĂŒhl auslösen. Dies kann Ihre KonzentrationsfĂ€higkeit beeinflussen. Wenn Sie also nicht genau wissen, wie dieses Arzneimittel auf Sie wirkt, fĂŒhren Sie kein Fahrzeug, bedienen Sie keine Maschinen oder ĂŒben Sie keine andere TĂ€tigkeit aus, die Konzentration erfordert.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Dies hilft Ihnen, die beste Wirkung zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern.

Die ĂŒbliche Dosis von Amlo-Valsacor betrĂ€gt eine Tablette pro Tag.

  • Sie sollten Ihr Arzneimittel vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit einnehmen.
  • Schlucken Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser.
  • Sie können Amlo-Valsacor mit oder ohne Nahrung einnehmen. Nehmen Sie Amlo-Valsacor nicht mit Grapefruit oder Grapefruitsaft ein.

In AbhÀngigkeit von Ihrem Ansprechen auf die Behandlung kann Ihr Arzt eine höhere oder eine niedrigere Dosis empfehlen.

Überschreiten Sie nicht die verordnete Dosis.

Amlo-Valsacor und Àltere Menschen (65 Jahre und Àlter)

Ihr Arzt sollte vorsichtig vorgehen, wenn Ihre Dosis erhöht wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Amlo-Valsacor eingenommen haben, als Sie sollten

Konsultieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt, wenn Sie zu viele Amlo-Valsacor-Tabletten eingenommen haben oder wenn jemand anderes Ihre Tabletten eingenommen hat.

Wenn Sie die Einnahme von Amlo-Valsacor vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, dieses Arzneimittel einzunehmen, nehmen Sie es, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie dann die nĂ€chste Dosis zur ĂŒblichen Zeit. Wenn es

jedoch schon fast Zeit ist, die nÀchste Dosis zu nehmen, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Amlo-Valsacor abbrechen

Das Abbrechen der Einnahme von Amlo-Valsacor kann zu einer Verschlechterung Ihrer Krankheit fĂŒhren. Brechen Sie die Einnahme von Amlo-Valsacor nicht ab, außer, wenn Ihr Arzt Ihnen dies sagt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein und benötigen sofortige medizinische Versorgung:

Einige wenige Patienten hatten solche schwerwiegenden Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1.000 Behandelten können betroffen sein). Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt:

Allergische Reaktionen mit Anzeichen wie Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder der Zunge, Atembeschwerden, niedriger Blutdruck (OhnmachtsgefĂŒhl, Benommenheit).

Andere mögliche Nebenwirkungen von Amlo-Valsacor:

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Grippe; verstopfte Nase, HalsentzĂŒndung und Schluckbeschwerden; Kopfschmerzen; Schwellungen der Arme, HĂ€nde, Beine, Knöchel oder FĂŒĂŸe; MĂŒdigkeit; SchwĂ€chegefĂŒhl (Asthenie); Rötung mit WĂ€rmegefĂŒhl im Gesicht und/oder am Nacken.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Schwindel; Übelkeit und Bauchschmerzen; Mundtrockenheit; SchlĂ€frigkeit, Kribbeln oder TaubheitsgefĂŒhl in HĂ€nden oder FĂŒĂŸen; Drehschwindel; schneller Herzschlag einschließlich Herzklopfen; Schwindel beim Aufstehen; Husten; Durchfall; Verstopfung; Hautausschlag, Hautrötung; Gelenkschwellungen; RĂŒckenschmerzen, Gelenkschmerzen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): AngstgefĂŒhl; Ohrenklingeln (Tinnitus); Ohnmachtsanfall; Abgabe einer grĂ¶ĂŸeren Urinmenge als ĂŒblich oder hĂ€ufigerer Harndrang; UnfĂ€higkeit eine Erektion zu bekommen oder zu erhalten; SchweregefĂŒhl; niedriger Blutdruck mit Anzeichen wie Schwindel, Benommenheit, ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen; den ganzen Körper betreffender Hautausschlag; Juckreiz; MuskelkrĂ€mpfe.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen Sie erheblich beeintrÀchtigt.

Berichtete Nebenwirkungen mit Amlodipin oder Valsartan alleine, die unter Amlo- Valsacor entweder nicht oder hÀufiger beobachtet wurden:

Amlodipin
Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn bei Ihnen nach der Einnahme dieses Arzneimittels eine der folgenden sehr seltenen, schweren Nebenwirkungen auftritt:

  • Plötzliches Keuchen beim Atmen, Schmerzen im Brustbereich, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden.
  • Anschwellen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen.
  • Anschwellen der Zunge oder der Kehle, was zu starken Atembeschwerden fĂŒhrt.
  • Schwere Hautreaktionen einschließlich starker Hautausschlag, Nesselsucht, Hautrötung am ganzen Körper, starkes Jucken, Blasenbildung, AbschĂ€len und Anschwellen der Haut, EntzĂŒndung von SchleimhĂ€uten (Stevens-Johnson- Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) oder andere allergische Reaktionen.
  • Herzinfarkt, ungewöhnlicher Herzschlag.
  • BauchspeicheldrĂŒsenentzĂŒndung, die zu starken Bauch- und RĂŒckenschmerzen mit ausgeprĂ€gtem Unwohlsein fĂŒhren kann.

Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden berichtet. Wenn Ihnen eine davon Probleme bereitet oder lÀnger als eine Woche andauert, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Schwindel, SchlĂ€frigkeit; Herzklopfen (Palpitationen); Hautrötung, Knöchelschwellungen (Ödeme); Bauchschmerzen, KrankheitsgefĂŒhl (Übelkeit).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Stimmungsschwankungen, Angst, Depression, Schlaflosigkeit, Zittern, Geschmacksstörungen, SchwĂ€chegefĂŒhl, Verlust des SchmerzgefĂŒhls; Sehstörungen, BeeintrĂ€chtigung des Sehvermögens, OhrgerĂ€usche; niedriger Blutdruck; Niesen/laufende Nase durch eine EntzĂŒndung der Nasenschleimhaut (Rhinitis); Verdauungsstörungen, Erbrechen; Haarausfall, vermehrtes Schwitzen, Hautjucken, HautverfĂ€rbung; Störungen beim Wasserlassen, vermehrter nĂ€chtlicher Harndrang, hĂ€ufigeres Wasserlassen; Erektionsstörungen, Beschwerden an den oder VergrĂ¶ĂŸerung der BrustdrĂŒsen beim Mann, Schmerzen, Unwohlsein, Muskelschmerzen, MuskelkrĂ€mpfe; Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): Verwirrung.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen): Verminderung der weißen Blutkörperchen, Verminderung der BlutplĂ€ttchen, was zu ungewöhnlichen blauen Flecken oder erhöhter Blutungsneigung fĂŒhren kann (SchĂ€digung der roten Blutzellen); erhöhter Blutzuckerspiegel (HyperglykĂ€mie); Schwellung des Zahnfleischs, aufgeblĂ€hter Bauch (Gastritis); gestörte Leberfunktion, EntzĂŒndung der Leber (Hepatitis), GelbfĂ€rbung der Haut (Gelbsucht), Anstieg der Leberenzyme, wodurch bestimmte medizinische Tests beeinflusst werden können; erhöhte Muskelanspannung; entzĂŒndliche Reaktionen der BlutgefĂ€ĂŸe, hĂ€ufig mit Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit.

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

Zittern, starre Haltung, maskenhaftes Gesicht, langsame Bewegungen und schlurfender, unausgewogener Gang. Valsartan

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

Abnahme der Anzahl roter Blutkörperchen, Fieber, Halsschmerzen oder GeschwĂŒre im Mund aufgrund von Infektionen; spontane Blutungen oder BlutergĂŒsse; hohe Kaliumwerte im Blut; abnorme Leberfunktionstests; abnehmende Nierenfunktionen und schwere VerĂ€nderungen der Nierenfunktion; Schwellungen, vor allem im Gesicht und Rachen; Muskelschmerzen; Hautausschlag, purpurrote punktförmige Hauterscheinungen; Fieber; Juckreiz; allergische Reaktionen; Blasenbildung der Haut (Zeichen einer Erkrankung, die als bullöse Dermatitis bezeichnet wird).

Informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen bemerken.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht ĂŒber ĂŒber 30°C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Amlo-Valsacor enthÀlt

Die Wirkstoffe sind: Valsartan und Amlodipin.

Amlo-Valsacor 5 mg/80 mg Filmtablette

Jede 5 mg/80 mg Filmtablette enthÀlt 5 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und 80 mg Valsartan.

Amlo-Valsacor 5 mg/160 mg Filmtablette

Jede 5 mg/160 mg Filmtablette enthÀlt 5 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und 160 mg Valsartan.

Amlo-Valsacor 10 mg/160 mg Filmtablette

Jede 10 mg/160 mg Filmtablette enthÀlt 10 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und 160 mg Valsartan.

  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Croscarmellose-Natrium, Povidon K25, Natriumdodecylsulfat, Mannitol (Ph.Eur.) und hochdisperses Siliciumdioxid im Tablettenkern und
    Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172) und Opadry II white (bestehend aus: Poly(vinylalkohol), Titandioxid, Macrogol 3000 und Talkum) im FilmĂŒberzug.

Wie Amlo-Valsacor aussieht und Inhalt der Packung

Amlo-Valsacor 5 mg/80 mg Filmtabletten:

bei diesem Arzneimittel handelt es sich um brĂ€unlich-gelbe, runde, leicht bikonvexe Filmtabletten mit abgeschrĂ€gten Kanten und mit möglicherweise dunklen Sprenkeln (Tablettendurchmesser: 8 mm, Dicke 3,0 mm – 4.3 mm).

Amlo-Valsacor 5 mg/160 mg Filmtabletten:

bei diesem Arzneimittel handelt es sich um brĂ€unlich-gelbe, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit möglicherweise dunklen Sprenkeln (Tablettenabmessungen: 13 mm x 8 mm, Dicke 3,8 mm – 5.4 mm).

Amlo-Valsacor 10 mg/160 mg Filmtabletten:

bei diesem Arzneimittel handelt es sich um blassbrĂ€unlich-gelbe, ovale, bikonvexe, Filmtabletten (Tablettenabmessungen: 13 mm x 8 mm, Dicke 3,8 mm – 5.4 mm).

Blisterpackung (OPA/Aluminium/PVC-Aluminium-Folie): 10, 14, 28, 30, 56, 60, 84, 90, 98 und 100 Tabletten, in einer Faltschachtel.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

TAD Pharma GmbH Heinz-Lohmann-Straße 5 27472 Cuxhaven

Tel.: (04721) 606-0 Fax: (04721) 606-266 E-Mail: info@tad.de

Hersteller

KRKA, d.d., Novo mesto

Ć marjeĆĄka cesta 6 8501 Novo mesto Slowenien

KRKA – FARMA d.o.o.

Radnička cesta 48 10 000 Zagreb Kroatien

TAD Pharma GmbH

Heinz-Lohmann-Straße 5

27472 Cuxhaven

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Name des Mitgliedsstaates Name des Arzneimittels
Ungarn Wamlox 5 mg/80 mg filmtabletta Wamlox 5 mg/160 mg filmtabletta Wamlox 10 mg/160 mg filmtabletta
Slowakei Wamlox 5 mg/80 mg filmom obalené tablety Wamlox 5 mg/160 mg filmom obalené tablety Wamlox 10 mg/160 mg filmom obalené tablety
Estland Wamlox


Lettland Wamlox 5 mg/80 mg apvalkotĂŁs tabletes Wamlox 5 mg/160 mg apvalkotĂŁs tabletes Wamlox 10 mg/160 mg apvalkotĂŁs tabletes
Litauen Wamlox 5 mg/80 mg plévele dengtos tabletés Wamlox 5 mg/160 mg plÚvele dengtos tabletés Wamlox 10 mg/160 mg plévele dengtos tabletés

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im MĂ€rz 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Amlo-Valsacor 5 mg/80 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Valsartan Amlodipin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 27.04.2016
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden