Wirkstoff(e) Lamotrigin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.06.2005
ATC Code N03AX09
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

Mylan Germany GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Lamotrigin dura gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antiepileptika bezeichnet werden. Es wird bei zwei Krankheitsbildern angewendet: Epilepsie und bipolare Störung.

Bei der Behandlung der Epilepsie wirkt Lamotrigin dura durch Hemmung der Signale im Gehirn, die die epileptischen Anfälle auslösen.

  • Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren kann Lamotrigin dura allein oder zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie angewendet werden. Lamotrigin dura kann zusammen mit anderen Arzneimitteln auch zur Behandlung von Anf√§llen angewendet werden, die bei dem so genannten Lennox-Gastaut-Syndrom auftreten.
  • Bei Kindern zwischen 2 und 12 Jahren kann Lamotrigin dura bei den genannten Krankheitsbildern zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet werden. Zur Behandlung einer bestimmten Form der Epilepsie, den so genannten typischen Absencen, kann es allein angewendet werden.

Bei der bipolaren Störung ist Lamotrigin dura ebenfalls wirksam.

Menschen mit einer bipolaren Störung (gelegentlich auch als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet) leiden unter extremen Stimmungsschwankungen, bei denen sich Phasen der Manie (Erregung oder Euphorie) mit Phasen der Depression (tiefe Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit) abwechseln.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Lamotrigin dura allein oder gemeinsam mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, um die bei der bipolaren Störung auftretenden depressiven Phasen zu verhindern. Wie Lamotrigin dura dabei im Gehirn wirkt, ist noch nicht bekannt.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lamotrigin dura darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Lamotrigin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Falls dies auf Sie zutrifft, dann:

  • Informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Lamotrigin dura nicht ein.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lamotrigin dura einnehmen:

  • wenn Sie Nierenprobleme haben
  • wenn Sie jemals nach der Einnahme von Lamotrigin oder anderen Medikamenten gegen bipolare St√∂rung oder gegen Epilepsie einen Hautausschlag hatten oder wenn Sie nach Sonneneinstrahlung oder k√ľnstlichem UV-Licht (z. B. im Sonnenstudio) einen Hautausschlag oder Sonnenbrand nach Lamotrigineinnahme entwickeln. Ihr Arzt wird Ihre Behandlung √ľberpr√ľfen und Ihnen ggf. raten, Sonneneinstrahlung zu meiden oder sich gegen die Sonne zu sch√ľtzen (z. B. mit Sonnencreme und/oder Schutzkleidung).
  • wenn Sie jemals nach der Einnahme von Lamotrigin eine Hirnhautentz√ľndung (Meningitis) hatten (lesen Sie hierzu bitte die Beschreibung dieser Symptome im Abschnitt 4 dieser Gebrauchsinformation: Seltene Nebenwirkungen)
  • wenn Sie bereits ein Arzneimittel einnehmen, das Lamotrigin enth√§lt.

Falls irgendetwas davon auf Sie zutrifft, dann:

Informieren Sie Ihren Arzt, der m√∂glicherweise entscheidet, die Dosis zu verringern oder dass Lamotrigin dura nicht f√ľr Sie geeignet ist.

Wichtige Information √ľber potenziell lebensbedrohliche Reaktionen

Bei einer kleinen Anzahl von Patienten, die Lamotrigin dura einnehmen, kommt es zu allergischen Reaktionen oder potenziell lebensbedrohlichen Hautreaktionen, die sich zu ernsten Problemen entwickeln k√∂nnen, wenn sie nicht behandelt werden. Dazu k√∂nnen das Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), die toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und das Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) geh√∂ren. Sie m√ľssen die Symptome kennen, auf die Sie achten m√ľssen, w√§hrend Sie Lamotrigin dura einnehmen.

  • Lesen Sie die Beschreibung dieser Symptome in Abschnitt 4 dieser Gebrauchsinformation unter ‚ÄěPotenziell lebensbedrohliche Reaktionen: Nehmen Sie umgehend die Hilfe eines Arztes in Anspruch‚Äú.

Gedanken daran, sich selbst zu schädigen oder Gedanken an Selbsttötung

Antiepileptika werden angewendet, um mehrere Krankheitsbilder zu behandeln, einschließlich Epilepsie und bipolare Störung. Bei Patienten mit einer bipolaren Störung können mitunter Gedanken aufkommen, sich selbst zu schädigen oder Selbsttötung zu begehen. Falls Sie eine bipolare Störung haben, werden Sie möglicherweise eher solche Gedanken haben:

  • wenn Sie erstmals mit der Behandlung beginnen
  • wenn Sie bereits fr√ľher daran gedacht haben, sich selbst zu sch√§digen oder Selbstt√∂tung zu begehen
  • wenn Sie unter 25 Jahre alt sind.

Falls Sie entsprechende beunruhigende Gedanken oder Erfahrungen haben oder merken, dass Sie sich w√§hrend der Behandlung mit Lamotrigin dura schlechter f√ľhlen oder dass neue Beschwerden auftreten:

Gehen Sie so schnell wie möglich zum Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene

Krankenhaus auf.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Familienmitglied, Ihrem Betreuer oder einem engen Freund erz√§hlen, dass Sie depressiv werden k√∂nnen oder ernstzunehmende Stimmungsschwankungen haben und Sie diese Personen bitten, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie sich Sorgen machen √ľber Ihre Depression oder √ľber andere Ver√§nderungen in Ihrem Verhalten.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Lamotrigin dura behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Brugada-Syndrom

Das Brugada-Syndrom ist eine genetische Erkrankung, welche eine abnormale elektrische Aktivit√§t im Herzen zur Folge hat. Lamotrigin kann EKG-Anomalien, welche zu Arrhythmien (unregelm√§√üiger Herzrhythmus) f√ľhren k√∂nnen, ausl√∂sen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie diese Erkrankung haben.

Hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH)

Es gab Berichte √ľber eine seltene aber sehr schwerwiegende Reaktion des Immunsystems bei Patienten, die Lamotrigin einnehmen. Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Lamotrigin eines der folgenden Symptome bemerken: Fieber, Hautausschlag, neurologische Symptome (z.B. Zittern oder Tremor, Verwirrungszustand, St√∂rungen der Gehirnfunktion).

Wenn Sie Lamotrigin dura zur Behandlung der Epilepsie einnehmen

Die Anf√§lle im Rahmen einiger Formen der Epilepsie k√∂nnen sich gelegentlich verst√§rken oder h√§ufiger auftreten, w√§hrend Sie Lamotrigin dura einnehmen. Bei einigen Patienten k√∂nnen schwere epileptische Anf√§lle auftreten, die zu erheblichen gesundheitlichen Problemen f√ľhren k√∂nnen. Falls w√§hrend der Einnahme von Lamotrigin dura Ihre Anf√§lle h√§ufiger auftreten oder es bei Ihnen zu einem schweren Anfall kommt:

  • Suchen Sie so schnell wie m√∂glich einen Arzt auf.

Kinder und Jugendliche

Lamotrigin dura darf bei Patienten unter 18 Jahren nicht zur Behandlung einer bipolaren Störung angewendet werden. Arzneimittel zur Behandlung einer Depression oder anderer psychischer Probleme erhöhen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren das Risiko von Selbsttötungsgedanken und -verhalten.

Einnahme von Lamotrigin dura zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder pflanzliche Arzneimittel handelt.

Ihr Arzt muss wissen, ob Sie andere Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder psychischen Erkrankungen einnehmen. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie die richtige Dosis von Lamotrigin dura einnehmen. Zu diesen Arzneimitteln zählen:

    • Oxcarbazepin, Felbamat, Gabapentin, Levetiracetam, Pregabalin, Topiramat oder Zonisamid zur Behandlung der Epilepsie
    • Lithium, Olanzapin oder Aripiprazol zur Behandlung psychischer Probleme
    • Bupropion zur Behandlung psychischer Probleme oder zur Raucherentw√∂hnung
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Medikamente einnehmen.

Einige Arzneimittel und Lamotrigin dura können sich bei gleichzeitiger Gabe gegenseitig beeinflussen oder die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass bei Patienten Nebenwirkungen auftreten. Hierzu zählen:

    • Valproat zur Behandlung von Epilepsie und psychischen Problemen
    • Carbamazepin zur Behandlung von Epilepsie und psychischen Problemen
    • Phenytoin, Primidon oder Phenobarbital zur Behandlung der Epilepsie
    • Risperidon zur Behandlung von psychischen Problemen
    • Rifampicin, ein Antibiotikum
    • Arzneimittel zur Behandlung einer Infektion mit dem Humanen-Immunodefizienz-Virus (HIV) (eine Kombination aus Lopinavir und Ritonavir oder aus Atazanavir und Ritonavir)
    • hormonelle Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel, z.B. die ‚ÄěPille‚Äú (siehe weiter unten)
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Medikamente einnehmen, die Einnahme beginnen oder beenden.

Hormonelle Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel (wie z.B. die ‚ÄěPille‚Äú) k√∂nnen die Wirkungsweise von Lamotrigin dura beeinflussen.

Ihr Arzt wird Ihnen m√∂glicherweise empfehlen, ein besonderes hormonelles Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel oder eine andere Empf√§ngnisverh√ľtungsmethode anzuwenden, wie z. B. Kondome, ein Pessar oder eine Spirale. Wenn Sie ein hormonelles Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel wie die ‚ÄěPille‚Äú anwenden, wird Ihr Arzt Ihnen m√∂glicherweise Blut abnehmen, um den Blutspiegel von Lamotrigin dura zu kontrollieren. Falls Sie ein hormonelles Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel anwenden oder vorhaben, mit der Anwendung zu beginnen:

Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt √ľber die f√ľr Sie geeignete Methode zur Empf√§ngnisverh√ľtung.

Umgekehrt kann Lamotrigin dura auch die Wirkungsweise hormoneller Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel beeinflussen, die Abnahme ihrer Wirksamkeit ist aber unwahrscheinlich. Falls Sie ein hormonelles Empf√§ngnisverh√ľtungsmittel anwenden und irgendwelche Ver√§nderungen ihrer Regelblutung, wie Zwischen- oder Schmierblutungen, bemerken:

  • Informieren Sie Ihren Arzt, da dies Zeichen daf√ľr sein k√∂nnen, dass Lamotrigin dura die Wirkungsweise Ihres Empf√§ngnisverh√ľtungsmittels beeintr√§chtigt.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Sie sollten die Behandlung nicht abbrechen, ohne mit Ihrem Arzt dar√ľber gesprochen zu haben. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Sie Epilepsie haben.
    • Eine Schwangerschaft kann die Wirksamkeit von Lamotrigin dura beeinflussen, so dass eventuell Blutuntersuchungen und eine Anpassung der Lamotrigin dura-Dosis erforderlich sein k√∂nnen.
    • Es kann ein geringf√ľgig erh√∂htes Risiko f√ľr Geburtsfehler, einschlie√ülich Lippen- oder Gaumenspalten bestehen, wenn Lamotrigin dura w√§hrend der ersten drei Monate der Schwangerschaft eingenommen wird.
    • Falls Sie planen, schwanger zu werden, oder schwanger sind, wird Ihr Arzt Ihnen m√∂glicherweise empfehlen, zus√§tzlich Fols√§ure einzunehmen.
  • Wenn Sie stillen oder planen zu stillen, fragen Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Der Wirkstoff von Lamotrigin dura geht in die Muttermilch √ľber und kann Ihrem Kind schaden. Ihr Arzt wird den Nutzen und das Risiko des Stillens w√§hrend Sie Lamotrigin einnehmen er√∂rtern und Ihr Kind, falls Sie sich f√ľr das Stillen entscheiden, von Zeit zu Zeit hinsichtlich des Auftretens von Abgeschlagenheit, Hautausschlag oder schlechter Gewichtszunahme untersuchen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei Ihrem Kind bemerken.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Lamotrigin dura kann Schwindel und Doppeltsehen verursachen.

Setzen Sie sich erst an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie Maschinen, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie davon nicht betroffen sind.

Wenn Sie Epilepsie haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Lamotrigin dura enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Wie ist Lamotrigin dura einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wie viel Lamotrigin dura m√ľssen Sie einnehmen?

Es kann einige Zeit dauern, die f√ľr Sie richtige Dosis zu finden. Sie ist davon abh√§ngig:

  • wie alt Sie sind.
  • ob Sie Lamotrigin dura zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen.
  • ob Sie Nieren- oder Leberprobleme haben.

Ihr Arzt wird Ihnen zu Beginn eine niedrige Dosis verordnen und diese √ľber einige Wochen schrittweise erh√∂hen, bis die f√ľr Sie wirksame Dosis erreicht ist. Nehmen Sie niemals mehr

Lamotrigin dura ein, als Ihr Arzt Ihnen verordnet hat.

Die √ľbliche wirksame Dosis f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren liegt zwischen 100 mg und 400 mg pro Tag.

F√ľr Kinder von 2 bis 12 Jahren h√§ngt die wirksame Dosis vom jeweiligen K√∂rpergewicht des Kindes ab. √úblicherweise liegt sie zwischen 1 mg und 15 mg pro Kilogramm K√∂rpergewicht des Kindes und Tag mit einer maximalen Erhaltungsdosis von 200 mg/Tag.

Lamotrigin dura ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren empfohlen.

Wie m√ľssen Sie Ihre Dosis Lamotrigin dura einnehmen?

Nehmen Sie Ihre Dosis Lamotrigin dura je nach Anweisung des Arztes entweder einmal oder zweimal täglich ein. Lamotrigin dura kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Nehmen Sie immer die volle Dosis ein, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Nehmen Sie niemals nur einen Teil einer Tablette ein.

Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise auch dazu raten, eine gleichzeitige Einnahme von anderen Arzneimitteln zu beginnen oder zu beenden. Das hängt davon ab, welche Krankheit bei Ihnen behandelt wird und wie Sie auf die Behandlung ansprechen.

Lamotrigin dura Tabletten k√∂nnen entweder im Ganzen mit etwas Wasser geschluckt, gekaut oder zur Herstellung eines fl√ľssigen Arzneimittels mit Wasser gemischt werden.

Um die Tablette zu kauen:

M√∂glicherweise m√ľssen Sie gleichzeitig etwas Wasser trinken, damit sich die Tablette im Mund aufl√∂sen kann. Anschlie√üend sollten Sie noch etwas Wasser nach trinken, um sicherzustellen, dass das Arzneimittel vollst√§ndig heruntergeschluckt wurde.

Um ein fl√ľssiges Arzneimittel herzustellen:

  • Legen Sie die Tablette in ein Glas mit mindestens so viel Wasser, dass die Tablette vollst√§ndig damit bedeckt ist.
  • R√ľhren Sie entweder um, damit sich die Tablette aufl√∂st, oder warten Sie, bis sich die Tablette von selbst vollst√§ndig aufgel√∂st hat.
  • Trinken Sie die gesamte Fl√ľssigkeit.
  • Geben Sie dann noch einmal etwas Wasser in das Glas und trinken es, um sicherzustellen, dass nichts vom Arzneimittel im Glas zur√ľckbleibt.

Wenn Sie eine größere Menge von Lamotrigin dura eingenommen haben, als Sie sollten

Suchen Sie einen Arzt oder die nächstgelegene Notaufnahmestation im Krankenhaus auf. Falls möglich, zeigen Sie die Lamotrigin dura-Packung vor.

Wenn Sie zu viel Lamotrigin dura einnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit gr√∂√üer, dass Sie unter schwerwiegenden Nebenwirkungen leiden, die bis zum Tod f√ľhren k√∂nnen.

Bei Patienten, die zu große Mengen an Lamotrigin dura eingenommen hatten, traten einige der folgenden Beschwerden auf:

  • rasche, unkontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus)
  • unbeholfene Bewegungen und fehlende Abstimmung der Bewegungsabl√§ufe (Koordinationsst√∂rungen), die das Gleichgewicht beeintr√§chtigen (Ataxie)
  • Herzrhythmusst√∂rungen (normalerweise im Elektrokardiogramm (EKG) festgestellt)
  • Bewusstseinsverlust, Anf√§lle (Krampfanf√§lle) oder Koma.

Wenn Sie die Einnahme einer Einzeldosis von Lamotrigin dura vergessen haben

Nehmen Sie nicht zusätzliche Tabletten ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme mehrerer Dosen von Lamotrigin dura vergessen haben

  • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wie Sie die Behandlung mit Lamotrigin dura wieder beginnen und fortsetzen sollen. Es ist wichtig, dass Sie dies befolgen.

Wenn Sie die Einnahme von Lamotrigin dura abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Lamotrigin dura nicht ohne ärztlichen Rat ab

Lamotrigin dura muss so lange eingenommen werden, wie es Ihr Arzt Ihnen empfiehlt. Brechen Sie die Einnahme von Lamotrigin dura nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt rät es Ihnen.

Wenn Sie Lamotrigin dura wegen Epilepsie einnehmen

Um die Einnahme von Lamotrigin dura zu beenden, ist es wichtig, dass die Dosis √ľber etwa

2 Wochen schrittweise verringert wird. Wenn Sie die Einnahme von Lamotrigin dura plötzlich beenden, kann Ihre Epilepsie erneut auftreten oder sich verschlimmern.

Wenn Sie Lamotrigin dura wegen einer bipolaren Störung einnehmen

Es kann einige Zeit dauern, bis Lamotrigin dura seine Wirkung entfaltet, so dass Sie sich wahrscheinlich nicht sofort besser f√ľhlen. Wenn Sie die Einnahme von Lamotrigin dura beenden, muss Ihre Dosis nicht schrittweise verringert werden. Dennoch sollten Sie erst mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie die Einnahme von Lamotrigin dura beenden m√∂chten.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Potenziell lebensbedrohliche Reaktionen:

Nehmen Sie umgehend die Hilfe eines Arztes in Anspruch.

Bei einer kleinen Anzahl von Patienten, die Lamotrigin dura einnehmen, kommt es zu allergischen Reaktionen oder potenziell lebensbedrohlichen Hautreaktionen, die sich zu ernsten Problemen entwickeln können, wenn sie nicht behandelt werden.

Diese Symptome treten eher während der ersten paar Monate der Behandlung mit Lamotrigin dura auf, insbesondere wenn die Anfangsdosis zu hoch ist, wenn die Dosis zu schnell gesteigert wird oder wenn Lamotrigin dura mit einem anderen Arzneimittel namens Valproat eingenommen wird. Einige der Symptome treten häufiger bei Kindern auf, weshalb die Eltern auf sie besonders Acht geben sollten.

Zu den Anzeichen und Beschwerden dieser Reaktionen zählen:

  • Hautausschl√§ge oder R√∂tung, welche sich zu lebensbedrohlichen Hautreaktionen entwickeln k√∂nnen, einschlie√ülich ausgedehntem Ausschlag mit Blasen und sich absch√§lender Haut, insbesondere um Mund, Nase, Augen und Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom), ausgepr√§gtes Absch√§len der Haut (mehr als 30 % der K√∂rperoberfl√§che ‚Äď toxische epidermale Nekrolyse) oder ausgedehnten Ausschl√§gen mit Beteiligung der Leber, des Blutes und anderer K√∂rperorgane (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, auch bekannt als DRESS Hypersensitivit√§tssyndrom)
  • Geschw√ľre in Mundraum, Rachen, Nase oder Genitalbereich
  • eine Entz√ľndung von Mund oder rote oder geschwollene, entz√ľndete Augen
    (Konjunktivitis)
  • erh√∂hte K√∂rpertemperatur (Fieber), grippe√§hnliche Symptome oder Benommenheit
  • Schwellungen im Gesicht oder geschwollene Dr√ľsen in Hals, Achselh√∂hlen oder Leistengegend
  • unerwartete Blutungen oder blaue Flecken oder Blauf√§rbung der Finger
  • eine Halsentz√ľndung oder h√§ufigere Infektionen (z. B. Erk√§ltungen) als √ľblich
  • erh√∂hte Leberenzymwerte in Blutuntersuchungen
  • ein Anstieg einer bestimmten Art von wei√üen Blutk√∂rperchen (Eosinophilen)
  • vergr√∂√üerte Lymphknoten
  • Beteiligung von K√∂rperorganen einschlie√ülich der Leber und Nieren

In vielen Fällen sind diese Beschwerden Zeichen weniger schwerwiegender Nebenwirkungen. Aber

Ihnen muss bewusst sein, dass sie möglicherweise auch lebensbedrohlich verlaufen können und sich zu ernsten Problemen, wie Organversagen, entwickeln können, wenn sie nicht behandelt werden. Wenn Sie irgendwelche dieser Beschwerden bei sich bemerken:

Suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Er wird m√∂glicherweise entscheiden, Leber-, Nieren- oder Blutuntersuchungen durchzuf√ľhren, und eventuell anordnen, die Einnahme von Lamotrigin dura zu beenden. Falls Ihr Arzt ein Stevens-Johnson-Syndrom oder eine toxische epidermale Nekrolyse in Zusammenhang mit der Anwendung von Lamotrigin dura bei Ihnen feststellt, wird er Ihnen sagen, dass Sie Lamotrigin nie wieder einnehmen d√ľrfen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Aggressivit√§t oder Reizbarkeit
  • Schl√§frigkeit oder Benommenheit
  • Schwindelgef√ľhl
  • Sch√ľtteln oder Zittern (Tremor)
  • Schlafst√∂rungen (Insomnie)
  • Ruhelosigkeit
  • Durchfall
  • Mundtrockenheit
  • √úbelkeit (Nausea) oder Erbrechen (Vomitus)
  • M√ľdigkeit
  • Schmerzen in R√ľcken, Gelenken oder anderswo

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • unbeholfene Bewegungen und Koordinationsst√∂rung (Ataxie)
  • Doppeltsehen oder Verschwommensehen
  • Ungew√∂hnlicher Haarausfall oder Ausd√ľnnung der Haare (Alopezie)
  • Hautausschlag oder Sonnenbrand nach Sonneneinstrahlung oder nach Einwirkung von k√ľnstlichem UV-Licht (Lichtempfindlichkeit)

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • eine lebensbedrohliche Hautreaktion (Stevens-Johnson-Syndrom): siehe auch die Information am Anfang von Abschnitt 4
  • eine Gruppe von gemeinsam auftretenden Symptomen, einschlie√ülich:
    Fieber, √úbelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und extreme Empfindlichkeit gegen√ľber hellem Licht. Dies kann durch eine Entz√ľndung der H√§ute, die das Gehirn und das R√ľckenmark umgeben, verursacht werden (Meningitis). Diese Symptome gehen normalerweise ganz zur√ľck, sobald die Behandlung beendet wird. Bleiben die Symptome jedoch bestehen oder werden sie schlimmer, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • rasche, unkontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus)
  • juckende Augen mit Schleimabsonderung und verkrusteten Augenlidern
    (Bindehautentz√ľndung)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • eine lebensbedrohliche Hautreaktion (toxische epidermale Nekrolyse): siehe auch die Information am Anfang von Abschnitt 4
  • Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS): siehe auch die Information am Anfang von Abschnitt 4
  • erh√∂hte K√∂rpertemperatur (Fieber): siehe auch die Information am Anfang von Abschnitt 4
  • Schwellungen im Gesicht (√Ėdeme) oder geschwollene Dr√ľsen am Hals, in den Achselh√∂hlen oder in der Leistengegend (Lymphadenopathie): siehe auch die Information am Anfang von Abschnitt 4
  • Ver√§nderungen der Leberfunktion, die durch Blutuntersuchungen festgestellt werden, oder Leberversagen: siehe auch die Information am Anfang von Abschnitt 4
  • eine schwerwiegende Blutgerinnungsst√∂rung, die unerwartete Blutungen und blaue Flecken hervorrufen kann (disseminierte intravaskul√§re Gerinnung): siehe auch die Information am Anfang von Abschnitt 4
  • Ver√§nderungen des Blutbildes, einschlie√ülich verminderte Anzahl an roten Blutk√∂rperchen (An√§mie), verminderte Anzahl an wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose), verminderte Anzahl an Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), verminderte Anzahl all dieser Blutzellen (Panzytopenie) und eine als aplastische An√§mie bezeichnete Erkrankung des Knochenmarks
  • Halluzinationen (‚ÄěSehen‚Äú oder ‚ÄěH√∂ren‚Äú von Dingen, die nicht wirklich da sind)
  • Verwirrtheit
  • ‚Äěwackliger‚Äú oder unsicherer Gang beim Umherlaufen
  • unkontrollierbare K√∂rperbewegungen (Tics), unkontrollierbare Muskelkr√§mpfe, die Augen, Kopf und Rumpf betreffen (Choreoathetose), oder andere ungew√∂hnliche K√∂rperbewegungen wie Ruckeln, Sch√ľtteln oder Steifigkeit
  • Zunahme der Anf√§lle bei Patienten, die bereits eine Epilepsie haben
  • Verschlimmerung der Beschwerden einer bereits bestehenden Parkinson-Krankheit
  • Lupus-√§hnliche Reaktionen (zu den Symptomen geh√∂ren: R√ľcken- oder Gelenkschmerzen, die manchmal in Verbindung mit Fieber und/oder allgemeinen Krankheitssymptomen auftreten.)
  • H√§mophagozytische Lymphohistiozytose (HLH) (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěWas sollten Sie vor der Anwendung von Lamotrigin dura beachten?‚Äú

Weitere Nebenwirkungen

Weitere Nebenwirkungen traten bei einer kleinen Anzahl von Personen auf, ihre genaue Häufigkeit ist jedoch unbekannt:

  • Es wurden F√§lle von Knochenerkrankungen einschlie√ülich Osteopenie und Osteoporose (Verd√ľnnung des Knochens) und Knochenbr√ľche berichtet. Bitte beraten Sie sich mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Antiepileptika √ľber eine lange Zeit anwenden, wenn bei Ihnen eine Osteoporose festgestellt wurde oder wenn Sie gleichzeitig Kortison oder andere Steroidhormone einnehmen.
  • Albtr√§ume
  • Verminderte Immunit√§t durch geringere Mengen an Antik√∂rpern, sogenannten Immunglobulinen, im Blut, die bei der Abwehr von Infektionen unterst√ľtzen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Lamotrigin dura 100 mg enthält

Der Wirkstoff ist Lamotrigin. Jede Tablette enthält 100 mg Lamotrigin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, Saccharin-Natrium, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Povidon K 29-32, Mannitol (Ph.Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Schwarze-Johannisbeer-Aroma.

Wie Lamotrigin dura 100 mg aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe bis cremefarbene, runde Tablette mit einseitiger Pr√§gung ‚ÄěLY‚Äú √ľber ‚Äě100‚Äú.

Lamotrigin dura 100 mg ist in Packungen mit 20, 50, 100 und 200 Tabletten, sowie B√ľndelpackungen mit 200 (2x100) Tabletten, erh√§ltlich. Es werden m√∂glicherweise nicht alle Packungsgr√∂√üen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Mylan Germany GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Mitvertrieb:

Mylan Healthcare GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Hersteller

McDermott Laboratories Ltd. T/A Gerard Laboratories T/A Mylan Dublin

35/36 Baldoyle Industrial Estate

Baldoyle, Dublin 13

Irland

oder

Mylan Hungary Kft.

H-2900 Kom√°rom

Mylan utca 1

Ungarn

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2021.

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Lamotrigin dura 100 mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Lamotrigin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.06.2005
ATC Code N03AX09
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden