Prednitab vet. flavour 5 mg Tabletten fĂŒr Hunde und Katzen

Abbildung Prednitab vet. flavour 5 mg Tabletten fĂŒr Hunde und Katzen
Wirkstoff(e) Prednisolon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller CP-Pharma Handelsgesellschaft mbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.03.2019

Zulassungsinhaber

CP-Pharma Handelsgesellschaft mbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Prednisolon AL 5mg Tabletten Prednisolon ALIUD PHARMA GmbH
Prednisolon acis 10mg Prednisolon acis Arzneimittel GmbH
Alpicort Prednisolon Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel
Prednisolon GALEN Injekt 50 mg Prednisolon Galenpharma GmbH
Hefasolon i.v. Prednisolon Riemser Arzneimittel AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Prednitab vet. flavour 5 mg Tabletten fĂŒr Hunde und Katzen Prednisolon

Anwendungsgebiete

Zur symptomatischen Behandlung oder als zusĂ€tzliche Behandlung bei entzĂŒndungsbedingten und immunvermittelten Erkrankungen bei Hunden und Katzen.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Tieren, die an viralen, mykotischen oder parasitÀren Infektionen leiden.

Nicht anwenden bei Tieren, die an Diabetes mellitus oder Hyperadrenokortizismus leiden. Nicht anwenden bei Tieren mit Osteoporose.

Nicht anwenden bei Tieren, die an kardialer oder renaler Funktionsstörung leiden. Nicht anwenden bei Tieren, die an Hornhautulzera leiden.

Nicht anwenden bei Tieren mit gastrointestinaler Ulzeration. Nicht anwenden bei Tieren mit Verbrennungen.

Nicht gleichzeitig anwenden mit attenuierten Lebendimpfstoffen.

Nicht anwenden bei vorhandenem Glaukom.

Nicht anwenden wĂ€hrend der TrĂ€chtigkeit (siehe Abschnitt „Anwendung wĂ€hrend der TrĂ€chtigkeit und Laktation“). Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit

gegenĂŒber dem Wirkstoff, Kortikosteroiden oder einem der sonstigen Bestandteile.

Siehe auch Abschnitt „Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen“.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich

Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem HausmĂŒll ist sicherzustellen, dass kein missbrĂ€uchlicher Zugriff auf diese AbfĂ€lle erfolgen kann. Tierarzneimittel dĂŒrfen nicht mit dem Abwasser bzw. ĂŒber die Kanalisation entsorgt werden.

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Wie wird es angewendet?

Dosierung fĂŒr jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Einnehmen.

Dosis und Gesamtdauer der Behandlung werden durch den Tierarzt von Fall zu Fall in AbhÀngigkeit von der Art und StÀrke der Symptome bestimmt. Es ist die geringste wirksame Dosis anzuwenden.

Anfangsdosis: Pro Tag: 0,5 - 4 mg pro kg Körpergewicht.

Bei langfristiger Behandlung: Wenn nach einer Phase der tĂ€glichen Dosierung die gewĂŒnschte Wirkung erreicht wurde, sollte die Dosis gesenkt werden, bis die geringste wirksame Dosis erreicht wird. Die Dosissenkung sollte durch Gabe des Tierarzneimittels an jedem zweiten Tag und/oder durch Halbierung der Dosis in Intervallen von 5 - 7 Tagen erfolgen.

Hinweise fĂŒr die richtige Anwendung

Aufgrund des unterschiedlichen Tagesrhythmus sollten Hunde morgens und Katzen abends behandelt werden.

Zur genaueren Dosierung können die Tabletten in 2 oder 4 gleichgroße StĂŒcke geteilt werden. Legen Sie die Tablette auf eine glatte OberflĂ€che, wobei die eingekerbte Seite nach oben zeigt und die konvexe

(gewölbte) Seite Richtung OberflÀche.

Halbieren: DrĂŒcken Sie beide Seiten der Tablette mit den Daumen nach unten. Vierteln: DrĂŒcken Sie die Tablette in der Mitte mit dem Daumen nach unten.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

EntzĂŒndungshemmende Kortikosteroide wie Prednisolon haben eine Vielzahl von Nebenwirkungen. WĂ€hrend hohe Einzeldosen in der Regel gut vertragen werden, können bei langfristiger Anwendung schwere Nebenwirkungen auftreten. Daher sollte bei mittel- bis langfristiger Anwendung im Allgemeinen die niedrigste Dosierung eingesetzt werden, die zur Kontrolle der Symptome erforderlich ist.

Die wĂ€hrend der Therapie zu beobachtende deutliche, dosisabhĂ€ngige Kortisolsuppression ist das Ergebnis der UnterdrĂŒckung der Hypothalamus- Hypophysen-Nebennieren-Achse durch wirksame Dosen. Nach Beendigung der Behandlung können Anzeichen fĂŒr eine Nebenniereninsuffizienz bis hin zu einer Nebennierenrindenatrophie auftreten, was dazu fĂŒhren kann, dass das Tier nicht mehr in der Lage ist, adĂ€quat auf Stresssituationen zu reagieren. Daher sollte ĂŒber geeignete Mittel nachgedacht werden, mit denen nach der Beendigung der Behandlung auftretende Probleme der Nebenniereninsuffizienz auf ein Minimum begrenzt werden können.

Der zu beobachtende deutliche Anstieg der Triglyzeride kann die Folge eines möglicherweise auftretenden iatrogenen Hyperadrenokortizismus (Cushing- Krankheit) sein, der mit erheblichen VerÀnderungen des Fett-, Kohlenhydrat-,Protein- und Mineralstoffwechsels einhergeht, wodurch es zur Umverteilung von Körperfett, Körpergewichtszunahme, MuskelschwÀche und -abbau sowie Osteoporose kommen kann. Eine Kortisolsuppression und eine Zunahme der Triglyzeride im Plasma ist eine sehr hÀufige Nebenwirkung bei der Medikation mit Kortikoiden.

Der Anstieg der alkalischen Phosphatase durch Glukokortikoide kann mit einer VergrĂ¶ĂŸerung der Leber (Hepatomegalie) in Zusammenhang stehen, was zu einem Anstieg der Leberenzyme im Serum fĂŒhrt.

Weitere VerÀnderungen von biochemischen und hÀmatologischen Parametern im Blut, die möglicherweise mit der Anwendung von Prednisolon in Zusammenhang stehen, waren deutliche Auswirkungen auf Lactat-Dehydrogenase (Abnahme) und Albumin (Anstieg) sowie auf Eosinophile, Lymphozyten (Abnahme) und segmentierte Neutrophile (Anstieg).

Eine Abnahme der Aspartat-Aminotransferase wird ebenfalls beobachtet. Systemisch angewendete Kortikosteroide können insbesondere zu Beginn der Therapie zu Polyurie, Polydipsie und Polyphagie fĂŒhren. Einige Kortikosteroide können bei langfristiger Anwendung zu Natrium- und Wasserretention sowie HypokaliĂ€mie fĂŒhren. Systemisch angewendete Kortikosteroide haben zu Ablagerungen von Calcium in der Haut (Calcinosis cutis) gefĂŒhrt. Kortikosteroide können die Wundheilung verzögern und die immunsuppressiven Wirkungen können die WiderstandsfĂ€higkeit gegenĂŒber Infektionen schwĂ€chen oder bestehende Infektionen verschlimmern.

Kortikosteroide können bestehende virale Infektionen verschlimmern oder das Fortschreiten der Erkrankung beschleunigen.

Bei mit Kortikosteroiden behandelten Tieren traten gastrointestinale Ulzera auf und bestehende gastrointestinale Ulzera können bei Tieren, die nicht-steroidale entzĂŒndungshemmende Arzneimittel erhalten, sowie bei Tieren mit RĂŒckenmarkstrauma durch Steroide verschlimmert werden.

Andere unerwĂŒnschte Wirkungen, die auftreten können, sind: Hemmung des LĂ€ngenwachstums der Knochen; Hautatrophie; Diabetes mellitus; Euphorie;

Pankreatitis; Abnahme der SchilddrĂŒsenhormon-Synthese; Anstieg der Parathormon-

Synthese. Siehe auch den Abschnitt „Besondere Warnhinweise: Anwendung wĂ€hrend der TrĂ€chtigkeit und Laktation“.

Die Angaben zur HĂ€ufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr hĂ€ufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • HĂ€ufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgefĂŒhrt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzugĂ€nglich fĂŒr Kinder aufbewahren.

Haltbarkeit der geteilten Tabletten: 4 Tage. Alle nicht verwendeten TablettenstĂŒcke sollten in der geöffneten Blisterpackung aufbewahrt werden. FĂŒr dieses Tierarzneimittel sind bezĂŒglich der Temperatur keine besonderen

Lagerungsbedingungen erforderlich. Sie dĂŒrfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht

mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

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Weitere Informationen

Besondere Warnhinweise fĂŒr jede Zieltierart:

Durch die Behandlung mit Kortikoiden soll eine Verbesserung der klinischen Anzeichen erreicht werden, keine Heilung. Die Behandlung sollte mit der Behandlung der Grunderkrankung und/oder der Verbesserung der Haltungsbedingungen kombiniert werden sowie mit der Ermittlung/Ausschaltung der auslösenden Umweltfaktoren einhergehen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr die Anwendung bei Tieren:

In FĂ€llen einer bakteriellen Infektion sollte das Tierarzneimittel in Verbindung mit einer geeigneten Antibiotika-Therapie angewendet werden. Aufgrund der pharmakologischen Eigenschaften von Prednisolon ist besondere Vorsicht geboten, wenn das Tierarzneimittel bei Tieren mit geschwĂ€chtem Immunsystem angewendet wird. Kortikoide wie Prednisolon steigern den Proteinkatabolismus. Das Tierarzneimittel sollte daher mit Vorsicht bei alten oder unterernĂ€hrten Tieren angewendet werden. Kortikoide wie Prednisolon sollten mit Vorsicht bei Patienten mit Hypertonie, Epilepsie, Verbrennungen oder anamnestisch bekannter Steroidmyopathie angewendet werden. Bei Jungtieren können Kortikosteroide eine Wachstumsverzögerung auslösen. Pharmakologisch wirksame Dosismengen können zur Atrophie der Nebennierenrinde und dadurch zu einer Nebenniereninsuffizienz fĂŒhren. Dies kann insbesondere nach Absetzen der Behandlung mit Kortikosteroiden beobachtet werden. Falls praktikabel, kann das Risiko einer Nebenniereninsuffizienz durch ein zweitĂ€giges Behandlungsintervall minimiert werden. Die Dosis sollte

verringert und schrittweise abgesetzt werden, um das Auftreten einer

Nebenniereninsuffizienz zu vermeiden (siehe Abschnitt „Dosierung und Art der Anwendung“).

Die Kautabletten sind aromatisiert. Tabletten fĂŒr Tiere unzugĂ€nglich aufbewahren, um eine versehentliche Aufnahme zu vermeiden. Zum Einfluss von Prednisolon auf die Wirksamkeit von Impfungen siehe 4.8.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr den Anwender:

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenĂŒber Prednisolon, anderen Kortikosteroiden oder einem der sonstigen Bestandteile sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Kortikosteroide können zu Fehlbildungen beim Fötus fĂŒhren; es wird daher empfohlen, dass schwangere Frauen den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Nach Handhabung der Tabletten mĂŒssen sofort die HĂ€nde grĂŒndlich gewaschen werden. Bei versehentlicher Einnahme ist unverzĂŒglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Anwendung wÀhrend der TrÀchtigkeit und Laktation:

Nicht bei trĂ€chtigen Tieren anwenden. Untersuchungen an Labortieren haben gezeigt, dass die Anwendung wĂ€hrend der frĂŒhen TrĂ€chtigkeit zu fötalen Missbildungen fĂŒhren kann. Die Anwendung in spĂ€teren Stadien der TrĂ€chtigkeit

kann zu Aborten oder FrĂŒhgeburten fĂŒhren. Siehe auch den Abschnitt ĂŒber

„Gegenanzeigen“. WĂ€hrend der Laktation nur anwenden nach entsprechender

Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt. Glukokortikoide gehen in die Muttermilch ĂŒber und können bei gesĂ€ugten Welpen zu BeeintrĂ€chtigungen des Wachstums fĂŒhren.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):

Eine Überdosierung kann die in Abschnitt „Nebenwirkungen“ aufgefĂŒhrten

Nebenwirkungen verursachen. Ein Gegenmittel ist nicht bekannt.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Phenytoin, Barbiturate, Ephedrin und Rifampicin können die metabolische Clearance von Kortikosteroiden beschleunigen, wodurch die Spiegel im Blut abnehmen und die physiologische Wirkung verringert wird. Die gleichzeitige Anwendung dieses Tierarzneimittels mit nicht-steroidalen entzĂŒndungshemmenden Arzneimitteln kann gastrointestinale Ulzera verschlimmern. Da Kortikosteroide die Immunreaktion auf Impfungen verringern können, sollte Prednisolon weder in Kombination mit Impfstoffen noch innerhalb von zwei Wochen nach einer Impfung angewendet werden. Die Anwendung von Prednisolon kann eine HypokaliĂ€mie induzieren und damit das Risiko der ToxizitĂ€t von Herzglykosiden erhöhen. Das Risiko einer HypokaliĂ€mie kann erhöht werden, wenn Prednisolon zusammen mit Kaliumausschwemmenden Diuretika angewendet wird.

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Wirkstoff(e) Prednisolon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller CP-Pharma Handelsgesellschaft mbH
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.03.2019

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden