Wirkstoff(e) Prednisolon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Galenpharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.12.2008
ATC Code H02AB06
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Galenpharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Hedylon 25 mg Tabletten f√ľr Hunde Prednisolon LIVISTO Int'l
Hefasolon i.v. Prednisolon Riemser Arzneimittel AG
Solu-Decortin H 500mg Prednisolon Merck Serono GmbH
Prednihexal 10mg Tabletten Prednisolon Hexal Aktiengesellschaft
Prednisolon AL 50mg Tabletten Prednisolon ALIUD PHARMA GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Prednisolon 10 mg GALEN ist ein Glucocorticoid mit Wirkung auf den Stoffwechsel, den Salz-Haushalt und auf Gewebefunktionen. Prednisolon 10 mg GALEN wird angewendet bei Erkrankungen, die eine systemische Behandlung mit Glucocorticoiden notwendig machen.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wenn Sie √ľberempfindlich gegen√ľber Prednisolon oder einem der sonstigen Bestandteile von Prednisolon 10 mg GALEN sind, d√ľrfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.

Bevor Sie Prednisolon 10 mg GALEN zu sich nehmen sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Das Dosierungsschema ist abhängig von der Art der Erkrankung und wird von Ihrem Arzt vorgegeben. Hier finden Sie ungefähre Richtwerte in einer Tabelle aufgelistet.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren. F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Prednisolon 10 mg GALEN ist ein Glucocorticoid (Nebennierenrindenhormon) mit Wirkung auf den Stoffwechsel, den Salz (Elektrolyt)-Haushalt und auf Gewebefunktionen.

Prednisolon 10 mg GALEN wird angewendet bei Erkrankungen, die eine systemische Behandlung mit Glucocorticoiden notwendig machen. Hierzu gehören je nach Erscheinungsform und Schweregrad (Dosierungstabelle mit den Dosierungen: DS: a bis d und Dosierung e, siehe im Abschnitt 3 Dosierung):

Hormonersatzbehandlung bei

  • verminderter oder fehlender Nebennierenrinden-Funktion (Nebennierenrinden-Insuffi-zienz) jeglicher Ursache (z.B. Addison-Krankheit, adrenogenitales Syndrom, operative Entfernung der Nebennieren, Unterfunktion der Hirnanhangdr√ľse) jenseits des Wachs-tumsalters (Mittel der ersten Wahl sind Hydrocortison und Cortison)
  • Stresszust√§nden nach langfristiger Corticoidbehandlung

Rheumatische Erkrankungen:

  • aktive Phasen von Gef√§√üentz√ľndungen:
  • Knotige Entz√ľndung der Gef√§√üw√§nde (Panarteriitis nodosa) (DS: a, b, bei bestehen-der Hepatitis-B-Infektion Behandlungsdauer auf zwei Wochen begrenzt)
  • Riesenzellarteriitis, Muskelschmerzen und -steifheit (Polymyalgia rheumatica) (DS: c)
  • Entz√ľndung v.a. der Schl√§fenschlagader (Arteriitis temporalis) (DS: a), bei akutem Verlust des Sehverm√∂gens anf√§nglich hochdosierte Sto√übehandlung mit Glucocorticoiden √ľber die Vene und Dauerbehandlung unter Kontrolle der Blutsenkung
  • Wegener‚Äôsche-Granulomatose: Induktionstherapie (DS: a-b) in Kombination mit Methotrexat (leichtere Verlaufsformen ohne Nierenbeteiligung) oder nach dem Fauci-Schema (schwere Verlaufsformen mit Nieren- und/oder Lungenbeteiligung), Remissi-onserhaltung: (DS: d, ausschleichend) in Kombination mit Immunsuppressiva
  • Churg-Strauss-Syndrom: Initialtherapie (DS: a-b), bei Organmanifestationen und schweren Verl√§ufen in Kombination mit Immunsuppressiva, Remissionserhaltung (DS: d)
  • aktive Phasen von rheumatischen Erkrankungen, die innere Organe betreffen k√∂nnen (DS: a, b): Innere Organe betreffender Lupus erythematodes, Muskelschw√§che und ‚Äďschmerzen (Polymyositis), Entz√ľndungen des Knorpels (Polychondritis chronica atrophicans), Bindegewebserkrankungen (Mischkollagenosen)
  • voranschreitende rheumatische Gelenkentz√ľndung (DS: a bis d) mit schwerer fortschrei-tender Verlaufsform, z.B. schnell zerst√∂rend verlaufende Formen (DS: a) oder nicht das Gelenk betreffende Formen (DS: b)
  • andere entz√ľndlich-rheumatische Gelenkerkrankungen, sofern die Schwere des Krank-heitsbildes es erfordert und bestimmte Arzneimittel gegen rheumatische Erkrankungen (NSARs) nicht wirksam sind oder nicht angewendet werden k√∂nnen
  • entz√ľndliche Ver√§nderungen vor allem im Bereich der Wirbels√§ule (Spondarthritiden), Wirbelentz√ľndung und
  • ver√§nderung (Spondylitis ankylosans) mit Beteiligung anderer Gelenke z.B. an Armen und Beinen (DS: b, c), Gelenkbeteiligung bei Schuppenflechte (Arthritis psoriatica) (DS: c, d), durch Magen-Darm-Erkrankungen bedingte Gelenkerkrankung (enteropathische Arthropathie) mit hoher Entz√ľndungsaktivit√§t (DS: a)
  • Gelenkentz√ľndungen als Reaktion auf andere Grunderkrankungen (DS: c)
  • Gelenkentz√ľndung bei Sarkoidose (DS: b zu Beginn)
  • Herzentz√ľndung bei rheumatischem Fieber, bei schweren F√§llen √ľber 2-3 Monate (DS: a)
  • ohne erkennbare Ursache entstehende Gelenkentz√ľndung bei Jugendlichen (Juvenile idiopathische Arthritis) mit schwerer, innere Organe betreffender Verlaufsform (Still-Syndrom) oder mit durch √∂rtliche Behandlung nicht beeinflussbarer Augenbeteiligung (Entz√ľndung von Iris und Umgebung) (DS: a)
    Bronchial- und Lungenkrankheiten:
  • Asthma bronchiale (DS: c-a), gleichzeitig empfiehlt sich die Verabreichung von Arzneimit-teln zur Erweiterung der Bronchien
  • akute Verschlechterung einer chronisch bestehenden, einengenden Atemwegserkran-kung (DS: b), empfohlene Behandlungsdauer bis zu 10 Tage
  • spezielle Lungenerkrankungen, wie akute Entz√ľndung der Lungenbl√§schen (Alveolitis) (DS: b), Lungengewebsverh√§rtung und Lungenumbau (Lungenfibrose) (DS: b), Bronchiolitis obliterans organisierende Pneumonie (BOOP) (DS: b ausschleichend), ggf. in Kombination mit Immunsuppressiva, chronische eosinophile Pneumonie (DS: b aus-schleichend), zur Langzeitbehandlung chronischer Formen der Sarkoidose in den Stadi-en II und III (bei Atemnot, Husten und Verschlechterung der Lungenfunktionswerte) (DS: b)
  • vorbeugende Behandlung des Atemnotsyndroms bei Fr√ľhgeborenen (DS: b, zweimalig)

Erkrankungen der oberen Luftwege:

  • schwere Verlaufsformen von Heufieber und allergischem Schnupfen nach Versagen von glucocorticoidhaltigen Nasensprays (DS: c)
  • akute Kehlkopf- und Luftr√∂hreneinengungen: Schleimhautschwellung (Quincke-√Ėdem), verengende Kehlkopfentz√ľndung (Pseudo-Krupp) (DS: b bis a)

Hautkrankheiten:
Erkrankungen der Haut und Schleimhäute, die aufgrund ihres Schweregrades und/oder Ausdehnung bzw. Beteiligung innerer Organe nicht ausreichend mit örtlich anwendbaren Glucocorticoiden behandelt werden können. Dazu gehören:

  • allergische und scheinbar allergische Reaktionen, allergische Reaktionen im Zusammen-hang mit Infektionen: z.B. Nesselsucht (akute Urtikaria), schock√§hnliche (anaphylaktoide) Reaktionen
  • schwerwiegende, zum Teil die Haut zerst√∂rende Hauterkrankungen, arzneimittelbeding-ter Ausschlag, Erythema exsudativum multiforme, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Pustulosis acuta generalisata, Erythema nodosum, akute fieberhafte neutrophile Dermatose (Sweet-Syndrom), allergisches Kontaktekzem (DS: b bis a)
  • Hautausschlag: z.B. allergisch bedingter Hautausschlag, wie atopisches Ekzem oder Kontaktekzem, durch Krankheitserreger bedingter Ausschlag (nummul√§res Ekzem) (DS: b bis a)
  • knotenbildende Erkrankungen: z.B. Sarkoidose, Lippenentz√ľndung (Cheilitis granulomatosa) (DS: b bis a)
  • schwere blasenbildende Hauterkrankungen: z.B. Pemphigus vulgaris, bull√∂ses Pemphigoid, benignes Schleimhautpemphigoid, IgA-lineare Dermatose (DS: b bis a)
  • Gef√§√üentz√ľndungen: z.B. allergische Gef√§√üentz√ľndung (Vasculitis allergica), Polyarteriitis nodosa (DS: b bis a)
  • Erkrankungen des k√∂rpereigenen Abwehrsystems (Autoimmunerkrankungen): z.B. Dermatomyositis, systemische Sklerodermie (indurative Phase), chronisch discoider und subakut cutaner Lupus erythematodes (DS: b bis a)
  • schwere Hauterkrankungen in der Schwangerschaft (s. a. unter ‚ÄěSchwangerschaft" und ‚ÄěStillzeit"): z.B. Herpes gestationis, Impetigo herpetiformis (DS: d bis a)
  • schwere Hauterkrankungen mit entz√ľndlicher R√∂tung und Schuppung: z.B. Psoriasis pustulosa, Pityriasis rubra pilaris, Parapsoriasis-Gruppe (DS: c bis a); Erythrodermien, auch bei S√©zary-Syndrom (DS: c bis a)
  • andere schwere Erkrankungen: z.B. Jarisch-Herxheimer-Reaktion bei Penicillinbehandlung der Syphilis, schnell und verdr√§ngend wachsendes kavern√∂ses H√§mangiom, Morbus Beh√ßet, Pyoderma gangraenosum, eosinophile Fasciitis, Lichen ruber exanthematicus, Epidermolysis bullosa hereditaria (DS: c bis a)
    Blutkrankheiten/Tumorerkrankungen:

Autoimmunerkrankungen des Blutes: Blutarmut aufgrund von Selbstauflösung roter Blut-körperchen (Autoimmunhämolytische Anämie) (DS: c bis a), idiopathische thrombozytopenische Purpura (Morbus Werlhof) (DS: a), akute phasenweise auftretende Abnahme der Zahl der Blutplättchen (intermittierende Thrombozytopenie) (DS: a)

  • b√∂sartige Erkrankungen wie: akute Iymphoblastische Leuk√§mie (DS: e), Morbus Hodgkin (DS: e), Non-Hodgkin-Lymphome (DS: e), chronisch lymphatische Leuk√§mie (DS: e), Morbus Waldenstr√∂m (DS: e), multiples Myelom (DS: e)
  • erh√∂hter Calciumspiegel im Blut bei b√∂sartigen Grunderkrankungen (DS: c bis a)
  • Vorbeugung und Behandlung von Erbrechen, ausgel√∂st durch Chemotherapie (DS: b bis a)
  • Palliativtherapie maligner Erkrankungen
    Hinweis: Prednisolon 10 mg GALEN kann zur Linderung der Beschwerden, z.B. bei Ap-petitlosigkeit, Abmagerung und allgemeiner Schwäche in fortgeschrittenen Fällen bösar-tiger Erkrankungen nach Ausschöpfung anderer Behandlungsmöglichkeiten angewendet werden.

Erkrankungen des Nervensystems:

  • bestimmte Formen von Muskell√§hmungen (Myasthenia gravis) (Mittel der 1. Wahl ist Azathioprin), chronisches Guillain-Barr√©-Syndrom, Tolosa-Hunt-Syndrom, Polyneuropathie bei monoklonaler Gammopathie, Multiple Sklerose (zum Ausschleichen nach hoch dosierter Infusion von Glucocorticoiden im Rahmen eines akuten Schubes), bestimmte Formen epileptischer Erkrankungen im Kleinkindalter (BNS-Kr√§mpfe)

Besondere Verlaufsformen von Infektionskrankheiten:

  • Vergiftungszust√§nde im Rahmen schwerer Infektionskrankheiten (in Verbindung mit Anti-biotika/Chemotherapie) z.B. tuberkul√∂se Hirnhautentz√ľndung (Meningitis) (DS: b), schwere Verlaufsform einer Lungentuberkulose (DS: b)
    Augenkrankheiten (DS: b bis a):
  • bei Erkrankungen mit Augenbeteiligung und bei immunologischen Prozessen in der Au-genh√∂hle und im Auge:

Erkrankung des Sehnervs (Opticusneuropathie, z.B. bei Riesen-zellarteriitis, bedingt durch Durchblutungsst√∂rungen oder verletzungsbedingt), Morbus Beh√ßet, Sarkoidose, endokrine Orbitopathie, Scheingeschwulst der Augenh√∂hle, Trans-plantatabsto√üung und bei bestimmten Entz√ľndungen der Aderhaut wie Harada-Erkrankung und Ophthalmia sympathica
Bei folgenden Erkrankungen ist die Gabe von Prednisolon 10 mg GALEN nur nach er-folgloser örtlicher Behandlung angezeigt.

Entz√ľndungen verschiedener Augenabschnitte:

  • Entz√ľndungen der Lederhaut und Umgebung, der Hornhaut oder der Aderhaut, chro-nische Entz√ľndung des kammerwasserbildenden Augenabschnitts, allergische Binde-hautentz√ľndung, Alkaliver√§tzungen
  • Hornhautentz√ľndungen, die im Rahmen einer Autoimmunerkrankung oder einer Sy-philis auftreten (zus√§tzliche Behandlung gegen Krankheitserreger erforderlich), bei durch Herpes simplex ausgel√∂ster Hornhautentz√ľndung (nur bei intakter Hornhaut-oberfl√§che und regelm√§√üiger augen√§rztlicher Kontrolle)

Magen-Darm Erkrankungen/Lebererkrankungen:

  • Colitis ulcerosa (DS: b bis c)
  • Morbus Crohn (DS: b)
  • Autoimmunerkrankung der Leber (Autoimmunhepatitis) (DS: b)
  • Speiser√∂hrenver√§tzung (DS: a)

Nierenkrankheiten:

  • bestimmte Autoimmunerkrankungen im Bereich der Nieren: Minimal Change Glomerulonephritis (DS: a), Extrakapill√§r-proliferative Glomerulonephritis (rapid progres-sive Glomerulonephritis) (DS: hochdosierte Sto√übehandlung, in der Regel in Kombination mit Zytostatika), bei Goodpasture-Syndrom Abbau und Beendigung der Behandlung, bei allen anderen Formen langfristige Fortf√ľhrung der Behandlung (DS: d)
  • ohne erkennbare Ursachen entstehende Bindegewebswucherung zwischen Becken und Niere (idiopathische retroperitoneale Fibrose) (DS: b)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Prednisolon 10 mg GALEN darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Prednisolon oder einem der sonstigen Be-standteile von Prednisolon 10 mg GALEN sind.

Außer der allergischen Reaktion gibt es bei kurzfristiger Einnahme von Prednisolon 10 mg GA-LEN in akut lebensbedrohlichen Krankheitssituationen sonst keine Gegenanzeigen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Prednisolon 10 mg GALEN ist erforderlich,
wenn eine Anwendung von Prednisolon 10 mg GALEN in h√∂heren Dosierungen als bei der Hormonersatzbehandlung erforderlich ist: Prednisolon 10 mg GALEN sollte nur dann einge-nommen werden, wenn Ihr Arzt es bei folgenden Erkrankungen f√ľr unbedingt erforderlich h√§lt.

Die Behandlung mit Prednisolon 10 mg GALEN kann durch die Unterdr√ľckung der k√∂rpereige-nen Abwehr zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr bakterielle, virale, parasit√§re, opportunistische sowie Pilzinfektionen f√ľhren. Die Anzeichen und Beschwerden einer bestehenden oder sich entwi-ckelnden Infektion k√∂nnen verschleiert und somit schwer erkennbar werden. Stumme Infektio-nen, wie Tuberkulose oder Hepatitis B, k√∂nnen wieder aktiviert werden.

Bei gleichzeitigem Vorliegen einer der folgenden Erkrankungen m√ľssen ggf. zus√§tzlich gezielt Arzneimittel gegen die Krankheitserreger eingenommen werden:

  • akute Virusinfektionen (Hepatitis B, Windpocken, G√ľrtelrose, Herpes simplex Infektionen, Entz√ľndungen der Augenhornhaut durch Herpesviren)
  • akute und chronische bakterielle Infektionen
  • Pilzerkrankungen mit Befall innerer Organe
  • bestimmte Erkrankungen durch Parasiten (Am√∂ben-, Wurminfektionen). Bei Patienten mit Verdacht auf oder best√§tigter Infektion mit Zwergfadenw√ľrmern (Strongyliden) kann Prednisolon 10 mg GALEN zur Aktivierung und Massenvermehrung der Parasiten f√ľhren.
  • Lymphknotenerkrankung nach Tuberkulose-Impfung (bei Tuberkulose in der Krankenge-schichte Anwendung nur unter gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln gegen Tuber-kulose)
  • infekti√∂se Leberentz√ľndung (HBsAg-positive chronisch-aktive Hepatitis)
  • Kinderl√§hmung
  • ca. 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach Schutzimpfungen mit einem abgeschw√§chten Er-reger (Lebendimpfstoff)

Folgende Erkrankungen m√ľssen bei gleichzeitiger Behandlung mit Prednisolon 10 mg GALEN gezielt √ľberwacht und den Erfordernissen entsprechend behandelt werden:

  • Magen-Darm-Geschw√ľre
  • schwer einstellbarer Bluthochdruck
  • schwer einstellbare Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Knochenschwund (Osteoporose)
  • seelische (psychische) Erkrankungen (auch in der Vorgeschichte), einschlie√ülich Selbst-mordgef√§hrdung. In diesem Fall wird neurologische oder psychiatrische √úberwachung empfohlen.
  • erh√∂hter Augeninnendruck (Eng- und Weitwinkelglaukom); augen√§rztliche √úberwachung und begleitende Therapie wird empfohlen.
  • Verletzungen und Geschw√ľre der Hornhaut des Auges; augen√§rztliche √úberwachung und begleitende Therapie wird empfohlen.

Wegen der Gefahr eines Darmwanddurchbruchs darf Prednisolon 10 mg GALEN nur bei Vor-liegen zwingender medizinischer Gr√ľnde und unter entsprechender √úberwachung eingenom-men werden bei:

  • schwerer Dickdarmentz√ľndung (Colitis ulcerosa) mit drohendem Durchbruch, mit Abs-zessen oder eitrigen Entz√ľndungen m√∂glicherweise auch ohne Bauchfellreizung
  • entz√ľndeten Darmwandausst√ľlpungen (Divertikulitis)
  • unmittelbar nach bestimmten Darmoperationen (Enteroanastomosen)

Die Zeichen einer Bauchfellreizung nach Durchbruch eines Magen-Darm-Geschw√ľrs k√∂nnen bei Patienten, die hohe Dosen von Glucocorticoiden erhalten, fehlen.

Das Risiko von Sehnenbeschwerden, Sehnenentz√ľndungen und von Sehnenabrissen ist er-h√∂ht, wenn Fluorochinolone (bestimmte Antibiotika) und Prednisolon 10 mg GALEN zusammen verabreicht werden.
Bei Behandlung einer bestimmten Form von Muskellähmung (Myasthenia gravis) kann es zu Beginn zu einer Symptomverschlechterung kommen, weshalb die Einstellung auf Prednisolon 10 mg GALEN im Krankenhaus erfolgen sollte. Insbesondere, wenn die Störungen im Bereich von Gesicht und Rachen besonders schwer sind und die Atmung beeinträchtigt ist, sollte die Behandlung mit Prednisolon 10 mg GALEN einschleichend begonnen werden.

Impfungen mit Impfstoffen aus abgetöteten Krankheitserregern (Totimpfstoffe) sind grundsätz-lich möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass der Impferfolg bei höheren Dosierungen von Prednisolon 10 mg GALEN beeinträchtigt werden kann.
Bei einer Langzeittherapie mit Prednisolon 10 mg GALEN sind regelmäßige ärztliche Kontrollen (einschließlich augenärztlicher Kontrollen in dreimonatigen Abständen) erforderlich.

Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Prednisolon 10 mg GALEN einnehmen, wenn Sie an Sklerodermie leiden (auch bekannt als systemische Sklerose, eine Autoimmunerkrankung), da t√§gliche Dosen von 15 mg oder mehr das Risiko f√ľr eine schwere Komplikation, der soge-nannten sklerodermiebedingten renalen Krise, erh√∂hen k√∂nnen. Zu den Anzeichen einer sklerodermiebedingten Krise z√§hlen erh√∂hter Blutdruck und verringerte Harnbildung. Der Arzt kann Sie anweisen, regelm√§√üig Ihren Blutdruck und Ihren Urin √ľberpr√ľfen zu lassen.

Bei Zuckerkrankheit muss regelm√§√üig der Stoffwechsel kontrolliert werden; ein eventuell erh√∂h-ter Bedarf an Arzneimitteln zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Insulin, Tabletten etc.) ist zu ber√ľcksichtigen.
Achten Sie insbesondere bei l√§nger dauernder Behandlung mit vergleichsweise hohen Dosen von Prednisolon 10 mg GALEN auf eine ausreichende Kaliumzufuhr (z.B. Gem√ľse, Bananen) und eine begrenzte Kochsalzzufuhr. Lassen Sie den Kalium-Spiegel im Blut vom Arzt √ľberwachen.

Schwere anaphylaktische Reaktionen (Überreaktion des Immunsystems) können auftreten.
Bei schwerem Bluthochdruck oder schwerer Herzschw√§che lassen Sie sich vom Arzt sorgf√§ltig √ľberwachen, da die Gefahr einer Verschlechterung besteht.

Kommt es w√§hrend der Behandlung mit Prednisolon 10 mg GALEN zu besonderen k√∂rperlichen Belastungen, wie fieberhaften Erkrankungen, Unf√§llen oder Operationen, Geburt etc., ist sofort der Arzt zu verst√§ndigen oder ein Notarzt √ľber die laufende Behandlung zu unterrichten. Es kann eine vor√ľbergehende Steigerung der t√§glichen Dosis von Prednisolon 10 mg GALEN not-wendig werden. Bei einer Langzeitbehandlung sollte Ihnen Ihr Arzt deswegen einen Corticoid-Ausweis ausstellen, den Sie immer bei sich tragen sollten.

Abh√§ngig von Dauer und Dosierung der Behandlung muss mit einem negativen Einfluss auf den Calciumstoffwechsel gerechnet werden, so dass eine Osteoporosevorbeugung zu empfeh-len ist. Dies gilt vor allem bei gleichzeitig bestehenden Risikofaktoren wie famili√§rer Veranla-gung, h√∂herem Lebensalter, ungen√ľgender Eiwei√ü- und Calciumzufuhr, starkem Rauchen, √ľberm√§√üigem Alkoholgenuss, nach den Wechseljahren sowie bei Mangel an k√∂rperlicher Aktivi-t√§t. Die Vorbeugung besteht in ausreichender Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr sowie k√∂rperli-cher Aktivit√§t. Bei bereits bestehender Osteoporose sollte zus√§tzlich eine medikament√∂se Be-handlung erwogen werden.

Bei Beendigung oder gegebenenfalls Abbruch langzeitiger Einnahme ist an folgende Risiken zu denken: Wiederaufflammen oder Verschlimmerung der Grundkrankheit, akute Unterfunktion der Nebennierenrinde (insbesondere in Stresssituationen, z.B. während einer Infektion, nach Unfällen, bei verstärkter körperlicher Belastung), durch Cortison-Entzug bedingte Krankheitszeichen und Beschwerden.

Viruserkrankungen (z.B. Masern, Windpocken) können bei Patienten, die mit Prednisolon 10 mg GALEN behandelt werden, besonders schwer verlaufen. Besonders gefährdet sind abwehr-geschwächte (immunsupprimierte) Patienten, die bisher noch keine Masern oder Windpocken hatten. Wenn diese Personen während einer Behandlung mit Prednisolon 10 mg GALEN Kontakt zu masern- oder windpockenerkrankten Personen haben, sollten sie sich umgehend an ih-ren Arzt wenden, der gegebenenfalls eine vorbeugende Behandlung einleitet.

Kinder und Jugendliche
Bei Kindern sollte Prednisolon 10 mg GALEN wegen des Risikos einer Wachstumshemmung nur bei Vorliegen zwingender medizinischer Gr√ľnde angewendet und das L√§ngenwachstum re-gelm√§√üig kontrolliert werden. Die Therapie mit Prednisolon 10 mg GALEN sollte zeitlich be-grenzt oder abwechselnd (z.B. jeden zweiten Tag, dann jedoch mit doppelter Dosis (alternie-rende Therapie)) verabreicht werden.

√Ąltere Patienten
Da ältere Patienten ein erhöhtes Osteoporoserisiko haben, sollte das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer Therapie mit Prednisolon 10 mg GALEN sorgfältig erwogen werden.

Wichtige Warnhinweise √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Prednisolon 10 mg GALEN
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Prednisolon 10 mg GALEN daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerun-vertr√§glichkeit leiden.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Prednisolon 10 mg GALEN kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergeb-nissen f√ľhren und eine

Anwendung als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit f√ľhren.

Bei Einnahme von Prednisolon 10 mg GALEN zusammen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einneh-men/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Prednisolon 10 mg GALEN?

  • Arzneimittel, die den Abbau in der Leber beschleunigen, wie bestimmte Schlafmittel (Barbitu-rate), Arzneimittel gegen Krampfanf√§lle (Phenytoin, Carbamazepin, Primidon) und bestimm-te Arzneimittel gegen Tuberkulose (Rifampicin) k√∂nnen die Wirkung von Prednisolon 10 mg GALEN abschw√§chen.
  • Ephedrin (kann z.B. in Arzneimitteln gegen Hypotonie, chronische Bronchitis, Asthmaanf√§lle und zur Abschwellung der Schleimh√§ute bei Schnupfen sowie als Bestandteil von Appetit-z√ľglern enthalten sein): Durch beschleunigten Abbau im K√∂rper kann die Wirksamkeit von Prednisolon 10 mg GALEN herabgesetzt werden.
  • Arzneimittel, die den Abbau in der Leber verlangsamen, wie z.B. bestimmte Arzneimittel ge-gen Pilzerkrankungen (Ketoconazol, Itraconazol), k√∂nnen die Wirkung von Prednisolon 10 mg GALEN verst√§rken.
  • Bestimmte weibliche Geschlechtshormone, z.B. zur Schwangerschaftsverh√ľtung (‚ÄěPille"): Die Wirkung von Prednisolon 10 mg GALEN kann verst√§rkt werden.
  • Arzneimittel gegen die √ľberm√§√üige S√§ureproduktion des Magens (Antazida): Bei gleichzeiti-ger Gabe von Magnesium- oder Aluminiumhydroxid ist eine verminderte Resorption von Prednisolon m√∂glich. Die Einnahme der beiden Arzneimittel sollte daher in einem zeitlichen Abstand erfolgen (2 Stunden).

Wie beeinflusst Prednisolon 10 mg GALEN die Wirkung von anderen Arzneimitteln?

  • Prednisolon kann durch Kaliummangel die Wirkung von Arzneimitteln zur Herzst√§rkung (Herzglykoside) verst√§rken.
  • Prednisolon kann die Kaliumausscheidung durch harntreibende Arzneimittel (Saluretika) und Abf√ľhrmittel (Laxantien) verst√§rken.
  • Prednisolon kann die blutzuckersenkende Wirkung von oralen Antidiabetika und Insulin ver-mindern.
  • Prednisolon kann die Wirkung von Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (orale Antikoagulantien, Cumarinderivate) abschw√§chen oder verst√§rken. Ihr Arzt wird entscheiden, ob eine Dosisanpassung des blutgerinnungshemmenden Arzneimittels notwendig ist.
  • Prednisolon kann bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln gegen Entz√ľndungen und Rheuma (Salicylate, Indometacin und andere nicht steroidale Antiphlogistika) die Gefahr von Magengeschw√ľren und Magen-Darm-Blutungen erh√∂hen.
  • Prednisolon kann die muskelerschlaffende Wirkung bestimmter Arzneimittel (nicht depolari-sierende Muskelrelaxantien) verl√§ngern.
  • Prednisolon kann die augendrucksteigernde Wirkung bestimmter Arzneimittel (Atropin und andere Anticholinergika) verst√§rken.
  • Prednisolon kann die Wirkung von Arzneimitteln gegen Wurmerkrankungen (Praziquantel) vermindern.
  • Prednisolon kann bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln gegen Malaria oder rheu-matische Erkrankungen (Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin) das Risiko des Auftre-tens von Muskelerkrankungen oder Herzmuskelerkrankungen (Myopathien, Kardiomyopathien) erh√∂hen.
  • Wachstumshormone (Somatropin): Deren Wirkung wird insbesondere bei hohen Dosierun-gen von Prednisolon vermindert.
  • Prednisolon kann den Anstieg des schilddr√ľsenstimulierenden Hormons (TSH) nach Gabe von Protirelin (ein Hormon des Zwischenhirns) vermindern.
  • Prednisolon und die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln zur Unterdr√ľckung der k√∂r-pereigenen Abwehr (immunsuppressive Substanzen) k√∂nnen die Infektanf√§lligkeit erh√∂hen und bereits bestehende aber vielleicht noch nicht ausgebrochene Infektionen verschlimmern.
  • Zus√§tzlich f√ľr Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdr√ľckung der k√∂rpereigenen Abwehr): Prednisolon kann die Ciclosporinspiegel im Blut erh√∂hen und dadurch die Gefahr von Krampfanf√§llen verst√§rken.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Blutdrucksenkung (ACE-Hemmstoffe): Erh√∂htes Risiko des Auf-tretens von Blutbildver√§nderungen.
  • Fluorochinolone, eine bestimmte Gruppe von Antibiotika, k√∂nnen das Risiko von Sehnenab-rissen erh√∂hen.

Einfluss auf Untersuchungsmethoden:
Hautreaktionen auf Allergietests k√∂nnen unterdr√ľckt werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/ und Gebärfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beab-sichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
W√§hrend einer Schwangerschaft soll die Einnahme nur auf Anraten des Arztes erfolgen. Ver-st√§ndigen Sie daher den Arzt √ľber eine bestehende oder eingetretene Schwangerschaft.
Bei einer Langzeitbehandlung mit Prednisolon 10 mg GALEN während der Schwangerschaft sind Wachstumsstörungen des ungeborenen Kindes nicht auszuschließen.

Wird Prednisolon 10 mg GALEN am Ende der Schwangerschaft eingenommen, kann beim Neugeborenen eine R√ľckbildung der Nebennierenrinde auftreten, die eine ausschleichende Er-satzbehandlung erforderlich machen kann. Prednisolon zeigte im Tierversuch fruchtsch√§digen-de Wirkungen (z.B. Gaumenspalten). Ein erh√∂htes Risiko f√ľr solche Sch√§den beim Menschen durch die Gabe von Prednisolon w√§hrend der ersten drei Schwangerschaftsmonate wird disku-tiert.

Stillzeit
Prednisolon geht in die Muttermilch √ľber. Eine Sch√§digung des S√§uglings ist bisher nicht be-kannt geworden. Trotzdem sollte die Notwendigkeit der Gabe von Prednisolon 10 mg GALEN in der Stillzeit genauestens gepr√ľft werden. Sind aus Krankheitsgr√ľnden h√∂here Dosen erforder-lich, sollten Sie abstillen. Bitte setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Zeugungs-/ und Gebärfähigkeit
Eine St√∂rung der Spermienproduktion wurde bei der Einnahme von hohen Dosen √ľber einen l√§ngeren Zeitraum beobachtet. Nach Absetzen von Prednisolon normalisiert sich die Spermienproduktion wieder, dies kann aber mehrere Monate dauern.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bisher liegen keine Hinweise vor, dass Prednisolon 10 mg GALEN die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zur Bedienung von Maschinen beeintr√§chtigt. Gleiches gilt auch f√ľr Arbeiten ohne sicheren Halt.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Prednisolon 10 mg GALEN immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.
Die Dosis wird Ihr Arzt f√ľr Sie individuell festlegen.
Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da Prednisolon 10 mg GALEN sonst nicht richtig wirken kann.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Art der Anwendung
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit w√§hrend oder unmittelbar nach einer Mahlzeit ein. Die Hormonersatzbehandlung bei chronischer Nebennierenrinden-Funktionsschw√§che erfolgt lebenslang.
Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.
Die M√∂glichkeit zur Einnahme nur jeden 2. Tag wird durch den Arzt in Abh√§ngigkeit vom Krank-heitsbild und dem individuellen Ansprechen auf die Therapie gepr√ľft.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis f√ľr
Hormonersatzbehandlung (jenseits des Wachstumsalters):
5 bis 7,5 mg Prednisolon/Tag, verteilt auf zwei Einzelgaben (morgens und mittags, bei adrenogenitalem Syndrom morgens und abends); erforderlichenfalls zus√§tzliche Gabe eines Mineralocorticoids (Fludrocortison). Bei besonderen k√∂rperlichen Belastungen wie fieberhaftem Infekt, Unfall, Operation oder Entbindung ist die Dosis nach Anweisung des Arztes vor√ľberge-hend zu erh√∂hen.

Stresszust√§nde nach langfristiger Glucocorticoid-Behandlung: fr√ľhzeitig bis zu 50 mg Prednisolon/Tag, dann Dosisabbau √ľber mehrere Tage.

Behandlung bestimmter Krankheiten (Pharmakotherapie):
F√ľr niedrigere bzw. h√∂here Dosierungen steht Prednisolon GALEN auch in Tabletten zu 2 mg, 5 mg, 20 mg und 50 mg zur Verf√ľgung.

Die folgenden Tabellen geben eine √úbersicht √ľber die allgemeinen Dosierungsrichtlinien:

Dosierung Dosis in mg/Tag Dosis in mg/kg KG/Tag
a) Hohe 80 - 100 (250) 1,0 - 3,0
b) Mittlere 40 - 80 0,5 - 1,0
c) Niedrige 10 - 40 0,25 - 0,5
d) Sehr niedrige 1,5 - 7,5 (10) ./.
e) f√ľr Erkrankungen des blutbildenden Systems im Rahmen spezieller Schemata (siehe weiter unten Dosierungsschema e (DS: ‚Äěe‚Äú)).

Im Allgemeinen wird die gesamte Tagesdosis fr√ľhmorgens zwischen 6.00 und 8.00 Uhr einge-nommen. Hohe Tagesdosen k√∂nnen in Abh√§ngigkeit von der Erkrankung jedoch auch auf 2-4, mittlere Tagesdosen auf 2-3 Einzelgaben verteilt werden.

Kinder

Dosierung Dosis in mg/kg KG/Tag
Hohe 2-3
Mittlere 1-2
Erhaltungsdosis 0.25

Bei Kindern sollte die Behandlung in möglichst niedriger Dosierung erfolgen. In besonderen Fällen (z.B. BNS-Krämpfe) kann von dieser Empfehlung abgewichen werden.

Dosisabbau
Nach Eintritt der erw√ľnschten Wirkung und in Abh√§ngigkeit von der Grunderkrankung wird mit der Dosisreduktion begonnen. Bei Verteilung der Tagesdosis auf mehrere Einzeldosen wird zu-n√§chst die abendliche Dosis, dann die etwaige Mittagsdosis reduziert. Die Dosis wird zun√§chst in etwas gr√∂√üeren Schritten, unterhalb von ca. 30 mg t√§glich in kleineren Stufen reduziert.
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Krankheitsverlauf. Sobald ein befriedigendes Behandlungsergebnis erreicht ist, wird die Dosis auf eine Erhaltungsdosis reduziert oder been-det. Hierf√ľr legt Ihr Arzt ein Behandlungsschema fest, das von Ihnen genau eingehalten werden sollte. Unter Beobachtung der Krankheitsaktivit√§t k√∂nnen f√ľr die Dosisreduktion die folgenden Schritte als Orientierung dienen:

√ľber 30 mg/Tag Reduktion um 10 mg alle 2 ‚Äď 5 Tage
bei 30 bis 15 mg/Tag Reduktion um 5 mg jede Woche
bei 15 bis 10 mg/Tag Reduktion um 2,5 mg alle 1 ‚Äď 2 Wochen
bei 10 bis 6 mg/Tag Reduktion um 1 mg alle 2 ‚Äď 4 Wochen
unter 6 mg/Tag Reduktion um 0,5 mg alle 4 ‚Äď 8 Wochen

Hohe und h√∂chste Dosen, die √ľber wenige Tage gegeben wurden, k√∂nnen in Abh√§ngigkeit von der Grunderkrankung und dem klinischen Ansprechen ohne Ausschleichen abgesetzt werden.
Bei Schilddr√ľsenunterfunktion oder Leberzirrhose k√∂nnen auch schon niedrigere Dosierungen ausreichen oder es kann eine Dosisreduktion erforderlich sein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wir-kung von Prednisolon 10 mg GALEN zu stark oder zu schwach ist.
Dosierungsschema ‚Äěe‚Äú (DS: ‚Äěe‚Äú)

In der Regel wird Prednisolon 10 mg GALEN hierbei als eine Einmaldosis ohne erforderliches Ausschleichen zum Behandlungsende angewendet. Anerkannt sind bei der Chemotherapie z.B. folgende Dosierungsschemata:

  • Non-Hodgkin-Lymphome: CHOP-Schema, Prednisolon 100 mg/m2, Tag 1-5; COP-Schema, Prednisolon 100 mg/m2, Tag 1-5.
  • Chronisch lymphatische Leuk√§mie: Knospe-Schema, Prednisolon 75/50/25 mg, Tag 1-3.
  • Morbus Hodgkin: COPP-ABVD-Schema, Prednisolon 40 mg/m2, Tag 1-14.
  • Multiples Myelom: Alexanian-Schema, Prednisolon 2 mg/kg KG, Tag 1-4.

Wenn Sie eine größere Menge Prednisolon 10 mg GALEN eingenommen haben, als Sie sollten
Im Allgemeinen wird Prednisolon 10 mg GALEN auch bei kurzfristiger Einnahme großer Men-gen ohne Komplikationen vertragen. Es sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Falls Sie verstärkte oder ungewöhnliche Nebenwirkungen an sich beobachten, sollten Sie den Arzt um Rat fragen.

Wenn Sie die Einnahme von Prednisolon 10 mg GALEN vergessen haben
Sie können die unterlassene Einnahme im Laufe des Tages nachholen und am darauf folgen-den Tag die von Ihrem Arzt verordnete Dosis wie gewohnt weiter einnehmen. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie mehrmals die Einnahme vergessen haben, kann es u.U. zu einem Wiederaufflam-men oder einer Verschlimmerung der behandelten Krankheit kommen. In solchen F√§llen sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden, der die Behandlung √ľberpr√ľfen und ggf. anpassen wird.

Wenn Sie die Einnahme von Prednisolon 10 mg GALEN abbrechen
Folgen Sie stets dem vom Arzt vorgegebenen Dosierungsschema. Prednisolon 10 mg GALEN darf nie eigenm√§chtig abgesetzt werden, weil insbesondere eine l√§nger dauernde Behandlung mit Prednisolon 10 mg GALEN zu einer Unterdr√ľckung der k√∂rpereigenen Produktion von Glucocorticoiden f√ľhrt. Eine ausgepr√§gte k√∂rperliche Stresssituation kann dann lebensgef√§hr-lich sein (Addison-Krise).

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Prednisolon 10 mg GALEN Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Mögliche Nebenwirkungen

Hormonersatzbehandlung:
Geringes Nebenwirkungsrisiko bei Beachtung der empfohlenen Dosierungen.
Behandlung bestimmter Erkrankungen, mit höheren Dosierungen als in der Hormoner-satztherapie:
Folgende Nebenwirkungen können auftreten, die sehr stark von Dosis und Therapiedauer ab-hängig sind und deren Häufigkeit daher hier nicht angegeben werden kann:

Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Maskierung von Infektionen, Auftreten, Wiederauftreten und Verschlimmerung von Virus-, Pilz-, Bakterieninfektionen, sowie von parasitären oder opportunistischen Infektionen, Aktivierung ei-ner Zwergfadenwurminfektion
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Blutbildveränderungen (Vermehrung der weißen Blutkörperchen oder aller Blutzellen, Vermin-derung bestimmter weißer Blutkörperchen)

Erkrankungen des Immunsystems
Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Arzneimittelhautausschlag), schwere anaphylaktische Re-aktionen, wie Herzrhythmusstörungen, Bronchospasmen (Krämpfe der glatten Bronchialmusku-latur), zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, Kreislaufkollaps, Herzstillstand, Schwächung der Immunabwehr

Erkrankungen des Hormonsystems
Ausbildung eines sog. Cushing-Syndroms (typische Zeichen sind Vollmondgesicht, Stammfett-sucht und Gesichtsröte), Inaktivität bzw. Schwund der Nebennierenrinde

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Gewichtszunahme, erhöhte Blutzuckerwerte, Zuckerkrankheit, Erhöhung der Blutfettwerte (Blutcholesterin- und Triglyzeride) und Gewebswassersucht, Kaliummangel durch vermehrte Kaliumausscheidung, Appetitsteigerung

Psychiatrische Erkrankungen
Depressionen, Gereiztheit, Euphorie, Antriebssteigerung, Psychosen, Manie, Halluzinationen, Stimmungslabilit√§t, Angstgef√ľhle, Schlafst√∂rungen, Selbstmordgef√§hrdung

Erkrankungen des Nervensystems
Erhöhter Hirndruck, Auftreten einer bis dahin unerkannten Fallsucht (Epilepsie) und Erhöhung der Anfallsbereitschaft bei bestehender Epilepsie

Augenerkrankungen
Linsentr√ľbung (Katarakt), Steigerung des Augeninnendrucks (Glaukom), Verschlimmerung von Hornhautgeschw√ľren, Beg√ľnstigung von durch Viren, Bakterien oder Pilzen bedingten Entz√ľn-dungen am Auge
Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar): verschwom-menes Sehen

Gefäßerkrankungen
Blutdruckerh√∂hung, Erh√∂hung des Arteriosklerose- und Thromboserisikos, Gef√§√üentz√ľndung (auch als Entzugssyndrom nach Langzeittherapie), erh√∂hte Gef√§√übr√ľchigkeit

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Magen-Darm-Geschw√ľre, Magen-Darm-Blutungen, Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Dehnungsstreifen der Haut, D√ľnnwerden der Haut (‚ÄěPergamenthaut"), Erweiterung von Hautge-f√§√üen, Neigung zu Bluterg√ľssen, punktf√∂rmige oder fl√§chige Hautblutungen, vermehrte K√∂rper-behaarung, Akne, entz√ľndliche Hautver√§nderungen im Gesicht, besonders um Mund, Nase und Augen, √Ąnderungen der Hautpigmentierung
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Muskelerkrankungen, Muskelschw√§che, Muskelschwund und Knochenschwund (Osteoporose) treten dosisabh√§ngig auf und sind auch bei nur kurzzeitiger Anwendung m√∂glich, andere For-men des Knochenabbaus (Knochennekrosen), Sehnenbeschwerden, Sehnenentz√ľndung, Seh-nenrisse und Fetteinlagerungen in der Wirbels√§ule (epidurale Lipomatose),

Wachstumshemmung bei Kindern
Hinweis: Bei zu rascher Dosisreduktion nach langdauernder Behandlung kann es zu Beschwer-den wie Muskel- und Gelenkschmerzen kommen.

Erkrankungen der Nieren und der Harnwege
Sklerodermiebedingte renale Krise bei Patienten, die bereits an Sklerodermie (einer Autoim-munerkrankung) leiden. Zu den Anzeichen einer sklerodermiebedingten renalen Krise zählen erhöhter Blutdruck und verringerte Harnbildung.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse
Störungen der Sexualhormonsekretion (in Folge davon Auftreten von: Ausbleiben der Regel (Amenorrhoe), männliche Körperbehaarung bei Frauen (Hirsutismus), Impotenz)

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Verzögerte Wundheilung

Maßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine der aufgef√ľhrten Nebenwir-kungen oder andere unerw√ľnschte Wirkungen unter der Behandlung mit Prednisolon 10 mg GALEN bemerken.
Brechen Sie auf keinen Fall die Behandlung selbst ab.

Wenn Magen-Darm-Beschwerden, Schmerzen im R√ľcken-, Schulter- oder H√ľftgelenksbereich, psychische Verstimmungen, bei Diabetikern auff√§llige Blutzuckerschwankungen oder sonstige St√∂rungen auftreten, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das
Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
(Website: www.bfarm.de)
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informa-tionen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen
F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ü-nahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Prednisolon 10 mg GALEN enthält
Der Wirkstoff ist: Prednisolon
1 Tablette enthält 10 mg Prednisolon.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Kartoffelstärke, Lactose-Monohydrat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), hochdis-perses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

Wie Prednisolon 10 mg GALEN aussieht und Inhalt der Packung
Prednisolon 10 mg GALEN Tabletten sind wei√üe, runde, biplane Tabletten mit Facettenrand und einer einseitigen Bruchkerbe sowie der Pr√§gung ‚Äě10‚Äú auf der anderen Seite.
Prednisolon 10 mg GALEN ist in Packungen mit 20 Tabletten (N1), 50 Tabletten (N2) und 100 Tabletten (N3) erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer
GALENpharma GmbH
Wittland 13, 24109 Kiel
Postfach 3764, 24036 Kiel

Hersteller
Piramal Healthcare UK Ltd
Whalton Road
Morpeth
Northumberland
NE61 3YA, UK

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2017.

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Zuletzt aktualisiert: 01.03.2023

Quelle: Prednisolon 10 mg GALEN - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Prednisolon
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Galenpharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.12.2008
ATC Code H02AB06
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden